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er

Illustriertes Sonntagsblatt.

L 162.

- diesem Blatte wird

J

11. Kapttel. Weihnachtsabend.

Nachdruck verboten.

Des Verlorene« Heimkehr.

Bon WalterBesantundJameSRiee. Autorisierte Uebersetzung vou H. Henschel.

(Fortsetzung.)

»Samuel hat ein Geständnis niedergeschriebeu; aber ich wjll auch das Ihrige,' sagte Helene.

»Das werde» Sie nicht bekomme», Fräulein. Da tinnc» Sie nur gleich wieder gehen und mich « Ruhe lasse», bis es aus ist. Mehr Rum, «ei» Bursche.'

Nach dieser Anstrengung lehute er sich erschöpft Plrbck und schloß die Auge». Nach kurzer Zeit öffnete B sie wieder und sagte mit Genugtuung:

»Ich habe im Schlaf eia Wiesel gefangen! Wenn Samuel gestanden hat, dann brauchen Sie «etter nichts; wenn nicht, werden Sie mich da- 8i<6 nicht sangen.'

»Er hat gestanden. Glauben Sie, daß ich Ihne» «diesem Augenblick um alle Schätze der Welt eine «rge sagen würde?"

Er schüttelte den Kopf.

»Ich will Ihnen etwas raten, Bostom Tom', warf «eu ein, diese alte Fälschungsgeschichte ist nur eine Weinigkeit, und wenn Miß Elwood Ihren Namen am eines Zettels haben will, dann könne» Sie das Uw? ^un* ®8 liege» mehrere Morde vor »nd, beim deilige» Georg, wen» Sie nicht thuu, was sie ver- «ngt, rufe ich etueu Polizeidieuer. Kanu «au Sie

nicht hänge», so sollen Sie doch in etuer Zelle l>tzen und keim» Rum bekommen.'

»Junge, noch einen Schluck.'

»Nein, nein!* rief Beu und nahm Rupert die maschx aus der Hand; Sie werde» sicht einen u bekommen, als bis Sie das Geständuiß mtter» '«rieben haben."

Der Sterbende streckte verzweifelt seine Hand ans. e, »einen R»m," rief er, »keinen Rum! Nehmen ete «ir alles, nur das nicht. Junge, D» bist stärker

Deutsches Reich.

Berlin, 10. Juli. Heute vormittag war der Kaiser wieder zur Beiwohnung der Truppen- Excrzitieu auf dem Bornstedter Felde anwesend, nahm nach der Rückkehr ins Marmorpalais mehrere Vorträge und Meldungen entgegen und arbeitete mit dem Militärkabinett. DerWeser-Zeitung" wird zur Kaiscrreise aus Kiel geschrieben: Es trifft nicht zu, daß die Kaiserliche JachtHohen- zollern' auf ihrer Kaiserreise nur von 8 Kriegs­schiffen begleitet sein wird, sondern die ganze Manöver- Flotte wird das Kaiserschiff begleiten. Nach den bis­herigen Dispositionen sollen an der Reise folgende Kriegsschiffe teilnehmen: das Panzergeschwader, be­stehend aus den PanzerschiffenBaden",Bayern", Kaiser" undFriedrich der Große", dem Aviso «Sitten und das von Wilhelmshaven eventuell zu erwartende PanzerschiffKönig Wilhelm", das Schul­geschwader, bestehend aus den Kreuzerfregatten Stein",Gneisenüu",Moltke" undPrinz Adal­bert" ; die Torpedoflotte bestehend aus dem Aviso Blitz", den DivifionsbotenD 1" undD 11", Md den Torpedobooten8 7, 8, 9, 10, 11, 12, 34, 35, 36, 39, 40, 41". Auch der AvisoFalke" soll an der Ausreise u. a. teilnehmen. Zum Em­pfange des Kaisers in Kiel werden Ehrenpforten bei dem HotelGermania", auf der Holstenbrücke und auf der Barbarossabrücke von Seiten der Stadt er= richtet, auch soll der Markt entsprechend geschmückt werden. Ter Magistrat der Stadt Kiel erläßt eine Bekanntmachung, in der es heißt: Am Sonnabend, den 14. d. Mts. morgens werden Se. Majestät der Kaiser und König hier eintreffen und sich auf dem Wege durch die Stadt an Bord der Jacht Hohenzollern" begeben. Überall und namentlich in den von Sr. Majestät zu passierenden Straßen Klinike, Vorstadt, Holstenstraße, Markt, Dänische- straße, Schloßgarten wird die Bürgerschaft be­strebt sein, durch möglichst reiches Beflaggen, Be­kränzen und Ausschmücken der Häuser der anhäng­lichen Liebe und unerschütterlichen Treue, welche wir für unseren Kaiser hegen, Ausdruck zu geben. Zu­gleich werden die Korperationen, Gewerke, Vereine rc. ersucht, sich zahlreich bei dem Empfange zu beteiligen. Die Kaiserliche JachtHoherrzollern" unternimmt jetzt, derKieler Ztg." zufolge, fast täglich längere ' Probefahrten. So hatte die Jacht auch am Sonn- i flbeab gegen 9/> Uhr morgens die Boje verlassen 1 und war in See gegangen, erst gegen 6/« Uhr < abends kehrte dieselbe zurück. Außer dem Komman- !

Handlungen gerichtlich verhängt worden, herangezogen werden. Bevor die Strafvollstreckungsbehörden gegen ein der Zwangserziehung überwiesenes Kind eine Freiheitsstrafe zur Vollstreckung bringen, haben sie ! sich zunächst mit dem Vorstände desjenigen Ver- ' bandes ins Einvernehmen zu setzen, welchem nach

9 7 °es genannten Gesetzes die Unterbringung des ^'"desobliegi; hierbei soll, wie der Justizminister ausdrücklich bestimmt hat, dem Wunsche nach Straf­aussetzung und demnächstiger Begnadigung so viel wie möglich Rechnung getragen werden."

. 7^ Das Wiener N. Tagebl.» schreibt:.Die m einigen osstziösen Organen gegebenen Andeutungen über die Fortschaffung von Papieren Kaiser Friedrichs nach London und über Versuche Kaper Wilhelms, diese AufzeichnMgen znrückzuerhalten, entbehren nicht allen Grundes. Allerdings scheint die unrechtmäßige Veröffentlichung des Rachlaffes Kaiser Friedrichs schon durch Stellung und Charakter der Hüterin des Nachlasses, nämlich der Königin von England, ausgeschloffen. Indessen ist es ver­ständlich, wenn erzählt werd, daß der gegenwärtige Herrscher em lebhaftes Interesse daran hZ, Einblick, m dieses Memoirenwerk seines Vaters zu gewinnen von welchem, während es entstanden ist, wohl einzig d,e Kaiserin Viktoria genauere Kenntnis erlangt hat indessen dürfte sie nicht mehr in der Lage sein den Wünschen ihres Sohnes zu entsprechen, nachdem °uch 'hr die Verfügung über die Aufzeichnungen des Gemahls durch deren Entfernung nach England entzogen ist." TasW. N. T." ist ein linkS- lrberales Blatt, verdient also in dieser Angelegenheit eimgen Anspruch auf Glaubwürdigkeit. Bekanntlich brachte dasBerl. Tagebl." ebenfalls die Nachricht datz wichtige Papiere aus dem Nachlaß Kaiser Friedrichs nach England geschafft seien und drohte sogar mit Veröffentlichungen aus denselben. Sollte die Mitteilung auf Wahrheit beruhen, so wird es den betreffenden Stellen sicherlich bald klar werden

1er fT bie nachgelassenen Papiere des deutschen Kaisers nicht London, sondern das Geheime Staatsarchiv in Berlin ist und die Wpiere werden zweifellos bald dahin zurückkehren, wo sie vor jeder unberufenen Berührung gesichert find Wir schließen hieran folgende Mitteilung des Pariser Gaulois", deffen Korrespondent sich einst guter Beziehung zu höchststehenden Personen in San Remo und Charlottenburg rühmte -

""mlich aus Berlin gemeldet:Der Besuch aller MinisterBismarck Vater und Sohn ausgenommen

bei der Kaiserin - Wittwe habe ausschließlich der

smfffUÄt?00 war ungeheuer geheimnisvoll. M'ß Elwood hatte am Morgen eine lauge Unter» rebnng mit Madame Lemire und Nettie, die mit Tyräne» endete und Vorbereitungen veranlaßte, wie man fie in der Deudo-Stteet noch nie vorher gesehen.

Du Professor hatte an dem Tage frei; aber nach, bem er die bevorstehende Veränderung erfahren, rannte et tn größter Aufregung aus einem der beiden Zimmer i»S andere.

Ruth war gleich nach dem Frühstück in Begleitung 6£arfotten8 »ach der Kirche gegangen, wo sie bis zu Mittag die Orgel spielen mußte, und als sie nach Haufe kam wurde auch ihr klar, daß eS ein sonder» barer, geheimnisvoller Tag war. Der alte Ben, der e übrigen sich nuruhig mtb aufgeregt zeigte, nadjte die Thur auf, steckte feinen Kopf herein und sagte mtt geheimnisvolle« Flüstern:

»3M ist alles io Ordnung, Fräulein; Kopf hoch, meine Liebe!' und daun verschwand er.

Stab Nettie stürmte alle Liettelstuude an» der Küche herauf, herzte und küßte Ruth, führte eine oder Zwri Pirouette» mit großer Meisterschaft a»S »nd lief eiligst wieder hiuuuter.

Da»» kam der Profeffor und setzte sich zu ihr >er gute Profeffor, ihr treuer Freund. Er war eben» foUS schweigsam und aufgeregt, konnte nicht still fitzen, rückte auf dem Stuhle hin und her, stand aus dm Zehe», tanzte auf feinen geschickte» Füßen im Immer ans und ab, »nb ehe der Tag zu Ende war, nahm er Muths Kops i» seine Hände und küßte fie auf )te Stirn.

Als 7 fort war, fühlte fie, daß eine Thräue die Stirn befeuchtet hatte.

Alle bis auf sie »ud die Kinder waren von der Sache, mtt du man Ruth überraschen wollte, mtter» richtet; fie wußten, was all dar geheimnisvolle Komme» und Gehen zu oedeute» hatte; fie wußte», warum

Erscheint täglich außer Feiertagen. Quartal»!

dition 2/t S~

al2 er, ringe mit ihm, reiße ihm die Flasche aus eine Bewegung uach der Flasche, die ihm Rupert an bet Hand, Du mußt fie ja bekomme», ringe doch! die Lippen hielt.

"it ihm!" IUe&erlaffen Si: mich diesem Knaben." brachte

Aber zu seiner Verwunderung ging der Junge zu I er mühsam hervor.

feinen geinben über. I Während sie beide« elenden Ende des schändlichen

»Sob^d Sie das Blatt unterschrieben haben, solle» Lebens sinnend dastanden, hörten sie Geräusch und Sie de» Rum wiederbekommen.' Tritte auf der Treppe. Die Thür ging auf, nud Da»

Da sank« der Mut, «nb er fing ebenso, wie I Mizen erschien, gefolgt von zwei Polizisten.

sein Bruder Samuel an z» «einen und zu stöhnen.I

,3» will alles unterzeichnen, nur gebt mir bie L *\ifria

Flasche!" I">ng, »wer ist er, das ist Bostom Tom, der

Helene schrieb in aller Eile. Die Thatsachen! ^ßrber* und hier sehen Sie auch Mr.

hatte fie ja schon und brauchte also nur noch eine|®j£/

ÄStag: ia6rt b« eÄÄÄ. 'g»6to ta 3

»Jetzt hören Sie, und antworten Sie mir, ob das I^^^bomaS^ Erinal? « nx,,

alles ist, was Sie zu btlennen haben:

___ I einer der Beamten,ich habe einen Verbaktsbekebk

»Ich, EubeSnuttrzeichueter, erklärte feierlich auf! gegen Sie. Sie find der Meuterei und beS Mordes meinem Totenbette, daß die Fälschung, für welche lauf offener See verdächtig. Denken Sie daran daß der Comptorist der Firma Batterick und Baldwin, jede JhrerAusfageu alSBeweiS gegenSie sprechen kann." Georg Warueford, zu zwanzig Jahren ZwaogSarbeitl .. , _ *

verurteilt wurde, von meinem Bruder Samuel be.L- Är/ ^ne,

gangeu worden ist, bet in demselben Hause thätig war.! wollm.^ "" 1016 tn ^e ne Gebauten sammeln

.34 "kläreferner, daß sämmtliche Fälschungen,Ich habe gettäumt," murmelte er.Was sah

nichtdlotz die letzte, von diesem selbeu Samuel PringleIich doch gleich im Traume? Sie find der Lock, verübt wurden. EL geschah auf mein Geheiß und I bootSmanu Croil, Sie find der alte Beu ick W meinem Nutzen; ich allein verbrauchte das Geld, kenne Sie. Da» ist Da» Mizen. Wir finh unb mein Bruder Samuel Pringle hat keine» Pfennig lauter ehrliche Männer, - spielen rechtmäßig und davon bekomme». Georg Warueforb aber hatte vo» redlich, ttinkeu ehrlich und rechtlich, zahlen aus Slnfaug bis z» Ende lebte Ahnung davon!' I und spielen weiter. Gieb mir den Rum, mein Junge."

'D-Sist jaalle», ich habe nichts hittzuzafügen, Mtt diese» Worte» lehnte Bostom Tom de» Kopf 6°r «ir nur bte Flasche.' in die Kiffen zurück unb schloß bie Singen. Sie

»Noch Ächt," versetzte Ben,noch einen Augenblick; I warteten fünf Minuten lang; aber et schlug die Ange» etft u»ter}ei4nen@ie,fognt Sie tomten,* I nicht wieder auf. Einer der Polizeidieuer nahm seine

Helene führte ihm die Hand, als er langsam seinen l Hand unb fühlte ben Pul«. Die Hand war kalt Namenszug an das Ende bet Seite setzte; dann fiel nud der Puls hatte aufgehört zu schlage». ' hm die Feder ass der Ha»d, unb fehl Kopf sank Er war vor eine» anbere» Richter getreten.

danten, Prinzen Heinrich von Preußen, machte der «Mackenzie schließt sich dem nunmehr an und ver- Hosmarschall Kaprtan zur See, Freiherr von Lecken- pflichtet sich schriftlich, bei Eintritt schwerer Symptome : dorf. die Fahrt mit. Die königliche Gewehr- die Rückkehr des Kronprinzen nach Deutschland zu : prufungS - Kommission in Spandau hat namens der befürworten. Auch die Darstellung des Vielberufenm , Reichsregierung für Zwecke des Heeres ein Patent Kanülewechsels in Charlottenburg enthält wenig : m't Neuerungen an dem Ingenieur Mannlicher zu neues, wiederholt aber die Behauptung, daß ohne : Wien patentierten Konstruktion eines Zylinderver-> Bergmann's Hülfe der Kaiser in Erstickungsgefahr Muffes für Schnellladegewehre angemeldet. Diel gewesen wäre. -

1 öffentliche Auslegung der Patentanmeldung unter-1 Das am 1. Oktober 1878 in Wirksamkeit

: bleibt nach den Bestimmungen des Patent-Gesetzes, getretene Gesetz, betreffend die Unterbringung ver- Mannlicher hat angeblich die Benutzung der ihm wahrloster Kinder, welches die Unterbringung solcher patentierten Gewehr-Konstruktion dem preußischen Kinder, wenn sie strafbare Handlungen begangen Kriegsmimstermm gegen eine Abstandssumme von haben, in Erziehungshäusern oder Familien zur 300 000 Mark abgetteten. Die Broschüre über l Zwangserziehung vorschreibt, wird nicht selten in die Krankheit des Kaisers ist gutem Vernehmen einer Weise zur Anwendung gebracht, welche dem nach längst gedruckt; ihre Veröffentlichung verzögert I Zwecke des Gesetzes nicht entspricht Hierzu teilt lA"ur deshalb, weil die Einwilligung der Kaiserin- dieVoff. Ztg." mit:Da bei eingetretener Not- Wlttwe Viktoria dazu bis jetzt nicht zu erlangen! Wendigkeit, ein Kind zur Verhütung sittlicher Ver- tor- D'E Broschüre 'st 80 Seiten stark; die Vor- wahrlosung in eine geeignete Familie oder in eine rebe derselben hat Prof, von Gerhardt geschrieben. Erziehungsanstalt unterzubringm, der Erfolg dieser Sie enthalt Gutachten und die Darstellung des Maßregel wesentlich dadurch bedingt ist, daß dieselbe Verlaufes der Krankheit, eine Schilderung der Trache- rechtzeitig und ohne Zögern getroffen wird so kommt otomle unb des vielbesprochenen Kanülenwechsels in es zur Vermeidung von Weiterungen vor allem Charlottenburg. Alles in scheinbar objektiver, that- darauf an, daß die Anträge auf Zwangserziehung Schuch ober in einer die Spitze1 gegen Mackenzie an das Vormundschaftsgericht gehörig begründet gerichteten Form. Botschafter Schuwalow ist von werden. Hierzu reicht die Anführung einer straf- seiner Kur m Karlsbad zurückgekehrt, um Donners- baren Handlung allein nicht hin, sondern es müssen tag am Galadmer im Potsdamer Stadtschlosie teil auch die Verhältnisse unb bie Gesamtführung des ju nehmen. Der angekündigte Bericht der Aerzte betreffenden Kindes dargelegt werden,- damit dem über die Krankheit Kaiser Friedrichs ist erschienen. Vormundschaftsgerichte bie Ueberzeugung gewährt Derselbe besteht zum größten Teil aus umfangreichen wird, daß die zur Anzeige gebrachte strafbare Hcmd- Gutachten rein medizinischer Natur, bie kaum etwas lung nicht etwa vereinzelte Ungehörigkeit sei wie neues enthalten. Schon aus bem zweiten Bericht solche auch bei gut gearteten Kindern hm und wieder Gerhardts geht hervor, daß die Zuziehung Mackenzies I Vorkommen, sondern ein Symptom der bösen Richtung ^Ealarzt Wegner empfohlen,kund der sonstigen Entwickelung, welche das der von Gerhardt und Bergmann gebilligt iwrbe und I Zwangserziehung zu unterwerfende Kiud aenommen daß die letztgenannten, sowie Tobold,. Lauer,!hat, sowie daß bei der Persönlichkeit der Eltern Schrader schon im Mai die Krebsdiagnose fest-1 ober anderweiten Erzieher des Kindes dessen Besserung stellten und bie Kehlkopssöffnung unb Entfernung I nicht erwartet werden kann, unb daß mithin seine der Geschwulst vorschlugen, daß Mackenzie «Zwangserziehung notwendig sei. Sind die Anträge aber dieser Diagnose entschieden widersprach und be- gehörig begründet, so muffen bie Bormundschafts- ftimint versprochen habe, bie vorhandene Geschwulst geeichte bieselben zufolge Anordnung des Justiz- durch eine Operation von innen zu entfernen. In den t Ministers stets als schleunige Sachen unb während »eiteren Berichten, namentlich Bergmanns, wird bann | der Gerichtsferien als Feriensachen behandeln Auch Mackenzie der Vorwurf gemacht, daß er den Kranken von I dürfen verwahrloste Kinder, welche auf Grund des der Heimat ferngehalten und durch seine Beeinflussung Gesetzes vom 30. März 1878 der Zwangserziehung der Presse die öffentliche Meinung getäuscht habe. Es überwiesen sind, nach ihrer Unterbringung in eine 1 folgt dann eme Darstellung der im Großen und Ganzen Erziehungs- oder Besserungsanstalt oder in eine i bereits bekannten Streitigkeiten am Krankenbett in! Familie nicht ohne weiteres zur Verbüßung von ®an Remo «nd Charlottenburg; das Gutachten Strafen, welche gegen sie wegen strafbarer nach Waldeyer s, das sich bestimmt für Krebs ausspricht; I Vollendung ihres zwölften Lebensjahres begangener

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für dir Kreise Marburg und Kirchhain.

_________________________________________________________________________Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Setlag von Joh. Lug.

an Werktage» »ach Sonn- »uv

_____ -AboimementS-PreiS bei der Erpe»

dition 2/t Ml., bet ben Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (ntL Bestellgeld). Jnserttonsgebühr für die gespaltene Zelle 10 Pfg.. Reklamen für die Zelle 85 Pfg.

Marburg, fowtt d. Aunoncen-Bureaur von Haasev^in und^^ln

Donnerstag, 12. Juli 1888.I. Jahrgang

Dauben.So. in Frankfurt a.Berlin, Hannover.'Parit'