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der amtlichen^ franzüsichen Spionage klarstellt. Tas nach Westen, sondern nach Osten zu schauen. Damit gebracht, die ei nr diskreditierte amtliche Kundschafterbureau in werden die Verhältnisse u.» u^^,. uqutuiucnut- 4-ariS hat in der letzten Zeit zwar einen anderen die heute leider noch so Diel zu wünschen übrig Namen erhalten, aber nicht etwa, weil sich die Re- " gierung ihres entdeckten Treibens schämt, sondern bannt der allen modernen Anschauungen wider­sprechenden, gar zu sehr ausgearteten Thätigkeit nicht jo leicht auf die Spur gekommen werden kann. Von Schämen ist bei den Mitgliedern der französischen

9. Kapitel. M-MlMvM V ökki g e s GeständuiL.^^,

A«s Elsaß-Lothringen kommest ziemlich empfindliche Klagen der Geschäfts­leute über den Verdienst-Ausfall, welcher ihnen durch den deutscherseits eingeführten Paßzwang erwächst. Die Handelskammern in Straßburg und Metz haben sich der Klagen bereits angenommen und eine Immediateingabe an Kaiser Wilhelm II. ausge- arbeitet, welche um Aufhebung oder Milderung der Paßmaßregel bittet. Der Statthalter Fürst Hohenlohe in Straßburg soll um Uebermittelung und Bcsür-

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Illustriertes Sonntagsblatt.

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Wartung der Petition an den Kaiser ersucht werden. Nach allem, was man von der deutsch - französischen Grenze hört, sind diese Klagen nicht unbegründet; der Fremdenstrom, welcher sich aus Frankreich ge­wohnheitsmäßig nach dem Reichslande ergoß, ist fast ganz versiegt, jedenfalls auf ein Minimum zusammen­geschmolzen, und die Wirkungen davon können natürlich nicht aus bleiben; sie bilden für verschiedene Ge­schäftszweige ganz erhebliche Minderungen der Ein­nahmen , und daß dem so ist, ist erst in diesen Tagen von dem Organ des Reichskanzlers zuge­standen worden. DieNordd. Allg. Ztg." hat aber auch nicht den geringsten Zweifel darüber gelassen, daß trotz dieser Erscheinungen an die Aufhebung des Paßzwanges nicht zu denken, daß eher sogar eine Verschärfung zu erwarten ist. Das Lokal-Interesse streitet hier mit dem Staats-Interesse, und wie es immer und überall gewesen, fn solchem Kampfe muß das Erstere weichen. Es scheint also nicht, daß der

, Das bleiche Gesicht des jungen Mannes wurdeIc?«. OIH -----r~

Htabl.b, trampfiaft «fable « die Letz», bei I

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Expedition, Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Sag. Koch.

rSaBafchjaeW 24 ,1G,5 «d

'», Nachdruck verboten. I ,Jch denke, es wird das Beste fein, wenn ich ich Tag und Nacht daran gearbeitet haben feine lln.

lDro Verlorourtt Hrtmtrehr. |3bnen ®intge8 mittetle. Erinnern Sie sich an das,!schuld an den Tag zu bringen.* y '

Bon WalterBesantund James Riee. |wa8 öot ^oao*eB in St. Ethelred ereignete?* I »Davon bin ich fest überzeugt; es fehlte ja jeder

Autorisierte Uebersetzung von H. Henschel. | »Gewiß,* versetzte Mr. Baldwin nach einigem18®tifel, der Anschlag war zu schlau, die Umstände! Diese Worte Mr. Baldwins gingen natürlich im

(Fortsetzung.) Sinnen. «« bestimmend. Wenn Sie das alles um eines bloßen Comptoir von Mund zu Mund, da sie seltsam und

1 -D°mals sagte Ruth Warueford ihrem Geliebten 1Bweistls willen gethan hätten, was soll ich* | unerklärlich waren. Georg Warnefords Geschichte

EtuhlesIHtt"dem"'er staud^ fein "gau^KörperIn0-fchehen«,'wemi"d'ie »Mein zukünftiger Ga""i-^WeM 8^!un,^wie "tcht mit"dftftm AuÄÄ »p«

i Mette, V öffnete den Mund°be? dft Ange ve" ^schuld Georg Warnefords bewiesen wäre.* ESFl bloßen Zweifels keine einer zitterte und bebte, als er diese Worte vernahm^

-i sagte ihm den Dienst. .Wie hängt das mit Ihrem Besuch jnfammen?* IJSL?ÄFtÄ?T ?*rb,*r too8 seine er war so nervös erregt, daß er den ganzen Morgen

.. Mr. Baldwin sah ihn erstaunt an. WaS hatte - Sehr Innig, Mr. Baldwin; denn ich bin nach Meiste ftm"d-rn^ ff ff v?t n Schuld ?ber nichts t^rn konnte. Die Feder fiel ihm aus

dieser Schrecken bei der einfachen Frage zu bedeuten? England gekommen, nm das Unmögliche möglich b schuld meines Ge. b°r Ha^> die Buchstaben tanzten ihm vor den Augen;

Helene wiederholte sie, ohne einen Blick vouseinem wachen. Ich will beweisen, daß der als Fälscher in Erzeugt bin." 2."?b?m Geräusch, bs bt{ aug, rab Eingehenden

Erficht zu verwenden. Verurteilte ein unschuldiger Mensch ist, an dem dass?,*. 688 o6et 6aIb 5atte & I m!?« ^J^e ."stets nur Mr. Baldwins Stimme

Endlich antwortete er. bitterste Unrecht verübt ward.- sich wieder Aammelt. I ^ie immer wieder sagte: »Unschuldig, dann mag uns//*

f -3ch habe schon seit Jahren nichts von ihm er- Mr. Baldwin sah sie schweigend an; dann ent-1 habe?ihn einst aettebt ^^ick«»^^^^' P*

1 Wen; Tom ging in die Fremde.* segnete er rauh und unfreundlich: m ^er Sie werden Wem verzeihen? Samuel Pringles Wangen war«,^

»Kennen Sie seinen Aufenthaltsort?* I »Das ist unnötige Mühe. Es gab eine Zeit, in! « ^iebe f^enten. t / lerblafet, als ihn Helene nach seinem Bruder gefragt

zN-iu,* antwortete er bestimmt. welcher ich zehn Jahre meines Lebens darum gelassen I Jer alte Man^ff!,«^ »1?^' I er daran dachte, was diese Worte

..Dieser Punkt war also gewonnen; er wußte äugen- hätte, wenn Georg Warnefords Unschuld benüefen 9Biirniffen mmS"!? Ä. f<biw l* diesen I >ür ihn bedeuten konnten, wurden sogar seiueLippeuweiß.

1 »chrinlich nicht, daß sein Bruder in England fei. worden wäre; aber jetzt ist eB vorbei.* ^rrrntsten eine Stotze zu suchen Was sie bedeuten konnten? Was sie mit Be-

»Hatte Ihr Bruder ein besonderes Kennzeichen ?* .Nun, wir wollen sehen,* sagte Helene lächelnd, EeoraMarne^ 77, W Wmmttieit zu bedeuten halten. Er zweifette nicht eine»

D-r Mann zögerte. »vollen Sie wissen, wo er jetzt ist?* W I 2 ?" I Augenblick, daß die junge Dame in jener atten An.

«^,'2ch kann nichts aussagen, wodurch ich meinem I .3» Sidney im Gefängnis, der Elende.* Wahrheit st Mit b e gelegenheft Georg Warnefords zu Mr. Baldwin ge,

1. Erod» zn nahe treten köuLe.* »Haben Sie nie etwas davon gehört, - haben Kt hat S 4?«,$ IXweit ge- kommen sei, in der Angelegenheit, die ihm fein Lebens'

'2°, ja; aber Sie treten anderen Menschen durch Sre es nicht in den Zeitungen gelesen, daß er schon Beweist feiner Unschuld vorl!a,« ^^?»st^o?k^"«!° zerstört und seinen Frieden geraubt hatte.

, brauche dabei nicht an mich zu denken; aber .Soll ich Ihnen Mitteilen, aus welchem Gnrnde? dnrchb?! daß Sie Re»e und den fürchterlichsten «ewiffmsbissen.

«m batte getttbe. Ein Zeichen an der rechten Seite I Nun erzählte Helene, und der Heldenmut ihres traut baße Mneftoth nehmen nnb XÄÄ m fabJS? e£en Weg vor sich, bie Schuld zu ihn kenntlich, - es war die Geliebten wurde 6d ihrem Berichte nicht geschmälert. I für sich behaltem" 6 ESorgefalleue I bekennen und die Folgen zu tragen.

Messersttchwunde.* »Ihre Augen leuchteten, ihre Stimme bebte vor Er ! Das versprach Mr Baldwin. L I. ®ie Stunden von zehn bis ein Uhr verbrachte er

?^fe 2hoeo, Mr. Pringle, nun weiß ich I regung, ihr Dusen hob und senkte sich. I Ein Bote d?r nach ttner Stund. ,« sm I*«*6"5t Zustande, endlich kam seine

Priuale,* bemerkte Mr. Baldwin.Idenk'e^^reL ichLiK^^Le lLe°Lt^ >ganze^.llLrgm '^r E^den^Ngeubttck «wE,

. » verhafttt werden sollte; jetzt aber fiel

e8 ihm ein, daß ihm die Flucht ja noch offen stände.

-^1 Auf der belebte» Sttaße glaubte er sich do» niemand Sh. . ..

'U»^ Feiertagen ^- Quartal-Aboimemei^-PteTÄ? iViarbnra,

Sonnabend, 7. Juli 1888 gjSUÄX'fiI. Jahrgang.

1---- ---- ------ « auve u. »0. m Frankfurt a. M., Berlin, Hannover. Paris

teidigt, das vielleicht notwendige, aber stark verachtete, i noch einige Zeit mit dem Reichskanzler allein, em-I aieruna hnn h»r £ £ w

'ch"'utzige Spionage-Geschäft noch extra in Schutz pfing dann den seitherigen Gesandten in Rio Janeiro, die Initiative zu erarcifenS^2'

genommen. Tie deutsche Regierung kann deshalb Grafen Dönhoff, alsdann den außerordentlichen l aeseklick-. ""heUliche reichs-

anf alle Vorstellungen wegen Aufhebung des Paß- niederländischen Gesandten Versyck nebst Gefolgen sti auch bereits ein En^^a,.s"b^ufuhren Es

zwanges sagen, .so lange Frankreich Agenten nach sowie den Minister des Innern, 5 J nfitaS ta.ÄJW welcher

Elsotz-Lothrmgen schickt welche dort Landesverräter erteilte Audienzen. Er empfing sodann auf dem solle. Ob 2 ober überhaupt möE M^är,^'

großz.ehen o lange muffe,.wiruns nach Möglich- Anhalter Bahnhof das sächsische Königspaar und reichsgesetzliA Erled2a ^diest/E be b '

feit zu schützen suchen." Die Reichsregierung kann begleitete dasselbe zum Schlosse, woselbst ein Dejeuner! führe» b-blink- «n* n i t tyra9e herbeizu- um so eher so sprechen, als man in den ganzen stattfand. Er fuhr sodann m.t de^alich sLssicken I X s Zweifels, da

fahren seit 1870 in Frankreich nicht einen einzigen Herrschaften nach Potsdam zum Marmo^pälais/ rücksichtigung findln^müßten^^Au^di'e^^"" deutschen Spion verhaftet hat, auch nicht in einem I Der Kaiser verlieh dem Geh. Hofrat und Sckriit-1 hn£ 7in^ 8^ sr1-# ertk » bie iBemctämg, Falle Deutschland hat nachweisen können, daß es! steiler Dr. Gustav Freytag das Komthurkrem des!;eMen N-r-->»s f'8 ^ ?lchrn Pharma-

Agenten in Frankreich unterhält, welche Staats- Hohenzollernschen Hausordens. Das^ Botschasts lärt ^abe -^- -rI er=

geheimniffe in Berlin übermitteln. Im Gegenteil bin« beim Lisir findet am 1L LLb°B"Uf 1ne

sind deutscherseits wie dies gerichtlich festgestellt ist, statt. - Die Kaiserin-Witwe Victoria empfing ^eute KK^bt WeffStf

wiederholt Anerbietungen franzöpscher Soldaten, um 1 Uhr 40 Minuten das gesamte Staatsminisie^um «T n ® Ronzessionssystem vom preu-

wAche neue militärische Einrichtungen verraten wollten, Der Empfang dauerte bis 3 Ubr. - Der Ausschuß würde @ SckttesiliÜ7'bat

rundweg abgelehnt worden. Es muß dahin gestellt des Verbandes zur Förderung der überseeisckcn^n- re.Znn -in-s ün Ä / Ministet- um Ein- bleiben, ob die deutsche Militärverwaltung aus Frank- teressen 6ef«^ ein« ftSltagSs Ä S -

«'ch n'cht trotzdem weiß, was ihr zu wissen vorteilhaft vom 1. bis 9. September 1890 in Berlin zu der- der teilweffe v°Ü d^B-rl Nm Kreisen

tft, jedenfalls hat sich, und darauf kommt es an, I anstalten, zugleich mit einer Kolonialausstelluna und I 9TvHM 8pJ a - ' ^uchr. mitgeteilte

bieJCUt-^e Reichsregierung nie mit der die freund- Einladungen an alle kolonialen Körperschaften Deutsch- der 99 Taae^Ü>ürÜckftm?? Anküb ®e^^e nachbarlichen Beziehungeu gefährdenden amtlichen I lands und des Auslandes zu senden In Bezug! -war um fn Sat erre9en- und

Spwvagc abgegeben, welche man in Paris so sehr auf die großen Verdienste des Herrn vLCaprßvrl d^ 2 o ®rtb'

pflegt, und von der ein Hauptvertreter auch Schnäbele um die Marine bemerkt dieVoss Ztg * 9 Emmischmg un­bekannten Angedenkens war. I unter der Verwaltung beS fierrn tv ffnhrihf «p hi r ermöglichte." Wenn dieBerl.

.Es ist im Allgemeinen ein zutreffender Satz, schaffen worden.lsi außerordenllich. Vor Dingen j ^Wen^diÜ' vorswhende^ Aussü^"^ hinzufüg-n:.

daß der Hausherr einem bösen Nachbar, der die list der Mangel an Offizieren mid Mannschaften be- ^kk-nb-ke Ausführungen ut ihrer

nicht ganz verläßlichen Hausinsassen zu allerlei bösen! seitigt. Bor vier Jahren noch fehlten uns faft I hnftp^ fnrrtL f an,c^en etwas Ueberrafchendes ent-

. . ~ . -. ....Streichen mitverführen will, die Thür vor der Nase 10 000, Mann für dre^Mobllmckchuna- wir batten N-Üünkk-- b-können chlr hinzufügen, daß der

freie Grenzverkehr nn Westen in absehbarer Zeit verschließt. So etwa stehen die Dinge auch an! thatsächlich mehr Schiffe als wir bemannen koÜnten I nock üerichÜ»^^^ ^"' ^ ^eberrafchendste ' wieder zugelaffen wird, denn das EndeberFranzöselei" I der Grenze im Westen. Sicher wäre es für die Aber General v. Cavrivi bat fick nicke mit b-- «>s ! verfchwiegen hat so wird man be- m Elsoß-Lothringen, von dem die Einführung milderer ganzen Grenzverhältniffe und für den Verkehr bildüng des Menscheumaterials^keawiat die na»r-! ^lflrcherwelse, überall auf weitere Enthüllungen Bestimmungen abhängig gemacht wird, ist schwerlich zwischen den beiden Nationen besser, der Paßzwang Torpedoflotte ist mter seiner Verwaltung qcfchaffen S man »» erwarten,

s° u°he. brauchte nicht gehandhabt zu werden, aber da die er ist der erste ge-vÄen nÜl^7- Vm^^^ I °n stchMcht mrt derartigen dunkeln Andeu-

m ck?'° Re'chsregierung hat aber noch einen ge- Reichsregierung an ihm eKrgisch festhätt, hilft auch erkannte, schüeltt Avisos schnelle^ kamwfäbme ^^^n^^^^ ^ ^- «achdem bereits durch

Grund gewonnen, an der Paßpflicht festzu- alles Protestieren nichts mehr, sondern den Reichs- Kreuzer zu schaffen, uüd es ist ihm gelungen iftckt 0el°]i unb bcr

lassen, mehr, als man erwarten sollte. ! richtig gehalten hat zu erfüllen * Der^Vrü^! m b bezüglich derer es denn doch dringend

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