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Illustriertes Sonntagsblatt.
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Bon Walter Besant und James Rice.
war fie glücklich, bi» eta Tag kam,
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tellung an bis zum 1. Juli die „Oberh. tung" mit ihren Beiblättern gratis.
Die Exped. der Oberh. Zeitung.
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mit ihren Gratis-Beiblättern
ßreisblatt Mr die Kreise Marburg
Illustriertes Souutagsblatt
igst machen zu wollen. Auf dem Lande men die Postboten Bestellungen entgegen, ir Kirchhain nimmt unsere Agentur (Herr chbinder Rindt) Bestellungen an, — für ge Stadt die unterzeichnete Expedition.
Neuzugehende Abonnenten in Kirch- n und Marburg erhalten vom Tage der
Marburg,
Freitag, 29. Juni 1888.
««d Kirchhain
und
Vertoreueu Heimkehr.
kaufentM Bon Walter Besant und James Rice.
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fetneS Vermögens erstens zur Errichtung eines Hauses für die Witwen von zwölf Untergebenen seines eigenen Ratsbezirks und zweitens zu einer Schule verwendet weiden sollte, tu welcher zwanzig Knaben u»d zwanzig Mädchen, die im Kirchspiel von St. Ethelred geboren waren, ohne jedes Entgelt eine gefnude, protestan. tifchc Erziehung erhalten sollten. Das war sehr edel »ab gefiel allen außer den rechismäßigen Erben der Ratsherrn, deren Nachkommen noch mit den Zähm» knirschten, wenn fie bei der Kirche vorüberginge». Avß.rdem hatte der Testator verfügt, daß der Rektor des Kirchspiels in Begleit»^ seines Kirchenvorstehers eiacs Kircheupflegers, deS Küsters, des Schullehrers und sechs der Knabe» einmol de« Jahres die Kirche besuchen, das Grab öffnen und sich davon überzeugen ollteu, daß die Ueberreste von ihm, — dem verstör, bene» Alderman, — dort ruhte» uud uicht fortgc- ntmtmen waren. Warum es den Alderman f» ängstigte, daß seine sterbliche Hülle aus dem Grabe genommen werden könnte, ist unerklärlich; jedenfalls aber ist es Faktum, daß die jährliche Prozession bis vor wenige» Jahre» mit großer Feierlichkeit unternommen wurde.
Die alte Kirche, die zwei Fuß unterhalb des Straßenpflasteis uud vier Fuß unterhalb ihres eigenen leinen Kirchhofes lag, iu dem sich der Staub von ünfundzwanzig G-ueratioueu angesammelt hatte, war >aS Privatheiligtum Ruths. Wenn fie nur eine stunde erübrige» konnte, dann faß fie gewiß mtt der lahme», kleine« Charlotte allein und schweigend an dem ruhigen Platze nnd beobachtete das Licht, wS durch die gemalten Scheiben fiel; manchmal lüsterteu die Mädchen zusammen, oder Ruth spielte, uud die Seine trat die Bälge. Sie gelangten dnrch die Sakristetthür in die Kirche und waren vor jedem zufälligen Besucher sicher; denn draußen tu den au. grenzenden Straßen der City eilte jeder nur seinen Geschäfte» nach. Keine ländliche Zurückgezogenhett, 'ein Dorffriedhof im ödesten Distrikt kann sich mit >em Frieden uud der Einsamkeit eines Nachmittags tu derWoche iu jenem altenGotteShause der City vergleiche».
309 991/, 82»/, 1081/,
5. Kapitel. y,
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg uud Kirchhain
I Expedition Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Lug. Koch.
' Organist der St. Ethelred.Ktrche hatte Ruth * Privilegium, an Nachmittage», wo es statthaft g. in der Kirche zu übe». Dabei nahm fie ge- 8»lich die Dienste einer der jüngeren Lemires, ge« Mlich Charlottens, als Bälg-tteter in Anspruch,
®e. Majestät der Präsident des Herrenhauses, Herzog von Ratibor, diesen Ruf erhob.
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Thronrede zur Eröffnung des Landtages.
Berlin, 27. Juni.
Der Kaiser und König eröffnete um 12 Uhr den Landtag mit folgender Rede:
Erlauchte, edle und geehrte Herren von. beiden Häusern des Landtages! In trüber Zefi heiße Ich Sie zum echenmole von dieser Stelle aus willkommen. Nur wenige Monate hat das Scepter in Meines dahingeschiedenen Vaters Hand geruht, aber langei genug um zu erkennen, welchen Herrscher das Vaterland in ihm verloren hat.
Die Hoheit seiner Erscheinung, der Adel seiner Gesinnung, sein ruhmvoller Anteil an den großen Geschicken des Vaterlandes und der Heldenmut chrift- ltcher Ergebung, mit dem er gegen die Todeskrankheit kämpfte, haben ihm im Herzen seines Volkes ein unvergängliches Denkmal gesetzt.
Für die ungezählten Beweise trechen Gedenkens und liebevoller Teilnahme, welche Mir in diesen für Mich so schweren Tagen zugegangen, sage Ich allen, dre Mrr mit ihrem Tröste genaht sind. Meinen königlichen Dank.
Nachdem durch Meines Herrn Vaters Heimgang die Krone Meiner Vorfahren auf Mrch übergegangcn ist, war es Mir ein Bedürfnis, bei dem Beginne Meiner Regierung Sie um Mich zu versammeln und unverweilt vor Ihnen das eidliche Gelöbnis abzulegen, welches die Verfaffung vorschreibt.
Ich gelobe, daß Ich die Verfaffung des Königreichs fest und unverbrüchlich halten und in der Ueberewstimmung mtt derselben nnd de» Gesetzen itguren will, so wahr Mir Gott helfe!
Geehrte Herren! Kaiser Wilhelm hat in seiner ruhmreichen, von großen Thaten in Krieg und Frieden erfüllten Regierung däS heutige Preußen geschaffen und das Streben unseres Volkes nach nationaler Einheit verwirklicht.
Mein in Gott ruhender Vater hat mit derselben Pietät, welche Mich ihm gegenüber beseelte, nach seiner Thronbesteigung sich in den öffenttichen Urkunden, welche sein politisches Vermächtnis darstellen, die Politik und die Werke Meines verewigten/Großvaters ungeeignet, und Ich bin entschlossen, ihm auf diesem Wege zu folgen, auf dem Gebiete der Regierung Preußens, wie auf dem der Reichspolitik. Wie König Wilhelm I. werde Ich, Meinem Gelöbnisse entsprechend, tteu und gewissenhaft die Gesetze und die Rechte der Volksvertretung achten und
Und doch — ei» Besucher kam. Ruth Warnefosd hatte die Sonnabend. Nachmittage zur llebung im Orgelspiel bestimmt; fie konnte fich allerdings auch jede» anderen Tag frei machen; aber das war dann ein Feiertag, der einen Angriff auf ihre» kleines Geldbeutel machte. Scho» zwanzig Jahre dchattttrte man darüber, ob der Sonnabend als ein Halder Friertag gelten sollte oder nicht. In den Geschäfte» wollte man nichts davon wissen; die Zeitungen betrachteten eS natürlich als einen Zeitverlust, und die Commis «ragten kaum darauf zu hoffen. Edler aber, John Wybrow, ein Mitglied des Chors von St. Ethelred, wußte regelmäßig feinen Sonnabend frei haben; denn er verfehlte nie, nm vier Uhr in die Kirche z» kommen, wenn Ruth die Hymnen für den Gottesdienst des nächsten Tages dnrchspülte, und die arme kleine Charlotte dabei saß, die Bälge in Bewegung setzte und aufmerksam lauschte, wie der mäch- ttge Klang von den Mauern nnd du» hohe» Gebälk des Daches wieder hallte.
John Wybrow kam fast ei» Jahr hindurch jeden Sonnabend, und es war nichts natürlicher, als daß er, als Mitglied deS Chors uud bester Tenorist, — eigentlich der einzige Tenorist — seine Partte einmal vorher dnrchnehmen wollte, und wer sonnte ihm dabei bcffer behülflich sein, als der Organist? So konnte der Besuch als offiziell und zur Erfüllung einer Wicht gehörig betrachtet werden und war so wett lobenswert. Ruth stand hn achtzehnten Jahre, als fie mit einem Gehalt von zwanzig Pfnud jährlich Organist wurde. Sie sah anch das Erscheinen der Tenors, der damals ungefähr zweinndzwanzig Jahr zählte, ganz von dem Standpunkte ihres Amtes a» und ließ sich dadurch, daß der Säuger hübsch und männlichen Geschlechtes war, nicht im Geringsten be- irren. Thörichte Gedanken, wie fie dnrch die zufällige Uebereinstimmnng dieser Eigenschaften sehr oft hervor» gebracht werden, kamen ihr nie; denn ihr Leben war von ganz wirklicher, ernster Thätigkeit erfüllt. Nach dem Ueben gab es nichts Natürlicheres, nichts, rvas
82»/»L®8 geschah dies dadurch, daß fie die Stellung 9«'/, Organisten in der St. Ethelred - Kirche ange.
«wen hatte, eine Stellung, die fie als eine große ügnnstignug betrachtete.
Nischen unter der Kapellentribüne ausgestellt hatten. Unterdessen hatten sich die Staatsminister in dem Marine-Salon neben der Bilder-Galerie versammelt. Tie Tribüne für ihre Majestät die Kaiserin und Königin und für die Prinzessinnen des Königlichen Hauses war an derselben Stelle wie am Montag errichtet und ebenso diente auch heute die Tribüne auf der Kapellenseite des Weißen Saales zur Aufnahme des diplomatischen Korps. Die Prinzen des Königlichen Hauses trafen um 12 Uhr im königlichen Schlosse ein und begaben sich nach der Roten Sammetkammer.
Der Präsident des Staatsministeriums Fürst von Bismarck meldete kurz nach 12 Uhr dem Kaiser und König, daß die Versammlung im Weißen Saale geordnet sei, worauf derselbe sich in feierlichem Zuge nach dem Weißen Saale unter dem großen Vortritt begab und auf dem Throne platznahm. Der Zug war, mit alleiniger Ausnahme der nicht anwesenden fremden Fürstlichkeiten, genau so wie am Montag geordnet; auch die Reichs-Insignien wurden von denselben Persönlichkeiten getragen. Unmittelbar hinter denselben und vor dem Kaiser schritt der General-Feldmarschall Graf Moltke, während hinter Seiner Majestät die Prinzen des Königliche« Houses und hinter diesen die General-Adjutanten, die Generale ä, la suite, die Flügel-Adjutanten, sowie bei Geheime Kabinettsrat Seiner Majestät und das Gefolge der Höchsten Herrschaften folgten. In der Begleitung der Kaiserin, welche ebenfalls bei dieser Feier erschienen war, befand sich auch heute der junge Kronprinz.
Beim Eintreten in den Weißen Saal wurde der Monarch ebenfalls mit begeistertem dreifachem Hochrufe begrüßt. Nachdem sämtliche Würdenträger sich auf die für dieselben bestimmten Plätze begeben hatten — die Königlichen Prinzen waren zur Rechten des Thrones getreten, während General-Feldmarschall Graf von Moltke sich hinter den Thronseffel gestellt hatte — überreichte der Präsident des Staatsministeriums Seiner Majestät unter tiefer Verneigung die Thronrede, welche Allerhöchftderselbe sodann mit lauter Stimme verlas. Die hervorragenden Stellen derselben wurden von der Versammlung mit lebhaftem Beifall ausgenommen. Nach Beendigung der Thronrede verließ Se. Majestät in feierlichem, wie oben beschrieben, geordnetem Zuge den Weißen Saal, wiederum mit dreifachem Hochrufe begrüßt, den der Präsident des Abgeordnetenhauses, Execllenz von Köller, ausgebracht hatte, während beim Betreten des Weißen Saales durch und es war an solchen Tagen ihr größtes Vergnügen, vor der mächtigen, alten Orgel z» sitzen und zu spielen, bis die Abendschatten die düstere, alte Kirche in völlige Dunkelheit tauchten und die starren Umrisse der knieeudeu Marmorfiguren weiche» machten. Die St. Ethelred-Kirche war bei der große» Feuersbrunst verschont worden. Hier ruhen die sterblichen Ueberreste manches Bürgermeisters und Aldermans; hier finden fich die Statuen eines RilteiS und einer Dame, die fich schweigend gegenüber knien; hier ist ein Kreuz« fahrer mit gekreuzten Beinen; hier ist der Abt mit der Bischofsmütze; er wendet sei» Gesicht vom Kreuze ab znm Zeichen, daß er kein Bischof; aber er ist mächtiger als dieser durch die Verwaltung seiner nn> g-heuren Rcvenüen. Hier sind Monumente a»S allen Jahrhunderten vom vierzehnten an, steif und gemessen, aber mit zierlichen Malereien versehen, die einst in prächtigen Farben strahlten, jetzt aber alle verblichen uud vcrgeffen find wie die breiten, geschmacklosen Grabsteine deS vorigen Jahrhunderts. ES kommen keine neuen Denkmäler in die alte Kirche, und im Laufe der Zeit wird die entweihende Hand des Ctty- Architekten gewiß die ehrwürdigen Steine nnd Mo» numente fortränwen, um einer neuen Straße Platz zu machen ober ein neues Gebäude hinzustellen. Das vorderste der Gräber ist jetzt das deS Aldermans Sowerbutt. St. Ethelred besteht eigentlich a»8 zwei nebeneinander liegenden Kirchen. Die Seine Gemeinde itzt in dem rechter Hand liegenden Teile, der fich «em Altar gegenüber befindet, und an der Nordseite rnd die Gräber; nur einige ältere liegen au bet Südseite. Das Grab deS Aldermans Sowe butt nimmt allein einen großen Teil des nördlichen Flügels ei». ES ist ein in die Augen fallendes Monument, daS an» verschiedenfarbigem Marmor besteht und von einem goldenen Gitter umgebe» ist. Der würdige Alderman starb im Jahre 1691, gerade als fich die Wohlthätigkett in der Errichtung von Armenhäuser» und Armenerziehungsanstalten zu zeigen begann. Er hatte in seinem Testaurente bestimmt, daß die Masse
Erscheint täglich außer an Werktagen nach tonn« und Feiertagen. — Ouartal-AbormementS-PreiS bei der Expedition 2‘/4 Ml., bei den Postämtern 3 3RL 50 Pfg. (exll. Bestellgeld). JnfertionSgrbühr für die gespaltene Zeile 10 Plg. Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
ou Tur oen Prvfefior die 6yt "cht schlecht waren. DaS junge Mädchen 82»/. ein trauriges Lebe», schwere Arbeit vom Morgen 991/, Abend, und doch war fie glücklich. Sie lOJih Mtc keinen Feiertag und ging nie zum Vergnüge» bD$ war fie glücklich, bis ein Tag kam, 781/» pt das kleine Gebäude dieses Glücks zerttümrnerte.
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schützen und mit gleicher Gewissenhaftigkeit d e verfassungsmäßigen Rechte der Krone wahren und ausüben, um Sie dereinst Meinem Nachfolger unverkümmert zu überliefern.
Es liegt Mir fern, das Vertrauen des Volkes auf die Stetigkeit unserer gesetzlichen Zustände durch Bestrebungen nach Erweiterung der Kron rechte zu beunruhigen. Der gesetzliche Bestand Meiner Rechte, solange er nicht infrage gestellt wird, genügt, um dem Staatsleben das Maß monarchischer Einwirkung zu sichern, deffen Preußen nach seiner geschichtlichen Entwickelung, nach seiner heutigen Zusammensetzung, nach seiner Stellung im Reich und nach den Gefühlen und Gewohnheiten des eigenen Volkes bedarf.
Ich bin der Meinung, daß Unsere Verfassung eine gerechte und nützliche Verteilung der Mitwirkung der verschiedenen Gewalten im Staatsleben enthält, und werde sie auch deshalb und picht nur Meines Gelöbnisses wegen halten und schützen.
Dem Vorbilde Meiner Ahnherrn folgend, werde Ich es jederzeit als eine Pflicht erachten, allen religiösen Bekenntnissen in Meinem Lande bei der freien Ausübung ihres Glaubens Meinen Königlichen Schutz angedeihen zu lassen.
Mit besonderer Befriedigung habe Ich es empfunden, daß die neuere kirchenpolitische Gesetzgebung dazu geführt hat, die Beziehungen des Staates zu der katholisches: Kirche und deren geistlichem Ober- Haupte in einer für beide Teile annehmbaren Weife zu gestalten. Ich werde bemüht sein, den kirchlichen Frieden im Lande zu erhalten.
Die Reform der inneren Verwaltung ist in der letzten Session- des Landtages in der Hauptsache zum Abschluffe gebracht worden. Die Durchführung der neuen Gesetzgebung hat den Beweis dafür geliefert, daß der Gedanke der ehrenamtlichen Selbstverwaltung in das lebendige Bewußtsein der Bevölkerung übergegangen /ist, uhd daß fich die genügenden Kräfte bereitwillig m den Dienst des öffentlichen Wohles gestellt haben. Es ist Mein Wille, an dieser wertvollen Errungenschaft festzuhalten und durch Ausg staltung und Festigung der- »nun Institutionen dazh beizutragen, daß dieselben in ihrer ersolgreichen Wirksamkeit dauernd erhaltew-bleiben.
Ich halte! i$ dem Finanzwesen an den alt= preußischen Überlieferungen fest, welche den Wohlstand des LcndvS begründet und den Staat mich jn schweren Zeiten zur Erfüllung seiner Aufgab«, befähigt haben. 3 | j.
Mit Befriedigung darf Ich auf die Finanzlage des Staates blicken, wie Ich dieselbe, Dank der
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Oberhesfifche Zeitung
Anzeigen nunmt entgegen die Expedition d Blattes, sowie d. »mloncen-Bureanx von Haasenftein und Bögler
XXIII. Jahrgang
Daube u. Co. in Frankfurt a. R., Berlin, Hannover. Paril.
ität em- starken: _ . ,40M.ftirrlrche Eröffn««- -es Landtages. ' Berlin, 27. Juni.
._ —,, \ Die heute mittags 12 Uhr im Weißen Saale - Glas. S Königlichen Schlosses Hierselbst stattgehabte IM. «rliche Eröffnung des Preußischen Landtages bot - b großen und ganzen ein ähnliches Bild, wie jene ks Deutschen Reichstages am 25. Juni, nur war Elbe nicht völlig so glänzend, als letztere weil arte die fremden Fürstlichkeiten, welche am Mon- °ze bei der Feierlichkeit zugegen waren, fehlten, ük Auffahrt vollzog sich in gleicher Weise, wie -rgestern. Die Mitglieder des Herrenhauses und 8 Hauses der Abgeordneten hatten sich um iP/t hr im Weißen Saale versammelt und das Herren- ins rechts, das Abgeordnetenhaus links, dem Throne fjenüber, Aufstellung genommen. Ebenso hatten i um dieselbe Zeit die Generalität, die Wirklichen j hsimen Räte und die Räte erster Klasse im -eh dem c,ßcn Saale eingefunden; die Generalität wär
tter die Arkaden nach der Lustgartenseite getreten, hscnd die Geheimen Räte und die Räte erster !lse sich gegenüber in der zweiten Abteilung der
• Nachdruck verboten.
Autorisierte Uebersctzung von H. He» schel., (Fortsetzung.)
fcSBe»» man aber mtt achtzehn Pence für die ,hausen ®”be zufrieden ist, wen» man fich nichts daraus (3965 t® Unkreise von einer halben Stunde HauS ------ » Haus nachzufragen, wenn man von acht Uhr ^ivds thätig sein will, wenn man nicht vornehmere »flltnge als die Kinder ehrsamer Handelsleute be- lsprucht, wen« man jung ist und Hoffnung hat, dann »mertca-Lquare durchaus kein schlechter Platz.
»th war SdrigenS nicht nur den ganzen Tag thätig, _ »» fie soviel Schülerinnen hatte, sondern sobald - jKeie Zeit erübrigte, unterrichtete sie die jüngeren 107 ltttzlieder der Familie Lemire. Ihre Verdienste 103ft Jen der Familie sehr zu statten; den - wäre Ruth W gewesen, hätten Suppe und Gemüse, was man Im ''^Mittagbrot aß, oft in ttockeneS Brot umge- ioy/tKabeIt werden müssen, da für den Profeffor die
’3 Quartalwechsel