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Illustriertes Somitagsblatt.
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baldigst machen zu wollen. Auf dem Lande nehmen die Postboten Bestellungen entgegen.
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Berlin, 25. Juni, 12 Uhr mittags begab sich Sune Majestät der Kaiser und König unter Voran-
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neunte Stunde zu verkünden, und ehe sie ausge, gen hatten, befand ich mich an meinem Pult, zehn Uhr schickte Mr. Baldwin, der erste Ches, mir, weil er mich brauchte. Als ich eintrat
Marburg,
Mittwoch, 27. Juni 1888.
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Nachdmck verboten.
-es Verlorenen Heimkehr. Bon Walter Besaut and James Rice. Autorisierte Uebersetzung von H. Henschel.
Zum bevorstehenden
Quartalwechsel
ersuchen wir die Bestellungen bei der Post auf die
Oberhesfische Zeitung
mit ihren Gratis-Beiblättern
, Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
und
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139I Illustriertes Souutagsbtatt
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg uud Kirchhain.
Expedition Markt 21. — Redaktion, Druck und Berlag von Joh. Lug. Koch.
Majestät der König von Sachsen in der Feld- anda ui Mrschatzsuniform mit dem großen Bande des Ordens
feines Westfälischen Kürassier-Regiments Nr. 4 angelegt. Dann folgten der Prinz-Regent von Braunschweig, die Herzöge von Meiningen, Sachsen-Koburg- Gotha, Anhalt, die regierenden Fürsten von Reuß, der beiden Schwarzburgiichen Fürstentümer, von Waldeck und Schaumburg-Lippe. Daran schloßen sich die preußischen und deutschen Prinzen, Erbprinzen und Erbgroßherzöge, sowie die regierenden Bürgermeister der freien Städte Hamburg, Lübeck und Bremen. An der Spitze der Generalität schritl mit dem Feldmarschallsstabe in der Hand der Generalfeldmarschall Graf von Moltke, an der Spitze der Minister der Minister der öffentl. Arbeiten v. Maybach. In derselben Reihenfolge, wie die Allerhöchsten und Höchsten Herrschaften die Kapelle betreten hatten, nahmen dieselben auch auf den rechtsseitig vom Altar befindlichen Sesseln Platz, gegenüber die Feldmarschälle und Minister. In den Kreisen der Reichstagsmitglieder war die Uniform vorherrschend. Oberhof- und Domprediger D. Kögel hielt die Predigt über den Text: „Von Gottes Gnaden bin ich was ich bin" und nahm in beredten Worten auf den Kaiserlichen Großvater, der den ersten Deutschen Reichstag eröffnet, sowie auf den Kaiserlichen Vater, der nicht allein als Held auf dem Schlachtfelde, sondern auch als solcher auf dem Siechcnbette sich erwiesen habe, Bezug, den Segen des Höchsten au: den jetzt regierenden Kaiser Wilhelm II. herabflehend. Nach dem Vaterunser und dem Segen nahm die Tom-Geistlichkeit vor dem Altäre Aufstellung, der Kaiser und König erhob sich tief ergriffen, verneigte sich gegen die Geistlichkeit, dem Oberhof- und Dom- prcdiger D. Kögel die Hand reichend, ebenso gegen die Fürstlichkeiten und Reichstagsmitglieder, und verließ dann im feierlichen Zuge die Schloßkapeüc, sich zunächst nach dem Kapitel-Saale und von dort nach dem Weißen Saale begebend, wo die eigentliche Eröffnungsfeier des Deutschen Reichstages dann programmmäßig vor sich ging.
Die Thronrede des Kaisers
zur Eröffnung des Reichstages hat folgenden Wortlaut:
• „Geehrte Herren!
Mit tiefer Trauer im Herzen begrüße Ich Sie und weiß, daß Sie mit Mir trauern. Die frische Erinnerung an die schweren Leiden Meines Hochseligen Herrn Vaters, die erschütternde Thatsache, daß Ich drei Monat nach dem Hintritt weiland §r. Majestät des Kaisers Wilhelm berufen war, den Thron zu besteigen, üben die gleiche Wirkung in den Herzen aller Deutschen, und Unser Schmerz hat
sich nm, nahm ein Couvert, das an seinem Ellen- bogen lag, und gab eS mir, nachdem er eS halb ge- öffnrt hatte.
.Bitte, bringen Sie mir Gold für diese kleine Anweisung, Warneford.-
Ohne das Papier zu prüfen, nahm ich das Couvert und ging.
Nachdem ich meinen ersten Auftrag ausgerichtet hatte, kehrte ich nach dem Geschäft zurück und hatte chon den Fuß auf der Schwelle, als ich mich der Anweisung erinnerte. DaS war noch glücklich, dachte ich; denn Mr. Baldwin verweilte gerade in unserem Comptoir, und ein H rr, ich erinnerte mich später, daß eS einer der Chefs unseres Bankhauses Sylvester, Cayley und Compagnie fei, mit ihm. Ich lief, so schnell ich konnte, nach der Bank, warf daS Couvert auf den Tisch und verlangte Gold; daun zog ich mein Taschentuch heraus und wischte mir den Schweiß von der Stirn; denn es war heiß an dem Tage.
Der Beamte öffnete die Anweisung, sah «ich er- raunt an, trat vom Zahltisch zurück, ging an die Thür, flüsterte dem Portier etwas zu und begab sich iann in das Nebenzimmer. Nach zwei bis drei Minuten kehrte er wieder zurück. .Gehen Sie gefälligst hinein; nun wird sich alles aufklären.*
Jetzt sehe ich ein, daß ich von alledem nicht mehr verstehen konnte wie ein Kind; aber ich glaubte, daß irgend eine Nachricht für Mr. Baldwin etngelanfen wäre, nnb begab mich in das Nebenzimmer, das mtt ungen Leuten angefüllt war, und wo die wirklichen Geschäfte der Bank abgeschloflen wurden. Sie blickten mich alle ganz seltsam an, als ich durchging, um zum Platze der Teilnehmer und Verwalter zu gelangen. Einer von diesen schien mich schon erwartet zu haben. Er deutete auf einen Stuhl.
.Setzen Sie sich nnb warten Sie."
Der Ton seiner Stimme war gerade nicht er. mutigenb; aber ich setzte wich ruhig hin und wartete ohne daß mir auch nur ein Gedanke gekommen wäre, daß etwas nicht in Ordnung sein könnte.
heilige Unterstützung aller treuen Anhänger des Reiches und der verbündetem Regierungen finden werde, ohne Trennung nach gesonderter Parteistellung.
Ebenso aber halte Ich für geboten, unsere staatliche und gesellschaftliche Entwickelung in den Bahnen der Gesetzlichkeit zu erhalten und allen Bestrebungen, welche den Zweck und die Wirkung haben, die staatliche Ordnung zu untergraben, mit Festigkeit ent- gegenzutreten.
In der auswärtigen Politik bin Ich entschloßen, Frieden zu halten mit jedermann, so viel an Mir liegt. Meine Liebe zum Deutschen Heere und Meine Stellung zu demselben werden Mich niemals in Versuchung führen, dem Lande die Wohlthaten des Friedens zu verkümmern, wenn der Krieg nicht eine, durch den Angriff auf das Reich oder auf deffen Verbündete, uns aufgedrungene Notwendigkeit ist. Unser Heer soll uns den Frieden sichern und, wenn er uns dennoch gebrochen wird, imstande sein, ibn mit Ehren zu erkämpfen. Das wird es mit Gottes Hilfe vermögen nach der Stärke, die cs durch das von Ihnen beschlossene jüngste Wehrgesetz erhalten hat. Diese Stärke zu Angriffskriegen zu benutzen, liegt Meinem Herzen fern. Deutschland bedarf weder neuen Kriegesruhmes noch irgend welcher Eroberungen, nachdem es sich die Berechtigung als einige und unabhängige Nation zu bestehen, endgittig erkämpft hat. . '
Unser Bündnis mit Oesterreich-Ungarn ist öffentlich bekannt; Ich halte an demselben in deutscher Treue fest, nicht bloß, weil es geschloßen ist, sondern, weil " Ich in oiesem devensiven Bund eine Grundlage r*ncr europäischen Gleichgewichts erblicke, sowie ein Be^"' mächlnis der Deutschen Geschichte, dessen Inhalt h-eut von der öffentlichen Meinung des gesamten Dentbchen Volkes getragen wird, und dem herkömmlichen europäischen Völkerrechte entspricht, wie es bis 18-66 in unbestrittener Geltung war. Gleiche geschichtliche Beziehungen und gleiche nationale Bedürfnisse'-.der Gegenwart verbinden uns mit Italien. Beide Länder wollen die Segnungen des Friedens festhalten, um in Ruhe i der Befestigung ihrer neu gewonnenen Einheit, der Ausbildung ihrer nationalen Institutionen und der Förderung ihrer Wohlfahrt zu leben.
Unsere mit Oesterreich-Ungarn und Italien bestehenden Verabredungen gestatten Mir zu Meiner Befriedigung die sorgfältige Pflege Meiner persön- sönlichen Freundfchaft für den Kaiser von Rußland und der seit 100 Jahren bestehenden friedlichen Beziehungen zu dem russischen Nachbarreiche, welche ging schnell ober rannte vielmehr zur Bank. Dort hatte ich bie Anweisung ängstlich nnb hastig borge» r-igt nnb die Auszahlung der ganzen Summe in Gold verlangt. ES wurde als selbstverständlich an» genommen, daß ich mit dem Erttage meiner letzten Fälschung durchgehen wollte. Ob ich schuldig wäre, danach wurde ich überhaupt nicht gefragt, das nahm man von Anfang an als eine ausgemachte Sache an. Der Lord Mayor verweigerte jede Bürgschaft, und ich wurde sofort ins Gefängnis geschickt, das ich nur verließ, um verurteilt zu werden.
DaS war die Geschichte, die ich immer von neuem erzählte, während daS Holzfener auf dem Heide knisterte. Miß Elwood fragte mich nach jedem geringsten Umstande; sie besprach und beleuchtete die Angelegeuhett von allen Setten, kam aber immer wieder auf den einen Punkt zurück.
»Mr. Baldwin gab Ihnen eine Anweisung, die er de» Tag zuvor uuterzeichuet hatte. Wie konnte er schwören, daß daS Couvert nicht von jemand anders verwechsett worden war?" .
Außerdem trat noch ein anderer Punkt hervor. Obgleich die Anklage gar nicht darauf lautete, wurde doch angenommen, daß ich auch die früheren Be- trfigeteien verübt hatte, wenn auch keiner der Beamten angeben konnte, daß ich eine der früheren gefälschten Anweisungen vorgezeigt hatte. Ju der Verteidigung wurde vorgebracht, daß mein Leben ganz ruhig, einfach und unverfänglich war, man wies nach, wie ich jede Stunde des TageS verbrachte, und eS fand sich nichts, wodurch mau auf geheime Ausschweifungen schließen konnte. Auch waren die Betrügereien mtt einem Aus» weisungrbuche borgenornmen worden, das man, der Himmel weiß, woher genommen hatte, — das aber keinesfalls das war, was Mr. Balliwiu benutzte. Man bersuchte nicht einmal zu ermitteln, wie ich zu einem anderen gekommen war.
Alle diese Momente galten nur als Kleinigkeit, ttn Vergleich zu den gegen mich sprechenden Umständen.
Miß Elwood tarn immer wieder darauf zurück.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn» und Feiertagen. — Qnartal-AbonnememS-PreiS bei der Expedition 21/, Mk-, bet den Postämtern 2 Ml- 50 Pfg. iexll. Bestellgeld). JnferttonSgebÜhr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
warme Teilnahme in allen Ländern der Welt gefunden. Unter dem Drucke desselben bitte Ich Gott, Mir Kraft zur Erfüllung der hohen Pflichten zu verleihen, zu denen Sein Wille Mich berufen hat.
Dieser Berufung folgend, habe Ich das Vorbild vor Augen, welches Kaiser Wilhelm, nach schweren Kriegen, in friedliebender Regierung seinen Nachfolgern hinterlassen, und dem auch Meines Hochseligen Herrn Vaters Regierung entsprochen hat, soweit die Bethätigung seiner Absichten nicht durch Krankheit und Tod verhindert worden ist.
Ich habe Sie, geehrte Herren, berufen, um vor Ihnen dem Deutschen Volke zu verkünden, daß Ich entschlossen bin, als Kaiser und als König dieselben Wege zu wandeln, auf denen Mein Hochseliger Herr Großvater das Vertrauen seiner Bundesgenossen, die Liebe des Deutschen Volkes und die wohlwollende Anerkennung des Auslandes gewonnen hat. Daß auch Mir dies gelinge, steht bei Gott, erstreben will Ich es in ernster Arbeit.
Die wichtigsten Aufgaben des Deutschen Kaisers liegen auf dem Gebiete der militärischen und politischen Sicherstellung des Reiches nach außen, und im Innern in der Überwachung der Ausführung der Reichsgesetze. Das oberste dieser Gesetze bildet die Rcichsvcrfassung; sie zu wahren und zu schirmen, in allen Rechten, die sie den beiden gesetzgebenden Körpern und jedem Deuffchen, aber auch in denen/ welche sie dem Kaiser und jedem der Verbündeten Staaten und deren Landesherren verbürgt, gehört zu den vornehmsten Rechten und Pflichten des Kaisers.
An der Gesetzgebung des Reiches habe Ich nach der Verfassung mehr in Meiner Eigenschaft als König von Preußen, wie in der des Deutschen Kaisers mitzuwirken; aber in beiden wird es Mein Bestreben sein, das Werk der Reichsgesctzgebung in dem gleichen Sinne fortzusühren, wie Mein Hochseliger Herr Großvater es begonnen hat. Insbesondere eigne Ich Mir die von ihm am 17. Nov. 1881 erlaßene Botschaft ihrem vollen Umfange nach an, und werde im Sinne derselben fortfahren, dahin zu wirken, daß die Reichsgesetzgebung für die arbeitende Bevölkerung auch ferner den Schutz erstrebe, den sie, im Anschluß an die Grundsätze der christlichen Sittenlehre den Schwachen und Bedrängten im Kampfe um das Dasein gewähren kann. Ich hoffe, daß es gelingen werde, aus diesem Wege der Ausgleichung ungesunder gesellschaftlicher Gegensätze näher zu kommen, und hege die Zuversicht, daß Ich zur Pflege unserer inneren Wohlfahrt die ein-
Nach ungefähr zehn Minuten erschien ein Kriminalbeamter und gebot mir, ihm zu folgen.
34 glaubte, es wäre in Zeugenangelegenheiteu, und erst als ich am Manfion-Hause angekommen war, wußte ich, daß ich auf bie Anklage der Urkundenfälschung hin verhaftet worden war.
Ich lachte; es war so unmöglich, daß ich lachte. „Lassen Sie nur Mr. Baldwin holen," sagte ich. Sie steckten mich zum elften Verhör in eine Zclle. Mr. Baldwin erschien als Zeuge; er war erschüttert nnb aufgeregt unb konnte meinen Anblick nicht ertragen. Er brach ein ober zweimal vor Erregung zusammen; aber seine Aussage war klar. Mau hatte >or zwei Tagen entbcckt, daß seit einigen Monaten Unterschlagungen auf dem Wege bet Urkundenfälschung verübt wurden. Die Fälschung der Unterschrift hatte : emand besorgt, die Mr. Baldwins Handschrift ganz genau kannte. Die betrügerischerweife entnommene Summe belief sich im ganzen auf neun hundert Pfund. Um die Fälscher besser ertappen zu können, hatte bie Bank Mr. Balbwin borgeschlagen, seinem Namen ein geheimes Zeichen zuzufügen. Heute morgen hatte er mir eine Anweisung auf zwölf Pfund eingehäudigt und mich nach der Bank geschickt, um sie einzulösen. Die Unterschrift war mit jenem Zeichen versehen. Er beeidete aoch, baß er biefe nnb keine andere Anweisung am vorigen Tage unterzeichnet hatte, was auch die Kopie bewies. Die präsentierte Anweisung aber lautete auf achtzig Pfund, und eS fehlte ihr das Zeichen.
Nun achte man darauf, wie die Umstände gegen wich sprachen. Man hatte mir eine Anweisung Überleben, und ich hatte eine andere borgezeigt, da mußte ch die erste unterwegs natürlich zerrissen haben. Noch ein wichtiger Umstand: ich kam bon meinem Ausgang zurück, ohne die Anweisung eiugelöst zu jaben. Bis zur Thür des Lokals war ich gelaugt, >a hatte man bemerkt, wie ich hineinsah nnb bann chleunigst umkehrte. Mr. Baldwin war mit einem Chef des Bankhauses im Comptoir gewesen, und ich
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d Blattes, sowie d. Annoncen-Bureanx von Haasenstein und Bögler " XXIII- Jahrgang.
Daube n. Co. in Frankfurt a. BL, Berlin, Hannover. Paris.
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tanfarba tritt der gesamten Ober-Hof- und Hofchargen und begleitet von den hier anwesenden regierenden [397 deutschen Fürsten durch den Weißen Saal zur rr,= "'i Schloßkapelle, wo Allerhöchstderselbe von der Dom- Ränmc bEichkeit empfangen wurde. Se. Maj. der Kaiser enkamM an& ^önig trug die große gestickte preußische Generals- p uniform mit der Kette des Schwarzen Adlerordens netben - un^ dem Hohenzollernschcn Hausorden. Ihm zur > nicht b ®c‘tc 9*n9en der Prinz'Regent Luitpold von Bayern p>77 m der Generalsuniform seines Landes mit dem
- er beschäftigt unb blickte kaum auf. Er hatte einen wichtigen Auftrag zu geben, dessen Aus.
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amt qa Vizelin von Württemberg, die Großherzöge von J.39U igflben, Mecklenburg, Sachsen, Oldenburg und Hessen 25sck>enialls in großer gestickter Gcneralsuniform, vor- swcise mit den Orden der eigenen Länver. Der Hroßherzog Peter von Oldenburg hatte die Uniform
(Fortsetzung.)
Nach dem Thee nahm ich ihre Aufgaben mit ihr furch, unb um neun Uhr gingen wir zu Bett. Zu r Zeit würbe eS als ein schlechtes Zeichen für n jungen Mann bet City betrachtet, wenn er spät ds ausging, rauchte ober Wirtshäuser besuchte, ) ,u Konzerte unb dergleichen gab eS nicht. So ver- ber wein einfaches Leben einen Tag wie den an» -----7, ?Fn* An einem freien Wochentage im Herbst ging irbachvhiH mit Ruth nach Herne »Bey, oder GraveSend, wo , ist voS vir die See sahen; auch lebten noch einige Freunde ;Snu wirres Vaters, die wir in regelmäßigen Zwischen. Ilfret«' ?wueu besuchten. Von den Ausschweifungen und —jö— Mein einer großen Stadt wußte ich nichts und 1 -1« 1 «te so hin, als wenn eS Überhaupt keine gäbe. So leid; cb« »ar ich ein ayner Comtoirift der City, der sich durch [3753 «gjährige Arbeit zu einem guten Gehalt und einem lärkt^aÄ-ttrENsposten aufzuschwingeu hoffte. Ich stand i * letzt schon über manchem, der älter war als ich. -2. 1 Freitag Morgen, den 18. August 1846, stand ich ritt. der Thür des Lokals, als bie Glocken anfingen,
Wung auf brieflichem Wege zu viel Zeit erfordert in - , daher setzte er mir bie Umstände genau aus- (£ J«uber und sagte mir sogar bie Ausbrücke, in denen , Kain “ mich bewegen sollte. Er war sttbft sehr exakt N liebte, die Sache stets in knappster Form zu mrine» Als ich genau wußte, was ich sagen sollte, wie ich es sagen sollte, fragte ich ihn, ob er n Ni noch einen Auftrag für mich hätte. Er sah
.Mr Kirchhain nimmt unsere Agentur (Herr reisanga igy^inber Rindt) Bestellungen an, — für (ZM hiesige Stadt die unterzeichnete Expedition, tt Cabiü i Neuzugehende Abonnenten in Kirch- Herrn Nn und Marburg erhalten vom Tage der ien in a Bestellung an bis zum 1. Juli die „Oberh. _ t2® Zeitung" mit ihren Beiblättern gratis. ;r Ros« Die Exped. der Oberh. Zeitung, »arten „ imen c« ” Z. zu w