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Zum bevorstehenden

ersuchen .wir die Bestellungen bei der Post

auf die

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Tage nach

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trofen unb den Knall der Pistole des Kapitäns,- dann

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echten Regimenter der russischen Armee, ernannt. Es ist daS eine militärische Höflichkeit, die an und für sich nichts bedeuten würde, die aber km gegen- märtigen Moment doch Beachtung verdient, weil sie

Oberhesfische Zeitung

mit ihren Gratis-Beiblättern

' werft iS mir vor, daß ich nicht mehr zur Rettung ' ^ Schiffes gethau habe, - jedoch ich erfüllte »xine

Dft jungeDamefaß zusammengekanert und zitternd im Hinterteil des Bootes. Ich sagte ihr ein Wort per Beruhigung, zu mehr blieb mir nicht Zeit; denn 8,f5.°r?e ST ba8J9?rDtJrrei6t' 018 dne andere Gestalt eiligst am Seil herabkam. Ich forma auf mib trat ihr mit der Pistole in der Hand entgegen eS war jedoch der HochbootSmano. Während erW uied-rglstt, hatte er ein Messer zwischen den Zähnen, und noch hielt er das Tau in der Hand; da ei- chienen ein halbes Dutzend Gesichter, die über das Haabord nach ihm auSschauteu und die Nachtluft von ihrem Gekreisch, ihren Flüchen und Verwünschungen wiederhallen machten. .Schurken, Räuber, Mörder - $ile n?* iotit alle hängen, jeder einzelne; ich

Namen ; ich habe das Verzeichnis in der Ta,che. Er schnitt daS Tau mit einem geschickten Schwünge des Messers durch, und sogleich schien «S >aS große Schiff eine halbe Meile voraus zu fein 8 aI bötn- vo°i kräftigen Passat getrieben^ Der HochbootSwann ballte die Faust hinter ihnen hören^köunemf be ^"eu sehen oder

.Da geht die Lucy Derrick,- ftnfte er, .ein fo schöner Schoouer, als jemals einer auf dem Meere Skseseltist, verloren durch eine Mauuschast auft ruhrerischer, meuchelmörderifcher Schurken. Sie soll« hängen, jetet einzeln, dar ist beschlossen, sie solle» mir Hauge», und mußte ich sie um die Welt herum verfolgen.-

»Wo find die Offiziere?- stagte ich.

.Alle zerschmettert, deu Kopf eiugeschlaaeu. alle totl Nun, mein Lieber, wir wollen uns nicht Mame»; wenn der Kapitän fiel, so starb er in der Verteidigung seines Schiffes, - fie find ttu Himmel, der Kapitän mit seinen drei Offiziere«. Ja, diese« l Augenblick find sie schon im Himmel; es braucht stch keiner von ihnen zu schämen oder zu fürchten; sie

Wöchentliche Beilage«: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg Md Kirchham.

__«kpeditim»! Markt 21. Redaktion, Druck und Berlag Mn Joh. Lug. «och. ,V I

gelingen, dessen Bewohner m absehbarer Zeit zu Deutschen zu machen, und Deutschseinde in Deutsch­land haben für uns wenig Werl. Oder wieder ein paar Milliarden? Die Milliarden können die Taufende von Toten, welche ein neuer Krieg erfordern würde, nicht wieder zum Leben erwecken. Auch unter Wilhelm II. wird Deutschland nie gegen Frankreich das Schwert ziehen, wenn nicht zu seiner Verteidi­gung. Daß unser Buudesverhältms zu Oesterreich Ungarn und Italien keine irgendwelche Aenderung erfahren wird, habe»'wir oben schon gesagt. - Be­sonders für unser Verhältnis zu Oesterreich-Ungarn ist die Freundschaft der Fürsten eine gute Gewähr Kaiser Wilhelm IL und der Thronerbe von Oester. reich-Ungarn, Kronprinz Rudolph, find durch die tnnlgste Freundschaft miteinander verbunden. Ganz unbegründet ist auch die Annahme, 1er junge Kaiser 'konnte sich schneller, als seine beiden'Vorgänger, zu einem Kriege entschließen. Mancher General,, mag es ja vorziehen, die Händel der Staaten dtttch das schneidige Schwert, statt durch die Feder der Diplo­maten entscheiden zu lassen, aber der Herrscher eines großen Reiches kamr nicht allein baffen, wie der Soldat, er muß auch als Vater des Volkes dessen Interessen ins Auge fassen, und letztere filtd die allein Maßgebenden. Und zudem ist der Reichskanzler Fürst Bismarck 73 Jahre alt'. In solchem Alter macht sich nur die alleräußerste Ruhe geltend, aber nüht die Leidenschaft.

j. » 1VIMwM |*U*Liv UlClllv Vlv* vvU,

«b na^bein t$ daS Tau, von dem alles abhivg,, *,« Vun«t lu utMcwcH milyrung; oann

Deutsches Reich.

derlin, 21. Juni. Der Kaiser nahm heute vormittag Vorttäge und militärische Meldungen ent­gegen, arbeitete mit dem Chef des Militärkabinetts

Regierung fernes Großvaters und Vaters. In der heutigen Sitzung des Bundesrates machte der Reichskanzler dem Bundesrate von dem Ableben des Kaiftrs und Königs Friedrich, sowie von der erfolgten Besteigung des Thrones durch König Wilhelm II. und dem hiermit verbundenen Über­gang« der deutschen Kaiserwürde auf Allerhöchstden- selben Mitteilung. ..Dem Anträge Sachsens wegen erneuter Anordnungen aus Grund des Gesetzes gegen die Bestrebunden der Sozialdemokratie wurde die Zu­stimmung erteilt. DasDeutsche Tageblatt' be­stätigt die Verhinderung des Oberpräsidentcn Grafen Zedlitz zur Übernahme des Ministeriums des Innern und bemerk^ .^äußerem Vernehmen nach hätten mit dem OberbÜMrmeister Dr. Miquel Verhandlungen stattgesunden. Voraussichtlich kommen die Maje­stäten am Mmnabend oder Sonntag auf einige

- Karlin- Der Flügeladjutant des Kapers, der zum Oberstleutnant beförderte frühere Major Freiherr v. Blssing, hat, ehe er in diese Stelle kam ^ vermöge ausgezeichneter militärischer Fähigkeiten, ein schnelleres Avancement gehabt und gehörte dem Generalstabe an. Seme Familie stammt aus Rheinheffm. Adjutant Hauptmann v. Pfuel vom Generalstabe trat im Juli 1870 bei der Depot- Schwadron des 12. Husaren - Regiments zu Merse­burg als Avantageur ein. Er war, wie wir der Post" entnehmen, bereits. Referendar und Dr.jur. Früher Korpsstudent tn Göttingen, zeigen mehrere vom Speer tzerwührende Narben bei ihm an, daß er gefochtenjwnd studiert" hat. Hauptmann von chuel hat eine echte Soldatenschule durchgemacht, foch dem Feldzuge kam Leutnant p. Pfuel zur 2. Schwadron nach Weißenfels, gegen Ende der cebziger Jahre auf die Kriegsakademie. Während jener Zeit wuche er mit bedeutendem Vorteil in das 11. Husaren-Regiment (Düsseldorf) einrangiert Bald nachdem er in die Front zurückgekehrt war, fand seine Ernennung zum Militärattache in Madrid statt unter Beförderung zumHauptmann und Aggre­gierung beim Generalstab. Vor Ablauf eines Jahres noch wurde er, unter Stellung i la suite des Generalstabes, dem Prinzen Wilhelm, unserem jetzigen Kaiser, als persönlicher Adjutant überwiesen. Der Reichskanzler hat infolge seiner Nervenleiden pme Schwäche in den Beinen zurückbehalten, daher kommt es, daß der Reichskanzler in letzterer Zeit im Reichstage wiederholt seine Reden zum Teil fitzend, gehalten hat. Als nun der Reichskanzler kurz vor der Beisetzung Kaiser Friedrichs Bottraa hatte, erklärte ihm.der Kaiser, in dem Beisetzungs-

_____________ wissen wir nicht, doch scheint man in Petersbmni 71 ' i ldies anzunehmen, weil man es wünscht. Kaiser

1*Ta WA I IAlexander WI. hat unseren Kaiser sofort zum Che

xj wU)M Iwl II VUMiJILes Petersburger Grenadierregimentes, eines der

Illustriertes Sonntagsblatt.

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Erscheint tt-lich außer en SBenttegen nach Sonn- und Ferertageu. Quarull-Ubonne mentS-PreiS bei der Expe- dition 21/. 3RL, bei den PostSnttera 2 URL 50 Pfg. (exkl. Bestellgeld). JnferttonSgebühr für die gespaltene Zelle 10 Pkg.. Reklamen für die Zelle 25 Pfg.

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- 1 Sonnabend, 23. Juni 1888 >ir tt ÄÄÄÄttÄÄT«!IL Jahrgang

____ _______ Daubeu.Lo.mFrankfurt a.®L,Berlin,Sannover-Paris. ......... _..

Die Unterschrift des nenen Kaisers. «ll dieses hat Zeit erfordert. Der dritte Offizier Meuterer," erwiderte der Hochbootsmaun rubfo - ' --------- hatte deu wachthabeuden Leuten Befehl gegeben, wo.! ,Me fertig' Sie mein öerr - rief mir

Nachstehend geben wir unfern Lesern die Namen?» I lu verhindert waren, unser Gespräch am Steuer»! kenne» Ihren Poste».- ' ® '

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If^mVbersLS' ^oIteH6ie M tap?cr- 3)0111Wrei, bann hörten wir die Pistolen^der beide» Mir fiel das finstere Gesicht des Kapitäns aufJ^Ä

Hni) dachte mir, daß, wenn 1 Stöcken befestigten Messern, Raabandfoieken und Beile» «d-r Angriff Henle Nacht -rsolgeu sollte, .wohl einige Ibewaffnet/vorwär^

ßL°Öfat felfenfeft nna ter fl^ortet würden. wenn ebenso viele Teufel entlaufen wären. Der Hoch.

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halb wir denselben zum Vergleich folgen lassen. I?Sicherheit Einmal aber feuerte ich doch meine Pistole ab-

* ' 8 n '^bringen. Wenn die Leltte auch keine Feuerwaffen denn ich bemerkte tu der Dunkelheit eine Gestatt bi,

beben, so werden wir doch einen unangenehmen Kampf im Schatten des Hackbords zum Steuerruder schlick daher, baß ich Ihnen Vielleicht war es der Anführer Bosfom Tom ^aber behilflich bin, in dies Boot zu steigen. Da find sich konnte es nicht erkennen. Ich schoß und er Decken und Tücher, machen Sie es sich so behaglich stürzte. einen Auaeubttck fhftt/r uX S L'.

I »*e hraofl^ nf -V ^acht ruhig verstreicht, dann I des Hochbootsmannes. Augenblicklich ließ ich bal Tau Iwerden wir die Aufruhrer morgen iu Ketten legen;!hinab, und sogleich tauchte das Boot ins Wasser JXSlß" 6eHteW ÖeifU<6eB' ist der Kampf M ftLU Ä

Nachdruck verboten. Schaubelnd, aber ohne ein Wort zu forefrn, ^n8mi^dBFbS $oouu7ten H^1

Des Vrrlsreae« Heimkehr. Igehorchte bie junge Dame Der Kapitän blickte um Die Pistolenschüsse hattest auftehört? md^es schi N Bon W a l t e r v e s a n t und I a m e S R i c e. teTfcenf'bnwdte*$0Ibe? 1018 06 ein Dntzeub Gestalten mit mächtigem Stampfen

ftätEle «ul«, SluMn,° 16V»S b1" «

------ --- | .und der Passat in derselben Richtung; dann vttschwuLn. S * °°§ W bttrau8

so außeroüdentlich schnell erfolgt. Wir glauben recht gern, daß Der Zar dem Enkel des auch von ihm Kreislüatt tut die Kreise Marbura ! hochverehrten Wilhelm L besondere Sympathieen x * l enkgegenbringt, und daß er sich weit leichter noch

; ****** !«ls im Vorjahre zu einem Besuche in Berlin ent-

und ;iL-; kschvetzm würde, wenn ihn mich in diesem Jahre der

Ilürltriertes Sonntagsblatt . * | Sommer nach Kopenhagen führte. Kaiser Wilhelm II. baldigst.machen zu wollen. Auf dem Lande fit^rkbic ihm angebotene Freundschaft von t »Pi L Tv

Für Mrchham MMMt -unsere Agentur (Herr den krästigen jungen Kaiser gegen den Fürsten Buchbinder Rindt) Bestellungen an, für Bismarck unfe dessen auswärtige Politik auszuspielen, hiesige Stadt die unterzeichnete Expedition.!^ würde man bald erkennen, daß man sich in MT- Muruaebende Abonnenten in Kirck- e'n^ Irrtum befmbet. Es wird, man ai t M nur die Petersburger und Moskauer Klimre

Ham und Marburg erhaltem uam Tage der knwn, in Zuforsst an VerlockuBgen für Deutschland Bestellung an bis zum 1. Zull dieOberh. nicht fehlen, sich von Oesterreich loszusagen, Md Zeitung" mit ihren Beiblättern gratis. Rußland den Osten zu lassen, wogegen Rußland Die Erved. bet CkA ^Awta ! Deutschland freie Hand im Westen taffen würde;

I aber solche Vorschläge werden in Deutschland nie 9m* frhrnttttwAiM ««N unb nimmer ®c^r finden. Denn zunächst will

ßtt Lyromvklystl ttttll öas AttSlaito« I Deutschland überhaupt keinen Krieg, und dann wissen ; - Kaiser Wrlhelm I. war als guter Freund Ruß- wir ganz genau, daß, wenn es Rußland gelungen -lands bekannt, und es ist ihm, trotzdem die bittere I sein sollte, Oesterreich - Ungarn zu vernichten, der Notwendigkeit vorlag, nicht leicht geworden, das nächste russische Krieg uns, Deutschland, gelten wird. Bündnis mit Oesterreich - Ungarn zu unterzeichnen, 1 Keine russische Freundschaft, keine russische Schmeichelei

welches ftine Spitze gegen das Zarenreich richtete, kann den Friedensbund 'zerstören, "denn derselbe ist General v. Albedyll und L LiemS beä gretfon eerrn für Rutzlanb ein Produkt schlauer Staatsklugheit, sondern der hörte nachmittags den Vorttag des Münsters Grasen

war erklärlich, mtt russischen Truppen war er zum strengsten Notwendigkeit. So wertvoll die Freund- Herbert Bismarck. Die Kaiserin Auauttn

ersten Male .m Gefecht gewestu, feine Schwester schäft der Herrscher für die Freundschaft der Re- empfing Hierselbst heute nachm.!ta^ den Mrtten

Kn 9, Gemahlin Kaiser Molaus ge- gier-wgen und Völker ist, ausschlaggebend ist sie nicht. Bismarck, welcher beabfichtigt, sich ^?ach Schluß d^

worden häufige Anwesenheit in Petersburg hatte Daß die Franzo,en dem neuen Deutschen Kaiser Versammlungen des Landtaas nack T

Freundschaftsbande geknüpft, welche durch! Mißtrauen entgegenbringm, seine wahre und tiefe begeben. Die Abreise der^Kaiftrin Auauü^und

d,e lympathische Perfon Kaiser Alexanders II. ver- Friedensliebe bezweifeln, braucht bei dem manchmal de? Großherzogin von Baden eLt

Rußland und die Beziehungen mehr als merkwürdigen Charakter unserer westlichen abends. Der Reichs'Ant " veröffentlicbt eiÄn zu denselben knüpften sich die Gedanken des Kaisers Nachbarn nicht zu überraschen. Wie sie in jedem Erlaß des Kais/rS vom 20 b K

M m seinen letzten Lebensstunden. Er sagte zu in ihrem Lande weilenden Deutschen einen Spion der Landtag auf den 27 d Mts'emberusen wttd dem - Pruizen Wilhelm, unserem heutigen Kaiser: erblicken, so ist ihnen jeder Deutsche Kaiser, welcher DerBörsen-Kurier" teilt m.t Kaiser W, belm recht gut behandeln'" Kaiser den Minen .Wllhelm" trägt chr geborenes Feind, habe be. stin?LrhL^M d m LßfL ^ncht fernem Großvater m ehr vielen Zu begressen ist solche Aussassung zwar kaum, aber Wladimir den lebhaften Wunsch ausgedrückt M

Stucken, ob er nun, trotz seiner wiederholten Reisen vorhanden ist sie. Was sollten wir noch von Frank- seiner Regierung foeselben frernibfrfmftriLn' » »«« Glich- N.chb--lch, für Midi« f, grch- »ich, l°ich.,-,,ig 2*, ÄSb SF

ftmpatjita tmtfintot, mit K-is-r »Ih-lm I.j ichw-r-n? ,!»ch -chr L-nd? Ls würde Ms k-m sMch« Siatian rrl)a'ien zu i,he», mir uu,"