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Illustriertes Sonntagsblatt.

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gestern abend um 11 Uhr nach Friedrichskron, um

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heute abena wieder zur Konsultation nach Fried-

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Zu Lolbe's Gedächtnis

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Patienten mit krankem Kehlkopf besonders belästigend. Infolge dessen bereitet die Aufnahme der Nahrung, welche jetzt ohnehin auf flüssige und breiige Speisen beschränkt ist, gewisse Schwierigkeiten und erfordert besondere Vorsichtsmaßregeln. Tie Kanüle ist des­halb auch mit einem Gummiring versehen, welcher den Zwischenraum zwischen Kanüle und Luftröhren­wand abschließt. Vor etwa vierzehn Tagen hatten die Aerzte die Frage erörtert, wie sich der weitere Verlauf der Krankheit wohl gestalten würde, da angenommen werden mußte, daß das Grundleidcn nicht stillstehen werde. Wie wir erfahren, hatten sie sich im Allgemeinen dahin verständigt, daß,

cs fließt von der Nahrung auch etwas in den Kehl­kopf und ruft starke, krampfartige Hustenanfälle

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i. Jy | von Mecklenburg erschienen. Zum Diner sind keine 10 u Einladungen ergangen. Der Kronprinz kam

je Sch x sich nach dem Befinden des Kaisers zu erkundigen. :accori Tie Ärzte Geh. Rat von Leyden -und Krause kommen

Darum hat der nun Entschlafene wollen Hier gelegt sein in den Schoß der Erde,- Traurig folgst der Hülle Deines Hirten Du zum Ort der Ruh, getreue Herde.

Seid getrost und glaubt, wie er gelehret, Blicket aufwärts, wo in Gottes Saale Hirten, die zur Ruhe heimgekehret, Anteil haben an dem Abendmahle.

Vom großen Abendmahle, Joh. 14, 1624. gclium des letzten Sonntags.

Fernher ist ein Schmerzensruf erklungen: Gott hat aus der Unruh dieser Zeiten Seinen treuen Diener abgerufen Zu der ew'gen Ruh nach schwerem Leiden.

Seinen treuen Diener, der als Hirte Hier die Herde leitete zu grünen Auen, Wo rings um den Rand der Wasserbäche War ein reicher Weideplatz zu schauen.

Sorgsam hat Befohlne er geführet, Daß nicht eines jammernd, fern der Herde, Die den guten Hirten wohl erkannte, Eines grimmen Raubtiers Beute werde.

Vor Verirrung hat er sie gewarnet, Hal Erkrankte wohl gepflegt, geheilet, Der Gesunden herzlich sich erfreuet Und beglückt bei Glücklichen geweilet.

Er, der kannte Gottes große Thaten, Den dem Gläubigen verheiß'nen Segen, Ging voran, erkoren zum Berufe, Auf von Gott gewies'nen Lebenswegen.

Christenglauben, welcher kämpft und sieget Ucber Welt, pflanzt' er in viele Herzen, Und den besten Trost gab er den Seelen, Fühlten sie die Hinfahrt tief-in Schmerzen.

Wo er laut in Geistes Kraft gesprochen. Lauschten ihm in Andacht alle Hörer, Manchem, der das Heilige verspottet, Selbst dem Mörder, ward er ein Bekehrer.

Deutschen Volkes alte Sitte kennend, Und den tiefen Sinn, der sie geschaffen, Deutsches Wort verständlich jedem redend, Trug gerüstet er des Geistes Waffen.

Wo sich Christen zu dem Zweck vereinten, Ein Asyl Verlassener zu gründen, Da war Kolbe, treu zur Fahne haltend, Als ein Mann der That voran zu finden.

Dort die Kirche, einstmals mißgestaltet, Orgel, Kanzel nicht am rechten Orte, Hat verständnisvoll er umgebauet, Daß vernehmbar sind die Predigtworte.

Reiche Liebe hat er hier geerntet.

Thränen flössen, als er hingegangen, Um ein Hirtenamt auf weitem Felde, Deß ein Jahr er pflegte, zu empfangen.

So umschloß er Marburg fest in Liebe, Täglich denkend dran in dem Gebete, Daß das Wort in reinem Lauf hier bliebe, Marburg wäre Heils- und Segensstätte.

hieß es, diese Wucherungen seien wildes Fleisch, das im Abnehmen begriffen sei.) Um Verletzungen dieser sehr weichen Gewebe nach Möglichkeit zu vermeiden, wurde das Schild der Kanüle immer größer gemacht, damit dasselbe noch auf der äußeren gefunden Haut ruhen könne. Leider scheint die Krankheit nun auch nach anderer Richtung sich fort- bewegt und nach hinten übergegriffen zu haben, und es ist die Besorgnis nicht zu bannen, daß die Wand der Speiseröhre affiziert sei." DiePost" meldet:Das Befinden des Kaisers ist leider fein günstiges. Das neuste Bulletin läßt keinen Zweifel mehr übrig, daß wir vor einer neuen Krisis stehen, die noch viel ernster aufzufassen ist, als die in Charlottenburg. Es scheint jetzt doch die Speise­röhre in Mitleidenschaft gezogen zu fein, da die Ernährung, wie das Bulletin sagt, Schwierigkeiten bereitet. Ob gegen diese Schwierigkeiten die An­wendung einer Schlundsonde zu erwarten ist, mittels der die Nährstoffe dem Magen direkt zugeführt werden, ist aus dem Bulletin nicht ersichtlich. Trotz aller Beschwerden zeigt der Kaiser doch außer­ordentliche Arbeitslust. In der Nacht zum Dienstag hat die Kaiserin selbst mit Dr. Hovell und dem ganzen Personal den Nachtdienst übernommen." TieVoss. Ztg." schreibt:Wie wir hören, beruhen die Schlingbeschwerden auf den mangelhaften Schluß des Kehldeckels,- die Speiseaufnahme ist dadurch wesentlich erschwert. Die Körperkräfte sind nicht mehr so günstig, wie bisher." Das Befinden des Kaisers giebt, das darf man sich nicht ver­hehlen, zu ernsten Besorgnissen Veranlassung. Es ist seit heute nicht mehr ganz richtig, wenn man als Grund der jetzigen Verschlimmerung Schling­beschwerden bezeichnet. Diese Schlingbeschwerden, die in den letzten Tagen bestanden und auf einem mangelhaften Verschluß des Kehlkopsdeckels beruhten, infolge besten Teile der flüssigen Nahrung in den Kehlkopf und in die Luftröhre gerieten, sind durch mechanische Vorkehrungen- sogar zum Teil beseitigt. Es entstehen jetzt Ernährungsstörungen, deren Grund in der Speiseröhre zu suchen ist. Es gilt, wenn es auch noch nicht ausgemacht, doch nicht für unwahr­scheinlich, daß das Grundleiden von der Luftröhre aus nach der Speiseröhre übergegriffen hat. Der Kaiser, der infolge der Schlingbeschwerden in den letzten Tagen wenig Neigung zum Esten hatte, zeigt einen Widerwillen gegen die Nahrungs- Aufnahme, die mit erheblichen Schwierigkeiten ver­bunden ist. Darunter leidet begreiflicher Weise der Kräftezustand, und es ist dringend zu wünschen und

Deutsches Deich.

Potsdam, 12. Juni. Der Kaiser verließ trotz der obwaltenden Beschwerden gegen IO1/« Uhr das Bett, verweilte alsdann einige Zeit ans der ©Orienten affe des Schlosses und fuhr um 12 Uhr mit dem Ponnyfuhrwerk im Garten fpazieren. Die Kronprinzessin fuhr um 11 Uhr bei den Majestäten vor und verweilte daselbst eine halbe Stunde. Nach 17» Uhr wird Generalleutnant von Miichkc bei Sr. Majestät Vortrag halten. Der Kaiser fuhr mittags im Ponnyfuhrwerk im Garten

Ootocit der damalige Krankheitsbefund ein Urteil zulasse, das Grundleiden zunächst nicht nach hinten ans die Speiseröhre, sondern eher nach vorn sich ausbreiten werde. Thatsächlich ist letzteres auch eingetreten. Es wuchsen aus der durch die Trache­otomie geschaffenen Luftröhrenöffnung Wucherungen hervor, welche sich etwa fingerbreit wie ein Ring . um die Wundränder legten. (In voriger Woche

achtliche Äußerungen der Jnteressentreise vorliegen dürften. Nach dem foeben erschienenen Nachtrag zur Rang - und Ouartierliste der Kaiser­lich deutschen Marine besteht das Offizier­korps zur Zeit aus dem Chef der Admiralität, 2 Vizeadmiralen, 5 Kontreadmiralen, 29 Kapitänen zur See, 56 Korvettenkapitänen, 112 Kapitänleut- nants, 182 Leutnants zur See und 131 Unter­leutnants. Mit Einschluß von 9 ä la suite der Marine bezw. des Seeoffizierkorps stehenden Offi­zieren zählt demnach unsere Marine 528 Offiziere gegen 495 im Herbst v. Js. Von den 41in Tienst gestellten Schiffen der Marine befinden sich zur Zeit 15 in außerheimischen Gewässern, nämlich 2Iltis" undWolf" auf der ostasiatischen Station, 2Adler" undEber" auf der australischen, 1Ariadne" der ostamerikanischen, 2Möve" undNautilus" auf der ostafrikanischen, 2Habicht" undCyclop" auf der westaftikanischen und 1Loreley" auf der Mittelmeer-Station; 5 SchiffeBismarck", das durch die PanzerfregatteLeipzig" abgelöst wsid,Carola", Olga" undSophie" gehören zum Kreuzerge­schwader. In heimischen Gewässern sind 26 Schiffe nebst 14 Torpedobooten in Dienst; 5 von ihnen Baden",Baiern",Kaiser",Friedrich der Große" undZiethen" gehören zum Panzergeschwader und 4Stein",Gneisenau",Moltke" undPrinz Adalbert" zum Schulgeschwader.

DieGermania" hat auch in Sachen des Rücktritts des Herrn v. Puttkamer ganz im Fahr­wasser des von Herrn Eugen Richter begründeten Organs dahergesegelt, während dieKöln. Bolksz." wesentlich andere Stellung nahm. Nunmehr bringt dieGermania" über ihreStellung zur Puttkamer- Krifis" nachstehende, wie man finden wird, ziemlich dunklen Wendungen, welche ganz so aussehen, als sollten sie eine redaktionelle Rechtfertigung gegenüber höheren Ortes" erhobenem Einsprüche sein:Unsere Stellung zur Puttkamer-Krisis und zu den sonstigen Krisen" der letzten Monate hat sich immer llar und bestimmt aus unserer stets festgehaltenen prinzipiellen Haltung ergeben. Wir haben stets das Recht des Monarchen, wirklich zu regieren, anerkannt in allen seinen Konsequenzen, und dem­gemäß auch das Recht des Monarchen, die Minister aus eigener Machtvollkommenheit frei zu ernennen und durch sie seine Politik vertreten zu lassen. Unsere Haltung lag gleich fern der Ministerallmacht und der Parlamentsallmacht, wir haben beide be­kämpft und z. B. selbst in den Zeiten, wo wir sachlich zur schärfsten Opposition gezwungen waren

Meister Dieb.

Eine Pfingst-Geschichte von O. Ludwig.

(Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.)

Bald darauf klopfte eS an die Thür der Werk­statt und er trat herein, zeigte mir, daß ihm am Rocke ein kleines Malheur passiert sei und bat mich, es bald zu reparieren. Ich kam seinem Wunsche bereitwillig nach und unter freundlichen Dankcsworteu legte er beim Gehen ein schönes neues Markstück auf den Tisch. Lange schon, nachdem er fort war, hielt ich das Geldstück noch in den Händen, ich hatte so manchen langgehegten stillen Wunsch der Later hielt mich so knapp wit dem G-lde ich erwog bet mir, ob ich die Maik nicht behalten sollte sie war ja eigentlich mein, vielleicht hätte sie mir der Vater auch gelassenaber dann hätte ich bei jedem Groschen über die Verwendung Rechenschaft ablegen müssen das mochte ich nicht kurz ich steckte die Mark ein und sagte niemanden etwas davon. Abends kaufte ich mir eine hübsche Pfeife, das Ziel meiner heißen Wünsche and ein Päckchen Tabak und spazierte hin- aus vors Thor, um dem langersehnteu Genüsse zu ftöhnen. Sm anderen Morgen, wir saßen »och beim Frühstück, kam der Gevatter Schmidt, Kantor und Dirigent der Liedertafel, sowie Vater von fünf wohlerzogenen Töchtern, bereit Aelteste mir schon in der Wiege zugesprocheu worden war. Er hatte Tags vorher eine Weste zum Ausbessern gebracht und sagte, er hätte etwas darin auS Versehe» stecken lassen. Mein Vater fragte, waS es denn so kostbares wäre. Ein Markstück, meinte der Gevatter. Ich zuckte zusammen ich hatte die Weste bereits ausgebeffert und eS war mir nichts aufg. fallen, ein Markstück hätte ich fühlen müssen. Der Vater holte die Weste, es war natürlich kein Markstück drin. Ich wechselte in meiner Angst sortwähreud die Farbe und meine Verlegenheit schien auch dem Gevatter nicht entgangen zu sein, denn mit einem nicht zu beschreibenden Lächeln sagte er auf

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notwendig, daß die Ernährung sich bald wieder leichter gestaltet, weil sonst die Mattigkeit, zu der auch noch leichtes Fieber hinzukommt, einen bedenk­lichen Grad erreichen könnte. Schmerzen hat, wie wir bemerken wollen, der Kaiser nicht, er fühlt sich sogar, von der Schwäche abgesehen, ziemlich wohl und sieht selbst seinen Zustand weniger bedenklich an, als die Ärzte. Er beschäftigt sich fortgesetzt mit Regiernngsangelegenheiten, wenn er sich darin auch einige Einschränkungen gefallen lassen muß, und hat heute selbst gewünscht, sich im Freien aufzuhalten und in seinem Ponywagen spazieren zu fahren, sämmtliche an der Behandlung beteiligten Ärzte er­scheinen jetzt täglich zweimal, Vormittags und Abends und ihre Konsultationen dehnen sich ziemlich lange aus.

Berlin, 12. Juni. Der Kronprinz besuchte heute morgen den Reichskanzler. Auf dem gestrigen Diner bei dem Reichskanzler brachte der Fürst das Wohl des Kaisers aus. Minister Maybach toastete auf Herrn v. Puttkamer. DerReichs-Anz." veröffentlicht die Verleihung des Schwarzen Adler- Ordens an den Erbgroßherzog von Hessen und an den Prinzen Wilhelm vom Hessen. DerBörsen- Kurier", dieBörsenzeitung", dieVossische Ztg." und dasBerliner Tageblatt" wollen wissen, der Geheime Oberegierungsrat, Freiherr von Zedlitz- Neukirch, Vortragender Rat im Ministerium für öffentliche Arbeiten, werde Nachfolger v. Puttkamers werden. DasDeutsche Tageblatt" nennt den 'Oberpräsiden Grafen von Zedlitz als den Nach folger, doch fehlt diesen Angaben noch die Bestä­tigung. DerKreuz-Ztg." zufolge erfolgt der Rücktritt des Geh. Kabinettsrates von Wilmowski zum 1. Juli wegen eines Augenleidens, das eine demnächstige Operation nötig macht; politische Motive habe der Rücktritt nicht. Die Ausschüsse des Bundesrats dürften noch im Lause dieser oder an­fangs der nächsten Woche die erste Beratung des Gesetzentwurfs, betreffend die Alters- und In­validenversicherung der Arbeiter, beenden. DieB. P. N." ersahren, daß die Vorlage sehr wesentliche, namentlich die Organisation betreffende Abänderungen erfahren haben solle. Nach Beendigung der ersten Lesung werde eine Pause von 1014 Tagen eintreten, um den Bundesregierungen Ge­legenheit zu geben, sich über das Elaborat zu äußern, und sodann in die zweite Lesung eingetreten werden; nach Beendigung der letzteren solle der Ge­setzentwurf der Öffentlichkeit übergeben werden,- so daß, wenn das Plenum des Bundesrats nach der Sommerpause in die Beratung eintritt, bereits gut«

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mich zeigend: na vielleicht hat fichs der Ede mal geliehen, er hat sich ja gestern in der Breiten Straße eine hübsche Tabakpfeife gekauft! Ich war wie zerschmettert. Meiu Vater raste, jähzornig wie er war, wollte er von keiner Aufklärung wissen. Lügner, Lügner, Spitz­bube! schrie er bloS in einem fort. Ich mußte äugen, blicklich mein Bündel schnüren, und sollte ihm nie mehr vor die Augen kommen. Er stieß mich auf die Straße und schloß die HauSthür fest zu. Da die ungerechte Behandlung bet weitem daS überstieg, was ich für mein leichtsinniges Gebühren verdient, so ge- wannen bald Aerger, Zorn und Trotz in meinem Innern die Oberhand und ich verachtete das ganze Nest, daS mich zu einem Meister Dieb gestempelt hatte gründlich und nahm mir vor zu gehe», auf Nimmerwiederkehr! Siehst Du, so istS gekommeu kann ich wirklich mit so großer Zuversicht auf einen Empfang mit Freuden hoffen bin ich nicht wie eia verlorner Sohn--ach wenn meine Ua»

schnld ermittelt worden wäre Schlesinger, ich schwöre es Dir, hier, in dieser stillen Stunde, ich weiß nichts von dem Markstück des GevatterS!" rief der Schneider und hob vom Mondenstrahl beschieueu, seine bei» stümmelte Hand feierlich empor.

Er unterbrach sich plötzlich die Kammerthür hatte ganz vernehmlich geknarrt, gerade, als wenn jemand daran gelehnt hätte.

Ist Jemaud da?" frug er. Alles blieb M.

Er lanschte noch nur ein leiser, wie daS Ge­räusch einer Säge klingender Ton überzeugte ihu, daß sein müder Kollege über der Erzählung eiuge« schlummert war.

Da knarrte eS nochmals draußen auf dem Saale aber weiter entfernt. ES war wohl nur der Wind oder eine Katze, die auf der Jagd nach lavggeschwäuzteu Nagethieren die stillen Böden strich.

Endlich war auch der Veuetianer, oder wie er sich jetzt wieder nennt, Neumanns Ede, mit einem schlanken Seufzer eiugeschlafen, deren er im Verlauf der Träume, die ihm sichtlich mitspietteu und bei denen

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tni 18i - richskron. lieber das Befinden des Kaisers eiffa schreibt dieNat.-Ztg.": Das Befindcn des Mo­narchen hat sich wieder beunruhigender gestaltet.

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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchham

Expedition Markt 21. Redaktion, Druck nnd Verlag von Joh. Ang. Koch.

Anreigen niumtt entgegen die Expedition d Blatte», sowie b. Aummcen-Bureaux von Haasenstein nnd Bögler in Frankfurt a. H, Gaffel, Magdeburg «.Wien; Rudolf XXIII Stoffe in Frankfurt a. M., Berlin,Münchenn. Köln; @. L.

Daube u. So. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover. Pari».

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. spazieren. Zum Frühstück waren die Großherzogin hart. von Sachsen, Herzog und Herzogin Johann Albrecht

Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und

Feiertagen. Ouartal-AbonnemeMS-Prei» bei derExpe-

bition2s/.Mk., bei den Postämtern 2Rk- 60 Pfg. (exkl. O

d^kllgel))- MertionSgebühr für die S-fPaltene Zeile DoNNkrstag, 14. JllNl 1888.

10 Pfg., Reklamen für bie Zelle 26 Pfg. a'

I Die Schlingbeschwerden dauern fort und haben M sogar noch zugenommen; bei der Aufnahme flüssiger Nahrung verschluckt sich der Kaiser zuweilen, d. h.

! ' hervor. Wenn dies schon für einen gesunden Emil I. Menschen unangenehm ist- so ist es für einen

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