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Deutsches Reich.

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unb den gerichtlichen Verkauf von Liegenschaften für Elsaß-Lothringen mit den vom Landesausschusse von Elsaß-Lothringen beschlossenen Abänderungen die Zustimmung. Sodann wurde über mehrere Ein­gaben Entscheidung getroffen. Es wurde beschlossen, den Eingaben des Vorstandes des Vereins der Kolonialwaarenhändler in Oldenburg, betreffend den Geschäftsbetrieb der Konsumvereine und die Be-

Berlin, 8. Juni. Auf allerhöchsten Befehl tragen die Königliche Familie, sowie die Damen und Herren des persönlichen Dienstes und alle geladenen Personen -3 zum 6. August verlängerte Trauer für den ver­storbenen Kaiser Wilhelm. DiePost" und die Nat.-Ztg." melden, der Minister v. Puttkamer habe seinen Abschied erbeten, und zwar infolge eines neuen Schreibens des Kaisers, welches ihm gestern zuging. Heute nachmittag fand bei dem Reichs­kanzler eine Sitzung des Staatsministeriums statt, welcher v. Puttkamer nicht beiwohnte. Der Bundesrat erteilte in der gestern unter dem Vorsitz des Staatsministers, Staatssekretärs des Innern, v. Bötticher, abgehaltenen Plenarsitzung dem

Eisenach, 6. Juni. Die Konferenz deutscher evangelischer Kirchenregierungen beschäftigte sich in ihrer gestrigen Sitzung hauptsächlich mit der kirch­lichen Statistik und gelangte nach mehrstündiger Beratung mit überwiegender Mehrheit zu dem Be­schlüsse, im Hinblick auf die im Dezember 1890 bevorstehende Volkszählung für das genannte Jahr eine wiederholte Aufnahme derkirchlichen Ein­richtungen in den deutschen evangelischen Landes­kirchen" vorzubereiten. Es soll dabei mit geringen Abweichungen das für 1880 benutzte Formular, Tabelle I, (vgl. Stuttgarter Allgemeines Kirchen­blatt von 1883) Anwendung finden. Im Anschluß daran wurde ferner für die Zeit von 1890 ab hinsichtlich des. .seit 1880 benutzten Formulars für die Tabelle (II.) überAeußcrungen des kirchlichen Lebens" (vgl. in jenem Blatte feit 1883) einige Abänderungsvorschläge angenommen, namentlich die Ausscheidung der Spalten, betreffend die Teilnahme an kirchlichen Wahlen und betreffend die kirchlichen Kollekten. In der heutigen Schlußsitzung nahm die Konferenz eingehende Berickte ihrer Referenten entgegen über den Stand der Kirchenchorangelegen- heit, der Sache des nunmehr sertiggestelllen Melodien­buchs zum evangelischen Militärgesangbuch, der Maß­nahmen zur besseren praktischen Vorbereitung der Kandidaten der Theologie für das Pfarr- und Schulinspektionsamt und der Vorkehrungen zur Ver­hütung von Kollisionen zwischen verschiedenen deutschen Landeskirchen bei Versagung, bezw. Gewährung von Konfirmationen und Trauungen. Als neuer Verhandlungsgegenstand für die nächste Konferenz­versammlung soll noch in Aussicht genommen werden: Auf welche Weise kann sich die Kirche mit ihren Organen an der Fürsorge für die Strafgefangenen und entlassenen Sträflinge beteiligen?

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Feindliche Seivalteir.

Roman von E. Ma».

(Nachdruck verboten.) (Schluß.)

AIS der Körper wieder auftauchte, war alles «beu in demselben erloschen, und das Piloteuboot ««Ute nur die Leiche zurückführen.

Tom Windom blickte mit ehernen Zügen auf das

Knaben, ' dcSalter ; bwäsche Itt- UNd :

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Schnitt- mde der Diufter»:

: sankt Weshalb glaubten Sie wohl, daß ich fie hier leben und ihre Rolle weiter spieleu ließ, als in der ^^"""8, ihn durch sie ausfindig zu machen. Wohl, letzt habe ich ihn gefunden, ich war in seiner Wohnung »V würde ihn hier finden. Wo ist er? Ich habe keine Zeit zu verlieren."

Mann hatte, währeud er dies hervorstieß °uf Mary geachtet, welche sich bemühte, den Sinn seiner Worte herauszufinden und sich, um sich aufrecht bie Wand lehnen mußte. Eine un- ffÄftnä"1 --dS-m» r-A0.m^inbc^a3Iicf st-l °uf ihn und mit einem

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: Sie mit mir«, flüsterte er. .Sie schickt

Si?be?1h?sD t9t eine @tUBbe tier8e§t' w«deu Ohne die Wahrheit zu ahnen, nur glaubend, daß Helene zuruckgekehrt sei, verließ er, da er nicht s°a8tk b»rtn unbeachtet zu lassen, mst Windom das Haus.

Östliche, der gebeten worden war, seine Rückkehr abzuwarten, blieb noch zwei Stunden, daun ging auch er auf Marys Ansuchen.

Am nächsten Morgen erfuhr er, daß er bis ÜSC^gkeit hätte warten können, den» auf dem Fußboden seines eigene» Zimmers wurde Harvey Barclays Leiche aufgefuude»; sein Herz war von einem Messerstiche durchbohrt, doch sein Mörder wurde nie- mals entdeckt.

36. Kapstel.

Himmlische Franeuliebe.

Es war ein Jahr seitdem vergangen, als Mmy ° ,bemJclben Platze saß, an dem wir fie zuerst kennen lernten.

Die entsetzliche Tragödie, in der Helene Windom eine so traurige Rolle gespielt, haste viel Aufsehen

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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

___________________________ ____________Expedition Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Jotz. Lug. Koch.

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9iom, 8. Juni. Von amtlicher Seite verlautet die Regierung werde zu den diesjährigen großen Manovern keine fremde Mission zulassen, auch werde sie zu fremden Manövern keinerlei Mission entsenden.

8 3uni. Tas Unterhaus lehnte mit 229 gegen 183 Stimmen den Antrag Stevenson, betr. Ausdehnung der Lokalverwaltungsbill auf die Gemeinderäte, ab und trat in die Spezialdebatte der Bill em. Die Regierung bekämpfte den Antrag, hofft aber, in einer späteren Session die Reform der Gemeinderäte vorzuschlagen. In zweiter Lesung wird die Bill, betr. die Konvention wegen des Sprit- handels auf der Nordsee, ohne Debatte angenommen.

Illustriertes Sonutagsblatt.

3eitunff bis leite und

Die Mooseiche.

Das ist die alte Eiche, Bedeckt mit grauem Moos, Ihr brachen Kron und Zweige Im wilden Sturmgetos.

Doch trotzt fie noch dem Wetter Verwundet bis ins Mark Und treibt sie keine Blätter, Sind anch die Wurzeln stark.

Sie sah in ihrem Schatten Manch rüstiges Geschlecht, Das hier auf grünen Matte» Gefangen nnd gezecht.

Schon Viele deckt der Rasen In stiller Friedhofs Hnt, Die froh hier zechend saßen I» tollem Jugeudmut;

Im trauten Freundeskreise, Bei Hellem Gläserklanp, Nach alter, deutscher Weise Bei Bier uud Wein nud Saug. Wer weiß, wie bald, wie balde Trifft uns das gleiche Los, Der Himmel uns erhalle Bis dahin Durst und Moos.

H. H.

(ebene tote Gesicht, jedoch gab er kein Zeichen des Ansprüche geltend zu machen? Und mi, Kummers und stieß keine Klage aus. ihn beschwichttaen? SnMefm LIC

Es war um elf Uhr desselben Tages, als ein nicht S einen Dolla? irfßflen^ Si^ kl HmE u mit zwei Mannern vor Edgar Reynolds Thüre Zeit zu sprechen, sondern trat schnell zu ibw hielt. Der Etne trug das Kleid eines Geistlichen,Sie kommen wegen des G ldes k' ber andere einen gewöhnlichen Anzug. Des letzteren l.Wollen Sie nickt mein Wort dafür anuebm-n

Ä'SätSS1;.

M NLM tooate fpre4e' b°ch st- kam Sie hL ihnliieL KbN bkehn-ld an?

.Ich bin mündig«, sagte sie, .nnd heirate Mr sei?^Ich versieb? Sie°'»W Barclay aus freiem Wille». Wollen Sie die Ceremonie wem sprachen Sie Rnn?$ f ß Re IenL3?on

?* «unb ?r??9n ?Ir b? Sache zu Ende!" Trauschein, wir heirateten vor «hu Jabren- E!

i-ttat; ?-rkannt?ihn"ang?nblickl?ch a?s bin Maschen Heust ftüh sollte ^auf'dem D?mpstr mit'L"z"' welcher Helene eines Nachmittags im Wagen so un- sämmentreffen doch er verlstk Pt

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Potsdam, 8. Juni. Ter Kaiser fuhr von 10/* bis ll3/* Uhr im Schloßpark von Friedrichs- kron spazieren, hörte hierauf den Vortrag des Oberst­kämmerers Grafen Stolberg und machte sodann eine Spazierfahrt im Schloßpark von Sanssouci. Die Kaiserin begab sich mit der Prinzessin Sophie nach Bornstedt. TiePost" schreibt: Am Donnerstag Abend begab sich der Kaiser früh zu Bett, hat aber den ersten Teil der Nacht infolge vermehrten Hustenreizes und Eiter-Auswurfes wenig schlummern können,- erst gegen morgen trat er­quickender Schlaf ein. Schon um 6'/. Uhr begab sich die Kaiserin am Freitag Morgen in das Gemach ihres Gemahls und verweilte längere Zeit am Bett sitzend. Die Ärzte werden ihr Hauptbestreben jetzt daraus richten, den etwas verminderten Appetit wieder __o zu heben. Die Stimmung des Kaisers ist geradezu

mbacd bewunderungswürdig. Die augenblickliche Vcrschlech-

terung seines Gesundheitszustandes erträgt er mit unerschütterlicher Seelenruhe. Er ist stets bemüht, seine Umgebung _ aufzuheltern und lächelnd giebt er M verstehen, daß cs ihm ganz gut gehe, daß er keine Beschwerden habe und sich wohl fühle. Tie Aluminiumkanüle ist jetzt wieder mit der silbernen Kanüle vertauscht worden.

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Neuerung derselben, des Verwaltungsrats der hessi-f der Garde-Infanterie, 4 den Garde-Jäaern 1 den schen^udwigs-Ei)enbahnge)ellschaft wegen Rückzahlung Garde-Schützen, 13 der Garde-Kavallerie' 9 der eines Rcichssiempelbetrags, des Vorsitzenden der Ver- Garde-Feld-Artillerie, 2 der Garde-Fuß-Artillerie emigung deutscher Magnetopaten wegen Genehmigung 1 den Garde-Pionieren und 11 dem Garde-Tra^ ber Statuten ^dieses Vereins, einer Handelsfirma also insgesamt 146 der Garde an ferner 1203 der in Sud - Deutschland, betreffend die Zolltarifierung Infanterie, 23 den Jägern, 463 der Kavallerie einer Sendung Rohzucker, sowie dem Gesuche ber1203 der Feldartillerie, 26 der Fuß-Artillerie 15 Bürgermeister mehrerer hessischen Gemeinden um den Pionieren, 8 dem Eisenbahn-Reaiment

Erlaß von Tabaksteuer aus Billigkeitsrücksichten eine Train und 143 dem Sanitäts-Offizstr-Korps Im 6°-ge nicht zu geben Eine Eingabe des Verbandes sächsischen Heere sind 338, im württembergischen 190 von Kaufleuten der Provinz Hannover und der an- und im bayerischen 533 Offiziere wieder anaestellt grenzenden Lander wurde, insoweit dieselbe sich auf so daß das deutsche Heer insgesamt durch dst Aus die Abzahlungsgeschäfte und das Aufsuchen von dehnung der Wehrpflicht bis rum vollendeten 9a Waarenbestellungen durch Detailreisende bezieht, dem | Lebensjahre 3337 Offiziere darunter 227 dem Atzenden des Bundesrats überwiesen. Den zu- Sanitäts-Korps angehörig, welche bereits ausa^ ständigen Ausschüssen wurden zur Vorberatung über- schieden waren, wieder erworben hat Die meisten geben: die Vorlage wegen Abänderung des Betriebs- von ihnen sind bei der Landwehr zweiten AMebots reglcments für die Eisenbahnen Deutschlands in eingereiht, nur etwa 25 sind, ihrem Wunsche^ ent- Bezug auf die Beförderung ^von Knallquecksilber, sprechend, der Reserve oder Landwehr ersten Au ae Feuerwerkskorpern, bengalischenSchellackpräparatenre., Ibots zuqeteilt Es sstbt ru prmnrt»» s a

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Zollanschluß Hamburgs und der Antrag Sachsens, Dienst, die nicht mehr landwebrvflick st, st»b I betreffend die Beschäftigung von Arbeiterinnen und Anstellung m der Landwehr zw iwn Aufgebots nach

Arbeitern in Gummiwaarenfabriken. Von suchen, da die Befreiung von Dienststistunaen Kvn- b-^ Übersicht der Ergebnisse des Heeres-Erganzungs- trollversammlungen -c. die Dienstpflicht ;uFriedens- gejchafts tm Jahre 1887 nahm die Versammlung | zeiten in keiner Weise bet'ckwerlick »

ffenntniS. Entsprechend einem Anträge des Reichs-Milit.-Wochenbl." enthält b mt§ ^Answllunq wn "uzlers wurde be)chlo)M daß die Abläufe der Zucker- 11 Offizieren a. D. im zweiten Aufgebcke de Landwehr fabrikatron (Syrup, Melasse, deren prozentualer -Auf dem bevorstehenden Är^aae Zuckergehalt in der Trockensubstanz 70 oder mehr soll die Frage ber gesetz ichen ReaAuna des 6?e beträgt, vom 1. August d. Js. ab der Verbrauchs- heimmittelunLeseus beraten werden D.e ± ßbgabe von 12 Mk. sur 100K>logramm unterliegen Geschäftsausschuß eingesetzte Kommission iLt nun- oüen. Endlich wurde über die geschäftliche Be-I mehr, der D Med Wckscbr" rr s

Handlung mehrerer Eingaben Beschluß gefaßt. Thesen aufgestellt- 1) D^s^öffentliche AnkÄigen

Tie Zahl der infolge des neuen Gesetzes, I und Anpreisen von Gebeimmitteln ist betr die Änderungen der Wehrpflicht vom 11. Februar deren Zusammensetzung bekannt ist, zu veÄeten- b- N" wieder dienstpflichtig gewordenen Offiziere 9) Ter Verkauf sogenannter G Heimmittel außer- d-s Beurlaubtenstandes beläuft sich nach den nun- halb der Apotheken sollte noch voüftändiaer em e- mehr abge,chlopenen amtlichen Bekanntmachungen I schränkt werden, als es bis iefct burrh bst. @vr8 in Preußen auf. 2276. Von den einzelnen Armee- liche Verordnung vom 4 Januar Ä75 '

Korps haben die meisten wieder angestellten Offiziere .st - 3) Es sind unMnd^ Rest^ auszuweifen das 11. (hessen-nassauische) mit|erlassen, dahin gehend, daß der Gebeimmstti-th^ib^ 299 und das 3. (brandenburgische) mit 288; dann I in gesetzlichen Schranken gehalten werde (?) V, (X

!-<«-» d-r 4. Mchsi», mil 28S, da- 8. fth-misch.) ist n,to,«big, bil ± ®

mit 249, das 9. (W,8u,ig.Mfehifi,,) mtt ls2 h.nd,l 5

,0- «»»«*) P-ä- 4. »i= «u* M"Sg - 3®e mit 150, das 2. (pommersche) mit 142, das 14.»neulich mit Reckt ausacstst^t bnfc k* ' (badische) init l41, das l (ostpreußische) mit 137,1 Grenze zwischen Geheimmittel und erlaubtem^Heck da,, k. (schlestzche) mit 124, das 5. (posensche) mit!mittel würde aufstellen lassen rumat nir6e 95 und das 15. (elsaß-lothringische) mit 27 Offizieren. I der medizinisch jetzt anerkannten Heilmittel ^urivrün^ Ten Truppengattungen nach gehören 105 Osfiziere|lich sogenamite Geheimmittel gewesen sind. P 9

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@ebiet Entwurf eines pseldpolizei - Strafgesetzes und dem rsche rar - Entwurf eines Gesetzes über das Teilungsverfahren J ' c- Urr S Xnv» .____ n- . ff I>,

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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und LMM'N <» ' ' . ' ___________________

Jti. 135. Marburg,

SÄ Sonntag, 10. Juni 1888. XXIII. Jahrgang.

~r" -_______ Dauben.Co. in Frankfurt a.R., Berlin, Hannover.Bari?