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Das Duell Ko«1anger-Floq«et,

-as schon seit Wochen angekündigt wurde, hat am Montag nun endlich in der französischen Teputierten- kammer stattgefunden. Es ist in diesem Redckampfe gekommen, wie sich voraussehcn ließ, fürchterlicher Lürrn, aber keine Entscheidung! Wenn man ruhig und ohne Vorurteil das Auftreten des Minister­präsidenten Floquet und des Abgeordneten Boulanger prüft, so muß man sagen, daß allen Beiden zu

: «nd radikalen Republikaner, die sonst erbitterte > Gegner sind, haben in diesem Falle gegen Boulanger : gestimmt, weil der General a. D. die Macht des . Parlamentes brechen und seine Macht an dessen Stelle setzen will. Indem die republikanischen Par.

- teien Bvulanger niederstimmten, wehrten sie sich einfach ihrer Haut; sie traten für das Ministerium : ein, weil dessen Sache in diesem Falle die ihrige

»arteten Seift als meinen zu verwirren. Haden wir nicht von einem vereinten neuen Leben gesprochen, oder hat nur mein sogenannter Wahnsinn diese Vision heraufveschworen? Nahm der Wahnsinn Deine Ge­stalt und Stimme ans Deine Verlobung ist ja nur eine leere Form, durch die Du Dich retten wolltest, ich kann Dir dazu verhelfen, dasselbe zu erreichen. Harry weiß alles, wir können nicht er »arten, daß er dazu schweigen wird. Alle nufere Pläne sind, wie es scheint, mißglückt. Du versprachst, den Wechsel ein. zulösen ehe er fällig war, Du versprachst, wenn Du mit Mary verlobt seist, frische Mittel zu beschaffen, um Unglück zu verhüten. Es ist alles mißglückt. Ich tadle Dich nicht, doch ich hatte all mein Ver. trauen auf Dich gesetzt und Du hast es getäuscht, Du hast mich an den Rand des Abgrundes gebracht, noch ein Schritt und ich liege zerschmettert zwischen 'en Felsen. Weshalb habe ich mich so nahe gewagt, >a ich doch den schrecklichen Abgrund kannte? Soll ich Dir es sagen? Weil ich Dich liebte, Dich liebte, weil ich Hand in Hand mit Dir lieber den verhängnis­vollen Sturz machen wollte, als, auf Rosen gebettet, ohne Dich leben.

Höre, Harvey, ich habe Dir noch nicht alles ge. agt, was mich bedroht. Vorige Nacht schlich sich Tom Window in mein Zimmer, der Ouälteufel war wieder in ihm erwacht und er schwur, ich müsse zu ihm zurückkehren. Er wollte das Haus berauben, doch ich überzeugte ihn davon, daß dies unmöglich ei und nur auf meine Versprechen hin, daß ich ihm heute Abend das Geld, das Silber und die Juwelen auslieferu und und mit ihm gehen wollte, verließ er mich. Harvey, es gibt nur einen Ausweg, wie 6 ihm entkommen kann, nur einen einzigen Wegen bet Tagesanbruch verläßt ein Dampfschiff Neu York; ich werde heute um vier Uhr mit der Eisen, bahn dorthin fahren, nm sechs Uhr geht wieder ein Zug, mit dem Du mir folgen kannst. Wir treffen uns auf dem Schiffe, ich werde schon Wertsachen genug mituehmen, daß wir in einem anderen Lande ein

Antlitz des Kaisers nach dem letzten Krankheitsanfall in Charlottenbnrg deckte, ist nichts mehr wahrzu- nchmen. Tie früher eingefallenen Wangen beginnen sich wieder zu füllen und jene Straffheit der Glieder, die den Kaiser sonst kennzeichnete, stellt sich allmählich wieder ein. Es zeigen sich darin die Folgen der genau geregelte Ernährung. Um 7 Uhr Morgens genießt der Kaiser jetzt Kakao mit Ei, Zwieback und Butter. Um 9 Uhr 30 Minuten trinkt er ein Viertel Liter Milch mit Whisky; daran schließt sich um 1 Uhr das Mittagessen; 1*/, Stunde später wird abermals ein Viertel Liter Milch in der ge­nannten Mischung genommen, und um 5 Uhr Nach­mittags dret Eier und etwas Wein, um 6 Uhr nochmals Milch und um halb 8 Uhr das Abendessen.

- Die Kaiserin Viktoria hielt am Montag morgen auf ihrem Spazierritt in Dorf Eiche, welches sie zuerst berührte, vor der dortigen Schule und ließ sich den Lehrer Tietz herausrufen, mit dem sie sich sehr lange über den Stand der Schule u. s. w. unterhielt. Nachdem sie ihm ihre Freude über die günstigen Resultate, die ihr mitgeteilt werden konnten, ausgesprochen hatte, ritt sie über Golm weiter nach dem Wildpark und dann nach Friedrichskron zurück

X Potsdam, 5. Juni. lAus Schloß Fried- drichskron.j Die vergangene Nacht verlief für den Kaiser gut. Der Monarch stand um 10 Uhr auf und begab sich auf die Schloßterrasse. Ein schwacher Kopfschmerz, der gestern durch die Hitze hervorgerusen war, war heute völlig verschwunden. Nach dem Frühstück erteilte der Kaiser den Generalen von Albedyll und von Mischke Audienz und empfing den Oberstallmeistzr von Rauch und den Fürsten Radolin. Parkfahrten wurden der kühlen Witterung wegen nicht unternommen, das Ponnyfuhrwerk wurde des­halb nicht bestellt. Nachmittags empfing der Kaiser den Reicbskanzler Fürsten Bismarck, welcher von der Station Wildpark im kaiserlichen Wagen abgeholt wurde. Ter Kanzler wurde auf dem Bahnhofe leb­haft begrüßt. Wie es heißt, hat es sich in der Audienz um den Abschluß der Ministerkrisis gehandelt. Nach der Rückfahrt Fürst Bismarck, der auch von der Kaiserin empfangen wurde, ruhte der Kaiser und begab sich später wieder in den Park. Am frühen Abend besuchte die kaiserliche Familie das Gut Born­stedt, wo ihr ein wahrhaft herzlicher Empfang bereitet wurde. Kaiser Friedrich gedenkt von jetzt an täglich einige Stunden auf dem Gute zu verweilen. Die Zimmer des Administrators sind zum Aufenthalt für ihn hergerichtet und mit Blumen und Topfgewächsen aller Art ausgestattet worden. Das Reinigen der

und der Thatenlosigkeit geführt. Und dann kam er mit seinen eigenen Plänen heraus: Abschaffung der Präsidentschaft oder Errichtung einer Präsident­schaft mit wirklichen Rechten, Verantwortlichkeit der Minister nur dem Staatsoberhaupt, nicht dem Parlament gegenüber, Absetzbarkeit des Präsidenten, Aufhebung des Senates: Das ist in kurzen Worten die Diktatur mit ausgesprochenem Staatsstreichgelüst. Die Kammer hat diese Pläne verurteilt, aber sie finden doch bei einer bedeutenden Zahl der fran­zösischen Wähler Beifall, und deshalb sagten wir oben mit Recht, der Boulangismus ist noch nicht niedergeschlagen; es wird dazu ganz anderer Maß­nahmen, als der phrasenreichen Rede des Herrn Floquet bedürfen, die in Frankreich öffentlich ange­schlagen werden soll. Herr Floquet hat noch nie seit Antritt seiner Präsidentschaft bedeutend ge­sprochen, auch diesmal war er mittelmäßig. Daß das Ministerium zur geeigneten Zeit selbst eine Revision der Verfaffung beantragen werde, hat er schon ein halbes Dutzend Male gesagt. Bei den Wählern zieht das also nicht mehr. Floquet warf Boulanger ferner seine Diktaturgelüste vor, daß er jetzt diesen Antrag eingebracht, um von sich reden zu machen, daß es lächerlich sei, wenn Boulanger sich mit dem ersten Napoleon zu vergleichen liebe. Das sind alles Gemeinplätze, die ein wirklich großer Staatsmann gar nicht angewendet haben würde; ein solches wäre anders mit Boulanger umgesprungen. Floquet wird glauben, er habe durch seine Kammer­rede die Republik gerettet, während in Wahrheit doch Alles unverändert geblieben ist. Wäre wirklich der Boulangismus so lächerlich, so würde die Regie­rung mit Vergnügen zur Kammerauslösung und Verfassungsänderung schreiten; aber man unterläßt ein solches Vorgehen klüglich, weil seine Folgen sich gar nicht absehen lassen. Von den velschiedenen Parteien in Paris schreibt sich natürlich eine jede den wahren Sieg des Tages zu. Uns kann es nur lieb sein, wenn sich die Franzosen gegenseitig beim Kopf nehmen; um so weniger denken sie anAußen!"

pftrn toyd se 8 er,

feinen Gegner lächerlich zu machen. Von einem

Feindliche Geaalte«.

Roman von E. Mace.

(Nachdruck verboten.) (Fortsetzung)

..Meine Frage war nicht von Neugierde veranlaßt/

erwiderte der Doktor. »Doch die Antwort kann mir bei der Behandlung nützlich fein. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen Mrs. Reynold, glauben Sie mir, wenn sich auch der Arzt Ihrer Mitteilung erinnert, her Mensch hat dieselbe schon vergessen/

i Er verbeugte sich und ging, Helene kehrte ans Krankenbett zurück.

Harry schlug, als er die nahenden Schritte hörte, : mühsam die Augen auf, doch er schloß sie sogleich eder schaudernd, als er sie erkannte. 1

Soll ich Dir Mary schicken?' flüsterte sie.

Ja,' antwortete er schwach, doch er öffnete die Augen nicht, bis etwa fünf Minuten später sich eine lauste, kühle Hand auf seine Stirn legte und er Diaty Hot ns Berührung erkannte. Er streckte ihr schwach die Hand entgegen.

Sie nahm sie und hielt sie fest.

: ginnen und feinen Gipfelpunkt in den nächsten allge­meinen Neuwahlen erreichen, die nächstes Jahr . kommen müssen.

Die ganze Sitzung war ein Skandal ohne Gleichen. Die Republikaner tobten und schrieen gegen Bou- langer, während die Monarchisten diesen kräftig unterstützten. Wir haben oben schon gesagt, daß Bvulanger sich als Staatsmann nicht bewährt hat. Was sagte er eigentlich^ Eitelkeit und Ehrgeiz --diktierten seine Rede. Äft großem Triumph wies er auf feine bekannten Wahlerfolge hin, betonte das Vertrauen, welches alle Parteien ihm dargebracht, Hm, in dem Frankreich den Bahnbrecher für eine j «eue Zeit erblicke. Auf der anderen Seite häufte er die heftigsten Beschuldigungen aus das Parlament, . bas zu einem Regiment der Verderbnis, der Lüge

E Revision der Verfassung ist mit großer Mehrheit ' ' adgelehnt, er hatte nur die Monarchisten und roten

l 3M. Republikaner für sich. Aber dieses Resultat war ß HA von vornherein sicher und bedeutet keinen besonderen [333 Sieg der gegenwärtigen Regierung. Die gemäßigten teil

Versprich mir,' sagte er mit schwacher, fast un­hörbarer Stimme,mich nicht zu verlaflen. Versprich rs mir, Mary, versprich es!'

Ich verspreche es, Harty,' antwortete sie, während Thräoen des Schmerzes und der Freude ihr über die - blassen Wagen herabrollte», dann fiel er, ihre Hand ---- fest in der seinen haltend, in einen sanften Schlummer. rttiHn Als sich die Thür leise öffnete, wandte Mary de» ,ul - Kopf zurück, Harry schlief ruhig weiter. Helene war ®, die eintrat.

NüechM Zeitung

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. - Illustriertes Sonntagsblatt

ExjÄttion Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Auq. Koch.

l Kanüle erfolgt jetzt nur in längeren Zwischenräumen, : es läßt sich nicht verkennen, daß auch hier eine Besserung vorliegt. Ob sie andauernd sein wird, läßt sich heute natürlich nicht sagen. Von heute 1 abend wird noch berichtet, daß Fürst Bismarck bis ' gegen 4 Uhr in Friedrichskron blieb. K aiser Friedrich 1 zeigte aufrichtige Freude über das Erscheinen des Kanzlers und unterhielt sich lange mit dem Fürsten. Ueber das Grundleiden des Kaisers geht der Voss. Ztg." von einer, wie sie sagt, maßgebenden Stelle folgende Mitteilung zu:In San Remo zeigte sich beim Kaiser bei einer der zahlreichen Untersuchungen des Kehlkopses und Halses wildes Fleisch, deffen Farbe alle Aerzte des Kaisers zu der Annahme bewog, daß man es mit einem Krebsge- b'lde zu thun habe. Diese Erscheinung dauerte bis Ende April, war also noch länger als sechs Wochen nach der Uebersiedelung des Kaisers nach Char- lottenburg vorhanden. Dann begannen diese Aus­wüchse zu verschwinden; sie verloren sich gänzlich. Mitte Mai trat das wilde Fleisch wieder auf, ist aber jetzt seit vier bis fünf Tagen in einem Ver­falle, so daß man mit Sicherheit darauf rechnen kann, es werde in drei bis vier Tagen ganz ver­schwunden fein. Daß der Kaiser an Perichondritis leidet, darüber herrscht unter den Aerzten kein Zweifel. Das ist aber schon lange bekannt, und die Zeitungen, die dies jetzt berichten, bringen durchaus nichts Neues. Eine andere Frage ist die, ob daneben Krebs vorhanden ist. Die Ansicht, daß dies der Fall, hat ihre Anhänger und ihre Gegner. Jeden­falls sind seit Charlottenbucg im Kehlkopfe des Kaisers alle bösartigen Zeichen geschwunden und es hat sich ein Heilungsprozeß eingestellt."

Berlin, 5. Juni. Die seit einigen Tagen ver­breiteten Gerüchte über eine Kabinettskrisis ent­behren dem Vernehmen nach jeder Begründung. Der Reichskanzler ist vom Kaiser zum Frühstück ge­laden und begiebt sich nachmittags 2 Uhr nach Friedrichskron. Betreffend den Gesetzentwurf über die Verlängerung der Legislaturperioden schreibt die Nordd. Allg. Ztg.", derselbe fei feit einem Monat zur Publikation reif, aber noch nicht publiziert. Dies fei der zweifellose Thatbestand, über alles übrige fehlen sichere Unterlagen. Eines gehe aus der Situation unwiderleglich hervor, daß die Fiktion, wonach von Absichten der Person des Monarchen nicht die Rede sein dürfe, mit den verfassungsmäßigen Institutionen in Widerspruch stehe. DieNordd. »^9- Ztg." weist dies im einzelnen nach und be­grüßt es mit Freude, daß die Prärogative der neues Leben beginnen können. Sage Harvey, willst Du e8 thun? Oder soll ich, da ich nichts mehr zu verlieren habe, alles bekennen, ich meine die ganze Wahrheit, ja, selbst Tom Window gestehe», wer es war, der mich verlockte, mein Hans zu verlassen s Du weißt, was er geschworen hat, und seine Worte ind nicht leere Drohungen. Doch was sage ich da? Du liebst mich, und wir wollen jetzt vereint das Leben beginnen, das wir uns so oft ausgemalt hatten. Sage mir, Harvey, daß Du ohne Bedauern in dasselbe ein­treten willst!'

Harvey Barclays Gesicht war kreideweiß, er hatte "ebe8 Wort, das sie gesagt, wohl überlegt. Was war zu thun? Wenn er sie zur Verzweiflung trieb, wußte er recht gut, daß sie alle seine Pläne vernichten könnte.

Wie sie gesagt, sie hatte nichts mehr zu verliere», weshalb sollte fie ihn nicht in ihrem Falle mit sich ziehen?

Deutsches Keich.

Potsdam, 5. Juni. Fürst Bismarck konferierte von l1/* bis 21/* Uhr mit Sr. Majestät dem Kaiser. Eine Stunde nach der Konferenz legte sich der Kaiser zur Ruhe nieder. Se. Majestät be­findet sich trotz zahlreicher Audienzen wohl und frisch. Der Reichskanzler war zum Lunch beim Kaiser geladen, nahm denselben aber mit der Kaiserin allein ein. Von der krankhaften Blässe, die das schuhe anzog. Der Tag war schon ziemlich vorge­schritten und sie hatte keine Zeit mehr zu verliere». Sie hatte die ganze Nacht über dem Plane gebrütet, den st- jetzt auszufühtkn im Begriffe war. Sie eilte die Treppen hinunter zum Hause hinaus, schloß leise die Hausthüre und richtete ihre Schrstte wieder nach Harveys Baiclays Wohnung. Einige Schritte vor seinem Hause begegnete sie ihm, als er gerade siüh- stücken gehen wollte, obwohl es schon elf Uhr war.

Sie legte die Hand auf seinen Arm und trotzdem fie einen dicken Schleier trug, konnte er unter dem, selben ihre ungewöhnliche Blässe bemerken.

Führe mich in Dein Zimmer,' sagte fie mit leis r, heiserer Stimme, .die Krisis ist gekommen und Du mußt mir helfen, Harv y.'

Er ging mechanisch mit ihr zurück, trotzdem Wut in seinem Herzen kochte.

Mußte dieses Weib immer seine schönsten Pläne zerstören? Wenn er erst Maiys Gatte war, konnte er ihr Trotz bieten, doch jetzt noch nicht. Auch war sein Verdruß in seinem Wesen sichtbar, als er sie, in seinem Zimmer angelangt, finster fragte:

Was gibts denn wieder, Helene? Weißt Du nicht, daß Du nicht nur Dich, sondern auch meine Stellung, Maiy gegenüber, kompromittierff, wenn Du so ost zu mir kommst?"

Wage es nicht, mir von Mary zu sprechen. Ich will ihren Namen nicht hören," erwiderte fie. Dann verschwand der Trotz und sie warf sich mtt einem Angstschrei an seine Brust.Harvey! Harvey!" schluchzte sie,Du hast doch nicht aufgehört mich zu lieben? Du liebst mich noch? O sage mir, daß dies der Fall ist! Sage mir, daß Du die Ver- sprechungeu halten willst, die Du mir gegeben, denn heute mußt Du fie eiulöseu, heute müssen wir ver. eint unser neues Leben beginnen."

Helene, bist Du wahnsinnig?"

Sie richtete fick> auf und blickte ihm in die Augen.

Ob ich wahnsinnig bin? Ich glaube nicht, ob. wohl ich genug des Elends erttoge» habe, um einen

hinreißenden, patriotischen Zug ist in Beider Reden l 3M gar nichts zu bemerken. Boulangers Antrag auf

er?

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taten handelte cs sich ja überhaupt nur um Agitation und Reklame. Der eigentliche Kampf zwischen Parlamentarismus und Diktatur wird nun erst be-

Außerdem hatte er auch Tom Windows Rache, dtohungen gehört.

Er zitterte schon, wenn er nur in der Einbildung >ie Kugel des Mörders pfeifen hörte oder an den- scharfe» Stahl von des Mörders Messer dachte.

Lasse mir Zeit zur Ueberlegung, Helene", mnr- mette er.Ich muß erst darüber nachdenkeu."

Es ist keine Zeit dazu," autwottete sie.Ich muß Deine Entscheidung jetzt haben, sogleich! Es t schon Mittag, und ich habe noch viel zu thuu.

O Harvey, was bleibt uns denn anderes übrig?"

Er wandte fich ab, und stand mit dem Rücken )r zugekehrt, die Augen auf den Boden geheftet

Volle fünf Minuten lang sprach keines ein Wort, als er fich wieder zu ihr wandte, hatte er fich entschieden. waS er thnn wollte. '

Wie heißt das Dampfschiff?" fragte er.

Califoruien," antwortete fie.

Und wann fährt es ab?"

Morgen früh vier Uhr dreißig Minuten."

So wollen wir uns also auf dem Schiffe freffen." Harvey?"

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tlfirÜI 8re^en Staatsmännern noch ein ganzes Stück fehlt; 14,4 ÜX Soulanger schimpft maßlos auf Ministerium und l 3 M Parlament, Herr Floquet giebt sich die größte Mühe,

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Mary beobachtete, daß fie fich anzog, um anszu- V.s** Sehen und fragte sich im Stillen, wohin fie wohl vhen könne? Würde nicht Harry vielleicht erwachen tob sie vermissen? Denn sie wußte »och nichts von ' Harrys seltsamer Abneigung gegen sei» einst ver. ö°ttrrtes Weid. Helene schevtte ihnen keinen Blick, Slz fie sich eilig den Hut aufsctzte und die Hand­

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war. Floquets Sieg wird seine Macht also nicht vergrößern, Boulangers Niederlage sein Ansehen bei den großen Massen nicht verringern. Für den letz-

°-r lSonn-und WiWlllwÄ »»zeige» nimmt entgegen die Expedition b Blatte-,----*---

8wHirVUtjli fottte b. Annoncen-Bureaux von Haasenstein unb Bögler

ffA tffr U Donnerstag, 7. Juni 1888.