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Zllustriettes Sonntagsblatt.
Expedition Markt 21. — Redaktion, Druck uud Verlag von Joh. Lug. Koch.
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12 Uhr 30 Minuten ertönten 26 Kanonenschüsse als Zeichen, daß die Ringe gewechselt seien. Sämtliche Glocken begannen wiederum zu läuten. Ter Kaiser und die Kaiserin Augusta wohnten der Feier sei. -— Die Traurede bei der Vermählungsfeierlichkeii hielt Oberhofprcdigcr Dr. Kögel. Derselben lag als 'Text das Wort des Evangelisten zu Grunde: ^Meinen Frieden laste ich Euch, meinen Frieden Mbe ich Euch"! — Dr. Kögel hob hervor, daß
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Seebatatllons trug. Der greise F-ldmarschall Graf Moltke erschien in eigener Equipage.
Die Trannog.
Kaiser Friedrich wohnte, was wir besonders her vorheben wollen, dem ganzen Trannngsakte in großer Generalsuniform bei. Der Kaiser sah frisch und munter aus und nahm bei Beginn desselben auf einem der Sessel rech» »eben dem Altar in der Schloßkapelle Platz und zwar neben der Kaiserin-Mutter Augusto, welche vor Begiuu der TraungSfeierlickkeit im Schlöffe «ngetroffeu war und sofort nach der Beendigung nach strim zurückkehrte, während der Kaiser sich in seine Gemacher verfügte. Ein erhebender, zu Thränen s?^ENder Akt war eS, als kurz vor der durch den Oberstkämmerer Grafen Stolberg-Wernigerod- vollzogenen standesamtlichen Eheschließung der Prim Heinrich von seinem kaiserliche» Vater in die Arme geschloffen und gesegnet wurde. Nicht minder ergrci end war der Augenblick, als die Kaiseriu auf dem Haupte der Braut die Priuzesstnuen-Kroue befestigte Die staudkSamtliche Eheschließung, welche im Kreise der Königlichen Familie und der höchsten Herrschaften stattfand nahm nnr kurze Zeit in Anspruch und kurz vor 12 Uhr setzte fich der Zug der fürstlichen Herr- schäften unter Vorantritt der obersten Hofchargen an der Spitze das Brautpaar, in Bewegung. Vor- -errschend war bei den Damen der höchsten Herr- chaften bezüglich der gewählten Toiletteu das Weist mit reicher Gold- und Silberstickerei. Prinz Heinrich trug Marine-Uniform, dazu die Kette dis Schwarze» Adler-OrdenS und das Band seines hessischen Ordens Seine Sicherheit im Auftreten, der wohlwZIende Ernst in fehlen Gesichtszügen fanden ihre Ergänzung in
Ä6e”^ der Prinzessin Irene, in ihrem holden Lächeln. Die Braut erschien im »lautlichen Gewände von weißem Moird antique. Mie- d» u«d Roch besetzt mit edlem Geschmeide »ud alten Spitzen, bestickt mit Orangeblüteu und Myrthenzwei- gen; durch das Haar zog fich der Mycthcnkranz, wel- u, 4» den laug herabwallenden Schleier hielt. A«S d.
küßte nach beendigter Trauung das Brautpaar (den Prinzen Heinrich und die Prinzessin Irene) zuerst. Prinz Heinrich kniete vor ihr nieder, küßte ihr zuerst die Hand und wurde hierauf von der Kaiserin umarmt. Der Kaiser empfing alsdann das Brautpaar, umarmte beide stehend und küßte beide au' das herzlichste, ebenso, wie die Kaiserin Viktoria. — Prinz Heinrich mit Gemahlin ist nachmittags um 3 Uhr von dem Bahnhofe Charlottenburg mittels Sonderzuges nach Erdmannsdorf abgereist; auf dem ganzen Wege und auf dem Bahnhofe stand das Publikum dichtgedrängt und brachte den Neuvermählten stürmische Ovationen dar. — Der „Kreuz- Ztg." zufolge ist der Großherzog von Heffen zum Armee-Inspekteur kür das 7., 8. und 11. Armee- Korps ernannt worden. — Der „Reichs-Anzeiger" publiziert das Gesetz über die Anleihe zur Besei- tigung der durch die Hochwasser in diesem Frühjahre herbeigesührten Verheerungen. — Im Schloßparke zu Charlottenburg meldete sich gestern abend der Parkwächter Landhammer, der durch einen Schuß am Arme verwundet war. Der Thatbestand ist noch nicht festgestellt. Von der Patrouille oder einem Militärposten ist kein Schuß erfolgt. Die Verwundung ist unerheblich. — Tie Vermutung, daß der Parkwächter die Verwundung sich selbst beigebrachr habe, gewinnt immer mehr an Wahrscheinlichkeit.
— Die „Nordd. Allg. Ztg." widmet der Vermählung des Prinzen Heinrich von Preußen mit der Prinzessin Irene von Hessen u. a. folgende Zeilen: „Wie sich der jungen deuffchen Marine das besondere Interesse der Nation zugewendet hat, so ist auch Prinz Heinrich als einziger Vertreter des Kaiserhauses in derselben stets der Gegenstand besonderen Jntrreffes weiterer Kreise sowohl im Vaterland, wie in den zahlreichen Gemeinden des überseeischen Deuffchland gewesen. In ihm begrüßen dieselben den künftigen Vertreter der deutschen Wehrkraft zur See und der ihrer älteren Schwester, dem Landheer, eifrig nachstrebenden vaterländischen Seemacht. In ihm erblicken Handel und Schiffahrt, Wissenschaft und Kolonialwesen den künftigen Träger und Förderer unserer sich immer mehr erweiternden Interessen und Verbindungen zur See und den der- cinstigen festen Hort der maritimen Machtstellung Deutschlands. Prinzessin Irene von Hessen erblickte in der kriegerisch bewegten Periode des Jahres 1866 (11. Juli) das Licht der Welt, und diesem Umstand war cs auch zuzuschreiben, daß die Taufe der jungen Prinzessin fich bis zum September verzögerte. Sie wurde dann an demselben Tage vollzogen, an dem
Volk um so innigeren Anteil an dem frohen Ereignisse und wer nicht persönlich hinauSetten konnte, der war doch sicher mit seinem ganzen Herzen und mit feinen Gedanken bei der Hochzeitsfeier zugegen.
Vor dem Schlosse.
Schon in aller Frühe zogen zahlreiche Menschen massen die Berlin-Charlottenburger Chaussee entlang dem Schlosse zu. Die Berliner Straße in Charlottenburg p r angle im Flaggenschmuck, zahlreiche Privat- gebäude hatten es sich nickt nehmen laffen, ans diese Weise den im Laufe des Vormittags von Berlin nach dem Schlöffe fich begebenden Bräutigam und das nach dem Hochzeitsdiner abreiseude fürstliche Paar zu begrüßen, was auch in beiden Fällen Seitens des dichtgedrängten Spalier bildenden.Publikums durch brausende Hochrufe geschah. Bei der Auffahrt der geladenen hohen Gäste fiel besonders der lnglische Botschafter in Berlin, Sir Malet, in seiner scharlachrote» Galauniform, eine weiße Schleife auf der linken Schulter, auf. Die Kronprinzessin eröffnete die Reihe der Mitglieder der Königliche» Familie uud wurde enthufiastisch von der inzwischen aus Tausende ange. wachseueu Volksmenge begrüßt. Die hr he Frau hatte eine cremefarbene kostbare Robe, Collier und Haar- 'chwuck von herrlichsten Brillante», gewählt. Der zweite Galawagen führte die Prinzessin Friedrich farl dem Schlöffe zu. Dieselbe trug ein kostbares Diadem von großen grauen Perlen im Haar. Daun nahten in Begleitung einer Hofdame die drei ältesten Söhne des Kroupriuzlicheu PaareS, ganz in W.iß gekleidet; ferner der Prinz von Wales in der Uniform einer Blücherfcheu Husaren mtt dem Abzeichen eines Feldmarschalls, der Großfürst SergiuS von Rußland in der Uniform des Brandenburgischen Ulauenregimevts Nr. 3; der Erbprinz und die Erbprinzesfi» von Meiningen mit der kleinen Prinzessin Feodore. Endloser, türmischer Jubel begrüßte den in einer sechsspännigen Hofcquipage mit Spitzretter nahenden Kronprinzen, welcher zu Ehren seines Bruders die Uniform des
»nhaul entgegen.
Bestellungen für hiesige Stadt nehmen unsere Expedition und unsere Zeitungsträger an.
Deutsches Reich.
Berlin, 24. Mai. Ter Kaiser dürste in den
Anstand.
Mailand, 24. Mai. Die Besserung in dem Bennden des Kaisers von Brasilien hält an. Der Prmz und die Prinzessin von Joinville, sowie die Gräfin von Aquila sind zum Besuche des Kaisers hier eingetroffen.
Paris, 24. Mai. Der Deputierte Camille Treyfus verschob seine für heute angekündigte An- rage an den Finanzminister wegen der gefälschten ünfhundert Francsnoten im Einvernehmen mit dem
Hesse«-Nassau.
Marburg, 25. Mai. Auf der Rückreise von Charlottenburg nach Darmstadt begriffen, durchfuhren heute morgen um 7 Uhr 44 Min. die großherzoglich hessischen Herrschaften nebst Gefolge die hiesige Station mittelst Sonderzuges.
Marburg, 24. Mai. Heute .fand die Synode der lutherischen Diöcese Oberhessen in der lutherischen Pfarrkirche dahier statt. Um 10 Uhr fanden sich die Synodalen im Gotteshause em, worauf sofort durch Namensaufruf die Zahl der Erfchienenen und, da fast sämmtliche Synodalen sich eingefunden hatten, die Beschlußfähigkeit der Synode feftgestellt wurde. Dieselbe wurde dann mit Gesmg der beiden ersten Verse von „Eine feste Burg ist unser Gott" und Gebet des Herrn Generalsuperintendenten Kolbe, der nach dem Ableben dcs Herrn Superintendenten Dr. Kümmel 1 die Superintendenturgeschäfte bis auf weiteres versieht und also den Vorsitz bei den Verhandlungen führte, auch als Vertreter des Königlichen Konsistoriums erschienen war, eröffnet. Derselbe begrüßte darauf die Versammlung namens des Konsistoriums und verlas ein Schreiben desselben, worin es die Geschichte der auf die Tagesordnung gesetzten Gesangbuchsfrage kurz entwickelte, die Notwendigkeit der Einführung eines neuen Ge- angbuches auch seinerseits anerkannte und dcn ihm
«ch Tagen tiefer Trauer und banger Sorge ein Kaientag voll Glück und Glanz das Kaiserliche Haus begrüße, und erinnerte daran, daß der Name rijte hohen Braut eine stete Erinnerung an das
1 "Frieden" sei. — Den Toast auf das Brautpaar der Galatafel brachte der Kronprinz im Namen i Kaiiers aus. — Tie Kaiserin-Mutter Augusta
Für den Monat Juni nehmen alle Postanstalten, auf dem Lande die Landpostboten, sowie in Kirchhain unsere Agentur (Herr Buck- binder Rindt) Bestellungen aif die
Oberhesfische Zeitung
mit ihren Gratis-Beiblättern
Kreisblatt für die Kreist Marburg und Kirchhain und
Illustriertes Sonntagsblatt
Friel! iGladj lerer, ssel) >ei Fe )e-g •omm
Orangeblüten, weißen Rosen nnd Myrthen setzte fich auch der spitzend-kränzte Brautstrauß zusammen, den die Prinz?! si» in der Rechten trug. Die Kaiserin batte eine kostbare Robe von perlgrauer, schwerer Seide mit gleichfarbiger Schleppe gewählt. Devavt und Corsage waren ans weißem, reich mit türkischen in Gold, und Silberstickerei entzückend ausgeführten Arabesken verzierten Lama. Die obere Sette des Devant war mit sunlelnde» Diamanten besät, während Kollier und Diadem gleichfalls von Diamanten rein, ten Feuers und seltenster Schönheit erstrahlten. Die Kaiserin trug das große Band und den hohe» Orden vom Schwarzen Adler in Brillanten. Die volltönende Orgel der reichgeschwückten Kapelle hatte, als der fürstliche Zag fich nahte, ein Präludium angeftimmt, »od bett» Eintritt des hohen Brautpaares wurde dasselbe vom Oberhofprediger Dr. Kögel und den beiden assistierenden Geistlichen, Oberpfarrer Müller aus Charlottenburg und Prediger Persius ans Pots- >am empfangen und sodann zu» Altäre getestet. Nach dem Gesänge des „Lobe den Herrn, de» mäch- tigen König der Ehren" folgte die Traurede. Der Bibelte xt war: „Ev. Zoh. Kap. 14. Vers 27. Dea trieben lasse ich Euch, meinen Frieden gebe ich Euch!" ^berhofprediger Dr. Kögel begann feine Rede mit >en Worten: »Nach Tagen tiefer Trauer, bangen ®o_rgen grüßt nufer Königshaus einen Maientag voll ®lud und Glanz, Ihre Herzen innigster Neigung »ander zugehörig werden vor Gottes Angesicht den )uud mit Trauring nnb Transchwur besiegeln." Der Geistliche erinnerte bann an den bedeutsamen Namen der hohen Braut, berührte den bevorstehenden Lebensweg des hohen Brautpaares, wiederholt in den Wendungen der Tranrede auf ben Berns des Bräutigams nweisend und schließlich auf die Hoffnungen des ganzen Volkes aufmerksam machend. Noch einem Gesänge des Domchores erfolgte das Wechseln der mnge^ der dienstthueude Flügeladjutant gab der in der Umgebung des Schlosses anfgestellten Artillerie das Zeichen nstd diese feuerte in drei kurzen Zwischen-
der Friede ratifiziert wurde. Hiervon rührt der Name „Friedenskind" her, mit welchem sie die Großherzogin Alice in ihren Memoiren öfter bezeichnet. Ein jäher Schlag des Schicksals war der frühe Tod der Mutter, der die Prinzessin Irene betraf, bald nachdem sie das 12. Jahr vollendet. Seitdem die beiden älteren Schwestern das väterliche Haus verlassen, hat diese dem erlauchten Vater treu zur Seite gestanden. Nunmehr tritt die hohe Frau in den Kreis eigener Häuslichkeit und in ein neues Familienleben, das durch die verwandtschaftlichen Beziehungen, die sich in ihm verkörpern, ein Element Glück verheißender Zukunft birgt." — Die Schloßkapelle m Charlottenburg, in welcher die Hochzeit des Prinzen Heinrich mit der Prinzessin Irene gefeiert wurde, war mit besonderer Aufmerksamkeit ausgestattet worden. Die räumlich sehr kleine, aber styl voll und mit bewundernswertem Geschmack erbaute Kapelle war aller Stühle entleert worden; nur sechs hohe Sessel in gepreßtem Leder, je drei zur Rechten und Linken des Altars, waren in derselben belassen worden, während sich auf dem Parquetboden ein dunkelroter Teppich ausbreitete, über welchen wieder ein herrlicher, mit großen goldfarbenen Sternen gemusterter Smyrnateppich vom Altar aus sich bis zum Mittelgange, unter der dort angebrachten, riesengroßen, von Engeln getragenen goldenen Königskrone hinzog. Geradezu von entzückender, ja bezaubernder Wirkung ist der Blumenschmuck zu beiden Seiten des Altars und der Kanzel. An den dortigen Wänden sind hinter der Holztäfelung etagenförmig die kostbarsten blühenden Rosen ausgestellt, vom zartesten Weiß, Mattrosa, Rot bis zur Purpurfarbe, einen köstlichen Duft verbreitend und das Auge immer wieder und wieder durch ihre herrliche Pracht fesselnd. Diese Dekoration ist em gärtnerisches Meisterstück. Die erwähnten Sessel sind für das hohe Brautpaar, die Majestäten und den Vater der Prinzessin Braut bestimmt, während die übrigen Anwesenden der Zeremonie stehend beiwohnten.
erften Tagen des Juni von Schloß Friedrichskron nach Potsdam übersiedelns' woselbst das im Parterre stt rechts gelegene Zimmer von ihm bewohnt werden
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Minister auf Sonnabend. Der Minister setzie sich wegen der Angelegenheit mit der Bank in Verbindung. — In der gestrigen Versammlung im „Grand Orient" zur Bekämpfung des Boulangismus wurde die Gründung einer Gesellschaft, welche den Namen „Societe des droits d frommes citoyens“ führt, beschlossen. Die Gesellschaft soll die allmähliche Verwirklichung der konstilutionellen, politischen und sozialen Reformen erstreb n.
London, 24. Mai. Bei der Wahl für das Unterhaus in Southampton wurde der Schiffskom- mandant Evans (Gladstonianer) in Portsmouth mit 5151 Stimmen gewählt, der konservative Gegenkandidat Guest erhielt 4266 Stimmen.
Kopenhagen, 24. Mai. Tie Meldung eines auswärtigen Blattes, daß der Kaiser von Rußland nebst Familie in der nächsten Woche zu längerem Besuche der königlichen Familie hier ein trifft, ist unrichtig; am hiesigen Hofe ist von einem solchen Besuche nichts bekannt.
Athen, 24. Mai. Die Königin verläßt abends Korfu und begiebt sich über Konstantinopel nach Odessa.
Mit einem helle» schönen- Frühlingsmorgen be- Mn der Tag, an welchem nun auch der letzte Sohn Werts erlauchten Kaiserpaares einen Herzensbund kür das Leben schließe» sollte. Wer würbe sich bei tiefer Gelegenheit nicht noch des 27. Februar 1881 «inner», an bem unser jetziger Kronprinz, bei da- *dige Prinz Wilhelm, sich verwählte? Welch ein water Jubel, welch ein fürstlicher Glanz entwickelte I §4 an jenem Tage, welch ein malerische« Bild bot »ch der dichtgefchaarten Menge beim Einzuge bet priuzlichen Braut dar? Vorn Schlosse Bellevue bis ton Königlichen Schlosse in Berlin war der Hoch- Pitszng von ununterbrochenen, brausenden Hochrufen
u ?8leitrt' dazwischen ertönten die schmetternden Weisen // 10j tir den Zug eröffnenden 40 Postillone, und als daun -■ 0H 5? lobäre Hochzeitswagen, in welchem die fätsiliche «raut mtt der heutigen Kaiserin Platz genommen, Wdj ein stürmisches, endloses Hüteschweuken und Hunahrnfeu! Mehr als siebe» Jahre sind seit jenem Men Tage dahingegangen. Der greife, unvergeß- «$e Kaiser Wilhelm, bem damals die Freude öer« **nnt war, der Vermählung feines ältesten Enkels
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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marbnrg und Kirchhain
wird. Im Hochsommer soll dieser Aufenthalt mit Homburg v. d. Höhe vertauscht werden, dessen klimatische Verhältnisse Dr. Mackenzie für besonders geeignet hält. — Mit dem Glockenschlage 12 zeigte 3 M - das Läuten sämtlicher Glocken Charlottenburgs den
Beginn der kirchlichen Trauung im Schlosse an. Um
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bitten 2% Mk., bet den Postämtern SMk. 50 Pfg. (exkl W ***V ö' »on fjaafenflei» und Bögler „
Sonnabend, 26. Mai 1888. ."K ™"- Jahrgang.
* Daube u. Eo. m Frankfurt a.Berlin, Hannover. Paris.
^wohnen zn können, ist vor kurzem zur ewigen Ruhe ««gegangen. Gottes Ratschluß wollte es, daß er, •er noch im vorigen Jahre, an seinem 90. Geburts. Me, die Verlobung deS Prinzen Heinrich mit der Prinzessin Irene feierlich proklamierte, die Hochzeit ■-- jungen Paares nicht mehr erleben sollte! Der » Rauchte Vater aber, unser g ltebter Kaiser Friedrich, Ä Mit, wenn auch sichtlich gekräftigt, immer noch krank .2 den Räumen des Schlosses, in welchem fein jüngster g# ?°h» in den Stand heiliger Ehe treten soll. Unter .<# -2 '«t) n Umständen konnte von einer lauten Feier keine Ade sein; der feierliche Einzug und aller prunkvolle fiel fort, es mar eine stille Hochzeit im Kreist nächsten Verwandten. Darum nahm aber das