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Woqemuqe Benagen: rrrets-Vtan M Die Kreise Marburg und Kirchham. - Illustriertes Sonntagsblatt.
Expedittou- Markt 21. — Rebofticn, Druck uud Berlag von Joh. Lug. «zch.
rtffi Krrisblatt für die Kreise Marburg
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f.to hing fest an ihm. Ein Ausdruck entsetzter Furcht *- schlich sich in die blauen Augen und zuckte um ihre
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wünsche auszudrückcn. Und mit den Wünschen des Kaisers und Vaters werden sich die des ganzen deulschen Volkes vereinen, das mit Freude auf diesen Bund Meier Sprossen erlauchter deutscher Fürstenhäuser blickt, zweier Fürstenhäuser, welche beide i unendlich viel zum Wohle des deutschen Vaterlandes gcthan haben. Die Teilnahme ist um so größer, als die Nation von dem jungen Prinzen, dem dereinstigen Admiral der deutschen Kriegsflotte, noch
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»Vor Gericht?' keuchte fie. „Bor Gericht? Weshalb sollte eS deuu bis vorS Gericht komme»? Das Geld wird bezahlt werden und niemand, niemand als Mr, darf davon erfahren.'
„Und diese ist?' fragte fie, obgleich ihre Stimme
teilos war und nur ein Flüster» über ihre Lippen kam.
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Roman von 0. Mace.
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anjeigen nimmt entgegen die Expedition b Blattes. ” ~
fonne Amloncen-Bureau, von Haasenstein und Boglet SÄÄSÄtt’ÄtSM MI. Jayrgang. Dauben.Co. in Frankfurt a.Berlin,Hannover.Paris.
Für den Monat Juni nehmen alle Postanstalten, auf dem Lande die Landpostboten, sowie in Kirchhain unsere Agentur (Herr Buchbinder Rindt) Bestellungen auf die
Oberhesfische Zeitung
mit ihren Gratis-Beiblättern
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ßefälscht ist. Dieser Beweis, diese Ü^berzengung kann mr ewig in meinem Herzen begraben bleibe», doch Mr unter einer einzige» Bedingung.'
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„Mary,' sagte Haivrh, u»d in feiner Stimme lag «neuerte Zärtlichkeit, „Sie betrüge» fich selbst, Kind. Lersuche» Sie jedoch nicht, mich täuschen zu wollen. ,. Sie erinnern sich vielleicht, daß ich vor einigen Wochen ?tnsJ vr dieser selben Stelle etwas äußerte, das Ihnen damals wie eine grundlose Drohung erschien. Ich »ächte dieselbe gern widerrufe», denn ich möckte Sie —bor Schmerz bewahren, nicht Ihnen denselben Danr» all« * ■ fachen, doch Thatsachen find nicht wegznleugueu. ES B>‘5 gibt ein Mittel, doch nur ei» einziges, durch welches Harry Reynold vor den Folge» feiner Haud- t-tui ^ngsweife retten können. Nein, unterbrechen Sie - Dich nicht! Ich werde Ihnen später de» Beweis dafür liefern, daß ich es weiß, daß diese Unterschrift
T~3Z Großes erwartet, als wir wissen, daß Prinz Heinrich Mill der echte Sohn seines Vaters ist, der Lernen und
„ES — eS ist nicht wahr, was Sie behaupte»,' sagte fie endlich mit schmerzlicher Anstrengung. „Ich habe den Wechsel unterschrieben, ich schwöre eS!'
„Daun werden Sie auch uicht fürchte», diese That- sache vor Gericht zu beschwöre», Miß Horn, antwortete . er falt.
---. U (Nachdruck verboten.)
r (Fortsetzung.)
I 81 - Trotzdem fie Hany a»8 tiefster Seele verachtete, wollte ihre Liebe ih» doch nicht fallen laste». Vernunft und Urteil gaben ihn auf, aber dar Herz
'wn^rn ■ ^beiten über den Vorzug der Geburt stellt. Und u. to । sann, es ist eine echte, rechte Neigungsheirat, fern ng*$5 £ von allen Beeinflussungen der Politik, welche die l beiden Fürslenkinder verbindet. Die geplante Ver-
idkUll kranken Kaiser ein grcufcentag. Der Kaiser ist ; nicht wiederhergestellt zu diesem Tage, aber er ist doch bei leidlichem Wohlbefinden, welches ihm voraus- | sichtlich gestatten wird, der Zierlichen Ceremonie : beizuwohnen und dem jungen Paar seine Glück-
„Daß Sie meine Frau werden,' antwortete er. I Leden und Ehre bedeutete Die
Sie hörte dies, wie in einem Traume, die Worte und deshalb mußte alles sufaebote» werden""nm ?eB a“8n,ffl "ehr sah und meine
waren nicht nötig gewesen, nm ihr seine Wünsche zu siegen. Der Schuß hatte au ch seiu ftie?nickt'ver^st I ® tU:ld,tetC«c »thMen, sie hatte seine Gedanken gelesen. Sie der Pf.il hatte ins Schwarze getroffen n„n=8 ^»ds beschloß ich in der Bei,
sArar immer weiter vor ihm und der entsetzlichen! Mary bebte schmerzlich' als er die nmfn.rr«™ ,a“f3 Spiel zu setzen imd spielte
Wahl, die er ihr ließ, zurück. I durchbrechend, sich thr in das zuckende ^?^ I & el8ttd) "?He Doch das Glück
ha®1? Mrm^£k Abscheus ergriff fie Plötz. Kaum warfieim Stande, die gehörten Ett fragend ll^iÜ^ld “nb aöe8' toa8 berührte, verwandelte Hefe; sie streckte die Hand abwehrend aus, wie um zu wiederholen. Sarrvs eioene«„
ihn ru verhindern, ihr einen Schritt näher zu treten. P Es konnte ja nicht s?in, sagte ib?Ve?stand? Wer. rnr ^“«a T £anb ein Mau», der ebenso viel ver.
'Wart-n Sie! Warten Siel' keuchte fie. „Lasten halb sollte er denn bekennen? Das war nur eineI5 Lwann,-- eS war derselbe, von dem Sie mir Zeit!' neue List, um ihr die Wabrbeii «t ^”e ®ir spreche» - Harry Reynold. ES war kein
„Ich warte,' erwiderte er. ! Entrüstung lieh ihr neue Kratt 1 ^£r/mb?r,am Spieltische, ich halte ihn vorher schon
Doch ein grausames Lächeln spielte um seine Lippe». Iden Kopf zurück. nmrf ^"^1"^ gesehen, doch diesen Abend war er blaß, nnb
21. Kapitel. I ,34 sage Ihnen, daß ich diese» Wechsel unter« welcke' «iatÄÄ' i?
* •«• • • I • u EK'Ä «“ w -u° jÄftÄ < "»Ä ©ine, zwei, drei Minuten vergingen und man| Er lächelte mitleidig. |Zett davon, da ich meine Zustimmung durch ein
hörte nichts, als das eintönige Ticken der Uhr, welcheI Armes Kindl Wie schwach waren die Waffen $U*r?e^ 9°bfflr*6tcte "icht, ihm
auf dem Kamine stand. |bie jhr zu Gebote ftanben I ih» 08 borgen. Als ich vom Tische ansstand, war ich
foffeTfte fo”me^n^r^bieÖfeI^e|®kwtaf^efo^e^,O»eI^^e8 ättei7inF@Ä Ebensogut"k^?' "&ÄTaAandtt
Sie drückte die Hände auf die Augen, nm sich „Erlauben Sie mir* Ihnen bl Geschickt, «. ,r L«, iie Erzählung mit dem
zu sammeln und ruhiges Denken zu erzwingen. End« zählen, Miß Mary/ sagte er ° ®a8 f“ selbst erlebt hatte und tötete den Zweifel
lich ließ sie dieselben finken und blickte schaudernd Sie mich dann milder beurteilen nnh Jb£jIe s° ««tig gekämpft. ° T
auf den Mann, dessen dunkle Augen nicht einen Ange». | trauen gewähren das mir al« hn« mrhai? ra ?cr‘ | Sie fort,* flüsterte sie.
blick von ihrem Gesichte gewichen waren. scheint. 8 Ich war und bin" kein ßetliaer6 nn^hnh? L r,'^ E die Geschichte nicht in die Länge ziehe»,"
Sie hatte diese Blicke ans fich brenne» gefühlt,!wie Sie vielleicht wissen "ein toilbea nnh” aZ tr •2?0“ diesem Abende an blieb das selbst während fie ihre Augen verhüllt halt:. „Sie ausschweifendes Lebe» aefübrt I teeu' ~ doch ich floh es ganz. Bon Zett
.Harty Reynolds eigenes Bekenntnis,' war dielfluß weiblicher Erzieh^g fennen^rternt”6 !Schuldner schien er plötzlich einen Widerwillen gegen
ruhige Antwort des Elenden. V Doch lasse» wir das Sri S*} foffen n”b roi* i“ vermeiden. Ich ertrag
Die Augenblicke, um die fie ihn gebeten hatte,!entschuldigen sondern sie nur ftrtmüt?« «t8' bit Sie sich vielleicht denken
waren für Harvey Barclay uicht verloren gewesen. Ihre Sache, Mary, ist eS biefeSn WM H« lehrte auch mir das Glück auf«
Sr hatte seinen Feldzugsplau entworfen, er hatte alle! die Erinnerung zu vertilge» wenn Sie mnn«»8 ° ””b verlor, — verlor, bis ich
seine Kräfte gesammelt und jetzt hatte er durch de» Nun, eiuer der größten ^ ^ d°9 «°ld brauchte da, ich ihm geliehen hatte mid
ersten Schuß die Schlacht eröffnet, die Schlacht, in I der des Spieler. 6rft fyieh? idi Hm fifii^ ia6^«' batrum r» bitte». Er zog mich hi»,
d.e Woi-g. d,° r°d, I« eh, Mlb.» I« ««.. „b Ml tut ä eÄ. W:
: ^lag der Dphtherttts, als sie sorgend bemüht war, Prinzessin Irene sand am 90. Gebutstage Kaiser die Prinzessin Friedrich?Ka?l^ ^,fer
- ihre von dieser schrecklichen Krankheit ergr.ffenen Wfthelms statt, der greise Monarch batte feine innE | bcra^ ben ^ii£n t? Är. ^^tol-
K mder zu pflegen.) Indessen alle Hmdermsse wurden! Freude an dem jungen Paare Im selben ^ahre v Meß —ben pursten glücklich überwunden, und das fürstliche Paar wird|(1887) taufte die Prinzessin-Braut auch ein muesIdem bet iagltch nach
"un zum^rauaftare schreiten, in e'rnfiere^Zeit, als Schiff ^der beutln krTa«fTren Ime^S
es wohl erwartet: um so tiefer wird aber auch die! der junge Bräutigam hatte zum erftenmale ein fefhft-1 hL sR„r.orr, k et™a 000 bis 1050. Teilnahme sein für das Brautpaar und für den ständiges Marinekommando. * Er führte ein deutsches ttäoer welche'die ver ? 't !'$ Brief- Vater des Bräutigams,- unferetr teuren Kaiser.!Torpedogeschwadet in der Nordsee das anch nn P t P°st emgelausine Korrespon-
Prinz Heinrich, von dem Kaiser mit Vorliebe .Heinz" großen Parade der englischen Flotte aus Anlast des lmitmas ^ck / 11,10 Zwar oor-
gennnnt, ist ein Liebling fernes Vaters, de/er In RegieruLjubiläum/Viftoria^^ te7uahm1de7nk
manchen Stucken gleicht; er ist sogar das direkte und dessen Leistungen allgemeine Anerkennuna sanden feher^n »la-u ^orthrngeschreht in kastenartigen, Abb«d d,s -h-m-vgm .P-»zm S,itz- In HEung, Kmfts^,5’Zt Ä* 3 1 TÄ Üch m dj-D«ch.
unb ler »eise, sich zu geben Prinz Sohn meifi in ler Seche5» iÄ *W*
H""r'ch besitzt auch das launige, humorvolle Tempe-1 besten verstanden, ihn aufzuheitern und seinen Sinn l halt des betreffenbe^^^f’a ""ch dem Jn- rament seines Vaters.") Der Prinz steht heute im von allen trüben Gedanken abzu üben E J j : des betreffenden Briefes bestimmen, ob derselbe 26. Le^johre. -r erhies. chrne'^ng e. -er-nme Zech ch So» ''L 1» LL hL r °r'L weLn" "* « sammen mit seinem drei Jahre älterer Bruder, dem! nach Berlin arbeitet der Prinz auch in der deutschen KänialiAe ba$ ^ur lammtliche
' ronprinzen Wilhelm, unter der Leitung des ver- Admiralität. Mit feinet 2 Xr
Hcnfllollen Dr. Hmzpeler. Broul verbindet den Prinzen,^^w°e^schon^'7ben^ Lt «X, S« mb d--
Nach dem Besuch des Gymnasiums von Cassel leine wahre Herzensneiguna 'Xn unteren nnrnfiinwlheh,At «A täglich von zwei Briefträgern trat Prinz H inrich zur Marine über, während Prinz!Zeiten treten die deutschen Fürstentöchter so au^ wie I Postamt aMäbrt?ck^erm^ds?^"^"st vom General- Wilhelm zur Universität Bonn ging. Ter Prinz, gar nicht hervor; nach nem unb eblent £bnTe I beXe^ nn^/ Ä- »"d welche sich heute Kapitänleutnant, .st ein ganzer, tüchtiger See- die Prinzessin Irene hatte das beste in ihrer zu srühBeamten rckusteren -^EK^ ^verlässigsten mann geworden, seme Kameraden rühmen seine Ent-1 geschiedenen Mutter wirken fie in ,r Kronprinz arbei-
schlossenheit ebensosehr, wie seine Einsicht, ©eine \ unb pflegen die erhabenen Werke der christlichen I , .®e^etmcn Kabinettsrat von
erst- zweijährige Reise um die Welt llgte er an Nächstenlttbe. 4o Td^ie Seffi^ ^el0Un8en
Bord der Korvette „Prinz Adalbert" zurück 'und! als kiinfti .e Prinzessin ßeinriefi von m„i,v<-n' ben Unterstaatssekretär von
mannigfache Huldigungen wurden ihm aus der wetten es ihr erst recht nicht an Gelegenheit kehlen Gutes ichliwe^' . ^"^E^brgenchtspräsidenten von Oel- Fahrt von den Deusschen in den überseeischen Ländern, zu üben unb Seit) .uliJern ton ff? r8' r 9 ' rS unb ben Obergewand-
°ls bem Enkel des deutschen. Kaisers, dargebrachtl Herzliche Glückwünsch? kommen^ tum ffBrentn^hla I «mnter.et ®rQfe" Perponcher. Später nahm der Während dieser großen Reise des Prinzen starb sein jungen Paares nach Charlottenburg - mag .hm viel Bisma^ entae^en^9 des Staat-Ministers Grafen jüngerer Bruder Waldemar. Die damalige Kron- Glück in ernster PflichterfüllunqundtreuerLfebe! vknfzo ÄT, «Tv ®<V Statthalter Fürst prinzissin Viktoria sehnte sich nach ihrem fernen Sohne! beschiedeu fein, die stille" Hochzeit doch bi? ©fin L;ap ( ^r eingetroffen. Tie sämt-
u"d trug bem Kaiser ihre Bitte um Rückberufung big?rin eines' langen und freute S1bCn mü um n"6” 5h6rfyiten ro«ben des Prinzen vor. Kaiser Wilhelm lehnte die Bitte! Das ist unser Wunsch 9 - mittags um 4 Uhr von der Kaiserin Augusta em-
in seinem eisernen Pflichtgefühl ab. Er wies die -- _ Pfan^n' ~ ®ct deutsche Botschafter in Konstan-
tranernbe Mutter darauf hin, daß der Prinz nun BtUttihtS Kddl. K!t®Sh « o? Astern hier eingetroffen,
einmal Seemann geworden und alle Pflichten des Berlin, 23. Mau Der Kaiser verweitt- vn» In " k rÖb’«^a9' ^•‘L6c5ci^iet Me Meldung neuen Standes getreulich erfüllen müsse. Weitere! 10 bis 1 Uhr im Parke und zeigte sich dann nm I sri'^fr ^ütter' bie Königin von England habe
Reisen folgten, auf allen gewann der junge Welt- Fenster seines Zimmers, von der Bevölkerung vor die zutteffend,
umsegler durch Freundlichkeit und gewissenhafte Pflicht- dem Schlosse freudigst begrüßt — Vrin' Albrecht 9 - ^abe, be,_ Prmzefftn kostbare Geschenke -.iülluvg lic Zun-igung vvn »«m™b,„ mb «1L S
ffiÄWSÄrd- A* »■»<»Z ST»"?«9Ä !“ Geigenbauer G ©eifert, über die sich der Prinz Z. Lum Dejeuner bei denselben. - Der Kaiser fuhr Zollzuschlmr rn.f .°en bevorstehenden
?-«■ Erscheint täglich außer an Werktag« nach Sonn- und .
M iMi Feiertagen. — Quattal-LbonnementS-PreiS bei derExpe- IVlUTvlirn.
Jfä 1(61. bition 2‘/4 Ml., bei ben Postämtern 2 Mk. SV Pfg. texkl. i? ö'
B,*%b,«fMaÄ,M,.Ä'U Freitag, 25. Mai 1888.
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In Lhartotterrbrrrg
wird heute Donnerstag die Vermählung des Prinzen Heinrich von Preußen, des zweiten Sohnes Kaiser Friedrichs, mit seiner Cousine, der Prinzessin Irene Son Hessen, stattfinden, und daraus erwächst auch
Jg- 1 bindung stieß zuerst auf Schwierigkeiten wegen tut ■" nahen Verwandtschaft der beiden Liebenden; w