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herbe igeströmten Publikum mit nicht endcnwollenden
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1 enthusiastischen Kundgebungen begrüßt.
. . — 19. Mai. Der Kaiser machte
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1888.
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fahrt zurück und wurde bei der Fahrt durch r Charlottenburg von einer dichtgedrängten Menschen-
ohne erkennbaren Grund an der französischen Grenze lfolgte Verhinderung eines deutschen Reisenden an der Weiterreise nach Frankreich zurück und bezeichnet es als nicht unwahrscheinlich, daß den französischen Provokationen Repressalien folgen werden.
Reich-bcamten zugewiesen wird. Ferner ist der Erlaß einer Verordnung beabsichtigt, welche die Regelung der Grundeigentumsverhältnisse der Schutz-
langsamew Tempo eine Ausfahrt in den Grünewald. Im zweiten Wagen folgten die drei Prinzefsinnen- Töchter. Im dritten Mackenzie und Generals
Feindliche Sewalten.
Roman von S. Mace.
(Nachdruck verboten.) (Fortsetzung)
Helene stand auf und trat zu ihm, und als er
Ä Zündhölzchen anstrich, legte ste ihm einen Angen- 8ick die Hand aus die Schulter und flüsterte ihm datge Worte in das Ohr.
«Ich bitte Dich, verschiebe unsere Reise nicht, Harry!" Ste sie dringend. »Ich bin darin abergläubisch.'
19. Mai. Der Kaiser machte nachmittags nach 5 Uhr mit der Kaiserin in offenem Wagen in
. ' noch den Grafen Stolberg und Oberceremonicn ' meister Grafen Eulenburg. — Tie königliche Hof
Winterfeld. Der Kaiser sah wohl aus und er- 'er & ‘ widerte freundlichst die Grüße des Publikums, > Krni ; welches vielfach Blumenspenden darbrachte. — Der f Kaiser kehrte um 6 Uhr 30 Min. von seiner Spazier-
/mit einem Ponnywagen. Das Allgemeinbefinden dcS Kaisers während des ganzen Tages war sehr
Nach diesen Worten eilte sie, ihrer selbst nicht sicher, * ihr war, als ob sie ersticken sollte, ans dem Zimmer. . Die Tage bis zu der zur Abreise festgesetzte» Zeit Ringen einer nach dem anderen vorüber und schienen Ee zu kurz für die Vorbereitungen zn einer so über, ßnfft tn Abreise, doch die Zeit glich ihre Versäumnis "Ach die Länge der Nachtstunden ans, welche die "eiden Frauen in ruhelosem Wachen zubrachte«.
ger « . Harry hatte, als er ruhig schlafend dalag, keine ■wte davon, daß seine Frau neben ihm mit weit >ie @ ^-öffneten Augen und fest gefalteten Händen lag, als 06 sie den Sturm der Furcht und Aufregung in ihr -i wrückdiäugen wollte. Manchmal war sie fast Der.
, . k kämm er trat der Spiritusbank für Deutschland bei. churzi (jg wird eine kaiserliche Verordnung erwartet, wo- : durch die Lokalbeamten der Kolonien amerun und ire of |^°9°' welche bis jetzt aus dem Lokaletat dieser > gw? , Kolonien angestellt sind, die Stellung mittelbarer
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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt fiir die Kreise Marburg und Kirchhain. - Illustriertes SountagsbkM
_______________________________________________________________________Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Ang. »och. ' X
™ i gut. — Die Kaiserin Augusta machte heute mittag dem Kaiser einen Besuch. — Der Kaiser war bis s 7’/i Uhr abends im Schloßpark und befand sich övi a h^ule in besonders guter Stimmung. Nach der * Rückkehr von der Spazierfahrt empfing der Kaiser
»ThörichteS Weibchen!* antwortete er zärtlich, doch hat und legte den Arm nm ihre schlanke, elastische Taille. „Ich glaube, Vater, wir müssen am dritten «keifen*, antwortete, sich zu dem alten Manne wendend, ___ Hany. .Doch wir wollen Mary mit uuS nehmen, •Sb wenn wir abreisen, kann sie bet Ewalds bleiben, bis Du sie abholst."
,. .Nein, ich bleibe bei dem Onkel. DaS ist ja*, fügte sie - ■. eit erzwungenem Lächeln hinzu, .eigentlich Eure Hoch. K||| rjdtireiie, und ich glaube kaum, daß Ihr mich ver. , ,«iffen werdet."
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wortete nur, daß fie im Schlafe gesprochen, schauderte nahm er ihre' widerstrebende' n? 5 9, ich Dich verlasse, noch einmal Deinen
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Sie wollten die Nacht in Newhork bleiben und uw einmal ÄÄjL ^sprach, waren seine
Helene hatte Harvey Barclay nur einmal gesehen, I Ihrer V-rgebuna für ?iuen Rebler" die sie sich so selten entschlüpfen ließ, waren reichlich
er hatte gegen ihre Absicht nichts eingewendet sondern ni mals v»aeben Ln nÄ 'b geflossen, doch jetzt drängte sie dieselben zurück und
oder uns, so wirst Du hoffentlich nicht zögern, Teuerste ganzen Dig^au-nahendem Unglück zuruck, welches den glaube mir, ich spreche nstht, ohne Beweise dafür zu
Jhr^LiMu "waren bleich und sie hatte das un- Mste"mtt"ei«m Mtzlichm" AufMu^ I n°cht"nttaM°n könntest'
schäft anvertraut und obgleich fie wußte, daß er schlecht und eine Stimme die fe?en Nerv in IÄÄ bett bU{t^n schmerzverzogeum Ltppen des
zurückmchmen ^öge"' stlbs" mtt zärtlichem AnSdrncke fragend Lso'eiuSpttler ist er?* sagte sie verächtlich.
Au diesem Tage kam er, um wie die Anderen ihr! ,Ma:y, meine Liebe* faate finrrh hm» l I'^nbt,b?.8 ungeeignet, nm die Hand eines-
Lebewohl zu sagen, nnd fie konnte ihn nur eine» kümmert Dick? J t ,toa8 de- ehrenhaften Mädchens zu werben? Und Du hast Be. Augenblick allein sprechen Morgen?* ffüfterte fie Imnhf ja «nni» *8 ^on ^^t Langem, ob-1 weise — überzeugende Beweise seiner Schuld ? Vielleicht ^Jch konrtte den Wechsel irtS* Ä ZZ S'Ä? Äen^t^ K ^bst spielen 'gesehen?' Du hast mtt er. »Der Schlag muß fallen, doch," fügte er lächelnd! ja, ich fürchte manchmal foaar I PI'£e A ei”mal angedeutet. Aber
>inzu, „ich glaube kaum, Helene, daß wir die Opfer!und ich wußte in die Deraanaenbeit^rnrück°blick-n I h^b<w mr*en, Rat, Harry. Sieb nur Acht, ein werden. Verzweifelte Krankheiten verlange» ver-! wenn ich die Gefährttn meiner ®tna#nh I - 6 7 W.ne. Anziehungskraft ans Dich
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gebiete der Südafrikanischen Gesellschaft bezweckt.- — ett. Die Nordd. Allg. Ztg.' kommt auf die jüngst
Deutsches Lerch.
Berlin, 20. Mai. Bei dem Kaiser war der erste Teil der Nacht ein zienllich guter, der zweite Teil war häufiger durch Hustenansälle unterbrochen, her Auswurf zeigt eine festere Form. Der Kaiser befindet sich feit 8 Uhr außer dem Bett und ver- f- weilt in seinem Arbeitszimmer; auch für heute nachmittag ist eine Spazierfahrt in Aussicht genommen. Gegen 11 Uhr erschien der Kaiser zweimal am Fenster und wurde Von dem massenhaft
Magdeburg, 19 Mai Der Kronprinz ist mit Beschluß der Gruppen der Rechten, die Auflösung I Ernte ist vernichtet. Die Einwohner flüchteten nach dem Prinzen Heinrich und dem Erbprinzen Won der Kammer mit allen Mitteln zu betreiben. Sie der Stadt, viele sind ihrer Habe beraubt Memmgen heute Morgen um 10% Uhr hier ein- sagt, die Auflösung bereite die V..stss.-. " H
getroffe». Dieselben bestchttgten die Gruson'scheu vor, welche Frankreich die Freiheit zurückgeben müsse, »esse« -
Werke nnd werden einem Probeschießen auf dem Iseine Geschicke selber-iu bestimmen __Der I ”**!!!.♦ , ,, m
Gruson'schen Exerzierplätze beiwohnen. Die Rückreise der Republik, Carnot, wird morgen eine D^putaston unseres Prinzen Äel^r?ck>
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unterstützt von der Bevölkerung, die Verfolgung fort.! _ 9 Empfang der hohen Herrschaften auf hiefiger
Der Führer der Bande Mel.utin Ilie, ist am 17. L Kopenhagen, 20. Mai. Bei der gestrigen ? trefr,en ^°n Berlin kommend bereits heute
Mai von einer Patrouille erschossen worden. i Soirse im königlichen Schlosse wurden die Vertreter I■ e09^er e 4>of|laat ihrer königl. Hoheit der
Innsbruck, 19. Mai. Gestern Vormittag entJber ausländischen Presse dem Könige und der Königin - ^»u Prinzessin Heinrich von Preußen hier
stand in dem zwischen dem Jenbach-Schlosse und\*°n ?em Präsidenten des hiesigen Journalisten- bestthepd m der Oberhofmeister.n Freifrau von
Trotzberg gelegenen Jenbacher Gemeindewald einI®eretn^ vorgestellt. Die Majestäten unterhielten!^, en orf, erHof ame Gräfin zu Rantzau, zwei Brand, welcher, von heftigem Südwinde begünstigt, längere Zeit mit den einzelnen Journalisten. Kammer;ungfern und ^em Kammerherrn Grasen v. al-bald riesige Dimensionen annahm. Außer den Salouichi, 20. Mai. Gestern abend- laugte ^r'wr der von Sr. MaMat dem Kaiser befoh- Bewohnern der Umgegend sind 100 Landesschützen ber »ste Expreßzug aus Paris hier an und wurde ?ne Zeremomenmeister Graf Perpon-
und 200 Soldaten mit der Bekämpfung und einJOon eincr «ach Tausenden zählenden Menschenmenge thum undGrafLuttichau. VonCassel
dämmung des Brandes beschäftigt. Der Statthalter Bahnhof empfangen. Abends sand ein großes I *Der6e" erwartet: der Höchstkomman-
und der Forstinspektor sind nach dem Brandplatze! ^quet statt, welchem die Türkischen Großwürden-!< ^^nde des XI. Armeekorps Excellenz v o n S ch l o t- geeilt. Falls die heutige günstigere Windrichtung!^' bie auswärtigen Gesandten und Konsuln, die 'm, derOberprastdent der Provinz Hessen-Nassau anhält, ist zu hoffen, daß die unmittelbare Gefahr|übri9en deutschen und französischen Gäste, sowie!Se. Excellenz Graf von und zu Eulenburg, für die Ortschaft Jenbach und das Schloß Trotzberq zahlreiche fremde Journalisten beiwohnten. Auf der ,Ut”ie Regierungspräsident Rothe. Aus beseitigt w,rd. S 9 ganzen Strecke wurde der Zug festlich empfangen | llteV9er ®tabt "erden die Spitzen der Militär-,
Pest, 19. Mai. Der offiziöse „Nemzet" fährt ber türkischen Grenzstation Zibeftsche wurdeBerwaltungs-, Umversitürs- und städtischen fort, in seiner pessiministischen Darstellung der euro-1 *ettenS der aus Salonichi entgegen gefahrenen türkischen i-oehorden zum Cmfang und zur Beglückwünschung an- päischen Lage, welche er als voll bedrohlicher Ge- Behörden unter Gebet und feierlichen Zeremonien ^nd fern Damen hiefiger Stadt werden der sährlichkeit bezeichnet. Die volle Verantwortung dafür |6ie Einschlagung des letzten Schienennagels öoraed Braut^ einen Blumenstrauß mit Widmung
treffe das Petersburger Kabinet, beziehungsweise den l"°". Die ganze Fahrt von N-sch nach Salonichi | überreichen, ebenso auch aus dem Kreise Marburg Zaren. Wenn die russischen Truppen von der gewährte überreiche malerische Eindrücke. Auf jeder!^ Mädchen in ihrer Nationaltracht,
österreichisch-ungarischen und deutschen Grenze a6= ®tQtl0n waren aus den umliegenden Ortschaften, ^0" dem- ^agerbatmllon wird eine Ehrenwache zögen, wäre die französische Deroulödiade und der | ungeheuere Menschenmassen herbeigeströmt, das Militär | m ’- gestellt, fowie dann auch
Boulangismus undenkbar. — König Milan üon|roar in Parade aufgestellt, die Stationsgebäude mit,)- hlchgen Vereine mit ihren Fahnen und
Serbien ist mittags hier cingetroffen. i Guirlanden und Fahnen geschmückt und mit deutschen , < Aufstellung nehmen werden. Die
Rom, 19. Mai. Morgen soll eine päpstliche türkischen und französischen Willkommens-Inschriften ^^terhaltung der Ordnung vor dem Bahn- Encyclika über die Aufhebung der Sklaverei an das "ersehen. Die türkischen Behörden beobachteten überall 1°' der Feuerwehr übernommen. —
brasilianische Episkopat abgehen. Der Papst erElärt|c'ne sreundliche Haltung. hohe Ehre, die in diesem festlichen Empfang
darin, daß ihm keine der Gaben, welche er gelegenti, Newyork 19 Mai ^^rer Stadt, als dem Bmort der preußischen Lande
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menge durch Hurrahrufen und Absingen der Volks- » t« Hymne begrüßt. Der Kaiser, welcher die Generals- I . uniform trug, begab sich nach der Rückkehr in den ski'1 Park und machte dort eine nochmalige Rundfahrt
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t t-Echt, ihn aufzuwecken und ihm zu sage», sie wolle
'e facht gehen; ja, einmal rief fie laut seine» Namen,
s als er verwundert den Schreckens ruf, der ihn en anfgeschreckt, beantwortete, schien das Gesicht des
Cannes, der fie aus dem Platze augesprochen, vor ihr
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bition2fi.Ml., bet den Postümtem 2M1 50 Pfg. stxkl. 1®'»«’n®«afenftefaunb »ogfet
U Mittwoch, 23. Mai 1888 * Ml. Jahrgang.
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