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asaib vom Fieber ermattet auf seinem Lager ruhen ^ sollte? Millionen heißer Gebete sind zum Himmel

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halb gewesen, wären wir mit schwerer Sorge durch die Festtage hindurchgeschritten, hätten wir uns mit dem Gedanken tragen sollen, daß Millionen es ver­gönnt war, durch Feld und Wald, durch die blühenden Fluren zu schweifen, wenn unser Kaiser festgebannt

Pfiogstgeläute klingt vom Turme, Und es hallen froh die Glocken Durch die Lüfte, frohen Menschen Ihren Freudeugrvß zu bringen. Grüner Maie lieblich Laubwerk Ariuzt die Thürrn, Saal und Fenster, Schmückt die Hellen Festeskleider - Als ein schlichtes Feterzeicheu. Matenfchmuck liegt aus der Erde, U bei die die Glock« klingen; Zartes Grün und bunte Kirben, Unberührt in reinster Frische, Zieren, was entsproß de« Boden. Jungfräulich zu Pfiugsten praugt sie die Natur, das Feld, der Hain, Niemals schöner wohl im Jahre, Niemals lieblicher, al» jetzt.

Und zum Sang der Glocken schmettern Durch das Grüu viel tausend Sttmmen, Lobend, preisend jene Allmacht, Die alljährlich wiedetkehreu Läßt uns Pfingsten, deren Machtwort Alles weckt zum lichten Leb-u. Mit den kleine«, munt'ren Boten Um die Wette jubeln herzlich Alle, die hinauslockt Pfingsten In die schöne GotteSwelt.

Welch' ein wohlig', tiefe« Atmen Linder Lüfte, welches Schauen, Welch' Betrachten all' der Wunder, Die der König Lenz uns bietet? Harmlos Freuen, wonnig Jubeln! O, wie schön ist unser Pfingsten, Wie so herrlich seine Gabe«, Die eS reichlich allen schenkt!

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dessen 'Lark der Sarg seines Vaters stand. Was werden uns die kommenden Wochen bringen, welchen neuen Kummer, welche neuen, herben Sorgen? Und alles ist besser gegangen und gekommen, als Tausende gedacht; der Kaiser ist krank, aber fest liegt in seinen Händen die Regierung des Reiches, uncrschüttcrt steht Deutschlands Ansehen im Rate der Mächte, nicht vermindert durch Kaiser Wilhelms Tod ist seine Macht, sondern vermehrt ist sie durch die einmütige Geschlossenheit, mit welcher alle deutschen Stämme sich um Kaiser Friedrich geschart, dem sie doppelte Zeichen der Teilnahme und Verehrung entgegen­bringen, weil er sie doppelt verdient. Die Trauer um den hochseligen Kaiser Wilhelm ist der herz­lichen Erinnerung, die sich von Geschlecht auf Ge­schlecht im deutschen Vaterlande vererben wird, ge­wichen, wir haben viel an dem greisen Heldenkaiser verloren, aber Kaiser Friedrich hat nicht allein Deutschland gezeigt, sondern ganz Europa bewiesen, daß er der echte Sohn seines großen Vaters ist, daß unter ihm Alldeutschland keine Einbuße erleiden wird. Kaiser Friedrich wird mit fester Hand halten, was Deutschland hat, erhalten, was der große Kaiser Wilhelm geschaffen. Daraus schöpfen wir unsere» Trost, unsere Zuversicht, sowie das Vertrauen auf weitere Tage des Friedens, friedlicher Arbeit und kräftiger Entwicklung.

Pfingsten ist dos schöne Fest der christlichen Kirche, jener Institution, aus der mehr hervorgegangen, als je ein einzelner Mensch geschaffen hat und wird schaffen können. Die christliche Kirche brachte einen neuen Geist in alle Gebiete des menschlichen Lebens, sie gab die hohen Gedanken, den Geistesflug, der so Außerordentliches geleistet, sie schuf Sitte und Gesittung. Es ist ein Fest des Ideals, das Pfingstfest, und nach dem Idealen stieben wir heute mehr denn je. Und es fehlen auch die Früchte dieses Strebens nicht, unsere Zeit hat Errungenschaften aufzuweisen, wie sie frühere Geschlechter sich nicht haben träumen lasten, und von Jahr zu Jahr schreiten wir fort in der Förderung christlicher Werke des Friedens, von Werken, die nicht einem Lande, sondern der ganzen Welt zu Gute kommen sollen. Zu gleicher Zeit entwickelt sich aber auch mehr und mehr jene Wissenschaft, welche fürchterliche Vcrtilgungsmaschinen erschaffen, welche anscheinend nur der Vernichtung und Zerstörung, nicht der segenbringenden, friedlichen Erhaltung dient. Wohin wir auch schauen mögen, die Welt, sie starrt überall in hartem Kriegskleide, !e steht unter Waffen, überall auch wird an weiterer Vervollkommnung der Gerätschaften des männer- mordenden Krieges gearbeitet. Aber diese Thätigkeit

Lustig springt im Grün der Bube, Hochgerichtet trägt den Kopf j tzt, Wer sonst emsig, unermüdlich Niederseh'n mußt' auf die Arbeit! Und es ist ein lustig Wandern! Alle stürmen sie ins Freie, Wandern heiter ihre Straße, Wie es nur zu Pfingsten Brauch. Aber Einer muß verharren Still am Platze, kann nicht jubeln Wie die Tausend', still nur freuen Sich der wundersamen Pracht. Dieser Eine unser Kaiser! Ja, der Frühling hat gegeben llnserm Kaiser bess're Kräfte, Guten Mut zum Gottvertrann; Aber krank noch schaut er Pfingsten, Immer noch fehlt ihm die Sprache. Wer denkt daran nicht vor Allem Jetzt zu Pfingsten, weff-n Bitte . Dringt zum Himm.l nicht von Neuem Um Genesung für den Kaiser? Ist er krank auch unser Kaiser, Ist allein er nicht zu Pfingsten, Seines Volkes treue Liebe, Die ist nm ihn, und das weiß er, Das ist seine PfingsteSfreude.

Mag uns bald die größ're werden, Und Beruhigung erfolgen Uns für lange, lange Zeit.

Schwer, sehr schwer ist feine Krankheit, Aber jene hehre Allmacht, Die alljährlich schafft das Wunder, Das die SB It zu Pfingsten feiert, Sollte sie hier machtlos sein?

Schön're Tage schön're Hoffnung: Da» ist unser Wunsch zu Pfingsten.

Marburg,

Sonntag, 20. Mai 1888.

[Nachdruck verboten.)

Pfingsten 1888,

Illustriertes Sonntagsblatt.

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für dir Kreise Marburg und Kirchhain

Expedition Markt 21. Redaktion, Druck und »erlag von Ioh. Lug. Koch.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d Blatte«.

sowie d. Aunoncen-Bureau, von Haafensteiu und Bögler äeteSÄÄÄi« XXIII. Jahrgang Daube ir. Co. in Frankfurt a. et, Berlin, Hannover. Pari«.

einvorgedrungen, und der gute, alte, deutsche Gott, « lebt, er hat sie erhört. Wir können wenigstens hoffen, daß der Kaiser Frühling und Sommer in narke Leidlicher Kraft verbringen wird. Das ist unser ier~ schönstes Pfingstgeschenk, darin besteht unsere höchste Pfinzstsreude.

Erscheint täglich 'außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Ouattal-AbonnernentS-PreiS bei der Expe­dition 21/* Mt, bei den Postämtern S KL 60 Pfg. (exll. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile 10 $fg.. Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

Zum Pfingstfest.

Ein stilles, trübes Osterfest liegt hinter uns, . still und trüb sind zumeist auch die Wochen ver­strichen, welche zu Pfingsten führten. Und nun ist das Fest gekommen mit seinem ganzen wunderbaren Reiz, allbekannt und doch in jedem Jahre ewig neu, der erquickende Quell reiner Freude für das Menschen- Herz, der Antrieb zum lauten Jubeln und Singen, i Es ist rar gewesen in diesem Jahr, und wenn es jetzt zu Pfingsten die heitere Frühlingspracht von neuem hervorruft, wenn die Frühlingssonne und der Lenzeszauber den Alp von der Brust zu nehmen beginnen, der so lange sie bedrückt, so ist es doch nicht nur Frühling und Pfingsten allein, welche diesen Wechsel schaffen. Es sind vor allem die besseren j 7 Nachrichten über das Befinden Kaiser Friedrichs, ; welche ihren Sonnenschein auf die Pfingsttage werfen, welche uns antreiben, das Fest froheren Mutes zu Pern, als vor sieben Wochen Ostern begangen 1 worden ist. Wir sind von aller Sorge nicht be­freit, aber die frohe Hoffnung hat wieder kräftig von uns Besitz genommen, wir hoffen mit Zuversicht nicht nur auf sonnigere Tage für uns, sondern vor J allem auf bessere Tage für den Kaiser. Pfingstl n ist das reinste, harmloseste Freudenfest im Jahr, nicht so innig wie Weihnachten, aber jubelnder und munterer, Tausende und Abertausende sehnen sich nach seiner frohen Feier. Die Feier wäre nur

-rittdliche Gewalten. I tonnte, ihn ihr noch teuerer gemacht hätte; und da Roman von E. Mace. £>arb(9 »ardal? 1°, unbarmherzig den Schleier von

an von s. M°ce. hrem kleinen Geheimniffe gerissen und es so vor

(Fortsetzung} H«rzen bloßgelegt hatte, machte der

' IGedanke, Hany selbst, ohne daß er eS wußte, zu

n? diesem Kummer fort I dienen, ihren Kummer erträglicher und linderte den " hn Vergangenheit fort von unaufhörlichen Schmerz ihres armen Herzens,

g..."beten ihre Gedanken. Fort von Harveyll »Doch Du begleitest uns wenigstens bis Newyork?

V^AN ? Wog ihr nicht ein Hände. I Du wirst uns wenigstens dort einschiffen sehen und ma/'si' nme11011 b°" ihm Alles aufluns glückliche Reise wünschen? Du und Papa, Ihr wa» st- um seinetwillen leiden mußte? müßt beide kommen!*

, ^in, nein sie konnte nicht fort! Und doch,!Wollen wir, Onkel?" fragte Mary lächelnd,

wie konnte sie bleiben, da Tom Wiudom ihr jeden I .Wenn Ihr die Abreise acht Tage aufschiebt/

reißen konnte antwortete er,sonst kann ich nicht. Dieselbe er. und fie zeigen, wie sie war! I scheint mir ohnehin," fuhr er fort,so plötzlich.

fur(6tbaren fflyhnnIfLMnnnfithnn r V ft bei. bitsem Jch kann noch kaum daran glauben; doch in dieser nÄrr? %6o b°ld. wie mög. Woche stehen für Mary wichtige Interessen auf dem

weisen wir, schon morgen und über I Spiele, deshalb kann ich nicht fort. Bei der ®e» (Er nahm ^geuheit, mein Sohl', wie viel Geld wirst Du dem,

Er nahm eine Zeitung vom Tische. I brauchen? Ich muß das vorher besorgen."

segelt DonueEag über acht Tage,!Gar keinS, Vatererwiderte Harry leichthin, ""lwortkte er.Auf dieser wollen wir IIch habe kürzlich selbst ein gutes Geschäft gemacht." nn8f>,rn,n^f*eoi*tk,r#,IS , K . I®1 stand auf und tret zum Kamine, um ein Streich,

a» hM.m mnr6k8retflb.f8sroa^^te<nle 16oI^tn zu suchen," und sich die Zigarre anzuzünden, b r a»f Mary HornS Namen I welche er in der Hand hatte. Mary beobachtete ihn gefälschte Wechsel fällig. unb ihr Herz krampfte sich zusammen, sodaß fie ein«

19. Kapitel. wirklich körperlichen, fast unerträglichen Schmerz fühlte.

Ein gequälte» Herz. L ?ie et f® der Anwesenheit seiner Frau

- , , | sprechen, der Frau, welche bei dem Gedanken an sein«

Du gehest doch mit un» Mary?- fragte Hany, l Fehler so furchtbar litt? Und fein Ton war fo hu.

tel* SWw0t den Plan beim Früh. I besorgt, so leichtherzig, ersah so hübsch und so sorglos stück besprach«. lau»; ein selbstzufriedene» Lächeln spielte um fetae

. »äV b,a ^"kkl nicht verlassen," antwortete! Lippen, e» war fast, a» ob er sich seiner Schänd, da» Mädchen mit einem innigen Liede»dlick auf deulthaten freue.

alten Manu, indem fie tapfer das bange Klopfen! War er denn immer, immer so gewesen, al» fie ibn8 Kerzen» bei dem Gedanken, wie öde in feiner | ihn noch wie die Verkörperung alle» Gut« und Abwesenheit da» Hau» fein würde, verbarg. ES!Schönen betrachtete? P 8

ffi? b?6 fl!8(h« Sie schauderte als ihr Her, ihr Hefe Frage de.

fa^e, daß fie ihn vor d« Folgen derselben schützen ß antwortete. (Fortsetzung folgt.)

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! t-^Utr ^em^Qtveine fürchterliche; in Wahrheit l schen evangelischen Kirche bei. Ueber die im tragt sie viel dazu bei, Krieg und Kriegsgefahr Laufe des vorigen Monats stattgehabte verhänqnis- hmauszusch,eben denn Jeder weiß, wie schwer ihm volle Krise in der Krankheit des Kaisers bringt die eJ1 ®tes g^acht wird, wenn er frevelnd ja den! jüngste Nummer einer Wiener medizinischen Fach- ^rieden zu^ brechen sich gelüsten sollte. Darum kann l zeitung von einem offenbar gut unterrichteten Korre- auch alle schwere unseres stählernen Zeitalters uns spondenten aus Berlin genauere Einzelheiten, die zur nicht die Freude am Schonen und Guten rauben,! Aufklärung der bisherigen widerspruchsvollen Nach- uns nicht verhindern, zu unterstützen, was edel und richten beitragen dürsten. Wir teilen aus den Aus­erhaben, vor allem nicht die liebevolle Teilnahme! führungen das Folgende mit, das bisher nicht be­rauben, welche wir unseren Mitmenschen entgegen- könnt war. Jq den Erklärungen des englischen bringen. Tausende haben zu Gunsten der armen Leibarztes und des Dr. Hovell hieß cs bekanntlich. Überschwemmten m der norddeutschen Tiefebene ihr er (Mackenzie) habe den deutschen Arzt nuraus ^spendet, sie haben damit Jenen und Höflichkeit" hinzugezogen, Bergmann habe die Kanüle sch selbst am meisten eine hohe, heilige Pfingstfreude! nicht einzuführen vermocht, erst Dr. Bramann habe ^"etet. In >unserem deutschen Volk ruht jener dies gethan und Bergmann habe dabei sogar einen echte menschliche Zug, welcher dem oft unbewußten falschen W.g gemacht, da diese Operation von be= Zug nach allem Guten und Edlen entspringt; pflegen nächtlicher Blutung begleitet gewesen sei. Dieser wir ihn unermüdlich schon in unserer Jugend, denn letztere Vorwurf wird nun von dem Berichterstatter aus ihm entspringt jenes Gefühl, welches das erste des Wiener medizinischen Blattes in der Weife auf- 7 Mannesbrust: Vaterlandsliebe. Das geklärt, daß zur Wiedereinführung der Kanüle ein

ifl unser Wunsch zu diesem Pfingstfest, das wir nach neuer Weg gemacht werden mußte, weil der bisher f,11«9Cn.r. ®or9e"rood)en °uch um unser Vaterland vorhandene Weg derartig mit Wucherungen anoefüllt hoffentlich wieder leichteren, froheren Herzens be- war, daß eilte Kanüle dort überhaupt nicht mehr eingeführt werden konnte. Damit steht denn anch «,--------------- die Meldung in Uebereinstimmung, Bergmann sei

... , s^hr brüsk vorgcgangen, indem er seinen Finger in nn V verwcilte heute die Kehlkopfwunde gesteckt und dadurch eine starke

vormittag bis 12/. Uhr 'm Schloßparke, arbeitete Blutung hervorgerusen habe, eine Manipulation, mit 0I ®onfraI v. Winterfeld und empfing welcher sich ein Operateur in Fällen höchster Not

die Besuche der Erbprmzessm von Meimngen, der »helfen müsse, und von der die englischen Aerzte wohl Herzogin Wilhelm von Mecklenburg und des Fürsten! nicht die richtige Vorstellung haben mögen.

Reutz. Am Mittwoch trifft die Großherzogin von! x Berlin, 18. Mai. (Aus Schloß Charlotten- Baden hier cm, um der Vermählung des Prinzen I bürg.) Der Kaiser hat die vergangene Nackt ohne Heinrich bcizuwohncn Der Kaiser nahm heute!jede Spur von Fieber verbracht. Das ist das erste nachmittag von 2/- ln s 3/. Uhr den Vortrag des Mal, daß auch in der Nacht die Temperatur normal Ministers Freiherrn von Lunus entgegen und empfing vlieb. Verschiedene Störungen traten freilich wieder den Fürsten Puttbus, der über eine halbe Stunde lein, vermochten aber den Schlaf und das Allae- bei dem Kaiser verweilte Der Kaiser besuchte so-!meinbefinden nicht zu beeinflussen, nur etwas später dann die sogenannte goldene Galerie, wo die Vor-1 stand der Kaiser auf. Er empfing die Ärzte im bereitungcn zur Hochzeit des Prinzen getroffen werden. Bett. Diese konstatierten übereinstimmend das be- ~ Zroßloge des Odd-Fellow-Ordens des friedigende Befinden des Monarchen und erteilten Müffchen Reiches erhielt nachstehendes Schreiben: sofort die Erlaubnis, den Schloßpark zu besuchen. Sr. Majestät dem Kaiser hat es wohlgethan, in Um 10 Uhr ließ sich der Kaiser hinabtraqen, ver- der von der Großloge eingercichtcn Adresse der Trauer weilte im Erholungszelte, sowie außeihalb desselben um den Kaiser Wilhelm zu begegnen, gleichzeitig und fuhr im kleinen Ponywogen spazieren; er ist E "!'* den innigen Segenswünschen für Seine glücklich über diese ungehinderte Bewegung im Freien Majestät selbst begrüßt zu werden. Se. Majestät und spricht es sehr,häufig aus, wie wohl er sich hat mich beauftragt, sur die patriotische Kundgebung fühle. Auch kleine Fußtouren machte der Kaiser bestens zu bedanken v. Wilmoski." Die Kron- behutsam, doch sollen dieselben sich noch innerhalb prmzesfin und der Kultusminister wohnten der gestrigen mäßiger Grenzen halten, um keine Ermattung herbei- Generalverfamnilung des Berliner Hilfsvcreins des zusühren. Im Zelt hörte der Kaiser wieder Bor- Zentral-Ausschusses für die innere Mission der deut-1 träge und empfing Besuche von Mitgliedern der

* Pfingsten, das weihevolle, ideale Fest, heißt uns - auch unsere Herzen höher erheben. Wir thun es »t Dank gegen den Allmächtigen, der in den schweren lZeiten dieses Jahres immer doch seine Hand schützend über unserem deutschen Vaterlande gehalten. Grau Wd dunkel lag zu Ostern die Zukunft vor uns. Tie - Trauer um den guten, alten Kaiser, dessen sterbliche Hülle soeben in das Charlottenburger Mausoleum

_ «bergesührt worden war, war eine tiefe und schwere, E ckser Friedrich lag krank darnieder im Schlosse, in