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Illustriertes Sonntagsblatt.

«ckaktion, Druck und Verlag vo» Joh. Lug. «och.

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mdi ?. me^r fr die populären Freiwilligen-Korps, als

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-wem Angriffskriege auf England Gegner durchaus nicht unmöglich i « k m E 7 r F Kaisers, wie sie sich gefte " il!t uut emcxercierten Soldaten anderer Mächte der britischen Küste festen fXn ^lgte, anhält, ist die Hoffnung nicht

°-,M können. Das Soldatcnspiel ist ja 4* gor in N her Kaiser' bei dir Trauung zu.

Mbsch, so lange kein Krieg ist, kommt es aber zum Idas für Enaland in P;mT ©L t " .. 1 sein kann. Tie Braut wird in Begleitung des 6

Ernftiall, dann ist mit den Freiwilligen wenig an- Betracht kommt, wird den ^nsel^Nachba^'aon-1 b0" $e>!en und ihrer bisherigen Umge

1 STirf Patriotismus und Enthusiasmus sind empfindlich bedrohen, wenn es chm gelingt Land-löebntt^ Königlichen Extrazuge von Darmftadi shr viel wert, aber Uebung und Erfahrung sind truppen über den Kanal zu bringen - denn^im °" ^er ©renje des Königsreichs feil

t Wertvoller. Die Abneigung der Briten aeacn die I kamnie tniirh« ~ 1 eppfangen und unter den der Braut eine«

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aus-

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voll«

torps nie in Aktion zu treten

a >er diese Hoffnung

iagie. Wellington stehen den großen Admiralen Altenglands ist nicht sicher und e!st rech7n.ckt^ie1>n^°^ I ^mb'

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Ausgang recht wohl glücken.

Tas Fieber vom Abend

ich.

13. Kapitel.

MetzlicheGeschichte des gestrigeuAbendSzu erzählen.

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Fei«-liche Gervalte«.

Roman von S. Mare.

Eine schöne «benteaerin.

,. Acht Tage vergingen, acht Tage, während deren fAbn^h fftea?18 9iä4trin an dem elenden Weibe er" schien, dessen Vergangenheit drohend gegen sie aufstand. . t^VIen£t8t^eimni8 war fest in ihrer Brust ntck?^^' $n ^chc», damit das Lachen

nicht in einem Schrei oder in einem Schluchzen ende- sie fürchtete sich zu schlafen, damit sie nicht im Schlafe ein unbewußtes Wort flüstere, ihre Stimme Nana ihren eiaenen nhr. uun»

V I ) ****** H | IV» Ijlf

Eche von britischen Truppen unter ausgezeichneten Heerführern geschlagen wurden. Marlborough und

, tRachdruck verboten.) (Fortsetzung)

®r zögerte keinen Augenblick, ihre Bitte zu er, li,tn**6ie ist ausgezeichnet," erklärte sie, .doch "uffen da» Papier sogleich vernichten, damit Mißbrauch damit getrieben werde.* Man hörte . *on Q28. Db Papier zerrissen würde, doch vo» beiden Blättern, die er ihr übergeben, wurde eins zerstört, das andere blieb »»verletzt, es war krt,»aff/'^ic^ar9 R'yuolts Ehre de» Todesstoß ?^nsollte durch die Hand derer, die er auf Erden '«eisten liebte.

IrfS Fu Xon b» für Hany Barclays M festgesetzten Stunde, als Helene den Wunsch I »nufte, ins Wohnzimmer hinunterzugehen. Sie Ft wie sie sagte, keine» Grund mehr, ihr Zimmer

Men, da sie sich ganz wohl fühle. Doch als!

Eine» Augenblick darauf betrat et mit dem Pri oilegium eines intimen Bekannten das Zimmer.

Hany und Mary begrüßten ihn gleichzeitig mit ungewöhnlicher Wärme, der Elftere, weil der Gedanke,

koh lge! )ur Sai! preil

»erst, chn»

Mtarburg,

Sonntag, 13. Mai 1888.

^vd umschlang.

®«e wußte recht wohl, daß sich ihr feine Ge. «Dett bieten würde, Harvey allein z» sehen: sie, M daher ein Mittel finden, ihm das Papier an.Iber

:toarl Thäi treich

Deutsches Reich.

Berlm, 11. Mai. 7 '

gemarterten Herzen zugefügt wurde. Harvey hätte sie doch wenigstens die Gedanken, die sie quälten, an, , z.... u" vertrauen können. Seine Haud zu berühren in m*

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.^Benommen, toor dieses Fernbleiben eine Erleid 8 Tod lteruug, doch für Helene, die selbst diese Verbannung auSnefhrn*»« _____Ö

vormittag die regelmäßigen Vorträge entgegen und konferierte darauf mit dem Geheimen Kabinettsrate von Wilmowski. - ~~

staitgewnden, für Die Kriegsmarine und für Be­festigungen sind enorme Summen auszugeben, nur für die Landarmee wollte noch kein Ministerium ciwas lhun, um nicht John Bull's .Nationalstolz" zu verletzen. In diesem Falle war der vielgerühmte Nationalstolz einfach Eigendünkel und Dummstolz, der gebrochen werden muß. So hat sich denn das! Ministerium Salisbury entschlossen, dem Parlament eine Vorlage zu unterbreiten, welche die Bildung P1iiP<X Vtottovt HWf . ir« V*, __ °

hunoge des Hunnielfahrtstages eine Konseren; mit dem Landwirtschaftsminister Frhr. v. Lucius. Heute Vormittag nahm der Kaiser die regelmäßigen Vor­lage entgegen und arbeitete später mit dem Geh EWilmowski. Ueber den Allgemeinzustand des hohen Patienten ist noch folgendes mitzuteilen: Tas Fieber ist nahezu verschwunden, trotzdem seit etwa zehn Tagen keine fieberbekämpfenden Arznei­mittel mehr angewendet werden. Dementsprechend hat sich auch das Befinden gebessert. Tie Kräfte IPlftPtT Pitt» ____ kl. '

schlossen hüll, glaubte sie, daß Harry wieder btt Ser» Ö«"rflfi6Cfleh{"' "nb d°ß die Ergebenheit seiner Frau ihn schone» wolle. O, wenn er Geld brauchte warum kam er nicht zu ihr? - Doch der Gedanke dab Heleue um seinetwillen litt, ließ in der arglosen Seele des Mädchens ein neues, zärtliches Gefühl für dieselbe aufkeiweu uud wachse». * 1

«« fniete aaf dem Teppich neben dem Kamine und bot in ihrem reichen Winterkostüme einen rei- OBmelbete6 418 bet Diener Mr. Barclay

nachließen, das Fieber fast gänzlich geschwunden, der Puls ruhiger und gleichmäßiger geworden ist. Die Nächte bringen tiefen und stärkenden, .wenn auch

k ujj®Br ober minber große Zahl von Ausländern be- lb*. Seit dem Krimkrieg hat sich die erbärmliche st'sche Militärwirtschasl erheblich gebessert, und in tai letzten Jahren ist man kräftig mit Reformen ^geschritten. Es sind dies vor Allem Verdienste t- Gener. ls Wolseley, des einzigen guten Land-j ^«erals, den England überhaupt besitzt, und der Wt schonungsloser Offenheit, dem Schlendrian zu 'ber gegangen ist. ?./. UUUj

Nfrn, der vor Allem auf eine Verstärkung ber > «"sichen Armee gedrungen hat. I

fäl lt. *^n Indien haben bcdkulende Truppenvermehrungen I

scheint "lalich'«>ß« m, Werktagen nach tzonn» und HS 11'J agen. Ouartal-AbonnemeMS-PreiS bei der Erve-

Hw. mtwn24®lt, bei den Postämtern 2 RI. 50 Pfg. iexll. JntzrtionSgebühr für die gespaltene Zeile 10 Big.. Reklamen für die Zelle 25 Pfg.

a. Der Kaiser bleibt jetzt von vormittags a °c außer Bett,* schläft aber , - m : Zeit. Erhebliche Bewe- .gungen hat sich der Kaiser auf Rat der Aerzte noch i nicht zugemutet, um seine Kräfte zu schonen. Vor Dienstag wird ohne eintretende Zwischenfälle kein neues Bulletin wieder erscheinen. Der Plan einer l Ueberstedclung nach Potsdam wird unenlweat im I behalten und zur Ausführuug kommen, sobald der ^Zustand des Monarchen es gestattet. Die s^°e"*-beri^fct: .2l6enb§ steigt die Körperwärme Ides Kaisers noch immer und nimmt einen fieber» larttgen Charakter an. So lange hierin nicht eine definitive Acnderung zum Besseren eingetreten ist toare es sehr falsch, sich irgend welchen Hoffnungen I hmzugeben. Die Eiterung, deren reichliche Abson­derung den letzt» schweren Anfall hervorrief, hat nachgelassen, aber es ist fraglich, ob sie je aufhören wird. Die Kräfte haben nicht eine unerhebliche Vermehrung erfahren, auch die Nächte waren nicht schlecht. Die Stimmung Sr. Majestät ist heiter und ,em Verlangen nach geistiger Thätigkeit wächst Leider herrscht aber über den Stand des örtlichen Leidens tiefes Schweigen, wie ja auch nicht mit Sicherheit zu konstatieren war, ob die letzte starke Eiterung -ms dem Wundkanal kam, oder von dem lokalen Leiden herrührte. Vom Freitag Abend:

> wie möglich stattfiuden.

~ derSchles. Ztg." aus Berlin mitge- V ®aiLer Wilhelm in seinem »letzten Willen , den der Monarch eigenhändig

Jük 1 Korps

' ; »erden sich in einem Angriffskriege auf' England

Mf/SS ki- seboreuer SchuftI- murmelte er leise mit kreideweißem Gesichte. .Doch das Schicksal und mein verfluchtes Pech mache» »sich bagiu*

lirt ^"voller. Die Abneigung ber Briten gegen bie 11 Landarmee ist ***** r .....

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

______________________________° Ekpedition: Markt 21. -

«iÄifSÄÄÄSS;."S'S rxm. Jayrqnng.

Daubeu.L°.mFrankfurt a.«..Berlimm B

oiuni M-England rüstet.

JoUt Es geschehen Zeichen und Wunder, Alt-England rüstet zu Lande! Tas will in der That etwas bedeuten; denn von der Landarmee hält der Brite r n« sxhr wenig, trotzdem die frühere Nichtachtung ge- schwunden ist, und Ausgaben für die Landtruppen fbi ^n"fn fin Mißtrauensvotum gegen die Tück- tigkeit der Flotte zu bedeuten, auf die er vor Allem stolz ist. Dem richtigen Stockengländer ist Groß-: britannien immer noch die allmächtige Beherrscherin von

tUl$ noch immer reichlichen Auswurf unten ®,e auf Stärkung und Kräftigung w,ne r9 totrb 0Ut ertragen, wenn auch der Appetit noch zu wünschen übrig läßt. Trotz der Zunahme der Kräfte sind letztere aber noch nicht ausreichend, um die freie Körperbewegung und das Verweilen außerhalb des Bettes oder eines bett- ahnlichen Sophas zu gestatten. Der Kran-

......................

1 -***«!,SrSS*Ä -t-NNLS

Gegner durchaus nickt unmöal.ck, » I "" *bcn des Kaisers, wie sie sich gestern so

ach «^st°ud, drehte sich ihr der Kopf, u»d sie war baß sie ihre» Gatte» Arm fie helfeud uod

I'3ch hoffe, Sie bet unserer nächsten Beaeannna vollständig wieder hergestellt zu finde»' faate^8 rum Abschiede ihre Hand fassend.P Sie müffln in fSnfteTr «andolphs Balle di.

schönste der Frauen fein.* ,,, »Nächste Woche I* lachte sie. .Da werde ich hoffent.

1 $ Rosen wetteifern könne».*

I, werden sich nur die Rosen bemühen müffe» sich dieses Vergleiches wert zu zeigen,* autwortete er m Ealanterie, uud noch einige Worte

au die Anderen hiuzufürend, nahm er feinen Abschied Er durcheilte rasch die Straßen' his er fein'!

Zimmer erreichte, dort riß er den seiner Obhut an I ^WMWLM!MWW «ÄÄZiffTftÄ'

| »FSB»sL« in,M. ,» de-H-n, fi,Idi«,unb den m.» fie" Ihm ?rt »in« *M?S Ä W> ÄKÄ Me ans Feuer gerückt hatte. Als-dieser sich meine Schneiderin" füate^ rSSS £ W«x|»nwe«, doch es wäre gut, wenn er Dick nickt fan".^ k n ----- ------

niö nm in Müssen, trat Maiy, einen großen Inatürlich wichtia ^ r^D' »nlfo I fei» Argwohn könnte sonst eine ankere Ricktn^n!^"k b^en stummer Druck ihr seine schweigende Teil^

y.U ^K roter Rosen in der Hand haltend, ins Zimmer. .Ich will e^ verfönlick abaeben wenn Äe« Schreibe de» Wechsel auf fünfund ünü.ta faL^ anerfeB«n8 ihrer Leide» ausdrückte, - L s, : smS es::« stä e-ü=$

IPlahe getroffen hatte, hatte fie Nichts Wetter gehört

Tie Braut wird in Begleitung des Groß- ntr22n. He s'u und ihrer bisherigen Umgebung Königlichen Extrazuge von Darmstadt ab- an der Grenze des Königsreichs feierlich n irnh unter den der Braut eines preußischen ^u.uuiki u/muarDerroaitung mutz mit allen Möglich ! bis ^nack^Ebna^ ®^ren, 6ur$ bie Monarchie feiten rechnen, und daß sie es thut zeut ib^e geleitet, wo für sie die

fremben Fürstlichkeiten werden, wie man hört, der g von Sachsen als das Haupt des sächsischen

?er britif^n ?** ^ales als SertSer

öer britischen Königin anwesend sein. Wird diel Hochzeit unter den obwaltenden Verhältnissen auck

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D-i-»n " dfirawr" ""Äbend?"rAn"'dlk N-n'wd".^^ "-«-til-gs^hrm B^ch'Vr^

herzoglichen Schlosst zu Kiel. früheren Hetnrich^moge so bald " ' -* * d

dorlin, 11. Mai. Aus Charlottenburo

wird^benchtet: Kaiser Friedrich hatte am Nach-

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