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Illustriertes Sonntagsblatt.
Expedition- Marti 21. — Redaktion, Druck und Derlag von Joh. Lug. Loch.
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Dienstag, 1. Mai 1888.
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.Barmherziger Gott!" rief der alte Manu, „Mary, Du kannst für ihn bitten?"
Zum ersten Male wandte jetzt das Mädchen die Augen nach dem Platze, wo Harry Reyuold stand. »Was er sagt, ist wahr Onkel," antwortete sie. »Ich war nur ein Kind, und er, er liebte sie selbst — Sestern Abend. Heute, glaube ich, bin ich ein Weib geworden und ein etwas in meinem Herzen sagt mir, wie tief die Liebe sein mußte, die ihn dazu getrieben, bas zu thuu, was er that. Wenn er ihr Unrecht
ich kann nicht in einem Augenblicke dazu gelangen, die Sache in einem anderen Lichte zu sehen. Was mich anbelaugt, mein Sohn, ich vergebe Dir, Gott gebe, daß der Tag nimmer komme, wo Du es, in bitterer Reue über die That, für die das heiße Blut der Jugend verantwortlich ist, schwerer finde» würdest, Dir selbst zu vergeben. Sage Deiner — Frau, daß ich sie jetzt noch nicht sehen kann, daß ich jedoch versuchen will, mich für eine spätere Begegnung vor» zubereiten. Komme, Mary, lasse uns in das Hau8 gehen."
Als ob er in der letzte» Stunde um zehn Jahre älter geworden wäre, zog er des Mädchens Hand durch seinen Arm und wandte, plötzlich schwach werdend seine Schritte heimwärts. '
.Lebe wohl, Harry," flüsterte Mary, als fie, stehen, bleibend, ihm ihre kalten Finger reichte. .Grüße — fie von mir."
Er staub bewegungslos und sah den beiden per. schwindeudeu Gestalten nach, bis eine Biegung des Weges fie seinen Blicken entzog.
Es war, als ob sitz ein schweres Gewicht auf ihn legte, als sie nicht mehr zu sehen waren, et» Gefühl des Verlostes, eine plötzliche Vorbedeutung von Un. glück; und doch wartete im nächsten Hotel die Frau, die er so leidenschaftlich liebte, auf fein Kommen.
In der Erinnerung au ihre Schönheit schüttelte er die Wolke ab, die es gewagt hatte, den Sounen- chei» einer solcher Stunde zu verdunkeln und wandte rch hastig dem Hotel zu. Die junge Frau empfing ihn mit liebendem Willkommen nud horchte, den Kopf an seine Schulter gelehnt, schweigend der Erzählung alles deffen, was vorgegaugen war.
.So ist also Dein Vater nicht mehr reich?" fragte re bann.
Die Frage that seinen Ohren weh.
„Mein Vater ist jetzt ein armer Manu," erwiderte er, .doch Mary hat noch Verwögen genug, daß sie jedenfalls das alte Haus aufrecht erhalten wird, we, uigsteus bis fie heiratet. Dan» wird es wohl auf Fremde übergehen müffen."
die von Schapers Meisterhand vorzüglich ausgeführte Marmorbüste des Jubilars überreichten. Pivf. Zeller hielt die Ansprache und überreichte auch ein Pracht - Album mit Namensverzeichnis. Zur Deputation gehörte auch Staatsminister Delbrück. Alsdann folgten Geh. Rat Curtius und Professor Diels als Deputation vom griechischen Verein, welche eine Büste (Januskops) überbrachten. Darauf erschien eine Deputation der historischen Kommission, von welcher Professor Weizsäcker die Ansprache hielt. Der Kultusminister Dr. v. Goßler und der Justizminister Dr. v. Friedberg kamen, um persönlich zu gratulieren. Weiter erschienen der Ministerresident Dr. Krüger, Professor Dr. Treitschke, Professor Dr. Sell u. a. m. Generalfeldmarschall Graf v. Moltke ließ dem. Jubilar durch einen Generalstabs-Offizier seine Glückwünsche übermitteln. Nachmittags stattete der Reichskanzler seinen persönlichen Besuch ab Gegen 2 Uhr fuhr auch Prinz Alexander zur Beglückwünschung vor. Von den politischen Freunden erschien Professor Dr. Gneist, Dr. Sattler, v. Ehnern; ersterer hielt eine Ansprache. Auch der Dekan der philosophischen Fakultät der Friedrich-Wilhelms- Universität, Geh. Regierungs-Rat Professor Dr. Wagner, begrüßte in längerer Rede den Jubilar, welcher in eingehender Erwiderung dankte. Verschiedene Ehrendiplome sind dem Jubilar zugegangen. Die hiesige Uuiversität hat eine schwungvolle Adresse überreicht, auch Bonn sandte eine solche. Aus dem gleichen Anlasse ist dem Jubilar von Seiten des Großherzvgs von Baden der Stern zum Kommandeurkreuz des Ordens vom Zähringer Löwen verliehen worden. — Die Gesamteinnahme des hiesigen Hilfskomitees für die Ueberschwemmten betrug bis zum 27. d. einschließlich 2034753 Mk.
— In den Blättern machen fortgesetzte Mitteilungen über den letzten Willen Kaiser Wilhelms die Runde. Die „Poss. Ztg." sagt, alle bisher veröfientlichten Angaben seien, wie von berufener Seite verlautet, nicht zutreffend. Zunächst werde bemerkt, daß Kaiser Wilhelm die angesammelten Kapitalien gerne in Ankauf von Grundstücken anlegte; er ließ Güter und Forsten antaufen, oft unter dem Gesichtspunkt, um bereits in königlichem Besitze befindliche Güter abzurunden und zu vergrößern. Schon auf Grund dessen sei es nicht gut durchführbar, die gesamte Hinterlassenschaft durch eine bestimmte Summe zu bezeichnen. Dasselbe Verhältnis bestehe hinsichtlich der Vermächtnisse an die Mitglieder des königlichen Hauses; auch hier kommen Grundbesitz und andere Objekte, die einen nicht un-
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.Aber das wirst Du, bei Deinem Verwögen, doch nicht zugeben?"
„Mein Verwöge», Kind!" wiederhoste er mst sorglosem Lachen. „Wie hoch schätzest Du dem» meinen Reichtum? Das würde den Haushalt kaum für ein Jahr bestresten. Ich dachte, Du wüßtest er, daß Tu einen verhältnismäßig armen Manu heiratest, Helene, obwohl ich von Kindheit an glaubte, daß der Tod meines Vaters wich reich machen würde. Du siehst, Vermögen besitze ich nur dreißigtausend Dollars. Von eigenem Liebste, daß ich mich werde zu arbeiten be- quemeu müssen, nm ein passendes Nest für mein chöues Vögelchen zu schaffen." Er bückte sich und küßte sie; doch ihre Lippen waren kalt und unem. pfiudlich, aber das ahnte er nicht, daß eine ihrer kleinen Hände geballt war, so daß die Nägel sich ins Fleisch drückten. Unter einem Vorwande schickte fie hn für kurze Zeit fort, um ihre Larve wieder k - estigeu zu können, doch erst riß sie fie herab, um wieder frei aufzuatmen.
„Harry! Harry!" murmelte fie. „Du hast mich ietrogen. Uud Deine Abficht war — was? — Allo elbst der Auschet» deS Reichtums kann nur aufrecht erhalte» werden, so lange dieses Mädchen nnver- Heiratet ist! Nun, so soll fie denn niemals heiraten! O Gott! Ich dachte, die Jutriguen wäre» nun vorüber und sitzt solle» fie erst »en beginnen!"
5. Kapitel.
Eine durchwachte Nacht.
Wie auch Mary die Stunden dieses langsam dahin- schleichende» Tages verbracht, derselbe haste nnr we. ntge Spuren bei ihr zurückgelassen und mit festen schritten stieg fie die Treppe hinab, als der Diener rhr die Anzeige machte, daß das Diner serviert sei.
„Willst Du meinen Arm nehmen, Onkel Edgar, oder soll ich Deinen nehmen?" rief fie fast toter, als fie auf der Schwelle des Zimmers stand.
„Ich bin eS, mein Kind, der sich von jetzt an auf Dich stützen muß," entgegnete er und legte seine z'o
feinem Blockheft gerissenen Blatte eröffnet, der Reichskanzler habe den Diensten, die er Kaiser Wilhelm erwiesen, nun schon so viele ihm persönlich erwiesene hinzugefügt, daß er beabsichtige, den Fürsten zum Herzog zu ernennen und den Söhnen den Titel von Prinzen zu verleihen. Fürst Bismarck bat alsbald, auf diese Ehre verzichten zu dürfen, die anzunehmen ihm seine materiellen Verhältniffe nicht gestatteten. Kaiser Friedrich hat diesen Gründen seine Billigung erteilt. Die dem Grafen Herbert Bismarck gewordene Auszeichnung ist bereits im „Reichs-Anzeiger" amtlich veröffentlicht worden. — Der Minister der landwirtschaftlichen Angelegenheiten, Dr. Lucius, ist in den erblichen Freiherrenstand erhoben worden. Es ist wohl lange her, daß das Staatsministerium gar keinen Bürgerlichen unter sich zählte. Jetzt beraten unter dem Vorsitze eines Fürsten 1 Graf (Herbert Bismarck), 1 Freiherr (Lucius) und 7 Adlige: von Puttkamer, von Goßler, von Bötticher, von Scholz, von Friedberg, von Maybach, Bronsart von Schellendorff. — Der Ansicht, daß bei dem Besuche der Königin von England auch politische Fragen zur Sprache gekommen, tritt heute die „Voss. Ztg." bei. Sie schreibt in ihrem Leitartikel: „Daß es sich bei den persönlichen Besprechungen der Königin Viktoria mit dem Fürsten Bismarck um weittragende politische Fragen gehandelt haben muß, geht schon aus Aeußer- lichkeiten hervor. Höflichkeitsbesuche pflegen nicht Stunden lang zu währen. Auch pflegt Fürst Bismarck nicht ohne Grund bei Hoftafeln zu erscheinen. Der Kanzler aber hat nicht nur wiederholt sehr lange Beratungen mit der Königin gepflogen, nach welchen er eingehende Konferenzen mit dem Kaiser hatte, er hot auch mehrfach ausgedehnte Besprechungen stiit dem Herzog v. Rutlanv gehabt, der als Minister am Hoflager der Königin unmittelbar von London nicht nach Florenz, auch nicht nach Innsbruck, sondern nach Berlin kam. Alle diese und manche andere Anzeichen deuten darauf hin, daß die Hoffnung auf die günstigsten Rückwirkungen des Besuches weder eine höfliche, oder leere Redewendung, noch ausschließlich das Ergebnis der huldreichen Liebenswürdigkeit der englischen Herrscherin ist." — Der Direktor der Königlichen Staats-Archive, Wirklicher Geh. Ober-Regierungsrat Dr. v. Sybel, beging am 27. d. sein fünfzigjähriges Doktor-Jubiläum. Schon am frühen Morgen trafen Glückwunsch-Telegramme und Gratulationsbriefe von außerhalb ein. Zur persönlichen Gratulation erschien zuerst eine Deputation von Freunden und Verehrern, welche
. Ä1 (Fortsetzung.)
Die Wangen deS jungen Mädchens waren bleich, wie ihr Kleid und in den azurblauen Augen las man deutlich einen Ausdruck des Leidens. „Ja, ich habe alles gehört," wiederholte fie langsam näher» tretend. Ihr Blick war fest auf ihre» Vormund gerichtet und vermied de», der am vorigen Abende ihr den Kuß der Liebe auf die Lippen gedrückt hatte. „Onftl," flüsterte fie, indem sie mst beiden Händen deffen Arm umfaßte, „ich wußte heute Morgen nicht was Du meintest, als Du mir sagtest, Du würdest mir etwas zu gestehen haben. Ist eS weiter nichts, als daß Du etwas von meinem Gelbe verloren hast? O, laß uns nie, niemals davon sprechen, ja, nicht einmal daran denke», ich bitte Dich! Und so lange Du lebst und mir noch bleibt, darfst Du Dich niemals einen Bettler neunen. Du sagtest soeben« ich wäre noch reich, nun wobl denn, so find wir Beide reich, denn was Harrys Vermögen anbelaugt, das kannst Du nicht berühren, das gehört seiner —." Sie stockte; fie hatte sich für tapfer genug gehallen, die Worte „seiner Frau" aussprecheu zu können, doch fie erstickten ihr in der ? | Kehle. „Und, Onkel," fuhr sie nach kurzer Pause fort, „sie ist jetzt Deine Tochter! Vergiß das nicht und versprich mir, daß Dn HarryS Bitte erhören und sie als Tochter aufnehmen wirst.".
bedingt feststehenden Wert haben, in Frage. Einzelne Teile des Testaments würden seiner Zeit veröffentlicht werden. Die „Nat.-Ztg." will wissen, die Veröffentlichung des letzten Willens dürfte sicher seiner Zeit erfolgen. Wie das Blatt von Seiten erfährt, die Gelegenheit hatten, vvn dem Inhalt Kenntnis zu nehmen, wird derselbe, in hohem Grade geeignet sein, neue Einblicke in das Geistes- und Gemütsleben des großen Kaisers zu gewähren. Es gelte dies namentlich von den drei Kodizillen, die Kaiser Wilhelm in bedeutungsvollen Stunden niederschrieb, und zwar ist das erste Kodizill verfaßt in ber Sylvesternacht nach dem österreichischen Kriege 1866/67, das zweite nach dem französischen Krieg in ber Sylvesternacht 1871/72, das dritte Kodizill in der Sylvesternacht nach den Mordversuchen 1878/79. Schon aus der Wahl dieser Daten dürfe auf die ungewöhnliche Natur dieser Niederschriften ein Schluß gezogen werden. Und die „N. Pr. Ztg." schreibt: „Das Testament des Kaisers Wilhelm hat auf alle, die es bisher gesehen haben, einen tiefen Eindruck gemacht; denn es spiegelt den selbstlosen Charakter des verewigten Kaisers in vollem Maße wieder. Kaiser Wilhelm läßt überall seine eigene Person möglichst zurücktreten und giebt alle Ehre und Verdienst nur der Güte Gottes. In welchem Maße dies geschehen, das dürfte bald allgemein bekannt werden, wenn einzelne Telle des Testaments veröffentlicht werden, was nicht lange Zeit mehr dauern wird. — Gestern wurden an die Dienerschaft des hochseligen Kaisers die Legate aus- bezahlt, welche ihr hochseliger Herr ihnen bestimmt hatte. Jeder derselben hekam, wie man der „Post" entnimmt, neben seinem laufenden Jahresgehalle noch den einjährigen Betrag desselben als Legat.
Dresden, 27. April. Ter Deutsche Verein gegen den Mißbrauch geistiger Getränke wird dieses Jahr am 13. und 14. September in Gotha tagen„ "ich anschließend an den Gustav-Adols-Verem (3. bis 7. September in Halle) und den Kongreß .für Innere Mission (10. bis 13. September in Cassel); vorausgehend dem Deutschen Verein für öffentliche Gesundheitspflege in Frankfurt a. M., dem Deutschen Aerzte-Verband in Bonn, der Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte in Köln, dem Deutschen Verein für Knaben-Handarbeit in München und der Versammlung deutscher Armenpfleger in Karlsruhe. Auf der Tagesordnung der erstgenannten Jahresversammlung stehen drei Fragen. Die eine nimmt einen Gegenstand wieder auf, der schon 1884 in Berlin (Referent Böhmert) und 1886 in Hamburg
ke, ftea. left.
Feindliche Gewalten.
Roman von E. Mace.
(Nachdruck verbaten.)
Deutsches Reich.
Berlin, 28. April. Der Kaiser, deffen Kräftezustand sich dauernd hebt, arbeitete heute vormittags mit dem General v. Winterfeldt und nahm baaruf ben Vortrag des Generals v. Albedyll entgegen. Dcr Kronprinz empfing gestern Nachmittag die Vorträge des Generals v. Albedyll und des Generalmajors v. Wittich und wohnte heute Vormittag den Truppenübungen auf dem Tempelhofer Felde bei. Die KaiserinAugusta und das G r o ß h e r z o g- liche Paar von Baden machten heute Mittag dem Kaiser in Charloltenburg einen Besuch. Tie Augusta empfängt heute Nachmittag um 4 Uhr den Reichskanzler. — Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet: Der Kaiser fühlt sich heute durch den letzter Nacht wenig unterbrochenen Schlaf gestärkt, Körperkräste nehmen infolge des Fieberabfalles, lcher ohne nennenswerte Verwendung fieberwidriger erfolgt, in einer auch für den hohen Patienten wahrnehmbaren Weise zu, der Appetit steigt und
Zui and langsam fortschreitender Befferung ge= die vorsichtige Wiederaufnahme geistiger Be- — Wie die „Nat.-Ztg." vernimmt, hatte der Kaiser dem Fürsten Bismarck auf einem aus
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gkthan, Onkel, so war er ihr, nicht mir, Geuugthunng chuldig. Er — er that recht, ganz recht. Onkel lieber Onkel, wenn Dn glaubst, mir etwas schuldig zu sein, so -oergtcb Hany, um meinetwillen!"
.Ich hatte Recht," überlegte der junge Manu im Stille». „Sie wird nicht einmal eine Thräne um meine verlorene Liebe vergieße»; fie nahm fie, wie irgend ei» anderes Spielzeug, das ich ihr hätte an. bitten können.
Doch als ihm der Gedanke durch ben Kopf fuhr, begegnete er bem Blicke ber blauen Augen unb sah in ihren Tiefen einen Ausbrnck so tiefen, hoffnungslosen Schmerzes, daß sein Blut in plötzlichem Schreck erstarrte.
Es war ber Blick eines Menschen, der zum Tode getroffen ist, und von der Hand, die er auf Erben am meisten liebt.
Er trat vor und ergriff bie kleine, kalte Haub. „Mary! Mary! Vergieb mir!" rief er innig.
„Still, mein Lieber," sagte fie sanft. „Es ist nicht meine Sache, zu verzeihen, es sei denn, daß der Onkel mir erlaubt, in seinem Namen zu sprechen. Willst Du, Onkel Edgar? Darf ich Hany für Dich antworten?"
„Ich kann nicht! Ich kann nicht I" stöhnte dieser.
„Dieses Weib an Deiner Stelle, das Weib, das intrignirte und Pläne schmiedete, nm meinen Sohn, meinen stolzen, alten Namen zu gewinnen, nm ihn womöglich in den Staub zu ziehen. O, Gott, was habe ich Böses gethan, daß mich der Himmel so jart straft?"
Mit einem Ausdrucke bitteren Zornes wandte sich Hany Reyuold ab, doch ein sanfte Hand hielt ihn unwiderstehlich zurück.
»Onk.l, Du sprichst von Hanys Frau," sagte Mary, und dieses Mal zögerte fie nicht, das Wort auSzn- prechen. „Das hast Du wohl vergessen."
Sie sprach mit ruhiger Würde, die fast wie ein Verweis war und das blieb nicht ohne Einfluß.
„Ich vergaß," sagte er, „Math hat Recht. Doch
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