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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für dir Kreise Marburg und Kirchhain. - Illustriertes Sonntagsblatt,

Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Lug. Ksch.

Neuzugehenden Postabonnenicn für die Monate

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berg.

Welle, welche glitzernd zmückbli-L. '^ Sdbft ihr SMt MuteV «-wesen? doch Ä’ fÄ tanftnb Ogel m na”8 ^mnoch in de» Ohren und er fühlt- noch den

„ Nur hin und wieder sprach sie oder Harry ein Thanttopfen?d«da^»udige'u Jubelgesängm das t mXS ff £ "8 »ot«8 H°°d- Letzteren.

jSort, bis Harry endlich, nachdem sie schon eine große Ziel seiner Wünsche. Er war jun/ sei»'Herr war $U ®ed<n unb iE in die Thränen, die ihr nnbe-! Schatten schien»« gefallen, ein

Ittecke gefahren waren, und der Mond in aller s-inertteu, sein Glauben stark und er sa'ate- Di? Rose ins Auge stiegen, drängten sich die färben M81 3 ft unb$art)

Schönheit durch eine Wölbung dahiusegelte, welche!soll mein efaen sein und ick will iie IRegenbogens und blendeten sie mit ihrem plötzlichen| 10 aL”8^ttoi>nla 6r x <.

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tndn -ar ^Wetter»! Diese Sprache ist Dir! und beugte sich, traurig, entmutigt und verzw

Mt w*1 äMich, Harry, ist Deiner gckuz unwürdig."! über den Rosenstrauch in seinem eigenen Garten an »Ach, Kind, wer kann in dem Herze» eines! siebe! ein nickt so bnrckbrinaenker nh»r ™

irtnet,

rsi-i »lat,

opfern iloyd ise wert!

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Wai und Juni werden die Nummern dieser Woche gratis nachgeliefert.

Für die Monate Mar und Juni nehmen alle Postanstalten, auf dem Lande die Landpostboten, sowie in Kirchhain unsere Agentur (Herr Buchbinder Rindt) Bestellungen auf die

Oberhessische Zeitung

mit ihren Gratis-Beiblättern

Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham

und

Illustriertes Souutagsbtatt

■ entgegen.

Anzeige» nimmt entgegen di- Expedition b Blatte», sowie d. Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler in Frankstrrt a. «., Caffel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXIII ^LÜraaNU Moffe in Frankfurta.M.,Berlin,Münchenu. Köln: S. L. AA111-

Daube u. Co. in Frankfurt a.«., Berlin, Hannover. Pari».

WWMMa

Erscheint täglich 'außer an Werktagen nach Sonn, und lYI)

m i aa . Feiertagen. — Quartal-LbormementS-PreiS bei der Expe- Zv£01711111*0.

JtS. IVO» ditionSi/.Mk., bei den Postämtern 2 Mk. SO Pfg. (exll.

Sonnabend, 28. April 1888.

y „ Bestellungen für hiesige Stadt impfet l nehmen unsere Expedition und 'koyd Msere Zeitungsträger an.

J Feindliche Sewatteu. eine Sprach-spricht, dient; ich darf di-Blume nicht b-gehr-u, die tchj-tzt 3. Kapitel.

k Roman von a smn,, °ie Du nicht verstehst, dieselbe nach dem Diktate Iso gerne trage» möchte." °-r ' * I

f 6‘ „ 1". t | Deines Herzens auszulegeu? Es ist nur die Geschichte | ,Maiy “fuhr er fort und feine Stimme mnr I Die Schlange.

f (=eDttf,611nfl Nachdruck verboten.) eines Mannes, i» dessen Lebe» sich, wie es gewöhn-! zurückgehalteueu Gefühlen erstickt, während et bieL ,bte r-xKe Mondscheinnacht lenkte Harry

m- vn, i^d-m Leben einmal geschieht, ein neuer Duft | Arme ans streckte und ihre Hand mit feinen beiden !Myrwld feine Schritte zu seinem Boote zurück, das

L Qjg im »eben findet8?ckttck"ück"in sm« L”k6^?^6en W-«.' beI_föWi<^ war und jeden Nerv mit Entzücken! faßte, .meine Geschichte ist zu Ende Kannst Du!?" Ufer des Flusses lag. Er war mit Mary fast til S stck de?Abend? ?d^m elfUÖr l6“ md)t oIS Wein, und als ihren Sinn verstehen ? Meine reine, weiß!RM- Zweigend nach Hause zurückgekehrt, sein Glück war

IBootes Eücklebnte dna tde n 6t^ d s er um sich blickt^ zu sehen, woher er kam, da sah willst Du mir rlauben, Dich zu pflücken und für und heilig für Worte, nur in feiner Seele.

-Sfebe^nJ ^uem Wege eine seltene, schöne Rose, so immer in meinem Herzen zu tragen?" T |W er eine innige Beruhigung.

glitt, W« fle&?«l*ÄX‘X’tae’ÄL Dar M-dch-i, h-„- «tat« te toaumJ™®"®'«;; «“ Mf»

Wen Strom und beobachtete träumerisch die kleine Krone seiuerWünscheundschien fick ibm munSaen @cinre Worte waren ihr wirklich wie eine SBegotie JA

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rbnrg f il-.ttete^ b™ fiai,‘er'. Wittags zwölf Uhr auszu-! liche ®e£net des Auswärtigen Amtes kaum

o nL nnl ifM Tf3 ? Um «Grasen Herbert Bismarck zum preußischen Staats-1 erinnerte daran, wie der heutige Tag (25. April)

der Königin von Eng- Minister beweist unter allen Umständen, daß von als Geburtstag der verewigten Frau Großherzogin

hprb/ nr J’°n rrf.” f®°* 7" begleitet wurde, m I einer Kanzlerkrisis in keiner Weise mehr die Rede von Hessen schmerzliches Gedächtnis wach rufe an

I ^arabe des «sein kann und daß diese Krisis schon vor einiger den so frühen Heimgang der erlauchten Frau —

Gark>E du Corps und des vier.en Zeit ihre vollständige Erledigung gefunden haben Der Geistliche legte die Bedeutung des Tages als

I r, s“ ■ talL Komgim fuhr muß. — Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die eines Tages der Buße, des Gebets und der Für-

di Front der beiden Regimenter ab und ließ letztere I Ernennung des Staatssekretärs Grafen Herbert bitte und des Dankes dar mit Beziehung auf die Nch voruber desilieren. Der Kronprinz Bismarck zum Staatsminister und Mitglied des I schwere Heimsuchung Deutschlands auf die Dulder-

Gardereglment vor der Staatsmimsteriums. Er enthält ferner eine königliche kraft des erhabenen Kranken unb' auf den erneuten

Königin vorüber Graf Herbert Bismarck, welcher Kabmettsordre, durch welche den Oberpräsidialräten Hoffnungsschimmer und schloß an die erhebende An- zum Staat,,Minister ernannt worden fft, hat bereits der Rang der Räte dritter Klaffe verliehen wiro. spräche das allgemeine Kirchenqebet (in verkürzter

ben Sitzungen des Staatsmimsteriums belgewohnt. — Ueber den gestrigen Gottesdienst in der Form) das Vater Unser und den Segen. Darauf

Der Kaiser hatte, wie nach der Nat.-Ztg." ver-ISch loßkapell e zu Charlottenburg berichtet ein schritt D. Kögel nach einer Verbeugung vor den

autet, diese Ernennung dem Reichskanzler persönlich! Berichterstatter Folgendes: Gestern wurde um 11 Majestäten in die Sakristei. Die Gemeinde sang

Empfmdungen, welche ihn Uhr Vormittags in der Schloßkapelle zu Charlotten- den letzten Vers des Chorals: „Ob bei uns ist

gegen den Reichskanzler beseelen, einen ungemein bürg vom Ober-Hof- und Domprediger D. Kögel der Sünde viel", dann trug der ^wöli - Avotte!-

mplrfip für vpn lrftrr. ?rnV- ...s ,' I , welchem mit-uwirken | Kirchenchor das von Radecke komponirte Lieblingslird

welche für den Fürsten Bismarck m Frage standen, auch der Zwölf-Apostel-Kirchenchor, unter Leitung des Kaisers vor: „Wenn der Herr ein Sreme foH derselbe zuruckgewiesen haben. Die Vorgänger! desOrgamsten Prüfer, auf besonderen Wunsch Ihrer! schickt". Kaum erschollen die ersten Worte da ^^ert Bismarck m dessen Reichsamt, I Ma/estaten beschrcden war. In dem Gestühle nahmen neigte die erhabene Gemahlin des kranken Kaisers dre Reich^kanzleramis-Prasibenten vr Delbrück undlOsfiziere der gegenwärtig in Charlottenburg befind-!das Haupt in ersichtlicher Bewegung. Der Gottes- d'b ®taat.§[e^re aie 1)011 dülow und Gräf lichen Garnison mit ihren Damen und einige Herren! dienst war um 11 Uhr 4 Minuten zu Ende Ober- -ar«. -m«,ch MchjM, »»«ch. SI-M. m Zwil Pl-t, °us d-- E»p,-° Untooffek« -nd H°s--d"g r o. ®,ta

„ ... , «"l,--. >«•«» °i»° iS«Uef«mlfc. T.-s- Ein. Um 11 Uhr -nm,- °»mO,».mst«<Wa,si>ii>kn

e Nummern dieser Woche richtung war seiner Zeit von dem Reichskanzler! der Luisen-Kirche, Musikdirektor Wangemann gespielt !

|8uofVn d'smarck empfohlen worden, weil seiner ein kurzes Präludium. Alsbald erschienen die AttSlanL.

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ÄiH11 "Uf Dich hörte, mich öfter' von Deinem ILebens. 'Jh?June'r?s bärg^keiuen Wurm" unb'be* ” L"b*en leiten ließe. Ich Mn neugierig, Liebchen, I Thantropfen war ber Ausfluß von der eigenen Reim

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—o"L"" —r"Tx7r'r"D<r* »*»i» «'“*w* iv um । ucui Pcrzkll oer «rume, oa, wo oer Lyaunopsen ge» I Was schadete diese frühere Liebe, von ber Hany!rünk.f, e* „ er '

®en im Leben, gleichviel ob groß ober klein?" Es | glänzt hatte, kroch ein Wurm unb in bem Dufte mar I gesprochen hatte, ba er, ihr Held sie ieüt liebte 81 sich ^ine frische Cigarre an und stand trän»

bt^m,rr^^f«0fn?eo,^tD1Ine tretben 8”!ei“ Gift, welches, wenn man e8 einatmete, alle^Trene Denn es kam ihr nicht einen Augenblick in ben Sinn j s»an<6 in 618 btr

to°^ ” 8s 7?! 0 8 ^/äfie im vergeblichen|unb allen Glauben zerstörte, ja, selbst ber Ehre ge. 13U bezweifeln, baß er sie liebte. Es war seltsam,', a u r - «ampre gegen denselben zu kampfem- jährlich war! 9 0 es war wunderbar, es war eine Offenbarung für ib« ^?s o fA V -iutger Z-st lauf,

Srik86“ «nf k art” ?*lr nur Müssiggänger und I Und der Mann wandte sich ab, aber seine Jugend! Seel-; doch sie fühlte, daß diese Nacht auf dem Flusse I c ntn t e^cn 6eaf$er an8*

STl Su^rdem würde -r uns oft gegen Un. hatte er verloren, und die ganze Welt schien ihm ver. ihr de» Glanz und di- Seligkeit ihres Daseins ge. h,r m^iwiub

■^Kn unb Sandbank- treiben, ober noch schlimmer, I schloßen. Daun Mai n lehrte er nack fSnnf. ! bracht hatte. “ | »War es nur der Nachtwind, welcher, an ihm

«ft^en ijelfen }eri4mettern! Diese Sprache ist Dir! und beugte sich,' traurig, entmutigt und verzweifelt! Sie hatte ihn immer, immer geliebt* doch bieI?9/^8e^Ä-8n^' f^imr aufgeregten Einbildung diefis m nickt üvntick, Harry ist Dk'ner würdig." Üb» dcu Roscust^ch 1® ;.:m^Zu”u unb Umtoanblung von bet Liebe bes Kiudes zu der des!»8?°e"i8 Ä1? n7k"tSk Namens zutrug? Es war F nb,kmtei tonm ln,i>em Hkrze» eines siehe! ein nicht so dnrchdringenber, aber nicht minber!Weibes war so nnmerklich gewesen, daß sie ihr selbst!m 5<ri)c

nnd seinen Wert beurteilen? Glaubst!süßer Duft erquickte seine mäben Sinne. «ganz unvermutet kam. |^we iv.ribiich^fIestatt ans dem

?aten ^agen so scharfsichtig find?« Er berührte und liebkoste die weiße Rose, doch! Sie schlug die langen Augenwimpern, welch- von!^^Sie"wa/vnn?s»nf^i«"^8E ,

»a^$erni*ertD- k to.at Marry, ich denke kein Dorn verwundete ihn, er hauchte den köstlichen! Thränen feucht waren, auf und blickte ihm ins Gesicht. |