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Anzeigen nimmt entgegen die Expedition b BlatteS, ""

!°®*e d. Annoncen-Bureaux von Laasenstein und Bögler

m Frankfurt a.M.. Coffel, Magdeburg u. Wien: Rudolf YYIH

Moste tn Frankfurta. M.,Berlin,Münchenu. Köln- S. L '

Dauben.So. m Frankfurt a.Berlin, Hannover.Pari:'

Mchßsch Si'iliinn

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marbnrg und Kirchhain. - Illustriertes SonntaMatt

_____Erprdition- Markt 21. Reaktion, Druck und Verlag von Joh. gxg. Fych. " °

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Erscheint täglich außer an Werktagen na» sonn- und CH* i <

Feiertagen Ouanal-AdonnementS-PreiS bei der Expe.

bition 2*/t ällt, bet den Postämtern 2 Ml. 50 Pfg. (exll.

Dienstag, 17. April 1888.

De-tsche- UM. 2? ttKISÄÄ Ä.'?." 3« v- »-EMch--

Verli«, 14. April. Der Kaiser hatte eine!mann beseittgtt auf3 schleunigste die unaeeianeteIhat als !ei damit ...i..* ..,4, :ittüuag eiwecktldarsei! B-ttftsick-. Sttllhsilckc u. dgl. Sen IIIHarrirtm 9ter. Nacht , arbeitete vormittags mit dem Chef des Kanüle und legte eine neue Kanüle ein, und^Sir de/ südwestafrikaniüb?n Golden" Ergiebigkeit I nur zur Nachtruhe gegeben werden, diese Bequem- Milttorkabtnett« General von Albedyll, und machte Morell Mackenzie entschied sich selbst dafür, daß qesprochen und baSMbe autbenhirhLnf rT sch°" lichketten sind tagsüber außerhalb der Zellen zu ver-

"dd E»°ii°tt-Htt im Tiergarten. - Di- diese B-rgmanasch- »aLük n^mehr W "»ta SmÄÄWÄ .WH* ist die -m-W-ch- Nordd. All,. 3lg melde,. Das B-stnden de« müsse. Der Kaiser erhalte sich bann »ach und nach eines «oidneset« nrniu»lli,rt s,'r ffnliä ,,,5 Schn,nie,,,,,, der Kost je um den andern

fiotferä ist auch heute nach einer guten Nacht be- und heute Morgen konnte Professor von Bergmann Südwessasi-iku impnh t a Entscheidung ob Tag zulässig, die Fesselung darf angewendet werden, D-- Kais,- sühlt- sich h-ut, morgen beim K-anl-nh-such MW« 'S 6«,®Z," «Äb bW »°» G-w-lttlügl-ittp.

tothI9iUnLer?Dr 84 iU Stunde. Der Husten verhältnismäßig sehr befriedigend war, so daß der erst weitere' Nachforschungen ^Klar2^ nerb^'/"§be^nbere. 608 Sachbeschädigung, erforderlich ist. und Auswurf smd germg. Kaiser Friedrich hat Kaiser sogar die Fahrt nach Berlin machen konnte: Wer aber obne überbi«. n ®te 2tu§roeifung aus Landes- ober Reichsgebiet ist

am Donnerstag m Lebensgefahr geschwebt; glück- ein Beweis von staunenswerter körperlicher Kraft, sicheres Urteil zu besitzen au8 fnetuSn m " kJ zulässigen Fällen zu verfügen und

l.cherwe.se .st es Herrn Professor von Bergmann die Kaiser Friedrich von Haus ans besitz? - Der nem Un^ Regel in Form des Transports an bit

gelungen, sie noch rechtzeitig zu bannen. Uber die Besuch der Königin von England erfolgt, wie nun- des L I^"desgrenze auszuführen. Bei Zwangspässen muß

Einzelheiten geht uns solgende Darstellung zu, die mehr festgesetzt ist, am 25. d. Mts. ^Die Königin fußt thut das lebialkb Mt^frine ber Reiseroute berührten Oberämtern Mit-

*."/ uner Weglassung der für ein Laienpublikum bleibt nur zwei Tage hier, begiebt sich dann nach würde sich wie di? B B N"JE?? teiIu"8 uber Richtung und Zeit der Reise gemacht

nicht verständlichen medizinischen Ausdrücke, erst ver- Darmstvdt und tritt von dort mit ihrer Tochter I flauen biMen fp.hft be °n!8' be I werden. Andererseits wird alle Umsicht in Anwen-

Gentl'chen, nachdem uns auf Grund eingehender und dem Prinzen Heinrich von Battenberg die Rück- bi/auf bL 'iLten $fenniqm oSdoren^ afnae Dies diewr Maßregeln eingeschärft, damit nicht ge- Ruchprachen teder Zweifel an der Genauigkeit der- reise nach England an. Die Session des Preu- zur Steuer von Irrtümern bi- 8-? « ordnete Reisende von denselben mitbetroffen werden,

selten benommen ist. Folgendes ist danach der Sach- ßischen Landtags wird wahrscheinlich doch schneller I vielleicht verhängnisvoll mprhp'n «3/ Bete ligten l insbesondere soll auch eine strenge Ueberwachung der verhalt. In der Nacht vom Mittwoch zum Donners-1 zu Ende gehen, als man angenommen hat. Die! Müncken 14 orhrif <?>,:. @ 11 . ., | bctI_Hülfsbedürftigen zu leistenden Unterstützungen

tag wurde der Kaiser von schwerer Athemnot befallen; Geschäftsordnungsdebatte am Schluß der heutigen räte lehnt? die vom Abaeo^ne^'"^ '^ttfinden und gegen Armenbehörden, die sich unrecht-

sem Krankenwärter begab sich deshalb gegen 1 Uhr Sitzung des Abgeordnetenhauses hatgeäe gf, baffbie 8ftXfaa*b»nd bergt zu Schulden kommen

,k "L MH- 6-- kaiserlichen zimmer- Mchurita. da- Juftand-k'mm.« de« G-ftheS -de. LTSil"1, ?"LL " H1*' disziplinarisch eing-schrttten werd-«. - tödlich

Dc $Obea' roedte thn und teilte ihm die Volksschullasten nicht wünscht, und dieser Thai- Bau von Gsenbabnen in ki i. « |®,rb bte weitere Ausbildung und Ausdehnung des

seine Wahrnehmungen mit. Dr. Hovell glaubte zu- fache wird sich auch bie Regierung, die bisher auf von Bahnhöfen nach den Beschlüsse des Abaeorbn?/? Naturalverpflegung aufs wärmste cm-

^st "ur an eine unbegründete Ängstlichkeit des der Durchberatung besteht, fügen müssen Auch an | Hauses 9 $ Beschlüssen des Abgeordneten-1pfählen, habet aber betont, baß dieses Institut nur

Wärters, der sich darauf wieder entfernte. Als der dem Gesetz über die Kosten der Polizeiverwaltung Nürnbera 14 Avril Kaiser ^riehrirfi h Ibo8n .«fen fönne, wenn es von scharfen Wärter indeß nach einiger Zeit wiederkam, stand vr. hat außer Herrn von Eynern niemand besondere willigtt fii^d'ie Restauration der Sebalbuskircke p^fll.chen Maßnahmen begleitet werde. Den

Hovell auf und begab sich znm Kaiser, etwa gegen Freude, und es läßt sich mit ziemlicher Sicherheit 20 000 Mark. Sebalduskirchel nächsten Anlaß zu diesen Maßnahmen haben mehrere

iSw- Et "Un' ba6 b^ Kanüle - die Voraussagen, daß die Kommission den Entwurf in Stuttgart, 13 Avril Der neue Minister 8Ps^n^E Zeit in Württemberg vorgekommene rechtwinklige, Mackenz.esche nicht richtig saß; aller Stille begraben und gar nicht mehr ans Plenum Znnern v ^Scbmib' gebt 'nackdem pr i^ ft bon Angriffen der Stromer auf die Sicherheit

7'b" in !" d-i««-« ttlrd. Falle« di-I- beide« weg * Ä ÄSta i ""b Di-WUnag

brmgen allem diese vielfachen Versuche, bei denen kann der Schluß der Session sehr schnell herbei- immer ^von Ländlern !lira\L / 1 durfte nicht ausbleiben, da Minister v. Schmid ein « « -^°'°DpnLL?"-7«- °"siä"gtt. Ä" iSÄ5ta ®" Trrr Ai-ittttd.

bie Langen war; f,e ftognlm sich and mit ihm« Varkammen «on Epld in unser,« s«dwislasrila«isch-n Paliz-idi-ner" lind -» ew,»^» ° ui. m -"«hba-e lm welcher der Dan, d-S deuische« R-ichSl-geS für d« Atemnot dnmaß-n, doh schließlich Sir Mo» B-siju»,-« isl -rwi-s-n und Probe« d-s,ib-n sind lomronZten M,*. ^5^ dies,mpallsch-Kundgebung aalüßlich d°S Hinsch-idenS

M-ckeuzi- (.161, der Ansicht war, wen« Pros-ssa- dem »u-w-,ltzen Amt- -Ingesandl Word»,. Ota hnfeStonT« h*T'8 Mlh-lm au«,,d,sicht wird.

b°ld -awmch ,-i der Kai,., in au« dem abjellidm rhatt.°fla«d. -bttschlr-uglich. ....14. April. Gestern fanden in Gateair

2°^Pr ^°?ssor von Bergmann wurde sofort ge- Konsequenzen abzuleiten, hat die Reichsregierung es sollen alsbald vermehrte ^Stressen ^unb^Na^mM"' ^aiebroutf äußerst stürmische Wahlversamm- holt, er traf gegen 4 Uhr mit fltnem Assistenten für ihre Pflicht gehalten, die dadurch gegebene anqeorbnet werden Genanp8 , ® I ^n9entatL 28 Rateau wurde die Kandidatur

vr. Bramann im Stadtschlosse zu Charlottenburg Situation gesetzlich zu regulieren. Es geschah dies schriften werden aeaeben wie ®°?|®ouIan9^ verworfen, in Hazebrouck konnte kein

ein bei der Untersuchung fand er, daß die recht-!durch den Erlaß des sog. Goldqesetzes welches in Ifeine Auswpjsp fipfitap« » bie|Webner zu Worte kommen. DemGaulois" zu-

winklig gebogene Kanüle überhaupt nicht mehr in erster Linie bestimmt ist, die Frage der Abbauwürdig-! verdächtia sind u f m' mit allen ®e,^eub?r^et8n91 folge bereist Soulanger nach seiner Wahl das Nord- » «»".-°»r- r-ich«; fi- so, zwar noch in toh.it de« Ed-,Metalle- « -nsich-id-n. Sw-^ ° °°*'« N»d °^ ckatt^^ud'L l, 'L"'"" ~ «*«-»*» i-!°lg- to-tt-, Prinz

L iielr-cht.lTragwette wohnt dem Ges., nicht wue. ES ist °e W i«^ 5^ £

tt-le«Sie-iueuAuge». a«ldm.nb 6.f«nb sich Snlia endlich In taE|ÄÄ?'T $rnwÄÄft trnnuÄ

bonn. ^oIite rr. »Frau von Hartenstein, ^re nächste Umgebung hatte. So lag denn nun ein ® ^^lesen und ihre alle!klirrten bet jedem Tritt den er machte. .Ja, hätte

meine Mutter, hat Sie engagitt,* sagte er freundlich, I »euer Lebensweg vor ihr und tn ihrer Hand toar I zS.' JÄ8^an te^8!11 Methan. Die nicht vermutet Fräulein Marwitz, daß wir uns in .und ich hoffe, zn beiderseitiger Zufriedenheit! S' M, °b fi- hier ein friedliches, allen Stürmen be8 Srü°£Ä einem periodisch diesen Verhältnissen wied.rst en'würden/ redete ?

wollte Ihnen nur einige Winke geben: Nehmen Sie, Gebens entzogenes Heim finden sollte. Freilich, so I ? auftretendem gichtischen Leiden, ver- ste grüßend an, dabei lächelnd anf die aemehiffbnft.

Bitte, Ihre Aufgabe nicht zu leicht. Nickt jede junge | flanä leicht mochte es ihr nicht werden, fie, die Ba. !^-EN mit hochgradiger nervöser Reizbarkeit, welches!liche Reise avspielend. .Aber ich irre^wobl nickt

^n,,K°in' ^gehört viel Aufopferung, |Römer die Pflegerin einer kränklichen, lauuen. |rockte^nnd^^11 Na °a8"^"s^uer Zustand fein|oenn ich anuehme, daß Sie beabsichtigen, fich etwas Nachsicht und Milde zum Ausfüllen dieser Stellung, hasten Frau! Aber sie war hier ja nicht Baronin, I °^te ®nb 3lia ahnte, daß letzteres Uebel wohl! in der Umgegend umzufebeu nm ück einia^rmakpn F(tine Mutter ist leidend, oft nervös aufgeregt, sie st- Sait für JuliaMarwitz, fie hatte ja mit der Der- UmaaÄ^nrück-nÄtz^n weiblichen mit den Ve?hältniffen zu befreunden!' - Dortttegen

Schwachen aber sie ist so herzensgnt, so!gaogenheit abgeschloffen und wie wohlwollend I<UZU»?ä1n L<mlnrlt * Sie befaß den Scharf Idle Wirtschaftsgebäude,' erklärte er bereitwillio mit edel Bezahlte Dienstboten, die mehr ihren eigenenIwar ihr Frau von Hartensteiu entgegengekomwen, so nu^'auSaesvrock^^8^8 ehe dieselben!der Reitgerte über das Eisengitter und die Chaussee Loiteil tm Auge haben, werden nicht bei ihr aus-1 »avz anders, wie fie gedacht; fie war gewiß gut und 1au®0e1 P£°<^5n »aren, und demgemäß wußte sie | beutend, wo sich jenseits ein umfanoreicker KnmhLr holten können, mehrere junge Damen, die mit eigenen! wollte alles thun, ihre Gunst zu erringen. Ein §1" Do. Hartenstein zu behandeln. Und als fiel Scheunen und Gehöfte abhob " Meine iveriellen Ansichten hierher kamen, haben den Posten toteber leichter Schreck durchzuckte fie, fie dachte an den Guts. ?Sp n°ub ^. nwp bhen prachtvollen Flügel Jntereffen als Landwirt, darum "beginne ich auch

tofgcgeben: ihr fehlt feit der Verheiratung meiner I Herrn, was mochte er von ihr denken, fie, -feine Reise-1 [ H1^ ein<|L gerade zur Hand liegenden frische! damit," scherzte Herr von Sortenftein Mas

btiben Schwestern die eigentliche liebevolle Pflege, gefShrtin in der verflossenen Nacht, erhalte jedenfalls Compositionen älterer Meister mit Geschick Sie dort im Thal liegensehen, dieDächer untrer

der vertraute weibliche Umgang. Wenn Sie wüßten, I etwa« anderer in ihr vermutet, als die zukünftige E°,rtlkU0' b?. wußte fie, daß fie eine empfängliche Saite Kirchturm halb versteckt durch die Walduuaen ssr

Fräulein Marwitz, wie dankbar meine Mutter einem G-s.llsckafteriu seiner Mutter - konnte di-S nicht b i d» D°me anschlng denn ihre Züge er. das Torf Hartenstein, mtt dem^ Sckloffe ?ns'erec ^rten Entgegenkommen auf ihre Wünsche, ihre kleinen 3 allerlei unliebsamen Schlüssen über ihre Ver-1 n nEb wehr bei den lieblichen Takten! Familie gleichen Namens, ans Grund früherer länuft Schwächen ist - nnd freundliche Nachsicht macht! 8°ngenheit führen? h'.rr"^" Tonwellen. Zwar fie sprach nur erloschener

rninber T?ei m 6U« ®iBl 68 gelang ihr diese Gedanken wieder ,U bannen ?ltz sie^Fran v!n SarttnÄ ° ^U.ug' mit seinen alten, knorrigen Baumriesen, davor^de

mtnber egoistisches, sanfte» weibliche» Gemüt wirdldan» sah fie fich näher tn ihrem Zimmer nm Wiel»«8 V. urinutot angeregt sah!Gartenanlage», speziell de» Gärtners Revier. Es

ff\b«m lhun fi»8 nenH,i1UlbJd,!teMi<6 d°^edigung traulich und elegant war da» kleine Gemach auSge- Eden Wohlgefall°?^di? Blick?" 8pp' jetzt allerdings alle» etwas öde und unwirtlich

« threm Thun finhen, wie e» mir bte größte Freude! stattet, ohne kalten Prunk, ganz ihrer jetzigen Sttmmnna! w»k»-.n8 8.s o8ten Dame | aus und einer jungen Dame, die an» der Rcssden»

^ttet wenn ich meine Mutter in guter Pflege weiß paffend, und Überall^ fanb fie ÄUiiiafeUen SS fi? I schönen, jugendlichen kommt, mag wohl die Einsamkeit fühlbar werde?

&?neite?U ibr.an8 de» ilugeu leuchtet, die Frauen in ihrem Heim so sehr lieben. Daneben ^e?Musik entbebd^^Ä?pp^^?° ost den Genuß aber wenn der Sommer überall seinen grünen Schmück

Wollen Sie e» daher versuchen? vielleicht ist es «lag das Schlafgemach, beide Zimmer waren direkt!s-»r7n. », feit ihre Töchter nicht mehr im!ausstreut, so hat man tausendfältig Ersatz 36 bin &7 81^13,re Aufgabe zu erfüllen - und mit den Gemächern der Fraü v u tzürttnst ür ß ffl?t ana,I^St,nDid wit seinen in dem Leben der großen Well geN betann?, te?^<nrreit milleintn Sr-«nd finden, der bmrden, nm stets in ihrer fein»n fBune" Ia«f |t« fe^ne mich nicht mehr darnach und würde m"j eeiie 58toimn Satnb Th°t Die Fenster führten in bett ©arten,v°° diesem mir von Kinbheit auf lieb ge.

k b« »>« feinm mäditigen ®au«nriefen. So* Kbbabnna be^ S1(* glbe

v uud seine blauen Augev lwaren bie Aeste unb Sträucher kahl, aber Julia! ^ckelud bekannt, Instruments, wie er oft selbst! (Fortsetzung folgt.)

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