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ersten Platz in Frankreich einnehmen könnte, der fähig wäre, eine feste Macht in seiner Hand zu konzen­trieren. Einen Napoleon giebt es nicht alle hundert Jahre!

Man weiß freilich nicht, was die Zukunft Boulanger noch bringen kann, aber zu glauben ist nicht recht, daß es ihm gelingen sollte, sich an die Spitze der Republik zu schwingen. Aber das Treiben des Generals, die unerhörte Zuchtlosigkeit, die er heraufbeschworen hat, die schaden der Republik, denn bekanntlich verderben böse Beispiele gute Sitten. Uebrigens ist die militärische Disziplin, die Grund­lage einer jeden Armee, noch lange nicht so fest in Frankreich ,efügt, wie es sein sollte. Nur in den im nördlichen Frankreich und den an der Grenze garnisonierenden Regimentern geht es zu, daß man von einem strammen Regiment reden kann; in Paris und allen Garnisonen, die südlich von Paris liegen, kommen häufig Geschichten vor,, welche selbst fran­zösischen Blättern Ausrufe des Bedauerns entlocken. Frankreich braucht in der gegenwärtigen Krisis, in deren Trübe die Orleans so munter und recht bequem fischen können, nur Eines, um dem Lärm und dem unwürdigen Treiben, der Nichtachtung der Regierung und des Gesetzes, die immer größere Dimensionen anuimmt, ein Ende zu machen: einen energischen Staatsmann! Aber der soll erst noch entdeckt werden. Die nächste Zeit wird heftige Skandale bringen, denn Boulanger wird, auch wenn, wie es nun der Fall ist, er kassiert ist, nicht zur Ruhe gebracht sein! Wo ist der Steuermann in diesem Sturm?

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chiften reiben sich sroher als je die Hände. Denn jedes Fortschrciten der extremen Richtungen bringt

hielten den Kaiser in innigem Verkehr mit seinen fürstlichen Verwandten und mit der Bevölkerung der verschiedenen deutschen Provinzen. Der Besuch in Straßburg vom 1. bis 5. Mai 1877 galt der ®e« winnuug eines entfremdeten deutschen Volksstammes. Seinen Standpunkt in der orientalischen Krisis be. zeichnete er mit den Worten:Ich kann den berech­tigten Forderungen Rußlands nicht eutgegentreten.' Daß der russisch-türkische Krieg von 1877 und 1878 nicht zu einem russisch > englischen Konflikt, sondern zum Berliner Friedensvertrag vom 13. Juli 1878 führte, war wesentlich den VermittelungSbemübungen Kaiser Wilhelms zu verdanken. Welche Popularität und Verehrung er in Deutschland, und im Auslände, genoß, zeigte sich alljährlich bet der Feier seines ®e» burMages und andern Gelegenheiten.

Seitdem lag der Schwerpunkt der europäischen Politik in Berlin. Kaiser Wilhelms persönliche Liebens, würdigkest, die Bescheidenheit, mit der er bei jeder Gelegenhett die Verdienste seiner großen Gehülfen anerkannte, seine rastloses pflichttreue Thätigkeit bei Ausführung der umfasiende» Regierupgsgeschäfte, sein Helles Verständnis für alle Fragen der Zeit, fein feiner Sinn für die militärische und polttische Ehre eines Monarchen und eines Staats machten den Kaiser Wilhelm zum Muster eines großen Regenten, zum glänzenden Beispiel für alle seinen Unterthanen. Da fuhr ein greller Blitz in diese glücklichen Ver- hälinifle. Am 11. Mai 1878 feuerte der «lempuer- geselle Max Hödel, genannt Lehman», zwei Revolver» schüfse auf den Kaiser ab, als dieser, von Charlotten- burg kommend, mit der Großherzogin von Baden im offenen Wagen die Linden entlang fahr. Der Kaiser blieb unverletzt, der Thäter wnrde ergriffen.

Das dem Reichstag in Folge deffen vorgelegte Sozialistengesetz wurde von diesem am 24. Mai ab­gelehnt. Am 2. Juni, als der Kaiser, allein im Wage» sitzend, nach dem Thiergarten fuhr, wurden anS einem Fenster des zweiten Stockwerks des Hanfes Nr. 18 Unter den Ltnden 2 Schüsse abgefeuert und

der Kaiser durch mehrere Schrotkörner und Rehposten im Gesicht, an den Armen und an anderen Körper, teilen verwundet. Der Thäter, Dr. Karl Eduard Nodiltng, sich selbst eine schwere Wunde beibringend, wurde sofort verhaftet. Ein Schrei der Entrüstung über die Schandthate» ging durch daS ganze Deutsche Reich. Der Kaiser erttug sein Krankenlager mit wunderbarer Ergebung. Für die Dauer seiner Be- Hinderung übertrug er am 4. Juni dem Kronprinzen seine Vertretung tn der oberen Leitung der Re- gierungsgeschäfte. Mau machte nicht mit Unrecht die Sozialdemokratie für die Attentate verantwortlich. Der Reichstag wurde am 11. Juni aufgelöst, Neuwahlen wurden auf den 30. Juli festgesetzt. Der neuge. wählte Reichstag wurde am 9. Sept, eröffnet und das demselben vorgelegte neue Sozialistengesetz am 19. Okt. mit einigen Modifikationen angenommen. Die Gesetzesbestimmungen gegen die sozialdemokra­tischen Versammlungen, Vereine, Preffe wurden von den Behörden streng avsgeführt, am 29. Nov. über Berlin und Umgegend der sog. Kleine Belagerungs, zustand verhängt und mehrere Führer der sozial- demokratischen Partei aus Berlin ausgewiesen. AuS Veranlassung der bei diesen beiden Attentaten abge. wendeten Lebensgefahr wurde in Folge eines von Feldmarschall Grafen von Molike unterzeichneten Auf­rufs eine allgemeine Sammlung veranstaltet, bei der als höchster Einzelbeittag 1 Mark angenommen ward. Dieselbe ergab die Snwme von fast 1740000 M., die dem Kaiser zur Verwendung für einen allge meinen woblihätigen Zweck übergeben wnrde. Durö Erlaß vom 22. März 1879 erteilte der Kaiser dem am 21. März vollzogenen Statut der unter dem Protettorat des Kronprinzen stehenden StiftungSoifer Wilhelms-Spende* die Genehmigung.

Bei der sorgfältigen Pflege der Aerzte und »ac> dem Gebranch verschiedener Heilquelle» vollzog sich allmälig die Genesung des schwer verwundete» Kaisers. Am 22. Juli 1878 konnte et von Berlin nach Babels­berg überfiedeln, am 29. Juli traf er zur Sur in

wird von den Kommunisten und Boulangisten be­droht. Wie es der Kommunismus 1871 in Paris getrieben, ist nur zu bekannt, und über die Be­deutung eines Regimentes Boulanger braucht auch niemand im Zweifel zu sein. Es würde baldigst einen Bruch mit dem Auslande herbeiführen. Aber trotz dieser klaren Erkenntnis haben der rote Kom­munist und der ehrgeizige, Recht und Gesetz miß­achtende General ungeheuere Stimme.izahlen erhalten und wohl ist es deshalb für die Herren in Paris an der Zeit, sich die Köpfe zu reiben und zu fragen: Was sollen wir thun? Die Verhältniffe haben sich für die Republik in der That ernst gestaltet, weniger der Feinde der herrschenden Staatsform halber, als der notorischen Unfähigkeit der Pariser Regierung, der Wandelbarkeit der Bevölkerung wegen. Der Si> g des Kommunismus in Marseille ist zu erklären; diese Stadt suchte von jeher etwas im Zurschautragen der radikalsten Gesinnung. Aber, daß einem Mann, wie Boulauger, einem ungehorsamen Offizier, einem Komödianten, Verächter alles Gesetzes und aller Disziplin in einem einzigen Wahlkreise an 50 000 Wähler ihre Stimme geben können, das ist ein starkes Stück, und wenn man in Paris versucht, die Bedeutsamkeit dieses Votums herabzudrücken, so ge­schieht das mit sehr gekniffenen Mienen, in welchen sich deutlich die Sorge vor der Zukunft wiederspiegelt.

Dem Boulangismus muß ein Ende gemacht werden!, so fordern m Paris alle Republikaner. Damit giebt man zu, daß in Frankreich eine dritte Partei ihr Haupt erhoben hat, die Militär-Dietaturpartei. Es ist kein Zweifel, daß die so sehr am Äußeren hängen­den Franzosen wenig für das System einer parla­mentarischen Republik und einen Präsidenten im Frack zugeschnitten sind, ein General an der Spitze des Staates wäre einem großen, großen Teil der Wähler am angenehmsten. Da haben sie Jemand, von dem sie sprechen können, von dem das Ausland spricht, auf den sie hoffen können; denn auch den friedfer­tigsten Franzosen beseelt doch die geheime Zuversicht, Elsaß-Lothringen werde, wenn auch nicht gleich, so doch später, wieder an Frankreich kommen. Die aus­schlaggebenden Herren Abgeordneten in Paris wollen von einer solchen Militärherrschaft selbstverständlich nicht das Geringste wiffen, denn ein starker Präsident hätte auch ein kräftiges Ministerium, er hätte die Armee völlig in feiner Hand und brauchte sich um Stirnrunzeln der Kammer verzweifelt wenig zu be­kümmern. Für diese Herren ist es nun gut, d:ß Frankreich gegenwärtig, so weit die allgemeine Kenntnis reicht, keinen einzigen General hat, der würdig den

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Teplttz, am 24. Aug. tu Gastein et». Von da reifte er am 14. Sept, nach Kassel »nd wohnte der Parade deS 11. Armeekorps bei Wabern am 20. September zu Pferde bei. Am 26. September war er bei Ent» hüllrmg des Denkmals Friedrich Wilhelms HL in Köln anwesend, begab sich am 28. Sept, nach Baden- Baden, am 9. Nov. nach Wiesbaden, am 30. Nov. nach Karlsruhe zur Konfirmation seiner Enkelin, der Prinzessin Viktoria von Baden, und kehtte am 5. Dezember nach Berlin zurück, von der Bevölkerung aufs Wärmste empfangen. Am gleichen Tage über» nahm er wieder die Leitung der Regierungsgeschäfte in ihrem vollen Umfange. Von allen Seiten liefen Adressen und Glückwunschschreiben ei». Die Freude über die Wiederherstellung deS Kaisers, welche sich bet der Feier seines Geburtstages am 22. März 1879, überall äußerte, wurde getrübt durch den am 27. März erfolgten Tod deS Prinzen Waldemar (geb. 10. Febr. 1868), des dritten und jüngsten SohneS deS Kronprinzen. Am 11. Juni 1879 feierte daS Kaiserpaar unter allgemeiner Teilnahme deS ganzen deutschen Volkes feine Goldene Hochzeit.

Die Trübung der langjährigen preußisch-russischen Freundschaft, welche in Folge der Unzufriedenheit Rußlands mit den Resultaten des Berliner Kon­gresses entstanden war, veranlaßte Kaiser Wilhelm am 3. September 1879 zu der Zusammenkunft mir Alexander n. in Allxaudrowo. Da dieselbe ohne Ergebnis war, so unterzeichnete er daS vom Fürsten Bismarck am 15. Oktober 1879 mit Oesterreich. Ungar» abgeschlossene Defenfiobünduis, an welches sich 1883 auch Italien anschloß. Durch die jährlichen Zu­sammenkünfte, welche die Kaiser Wilhelm und Franz Joseph miteinander in Gastein hatten, wurde daS Bündnis immer fester und intimer. Kaiser Alexander M. obgleich, ehe er Kaiser wurde, weder Deutschland noch Oesterreich ftenndlich gesinnt, konnte sich dem Einfluß dieser mächtige» Friedensliga nicht entziehen.

(Schluß folgt.)

t Wilhelm,

Deutscher Kaiser, König von Preußen.

(Fortsetzung.)

Dem neuen Papst Leo xm., welcher FriedenS- berhandlnngen einleitete, wurde in einem Schreiben des Kaisers vorn 24. März 1878 und (in dessen Namen) in einem Schreiben des Kronprinzen vom 10. Juni 1878 geantwortet, daß ein wahrer Friede wr aus Grundlage der Anerkennung der Staats­gesetze seitens der katholischen Geistlichkeit möglich sei. Inzwischen hat bekanntlich die Regierung in de» wesentlichsten Punkten nachgegeben.

Zur Befestigung des äußern Friedens dienten be­sonders auch die intimen Beziehungen, welche Kaiser Wilhelm mit den mächtigen auswärtigen Monarchen unterhielt. Bei seiner Zusammenkunft mit dem Kaiser Franz Joseph von Oesterreich in Ischl und Salzburg 1871 wurde die Feindschaft von 1866 beigelegt und die alte Freundschaft erneuert. Durch die Dreikaiser­zusammenkunft in Berlin vom 6. bis 11. September 1872 wurde die Uebereinstimnnwg der drei Monarchen in allen großen Fragen der Politik konstattert und die leitenden Grundsätze für die Zukunft festgestellt. An diese Zusammenkunft knüpften sich 1873 Besuche deS Kaisers Wilhelm in Petersburg und in Wien und die Ankunft des Königs Viktor Emanuel in Berlin. Den Besuch des letzteren erwiderte Kaiser Wilhelm am 18. Oktober 1875, wo er in Mailand eintrof und dort einen äußerst sympathischen Empfang seitens aller Stände der Bevölkerung fand. Den innern Angelegenheiten des Reichs, den Verhandlungen de» Reichstags und prenß. Landtags scheutte er die lebhafteste Aufmerksamkeit. Der technischen SuSbil- dang der deutschen Armee widmete er seine volle Thätigkeit und beteiligte sich regelmäßig an den jähr­lich im September stattfiudeude» Trnpp'umanövern in Nord» und Süddeutschland. Diese JnspektiouS. [ reifen hatten zugleich einen polittschen Wert: sie er,

Deutsches Reich.

Berlin, 27. März. Der Kaiser nahm heute vormittag Vorträge des Chefs der Admiralität, Geueralleutnaut von Caprivi, und des Chefs des Mililärkabinettes, General von Albedyll, entgegen. Der Bundesrat gab bei Überweisung der Angelegen­heit zur Errichtung eines Denkmals für Kaiser Wilhelm von den Vorsitzenden des Bundesrats seiner vollen Zustimmung zu dem durch Beschluß des Reichs­tages erstrebten Ziele Ausdruck. DerNordd. Allg. Ztg. zufolge heißt das bisherige Königs- Grenadicr-Regiment Nr. 7 nunmehrKönig Wilhelm Grenadierregiment Nr. 7", das Königshusaren-Regi- ment Nr. 7 fortanHusarenregiment König Wilhelm Nr. 7", das GrenadierregimentKronprinz" Nr. 1 heißt künftigKaiser - Grenadierregiment Nr. 1"; der Kuiser bleibt Chef desselben; das 2. Schlesische Grenadierregiment Nr. 11 heißt künftigGrenadier­regiment Kronprinz Friedrich Wilhelm Nr. 11,

das 5. Westfälische Infanterie-Regiment Nr. 53 hat tatt der Regimentsnummer eine Krone auf den Epaulettes und Schulterklappen erhalten. Das Kürassierregiment Königin (Pommersches) Nr. 2, dessen Uniform der Kaiser bisher trug, erhält den Namens­zug der hochseligen Königin Luise, wonach das Regi­ment den NamenKönigin führt. Das 2. Schle­sische Tragonerregiment Nr. 8, dessen Chef der Kaiser auch ferner bleibt, heißt künftigKaiser-Dragoner- Regiment und erhält den Namenszug des Kaisers. Das 2. Leib - Husarenregiment Nr. 2 heißt künftig 2. Leib - HusarenregimentKaiserin Nr. 2. Die Kaiserin bleibt Chef des Regiments, welches den Namenszug der Kaiserin erhielt. Fürst Bismarck erhielt am Morgen seines militärischen Jubiläums­tages ein außerordentlich warm gefaßtes Beglück­wünschungsschreiben von Kaiser Friedrich, das der Flügeladjutant von Brösigke im allerhöchsten Auftrage überbrachte. Die Prinzen, als erster Prinz Albrecht, gratulierten persönlich.: Anläßlich seiner fünfzig­jährigen Angehörigkeit zur Armee fand beim Reichs­kanzler Fürsten von Bismarck ein Diner statt, an welchem der Feldmarschall Graf von Moltte, der Kommandeur des Gardekorps von Pape, der Chef des Militärkabmetts, General von Albedyll, der Kom­mandeur der Gardejäger, bei denen bekanntlich der Fürst als Einjährig-Freiwilliger gedient hat, Oberst- Leutnant von dem Horst, Geheimrat Dr. v. Rotten­burg, Professor Schwenninger, sowie die gesamte Fürstliche Familie mit Ausnahme der Frau Fürstin, welche, derNat.-Ztg. zufolge, feit einigen Tagen an einer Erkältung bettlägerig ist, teilnahmen. Beim Nachtisch fanden sich noch der Kronprinz und der Kriegsminister Bronsart von Schellendorf ein. Es bestätigt sich, daß der Zar dem Staatssekretär des Auswärtigen Amtes Grafen Herbert Bismarck den Alexander - Newski - Orden verliehen hat. In hiesigen diplomatischen Kreisen nimmt man an, daß diese russische Ordensauszeichnung die Erwiderung für die bei der Kaiserzusammenkunft am 18. Nov. vom Kaiser Wilhelm an den hiesigen russischen Bot­schafter Grafen Schuwalow vollzogene Verleihung des Ordens vom Schwarzen Adler ist. Dem Fürsten Bismarck kann, wie derselbe neulich im Reichstage hervorgehoben hat, kein russischer Orden mehr ver­liehen werden, da derselbe seit langer Zeit den höchsten russischen Orden, vom heiligen Andreas, und zwar in Brillanten besitzt. Das Befinden des Kaisers ist heute verhältnismäßig recht befriedigend. Der Kaiser hat eine sehr gute Nacht gehabt, sein Appetit ist vorttefflich, und für die anhaltende Besserung des

satzwahlen zur Deputiertenkammer in Marseille und Laon ausgestellt waren, gegen den Kommunisten Felix Pyat und gegen General Boulanger, und doch haben beide kolossale Stimmenmengen auf ihre Namen vereinigt. Pyat ist sofort definitiv zum Abgeord­neten gewählt worden, Boulanger kommt zur Stich- ^vahl mit der Aussicht auf sicheren Sieg. Die

Provinzialen gehorchen den Machthabern in Paris , somit nicht mehr, die bedenk'iche Strömung in der 1 Wählerschaft, die schon lange mit Besorgnis betrachtet

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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt fite die Kreise Marburg und Kirchhain

Expedition Mar« 21. Reaktion, Druck und Strlag von Joh. Äug. «sch.

Die Bestellungen für das zweite Quartal auf die

Oberhessische Zett««-

mit ihren Gratis-Beiblättern

Kreisblatt för die Kreise Marburg ««d Kirchhai« und

Illustriertes So««tagsbiatt

toten wir bei der Post baldigst erneuen zu wollen. Für Kirchhain nimmt Herr Buchbinder Rindt, sowie für hier unsere Expedition Bestellungen eut-

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition b. BlatteS, sowie d. Annoncen-Bureaux von Laasenstein und Bögler um Jahrgang

Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München n. Kol»; G» 8. v 7

Daube u. Co. in Frankfurt a. SR., Berlin, Hannover. Paris.

ihnen neue Anhänger aus dem ruhigen Bürgertum, M welches um allen Preis Friede und Ordnung, Schutz I - seiner Arbeit und seines Wohlstandes will. Beides

gegen.

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10 Pfg.. Reklamen für die Zelle 25 Pfg. ________________________

Sie gehorche« nicht mehr!

ller) In Paris herrscht eine Aufregung, wie sie die Riesenstadt an der Seine seit langem nicht mehr ge­sehen. Der stolze Traum, daß von Paris aus das Leitmotiv für die Provinzen ausgegeben werde, daß rani b'efe nur zu thuen und zu taffen hätten, was «tout [960 paj-jg, anzuordnen beliebe, ist sehr empfindlich ge­stört! Die gemäßigten Republikaner und die Radi­kalen waren diesmal gegen die beiden Männer, welche, ~ getragen von kleinen, revolutionären Gruppen, als

: Kandidaten für die am Sonntag stattgehabten Er-