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Illustriertes Sonntagsblatt.

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Charlottenburg, den 21. März 1888.

Friedrich.

@i» unbeschreibliches Gefühl, gepaart aus Zorn sud Spannung, bemächtigte sich Walters Seele, wie var eS möglich, daß sich dies jungfräuliche Wesen, >rnu die Schüchternheit das Köpfchen tief utederfenkte, «u Blicken der Neugierigen Preis gab, wie konnte t ohne Furcht und Zittern, das Podium betreten, as für die Künstler im Saale errichtet worden I seufzend wandte er sich ab und sah in das erregte lammende Gesicht seines Freundes, das ihm eine nuere Unruhe wiederzuspiegelu schien. .Meinst Du rs würde nichts Gutes?" fragte er leise uud et« fielt ebenso zurückwie konnte man so etwas bei

gung derjenigen zu Meiner Entscheidung gelangenden Regierungsgeschäfte, welche Ich Ew. Kaiserlichen und Königlichen Hoheit zuwciscn werde, und sind die dazu erforderlichen Unterschriften in Meiner Vertretung von Ew. Kaiserlichen und Königlichen Hoheit zu voll-

beugung zu mache» und sich zurückzuziehe», de«n Gerster, der Name Gerster frappierte ihn dergestalt, daß er sich nicht im gleichen Augenblicke zu fassen vermochte.

Später, als ihm die Besinnung zurückgekehrt, als er sich gesagt hatte, wie närrisch e? sei, sich durch den Klang eines NamenS betäuben z» lassen, der«, suchte er eS, sich der jungen Deklamattice wieder zu nähern, aber eS wollte ihm nicht gelingen, da sie keinen Augenblick allein blieb, uud selbst Georg sich so viel wie thuulich in ihrer Nähe aufhielt.

Auf dem Heimwege, de» er mißgelaunt, unzu­frieden mit sich selbst antrat, fühlte er feinen Arm >lötzltch leise berührt, und beim halben Scheine des MoudeS, der sein Licht herabsaadte, erkaunte er G.org, der seinen Arm leicht tu deu seinen schlang und be- dauernd sagte:Armer Freund, hast Dich heute ge­langweilt, und wirst Dich hüten, je im Leben wieder einer Einladung zu folgen, die ich Dir überbringe."

.Gelangweilt?' gab Walter fragend zurück,wie kannst D» so etwas annehme», da der Abeud reich an Geuüsien war und Du, Du selbst mir ein Rätsel aufgabst, dessen Lösung mich di: Stunden über bk, schäftigt uud trefflich uuterholteu halten."

.Du hast Dich vernachlässigt durch mich gefühlt, alter Junge,' sagte Georg nicht ohne Verlegenheit, .und wie leid mir dies thut, wirst Du darau er« messe», daß ich jetzt hier bin, Dich bis zu Deiner Hausihür zu begleiten nnd dort, wenn Du es willst, eierlich wie Heinrich in Canossa Buße zu thun, aber, in der Gesellschaft, wirst Du zugeben"

.Wendet man sich gern einem solchen Sterne zu, wie eS Fräulein Gerster ist,' fil Walter rasch ein, ernsthaft gesprochen, bin ich Dir aber durchaus nicht gram uud hörte nur gern, ob Deine Bekanntschaft mit dem Mädchen älter ist, wie seit der Vorstellung von heut, und ob Du mir Näheres von der Familie nzahlen kannst, wenn Du auch vorher augabst, nichts Genaues über sie zu wissen.'

»Etwas, das ich auch jetzt noch nicht zu wider, rufen vermag,' lachte Georg leise auf,da Du aber

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Villa Kirchwald.

Roman von 8. Gnevkow.

(Nachdruck verboten).

(Fortsetzung.)

Erscheint täglich außer an Werktagen nach tzonn« und Feiertagen. Ouartal-AbonnementS-PreiS bei der Expe­dition 21/* Mk., der den Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die geipaltme Zeile 10 Plg. Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

Marburg,

Sonntag, 25. Mürz 1888.

and Kirchhain

und

IllnKriertes Sanntagsblatt

wir bei der Post baldigst erneuen zu wollen

vormittag längere Zeit mit dem Geh. Kabinettsrate von Wilmowski und empfing mittags die Prinzessin Viktoria, den Prinzen Leopold und den Erbprinzen von Meiningen. Der Kaiser empfing heute mittag anch den Statthalter Fürsten Hohenlohe. General- Leutnant Mischte wurde zum Generaladjutanten des Kaisers ernannt. TerReichs Anz." meldet: Der Wirkliche Geheimrat Graf Rebern ist auf seinen Wunsch von der Stellung als Odergewandkämmerer entbunden und der Oberhofmarschall des Kaisers Wilhelm, Graf Perponcher, zum Obergewandkämmerer ernannt wordey. Das an den Kaiser Friedrich von dem Papste gerichtete und von dem in besonderer Mission entsandten Nuntius, Erzbischof Galimberti, überbrachte Handschreiben lautet in deutscher Über­setzung folgendermaßen:Die traurige Nachricht von dem Hinscheiden Eurer Majestät ruhmreichen Vaters hat Unser Herz mit großer Betrübnis erfüllt. Denn nicht wenige und nicht geringe Beweise Seiner Uns geneigten Gesinnung haben Wir von Ihm empfangen, und nicht geringe erhofften Wir für die Zukunft. Eurer Majestät herben Schmerz wissen Wir in vollem Umfange zu würdigen, wenn zu seiner Sinbeqpig dieser Unser Brief beitragen sollte, so würde Uns dies zum Tröste und zur Genugthuung gereiche». Nachdem Wir diese Pflicht erfüllt haben, bringen Wir Eurer Majestät Unsere Glückwünsche zu der Thron­folge in ein so erlauchtes und mächtiges Reich dar und geben Uns dem Vertrauen hin, daß Wir bei Euerer Majestät derselben Geneigtheit begegnen werden, deren Wir Uns bei des u: vergeßlichen entschlafenen Kaisers Majestät erfreut:.:. Möge sich die Gesund­heit Euerer Majestät ü: estigen und mögen Euere Majestät sich lange die es Lebens erfreuen zum Heile Allerhöchstihrer Unter! ;: nen. Die erflehen Wir vom allmächtigen Gott und bitten Ihn zugleich, daß Er Uns und Euere Majestät durch unlösliche Bande der Liebe in Gnaden umfassen möge." Vom 15. d. M., dem Tage vor den Beisetzungsfeierlichkeiten, wird durch dieSchles. Ztg." ein Schreiben bekannt, welches Kaiser Friedrich an den Grafen Moltke richtete; dasselbe enthielt auf einem Oktavblatte die olgenden, vom Kaiser eigenhändig in kräftigen Zügen geschriebenen Worte:Ich bitte Sie herzlich, Ihre morgende Teilnahme an der schmerzlichen Feier auf Ihre Anwesenheit im Dom zu beschränken. Sollte Ihnen dies nicht genügen, so befehle Ich es Ihnen, was Sie. einem alten treuen Freunde hoffentlich nicht übel nehmen werden. Friedrich." Heute vor­mittag um 10 Uhr findet in Gegenwart des Justiz­ministers Dr. von Friedberg, des Oberstkämmerers '

Deutsches Reich.

Berlin, 23. März. Der Kaiser arbeitete heute

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

________________________________________________________________________Expedition Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Ang. Usch.

)U 1 Statt dessen sah er die Dame des Hauses lächelnd wd freundlich die schimmernden Wogen vom Gaze md Seide teile», die sich rechts uud links aufbauschten ah sie wettet uud weitet durch die Reihe» der Damen leite» uud sie endlich mit dem junge», einfach ge- leideteu Mädchen zurückkehre», mti dem Georg vorher 1o eifrig geplaudert hatte.

so trefflichee Beobachtungen borge» ein Geldstück Alexanders des Große» trug, iA SMr nn* ÄA ^^/anntschast gemacht, will daß 300 Jahre vor Christi Geburt geprägt wordev' «kr D^entJa :en'?a^ 012 Student! und das jetzt dazu biene» sollte, ihn mit einer Fa-

r?a*r ^at?re, hindurch in dem Nebenhause der I mtlie näher bekannt zu mache» die einen für ibn mentt"irf)?? baal8 oft gefreut habe, I so bedeutsamen Namen trug und die er nm jeden 4 netanze?fnt ^en Vorlesung heim-1 Preis näher kennen zu lernen wünschte.

a?8 IIcl?e Mädchen, das Ich heut als er-1 In der Freude, das dazu geeignete Mittel zu be- ©^nftnebMaArtttathflrtortitrke ,°f de« fitzen, hörte er kaum, daß sich Georgs To» in tiefer

(t11 "i iTaPk1 £$enb gesehen. Welch lieb- Bitterkeit aufgelöst, hatte, uud fast mechanisch schaltete ^^lrK.iebe^Äini?J8 ®or' vermag ich Dir nicht er ein:Hörtest Du denn nun heute alle» Nähere im.Ä'o o6erk' "h entsinne mich, daß wir Wiel von Fräulein Gerster?'

h6,ate.^f.nsia$<n öusamme» standen, nachdem das!Ja, ich erneuerte unsere alte Bekanntschaft,' gab m<rr^n?rt8efannti®etbeB8 daß Sa- er seufzend zurück,erinnerte sie an die sonnigen

gesprungen kam, wenn fie mein I Minuten, die wir ihm Rahme» der dunklen Thür- ^^Stuheutenkoppchen von fern erblickte, daß ich! Wölbung verbrachten, sie mit den alten, abgerissenen

.6rauscn tändelte und ihr I Klassikern i» den kleinen Händen, dem unergründlich Ä 8/» ?B0enÄ wenn sie mir mti tiefen Blicke und der ewigen Frage auf den rosigen bann ®a »c, f?te vrcitterte nnd Lippen, ich im Vollgewichte meiner Ueberlegeuheit,

M Änb baA Belehrung auSbat.' meines Studiums und der Anzahl Jahre, die ich ihre Eltern?" unter- vor ihr voran» hatte. Damals keimten wohl schon di- Erinuerungen Georgs Lnst und Liebe für dichterische Werke und die Be- denn fein Schritt gabung für das Rezitieren in ihrer Brust, denn ich

& biel» loh rStben- « , traf sie oft von einem Kreiseblond. uLd braun,

Wir?ln^die6^9sü/T^m^^E »meine haariger Knaben und Mädchen umgeben, die teils nh!? i/n^ r£?,rf ^26 Geschwätzigkeit gern dies ernsthaft, teil» lachend und »eckend das Kind »m-

niT? 4h« [tea2 °vsh wich einmal,! standen, das ihnen die in der Schule und im Häuft

hh.fiLrft.ra m«a°a b6r-r.uUI|5 BnbJra a,n<^ °uf gelernten Gedichte vor trug, und heut wird ihr zu einer ^e Gersters. Was fie erzählte, vergaß ich größenteils, Quelle des Erwerbs, war damals ihr Luft gewesen." ffln^hrbLns sRntTr/ be? ?? {® Gedächtnis,I Schweigend legten die jungen Leute die paar Jabrtelens Vater sollte über gute Einuahmen gebieten, I Schritte, die sie noch bis Walters Wohnung hatten ich aher einem solchen Geize hingeben, daß eS dürftig I zurück und trennten sich; am ander» Morgen aber,' hei ihm ausfehe, die arme kranke Fran Gerster, fie starb I die Stunde war wohl kaum schon geeignet, eine» Sie? äshäih,On,f?nl b?^9" ^"tb-h"2^' Besuch abzustatten, befand sich der Referendar schon viel Sorge deshalb gettagen haben, und sein Herz! ans dem Wege z» Gabriele»- Vater uud machte nmrn,h? nnt' ^r»e alte Münze» zu atemlos vor einem großen, düsteren Gebäude in einer

»h» .rh»rt.^^ Ew ganz Geringes erstehen entlegen,» Straße Halt, während dasselbe Gefühl,

°b»S,1^kt erhalten konnte.« halb aus Furckrt, halb ans Begier gemischt, sein Herz

SS smn^ammtx bC beschlich, das dereinst den dreizehnjährigen Knaben au

h280«8.b unwillkürlich griff Iber Parkmauer von Buchwald ergriffen hatte.

feine Hand nach dem Pottewonnai, wo er wohlge-1 (Fortsetzung folgt)

Ädonnrment-Eiuladuug!

Die Bestellungen für das zweite Quartal auf die

Overhesfische Zeitung

mit ihren Gratis-Beiblättern

Kreisblatt Mr die Kreise Marburg

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte-, sowie d. Annoncen-Bureaur von Haasenstein und Bögler m Franlstirt a.«., Coffel. Magdeburg ».Wien: Rudolf XXIII Moste in Frankfurta. M., Berlin, Münchenu. Köln; G. L Daube u. Co. in Frankfurt a.«., Berlin, Hannover. Paris.

!n'd Stolberg-Wernigerodes48 22K Mk. mehr, als im Budgetentwurse vor-

und des Grafen Perponcher die Entriegelung derIgesehen warf

leit der Überführung der Leiche des Kaisers Wilhelm >

in den Dom versiegelten, von dem Kaiser früher be- ^Lttslatth

Kr^eae^vT^nT"»,^ weiten verschiedener Clermoul - Ferrand, 23.* März Boulanger S b rP (Lt ^mmlungen angeregt, ist vormittags um 9 Uhr nach Paris abgereist. Eine

h «r *ur Nasser Wilhelm große Menschenmenge war am Bahnhofe versammelt

speziell seitens der Angehörigen der Kriegervereine und empfing ihn mit Akklamationen.

ert?let n erbe"x °« ®ie^aroIe' welche das Petersburg, 23. März. DasJournal de bnni? .ft19" T Korporation Deutscher Krieger- St. Petersburg" dementiert kategorisch die auswärts b ben s" lcnen Anregungen enthal- verbreiteten Gerüchte von fortgesetzten Truppenbe-

enen Grundgedanken auf, warnt aber vor Zersplit- wegungen in Rußland. DieBörsenzeitung" will S ^X?19' eS möd)ten "d-e wissen, daß sämtliche Vertreter des Börsenkomitees S?a . b 8 Deutschen Kriegerbundes und des aus der Konferenz 'am 29. März dieses Jahres sich TT ber Saibe§oerbänbe gegen die Einführung der fakultativen Metallwährung von Bayern, Sachsen, Württemberg, Baden und Hessen aussprechen werden, worauf der Finanzminister

von Sammlungen in Wyschnegradsky den Entwurf zurückziehen dürste.

den Knegerveremen sich zusammenfinden. Dann steuern

wir alle fast eine Million alter Krieger in Sdfen= ÄfllFttlt

eineftaffe und aus derselben errichten wir gemeinsam! Marburg, 24. März. Die Beeidigung der sämt-

TJTT = sws dem Kyffhäuscr. I lichen Beamten- des Landgerichts, sowie der richter-

Des unser unmaßgeblicher Vorschlag. Vorher aber lichen Beamten des Amtsgerichts (mit Ausnahme KEt^°"^^Ewlungen, keine Zersplitterung unserer dessen Vorstandes) und der Notare nebst den bei '* hT 2 gegenwarfgeBefinden desKaisersldiesen beschäftigten Referendaren hat heute vormittag CwÄht ^ranlaffung, daß der heute publizierte 10 Uhr durch den Landgerichts-Präsidenten, Herrn be® Saiftr auch heute Geh. Ober-Justizrat Schultheis, stattgefunden.

verhältnismäßig recht gut. Es verlautet zuverlässig, Marburg. 24. März. Der von den Frauen und Ter Yftrhhr, m beT ?"sta"be des Kehlkopfes und Jungfrauen der hiesigen Stadt zur Nieder- d der --ustrohre eingetreten ist. Dies und die I legung an der Grabstätte Seiner M a j e st ä t

?ei ®rÜJte Jabe" bei den beteiligten Aerzten, des H o ch seli g en Kaisers und Königs Tulfaffuna T ^T9 bi' pesstmistische Wilhelm zum 22. d. M. gewidmete Trauerschmuck aäT9 r^ hL mTQr dlenderung der ist rechtzeitig an das Königliche Hofmarschallamt ahJTh m i b bc§ ^dens, wohl aber in Berlin eingereicht worden. Mit der ^6^ Xa/T TT'1 ^mr= t,9un9 desselben konnte - Dank den reichlichen

LTT « ;; 9btJ* b,c,en Kreisen jetzt weit Spenden der Hoflieferant Herr A. Müller

unb H? eh-r,ThnrenfT; bb" ?dien Wochen, Sohn in Frankfurt a. M. Götheplatz Nr. 4 be-

,J ? darauf bedacht, zu verhüten, daß ber | traut werden, der ein wahres Kunstwerk hergestellt mana-ehfmT9 Th9 *M 2eibcnS ben hat, das in der uns übersandten photographischen h T" T bUT Zwischenfalle unterbrochen Abbildung vom Montag ab für einige Tage in bu^^beranftrengungen, bem Schaufenster der Oskar Ehrhardt'ch!n Erkaltung oder dergleichen herbeigeführt werben könnten. Buch- und Kunsthandlung zur Ausstellung gelangen Daher die Schonung Re sich der Kaiser auferlegen wird. Rach der uns gleichzeitig eingeftndten Be^ muß, der Bericht auf Empfang der Präsidenten der schreibung besteht der 3,50 Meter hohe und 1 50 SünfXTV ^h" Korpeychaften der nicht seinen Meter breite Trauerschmuck in seinem oberen Teile 23 bT.®eb0lbeI aeiätc entspricht, aus fächerförmig zusammengestellten Friedenspalmen

. Muucheu, 23. Marz. Die Kammer der Abge-1 (Cycas revoluta); unterhalb derselben schließt sich

Sw7tsbeitrTT'5 R i 976 . fÜL freiwillige ein großes Fächerpalmenblatt (Latania borbonica)

nh &LTr 0e - ,60n Unterrichtsanstalten an, über welchem die aus feinen weißen Blüten

(StnflfaiTn' f °h'e 2k°54<.101- 2,1 L aI§ allgemeine gebundene Kaiserkrone schwebt; daran schließt sich

tinnniTphäre ehDe ^^öllch das gesamte ein prachtvoller großer weißer Kranz bestehend

Fmanzgesetz m der Höhe von 260 037 121 Mk. an. aus Camelien, Maiblumen, Schneeglöckchen, Hya-

Neu zugehende Abonnenten erhalten in Kirchham wie hier vom Tage der Bestellung bis zum 1. April die Zeitung gratis.

Das Reichs-Gesetzblatt und die preußische Gesetz- Sammlung publizieren heute übereinstimmend den nachstehenden Allerhöchsten Erlaß:

Allerhöchster Erlaß, sb et ressend die Beteiligung Sr. Kaiser l. Mund König!. Hoheit des Kronprinzen an den Regierungsgeschäften.

Vom 21. März 1888.

- Es ist Mein Wunsch, daß Ew. Kaiserliche und Königliche Hoheit Sich mit den Staatsgeschäften durch unmittelbare Beteiligung an denselben vertraut machen. Zu diesem Zwecke beauftrage Ich Ew. Kaiserliche und Königliche Hoheit mit der Bearbeitung und' Erledi-

vonBismarck.

des Kronprinzen Kaiserliche und Königliche Hoheit.

ziehen, ohne daß es für die einzelnen Fälle einer (O jedesmaligen besonderen Ordre zur Ermächtigung ;bebarf.

Fräulein Geister, mein Freund Walter von llfeld wünscht mit Ihnen bekannt zu werden,« die orte fönten an fein Ohr, aber er vermochte stammelnd ittf. tat einige Silben hervor znbringe», eine tiefe 23er»

ihr fürchten?«

Leise, flüsternd, zaghaft erklangen die ersten Worte «r Deklamatori», bis schließlich die TonMe eines köstliche», kraftvolle» Organs sich Bahn brach und die Worte direkt durch das Ohr deS HöhrerS in die «8 Herzens drangen. Aller Aerger Walters war ver. Ichwunden, die Erscheinung des Mädchens, die sorg- itai gewählte Dichtung, die berückende Stimme wirkten lufammen und, alS der Vortrag beendet, als Georg ich den Uebrigen vor stürzte, um der jungen Künst- (18Prin feine Huldigung darznbriuge», faßte Walter e Hand und bat ihn, auch ihn vorzustellen.

Für Kirchhain nimmt Herr Buchbinder Rindt, sowie für hier unsere Expedition Bestellungen ent­gegen.

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