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Villa Duchwald.

Roman von A. Gnevkow.

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Als diese Nachricht nach Berlin kam, da begann auch Friedrich Wilhelms in. Geduld zu reiften-am ©arge Friedrichs d s Großen in Potsdam gelobten er und Zar Alexander l, welcher ans feiner Reise B°rUn berührte, to Gegenwart der Kö­nigin Luise einander am 3. November 1805 ewine ob> diese Rüstungen hinein traf wie ein Wettei schlag die Schlacht bei Austerlitz: Lreuften trao }unbJ Schönbrunn einen Ber-

3.SJÄ iW1* «*J IN 6wr,

, von Reiche anvertraut, bis General von Vierecke zum Gouverneur des Prinzen bestellt wurde.

Andent in Zeitz starb, dann K. Aug. Zeller, einem Schuler Pestalozzis und schließlich dem Professor Reimann. Als vom Jahre 1809 die Erziehung einen meiir rnilitärischen Charakter aunahm, wurde sie dem

halten zu lassen: er durchzog in dem vorerwähnten "*!W ««*»-

Erscheint täglich außer an Werktagen nach bann, und Feiertagen. - Ouarial-Abonnemems-PreiS bei der Erve» ditwn 2»/4 SIL, bei den Postämtern 2 3Rt 50 Pfg. Utfl. Bestellgeld). Jnstrtwnsgebahr für die gespaltene Zeile 10 Big., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

Napoleon es dabei nicht bewenden- irr mußte Preußen mit den Waffen vollständig de' dner Elchen Lage raffte sich König Friedrich Wilhelm ni. zum Kriege auf und for. b

I Der nun beginnende Krieg ist das erste arnb, durchlebte. b 9V 3°b aIte Prinz Wilhelm Es war der erste schwere Schlag des Geschicks der ihn in zarter Jngend traf, ihm aber auch die Aufgabezum Bewußtsein brachte, der er sein späteres ge?öf? £t °Uteb bie er a18 Greis so glänzend Nach dem unglücklichen Ansgange der Schlachten von Ieva und Auerstädt verließ die Königin Luise das Hanptlager des Königs, nm zu ihren Kindern zurückzukehren, die fie in Schwedt traf.

(Fortsetzung folgt.)

Marburg,

Freitag, 16. März 1888.

j mildes Dame»

Wilhelm,

Deutscher Kaiser, König von Preußen.

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

------ Expedition Markt 21. Redaktion, Druck und Brrlag von Joh. Aug. «och.

I Während Prinz Wilhelm heronwuchS, wurde die .gewaltigen Kriegsstürmen erschüttert. M?h?$®efben Oesterreich erklärten an das m Siegestaumel nach neuen. Eroberungszügen lech- henbe Frankreich den Krieg und Napoleon warf seine Truppen von Boulogue nach Straßburg vor. Die Oesterreicher unter General Macks Führung rückten i«. -- - ......,yi# ^nnnner

zu langsam in Süddeutschland vor; fie wurden 2OOOolb^ge ®fnf 5 b,cl ÄöEngland gekörte, zu- s Manu stark in Ulm gefangen genommen und bei,r "

^lug Napoleon das verbündete österreichisch-russtsche Heer vollständig aufs Haupt.

Im Friede» von Preßburg am 25. Dezember 1805 fanb der Krieg seinen Abschluß. Hierauf schlossen °m 12. Juli 1806 die Könige von Bayern und Württemberg, die Großherzöge von Baden und Hissen- SDrtrmttnh* hör aurr... ... X J'. i

Mackenzie sich dazu entschließen müssen, die Ansicht der hiesigen Aerzte, an welcher dieselben seit dem Mai v. I. festgehalten haben, als begründet anzuer- Aw wz'm Om rv em k. *

^rn3 H. das .reichsoberhauptliche Amt und Wurde für erloschen erklärte, war das Deutsche Reich von allen Seiten aufgegeben, zu Grunde gegangen.

sl?ud Preußen mit einigen kleinen nord. aiM ba uud Napoleons Trachten

' bl8ftIbe auch von seinem Willen ab. hängig zu machen. König Friedrich m. hatte ae- le?"e2.;2be °,m besten zu dienen, wenu^er! Da/Vntt h^a c?tn ventral verhielte. fnT*. « n ba8 ln Frieden zu leben wünscht, ehrt solche Gesinnung mit dankbarer Anerkennung. Na. poleou war brutal genug, sich dadurch nicht auf»!

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schere gründet 1854.

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s. o".,.. / ' vv*adie Hof-Leibpagen,

bie Leibärzte, die Kammerjunker, die Kammerherren, die die Reichsinsignien tragenden Minister und Oberst-

nne8,raaMrtaäns60^ UBb Wesel entriß nud es zwang, all^Gebietsveränderungea in Süddenlschland gutzu-

i (Rachdmck verboten.)

(Fortsetzung.)

1 xnAerr Puchwald trat dicht zu ihm heran, so dickt : ba$ bt.r Jüngling den glühenden Atem des Mann,s auf feiner Wange fühlte und den Kopf leicht zur ^eite neigend, heftiger wie vorher die gewünschte Stelle unter den Lokalnachrichten suchte. Endlich hatte er fie gefunden und bezeichnete sie mit dem während der Gast halblaut vor sich hinlas: .Die Unterhandlungen der Gräfin Nordström, bei Sei tauf ihres großen Besitztums im hiesigen Kreis- betreffend, haben sich definitiv zerschlagen, ein Neffe von ihr wird die Guter im Interesse der Besitzerin weiter bewirtschaften, und eine Notiz, bie wir in unserem gestrigen Blatte zu Gunsten eines gewissen Herr» Geister brachten, ist demnach als völlig nnbe- grunbet zu bezeichnen." u

Scho» während des Lesens ebnete sich der hastige unregelmäßige Atem Herrn Buchwalds, ein erleichternder «eufzer glitt über seine Lippen, und als er geendet, lag eine Ruhe, eine Gelassenheit auf seinen Zügen sie wie Windstille nach heftigem Sturm erschien. Er legte die Z-itnng fort und reichte Walter di- Hand, eine feuchte, eiskalte Haud, die wie erstorben einen Augenblick lang in den lebenswarmen Finaern »es jungen Mannes ruhte, bann waubte er sich z» dem Major unb bat auf liebenswürdige Weise, noch Hir eine ^urze Frist sein Gast bleiben zu dürfen. S)ie kurze Frist dehnte sich nun freilich zu mehr ^net 0«lbe« etmibe aus, aber warum sollten sie Herren auch nicht gern mit einem Manne plaudern , Jn H808 °?,bct8 "schien, wie die Person, mit der ^habt S Weggescheucht war alles

Hasten und Drangen, den Berkaus von Buchwald betreffend, nicht einmal kam die Rede mehr darauf zurück, Herr Bvchwald sprach von allem, was in der Gegend vorging und was ihm, wer weiß wie, z«

«e öon Zeitgenossen berichtet wird, himmlische, am rtungswürdtge Luise, Tochter des Herzogs Karlli vu Mecklenburg.Strelitz in Beilin eines KnSbleins, em bei der Taufe am 3. April desselben Jahres tarnen Friedrich Wilhelm Ludwig gegeben M lÄ, ra^lLn.a^aIi^e butsche Kaiser Wilhelm I., 9 EL* Gerichte den Siegreichen nennt, hatte bas WE b-r Welt erblickt. Er war der Zweitälteste r« .X stoben Geschwistern, von denen außer ihm drei 1 Pilzen Friedrich Wilhelm, Karl und !

Hbrecht, hrei Mädchen, die Prinzessinnen Charlotte, . Mranhriue und Luise waren, das Geschick hatte somit die Anwartschaft auf den Thron seiner iCl rti" "icht in die Wiege gelegt 1

.2" de« ersten Jahren seiner Kindheit erregte bie Gesundheit des Prinzen Wilhelm mancherlei Be- 8- 'sich «T Äm* Äitt L SÄ1»,1!em,,.

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V von frühester Kindheit an unternehmen mußte. ! «..=8 dem Reiche ausschieben unb ^thuachten 1803 trat er zum erste umale in ber "norm unb zwar in ber der Rudorffschen Husaren ss seine Mutter; zwei Jahre später erhielt er die ^enuniform und im Jahre 1807 das Osfiziers- ^»t nebst dem schwarzen Adlerorden. Am 3. Ok- ver 1807 bei ber Spezialrevue des Gardebataillons «der Prinz seine ersten Fähnrichsdienste. - Die mrge Erziehung oblag in erster Linie dem treff, i N, Delbrück, einem durch tiefe Gelehrsamkeit, echt Eriche Gtfiunung und milbem Charakter ansge- Mkteu Manu, ber im Jahre 1830 als Super-1

dov Zeit zu Zeit eine scheinbare Ruhepause in der Entwicklung eintritt, und eine solche Pause, deren Lauer freilich nicht vorausgesagt werben kann, liegt j augenblicklich vor. Sie ermöglicht denn auch, baß zur Zeit bie Atmung ungehinbert ist, indes muß die Kanüle sehr häufig herausgenommen unb gereinigt werden. Der fremde Beobachter kann von dem I Vorhandensein derselben nichts bemerken, die Kleidung und, wenn der Kaiser in Uniform ist, das Band des Ordens pour le meiite bedecken sie vollständig.

i Powunbernswert vor allem ist die außerordentliche I I Ruhe, Langmut und Geduld, mit welcher ber Kaiser dieses sein schweres Leiben trägt. Nie wird er un- Igeduldig, nie macht er Zeichen der Unzufriedenheiti loder des Unmuts, wenn von seiner Umgebung nicht! sofort seine durch, Zeichen ausgebrückten Wünsche verstanden werben. Er hat, ohne mit ber Wimper zu zucken, im Kugelregen aus ben Schlachtfelbern ausgehehalten unb sich stets als einen Helden ohne Furcht unb Tadel bewährt, aber wie er jetzt der heimtückischen, unansweichbaren Krankheit bei vollem! Bewußtsein ber Gesahr, in ber er sich befindet, ent­gegenblickt, das spottet jeder Beschreibung Er ist ein Märtyrer in des Wortes vollster Bedeutung. heißt, der Generalarzt v. Lauer sei nicht unbe­denklich erkrankt, wozu hauptsächlich bie Gemüts­bewegungen durch des Kaisers Tod beigetragen haben. Ter Kronprinz wurde gestern längere Zeit von seinem kaiserlichen Vater in Charlottenburg empfangen außerdem wurden empfangen der Großherzog und die Großherzogin von Baden und andere Fürstlich- - Der Kaiser hatte eine recht gute Nacht, der Appetit ist rege, bie Körperkräfte nehmen zu. Der Husten ist auch geringer. DerReichsan­zeiger" macht bekannt, baß zwecks Meldung bei bem Kaiserlichen Paare vorher Karten in bem bisher kronprinzlichen Hofmarschallamte abzugeben sinb. -ter Seniorenkonvent bes Abgeordnetenhauses trat | t)eute Nachmittag, einer Anregung des Fürsten Bis-!

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rgu. Wien; Rudolf YYHf

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l«98 jdglni. Silbers Mt <8 mil ben Salden I®"f Skt|ojJ"Sh!,ni Während der Geistliche über die sterbliche E. dieser Hinsicht hat nunmehr auch Sir Morell Häuser des Landtaas eine beide Hülle des Kaisers den Segen spricht, gtebt die In-

nr.e sieb hn2,. -'er gelobt, bie bil 'orgeschriebenen brei Salven Hierauf

Vorbehalt macht, ben formellen Eid zu leisten sobald I Xrh @ar#9 12 Obersten von der Estrade

Ie--.n. Auch Morell UÄXtalÄ °d"r Z

^L5... mst. sich, d« E °°° demL"LiLu^

:I Reichs-Anzeigers" vom 12 d M s m b ®e"eraI r°' und den den letzteren

' ZifferIII" versehen worden ist, da der Beisatz der I S b b' Lehndorff und

! 8'ffer bei eigenen Namensunterschriften außerhalb und ans äum Leichenwagen getragen

. der Monarchischen Traditionen l7gt.^Es^ ist i!iesAcht Stabs- Versehen dadurch möglich geworden, daß bei der von l iallpn ' b^ P^rde des Leichenwagens führen dem Allerhöchsten Eigenhändigen^ ^gel. Vier Ritter des

nommenen Abschrift für den Drucksatz U Ä 3ipfeI bc§

schre-ber die Schlußstriche hinter dem Kaiserlicben ' ®en.ei°Ie ^geu einen Baldachin über

Namen, welche die Initialen i Lh R ®ar9e unb dessen Kordons. Die Orgel fährt

Lex) darstellen, für die drei Striche einer röm^chen ^errsckass^^^"^mb die Allerhöchsten und Höchsten ! Drei angesehen worden sind." . qp J , 'h.^" P^tz im Leichenzuge nehmen.

- Das Zeremoniell für die Beisetzuna der Leicke! fei? l'ch unter dem Geläute aller Glocken des Kaisers Wilhelm ist wie folg? festaesM ubet bie Schloßbrücke durch die

Das Leichenbegängnis findet am Freitag den 16 d M ^elpromenade Unter den Linden, durch das Bran- mittags 12 Uhr statt Von 11 £''ab länkn dte JSST äUt Siegesallee, wo die Aller-

Glocken; nach dem ersten Geläute treten der Oberst- ste,>!n Herrschaften die Wagen be-

kämmerer Graf Otto zu Stolberg-Wernigerode bin ter I w»? b ^ruck zur Stadt oder auf anderem das Tabouret mit der Krone, Minister v. Puttkamer Die^ Re'icksi^ ° Charlottenburg begeben, hinter das Tabouret mit dem Reichsscepter MiMer! mi« Rnchs'nNgn.en werden von der Siegesallee Maybach hinter den Reichsapfel, Wegsminister Bron- dack>in wi^"b zurückgebracht; der Bal-

iart v. Schellendorff hinter das Reichsschwert Justn- nebmen n^r abgehoben; die Zugel der Pferde über- mmister Dr. Friedberg hinter die Reichsi'nsianien nil k TCH ,IGnL- bte 3»PfeI des Leichentuches Minister Dr. Lucius hinter die Kette des Schwaben I «eitere Eskorte des Leichen-

Adlerordens, Minister v. Bötticher hinrer den Kurbut CfSnZf, b^ Siegesallee bis zum Mausoleum in bte Minister v. Goßler und Scholz hinter das Kur' GnrdZb erfolgt nur durch das Regiment der schwert. Der kommandierende GenerZ des GarZl kZ . - Jm Mausoleum ist bie Leib-

,k°rps v. Pape tritt mit bem Reichspgnier an dasI* Garde-Regiments aufgestellt. Kopsende des Sarges, neben ihm mit gezogenem Zb? b'e n über die Leiche gesprochen wird, Degen die Generaladjutanten Graf von Lehndorff und «Z Arttllerie eine Trauersalve von 101 Schüssen von Radziwill, an das Fußende^ des Sarges treten Le.chenzug wird eröffnet durch je eine

bte Generalabjutanten, die Flügeladjutante/ die Ge br°" le ein ®Qta,a°n der Garde-Regi- nerale a la suite unb bie ®eputotionen beZreufi^ifto I » -^om iniertes Bataillon vorn Königs- bayerifchen, sächsischen, württembergischen unb aus'!Grenadier-Regiment vom Lehrbataillon und von der I-»dsich,- R-M-nIr. d-,-n LH. Ä E üT S<6'e «ni 12

! Unter den zur Feier emgeladenen Perionen bcsindeu! ' ^-tillerie - Regimenter. Die

sich der Reichskanzler, Genera! - Feldmarschall Graf! K ,unb Mahnen werden vor den erstell Moltke und der Statthalter von Elsaß - Lothringen I $IEmUf fol9en bie Dienerschaft,

Tw Kaiserin-Mutter nimmt nicht an der Trauerseier l ' b« Seamten be§ Hofmarschall- teil- Der Gottesdienst wird nach de Königlichen Hofbehörden, der

Bestimmung des Kaisers von Dem a q T be§ Königs,

Dr. Kögel unter Assistenz der Domgeistlichkeit abge- S ' btC

Berlin, 14. März. Der Kaiser empfing heute vormittag den Oberhofmarschall Grafen Perponchcr und den Oberstallmeister v. Rauch und arbeitete später mit dem Wirklichen Geheimen Rat v. Wilmowski. Um 12'/- Uhr erteilte der Kaiser dem Generalleut­nant Mischke Audienz. DieNordd. Allg. Ztg." meldet: Der Kaiser hat den Generalmajor v. Winter-! selb zum persönlichen Dienste bei dem Kaiser berufen, beauftragte den Major v. Rabe I. vom Generabstabe mit der Führung des Kürassier-Regiments Königin, ernannte den bisherigen persönlichen Adjutanten Major von Kessel und den Rittmeister v. Victinghoff zu Flügeladjutanten und versetzte den Hauptmann von | Lyncker, bisher Adjutant bei der vierten Armee- J Inspektion, zum Generalstabe. Dem Vernehmen nach beabsichtigt der Kaiser, baldmöglichst den Eid auf die preußische Versassnng abzuleisten; über Art unb Zeit sind die näheren Bestimmungen noch vor-! behalten. In ber nächsten Sitzung des Reichstags dürfte eine Dankeskundgebung an die fremden Par-1 lamente für deren Teilnahme am Tode des Kaisers Wilhelm erfolgen. Heule vormittag um 11 Uhr führte Kronprinz Wihelm das gesamte Osfizierkorps des Gardehusaren - Regiments an der Leiche des Kaisers Wilhelm im Dome vorbei. Der Zufluß der Fremden ist bereits außerordentlich groß und jeder I jur Er-D ®Qf,n5u9 bringt noch neue Massen, welche den ver- , . einigten Kaiser nochmals sehen oder seiner Beisetzung

1 beiwohnen wollen. Über das Befinden des Kaisers itärkunz Ulrich erhält die Köln. Ztg." folgende zuver- Beseiti- J019* Nachrichten: Man muß unterscheiden zwischen dem Allgemeinbefinden unb der örtlichen Krankheit, befinde! Allgemeinbefinden war in ben letzten Tagen (790 Erht gut, der Kaiser war frei von Schmerzen, hatte Meine stramme Haltung, ein leuchtendes Auge, einen i guten Appetit, er war von einer Arbeitsamkeit und geistigen Frische, die erstaunenswert sind. Unermüd- Umgegei lich war er thätig, die schwere Arbeit zu bewältigen, allen i die seit ber letzten Erkrankung unb dem Hinscheiden e Kosts leines Vaters auf ihm lastete und noch dadurch ver- 1 N>pe(t wurde, daß er alle feine Wünsche unb Ent- K'^ließungen schriftlich betunben mußte. Die Auf- j ung biefet letzten Tage, vor allem die in die 1 Hmerzliche Trauer sich mischende große Freude, welche beseelte, als Er wieder deutschen Boden betteten, | w deutsche Heimat begrüßen konnte, mögen das ! huge dazu beigetragen haben, dieses gute Allgemein- ' ^nden zu heben unb zu sörbern; zugleich mögen!

^mu9£ngrmmmt °Egegm bie Expedition b. Blattes sowie d, Annoncen-Bureaux von Haafenstein unb Boaler m Frankfurt a. SR.. Cassel, Magdeburg Moste in Frankfurt a. M., Berlin, Münä Daube u. Co. in Frankfurt a. SR.. Berlin