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Illustriertes Soniitagsblatt.
Expedition' Martt 21. — Redaktion, Druck und Vertag von Joh. Aua Koch.
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Marburg,
Sonntag, 4. März 1888.
Erscheint täglich außer an Werktagen naq beim* und Feiertagen. - Ouarial-LbonnnnentS-PreiS bei der Expedition 2*/t Ml.» der den Postämtern 2 Ml. 50 Pfg. (exll. Bestellgeld). JnsertionSgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pkg. Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
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Deutsches Leich.
Berlin, 2. März. Der Kaiser nahm heute vormittag militärische Meldungen entgegen, empfing daraus gemeinsam mit der Kaiserin den Obersten Stube mit zwei Osfizieren, einem Brandmeister und vier Feuerwehrmännern der hiesigen Feuerwehr, welche sich im vorigen Jahre besonders ausgezeichnet haben, unb überreichte denselben Geschenke. Nachmittags machte der Kaiser eine Ausfahrt. — In der gestern unter dem Vorsitz des Staatsministers, Staatssekretärs des Innern, von Bötticher, abgehaltenen Plenar-. sitzung erteilte der Bundesrat dem vom Reichstage angenommenen Gesetzentwurf wegen Verlängerung der Gültigkeitsdauer des Gesetzes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratte und den mit den Freistaaten Guatemala, Honduras und Ecuador abgcschl offenen Handels- und Freundschaftsverträgen die Zustimmung. Die vom Reichstage übersandten Petitionen wegen Regelung der Rechtsverhältnifle der Fabrikmeister und betreffend die Herbeiführung gesetzlicher Mittel zur Bekämpfung der Trunksucht, wegen Erweiterung der Grundsätze für die Fixation der Brausteucr, sowie wegen Rückerstattung von auf Kokosgarn gezahlten Zoll und Aufhebung der Zoll- kontrole für die Kokosteppichfabriken, die Vorlage, betreffend die Aufnahme der Anstalten zum Trocknen imd Einsalzen frischer Tierhäute, sowie der Ver- bleiuugs-, Verzinnungs- rc. Anstalten in das Verzeichnis der genehmungspflicbtigen Anlagen, endlich der Entwurf von Vorschriften über die Einrichtung und den Betrieb der Anlagen zur Anfertigung von Zigarren wurden den zuständigen Ausschüffen zur Vorberatung überwiesen. Der vom Reichstage angenommene Gesetzentwurf über die Zurückbeförderung der Hinterbliebenen im Auslande angestellter Reichsbeamten und Personen des Soldatenstandes wird zur Allerhöchsten Vollziehung vorgelegt werden. Vor dem Schluß der Sitzung wurde noch über mehrere Ausführungsbestim- mmigen zu dem Branntweinsteuergesetz Beschluß gefaßt. — Tie Reichstagskommission für den Antrag Vohren betreffend den Gewichtsverkaus der Bäckerwaren, hat heute die zweite Lesung beendet. Der Gesetzentwurf P hierbei noch wesentlich verbessert worden durch Annahme der folgenden Anträge Duvigneau: 1. In § 73 der lästige Satz: „das Preisverzeichnis ist vor ber Ingebrauchnahme bei der Ortspolizeibehörde zur Mtenfreien Abstempelung einzureichen -, gestrichen dorden. 2. Der § 73a hat folgende Fassung er- : halten: „Brot darf nur in Gewichtsgrößen von */», ' h 1*/» Kilogramm u. s. w. feilgehalten werden und >
""^gültig vorgenommen worden I auch die Mitteilung, wonach das Leide« des Kron, Ln?«?le JMbeöanbfana der Operation entspricht. I Prinzen angeblich einen Übeln Gernch mit sich bringe, :CÄ "o0EU"ssen, hier noch einmal al» dnrchans unbegründet zu bezeichnen LediML bur £e8,ar,ten hiAUweisen, welche I zu der Zeit, als jener abgestorbene Schleimhartt» ranzöfische Blätter, vor einigen Tagen noch der I fetzen ans dem Kehlkopfe ausgestoßen wurde welcher e -6 “ M6*» onLb,“8 «Oerbitteifte bett Gegenstand der letzten Birchowschcu Untersuchung ZS oÄ«' D,erbrelte" bildete, machte sich stellenweise ein gewisser Geruch
^urntos genug waren. FS ist — ich betone das I bemerfbar: sonst nicht. Das ist alles was ick ‘ihnen Worte heute Mitteilen kam? Wie Sie fehe'u, ist ?s^mehr IIU CD D l m /t n 1 rt T tt t ä w Ä a ä I _v «> .Rh,. ... rv> n
muß jedes Brot mit der Angabe dieses Gewichts versehen sein. Das angegebene Gewicht u. s. w. (Es ■ ist also die Bestimmung von dem Geschäftsstempel des Bäckers fortgefallen.) 3. Der § 74a lautet nun: „Auf Brot in Gewichtsgrößen von weniger als V» Kilogramm, sowie auf feinere Backwaren ■ jeder Art finden die Bestimmungen der §§ 73, 73a, 74 keine Anwendung-. (Die gesperrt gedruckten Worte sind auf Antrag Duvigneaus eingefügt worben.] Die Kommission hat noch eine Sitzung zur Feststellung des Berichtes, ben der Ab- . geordnete Haupt (national!.] abfaffen wird. — Die „Post" führt aus, der Hauptgrund des Fallens des Rubelkurfes liege nicht in den Veränderungen des Verkehrs Rußlands mit Deutschland und dem übrigen Auslande, sondern darin, daß Rußland über seine Verhältnisse lebe und genötigt sei, die Bevölkerung über ihre Leistungsfähigkeit hinaus zu belasten. Der Handel, die Industrie und der Ackerbau feien zurückgegangen, die Steuerquellen versiegten allmählich. Trotzdem nehme das Mißverhältnis zwischen den Einnahmen und den Ausgaben stetig zu, namentlich neuerdings, sodaß die Gläubiger Rußlands von ernstlichen Besorgnissen erfüllt seien. Die „Post- erinnert an die enormen Summen für die Flotte im Schwarzen Meere, für die Erhaltung von 300 000 Mann an der Westgrenze, sowie für den beabsichten Bau des Kriegshafens in Libau. — In dem hier verhandelten Sozialisten- prozefle wurden durch das heute verkündete Urteil die Angeklagte.« Ferkel, Apelt, Jahn, Schmidt, Wilfchke und Seelig wegen Vergehens gegen die Artikel 128 und 129 des Strafgesetzbuches (Teilnahme an geheimen Verbindungen) zu dreimonatlichem, die Angeklagten Scholz und Neumann zu zweimonatlichem Gefängnis verurteilt, von der Untersuchungshast werden ihnen zwei Monate auf die Strafe zugerechnet.
— [83om Kronprinzen.] San Remo, 1. März, abends 10 Uhr 30 Min. Der Kronprinz verbrachte einen guten Tag, der Husten ist geringer.
— Der „Reichsanzeiger- veröffentlicht folgendes Bulletin aus San Remo von heute, vormittags 11 Uhr 45 Minuten: Nach einer guten Nacht ist auch heute das Befinden des Kronprinzen besser und die Stimmung gehoben. Der Appetit hat in den letzten Tagen zugenommen. Der Husten und der Auswurf sind wie bisher.
San Remo, 2. März, vormittags 11 Uhr 25 Minuten: Gegenwärtig befindet sich der Kronprinz, umgeben von seiner ganzen Familie, auf dem großen Balkan der Villa Zirio. Das Wetter ist Prächtig.
angewandt habe, sodaß Mackenzie genötigt gewesen et, eine richtige Kanüle einznfetzen. Diese Behanp, hing ist vollständig unrichtig unb dem wahren That- bestande diametral entgegengesetzt. Die Sache hängt vielmehr folgendermaßen zusammen: Der mit BlM vermischte Auswurf war vermutlich bereits vor der Operation vorhanden, hat aber — ans welchem Grunde, kann unerörtert bleiben — nicht in die Er- cheinuug. Nach der Operation wurde er durch die Kanüle anSgrhustet, und so kam eS, daß bei Mackenzie der Gedanke entstand, die von Dr. Bramanu äuge» wandte Kanüle trage durch eine Reizung der Schleimhaut die Schuld au dem Hervortteteu des gefärbten Auswurfs. Mackenzie fetzte daher eine neue Kanüle ein, die, während die Bromannfche gebogen war, einen rechten Winkel bildete. Aber auch bei dieser Kanüle dauerte der AnSwnrf fort, und außerdem war die- elbe Seiner Kaiserlichen Hoheit so unbequem, daß te wieder durch die ftühere ersetzt werden wußte. Nun entstand die Vermutung, daß das Hervorheten des gefärbten AuSwnrfS auf eine Lnugenaffektton zurückznführen fei. Diese Vermutung aber war, wie >ie Untersuchung ergeben hat, unbegründet. Der bluttge Auswurf entstammt vielmehr dem im Kehlkopf vorhandenen Geschwür und tritt durch die Ka nüle in die Erscheinung. Wenn ich das Gesagte noch einmal kurz znsamwenfaffe, so ist also einerseits fest- zustellen, daß ber AnSwnrf dem Herbe ber eigen!» che» Krankheit selbst entfließt, unb andererseits zur Ehrenrettung der deutschen Wissenschaft gegen fremde Ingriffe ausdrücklich zu betonen, daß die Operation !>ezw. die Sinsetznvg der Kanüle nicht das geringste damit zu thun hatte. Wie wäre eS auch denkba-, >aß der erste Affiftent der Bergwannfchen Klinik, welcher de» Lnftröhreufchnitt, den Dr. Mackenzie elbst noch niemals gemacht haben soll, in wenigen Jahren einige Hundert Mal vorgenowmen worden ist, sich in einem solchen Falle ein Versehen hätte
schulden kommen lassen? Im Gegenteil, e» steht fest, daß die unter ben damaligen Umständen äußerst
Vom Kron-rin-eir.
Der „Straßburger Post- wird ans San Remo «« 27. Februar von offenbar gut unterrichteter Seite geschrieben:
। L Eie schreiben mir, ich solle Ihnen doch genauere Mrichten über daS Befinden des Kronprinzen toben, als die von den Aerzten täglich im Reichs- «feiger veröffentlichten amtlichen Krankheitsberichte Wen. ES ist das sehr schwierig. Die deutschen «rzte, welche Seine Kaiserliche Hoheit behandeln, *®en sich das Wort gegeben, weder Zeitungsberichte » schreiben noch sich den ZeitungSberichterstattem ■, R Verfügung zu stellen. Dr. Mackenzie legt sich ’M* Pflicht der Diskretion nicht auf, ober man ist unb zwar nicht nur tu ben Kreisen ber hiesigen totschen Kolonie, fonbtru auch in ben Kreisen feiner Mischen Landsleute — mißtrauisch gegen seine An» sonnngen über daS Wesen der Krankheit und gegen to»e Auslassungen darüber. Wir müssen also immer J* amtlichen Veröffentlichungen im Reichsanzeiger 2 Grundlage für unsere Kenntnis vom Zustande teuren Kranken nehmen. Dabei ist nun aber *toer zu bedenken, daß diese ärztlichen Berichte gegen» -fttig nur von dem Allgemeinbefinden deS Kron» und von dem durch die Operation erzeugten Mande handeln, die Diagnose aber, dos heißt tu Falle die Erörterung über daS Wesen der ^vvkheit, nicht in den Kreis ihrer Darstellungen ktzen. In diesen ärztlichen Berichten nun spielt der «»Swurf eine große Rolle, und eS erscheint ange- Mn, darüber einige Aufklärungen zu geben. Von Mw Auswurfe heißt es bekanullich in den Berichten ^ Zeitungen, er sei mtt Blut gefärbt, rötlich oder Wchbraun. In englischen Blättern wurde bann
Sbijeigen nimmt entgegen die Expedition b. Blatte-, sowie b. Amioncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler m Frankfurt a- M.. toffel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXffl Stoffe m Frankfurta. M-, Berlin,München u. Köln; «. L. AAUL xZUljlljllllg. DaubemEo^nFrankfurt a.«., Berlin,Hannover.Paris.
fÄinffob-foJxnt= °“29e- negatiber als positiver Natur.
schlossen, daß jene Lesarten begründet stub. Ich was man heute sagen kann, -nenn memmiunes kattsnnnft h eLlieflt nt^. nnr ei» An» Wissen und Können noch etwas vermag, so wird
es lfeaen im „nt^ öor» Gobern es geschehen. DaS Leben der teuren Kranken, auf
eS liegen im Gegenteil die vollgültigen Beweise i dessen Schmerzenslager heute die aante Welt ihre a?8ÖLbe«fin?ft unberechtigt teilnehmenden Blicke richtet, steht in Gottes Hand,
als unbegründet sind. Sie entstammen ber Verleum» I unb ihn müssen wir bitten baß er bas Keickick bes Le'chtfian, leidenL Ä ta Ä knfcn möge * Hirngespiruste unb unhaltb«e'Hypoth-sen""ls'Thal» „ba^^ S°feffor Waldeyer, der »ach San Rem» fachen mstteilt. Nicht genug kann hervorgehobeu I~ 1^' un Ott und Stelle den
werden, daß ber Kronprinz seine schweren Leiden I^n8tDUJLunb btc ^fachen als Märtyrer unb als Held erträgt. Allels! Fürbnug besfelben festzustelleu, wird ber Map» jene angeblich beglaubigten Milteilunsen, wonach!^"/?-" geschrieben: .Waldeyer, feit 1883 der hohe Herr seinen Unmut auch äußerlich an ben I Professor ber Anatomie in Berlin, ist einer der Tag treten lasse, sind unwahr. ES gibt tonenAnatomen unb Mikroskopiker; er gebulbifleren, folgsamem Kranken, als der Kronprinz I e ? ""d war bis zu fetaer
es ist! Die Geduld, mit welcher er sich jeder -""^haßburg im Jahre 1872 Professor
ärztlichen Anordnung fügt; die LiebeuSwürdiakeit I» u 0 c Anatomie in BreSlau. Obschon mit welcher er in stets gleichbleibender Höflichkeit'!^ sechzehn Jahren sich fast ausschließlich mtt seinen Aerzten entgegentritt; die männliche Fassung |”oimoIer Anatomie beschäftigend, Jat er doch mit welcher er gottergeben sein Schicksal trägt — Bl“'?"0"!!" pathologischer Amttom, und
alles das ist mit Worten kaum gebührend zu fchil-1* ^"^stehnng beS Krebses verlern. Wohl mögen die Gedanken, die daS Herz des | 1865 unb 1872 höchst bedeutende Ar»
Melden bewegen» die Empfindungen, die das 6efüHI^e^en' er-a,Hi^, n§8 ?on Virchows Anschau»
des Kronprinzen und des Familienvaters durch-!""0'" darüber erheblich abweicht.* zittern, manchmal recht schmerzlicher Natur sein —I
an den Tag tteten sie nicht. Aeußerlich zeigt der! -------------
ffohe Kranke stets die gleiche heldenhafte Selbst, beherrschnng. Und da ich nun einmal im Aufräumen mit unwahren Meldungen bin, so will ich nicht zögern,
MOM Leitung
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
auch tu deutsche Zeitungen Übergegangene — ---1 ,^uptuug aufgestellt, das Auftreten dieser Sin» W* bw" dem Umstande znzufchreiben, daß der ] L^che Arzt, Dr. Brawavn, der bie Operation am '«»Prinzen vollzogen, eine schlecht passende Kanüle
mm* iärj, (arten
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esigen Blatte rnng: nfere» uitfr keinen igung einer ande» n der r hier bund- [1376 nger ehrert vate nähme neinbe S Amt Aus- ne auf lche« gefaßt s auf : dar dessen henist.
<xm^an. biemo, 2. Marz 8 Uhr 10 Mm. abends, einst so stolze Haltung ist gebückt. Zu dem Bilde Im Laufe des Tages ist keine Berichlimmerung im des gealterten Mannes trägt auch das Fehlen sümt. Beenden des Kronprinzen emgetreten. Ter licher Vorderzähne bei, die entfernt wurden, um Jlronprini cychien nachmittags 3*/2 Uhr wiederum einen freieren Blick in den Kehlkopf und eine leichtere auf dem Sal on und wurde stürmisch vom Publikum Behandlung des örtlichen Leidens zu ermöglichem- begrußt. Prinz Wilhelm, Prinz Heinrich, der Groß-1 Z______________
^cr$°9 von Hessen und Prinzessin Irene von I AttSlltttÄ.
Hessen unternahmen eine Fahrt auf dem Dampfer Genua, 2. März. Prinz Wilhelm von Preußen „Sarbango. ®r. Ztg ] traf gestern abends 11'/* Uhr hier ein und verblieb
- Das Kopenhagener Blatt .Politiken- erhält während der Nacht im Salonwagen, die Weiterreise von fernem in der Regel gut unterrichteten Berliner nach San Remo erfolgte heute morgens 8'/* Uhr.
kolgeude Mitteilung: Augenzeugen Rom, 2. März. Der Papst liest am Connans San Remo berichten, daß d.e Le.den der letzten abend anläßlich des zehnten Jahrestages seiner Krönung 9f r °"P k um viele Jahre öffentlich eine Messe. Der Erzbischof von Olmütz, al eres Aussehen gegeben haben; der Bart .st ganz Kardinal von Fürstenberg, wurde am Donnerstag mtt fn bfr^ ClbOTnt 0^°^en. Der einer Deputation seines Kapitels vom Papste empfangen.
e0t faru 70 "Fansulla- zufolge würde Villa, der Vorsitzende
t ba0lSen ?Inf0 fcft »nd klar des Ausschusses für die Pariser Ausstellung, dem LS k T "'U 'ch °us einem eigen- Ausschüsse die Frage unterbreiten, was angesichts der ÄL J?" des Kronprinzen uberzeugt habe durch die Anwendung des allgemeinen Tarifs geän- Jm Anschluß hieran muß hervorgehoben werden, daß derten Handels-Beziehungen zu Frankreich geschehen £art m.lt. lebcr Möglichkeit solle. — Die „R,forma" sagt bezüglich der jüngsten diesen Tagen seinen letzten Willen Erklärungen des Ministers Flourens in der französi- hSrn0e$.ftCbCn ?Qt *” Windung mit einem poli- scheu Kammer, soweit sich dieselben auf die Beziehungen ttfäen Testament an seinen Sohn, den Prinzen Frankreichs zum Vatikan beziehen, sie fei durch bie»
1 .. f. ... _ , . I selben nicht überrascht, ba es sich hier um bie tra-
. % hiesigen mit dem Hofe in naher Fühlung ditionelle Politik Frankreichs gegenüber dem Vatikan einer"oettckm-I?/^0^ . Tagen handle, dagegen fei von dem durch Flourens ange-
emer heffchmerzlichen und dufteren, schier hoffnungs- deuteten Vorgehen Deutschlands, Oesterreichs und
o ^n, Auffassung der Dinge zw So verbreitet ein Italiens gegen eine besondere Stellung Frankreichs
M «67 0 ?°^ h Hansen im Orient keine Spur zu entdecken, vielmehr habe
IM’ b"läßlich informiert erwiesen hat, Italien in Aegypten und Tunis Frankreich gegen die
St bA, « I ;'5t'V j Stellung ber anderen Mittelmeer-Mächte vorgehen
J ?"°us welche sie bisher sehen. Wegen seiner geographischen Lage sei Italiens
au?er ?,?fintt,ß gewissermaßen auf das Mittelmeer angewiesen,
x m.bo’C” Treffen kein dies könne nicht anders fein. Die „Risorma" will
Hehl mehr daraus, daß wir nach Lage der Krankheit gegenüber den befremdlichen Behauptungen in ber balaann19nfSfrmhUifCn; »tlich erfährt man, französischen Kammer sich barauf beschränken, hervor- pl00"4 ?.0Es-hen von der wirklichen Natur des zuheben, daß, wenn Italien zu existiren und sich zu Weitem 'nick?Thronfolgers bei verteidigen suche, es doch niemals eine agressive fefetrr a ll9fÄ + e €tk uvch 'n Haltung gegen irgend jemanden, besonders nicht gegen
lefcter Sed vielfach geschildert wurde. Hiermit ml Frankreich angenommen habe. Die Behauptungen Ueberemstlmmung ist die außerordentliche Abnahme des Ministers Flourens würden in ben durchaus
Sesuuden Tagen ca. 90 Kilo, friedlichen Gesinnungen ber Regierung des Landes kS9/^ 72 .Febniar nur nichts ändern. - Wie ans Massauah gemeldet
noch 58 Kilo betragen haben soll. Die,er Gewichts-1 wird, berichtete der General San Marzano dem einbuße enffprechend soll auch das Aeußere des teuren Kriegsminister, daß der Negus noch nicht in Asmara S(Örper ? stark eingetroffen ist, ein Grund zu ber Annahme, daß abgemQgert und erscheint nicht mehr so groß, das l Debeb infolge des Einflusses des abessynischen Bischofs bleiche Gesicht ist um Wangen und Mund eingefallen, vom Negus abfiel 9 R W
H°upth°°r und Bart sind grauer als zuvor, und die, Washington, 2. März. Die von der demo-
. und isrüs- von
rdam Lage 140. Eng- ;ratu
sieh »der- n ihaft 4 36 Kl Bt»» > Pr»t l B»rt-
.. Th cd og. iw s Cinf* !■««*• durch d» if vo, '