- Illustriertes Somstagsblatt.
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Air PropheMtt«g der Zigeuneri«.
Criminal-Romau von Lheodor Griesinger.
(Nachdruck verboten.)
(Schluß.)
Anzeigen nimmt entgegei. die Expedition d. Blattes, sowie b. Annoncen-Bureaux von Laasenstein und Bögler m Srenthrt e. et. Cassel, Magdeburg u. Wien; Rudolf YYIH Qirthrrtnttn Masse in Frankfurt a.M., Berlin, München u. Köln - S. L AA1, Daube u. Lo. m Frankfurt a. et, Berlin, Hannover. Paris
-eben, Lebri» chuld rnge» IheilS eiben an»
WöcheutUche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
_____ Expedition? Markt 21. — Redaktion, Druck und Berlag von Joh. 2no ie-rch.
aber “»»» »» »u^ut« «up»
diese W, den Handschlag erwidernd, ,nnb weiß sogar
Für den Monat März nehmen! angenommenen Gesetzentwürfe, betreffend die Ver-1 seit 1883 Professor der Anatomie in Berlin ist einer I für Ihre Majestät di-s - s- - - r ' alle Postanstalteu, auf dem Lande ff”" ff »ff*-;
die Landpostboten, sowie in Kirch-
Hain unsere Agentur Herr Buch- - »•” ffffa,wu°«»-»«?,». -L WÄ w' ®± ÄÄÄ-
b-nd-r Rindt) Bestehungen a^f
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Bestellungen für hiesige Stadt SfKbK'ft’R**®
iunsere Zertungstrager an. L
H»wK<k#Ä v.:£ lExekutivstrafen der Betrag derselben von vornherein!— so wird uns verbürgt mitgeteilt — hält iefetku Ueaen frfipi°U^n9en mit
1 ^Etttsches Reich. angegeben werden muß. — Geheimrat Professor mehr denn je an seiner Diagnose vom Mai irrMSJjuF deren lebe selbstverständlich von
Berlm, 1. Marz. Der Kaiser nahm heute Bo nitz, Dezernent im preußischen Unterrichts- fest derzufolae bekannt»» ia .188Ubc" besten, teilnehmendsten und patriotischsten Ein»
vormittag die Monats-Rapporte der Kommandeure Ministerium scheidet am 1 9Ii>riI nu6 feiner nmt |m?iHef iL.(eri, u damals als einziges gedungen geleitet wird. Man darf auch nicht —
ter Seibrrgimmta. »tauf utogere »-tag- M &„»tai ltatXütaa M Sä"8 »ie» je»! m.»« tarsucht wird - »«*
Kriegsministers Bronsart von Schellendorf und des Jahr erreicht? Bonitz war insbesondere^ tbätia bei! müssen während ^fnfL . ^ätte stattfinden fache als durchaus unwesentlich betrachten, daß Pro- Chefs des Militärkabinetts, Generals von Albedyll, I ber Oraanisation und L^una der häheren^I,?? 1315.“ l-tzt - m noch größerem fessor Dr. von Bergmann die im .Reichs-Anzeiger"
entgegen und machte nachmittags eine Ausfahrt. Um.Als Gelehrter hat sich Bonitz durch seine Aristoteles Iin Aussicht ftelleT"™ >Ur ^E^^E Hoffnung täglich erscheinenden offiziellen Bulletins nicht mehr , Uhr hatte der ».tch-Iaa/« ».tag. - So wg tatota’S? * ' ”*’“* ££“BÄ “ '“J* *»«« --u mituat-,zeichn-,. Rich, ahn. Grund wird -tar L
Kaiser, der ebenso wie die Kaiserin, von tiefster - sV ° m Kr o n vr n»e ni San «fran beuL«?Was unser hervorragender kurze und oft genug recht unklare, nichtssagende Sehnsucht erfüllt ist, den leidenden Sohn zu um-Igg gebr abends 11 Uhr 25 Min Der Kran IMack-nri-s h. ? m ff* Pflegen ja die Freunde!Fassung dieser Bulletins geklagt; und doch muß man armen hat lediglich in Rücksicht auf das Ln*L.i„7^^ dnen Z be^b !i £\£1 ft ^sem -Kehlkopf- sich sagen daß bei dem in der That nicht unbedent
Interesse, das ihn verpflichtet, Gefährdungen seiner | kurze Zeit auf den Balkon wo er des frhferhten I übe? hnl pP;J.n Jt $ne" ,m ®?.Q‘ 18871 l'chen Zustande des hohen Patienten Rücksichten ganz
Gesundheit aus dem Wege zu batein ^1^, KerTLen jeM nur fuue Reü verblieb 1-nd Verlau desfe den ? c ^er ^n v°r°ussichMchen besonderer Art wieder bei der Abfassung der für btt isnne Wunsche betreffs des Wiedersehens mit seinem war im übrigen lange mit Schreiben und Lesen be- ichaftlichen Erfabrunöen^^kannt77 ,tot,|en: Oeffentlichkeit bestimmten Bulletins mitsprechen, wenn Sohne bis zum Eintritte warmen Wetters zn ver- schäftigt. 9 ' |Z n™ ? ' auch andererseits bei der allgemeinen großen Teil
schieben. Es steht noch dahin, ob die Kaiserin bann San Remo 1. Mär» 10 Uhr 25 Min norm Lur hnir„,; 7 ®etk nntgeteilt — bisInähme bes beutschen Publikums ber Wunsch als be- dm Kaiser begleiten wirb. Immerhin kann man Der Kronprinz hat gut geMafen. Sein Allgemein- auch auf Allerhöchsten WÜnsck^ber^e'rsah?-^chtigt erscheinen mag, bie ungeschminkte Wahrheit, Hon heute nicht ohne Bewegung an bie Reise des befinden ist l eftiediaend Mackenzie erklärte mst kur vor furLm Opera- auch wenn sie jede Hoffnung ertöten sollte, von den
Kaisers nach dem Süden denken. Viele der Tele- sowie allen üL«^!!!W e5 tofitbln SonDrin^n S mn er t tT, b? leibenden Aerzten, welche die offiziellen Veröffentlichungen durch zramme die dem Kaiser und der Kaiserin melden, keinem Berichterstatter von ärztlicher Seite über den Ansichte?begegnete so daß es sür ibnt*6^^Unterschrift besiegeln, zu erfahren. Leider K S? Ä künftighin ^n le^Aufg^
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LL'Vrlch bSfSX^ Ä ZmitÄ- WmSUn ist^oben L Mmschek zuÄck^ « 1 M
°"ks noch gut gehen unb es wolle nur keiner un-1 Aussehen besser. 9 wirb in “t”' « ? entschieden I Ber«, 1. Marz. Handelsdepartement macht be»
geduldig werben. San Remo ist, ber .Berl. S.J — Professor Waldever bat lick aus suerstllrn! strnck», s^c°^7" b« Nachricht wiber- züglich bes HanbelsvertrageS zwischen ber Schweiz
W“ zufolge, mit bem kaiserlichen Palais in Berlin! Wunsch bes Kaisers miAem gestrigen NachpEilzuae! beatm ’ben^ aelsthten^stih-n?^ Absicht! und Italien bekannt, daß beide Staaten den eigent-
Äegraphisch direkt verbunden, der Verkehr läßt also nach San Remo^tgX,^ w neHön»? »1 be££ e» ± <“ ■ ?Qnfkiec9 fo Ian9e aI§ möglich vermeiden und
l« “ff«'“? ff t “* - «ug-ufch-m b-ruh,»d,u Berich, wer d-u g-g,»w-,tig-» te v°u her «M »ach ?„w gemetdta ä dSoMmlt, ™ ff M-PH-güuftMug
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na.f p langen Leute hinterdrein marschieren.' sv» k^te stiegen die drei Treppen hinab, m oöo» nm«
«en viel früher kommen; . . . uv« . . .
^lAuen das ein andermal, für jetzt wollen^ wir 1 das uneu „geiqopfl", tote man sich damals in Wien «ebnen sollte. Er stand nc ^ 'sommen 6b »k'l^m Sr^inal da den Rücken ansdrückte. Es lautete auf zwauzig Jahre schwere» dem Theater in Beziehungen, ---t^eu. Rommen etr, wandte er sich an ,srau Dol-1 Keikeis hieernnf I <n.<.______Ti.
.Natürlich, selbstverständlich nach Ihrer Behan. brechende T-kgeslich?^ Der^alb' bie^S ^auenftitmeäu lauscht,
st« große Flugelthüre, unb heraus trat Richard Snp- KremSkv, indem er Richard Kuppit ch bei der AaX Ramv,' sa^a« an der erregen eS galt. Hermann — so hieß unser Dichter
Uch, au dem einen Arme feine Schwiegermutter, nahm, .das ist künftig ihre Behausuua- benn 6it nnb nrnrf Lth ^7^eM-ur — tonnte bie «estalt ber Schauspielerin nicht sehen,
"®u Bollinger, an dem anbern seine Braut, bie haben heute Morgen ber Frau^Wtttwe Schrabü, -1 FJiele? rfn^ d« Schau- bereu Stimme er jetzt so anbächlig lauschte, aber doch
Hine Resy. Dicke Thräueu standen in den Zügen | unb da kommt fie eben, meine Worte in bestätiaen Imtt tnnem iflmrnf hueunM»a^i ^°.rrJa et^.e et I stuud sie vor seinem Auge in klarer, greifbarer Deut- st« beiden Frauen, im «esicht Richard« aber eine - HMs und Hos nebft WäftT^ S r b ÄÖ lanöe' al6 « 6ier nun in F.....
voße Genugtuung und Zuversicht. | ßerablt Sttll^keine Einweuduna ffe beruht n* 1”et ®^r?,6Ie!ien^ Die war, sah er ja, ob er wachte oder träumte, weiter
"ÄSSI." A"!® Ä. A* Mt I d°d tat bas «d tat Ht-ettab W-utag f-L Ä ÄÖÄÄÄ Ä“ ®,»Ä £«'batte X "ffT
tztitUMMri» läüäfS&r------- ÄTt, tab'm..°taMrttta.“T "btabt LchtteL" ^“7 »'d,»'L-tL“'°?-L°7 ^,k!* a-^"i«b,. T»-at,r«ite 6tuf "ntm'etw" ’bi
1. .«e»ife kenne ich Sie/ entgegnete Richard «up. Verstanden^- - - V* Sk^r'eben. °°b »n °e« pathüisch n Inhalt der Verse oft Hauptrolle zu spielen hatte, einen Besuch gemacht und l^ch, den Handschlag erwidernd, .und weiß sogar So erwuchs Richard «uppitsch anS dem schweren toiletten Ä den7n Sckausvi»st?nn>>°6^?b.i^^^°' toars. mtt lttbeuSwürdiger Freundlichkeit empfangen W, wie Sie heißen; denn der Herr «rimiualrat llnalück^das^ihn betroffendock wieder ein^ «liste 7^ „ » Schauspieler und Schaufpielerinuen worden. Fräulein Helene - der Vateruame thnt ja
>te mir Jhnn Nameu. So find Sie also end- aufter,Ät btebSb^no4her^^«feiert tofrbe'maJ Koulisse lehnte der auch hier nichts zur Sache - interessierte sich iffen»
H gekommen, um ZenguiS für mich abznlegeu?• Izwar die Braut' Resv die Schönste' der Glück'lickffe!wa?vo» her finnhfftnht her«fi.?er»^e ^^bierte. Er Ibar für fein Stück. Sie hatte fich mit liebevoller ^.Jch weiß, ich weiß,' rief Alotzs KremSky. .Hättlaber war unbedi'nat der ehrliche AlovS KremSkv ^!laa biet“ »7deun ihm!Hingabe in ihre Rolle versenkt und nahm jetzt manchen fcn viel früher kommen; . . . aber . . .Va, 1$ K »Tbiefe? 6o6«it »mbe @offi to« »r,6 6«S h£ die seinem kleinen, aber bedeutsamen Wink, mit bem ihr der
W Ihnen das ein andermal, für jetzt wollen wir I das Urteil „geschöpft wie man fich damals in Wien! ^mn^sollte "ffanh^ Nbck^7st?b deutschen Bühnen Dichter das Wesen der Gestalt, die fie verkörpern machen, daß wir diesem Kriminal da den Rücken! ausdrückte. 9 ES lautete aus »maniia Sabre schwer««! dem Theater lange genug mit! sollte, noch klarer und charakteristischer entgegentreten
Mou Kommen Sie/ wandte er sich an &rau ®ol» «eftaB“bItttaul^bJmeöklbera^Sf ISH4 mtt woWiaem I Ife«. bankbar entgegen. Auch sie wußte ihm einige
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«ft begaffen unS halb tanfenb Augen.« I Rwelette von Max Schönau. I„ ^ ^r hattelTeil an diesem Stücke habe, nm dessen Erfolg fie
Die Drei stiegen ein, fast ohne zu wissen, wie! (Nachdruck verboten.) IJJÄ? hlo^ LrÄ Inatürlich mit noch größerem Interesse besorgt
*e» geschah, unb aus bem Fuße folgte ihnen Herr! Die Probe hatte begonnen. Auf der Bühne, bor I ibn8 neibBe »n mack«« e/bL-«! ^°”i fIher r «enl »or* Hermann hatte fich baran gewöhnt, fast jeden teM» nachdem er dem Kutscher zuvor einige Worte I welcher der eiserne Vorhang in halber Höhe drohend P?obe schon8etwaS^me'hr verlanae/rn bftrfen01^^ e nt§e stunden bei ber Schauspielerin zuM.