Einzelbild herunterladen
 

Illustriertes Soiimagsblatt.

r

M SS

n«

die gefährliche und langwierige

Hause zwei Anträge eingebracht, von denen der eine

jenigen zeitweise aufgelösten und jetzt wieder herge-

e.

und

.. El, 2.

3.

1888.

I w

nde» letten

i

der

mb 4i

ru F° schu raße)' ime t lang 56 ra>

lllf

[f er*

^eren 'n demselben enthaltenen Forderungen sich ver- > gegenwärtigt. Nach Alinea 2 bis 4 des Antrags ! können die kirchlichen Oberen nicht nur solche Geist­liche oder Ordenspersonen mit der Oberaufsicht über den Religionsunterricht betrauen, die dem Staat für I die Ausübung eines leitenden Einflusses in der Volks­schule nicht geeignet erscheinen, sondern diese kirchlichen Aufstchtsorgane würden auch in der Volksschule in feinem ihrer wichtigsten Unterrichtszweige ganz dikta- I irisch schalten, die Autorität des Lehrers systematisch untergraben, nach Gefallen Konflikte schaffen und

I schließlich durch Bestimmung desUmfangs" des religiösen Unterrichtsstoffes, wenn es ihnen so beliebt, den ganzen Schulplan über den Haufen werfen können. I Air nehmen selbstverständlich nicht an, daß ein solcher Mißbrauch der Befugnis die Regel bllden würde; aber die Möglichkeit kann nicht übersehen und die ! Besorgnis, daß die Gefahr unter Umständen in weitem Umfange akut werden könnte, nicht zurückge-1 wiesen werden. Es ist auch keine ausreichende Be-1 gründung der Forderungen dieses Antrags, wenn sich! die Einleitung desselben auf len Satz des Art. 24 der preußischen Verfaffung beruft:Den religiösen!

Diejenigen Organe zu bestimmen, welche in den einzelnen Volksschulen den Religionsunter­richt zu leiten berechtigt sind, steht ausschließlich den kirchlichen Obern zu.

Das zur Leitung des Religionsunterrichts be­rufene kirchliche Organ ist befugt, nach eigenem! Ermessen den schulplanmäßigen Religionsunter­richt selbst zu erteilen oder dem Religions­unterrichte des Lehrers beizuwohnen, in diesen einzugreifeu und für besten Erteilung den Lehrer mit Weisungen zu versehen, welche von letzterem zu befolgen sind. I

| »Ja, ich blieb stehen, aber nicht bei einer Freundin I sonder» ans Eifersucht. Ich wollte wissen, ob er l uoch einmal ausgehe, da er so ausnahmsweise früh I seine Wohnllug aufsuchte, «nd ich hatte mich auch uiKt getäuscht. Er ging noch einmal an», obwohl

«erst nach einer halbes Stunde; aber sehen konnte -r «ich nicht, weil ich mich in einer Einfahrt ver- I |teat hatte.

sprach dies wieder sehr leise, aber in einem «Tone, der bestimmter gar nicht hätte sei» können H verschlag jedes Ur WoÄ

I K? ~.^en Verhör," sagte er darauf sehr streng »wollten Sie uns glauben machen, er sei zu Bett gc. gaugen, und jetzt behaupten Sie, er sei noch einmal auSgegange». Welches vo» Beide» ist wahr?"

»Im erste» Verhör," bekauute Nina Haiti,habe ich zu seine» Gunsten gelogeu; jetzt sage ich dte Wahr-

denn der Pater Hot mir uur unter dieser Be»! dtngung Absolution gegebeu." |

»Wie viel Uhr war eS, als er uochmals feine! Wohnung verließ?» , nc|

»Gleich nachher schlug die Glocke ueuu Uhr; aber! als er nuu unter der »ächsteu Sttaßeulaterue in meiner Nähe vorübergiug, hätte ich fast lant auf- gefchriee», eine so große Veränderung war mst ibm! vorgegangeu." w I

. 'Mch dem wahrhaftigen Bekenntnisse, dar Sie abgelegt haben,' begann er, .glaube ich Jbnen Jbre demnächstige Freiheit anköndigeu zn dürfen; denn es

l r -34 gekorche Ihnen, Herr Kriminalrat," erwiderte .°°d »-d-«--»,

Uhr fit in ihrer Wohnung bei ihrem Vater tu "ufgefucht, und wie zärtlich er sich gegen sie benommen habe. Dann ging sie auf das über, was er ihr damals über seine angebliche «tih « "itteUte, und so entrollte sich »ach »«b je»-S Abends biS zu dem Augenblicke, wo Kreß um halb neun Uhr abends die

aorgng angs, immtei u ftatt pfscheir 'trimph der

. /ii T) 7u,r vcv UUlL tüt 11'

von der gesamten Zentrumsfraktion unterstützt wird, bezieht sich auf den Religionsunterricht in der Kolksschule. Der Antrag lautet:

Haltung von Vollblutpferden, die Rennen resp. die Gewährung staatlicher Mittel, die öffentliche Prüfung

aßwaL »weinr- bst mit gönne» :b dar Fm Wittw - Da ch is Sich mtlich leben«

1888. ierei.

Für den Monat März nehmen alle Psstanstalten, auf dem Lande die LaLdpostboten, sowie in Kirch­hain Mtsere Agentur (Herr Buch­binder Rindt) Bestellungen auf die

Oberhesfifche Zeitung

. mit -eren Beiblätter ! entgegen.

Bestellungen für hiesige Stadt nehmen unsere Expedition und unsere Zeitungsträger an.

rn, in ifeN ittaup,

Brant

.1. In das Amt des Volksschullehrers dürfen nur Personen berufen werden, gegen welche die kirchliche Behörde in kirchlich-religiöser Hinsicht keine Einwendung gemacht hat. Werden später solche Einwendungen erhoben, fq darf der Lehrer zur Erteilung des Religions-Unterrichts nicht weiter zugelassen werden. I

Wöchentliche «Mgen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

__________________________________________________Expedition Markt 21. Redaktion, Druck und Berlag von Zoh. Aua.

£WerS8 slüsterte sie nur, als ob fie »icht im Stande wäre, die Worte vornehmlich zu machen; aber I d-r Kriminalrat verstand fie doch, .Sie find äuge, ^ff«, sagte er zu ihr,toenn Sie er wünschen, will ich die Sitzung auf eine Viertelstunde aussetzen." L.f.S' ?e' M gewaltsam zusammen,

nehmend,ich mochte den Kelch heute noch leeren."

»Nun den», welche Veräudenmg war mit Gott, i fried von Kreß vorgegangeu?"

ring wie gewöhnlich seinen Mantel; aber über denselben hatte er ein rotes Tuch um deu Hals geschlungen, wie er früher nie eines im Besitz gehabt.

» r war eine andere geworden;

de»» eS fehlte der Cyliuder, deu er sonst stets getragen^

| b.on Irland, Marquis von Londonderry, zu besuchen.__

I Uber bie hier im Mai zusammentretende Kommission Mur 3morbcn9 der Landespferdezucht hört 8tg." :Die Frage der Förderung und Hebung der Pferdezucht in Preußen, welche einen mcht unerheblichen Teil des Nationalwohlstandes und der Wehrhaftigkeit bildet, ist schon seit einer Reihe von Jahren in den landwirtschaftlichen Kreisen, sowie in °en größeren landwirtschaftlichen Genossenschaften wiederholt Gegenstand lebhafter Erörterungen gewesen. Auch das landwirtschaftliche Ministerium hat dieser Frage seine Aufmerksamkeit zugewendet. Dasselbe berief bereits im Jahre 1875 eine Kommission von Sachverständigen, welche über gewisse, die Landes- pserdezucht betreffende Fragen eingehend beraten hat. Diese Beratungen haben, wenn auch über einen großen Teil der behandelnden Fragen endgültig Abstim- !- mungen nicht stattfanden, weil die Verschiedenheit der

3entralöereme, aus Beamten der Gestüte, Remonte- und Marstallverwaltungen und aus einigen aner­kannten Pferdezüchtern. Die Referate über die Ver­handlungen der Kommission werden geordnet und gesichert werden und im Druck erscheinen, um sie allen

ba& Sie au der That des Gottfried !v°u Kreß weder mittelbaren, »och unmittelbare» «u- rsün^^i^br vorher müffeu Sie ei»e letzte Pflicht I erfülle». Siod Sie bereit, alles Das, was Sir be- kannten, Ihrem Bräutigam ins Aotlitz zu wiederholen ?" L ,®tc i®11 sichtlich zusammen und ihre Kniee zit- terten. Ist es hurchaus notwendig?' flüsterte fie. I "xi ®fbe, erklärte der Kriminalrat, »Ihnen I Gerne diese Qual ersparen, aber ich kaun nicht; denn b°burch, daß fie ihm die Wahrheit iuS Geflcht 6^ft8tth^a /8 werden, ihn zu einem Geständnis zu bringen.*

»So will ich,* hauchte fie.

Eine» Augenblick später klirrte» Sette» im Vor- riwwer.unh Gottftied von Kreß erschieo, an Händm Ä n«!en 9?raeffeIt6 ®m,faUief ^fallen und dlav aus. AIS er aber Niua Hartls aufichtta wurde giug seine Gesichtsfarbe iuS Erdfahle üb», nud scheu' suchten seine unheimlichen Augen den Bode». W

i-tzt der Kriminalrat

Mädchen, aus dessen Gesicht ebenfalls l^der Blutstropfen gewichen war, »wiederholen Sie alles, was Sie uns vorhin erzählt haben; aber ver. schwriGen Sie auch das Sleiuste nicht. WaS ging

ite

! m

S

2. 0»

tzschrtt»

Dir Prophrzrihmrs der Zigemml«.

Crinwml^ioman von Th.eodor Griesinger.

Berlin. WNchi, dcr Saiie cIS* v"9 Mittel, die Sffentliche

Mi! "

c 3 b 8 Ren iwesens vor Ausschreitungen durch Erhöhung der Rennprämie und Beschränkung der m Handikaps, die Schaustellung von geprüften Vollblutpferden tn Gemeinschaft mit Halbblutpferden, rbIr£?^^ der Pferdezuchtvereine an die landwirt- sthaftlichen Zentralvereine und endlich die Beibehaltung _ Korordnungen und Einführung da, wo sie ge- wunscht werden. Die Kommission, welche im Mai dieses Jahres in Berlin zusammentreten wird, soll

| uud seine Stelle nahm ein dnnkler, breitkrämpiger I ei». Was mir aber am meiste» auffiel

I rafiertte ?»'»5Schnurrbart ab- IraPert, ben er sonst Wit so großer Vorliebe pflegte | Dem Kriminalrate war während seiner ^usdahu schon viel Außerordentliches I etc ^attc t8 daher gelernt, sich zu «beherrsche». Jltzt aber konnte er einen lauten Aus»I Irnf nicht unterdrücken, während die anderen Herren I vom grünen Tische erregt anfspraugen nnd sich erst ötafUaebfflh«»??6 <be ber Kriminalrat einen iiotnr gegeben hatte. I

. -Wissen Sie," fragte nun der Kriminalrat Nina H^ril,zu welchem Zwecke Kreß diese merkwürdige! Veränderung mit sich vornahm?" ,8e |

-34 denke," flüsterte fie,um sich auf dem Liebes- Gang, den er vor hatte, unkenntlich zu machen." I. .Nein, sprach der Kriminalrat mit tiefstem Nach. Nt $etbre*enabeihnaU^rb e ^eberschast des gräßlichln an das Verbrechens, das er zu begehen iw Begriffe stand ' auf einen andern, mit dem er Aebnli-bk.il wt»

wälze» und dies ist ihm anch »nr allzugu/gAungen.'

gangen, nm ,n ttfahreE"wohin^er fich^beg^e?"^^' I Rbne^unh ? ^"undzwanzigstm FebrnaT'zwis^ ,3a," sagte fie,und er verschwand in bem Lnfe fJt,? Sf' unb was haben

Nnmwer 330 ber Glockengüsse in berLeovalbn»rsN« r. 'p^r beobachtet, nachbem Sie bemselben vor

»Warteten Sie, bis er »iebet h7rS^ G-sagt hatten?*

»34 wartete eine ganze Stnude- aber als er d'0T&t ?tbn,n (S,rT *11

Ä Gi°g./ch «achHause. 3ch hatte

ia bie Gewißheit, baß er bie Treue, bie er mir ge­schworen, gebrochen hatte.* 8

i Mitleidig betrachtete sie der Kriminalrat nud setzte t®8 Hni i^r 8?nhe zu gönne», nun auf eine btefer 3«« aber liefe er sie roteoer vorsoroeru.

I mittags militärische Meldungen entgegen und em- f£,V"G den Chef des Militärkabinetts, General von Albedyll, zum Vortrage. Der Kaiser ist von den ! Trauer- und Krankheitsfällen in seinem Hause schwer bedruckt, und wenn der Zwang der Repräsentation vorüber, g-ebt er sich den Ausbrüchen dieser schmerz­lichen Stimmung auch stärker hin. Dieser Tage

I "urde Generalarzt Dr Lauer nachts an das Bett des Kaisers gerufen. Der Kaiser saß, so erzählt

lasse ihn nicht schlafen, er möchte dock ,'cbleuniatt nn-b! ^?^geln uni, Einrichtungen zur Hebung der Pferde- San Remo reisen. Dem Zureden des Leibarztes ae= In.fpL ®ie^ctbe soll zusammen­

lang es, den Kaiser von diesem Vorhaben abzubrinoen $ I © n tDn}>en "^^'lgliedern des Landes-Ökonomie- !°^bnde Mitteilung zu: In konservativen Kreisen des Reichstages plant man einen Antrag des Jn- halts einzubringen, der Reichstag wolle beschließen, dem Kaiser ehrerbietigst das Gesuch zu unterbreiten,

ime 4 a lani

2 rn

"A. uni

A

enb

anjeigen nimmt eittgegen die Expedition d. Blatte»-------

sowie d. Amioncen-Bureaux von Laasenstein und Voaler

m Franksiirt a. M-. Cassel, Magdeburg u. Wien Rudolf YYIIf

Moffe »n Frankfurta^M., Berlin, München n. Köln; G. L. ___________________________ ^0"l»e u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover. Pari».

4. Die kirchlichen R-Hövv-» f-'-- densUntenicht in L. " inju. ~

?eI'r-°*§rnterTi^t unb bie ^igiöse Hebung in Religions-Gesellschaften. Derselbe Verfassunas-Artikel Kra ^E°sten, welche die gefährliche und langwierige den Schulen dienenden Lehr- und Unterrichts- weist, ohne jede Klausel von der IKronprinzen verursacht, aus Reichsmit-

bucher, den Umfang und Inhalt des schulplan- anspruchten Einspruchs- und Maßreaelunasreckts ber £ stritten werden mögen. Der Staatssekretär mäßigen religiösen Unterrichtsstoffes und dessen Kirche, dem Staate bie ber 2eS r anL t Auswärtigen Amts Graf Herbert Bismarck

Vertelluna aus die «meinen Klotten Volksschulen zu. Es l egt also äuf ber Land bn6 I IT- UrIaub genommen, um wie im vorigen

die Ki7ch- für die Form" in^ des VizekönIgS

gionsunterricht in der Volksschule leitet, eine Ver- b' "

ständigung mit dem Staate suchen muß und sie nicht einseitig nach ihrem Gefallen bestimmen kann.

Auch hier liegt eben ein Gebiet vor, wo mit schroffer Betonung desRechts" von der einen oder von r>er anderen Seite nichts erreicht werden und nicht die Kampflust, sondern nur das Friedens- bedurfnis und das Gefühl der gemeinsamen Auf­gabe zum Ziel führen kann. Und da tatsächlich auch m der katholischen Bevölkerung unseres Staates kein Zweifel darüber bestehen kann, daß unsere christ- lnhe und von christlichen Grundsätzen geleitete Re­gierung der Kirche für die Ausübung ihrer Thätiqkeit auch im Rahmen der Volksschule, die Hand weit entgegenzustrecken geneigt und mit Freuden bereit ist, | notte Maß ihres legitimen Einflusses und!

Verteilung auf die einzelnen Klassen.

Was an diesen Forderungen ohne weiteres be« rechtigt ist, besteht bereits in Hebung. Die Schul­amtskandidaten werden in der Religion, und zwar unter unverbrüchlicher Anlehnung an die Dogmen uud das sonstige Lehrgebäude ihrer Konfession geprüft, iwd wenn Wert darauf gelegt wird, daß höhere kirchliche Organe oder ihre Delegierten dem betreffen«1 ben Teil der Prüfung regelmäßig beiwohnen, so wird I diesem Wunsch, wie durch ein Reskript des Kultus­ministers vom vorigen Jahre bereits aus eigener Initiative geschehen, vonseiten der staatlichen Behörden gewiß gern entsprochen werden. Auch später gegen

-er Vitt-thor-Me Volstsfch«l-Antrag ! Religionslehrers von ben Organen ^er Sinbe gdtenb ^"ßischen Abgeordneten- gemachte Bedenken werden sicherlich Berücksichtigung eingebracht, von denen der eine finden. Die Form, zu der diese berechtigten Achp^iche

die Wiederverleihung der Korporationsrechte an die- j der Kirche in dem Alinea 1 des Antr-ms nn«npftnitpt I jenigen ze, iwe.se ausgeWeu und jetzt wieder herge- werden und die Einführung einer u m a ekebr ten le9't,men Einflusses und

Erscheint täglich außer an Werktagen nach vonn» und <

ftvÄÄÄ Marburg,

ggg* **' Donnerstag, 1. März 1888

wollte dadurch beweise», daß er vo» halb er: ® Uhr an jenem Abend in seinem Zimmer ge» Mei, während er doch in Wahrheit anderswo war. --Pater sagte mir, man heifee das ei» Alibi." ttfl -«üblich wird» Licht," flüsterte bet Kriminalrat UJJ«D Nebenrichtern zu unb machte sich zugleich feine Walde Mi. »Wann verliefee» Sie mit 3hrem Bräuttgam au a ?Wohnung?" fragte er laut. ,Lm ersten Verhör »an« ®ie a», Sie wüßten bie Zeit nicht genau; es S »°ber h°lb zehn Uhr gewesen sein." .

sagte bie Unwahrheit, eS war erst wenige Men über acht."

v »««A°»u kamen Sie vor bei Wohnung Ihres I "flgams an?"

[1296 »«was vor halb Nenn."

bliuns 6Iteben bann, als er in fein Zimmer W Gegangen war, noch eine Zeit lang mit loprennbin plaudernd, stehen uud sahen wie er 'N- ' löschte?"

I Ä , lKachdruck verboten.)

(Fortsetzung.)

»Sie geben also zn," fuhr der Kriminalrat fort, den beiden ersten Verhören gelogen zu haben, und muß ich alle ftüher an Sie gestellte» Frage» lderholeu."

»Nein, nicht alle," erwiderte Ni»a Hartl; »denn nsten fünf oder sechs habe ich ganz der Wahr- gemäß beantwortet, und gelogen habe ich bloß dem Augenblick au, wo Sie von mir wisse» en, ob ich meinen Bräutigam regelmäßig nach ^Wohnung begleitet habe."

i*"ün? nnd was antworten Sie jetzt?" fragte ber Wnalrat, indem er das Protokoll zur Hand nahm. -34 antworte, daß es soust nie geschah, daß er . aL®6« am stebeuuudzwauzigsteu Februar durchaus ruo Bea wollte, uud ich weiß jetzt auch warum." |

-und warum?" I

bezi

3,