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Die Regierung hatte nun für die Verteilung der bewilligten 20 Millionen vorgeschlagen, jeder Ge- «einde 400 Mk. für den einzigen oder ersten Lehrer,

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auf dem Lande, das Schulgeld, soweit es durch den neuen Staatszuschuß nicht gedeckt werden sollte, mit gewissen Modifikationen forterhollen werden soll.

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großen Verschiedenheit der Einrichtung, Dotierung der Schulstellen und der Unterhaltungspflicht in den ein­zelnen Landesteilen. Jedenfalls ist dieses Gesetz als em erster großer wichtiger Schritt in der finanziellen und sozialpolitischen Entwickelung unserer Verhältnisse mit lebhafter Freude zu begrüßen.

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200 Mk. für jeden folgenden ordentlichen Lehrer, 100 Mk. für eine Lehrerin oder einen Hilfslehrer zu bewilligen, während die Komnnssion beschlossen hat, für jeden weiteren ordentlichen Lehrer 300 Mk, für eine ordentliche Lehrerin 200 Mk., für Hilfslehrer 100 Mk. und ebensoviel für Hilfslehrerinnen zu be­willigen.

Der Finanzminister, der erst nach der zweiten Lesung in der Kommission erschien, hat jedoch erklärt, daß die durch eine solche Erhöhung eintretende Mehr­belastung der Staatskasse von 34 Millionen zur Zeit nicht beschlossen werden könne, weil die hierzu ersorderlichen Mittel noch nicht mit Sicherheit in Aussicht genommen werden könnten. Derselbe hat aber die bestimmte Zusicherung gegeben, daß sofort, sobald diese Mittel vorhanden, in der Richtung der Kommissionsbeschlüsse von der Staatsregierung vor­gegangen werden solle.

Die Kommission hat ferner die Uebertragbarkeit des Zuschußes für den ersten Lehrer ec. auf weitere Lehrer an derselben Schule in dem Falle anerkannt, daß die erste Lehrerstelle schon genügend dotiert ist, dieselbe hat auch die vorgeschlagenen Abzüge bei Va­kanzen beseitigt.

Die Beratungen des Plenums werden nunmehr zeigen, inwiefern die Beschlüsse der Kommission die Zustimmung der Staatsregierung finden werden.

Am Schlüsse der Beratung des Gesetzes wurde von konservativer Seite der Antrag gestellt, die Königliche Staatsregierung aufzufordern, die gesetz­liche Regelung der Lehrergehalte ins Auge zu fassen, namentlich auf Herstellung einer weiteren Alters­zulage für die Volksschullehrer Bedacht zu nehmen. Diese im Interesse der Lehrer warm befürwortete Resolution wurde mit großer Mehrheit beschlossen. Es war sehr ivertvoll, daß der Herr Minister auf eine konservativerseits erfolgte Anregung bereitwillig zusicherte, daß thunlichst schon jetzt in diesem Sinne Verfahren werden sollte, mioweit durch das neue Gesetz Summen des Dispositionsfonds zur Unter­stützung der Gemeinden für Schullasten [ein Betrag von 12 700 000 Marks disponibel würden. Man darf daher hoffen, daß durch dieses Gesetz nicht allein den Gemeinden eine wesentliche Erleichterung ihrer Schullasten gewährt, sondern auch auf dem Wege der Verbesserung der Lehrergehalte ein Schritt vor­wärts gethan wird.

Tie vorhandenen Schwierigkeiten bestehen in der Größe der Summen, welche für einen großen Staat wie Preußen mit 65 000 Lehrern aufzubringen sind, um etwas erhebliches zu leisten, sodann aber in der

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»Doch, doch, Herr Kriminalrat, der Mond schien hell genug, um alles genau beobachten zu können." [ «So beschreiben Sie mir den Manu."

,Er war groß und schlank gewachsen, hatte dunkeles Lockenhaar und mochte etwa scchsundzwanztg Jahre Wen. Bekleidet war er mit einem weitem stahl-

*) Wir entnehmen die nachstehende Darstellung den Mitteilungen eines Kommissivnsmitgliedes, des Herrn Justizrat Dr. (Stimm.

Mein; ich hatte ihn früher nie gesehen."

»Eben so wenig werden Sie mir sagen können, We der Fremde ausgesehen hat; denn eS waS ja tiefe dunkle Nacht, und auf der Au brennen keine «lernen?"

Nauru Mantel, über welchen er um den Hals ein soteS Schlingtuch geknüpft hatte, und auf dem Kopf trug er einen breitkräwpigen Schlapphut."

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r-lksschullak und i'elirerbesoldung^)

Die Kommission des Abgeordnetenhauses zur Be­ratung des Gesetzentwurfs für Erleichterung der Bolks- schullasten hat ihre Arbeiten beendigt und es sind nicht unerhebliche Veränderungen der Vorlage be­schloßen worden.

Seitens der Kommission wurde in ihrer Mehrzahl die große Befriedigung ausgedrückt, daß die seither verfolgte Wirtschaftspolitik., namentlich die Zölle und indirekten Steuern es ermöglichten, jetzt mit einer Erleichterung der drückendsten Kommunallasten vor­zugehen, wozu unzweifelhaft die Lasten der Gemeinden für die Volksschulen gehören. Um die Wohlchat des Gesetzes zum vollen Ausdruck zu bringen, war seitens der konservativen Partei der Aushebung des Schul­geldes in der Vorlage im Grundsätze zugestimmt, aber der Uebergang zu diesem Zustande dadurch erleichtert,

Eriminal-Roman von Theodor Griesinger.

(Nachdruck verboten.)

(Fortsetzung.)

»Sie kannten den Mann, welcher den Sack der- Nub, natürlich nicht?"

Ei« Maskenball.

(Nachdruck verboten.)

Laino ist ei» kleiner Ort von ein paar tausend Einwohnern an der Grenze jener berühmten und be» rüchtigten Provinz, die man Calabrieu nennt. Es ist eine fitHe, ruhige Stadt, mehrere Meilen von der Bahn gelegen und die Weltereiguisse haben es nicht allzu eilig, bis sie in das Weichbild der Stadt dringen. Man interessierte sich nur wenig für das, was außer, halb von Stadt und Provinz passierte, gar nicht um das, was außerhalb der Grenzen Italiens sich zutrug. Man ging sciueu Geschäften nach, erntete auf den Feldern das tägliche Brot, zahlte murrend seine schweren Steuern und vertraute tat übrigen dem lieben Herrgott und dem strengen Sindaco, Bürgermeister, Bartolomeo. Bartolomeo war die Respektspersoo, gegen deren Anordnungen and Befehle es keinen Wider sprnch gab. Und das wollte gar viel sagen. Denn der Präfekt der Provinz konnte sich eines solche» Gehorsams nicht rühmen, und in seinen Berichten an die Regierung des Königs Vittorio Emauuele in Rom standen manche Klagen zu lesen.

Herr Bartolomeo war unnmschränkter Beherrscher der Stadt; aber er hatte noch einen Rivalen, das war seine Tochter, die nach der Himmelskönigin ge» naunt war, die schöne Maria. Maria war für alle jungen und viele alten Männer von Laiuo die KS- uigiu, deren Wunsch Befehl war, und der Vater Sin­daco war stolz auf die Triumphe seiner schönen Tochter. Konnte man es ihm verdenken, wenn er mit dem Mädchen hoch hinaus wollte? Ihm war kein Freier gnt genug, und als Maria achtzehn Jahre alt ge- worden war, hatte sie mindestens ebenso viele Heirats- anträge erhatteu, aber in Folge der Einrede Pap« Bartolomeos »och keinen einzigen Bräutigam. Bon ihren Jugeudgespielinueu war schon manche verheiratet und tröstete sich in glücklicher Ehe für die Triamphe, welche Marias Schöuhett feierte vnd die de« Neid aller jungen Mädchen von Laino erregten. Herr Bar­

bracht, welcher die Einnahmen auf 48 681 204, die Ausgaben auf 69 865 019 Mark beziffert. Stadi- kärnmerer Maß bezeichnete den Etat als einen günstigen, denn es sei möglich gewesen, den Normalsatz von hundert Prozent bei dem Einkommensteuersatze nicht zu überschreiten.

[Vom Kronprinzen.) Die Athmung des Kronprinzen ist freier, offenbar verursacht durch den anderweitig bestätigten geschwürigen Zerfall der rechts­seitigen Kehlkopsgeschwulst. Hiervon stammt auch, wie man derNat.-Ztg." meldet, die bräunliche Färbung des Auswurfes und die Spuren der Blutbeimengung, welche letzteren, wie gemeldet, zweifellos nicht von dem Reiz, den die Kanüle verursacht, kommen können. DemBerk. Cour." teilt man von genau unterrich­teter Seite mit, es werde auch weiterhin in regel­mäßigen Bulletins jede Kraukheits- und Beßerungs- Erscheinung kurz und genau ausgeführt werden, da­gegen liege es im Interesse des hohen Patienten, jede Angabe über das Wesen des Leidens zu unter­lassen, also auch nichts über ärztliche Ansichten anzu­führen, die sich auf Grund gemeinsamer Untersuchungen gebildet haben. Es wird scharf unterschieden werben zwischen medizinischen Interna und offenkundigen Wahrnehmungen beim Krankheitsverlauf. Diese Zu­rückhaltung auf der einen Seite, wie offenes Aus­sprechen der jeweiligen thatsächlichen Lage andererseits entspricht nach den bisher gewonnenen Erfahrungen dem Interesse des Patienten, wie der mit ihm leidenden kronprillzlichen Familie zu allermeist. Die Ärzte würden glücklich sein, wenn jedwede Polemik unterbliebe und allerwärts die Überzeugung gewonnen würde, daß ununterbrochen alles geschieht, was dem hohen Kranken irgendwie förderlich ist. Deshalb kommt auch der Wunsch auf, es unterbleibe fortan jede einseitige ärztliche Mitteilung über Einzelerschei­nungen und vollends über mögliche Besorgnisse, wie freudige Erwartungen. Die Krankheit des Kron­prinzen ist leider so tückischer Natur, daß sie jede Voraussagung unmöglich macht und setzt sie heute den Pessimisten ins Unrecht, so verlacht sie morgen jede optimistische Erwartung. Jede nachhaltige Be­sorgnis, die dem Mißtrauen entspringt, bringt wie eine Fluthwelle bis in die Räume der Villa Zirio hinein, die doch der Schonung und Ruhe so unend­lich benötigt sind. Trotz aller Qualen, die er durch­zumachen verurteilt ist, hat sich der Kronprinz die volle Freude am Leben bewahrt, und diese Freude entstammt der rührenden Liebe zu seiner Familie wie der Sehnsucht nach dem Vaterlande, dem er gern noch lange dienen möchte. Es ist ergreifend.

»Wieviel Uhr war es, als Sie die Wohnung Ihres Vaters verließen?"

ES wird gleich nach acht Uhr . . . nein, nein, auch dies weiß ich nicht mehr genau."

Ihr Bräutigam hat angegeben, daß es keinesfalls vor halb zehn Uhr gewesen sei, und wenn er die Zeit so genau kannte, so werden Sie wohl ebenfalls das Schlagen der Uhr nicht überhört haben. Bei Ihrem Eid forderte ich Sie auf, die Wahrheit zu sagen."

Nina Haiti zögerte längere Zeit mit der Antwort und ihr Auge suchte beharrlich den Bodeu.Es wird," flüsterte sie endlich, indem sie die Worte unr mühsam hervorbrachte,es wird wohl so gewesen sein, wie mein Bräutigam saHe."

Ging denn Ihr Bräuttgam, uachdem Sie sein Haus erreicht hatten, hinauf in sein Zimmer?"

3a; ich sah gleich nachher Licht bei ihm."

Und dann machten Sie sich wieder ans den Heimweg?"

Nein, ich blieb noch eine Zeillang stehen, weil... weil eben eine Bekannte von mir die Straße herkam und ... . und da sah ich denn, daß ... . daß das Licht in seinem Zimmer erlosch, weil er zu Bett gegangen war."

Der Krimivalrat schüttelte mit dem Kopf; denn er glaubte, mit Bestimmthett annehmeu zu dürfen, daß Nina ihm die Unwahrheit bericht?. Aber Be­weise dafür hatte er keine. Da stand der Beisitzer Mindl ans und flüsterte ihm einige Worte ins Ohr. So wie er diese Worte vernahm, wußte er mit Ge­nauigkeit, woran er sei.

Nina Hartl," fragte er streng,woher haben Sie die Gehänge in Ihren Ohren?"

Sie find ein Geschenk meines BräuttgamS," er­widerte sie,das er mir von Pest mitbrachte."

Legen Sie die Ohrgehänge ab," befahl der Kri- minalrat,und Sie Herr Mindl, vergleichen Sie dieselben mit dem Register bet geraubten Pretiosen."

(Fortsetzung folgt.)

rat die Bewohner des HauseS Nr. 17 der kleinen Ankergasse; allein durch deren Aussagen konnte so gut wie nichts zu Tage gefördert werden. Herr und Fran Stander erklärten, sich wenig nm ihren After­mieter bekümmert zu haben und zufrieden gewesen zu sein, wenn sie allmonatlich ihr Mietgeld richtig erhielten. Der Portier von Nr. 17 aber, ein alter Mann, war in den letzten Tagen des Monats Febrnar sehr nnwohl gewesen und hatte seinen Dienst oft und viel fremden Personen überlassen müßen. Durch ihn also konnte nicht ermittelt werden, ob der Ange­klagte in der Thal am bekannten fiebenundzwauzigsten von abends halb zehn Uhr an bis morgens ein Uhr zu Hause geweseu sei, und eben so wenig wußten dies die übrigen Bewohner von Nr. 17.

In zweiter Linie vernahm der Krimiualrat die Nina Hartl von dem Hauptsteuergebäude, und die ersten Fragen beantwortete sie, ohne irgendwie zu stocken. So gab sie namentlich ganz offen au, auf welche Art sie mit Gottfried von Kreß während seines Auseut, halt» bekannt geworden, und wie dann die Bekanntschaft nach langer Unterbrechung wieder angeknüpft worden sei, nachdem derselbe in Reigern bei Herrn Franz Klein eine Anstellung gefunden hatte. Später aber als der Kriminalrat auf das Leben des Kreß während seines Aufenthaltes in Men überging, wollte sie hie und da nicht recht mit der Sprache heraus und er. weckte dadurch den Verdacht, baß sie bet Wahrheit nicht ganz getreu bleibe.

Sie Tagten vorhin," fragte sie ber Krimiualrat, nachdem sie wieder einmal ins Stocken geraten war, daß Sie am fiebennndzwanzigsten Februar ihren Bräutigam bis an seine Wohnung begleitet hätten. Geschah die» regelmäßig alle Abend?"

Nein," meinte sie,nicht regelmäßig, aber .... aber hie und da."

Forderte Sie Ihr Bräutigam dazu auf, oder boten Sir sich ihm von freien Stücken znr Beglei- tnng an?"

»Ich . > ich weiß eS nicht mehr.

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Deutsches Reich.

Berlin, 23. Febr. Der Kaiser nahm heute den Vortrag des Kriegsministers und sodann den des Generals v. Albedyll entgegen. Aus heute Abend sind zum Thee bei Sr. Majestät geloben der Prinz und die Prinzessin Wilhelm, der Erbprinz v. Meiningen und der Kultusminister v. Goßler. Der Bundesrat überwies den Gesetzentwurf über die Erwerbs- und Wirtschaftsgenoßenschasten an die zuständigen Aus­schüsse und stimmte dem Gesetzentwürfe über Abän­derung des Artikels 24 der.Reichsverfaffung dahin zu, daß fünfjährige Legislaturperioden eingeführt werden. Seites des Kongresses deutscher Land­wirte sind Klagen darüber erhoben worden, daß weder das Branntweinsteuergesetz noch die letzte Zoll­novelle in ihren Wirkungen den in landwirtschaftlichen Kreisen gehegten Hoffnungen entsprochen hätten. Es mag dahingestellt sein, meinen dieBeil. Pol. Nachr.", ob und inwieweit die erhobenen Klagen begründet sind. Jedenfalls aber werde daran zu erinnern sein, daß weder das Branntweinsteuergesetz noch die Zoll­novelle nach den Regierungsentwürfen angenommen sind, und daß gerade die daran vorgenommenen Ab­änderungen eine wesentliche Einwirkung auf die un­günstige Entwickelung der Getreide- und Spirituspreife ausgeübt haben. DieNordd. Allg. Ztg." sagt bezüglich Bulgariens: Wenn sich eine der Vertrags- mächie, namentlich Rußlands, an die hohe Pforte mit dem 9ln trage wenden sollte, durch eine Kongreß­akte Bulgarien die Anerkennung zu gewähren, so könne das Kabinett in Konstantinopel sich nicht ab­wehrend verhalten. Unzweifelhaft stehe Rußland das Recht zu, einen solchen Antrag zu stellen. Die deutsche Regierung dürfte, sobald der russische Eintrag in Konstantinopel gestellt worden, ohne Rückhalt zum Anschlüsse bereit sein, weil sie an dem Vertrags rechte von 1878 festhält. Bei Beginn der heutigen Siadtverordnetenfitzung gedachte der Vorsteher des Ablebens des Prinzen Ludwig von Baden, welches das durch das Leiden des Kronprinzen schon in tiefe Betrübniß gesetzte Kaiserhaus auf's Schmerzlichste betroffen hätte. Die Versammlung erhob sich zum Zeichen der Teilnahme von den Sitzen. Alsoann wurde der Stadthaushaltsetat pro 1888/89 einge-

Für den Monat Marz nehmen alle Pvstanstalten, auf dem Lande die Landpostboten, sowie in Kirch­hain unsere Agentur (Herr Buch­binder Rindt) Bestellungen auf die

Overhesfische Zeitung

mit deren Beiblätter entgegen.

Bestellungen für hiesige Stadt nehmen unsere Expedition und unsere Zeitungsträger an.

;r W daß in den Städten die Forterhebung des Schulgeldes in den Bürgerschulen gestattet, wenn nur schulgeld- itteh freie Volksschulen in ausreichendem Umfange einge- vev richtet würden, wie dies z. B. in Marburg bereits t'-li der Fall ift, sodann für alle Schulen, namentlich

Sem Aussehen glich also ziemlich dem Ihrigen?" In Einigem, ja; aber ich pflege weder ein «chliugtuch zu tragen, noch einen Schlapphut, und *®erbem kennzeichnet mich mein Schnurrbart, während der Mann mtt dem Pretioseusack glatt rasirt war." Damit hatte für heute das Verhör ein Ende, und »tr Gefangene wurde abgesührt. Aber unausgesetzt Erfolgte der Kriminalrat die Sache weiter, und schon Ate Stunde später ordnete er eine genaue Haussuchung * der Wohnung Gottfrieds von Kreß an. Auch war M Resultat ein sehr lohnendes; denn- mau fand, Ater schmutziger Wäsche versteckt, fast alles, was d°u den geraubten Gegenstände noch fehlte, allein «8 baare Geld ausgenommen.

. Später ging der Krimiualrat an die Vernehmung der Zeugen, und olle Personen wurden auf gefordert -A« welchen mau annehmeu konnte, daß sie zu Gott- «Jeb von Kreß in irgend einer Beziehung gestanden «tten. In erster Linie vernahm also der Kriminal-

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. - Illustriertes Sonntagsblatt

Expedition Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Lnq. Koch.

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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Anzeigen nimmt entgegen die Expeditton d. Blatte-,

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