Illustriertes Sonntagsblatt.
Expedition- Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Luo «och.
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C"cne Kette mit runden Gliedern unb einem gol- *t®’8 Medaillon, das ringsum mit Diamanten bk-
vollziehe sich, soweit die Untersuchung urteilen lasse, in den oberflächlichen Schleimhäuten, aber in der
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setzt ist. 5) Ein Collier, bestehend aus einer Reihe echter großer Granaten, schwer in Gold gefaßt. 6) Ein paar lange emaillierte Ohrgehänge. 7) Ein paar Ohrgehänge, aus einem einzigen großen Brillant bestehend. 8) Ein paar kleine Ohrgehänge mit vierzig kleinen Brillant u. 9) Eine feine Venetianer. fette mit glattem Schlosse. 10) Eine lange Schnur großer, echter Perlen. 11) Line lange Schnur großer, chter Granaten. 12) Eine goldene Repetieruhr äl- terer Fcgon mit glattem Gehäuse und goldenem Uhrschlüssel. 13) Eine goldene Reperieruhr größe.er Gattung mit guillochirtem Gehäuse. 14) Drei Brillant, ringe, sogenannte Rosen, wovon einer sehr groß ist. 15) Zwei goldene Armbänder, bestehend aus sechs parallel taufen Den, venetianerartigeu Ketten, einem Schlüffe! mit großem Diamant. 16) Ein schweres, goldenes Schaustück in der Größ- eines Lllienthaleis, auf der einen Seite mit dem Salzburgischen Wappen, ans der andern mit dem Brustbilde des Kurfürsten Ferdiuand, unb getragen an einer starken Veuetiauer- fette. 17) Ein... .* Doch warum soll ich bev Leser mit ber Aufzählung aller biefet Schmuckgegen- stäube ermüde» ? Im ganze» waren eS hundertuud- stebenundzwa»zig, und einer immer wertvoller als der andere.
Die zwette Kundgebung führte den Titel: .Amtliche Perfonsbeschreibung eines mutmaßliche» Verbrechers. Derselbe ist etwa fü»fundzwa»zig Jahre alt oder auch etwas älter, hat eine große, schlanke Statur, ein langes, schmales Gesicht, dunkelbraune, dichte Haare, welche in Locken gelegt find, groß«-, schöne, dunkle Auge», einen proportionierten Mund o»d schöne, weiße Zähne. Seine Kleidung bestand aus einem weiten stahlgrautuchenen Mantel mit langem Achselkragev und einem rolseideuen Halsschlingtuch darüber. Zur Kopfbedeckung hatte er einen Schlapp Hut von schwarzem Filz, und unter dem Mantel trug er eine» dunkelbiauneu Gehrock. Auch zeichnet er ich durch eine stramme, militärische Haltung aus, und sein Benehmen ist einladend und gebildet.«
Also lauteten die zwei Kundgebungen, und zum Schluß wurden bei beiden alle Sicherheits- und Auf. ichtsbehörden aufgefordert, der Wieuer Polizeiober, direkliou sogleich Anzeige zn mache», wenn sich eim ichere Spur zeige, welche zu einer Entdeckung führen könne. Des Raubmords selbst aber erwähnte man gar nicht, und eben so wenig durfte ein Wiener Blatt von demselben sprechen. Natürlich; denn die guten Wiener Bürger hätten ja sonst aus ihrem gewohnten Vergnügungsleben aufgeschreckt werden können, und dies wollte man um jeden Preis vermeiden. Im übrigen trug selbst dieser geringe Grad von Publi- zttät seine Früchte, wie wir schon gleich nachher sehen werden."
Am erste» März abends war der Oberkommissär Nischen, beglettet von zwei Polizisten, mit Extrapost nach Gloggnitz gefahren, und schon in ber Nacht vom zweiten auf den dritten langte er trotz des weite» Weges wieder in Wien an. Die Insassen des Ge. fährteS ober hatten sich um eine Person vermehrt, nämlich nm einen an Hände» und Füßen gefesselten Gefangenen, unb dieser G fangene war Richard Kup putsch, der Geschäftsführer der Frau Witwe Schradin. Der Oberkommissär hatte deuselbe» tu der Wohnung des alten Revierförster Hofer, seines Oheims, ge- troffen und natürlich auch sogleich verhaftet, obroobl er heftig protestierte und sich auf seine Unschuld berief.
Gleich am Morgen des dritten März, nachdem Richard Kuppitsch noL in der Nacht in das Krimi nalaunsgefängniS abgeliefert worden war, »ahm der Oderkommiflär auf Befehl des KriminalratS von Lama in der bisherigen Wohnung deS Verhafteter bei der Frau Witwe Schradin eine genaue Haus- uchnng vor, wie auch schon vorher in Gloggnitz bei dem Revierförster Hofer geschehen war; allein es fand sich weder hier noch dort auch nur das Geringste von den geraubt n Wertsachen, und selbst das Baargeld, daS ber Gefangene bet feiner Verhaftung bei Ich trug, belief sich auf eine nur ganz unbebeutenbe Summe, während bie geleerte Geldtasche ber Frau
werde, gegen unser Wollen und Bestreben mit Ruß- Nb in Konflikt zu geraten“, während Fürst Bismarck
aus den Vorgang des Kongresses zu beziehen war. — Ter Justizminister hat amtlch ein Erkenntnis des Oberverwaltungsgerichts vom 6. v. M. kundmachen lassen, wonach die Ausübung der Rechtsanwaltschaft nicht als Betrieb eines Gewerbes im Sinne des Gemeinde-Abgaben-Gesetzes vom 27. Juli 1885 anzusehen ist, derselben vielmehr eine öffentlich- rechtliche Natur beiwohnt. Der Gerichtshof führt aus, daß das geltende Reichsrecht den Zutritt zur Berufstättgkeit des Anwalts erleichtert, aber dem Anwaltstande zugleich eine öffentlich-rechtliche Stellung eingeräumt hat, wie sie dem preußischen Recht in diesem Umfang unbekannt war. Die Rechtsanwaltschaft bildet zufolge des durchgeführteu Anwaltszwanges grade für die wichtigsten Angelegenheiten ein notwendiges Bindeglied der zur Handhabung der Rechtspflege getroffenen Staatseinrichtungen, dergestalt, daß der Staat dieser seiner vornehmsten Aufgabe ohne Beteiligung derselben gar nicht gerecht werden kann, die Rechtsanwälte also zu einer unmittelbaren Mitwirkung bei Erreichung dieses Staatszweckes berufen sind, wobei es naturgemäß dem Staate auch oblag, den Rechtsanwälten em ihrer Stellung entsprechendes Einkommen zu sichern. Letzteres ist durch Regelung des Gebührenwesens geschehen, wobei der Staat unter Umständen sogar mit öffentlichen Mitteln ein- tritt. Das Verhältnis des Rechtsanwalts zu seinem Machtgeber von dieser seiner öffentlich-rechtlichen Stellung zu sondern, ist untunlih; nur um dieser seiner Stellung willen werden von der Allgemeinheit und dem einzelnen seine Dienste in Anspruch genommen, und nur diese öffentlich - rechtliche, bevorrechtete Stellung wird zur Quelle seines Einkommens. Das Vorwalten der öffentlich-rechtlichen Natur safließt die steuerliche Behandlung der Rechtsanwaltschaft unter dem Gesichtspunkt eines Gewerbebetriebes unbedingt aus, ebenso steht es außer aller Frage, daß die Tätigkeit des Notars keine gewerbliche ist. — Amtlicher Mitteilung zufolge ermäßigt die Englisch-Amerikanische Telegraph en-G esellschaft vom 16. ds. ab die Wortgebühr für die Kabelstrecke von London oder Brest über Galveston nach Eeuador auf 0,15fr oder 7,65 Mk. Bisher betrug die Gebühr 9,80fr oder 8,05 Mk. — In dem Verzeichnisse der niederländischen Postanstalten, nach welchen telegraphische Postanweisungen angenommen werden können, sind die Orte Jersoka und Wolwega nachzutragen.
— Wie angelegentlich die Kaiserin der Entwicklung der Fortbildungsschule für Mädchen ihre Teilnahme zuwendet, geht aus einem Schreiben hervor, welches der Kabinetsrat der Kaiserin, Herr v. d. Knese- 1
dieser Beziehung nützliche Anregung gegeben zu haben — Der erwähnte Vortrag wird, wie der Verfaffer mitteilt, als Broschüre in erweiterter Form und unter Benutzung des inzwischen neu gegebenen Materials anfangs März im Verlage von H. Worms in Berlin erscheinen.
— Die „Riforma" bringt unter dem 7. d. M. einen Leitartikel unter der Ueberschrift: Die Rede des Fürsten v. Bismarck. Da dies die erste Aeußerung über die neuliche Kanzlerrede ist, welche uns aus Italien von einer angesehenen Stelle aus zugeht, folgt der Artikel hier in Uebersetzung: „Wir hatten uns also nicht geirrt, als wir der Veröffentlichung des österreichisch-deutschen Vertrages einen durchaus friedlichen Charakter beilegten. Die Rede, welche der Fürst Bismarck im Reichstage hielt und von der man erwartet hatte, daß dieselbe eine authentische Auslegung und Bestätigung dieser Veröffentlichung sei, ist in Wahrheit das beredteste Pfand des Friedens, welches er Europa geben konnte, er, welcher die Geschicke eines Volkes lenkt, ohne deffen Willen der Frieden nicht ungestraft gestört werden darf. Bismarck hat wie der Lenker eines Staates gesprochen, welcher seine Gründe mit drei Millionen Soldaten verfechten kann, aber er hat nicht nur die Macht, sondern auch das Recht auf seiner Seite. Wir wissen nicht, wie sich akademisch die diplomatische u«d parlamentarische Beredtsamkeit entwickeln wird. Sicher ist, daß sich praktisch keine Beredtsamkeit mit derjenigen des deutschen Kanzlers messe» kann, und sicher giebt es keine. die so vollkommen übereinftimmt nicht nur mit seinem Charakter als Mensch, sondern auch mit seinem Handeln als Minister. „Thue, was Du thun mußt, sprich, wie Du handelst“; in diese wenigen Worte könnte man den Wahlspruch dieses bedeutenden Mannes zusammenfassen, welcher es verstanden hat, das Recht zur Grundlage des Staates zu machen, die Wahrheit zur Richtschnur seiner Politik zu nehmen und die Aufrichtigkeit als Form seiner internationalen Beziehungen zu wählen. Die hohen Eigenschaften Bismarcks, von denen die öffentliche Meinung vollkommen überzeugt war, glänzen als starker Schild Deutschlands mehr wie je in den entscheidenden Augenblicken. In olchem Augenblick befinden wir uns jetzt, und vielleicht hat man nie so klar gesehen, welchen Einfluß diese Eigenschaften auf die Gestaltung der Weltereigniffe ausüben. Wenn man thatsächlich auf die Vernunft und die richtige Einsicht bauen darf, so hat man das Recht, zu glauben, daß eine große Ruhe auf die Darstellung von dieser, dem europäischen Frieden dienenden, ungeheueren Macht folgen wird. Wenn
von Ampach sicherlich das Zwanztgfache emhalten haben mußte. Allein lag darin tio Beweis seiner Unschuld? Nein, sondern dieser Umstand zeugte bloß ür feine unge ähnliche Klugheit, die ihn bestimmt hatte, alles Geraubte sorgfältig auf so lange zu verbergen, bis die Verausgabung des Gelvrs und die Verwertung der geraubte» Kostbarkette» keioeu Verdacht mehr erregten.
Am Vormittag des dritten März schritt der Krimiaalrat von Lama zum ersten Verhör des Bei. haften, und die Nebenrichter und Beisitzer waren die- elben wie bei der Voruntersuchung. Bei diesem Verhör aber versuchte es der Sriminalrat zuerst, dem Gefangenen auf Nebenwegen beizukommen, ehe er di- rette Fragen an ihn richtete.
»Kanuten Sie die Frau Walpurga von Ampach?* verlangte er zu allerest von ihm zu wiffen, nachdem die notwendigen Einleituugsfragen über Name», Alter, stand und Religion erledigt waren.
,3a,e erwiderte Richard Kuppitsch.
»Wo lernten Sie dieselbe kenne»?*
»Durch Zufall beim Sperl. Ich ging mit meiner Brant und deren Mutter eines abends zu Ende des Oktobers 1838 dahin, und wir nahmen an bemfelbtn ! 'isch Platz, au dem Frau von Ampach mit dem Herrn Hofrat von Haganiai und ihrem Töchterchen beretts faßen.*
»Sie setzten dann die Bekanntschaft fort?* »Nein; ich verspürte k-iue Neigung dazu.* »Aber,* sagte bei Kriminalrat, in leinen Notizen blätternb, »eS ist boch bezeugt, baß Sie im Dezember vorigen Jahres ein Abeubeffen bei ber Frau von Ampach eingenommen haben?*
»Das ist richtig; aber eS geschah nur auf besondere Einladung ber Frau von Ampach, unb außer mir waren noch meine Braut, meine Schwiegermutter unb eine Frau Wegner habet*
(Fortsetzung folgt)
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Ein JnbizienbeweiS.
Marburg,
Donnerstag, 16. Februar 1888.
beef, an den Vorsitzenden des Deutschen Vereins für 1 Armenpflege und Wohlthätigkeit, den Landtagsabgeordneten Seyffardf - Magdeburg, gerichtet hat. Das Schreiben lautet: Ihre Majestät bie Kaiserin unb Königin haben mich zu beauftragen geruht, Euer Wohlgeboren folgendes zur gefälligen Erwägung mitzuteilen. In ber Annahme, daß der Deutsche Verein für Armenpflege und Wohlthätigkeit auch die Mittel ber vorbeugenden Armenpflege in den Bereich feiner Beratungen und feiner Thätigkeit zieht, wünschen Ihre Majestät die Aufmerksamkeit auf eine Bestrebung zu lenken, welche kürzlich in den mit der Bitte um Rückgabe beigesügten „Rheinischen Blättern für Erziehung und Unterricht“ durch Veröffentlichung eines Vortrages des Dr. phil. Otto Kamp in Frankfurt a. M. über Fortbildungsschulen für Mädchen weiteren Kreisen bekannt geworden ist. Ihre Majestät glauben, daß es sich hier trotz der in neuerer Zeit bestehenden zahlreichen und verschiedenartigen gemein« uützigen und wohlthätigen Unternehmungen um eine Lücke handelt, deren Ausfüllung sowohl in Bezug auf die Armenpflege als auch das Vorhandensein eines sozialen Bedürfnisses wünschenswert ist. Es liegt nahe, beispielsweise zu vergleichen, wie dieses Bedürfnis für bie Söhne der arbeitenden Klaffen empfunden und teilweise berücksichtigt, während der gleichen Ausgabe inbetreff der Töchter noch keine gebührende Rechnung getragen wird. Die Fürsorge durch die mit Vorliebe begründeten Kleinkinder - Bewahranstalten findet ihre Beschränkung in der Altersgrenze, während jene Zeit, in welcher die Töchter am meisten einer Leitung bedürfen, die sie m dem Rahmen ihres Standes zu tüchtigen Hausfrauen heranbilden sollte, nicht in entsprechender Weise einer gleichen Beachtung begegnet. Man hat in verschiedenen Orten versucht, da wo Volksküchen, Arbeitsschulen u. s. w. vorhanden sind, Mädchen an diesen Anstalten Gelegenheit zur Erlernung haushälterischer Thätigkeit zu geben, und dies ist jedenfalls ein erblicher Beweis der Anerkennung einer in dieser Beziehung zu leistenden Abhülfe. Aber systematisch organisiert ist diese Seite der Armenpflege, welche durch das Familienleben eine wichtige soziale Frage berührt, noch nicht, und es läge nach Ansicht Ihrer Majestät sowohl im Berus des Deutschen Vereins ür Armenpflege und Wohlthätigkeit, wie je nach den lokalen Bedürfnissen auch der Zweigvereine des Vaterländischen Frauen-Vereins, dieser Frage näher zu treten bezw. durch eine Kommission Erhebungen an- tellen zu lassen und in Beratungen darüber zu treten. Es würde ihrer Majestät erfreulich fein, eine in
Deutsches Reich.
Berlin, 14. Febr. Ter Kaiser nahm heute vormittag den Vortrag des Polizeipräsidenten von Richthosen, sowie militärische Meldungen und später den Vortrag des Chefs des Militärkabinetls, General von Aldedyll entgegen. Um 2 Uhr machte der Kaiser eine Ausfahrt, um 4 Uhr erscheint Fürst Bismarck zmn Vorfrage. — Der „Reichs-Anz.“ veröffentlicht folgendes Bulletin ber Ärzte aus San Remo vom 14. Februar, nachmittags 12 Uhr 20 Min.: Tas Aussehen ber Wunde ist das beste; der Schlaf des Kronprinzen war in der letzten Nacht unterbrochen. Der Kronprinz hat kein Fieber und keinen Husten, der Schleimauswurf ist mäßig. — Nach einem Telegramm der „N.-Ztg.“ aus San Remo ist jetzt über Virchows letztes Gutachten ber Schleier gelüstet: dasselbe ist abermals in der Hauptsache negativ ausgefallen. Das zur Untersuchung übersandte Gewebsstückchen entstammt der linken Kehl
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fL« Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg md Kirchhain
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Ä zweiten März abeubS erschiene» in ber Wiener nachfolgeube zwei amtliche Kaubgebnugen; krschtene» aber auf zwei verschiedenen Seite», und 2“ Mensch konnte ahnen, baß sie in Zusammenhang einander ständen.
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wirklich gesagt hat: „Ich hatte an die Freundschaft Rußlands geglaubt und meinen russischen Kollegen nicht widersprochen, wenn sie mir auseinandersetzten, ich dürfe mich auf die Dauer ihrer Freundschaft verlassen. Der Vorgang betreffs des Kongresses 7boHl iMtäuschte mich, denn ber, nämlich dieser Vorgang senden Ini*t der russischen Kollegenj, belehrte mich, daß das hrenbe völlige Indiens:stellen re.“ Die „Nowoje Wremja“
hatte somit fälschlich etwas auf Personen bezogen, was
^linken Stimmbande selbst herrühren. Er hat nichts Hi«h gesund n, was krebsähnlich wäre, der ganze Prozeß
[||| kopfshälste, derselben Stelle, die im November als i Sitz des Kiedsleidens bezeichnet wurde. Virchow , Gärt t sand ein Stück Muskel unb an anberer Stelle elastische ibenhai Fasern, welche vermuten lassen, daß sie von dem
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie d. Annoncen-Bureaux von ßaafenftein unb Vogler in Frankfurt a M.. Coffel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXIII Messe in Frankfurt a.M , Berlin, München u. Köln: G. L. AA11L Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover. Varis.
eidhvs .
7« »Die erste hieß: »Amtliche Anzeige von geraubten 75 ^ttiosen. Aus einem Privathaufe wurde» gewaltsam 71 sendet: 1) Ein Diademkamm, mit großen Bril. gl Men und echten Perle» besetzt, die Zähne von- r®ften Gold. Breite deS KarnrneS gut' fünf Zoll, A Höhe des Aufsatzes anderthalb Zoll. 2) Ein ‘ji OfUuulkrenz, anderthalb Zoll lang, das Stenz schwer ’nji Gold, die Brillanten vom reinsten Waffer. af 2.®ine Brillantnadel mit einem Solitär in der
febkUi Tiefe finde sich nichts von charakteristischen Zellen- lat, i Nestern. Es ist der Beschluß gefaßt, Virchows Gnt- t., j« achten und demnächst ein Votum desselben Gelehrten in M im „Reichs-Anz.“ zu veröffentlichen, worin er sagt,
pelege wid verdreht hatte. Nach der „Nowoje Wremja“ .e'rpact! h^te Fürst Bismarck gesagt: „Ein russischer Kollege lvgte mir, daß selbst das völlige Jndienststellen unserer Politik in das russische Interesse uns nicht schützen
j | ,3a,* erklärte der Oberkommissär.
»®nt, so treffen Sie schnell Ihre Vorkehrungen bürg, kommen bann in einer Viertelstunde wieder hier, «fr, damit ich Ihnen Ihre LegittmationSpapiere ein« e* Adige,* versetzte ber Sriminalrat. »Einstweilen Effi ich mir vom Hausmeister eine genaue Personal- . Efchreibung bieseS Menschen geben.*
Er, weint täglich außer an Werktagen na» eonn» unb Feiertagen. - Quart al-Abonnemems-PreiS bei bet Expedition 21/, Mk., bei ben Postämtern 2 Mk. 50 Psg. (exkl. Bestellgelb). Jnsertfrnsgedübr für bie gespaltene Zeile 10 Psg. Reklamen für die Zeile 25 Psg.
W Dir Prophezeihnrrg der Zigeunerin.
\ Criminal-Roman von Theodor Griesinger.
(Nachdruck verböte».)
' (Fortsetzung.)
31öseng »Wenn aber Kuppitsch bereits über den Söm- _ "kling hinüber sein sollte,* sagte ber Kriminalrat, »so können Sie ihn immer noch einhole», da Sie lund’sef Extrapost reifen, unb er wie alle Menschen seines MWU Schlages sicherlich nur eine Landkutsche oder den --vtellwagen benutzt. Sind Sie bereit, bie Mission zu t - Hunehrne»?*
er fei jetzt mehr denn je zuvor überzeugt, daß kein cs K« Krebs vorliege. — Die „Nordd. Allg. Ztg.“ bringt eine Berichtigung der „Nowoje Wremja“, welche Agen! einen Passus der Rede Bismarcks mißverstanden