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Erscheint täglich außer an Werktagen naq feonn» unb Feiertagen. — Quarkal-MonnememS-PreiS bei der Expedition 2*/t Mk., bet den Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (exll. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zelle 10 Psg. Reklamen für die Zelle 25 Pfg.
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treffliche Bekanntschaft.-
„Sie sind einmal «egen den jungen Mann ein- genommen,- erwiderte sie.
.Nein,- sprach er mit Nachdruck; „aber ich halte es für meine Pflicht, Sie vor einem Abenteurer zu ttarncn. Kennen Sie seine näheren Verhältnisse?“
danken gewesen sein; aber sorgen Sie sich nicht, ich begleite Sie sicher nach Hause, und der kleine Umweg ♦
„Nein, nein," unterbrach sie ihn, „das dulde ich nie und nimmer. Hier sind Sie zu Hause, und hier bleiben Sie. Die paar Schritte bis zu meiner Wohnung aber werde ich wohl unter der Obhut des Herrn bou Kreß eben so sicher zurücklegen."
Dabei blieb sie, und der Hofrat mußte sich uatm- lich zuletzt fügen. Man nahm also Abschied, und Frau von Ampach eilte weiter an ihrer Seite Gottfried von Kreß.
Anfangs, so lange das Haus des Pasquale Pon«: in Sicht blieb, gingen die beiden neben einander, ohne sich zu führen; daun aber schob sie ihren Arm unter den seiuigen, und er drückte ihn fest an sich.
So kamen Sie vor das Haus Nummer 330 der Glockengasse, und Frau von Ampach zog sofort die Klingel. Der Hausmeister öffnete, und sie trat hinein. Dicht hinter ihr Gottfried von Kreß. Zwei Treppen hoch schloß Frau von Ampach mittels eines Schlüssels, den sie bet sich trug, die Korridorthür auf und nahm Gottfried von Kreß bet der Hand. „Treten Sie leise auf, daß das Dlenstmidchen nicht erwacht," hauchte sie ihm zu und führte ihn in ihren Salon. Dort brannte hell die Lampe, und schnell warf Frau von Ampach den wetten Shawl, der ihre Schultern bedeckte, ab. Auch Gottfried von Kreß entledigte sich seine« Hutes und Mantels, und nun standen sie sich gegenüber, ihre Augen in einander versenkend. „Engelgleiches Wesen," zitterte es von seinen Lippen, und sein Arm schlang sich um ihre Taille. Sie wehrte ihm nicht, sondern umstrickte [einen Hals mit ihren beiden Händen, und ihre Lippen sanden sich zu einem langen, erstickenden Kusse.
Da klopfte eS laut und vernehmlich an dir Thüre, und erschrocken fuhren die beiden auseinander. Gleich darauf trat das Dienstmädchen der Frau von Ampach ein, blieb aber verblüfft stehen, als es den Herrn erblickte. (Fortsetzung folgt.)
Die Prophrzeihttng -er Zigeunerin.
Crimlual'Roman von Theodor Griesinger.
(Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.)
.Aber was haben Sie denn, Herr von Kreß,- wandte sich der Hoftat an diesen. .Wollen Sie uns etwa Derlaffen?"
Eben jetzt nämlich war Herr Haidvogel, der Inhaber des Easös, in den Saal getreten, und so rote derselbe des Herrn von Kreß ansichttg wurde, ging et rasch auf das Tischchen zu, an dem unsere Gesellschaft saß. 3m nämlichen Augenblicke aber sprang Gottfried von Kreß von seinem Sitze auf und grif
Herrn von Haganini an. „Haben SieS gehört?" flüsterte sie ihm zu.
„Ja," erwiderte er trocken; aber man sah es feiner Miene an, daß er kein Wort von dem glaubte, was Herr von Kreß so eben erzählt hatte.
Die Unterhaltung kam nun wieder in den Gang; allein der Hoftat nahm nur wenig Teil an derselben, uad seine Einsilbigkeit machte, daß Frau von Ampach schneller an den Aufbruch dachte, als sie sonst ge. wohnt war.
„Ich muß Sie heute noch allein sprechen," flüsterte Gottfried von Kreß der schönen Frau zu, als er ihr beim Umlegen des großen Shawls behilflich war. „Ich muß, ich muß," wiederholte er noch dringender, „ober ich vergehe vor Sehnsucht."
„St! Kein Wort mehr! Der Hofrat könnte sonst etwas merken," flüsterte sie zurück, und ein feuriger Händedruck verkündete ihm die Gewährung seiner Bitte.
Die drei verließen also das Lokal, um den Heim- weg anzutteten, und merkwürdig! die schöne Frau von Ampach nahm nicht den Arm Gottfrieds von Kreß, sondern den des Hoftats von Haganini. Wollte sie ihn glauben machen, daß sie seine Worte von vorhin beherzigt habe? Er schien es anzunehmen; denn er wurde auf einmal gesprächiger, während Gottfried von Kreß at.fing, den Stummen zu spielen.
Langsam schleuderte man der Leopoldsvorstadt zu; aber wiederum merkwürdig. Frau Walpurga von Ampach schlug, als man diese Vorstadt erreicht hatte, nicht den Seitenweg ein, der nach der Glockengasse führte, sondern ging gerade aus, die Hauptstraße entlang, und Herr von Haganini wurde dessen tu dem Eifer, mit dem er sprach, gar nicht gewahr. Plötzlich hielt Frau von Ampach an; denn man stand vor Nummer Sechs, dem schönen Hause des Pasquale Por.ee.
„Wie charmam!" rief die schöne Frau. Da sind wir vor Ihrer Wohnung angelangt, Herr Hofrat, und ich glaubte, Sie führten mich nach der Glockengaffe."
,Lch bitte tausendmal um Entschuldigung," entgegnete der Hofrat verlegen. „Ich muß ganz in Ge
äußerte sich derselbe ausführlich über Knorpel-Entzündungen im allgemeinen. Dieselben führen durch Störung der Ernährung Erkrankung der Knorpel elber herbei. Knorpelerkrankungen treten, weil die norpel äußerst wenig Gewebe enthalten und demnach nur sehr wenig Nährflüssigkeit brauchen, sehr schwer ein, heilen a''er auch schwer. Die Heilung des Kronprinzen kann daher jedenfalls nur sehr langsam erfolgen, auch wenn nur Perichondritis vorliegt. Diese allein ist festgestellt, was nicht unbedingt ausschließt, daß daneben Krebs vorhanden sei, doch konnte letzteres bei der Unmöglichkeit einer örtlichen Untersuchung noch nicht festgestellt tverden. Auch giebt es Fälle von Perichondritis, welche dem Krebs sehr ähnlich feien, während andererferts Perichondritis in mehreren anderen Krankheiten Vorkommen kann. Die vor einiger Zeit erwähnten Kopfschmerzen glaubt Mackenzie außer Zusammenhang mit dem lokalen Leiden, sie seien möglicherweise eine Folge der allgemeinen Schwächung durch das vom 14. bis 17. vorhandene Fieber, welches stärker war, als damals zugestanden war. Wie schon gesagt, rvird der Kronprinz kaum vor Mai nach Deutschland zurückkehren, da warmes Klima ein Haupterfordernis sei. Dr. Krause wird voraussichtlich eben so lange bleiben. Ans der bereits erfolgten Ankündigung seiner Vorlesungen ist auf eine frühere Rückkehr nicht zu schließen. Mackenzie geht wahrscheinlich vor seiner Rückkehr nach London zu einem Krankenbesuch nach Barcelona. Virchow hat das ausgehustete Gewebestück untersucht, aber Zeit zu noch genauerer Prüfung verlangt.- — Aehnlich
Marburg,
Freitag, 3. Februar 1888.
äußert sich das „Berl. Tgbl." und die „N. Presse-, die letztere erzählt noch: Während letzten Woche litt der Kronprinz ziemlich stark Husten, allein derselbe verschwand; jetzt klagt
Wien, 1. Febr. Der volkswirtschaftliche Ausschuß des Abgeordnetenhauses nahm den Handelsvertrag mit Deutschland an und stimmte insbesondere dem von mehreren Ausschußmitgliedern geäußerten Wunsche zu, mit Deutschland den Vertrag auf einer breiteren Basis abzuschließen.
San Remo, 1. Februar. [Bulletin.] Es besteht jetzt bei dem Kronprinzen eine beschränkte Verdickung des vorderen Teiles der rechten Kehlkopfhälfte, dagegen verminderte sich durch Abstoßung einer abgestorbenen Partie die Schwellung der linken Seite. Das Allgemeinbefinden ist normal Dr. Mackenzie. Dr. Schrader. Dr. Krause. Dr. Hovell. — Der „Bossischen Ztg." wird von hier unter dem 31. Januar folgendes telegraphiert: „In einem Gespräch, das ich heute Vormittag mit Mackenzie hatte,
aus San Remo heißt es: „Die Ärzte können unmög-
27.
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Deutsches Reich.
Berlin, 1. Febr. Der Kaiser empfing heute
„Nein,- versetzte Fran von Ampach etwas kleinlaut; »aber Anna Wegner, die mir ihn vorstellte, sagte mir . . . .“
»Die Anna Wcgner,- unterbrach sie der Hofrat fast heftig, »ist nicht viel mehr als eine G legenheits- macherln, und Sie hätten besser gethau, Ihre oberflächliche Bekanntschaft von Salzburg her nicht mit ihr zu erneuern. Was aber diesen Kreß betrifft, so beweist er schon durch seine Manieren, daß er gewohnt ist, mit einer Sorte von Menschen umzugehen, die zu meide» Ihnen Ihre Stellung gebietet.“
„Er ist,“ stotterte Frau von Ampach, »sehr elegant gekleidet und . . .“
,3a,“ unterbrach sie der Hoftat abermals und in noch bitterem Tone, »er hat neue GlacöhaudsLuhe und trägt einen glänzenden Zylinder Hut. Haben Sie schon darüber nachgedacht, wozu diese neue Bekanntschaft führen soll ? Er kann nur eins im Auge haben, 3hreu Reichtum . . . .“
»Jetzt aber,“ fiel ihm nun ihrerseits Frau von Ampach in die Rede, „verschonen Sie mich mit Vorwürfen, die nicht mir gelten können und nm, aus der Antipathie gegen einen Dritten entspringen--•
Sie schwieg stille; dann aber kam Gottfried von Kreß zurück und setzte sich wieder an seinen Platz, als ob nichts vorgefallen wäre.
»Sie sind lange ausgeblieben, Herr von Kreß,“ redete ihn Frau von Ampach an. „Was wollte denn der Wirt von Ihnen. -
,Zch sprach früher viel mit einem Freunde hier ein," erwiderte Gottfried von Kreß in höchst gleich- giltigen Tone, „und Haidvogel wollte toiffen, wohin dieser Freund gekommen sei; denn derselbe scheint nicht immer prompt bezahlt zu haben. Natürlich brachte ich sofort die Sache für meinen Freund in» Reine, da derselbe gegenwärtig verreist ist, und so bin ich länger aufgehalten worden, als mir lieb war."
Jetzt heiterte sich die Miene der Frau von Ampach vollkommen auf, und etwas spöttisch lächelte sie den
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Kronprinz über Kopfschmerz und Neuralegie Kopfe und Kinn. Dieselbe ist wohl etwas besser.
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verschwand aber noch nicht ganz. — Auffallend roäre es, wenn es wahr wäre, was das letztere Blatt berichtet, daß Dr. Bramann diesmal erst zur Konsultation persönlich herangezogen worden wäre. Früher wurde gemeldet, daß er den Kronprinzen wiederholt besichtigt habe.
Paris, 1. Febr. Die „Agence Havas" meldet aus Konstantinopel: Nach einer Mitteilung des Gouverneurs von Damascus ist das jüngst arretierte Individuum wegen 14 Verbrechen angeklagt; seine Verhaftung ist außerhalb, nicht innerhalb des fran- zösischen Konsulats erfolgt. Die französische Regierung hat in Übereinstimmung mit der Pforte einen Kommissar ernannt, der mit dem ottomanischcn Kom-
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie d. Almoneen-Bureaux von Haasenstein und Bögler ~
in Frankfurt o. SR- Gaffel Magdeburg u. Wim; Rudolf XXIII. JayrglMg Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G L. X) J » D
Daube u. Co. in Frankfurt a. M-, Berlin, Hannover. Paris.
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„orimitag den General von Heuduck mit sämtlichen Mitgliedern der hier tagenden Kommission zur Beratung der Interessen der die Armee berührenden Fragen und der Landespferdezucht, arbeitete daraus mit dem Geheimen Kabinettsrate von Wilmowski und ^teilte sodann dem Fürsten von Puttbus eine Audienz. Rachmittags machte der Kaiser eine Spazierfahrt. Heute abend findet eine kleine Theegefellschaft, morgen eine größere Soiree bei dem Kaiser statt, tvozu 400. Personen geladen sind. — Wie man der „M. Allg." Zlg." entnimmt, ist der bekannte Maler v. L e n b a ch mit der Vollendung eines neuenKaiser p or trai ts, des ersten seil 1870, beschäftigt. Mehrere kurze Sitzungen waren dem Künstler gestattet. Die „M. 3111g. Ztg." beschreibt dasselbe nach seiner bisherigen [65 Fertigstellung, wie folgt: „Der Kaiser ist sitzend in
' einem Lehnsessel dargcstellt, in der Haltung mehr
en face, im offenen Jnterimsrock, zwischen dessen
roten Umschlägen die weiße Weste sichtbar, aus der Brust den Orden paar le mSrite, den er stets trägt, im Rock das Eiserne Kreuz von 1813. Die eine ■ l Hand mit dem in früheren Jahren zerschossenen Finger liegt leicht ans dem Schoße, auf der Höhe der Stirn erkennt man die Spuren des Noblingschen
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Wöchentliche Berlage«: Kreis-Blatt fiir dir Kreise Marburg und Kirchham. - f ....... "
Expedition Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. 2ug. Loch._______________________________________________________________________
lich erklären, wie lange dieser Krankheitsprozeß dauern wird, da sie noch nicht herausfanden, wie tief der Knorpel erkrankt ist, ob nur oberflächlich oder tief, ob nur örtlich, gering, beschränkt ober weit ausgedehnt. Als ebenso unmöglich erklären es daher die Ärzte, anzugeben, inwieweit und in welcher Zeit die Natur allein Heilung durch Ausscheidung der erkrankten Knorpelteile bewirken kann, ober wie weit ärztliche Kunst dabei mitwirken muß. Augenblicklich sehen die Ärzte noch keine Notwendigkeit ihres Eingreifens, zumal auch noch durch einen operativen Eingriff ein Ödem entstehen könnte. Alle Ärzte stimmen gegenwärtig bezüglich der Natur des Leidens dahin überein, daß die Krankheit Perichondritis ist, immer jedoch unter Abwariung des Resultates von Virchows Analyse der ausgeschiedenen Gewebcteilchen. Hiervon hängen auch die von den Ärzten zu vereinbarende Behandlung und die Heilmittel ab." — Nach der „Voss. Ztg." teilte die Königin Viktoria Mackenzie mit, daß sie einen kurzen Besuch, jedoch keinen Aufenthalt in San Remo beabsichtige.
— Ter Entwurf eines Gesetzes betreffend die Ausnahme einer Anleihe für Zwecke der Verwaltung des Reichsheeres lautet: § 1. Die Aufwendung eines Betrages bis zur Höhe von 278 335 562 Mk. für die in der Anlage ausgeführten Zwecke wird genehmigt. § 2. Der Reichskanzler wird ermächtigt, die nach § 1 erforderlichen Geldmittel im Wege des Kredits flüssig zu machen und zu diesem Zweck in dem Nominalbeträge, wie er zur Beschaffung jener Summe erforderlich fein wird, eine verzinsliche, nach den Bestimmungen des Gesetzes vom 19. Juni 1868 (Bundes - Gesetzbl. S. 339) zu verwaltende Anleihe aufzunchmen und Schatzmiweisungen ausregeben. § 3. Die Bestimmungen in den 2* bis j des Gesetzes vom 27. Januar 1875 betreffend ckne Ausnahme einer Anleihe für Zwecke der Marine- und Telegraphen- Verwaltnng (Reichs-Gesetzbl. S. 18) finden auch au die "nach dem gegenwärtigen Gesetze aufzunehmenden Anleihe mrd auszugebenden Schatzanweifungen mit der Maßgabe Anwendung, daß Zinsscheine auch für einen längere Zeitraum als vier Jahre ausgegeben werden dürfen. Von den einmaligen Kosten entfallen auf Preußen u f. w. 212 901970 Mk., auf Elsaß- Lothringen 289 700 Mk., auf Sachsen 19 296 475 Mk., auf Württemberg 13 683 400 Mark, auf Baiern 32164 017 Mark. — Die Budgetkommission des Reichstags beriet gestern den Postetat. Zur Erklärung der Mehrausgabe von 800 000 Mark für Verlegung unb Vervollstänbigung ber Telegraphenanlagen teilte Staatssekretär v. Stephan mit, daß
unb getragener Empfinbung, ber Blick wie in die chaten- unb schicksalsreiche Vergangenheit versenkt; ber persönlich und geschichtlich bewährte Charakter unseres Heldenkaisers hat in dem Lenbachschcn Por- trait einen höchst würdigen Ausdruck gesunden und ist durch seine Kunst nun zum bleibenden Typus fixiert." Hoffentlich macht sich der Realismus Lendachs in einer dem hohen Gegenstände entfprechenden, maß- Conceri ' vollen Weife geltend. — Das heute über das Befinden Den ui des Kronprinzen veröffentlichte Bulletin (s. Artikel
San Remo) ist fo unklar wie nur möglich und besagt
2 W f über die wichtigsten Fragen, die man beantwortet t Chi wünscht, ob Krebs vorliegt oder nicht, sowie übet die [65 Prognose gar nichts. Was pathologisch unter der --- : beschränkten Verdickung des vorderen Teiles der rechten ♦ Zehlkopfhälfte zu verstehen ist, bleibt durchaus unklar.
Die Annahme, daß die Mitteilungen einzelner Btätter
Jen teriba, ebr«« [64 t gute ritag ai Nähere ppel bl
- Otv , vup VIV *•*—0------ ------
“ ■e“' über das Resultat der letzten Virchowschen Unter« ' suchung nur auf Kombinationen beruhen, bestätigen sich. Diese Mitteilungen sind erschienen, bevor ,C Virchow überhaupt seinen Bericht abgesandt hatte. >er Mtz einem Telegramm des „Berl. Tagebl." von gestern
schuellstenS «ach feinem Hute.
„Ah, Herr von Kretz,“ rief der Cas«bescher, der feine Schritte fo beschleunigt hatte, daß er ba§ Tischchen gleichsam in einem Momente erreichte, „sieht man Sie endlich auch einmal wieder s Es find jetzt volle zwe Monate, daß Sie mir Ihr Ehrenwort gaben . . .“
„Sie sehen,“ unterbrach ihn Gottfried von Kreß hastig, „ich war eben im Begriff, Sie in Ihrem Ka- dinkte aufzufuchen. Bitte also, machen wir die Steinig« leit dort ab.“
Eo sprechend, schob er seinen Arm unter den deS Herrn Haidvogel und zog ihn fast gewaltsam mit : sich fort
„3st Ihnen jetzt klar,“ wandte sich sofoit Herr do« Haganini an Frau von Ampach, »warum Herr bon Kreß so viele Bedenken hatte, dieses Lokal zu besuchen? Er kontrahiert bei Haidvogxl eine Schuld und fürchtete, wen» er sich wieder sehen lasse, an dieselbe gemahnt zu werden. Wahrhaftig,“ fetzte er in bitterem Tone hinzu, „Sie machten da eine vor-
500 neue Telegraphenanstalten errichtet werden sollen und zwar 400 bei den neu zu schaffenden Postagenturen und 100 bei alten Postanstalten, die bisher noch keine Telegraphenanstalten hatten. Sodann müßten die Drähle bestehender Verbindungen vielfach vermehrt werden, beträgt doch jetzt die Zahl der jährlich beförderten Telegramme 18 Millionen statt 9 Millionen im Jahre 1875. Bei großen Stadt- jernfprech-Einrichtungen muß man statt Stahl- Bronce- leitnngen einrichten, man muß häufig die oberirdischen Leitungen durch unterirdische ersetzen u. f. w. Eine lebhafte Debatte knüpfte sich an die Frage, ob die Kosten der Verlegung der Fernsprech - Einrichtungen in Berlin und Hamburg und die Auswechfelung der Drähte der Fernfprech-Einrichtnngen m den Jndustrie- dezirken, welche sich im ganzen auf 2100 000 Mk. beziffern, auf Anleihe zu nehmen, oder aus den Ueberfchüsien zu decken find. Die Ädgg. v. Bennigfen, Bürklin, Kalle und Sattler traten für letzteres ein, da es sich hier nicht um neue, sondern im wesentlichen um Ersatzanlagen handele. Die Frage soll definitiv erst erledigt werden, wenn die allgemeinen Finanzpositionen des Hauptetats zur Diskussion stehen. Sämtliche zweite und ferneren Raten der Titel 1 bis 16 der einmaligen Ausgaben wurden debattelos bewilligt. Die Vorschläge betreffend die übrigen Bauten sollen zunächst von einer aus den beiden Referenten Dr. Bürklin und Dr. Lingens und den Herren Dr. Baumbach, Bormann und Weyrauch bestehenden Subkommission beraten werden.
Mönchen, 1. Febr. Der seitherige zweite Bürgermeister Dr. Wiedenmaier wurde einstimmig zum ersten Bürgermeister gewählt.