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Illustriertes Sonntagsblatt.
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den Vortrag des Geheimen Kabmetts-
ralcs von Wilmowski entgegen und machte nachmit-
:!e der christlichen Liebe vereinigt werden sollen.
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D Eulenburg, Hofprediger Frommel, Professor Gneist,
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am Bennigsen, Graf von Bernstorff, Professor Dr. Beyschlag, Graf Bismarck-Bohlen, Geheimer Reg.-Rat
zu Gunsten der Verarmten und der Kirche Ent- fremdetm gerichtet worden ist, einen von vielen Hunderten namhafter Persönlichkeiten unterzeichneten Aufruf, durch welchen alle auf christlich - evangelischem Hrunde stehenden Anschauungen zum gemeinsamen
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Criminal-Roman von Theodor Griesinger.
(Nachdruck verboten.)
(Fortsetzung.)
vormittag den Erbprinzen von Meiningen, der gestern San Remo zurückgekehrt ist. Der Kaiser
ter- Jra- :bst 266
die ich am ersten März beziehen kann. Die avge» nehme Unterhaltung," setzte sie Hinz», „hat mich das ganz vergessen lassen."
„Und Sie, Herr von Kreß," wandte sich Frau Wegner an den Letzteren, „sagten mir bis jetzt ebenfalls nicht, was Sie zu mir führte."
„Ich kam," erwiderte er, „wegen des Zimmers.."
„Alles in Ordnung," unterbrach ihn Frau Wegner; „aber nun, liebe Freundin," nickte sie der Frau von Ampach zv, „mach Dich fertig; denn sonst wird es tiefdunkle Nacht, ehe wir an Ort und Stelle kommen."
„Ich bin schon bereit," erklärte Frau von Ampach ausstehend; aber ist es nicht ein merkwürdiger Zufall," lächelte sie Herrn von Kreß an, „daß wir beide hier beim Logissuchen Gelegenheit fanden, unsere Bekauut- schaft zu erneuern?"
„Die Stunde," flüsterte er mit einem feurigen Blicke, „die ich hier in Ihrer Gesellschaft zubriugen dmfte, war die seligste meines Lebens; aber »m so unglücklicher wäre ich, weuu ich Ihnen von nun an wieder fern bleiben müßte."
„St!" lispelte sie, ihm die Hand reichend. „Nicht solche Worte! Wenn Sie aber eine Sehnsucht nach mir haben, — ich speise alle Sonntage bei Daum am Kohlmarkte."
So trennten sie sich, und aufrechten Hauptes, stolze Blicke um sich werfend, schritt einige Minuten später Gottfried von Kreß seiner bescheidenen Wohnung in der Leopoldsvorstadt zu. Sie aber, Frau von Ampach, sprach zu ihrer Freundin von nichts als von der iuteresiauteu Bekanntschaft, welche sie so eben er. neut habe.
Am nächsten Sonntage, deu 24. Februar, putzte sich Gottfried von Kreß so sorgfältig als möglich, und mehr als ein zorniger AuSruf entfuhr ihm beim Anblick seiner nicht allzu reichen Garderobe. Endlich war er fettig, vud wer ihn dann, in seinen stahl- granen Mantel gehWt, und den glänzenden Zylinder auf dem Kopfe, mit vornehmer Miene durch die
Gräfin von Lehndorff, Freiherr von Mirbach, Frau Staatssekretär von Schelling, Kommerzienrat Schlutow, Graf Waldersee u. a. — Prinz Wilhelm verabschiedete sich gestern vom Gardehnsaren - Regiment, dankte für den bewiesenen Pflichteifer, bat, ihn nicht zu vergessen, drückte die Hoffnung aus, ferner nur Gutes von der Truppe zu hören und versicherte, er werde auch in Zukunft dem Regiment angehören und dessen Uniform weitertragen. Der Prinz, seine Gemahlin und seine Kinder, sowie der Hofstaat siedeln am Mittwoch nach dem Stadtschloß in Berlin über. — Nach hiesigen Zeitungen zugegangenen Privattelegrammen aus San Remo hatte Dr. Mackenzie heute bereits frühzeitig eine Konferenz mit den bei dem Kronprinzen befindlichen Aerzten. Mackenzie untersuchte hierauf den Hals des Kronprinzen. Es verlautet, das Ergebnis der Untersuchung sei günstig, der Entzündungszustand des Kehlkopfes geringer, die Anschwellungen gering. Der wahrgenommene Zustand spreche mehr und mehr gegen Krebs. — Mit großer Spannung erwartet man das Ergebnis der neuesten Unttrsuchung des ausgehusteten Gewcbestückes durch Virchow Authentisches ist bis jetzt nicht bekannt. Erfreulich wäre es wenn sich die Angabe des „Berl. Tagebl." bestätigte, daß Professor Virchow zu einem sehr günstigen Ergebnis gelangt sei, welches die Annahme zu bestätigen scheine, daß der Kronprinz nicht am Krebs, sondern an einer Knorpelhaut-Entzündung leide. — Ein schönes Wort hat über die Art, wie das deutsche Volk am besten seine Teilnahme an der Schickung des Thronsolgers bestätigt, Prinz Heinrich gesprochen. Auf die an ihn gerichtete Neujahr-Glück- wunschadreffe des Magistrats und des Stadtverordneten- Kollegiums von Kiel hat er geäußert: „Möchte die Sr. Kaiserlichen Hoheit dargebrachte Teilnahme alle Zeit gipfeln in der Zuversicht auf Gottes Gnadenwege, damit die Standhaftigkeit und zielbewußte Ruhe niemals verloren gehe, welche das Gute immer erhofft, dem Schweren aber mannhaft die Stirn bietet, wenn es der Ratschluß des Höchpen erfordert."
Posen, 30. Jan. In dem Prozesse gegen den Sozialisten Slawinski und Genossen wegen Teilnahme an einer geheimen Verbindung wurde heute das Urteil verkündet. Es wurden Slawinski zu 2*/* Jahren, Witkowski und Konopinski zu 21/* Jahren, Merkonski zu l8/* Jahren und Janischewski zu l*/i Jahren Gefängnis verurteilt. Von den übrigen 11 Angeklagten wurden sieben zu einer neun- bis vier- monatlichen Gefängnisstrafe verurteilt, vier freigesprochen.
Für die Monate Februar und März nehmen alle Postanstalten, auf dem Lande die Landpostboten, sowie in Kirchhain unsere Agentur, (Herr Buchbinder Rindt) Bestel- bmgen aus die
Overhesfische Zeitung
mit deren Beiblätter
Anstand.
Rom, 30. Jan. Der Papst empfing gestern 350 Pilger aus der Schweiz nnd sprach, die Adresse des Bischofs Mermillod beantwortend, die Hoffnung aus, daß bei dem guten Willen der Behörden alle schwebenden Schwierigkeiten mit der Schweiz beseitigt würden; weiter betonte der Papst die ausgedehnte Freiheit, welche die Schweizer Bischöfe gegenwärtig genießen.
Paris, 30. Jan. Bei der gestrigen Nachwahl in der Haute Saone wurde Mercier, der Kandidat der Republikaner, mit 34 000 Stimmen zum Deputaten gewählt. Der konservative Gegenkandidat erhielt 27 000 Stimmen.
Dublin, 30. Jan. Der katholische Geistliche Stephens ist heute in Dunfanaghy wegen einer aufrührerischen Rede verhaftet worden.
Stockholm, 30. Jan. Die Kronprinzessin ist seit einigen Tagen erkrankt und muß das Bett hüten; die letzte Nacht verlief ziemlich ruhig. Die Unpäßlichkeit scheint gastrischer Natur zu sein.
Philistpopel, 30. Jan. Prinz Ferdinand wird heute nach Burgas abreisen.
tags eine Spazierfahrt. — Das Hilfskomitee für geböte! Stadtmissionen in der evangelischen Kirche Preußens (52 kläfft mit Genehmigung des Prinzen und der Prin-
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
Expedition Markt 21. — Redaktion, Druck und Berlag vou Joh. Lug. Koch.
frankfutt----------------...... u......., «.
o. m Frankfutt a. 8R., Berlin, Hannover. Paris.
^•=3 Die Prophexeihrmg der Iigerrrrerin
Abgeordneter Dr. Hammacher, Konsistorialpräsident Hegel, der Präsident des Oberkirchcnrats Dr. Hermes, Staf von Hochberg, Oberlandesgerichts-Präsident von -f Holleben, Kleist - Retzow , Oberhofprediger Kögel,
t den Unterzeichneten befinden sich: Geheimrat w^li^b ^idi, Frau von Albedyll, Oberpräsident Graf Ärhr-Negendank, die Abgeordneten von Below-Saleske,
Hesse«- Nassau.
Marburg, 31. Jan. Wie seit einer Reihe von Jahren so hat auch in dem verflossenen Jahre der Frauenverein unserer Stadt seine stille Wirksamkeit üben dürsen. Dank der Liebesgaben der Einwohnerschaft hatte der Verein eine Einnahme von 679 Mk. 93 Pf. zu verzeichnen. Ausgegeben wurden hiervon 666 Mk. 34 Pf. Verblieben ist demnach ein Kassenbestand von 13 Mk. 59 Pf. Mögen die Bewohner Marburgs nie müde werden, auch dieses Liebeswerk, durch das schon manche Sorge gehoben imd manche Thräne gestillt worden ist, nach Kräften und mit rechter Freudigkeit zu unterstützen! Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. — An Stelle des nach Cassel berufenen Herrn Generalsuperintendenten, Konsistorial- rat Kolbe, dem der Verein für feine allezeit bereit- willige Unterstützung mit Rat und That und um seiner Kenntnis der hiesigen Verhältnisse willen zu herzlichem Danke verpflichtet bleibt, ist Herr Pfarrer Schindewolf in den Vorstand eingetreten.
Marburg, 31. Jan. Gestern Abend hielt Herr Professor Melde im physikalischen Auditorium für die Mitglieder des Fortbildungsvereins einen 1'/,- stündigen Vortrag über neuere electrische Strommaschinen, zu welchem sich nicht nur die Mitglieder des genannten Vereins sehr zahlreich, sondern auch andere für dieses Th--ma Interesse besitzende Personen Sttaßen schreiten sah, mußte sich gestehe», daß er eine wirklich stattliche Erscheinung sei.
Zuerst wandte er sich dem Hauptsteuergebäude zu und stand bald neben seiner Geliebten im Zimmer.
„Du kommst heute sehr früh," rief sie ihm freudig überrascht zu; denn sonst kam er nie vor der eigentlichen Essenszeit.
„34 bin auch nur hier," erwiderte er, „um Dich zu beuachrichttgeu, daß ich heute nicht bet Dir speisen werde. Ein vornehmer Herr, dessen Bekanntschaft ich vor kurzem machte, lud mich auf heute zu Tische ein, und da ich hoffen darf, daß er mir wegen meiner in Aussicht stehenden Indienststellung von großem Nutzen seiu wird, so durste ich natürlich die Einladung nicht ausschlagen."
Sie sah ihn lange an, und eia wehmüttger Zag wachte sich auf ihrem Antlitz sichtbar. „Wie ost hast Du mir schon AehnlicheS gesagt?" flüstette sie, und eine Thräne trat in ihr Auge.
„Schon wieder mißtrauisch?" sprach er zornig und drehte sich auf de« Absätzen um.
„Die Natur," entgegnete sie sanstmüttg, „hat mich nicht dazu gemacht, sondern ich bin eS nur geworden, weil Du mir schon so oft Unwahrheiten berichtet hast. Aber geh nur, ich will Dich, so gut eS geht, beim Vater entschuldigen."
Er hatte ein bitterböses Wort auf der Zunge- aber er unterdrückte eS und sagte ihr kurz Adieu. AIS er jedoch außer Gehörwette war, stieß er einen wilden Finch aus und ballte drohend die Fäuste. „Was sich diese Dirue nicht erstecht," murmette er- „aber wenn sie Wort hält, jene reiche Frau, wenn ich sie bei Daum trefft, ja, beim höllischen Feuer, daun . . . dann . . . nach wenige» Wochen schon, nein »ach wenigen Tage» zerreiße ich diese schmach. vollen Fesseln!"
Dieser löbliche Entschluß gab ihm seine Rohe wieder, und langsam nahm er die Richtung nach dem Kohlmarkte. Er kam au ciuem Handschuhladen vorbei und besah sich sofott die Handschuh die er trag.
entgegen.
Bestellungen für hiesige Stadt nehmen unsere Expedition und unsere Zeitungsträger an.
IM- Soweit der Vorrat noch reicht, mrd den Neubestellungen unser Wand- und Notiz-Kalender für 1888 gratis beigefügt.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie d. Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler in Frankftitt a. St.. Caffel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXIII Messe m Frankfutt a.M., Berlin, München «.Köln; <S.L. AA1IL Daube u. Eo. in Frankfutt a. St., Berlin, Hannover. Batt«.
enigefunden hatten. Der Vvrtragende hatte sich die Aufgabe gestellt, in historischer Folge die hauptsächlichsten Entdeckungen und Einrichtungen roeluje zur Konstruktion der neuen Maschinen geführt haben durch Versuche zu erläutern. Er begann mit der Entdeckung Oe rsted's: die Ablenkung einer Magnetnadel durch den elektrischen Strom, wobei insbesondere auch der Romershause u'sche Elektromagnet vorgeführt wurde. Sodann wurde ein elektto - magnetisches Rotations- Maschinchen erklärt. Weiterhin folgten Demonstrationen über Magneto - Jnduction und Galvano - Jnduction, als die beiden großen Entdeckungen Faradays, wobei sich namentlich die Anwendung des Scioptikons sehr vorteilhaft erwies. Der Vorttagende ging dann über zur Erläuterung einer kleinen Siemens'schen Dynamo- Maichine unter besonderer Berücksichtigung des hierbei verwendeten Cylinder-Jnductors. Durch Zeichnungen und Modelle wurde den Anwesenden der Zusammenhang der Sttomerzeugung der Hauptsache nach in leicht verständlicher Weise veranschaulicht. Hiernach wandte sich der Vortragende zur Erläuterung des Pa ein o tt fischen Ringes, um ein Grundprinzip in der Konstruktion der neueren Dynamomaschine darzustellen. Zum Schlüsse folgten dann Versuche mit der im Institut befindlichen größeren Dynamo-Maschine, deren Betrieb durch einen zweipferdigen Gasmotor bewerkstelligt wird. Der Vortrag wurde mit großem Beifall ausgenommen und mehrfach der Wunsch geäußert, den Vortragenden zu veranlassen, auch die technischen Anwendungen einer Dynamo-Maschine einmal ausführlicher zu behandeln, wozu selbstverständlich die zu dem gestrigen Vortrage bemessene Zeit nicht ausreichend sein konnte. Dem Vernehmen nach ist Herr Professor Melde geneigt, diesen Wunsch zu erfüllen und in einem späteren öffentlichen Vottrage das genannte Thema und zwar zum Besten des Spiegelslustturmbaufonds zu behandeln.
Marburg, 31. Jan. Nicht ohne uns an seine winterliche Macht zu erinnern will der Monat Januar von uns scheiden, ist die Kälte auch nicht so streng als am Anfang des Monats, genügen doch die seit einigen Tagen herrschenden 9—12 Grad bei einer nicht zu dünnen Schneedecke, es eben Winter in des Wortes vollster Bedeutung sein zu lassen. Noch der Februar uud die liebe Sonne naht uns wieder so, daß es auch mit diesem Winter zu Ende geht; freilich ist der Februar der beßte Bruder auch nicht, sagt er doch, wie es im Verslein heißt:
„Hätt' ich die Macht wie du (Januar), Es erfror das Kalb mit samt der Kuh! Hoffentlich erhält er so viel Gewalt nicht!
Sie wäre» beschmutzt und abgerissen, und schnell ent» schlossen trat er ei», um sich ein Paar neue, elegante zu kaufen. .Sie scheint sehr aufs Aeußere zu sehen, diese meine neue Bekanntschaft," murmelte er höhnisch »und so denke ich, wird diese kleine Ausgabe, die ich mir erlaubte, ihre tausendfältigen Früchte tragen."
Nach einer Viertelstunde stand Gottftted vou Kreß auf dem Kohlmartte, und rasch trat er bei Daum ein, denn eine nahe Kirchuhr verkündete eben die Mittagsstunde. Die Daumsche Restanration war damals die renommitteste in Wien, und in den drei saalartigen Zimmer» hatte» sich daher schon viele Gäste versammelt. Er schlenderte durch sämnttliche drei Säle, und feine scharfen Augen suchten rechts uud links. Von Frau vou Ampach fand er keine Spur, uud so setzte er sich mißmutig au ein Fenster von dem man den Eingang ins Haus beobachten konnte.
.Wollen Sie zu Mittag speisen?" fragte ein Kellner.
.Später," ertoieberte Gottfried von Kreß, .ich erwarte Gesellschaft."
Wohl eine halbe Stunde saß er da, und immer dunkler wurden die Wolken aus seiner Stirne. Da endlich tauchte ein Herr und eine Dame auf, uud beide, die Dame am Arme des Herr», uShetten sich rasch dem Daumschen Lokale. .Sie ists," murmette Gottfried vou Kreß, .uud ihr heutiger Aufputz erscheint mir »och weit reicher als der, welchen sie bei der Wegner zur Schau trug. Au Geld und Geldeswert fehlt es ihr offenbar nicht; aber wer zum Henker mag denn ihr Begleiter sein?"
Die Ungeduld stand ihm ins Gesicht geschrieben; aber er bezwang sich und blieb ruhig noch eine Zeit lang sitzen.
Dann erst, nachdem er vermuten konnte, daß die beiden, welchen sein Selbstgespräch genrtbmet war, irgendwo in den beiden erste« große« Speiseräumen Platz genommen hatte«, — er selbst befand sich im dtttten Saale, — stand er aus nnd schleuderte mit gleichgiltiger Miene, den Hut auf dem Kopfe und den Mantel fest um sich geschlagen, als ob er eben erst ankäme, iu deu zweiten Saal. (Forts, folgt.)
ßrflfll ä6fin Wilhelm, an welche von vielen Seiten die Ultjl.li jgItte um Hjlfx für die Arbeiten der inneren Mission
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’n sa Öön Bitter, Frau Staatsminister von Bötticher, fliehen ^kichsbankdirektor von Dechend, Staatsminister Graf
Deutsches Reich.
deshal : Berlin, 30. Jan. Ter Kais er empfing heute
.Nicht die Idee," lachte Frau von Ampach. .An „ tre Bekanntschaft von damals dachte ich iu jenem Augenblicke gar nicht. Nein, ich hielt Sie für einen Mz andern, und für wen meinst Du wohl, Anna?" . --bte sie sich an Frau Wegner. .Für Richard rooit . »uvpitsch, mit dem der Herr von Kreß eine frappante r fern! «hnlichkeit hat. Findest Du das uicht auch?• äfralii . Frau Wegner hatte bis jetzt nur die stille Beo- lericfstfi Pterin gemacht ohne ein Wort zu reden. Jetzt, 1 rg: Es sie direkt ins Gespräch gezogen wurde, mußte sie —i-q ktürlich ihr Stillschweigen brechen. .Ja," sagte sie, n" ? stad Aehulichkeiten vorhanden; aber dennoch waltet > HW «8 bedeutender Unterschied ob."
. .»Sie scheinen sich sehr für diesen Herrn Kuppitsch und Expressieren, gnädige Fran?" meinte Gottftted von W AH und schrieb sich zugleich den Namen dieses seines f kvelgängers, von welchem ihm schon Fran Wegner ‘-TfiTinÄ gesprochen, fest ins Gedächtnis, nm sich gleich s«, andern Tag des Näheren über ihn zu erkundigen, ___EI er auch richtig in Ausführung brachte.
iftitffi .«Ha, ha, ha!" lachte Fran von Ampach laut auf. IlsMn .Ter Mensch ist mir uicht bloß ganz gleichgiltig, en, achter» ich Haffe und verachte ihn sogar. Ich begegne ßtn. t häufig auf der Treppe."
\ «Er ist also Ihr Hausgenosse?" fragte Gottfried °3!t Kreß.
«Das nicht," versetzte Frau von Ampach; .aber ? dohnt eine Person im vierten Stock 'oben unter 896 Dach, die er alle Abende . . . ."
- «A propos,“ fiel ihr Fran Anna Wegner in die ?°e, nm dieser peinlichen Auseinandersetzung ein zu machen, .Du scheinst ganz vergessen zuhaben, ^»halb Du mich heute ausgesucht hast."
_»3a so," entschuldigte sich Frau von Ampach, wollten mit einander die neue Wohnung besehe«,