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Illustriertes Sonntagsblatt.

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würde sich im Gewerbe von selbst machen, es brauchten

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Jedes Wort ouS ihrem Munde war eine Lüge/

im Hause oder in unterrichtet werden, vom Schulunterricht vor vollendetem 14.

Mittel- oder höheren Schulen ferner die Zahl der vorläufig befreiten Kinder, die Zahl der Lebensjahre aus der Schule ent-

Grund, daß das reeller Artikel zu heute noch Alles, sunde Produktion

Publikum nun, auch den Preis drücken sucht. Daran liegt auch Hätten wir nur ausschließlich ge- zu entsprechenden Pressen, Alles

(offenen Kinder u. s. w. Die Kommission zur Vorberatung des Gesetzentwurfs betreffend die Er­leichterung der V o l k s s ch u l l a st e n hat sich konsti­tuiert: Vorsitzender v. Rauchhaupt, Stellvertreter v. Tiedemann, Schriftführer v. Bülow, Peters und Tramm, andere Mitglieder: Dr. Grimm, v. Holtz, Steinmann, v. Heyden - Cadow, Graf Nostitz, Hoff­mann - Scholtz, Meyer zu Selhausen, v. Oertzen, Wessel, v. Zedlitz, Hobrecht, Dr. Weber, Seyffarth- Magdeburg, Dr. Brüel, Letocha, Lucius, Dr. Mosler, Stephanus, Theissing, Schröder, Dr. Langerhans, Steffens, Wirt. Die nationalliberale Fraktion hat den bisherigen Vorstand wiedergewählt, welcher auK den Herren v. Benda, Hobrecht, Gneist, Hammacher, v. Cuny, Seyffardt, Enneccerus, Mithoff, von Eynern und Francke besteht. Dr. Paulus Cassel erklärt in einer Zuschrift an denBörsencourier", sein Name sei ohne sein Wissen in die Diskussion

urg

iuchh.

(Nachdruck verboten.)

(Fortsetzung.)

Wie im innersten vernichtet, stand der entlarvte Lügner da; dann aber raffte er sich plötzlich auf, fcaif der Frau Bertoni einen wilddrohenden Blick in und war, Zehnter zur Seite stoßend, mit einem einzigen Satze zur Thür hinaus. Auch unten vor dem Hause angekomwen, ließ er in seiner wahnsinnigen 6ttt nickt nach, sondern rannte mehr, als er ging, der LropoldSvorstadt zu, und erst als er sich in seinem Zimmer sicher wußte, gewann er die gewohnte Selbst­beherrschung wieder.

»Das Unglück verfolgt mich,* sagte er halblaut zu sich selbst, »und es ist mir oft, als ob sich alles Segen mich verschworen hätte. Aber ich biete dem Schicksal Trotz, und wir wollen sehen, wer zuletzt Sieger bleibt.*

Wegner in fast verächtlichem Tone. »Ein sehr thörichteS Unterfangen; denn» der Betrng wäre nach kurzer Zeit ans Tageslicht gekommen. Warum helfen Sie sich nicht lieber aus andere Weise? Sie find ein immerhin noch schöner und besonders ein sehr statt­licher Mann, der auf manches sehnsüchtige Herz Ein- druck machen muß. Ueberdem führen Sie einen adligen Namen, und Ihr ganzes Auftreten und Benehmen weist auf den vornehmen Herrn. Warum nützen Sie diese Ihre Vorzüge nicht aus? Oder," setzte sie mit einem lauernden Blicke hinzu,sollten Sie etwa ver­heiratet oder wenigstens gebunden fein?'

Ich? Nein. Ich bin jeder Fe fiel frei," erwiderte Gottfried von Kreß.

Auch die Nina Hartl hat keine Ansprüche mehr an Sie?* forschte Fran Anna weiter.

Nicht die geringsten," erklärte Gottfried von Kreß. Ich habe mich längst von ihr losgemacht; denn der Abstand der Geburt erforderte es.

Ihr Wort darauf?* sagte Anna Wegner.

Mein Ehrenwort?* versetzte er mit großem Nachdruck.

Gut, und nun hören Sie wir zu," fuhr Frau Wegner fort.Ich kenne eine Dame, eine adelige und sehr reiche Dame, etwa von Ihren Jahren, oder auch vielleicht etwas älter, aber immer noch sehr schön. Dazu ist sie ganz unabhängig, weil seit einem Jahre Wittwe. Nun, diese Dame verliebte sich in einen jungen Mann. Aber aus der Verbindung wurde uichtS aus Gründen, die nicht hierher ge­hören, und die Dame ist also wieder ganz frei. Da treten Sie vor einer halben Stunde zu mir herein, und .... und ... . Nun wissen Sie, für wer» ich Sie Anfangs hielt? Für keinen anbern als für dcn jungen Manu, welcher jener Dame so sehr gefiel."

Ich habe also, was mau sagt, eineu Doppel­gänger?* meinte Gottfried von Kreß, welcher mit größter Aufmerksamkeit zuhörte.

(Fortsetzung folgt.)

entgegen.

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HE" Soweit der Vorrat noch reicht, wird den Neubestellungen unser Wand- und Notiz-Kalender für 1888 gratis beigefügt.

ihre Wirkung verspürt. Das zeigte sich deutlich bei der Jnnungsgesetzgebung, deren Reform von den Innungen mit einer außerordentlichen Langsamkeit und erst nach wiederholtem Drängen durchgeführt ist. Unsere Gewerbegesetzgebung gleicht heute einem neuen Hause, das noch nicht gehörig ausgettocknet ist, von dem man also nicht sagen kann, ob es sich darinnen behaglich wohnt. Und an einem solchen Hause pflegt man männiglich noch keine Ausbesserungen vorzunehmen.

Wir haben in Deutschland Gewerbefreiheit, aber auch eine Gewerbeordnung, und Letztere mit Recht. Keine Freiheit kann existieren, wenn sie nicht aus gesetzlicher Basis ruht, die genau bestimmt, wo die Freiheit beginnt und wo sie endet. Fehlt eine solche Grundlage, so haben wir keine Freiheit mehr, son­dern Zügellosigkeit, und b'efe ist der schlimmste Feind eines jeden Staatswesens, mag es Monarchie oder Republik sein. Auch dasfreieste* Land der Erde, die Vereinigten Staaten von Nordamerika, stellen das scharfe Gesetz der Zügellosigkeit entgegen und dulden keine Ausschreitungen. Zügellosigkeit besieht nie. Die frühere Wirtschaft der republikanischen Partei in Nordamerika artete zur Zügellosigkeit aus; die Folge davon war ein Umschwung in der Volks­meinung, und Aehnliches haben wir in Frankreich letzthin erst erlebt. Das sind große Ereignisse; aber genauso wie hier, steht es im Alltagsleben, und im gewerblichen Beruf. Niemand bestreitet, daß im gewerblichen Leben schlimme Erscheinungen aufgetreten sind, die je eher, je besser wieder beseitigt werden. Aber so bedauerlich sie sein mögen, so ist doch ihre Existenz nur eine ganz folgerichtige und sehr leicht erklärliche. Die schlimmen Jahre wirtschaftlichen Dar- niederliegens haben Excentricitäten hervorgerufen, die sich mehr und immer mehr gesteigert haben. Dagegen läßt sich gewaltsam nichts ihnen; es wird immer wieder Leute geben, die auf krummen Wegen zu er­reichen suchen, was andere Personen nur auf gerader Bahn erstreben wollen, denen es gelingt, das Pu­blikum zu täuschen, indem sie dessen Schwächen, aus- beuten. Am allerbedauerlichsten ist die Durchlöcherung des Prinzips, daß jede gute Arbeit auch ihres klingen­den Lohnes wert ist. Es ist der Kernpunkt der ganzen gewerblichen Misere, die Ursache, daß minder­wertige Fabrikate, die für das geringste Geld noch zu teuer sind, m Massen hergestellt werden, der

einigen Sekunden stand er in dem Zimmer der Frau Anna Wegner.

Habe ich datzVerguügen, Frau Wegner zu sprechen ?" fragte er beim Eintritt in vornehm herablassendem Tone.

Frau Wegner hatte sich gegen die Thür gewandt, als dieselbe aufging, und als sie nun einen groß­gewachsenen, schlanken, noch jungen Mann, der in einen weiten stahlgrauen Mantel gehüllt war, vor sich sah, malte sich Erstaunen und Verlegenheit zu­gleich in ihrem Gesichte.Was führt denn diesen zu mir?* murmelte sie; denn sie hielt den Eingetretenen für einen anderen, welchen der Leser längst kennt. Allein im nächsten Augenblicke schon gewahrte sie ihren Irrtum, und sofort ging sie dem Fremden mit einer tiefen Verbeugung entgegen.

Sind Sie Frau Wegner?* wiederholte der Letz­tere seine Frage, und man hörte cs aus dem Klang seiner Worte gar wohl heraus, daß er unwillig sei, so lange keine Antwort zu erhalten.

Ja, die bin ich,* erwiderte nun Fran Stegner, sich noch tiefer verbeugend.

Ich habe mir von einem Freunde sagen lassen," fuhr der Fremde fort,daß sie in Geldgeschäften sehr bewandert seien, und da ich mich augenblicklich in Verlegenheit befinde, meine Gelder von meinen Gütern bleiben länger aus, als sie sollten, so wünschte ich, einen kleinen Wechsel in Baargeld zu verwandeln. Ich bin der Baron Ullrnann,* setzte er zuletzt noch mit großem Selbstbewußtsein hinzu.

Längst schon ruhten die grüngrauen Augen der Anna Wegner mit besonderer Schärfe auf den Ge- sichtszügen des ManneS, und, siehe da! jetzt blitzte eS in denselben auf, als ob sie eine Entdeckung ge­macht hätte. Doch blieb ihre Haltung sich immer noch gleich.Sie haben den Wechsel bei sich?* fragte sie mit der unbefangensten Miene.

Natürlich, hier ist er,* entgegnete der Fremde.

Frau Anna Wegner nahm das Papier in die Hand und prüfte die Unterschrift.Richtig, da steht

Der beantragten Ergänzung des Entwurfs zum Reichs­haushalts-Etat für 1888/89 und dem zu Assuneion am 21. Juli 1887 unterzeichneten Meistbegünstigungs- Vertrag mit dem Freistaat Paraguay wurde die Zu­stimmung erteilt. Mehrerere Eingaben, betreffend die Einrichtung einer subventionierten Postdampf­schiffsverbindung mit Sansibar, wurden dem Herrn Reichskanzler überwiesen. In den Motiven zu dem Gesetzentwurf, betreffend die Erleichterung der Volksschullasten, wird erwähnt, es hätten stati- stifche Erhebungen über das gesamte preußische Volks­schulwesen stattgefunden, deren Ergebnisse zur Zeit im Statistischen Bureau bearbeitet werden und welche man demnächst zu veröffentlichen beabsichtigt. Die Erhebungen betreffen, wie derVoss. Ztg." verlautet, das gesamte vorhandene Lehrerpersonal mir Einschluß der Hülsskräste, die Resoldungsverhättnisse der Lehrer, und zwar sowohl die Gehalter, wie auch die Ge­währung freier Wohnung, Feuerung :c., die kirchlichen Nebenämter der Lehrer, die Einkommensverhältniffe der emeritierten Lehrer, die Lehrerstellen unter An­gabe der Klassen, Klassenräume :c. und der gemieteten Schulräume, die sachlichen Ausgaben für Schulgebäude, Geräte re., das Schulstiftungs-Vermögen und dessen Verwendung, das Schulgeld, die Unterhaltungspflicht der Gemeinden, der Schulsozietäten, Patrone re., die Zahl der in den öffentlichen Volksschulen unterrich­teten Kinder, sowie derjenigen im schulpflichtigen Alter stehenden Kinder, welche, anstatt in der Volksschule,

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Baron Ullrnann,* sagte sie,und das haben Sie selbst geschrieben?*

Natürlich,* war die Antwort.Wer denn sonst?*

Jetzt aber konnte sich Frau Anna Wegner nicht mehr halten; sondern mit einem höhnischen Grinsen stellte sie sich vor den Gast hin.So,* rief sie, ihre beiden Arme in die Seite stemmend,Gottfried von Kreß ist jetzt zum Barru Ullrnann avanciert?*

Gottfried von Kreß starrte sie wild an, und ein böser Fluch trat auf feine Lippen.Sie sind der Teufel selbst,* zischte er;woher kennen Sie mich?*

Woher?* rief Anna Wegner noch höhnischer. Ei natürlich, weil ich ein gutes Gedächtnis habe. Vor zehn Jahren lebte mein Mann noch, der auf dem Steuergebäude angestellt war, und Sie besuchten da­mals tagtäglich den Amtsdiener Hartl, oder vielmehr seine Tochter Nina. Und ein recht schmucker Kadet waren Sie damals und haben der Nina nur allzugut gefallen.*

Gottfried von Kreß schlug sich vor den Kopf; aber bann, rasch entschlossen, trat et hart auf die Anna Wegner zu.Geben Sie mir den Wechsel zu­rück," sprach er mit einem drohenden Blicke.

Der ist gut bei mit aufgehoben,* grinste sie, in­dem sie das Papier tief in ihre Tasche gleiten ließ.

Seine Augen flammten, und seine Fäuste ballten sich.So wollen Sie mich bei Gericht angeben ?* zischte er mühsam ans der kenchenden Brust hervor.

Das werde ich bleiben lassen,* sagte sie kalt. Ich behalte das Schriftstück Hoff aus Kuriosität, und trotz desselben, meine ich, könnten wir Zwei mög­licherweise noch recht gute Freunde werden. Sitzen Sie sich, und lassen Sie uns eins plaudern."

Et sah sie mißttanisch an, that aber doch nach ihrem Wunsche.

So,* fuhr sie darauf fort,und nun von allem eine offene Antwort.Sie find auf dem Trocknen?

Ja," seufzte Gottfried von Kreß.

Und da wollten Sie sich durch einen falschen Wechsel aus der Not helfen?* fragte Frau Anna

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keine Umwege eingeschlagen werden, um zu erreichen, was bann so nahe wäre: ein blühendes Handwerk!

Nun kommen ja allerdings noch Nebenursachen für den Konsum von Schleuderartikeln in Betracht, und dahin gehört vor allem die allgemein ungünstige Stimmung, die sich ab und zu zum Besseren wendet, aber eben so plötzlich wieder umschlägt. Das ist ein großes Leidwesen, das sich leider nicht über Nacht ausrotten läßt. In diesen Jahren des Kampfes ist aber auch die deutsche Klein-Jndusttie gestählt und stellt sich tapfer der Großindustrie gegenüber. Auch die kleinindusttiellen Leistungen habe» eine ungemein beachtenswerte Höhe errungen, die immer mehr her­vorgetretene Notwendigkeit bedeutendes zu leisten, hat auch bedeutendes leisten laffen. Die Arbeitskräfte haben sich außerordentlich vervollkommnet, maschinelle Einrichtungen gelangen immer mehr zur Anwendung, wo sie in Wahrheit von Nutzen sind, und damit wächst auch die Widerstandskraft gegen ungünstige Zeitverhältrisse. Man sagt wohl, es sei heute für das Kleingewerbe vielfach richtiger, vom Großindustriellen zu kaufen und bann wieder zu verkaufen, also nur Handel zu treiben, statt zu produzieren. Das ist in einzelnen Fällen richtig, aber bei weitem nicht in der Mehrzahl. Die eigene Produktion garantiert einzig und allein den dauernden Wohlstand; es kann ungünstige Zeitverhältnisse geben, in welchen die Produktton kaum lohnend, der Händler im Vorteil erscheint, aber die Zeiten ändern sich auch wieder, und dann wird der ftühere Verlust mit eingebracht. Im Handwerk wird und muß das eigene Schaffen im zeitgemäßen Sinne die Hauptsache bleiben, oder aber Deutschland hätte sein altes, berühmtes Hand­werk verloren. Dahm wird es aber nicht kommen, denn, Gott sei Dank, wir haben noch Tausende von Handwerkern, die ihren Mann stehen in guten und bösen Tagen.

Deutsches Reich.

Berlin, 27. Jan. Ter Kaiser empfing heute vormittag den Prinzen Wilhelm, welcher sich als Generalmajor meldete, nahm alsdann andere mili­tärische Meldungen entgegen, arbeitete mittags mit dem Chef des Militärkabinetts, General v. Albedyll, dem Kriegsminister Bronfart von Schellendorff, später mit dem Geheimen Kabinettsrat von Wilmowski und machte nachmittags um 2 Uhr eine Spazierfahrt. Der Bundesrat faßte in der gestern unter dem Vorsitz des Staatsministers, Staatssekretärs des In­nern, von Bötticher, abgehaltenen Plenarsitzung über die Zollbehandlnng verschiedener Gegenstände Beschluß.

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Expedition Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aua. Loch.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie d. Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler in Frankfurt a. SR.. Cassel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXIII. Zavraana Mosse in Frankfurta. SR.,Berlin,Münchenn. «ölL; «. L.

Daube u. Co. in Frankfurt a. SR., Berlin, Hannover. Paris.

>tzterei hübet in jeder Reichstagssession den Mittelpunkt einer :in[egei Reihe von Anträgen, um die schon harte Kümpfe tftattet ausgefochten sind und auch in Zukunft noch ausge- urch di stochten werden dürften, denn das Thema ist noch lange nicht abgettjan. Auch in dieser Session sind im japiera Reichstage wieder die bekannten Anttäge auf Führung des Befähigungsnachweises bei Eröfstiung des Ge- heziehei werbebetriebes eingebracht und schon in erster Lesung unfenfl beraten worden. Eine aus Konservativen und der

jerbret

T Üdkl ' lieber

|W| Sie Nrophereihrmg -er Mgeunrrin Crirninal-Roman von Theodor Griesinger.

\ man zu Ende, bann war auch der Sessionsschluß da. Möglicherweise kommt man diesmal zu einem ent- ichcidenden Plenarbefchluß, vielleicht aber auch nicht; itbenfalte läßt sich heute gerade so, wie vor einem Jahre, kaum annehmen, baff die Anträge wirkliche Gesetzeskraft erlangen werden. In der Gewerbe- zesetzgebung ist in den letzten Jahren sehr viel ge- ändert, dessen wahrer Nutzen heute unmöglich schon !lS Lar gestellt sein kann. Ein Gesetz ist nicht rote ein

_ H Kleid, dem man nach einem Vierteljahre ansieht, wie

lette ui es sich in Wahrheit bewährt. Neue gesetzliche Be-

' 1 ftimmungen brauchen schon lange Zeit, um im Volke

ich zvX gründlich bekannt zu werden, noch längere, bis man

Erscheint täglich außer an Werttagen nach tonn- und

Feiertagen. Quartal-Abonnements-Preis bei der Expr»

dition2t/.Mk., vei den Postämtern 2Mk. 50 Pfg. (exv. ö

Bestellgeld,. Jnserttonsgebühr für die gespaltene Zeile SvUNtag, 29. IaNUSI 1888.

10 Psg. Reklamen für die Zelle 25 Pfg. v

I März nehmen alle Postanstalten,

| auf dem Lande die Landpostboten,

S sowie in Kirchhain unsere Agentur,

5 Herr Buchbinder Rindt) Bestel­

lungen aus die

Oberheffische Zeitung mit deren Beiblätter rt

Den anderen Morgen schon nm nenn Uhr befand Gottfried von Kreß sich ans dem Wege nach der Alt- tobt, und als er den Stephansplatz erreicht hatte, trat er sofort in den breiten Durchgang des hohen . Lass« Gruses, von dem ich schon früher gesprochen. Dann Toca «trachtete er sich die kleinen Gebäude auf dem vier- 1 sckigen Platze, und augenblicklich fand hier sein scharfes !t: ® Inge das messingene Schild, auf dem die Worte: »Anna Wegner, Witwe, Vermittlerin in Wohn- und Geldangelegenheiten,* eingegraben waren. Ohne sich ; N besinnen, stieg er die Treppe hinaus, und nach

!N angt Zentrumspartei zusammengesetzte Mehrheit ist für :r Elsa . diese Anträge im Reichstage vorhanden, aber bisher scheiterte ihre Fertigstellung und Erhebung zum Gesetz (44 j stets an dem Widerstande der verbündeten Regierungen.

1 Man beriet und beriet in der Kommission, und war

° tief nun Frau von Bertoni mit einer Energie, die öe.£\; »an ihr kaum zugetraut hätte.Herr Zehnter, sprechen Sie, wer ist dieser Mensch?*

aschc ftEr heißt* erklärte der Gefragte,Gottfried von Knabei Kreß, ehemals Gefreiter im Regiment Baron Gollnar, [besaite und wurde wegen gemeiner Vergehen mit Schimpf ibmäsct tob Schande ans demselben gestoßen.*