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Illustriertes Sonntagsblatt.

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wieder eine Ausfahrt gemacht. DemB. T.

Iah

So trieb der unheimliche Mensch sein Unwesen ast drei Monate lang; aber er hütete fich wohl, andere Gegenden Wiens Heimzusuchen als die ent« legeusteu und einsamsten Teile der äußersten Vor- tädte. Auch kehrte er uie mehr auf den Schauplatz einer Thateu zurück, da er wohl wußte, daß die Polizei dort sorgsam nach ihm umschaue.

t dann nach der Polizei geschickt, und Herr von let versprach derselben eine gute Belohnung, sie den Attentäter greife. Aber alle Nach« langen erwiesen sich als erfolgslos, und der 8 im Mantel blieb zum driiteumale uuentdeckt.

VH.

Abgewiesen.

Am Morgen des fünfzehnten Novembers 1838 Frau Anna Wegner wieder einmal an ihrem Schreibtische und rechnete. Da klopfte es an ihre Thür, und gleich darauf trat Frau von Ampach in die Stube. Frau Anna Wegner stand auf und grüßte; so unterwürfig und zuvorkommend wie früher aber war sie nicht.

»Du kommst wohl wegen der bewußten Angelegen- heit ¥" fragte sie kühl und nicht ganz ohne Spott.

»Natürlich/ erwiderte die andere höchst aufgeregt. .Ich habe gestern den ganzen Tag auf Dich gewartet, Du kamst jedoch nicht."

»Hm!" weinte Frau Anna; »Du hast eS ja schreck- ich eilig, aber Du weißt, ich bin eine arme Witwe, die ihr Brot sauer verdienen muß, und da versteht es sich von selbst, daß ich zuerst denjenigen Geschäften achgehe, die mir etwas eiutragen. Auch hast Du Dich in de» letzte» Woche» ziemlich fremd gewacht; eitdem der vornehme Hofrat von Salzburg hier weilt, in ich für Dich so ziemlich überflüssig geworden. Wenigsten» . . . ."

£»: »Achs hällgts da hinauss" unterbrach sie Frau von Ampach und langte aus ihrem Haudkörbcheu eine Zwanztggnldeunote hervor, die fie auf den Schreib­tisch legte. »Umsonst will ich nichts von Dir; den» ;tbe Arbeit ist ihres Lohnes wert. Aber an», Anna, vergrab Deinen Verdruß und sprich mit mir wie rüher. Hast Du Dich nach ihm erkundigt? Ich agr Dir, Tag nnd Nacht kommt er mir nicht aus

ng aber nicht ganz kontrollierbar waren. Die fUDkivatnachrichten der hiesigen Blätter über den Kron­en lauten doch auch heute günstig. Der Kronprinz

Me Prophercihrmg -er Zigeunerin.

Criminal-Roman von Theodor Griesinger.

(Nachdruck verboten.)

(Fortsetzung.)

daß er, Richard Kuppitsch meine ich, im Sinn hat, das Geschäft der Witwe Schradin abzukaufen."

Hm!" meintre Frau Anna Wegner;so ganz genau bist Du denn doch nicht unterrichtet. Die Schradin nämlich ist unter allen Umständen Willens, ihre Handlung mit allen Vorräten zu verkaufen, und hat dies dem Kuppitsch schon vor mehreren Wochen eröffnet Auch nannte sie ihm den äußeren Preis, um den sie losschlage, und erklärte ihm, er sollte unter den Käufern den Vorrang haben. Wen» er dagegen bis zum fünfzehnten März nächsten Jahres das Geld nicht zusammenbringt, so schlägt Frau Schradin an einen anderen los, und Kuppitsch kauu dann sehen, wo et wieder eine Prokuriftenstelle bekommt. Du siehst also, es handelt sich bei ihm um die Existenz und er muß das Geld nm alles in der Welt flüssig zn machen suchen."

Und wird er es auftreiben?" fragte Frau von Ampach iu großer Spannung. ,Zch möchte fast daran zweifeln," setzte fie dann noch mit Verachtung hinzu, denn die Resy Dollinger hat nichts, oder wenigstens blutwenig, und er selbst würde jetzt in keiner Kommis­telle sein, wenn er mit Glücksgütern besonders ge- egnet wäre."

Ganz so verhält es fich," meinte Frau Amur. Der thörichte, junge Mann hat sich an eine Jungfer Habenichts weggeworfen, obgleich er doch nur die Hand auszustrecken brauchte, um mit der schönsten Frau iu Hülle und Fülle leben zu können. Aber was meinst Du nun, wen» Du ihm das Geld zum Ankauf des Geschäfts der Frau Schradin vorstrecktest?"

Ich soll ihm das Geld vorstrecken?" rief Fran von Ampach, die Äugen weit aufreißend.

,La, Du," sprach Frau Anna.Er würde Dir >afür im höchsten Grade dankbar sein mflffen, und die Dankbarkeit, sagt man, sei Geschwisterkind mit der Liebe."

(Fortsetzung folgt)

IN.

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wird sogar aus San Remo berichtet: .Alle An­zeichen gestatten den fast sicheren Schluß, daß bei einer eventuellen abermaligen Konsultation von Autori­täten, deren Diagnose entgegengesetzt, derjenigen im November lauten dürfte, und daß der Kronprinz im Frühjahre nach Deutschland zurückkehren kann." Der .Hamb. Korresp." hört in Bezug auf vom Fürsten Bismarck gelegentlich eines in Friedrichsruh am Dienstag stattgehabten Diners, an welchem der Königlich preußische Gesandte Herr von Kusserow und die Herren Albertus und Heinrich von Ohlen- dorff teilgenommen haben, gemachten Äußerungen von zuverlässiger Seite, daß sich der Fürst in eminent friedlichem Sinne ausgesprochen habe. Er soll feiner Überzeugung dahin Ausdruck gegeben haben, daß wir in den nächsten drei Jahren keinen Krieg haben werden. DieKöln. Ztg." bemerkt übrigens dazu: Daß man-im Gespräch gethane, schwerlich für die Öffentlichkeit bestimmte und wahrscheinlich sogar unter Scherz oder aber unter Vorbehalt abgegebene Äuße­rungen des Reichskanzlers, wonach er auf Jahre den Frieden für gesichert halte, an der heutigen Börse herumgetragen hat, ist nichts mehr und nichts weniger als unpassend. Der Nachttagsetat zum Wehr­gesetze ist dem Bundesrat auch heute noch nicht zu­gegangen. Man nimmt an, daß die definitive Fest­stellung erst erfolgen wird, wenn der Reichskanzler in Berlin ist. Die Summe, welche heute als die­jenige genannt wird, welche vermutlich zur Ausrüstung der Landwehr zweiten Aufgebotes erforderlich sein dürfte, schwankt nur noch zwischen 240 und 250 Millionen Mark. Das Opfer ist ein gewaltiges, aber daß es nicht notwendig wäre, wird nimand behaupten wollen; das ist sogar von den Organen, unserer sonst prinzipiellen Oposition bisher noch nicht behauptet worden.

Positive Nachrichten, aus denen auf eine Entwickelung der nun seit Wochen stagnirenden poli­tischen Lage zu schließen wäre, liegen auch heute nicht vor; wahrscheinlich weil die in aller Stille und mit der Vorsicht, auf die der Ausdruck Vorbe­sprechungen hindeutet, geführten diplomatischen Ver­handlungen ein Resultat noch nicht gezeitigt haben. Wohl aber ist zu den Stimmungssymptomen, die in den friedlichen Aeußerungen des deutschen und des russischen Kaisers liegen, ein neuer hinzugekommen, indem, wie oben bemerkt, nunmehr in glaubwürdiger Form berichtet wird, daß sich Fürst Bismarck bei jenem Diner in eminent friedlichem Sinne geäußert hat. DieNordd. Allg. Ztg." giebt heute auch wieder einer friedlichen Auffassung Vorschub. Sie

Deutsches Reich.

Berlin, 21. Jan. Der Kaiser wohnte gestern Vorstellung im Opernhause bei. Abends gegen Uhr fand bei Sr. Majestät Theegefellfchaft statt, h welcher der Minister Dr. Lucius, Graf v. Stol- g, fowie der Prinz und die Prinzessin von Hohen-

Üern geladen waren. Heute vormittag nahm der iser den Vortrag des Generals von Albedyll ent-

n und machte um !*/ Uhr eine Spazierfahrt.

2/« Uhr findet der Empfang des spanischen tichafters durch den Kaiser im Beisein des Staats- ttetärs Grafen von Bismarck, um 4 Uhr durch die lferin statt.' Bei dem Kronprinzen von Griechen- d findet heute nachmittag ein Diner statt, wozu Prinz Wilhelm geladen ist. Prinz Wilhelm te heute dem Geheimrat Professor v. Bergmann m halbstündigen Besuch. DieGermania" er« , daß der Fürstbischof Kopp auf feiner Rückkehr r Rom heute abend hier eintreffe. Er fei von Kaiserin telegraphisch ersucht worden, bald nach Hierherkunst derselben persönliche Mitteilungen das Befinden des Kronprinzen zu machen. 0 letzter Zeit waren in gewissen Kreisen beun- igenbe Nachrichten über den Zustand des Kron- rinzen verbreitet, deren Herkunft und Berech-

gang. Die jüngste Krankheitserscheinung bei dem Kronprinzen bestand nach einer Meldung desBerl. Tagebl." in eitriger Ausscheidung kleiner Partikeln von der Stelle, wo im November die Wucherung sich befand. Die ausgeschiedenen Partikel werden Virchow zur Untersuchung geschickt. Dieser Prozeß spricht mehr für einen entzündlichen Zustand als für Krebsbildung.

Rom, 21. Jan. Wie derAgenzia Stefani" aus Madrid gemeldet wird, wäre der Schiedsspruch Spaniens in dem Streitfälle zwischen Italien und Kolumbien für die italienischen Staatsangehörigen, welche bei der Revolution in Kolumbien geschädigt wurden, günstig ausgefallen.

Paris, 21. Jan. Flourens empfing heute de» italienischen Botschafter Meuadrea. Der Zwischenfall von Florenz wird als beigelegt betrachtet. Der Richter Tosini wird eine Stellung erhalten, worin er mit dem französischen Konsul nicht mehr in Be­rührung kommen kann. Die Erbschaft Husseins wird nach den Bestimmungen der italienisch - tunesischen Konvention von 1868, die von Frankreich niemals bestritten worden ist, geregelt, da der französisch- tunesische Verttag alle früheren internationalen Ab­kommen und Verttäge anerkennt. Der französische Konsul in Florenz erhält keinen Tadel.- Lefseps bestätigt in einem Schreiben an die Aktionäre des Panamakanals die Weigerung der Regierung, bei der Kammer die Ermächtigung zur Ausgabe von Loos- papieren zu beantragen. Lesfeps erklärt sich für ver­pflichtet , die Indifferenz nicht gut zu heißen, deren Folgen das Panama - Unternehmen kurz vor seiner Vollendung Ausländern überliefern könnte. Er er­sucht die Aktionäre, eine Petition an die Kammern zu unterzeichnen, um die verlangte Ermächtigung zu erhalten, da er eine öffentliche Debatte wünscht, wo­bei die wirkliche Lage des Unternehmens bargelegt würde. Er erklärt weiter, der Panamakanal werde vollendet werden in gleicher Weise wie der Suezkanal.

London, 21. Juni. DieTimes" läßt sich aus Sofia vom 20. Januar telegraphieren:Das Personal des österreichischen Generalkonsultats ist plötzlich nach Wien zurückgekehrt; dasselbe ist am Donnerstag dort­hin abgereift."

Dublin, 21. Jan. Die irischen Nationalisten hatten für heute in Kilonsh eine große Versammlung angekündigt zur Feier der Haftentlaffung William O'Briens; die Regierung verbot jedoch jede derartige Kundgebung. In den Städten Lismore und Tulla­more finden heute anläßlich der Entlassung O'Briens Illuminationen statt.

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg Md Kirchhain

Expedition Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

.Ich frage Sie also, wollen Sie mir die (Selb« x rse, die te vor sich liegen haben, freiwillig über«

.) (ssen, verstehen Sie, freiwillig als Geschenk, oder

Jahr »ch ich ... . Still, keinen Laut, keine Bewegung," verbrach er sich hier plötzlich, als die Dame Miene Uchte, nach de« Glockenzuge hinter ihr zu greifen, ober* setzte er mit einem entsetzlichen Fluche hinzu, o c, btm er zugleich in seine linke Brusttasche langte, te um einen Dolch helvorznziehen, »oder ich mache k kalt mit einem einzigen Stoße."

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie d. Annoncen-Bureaux von Haascnstein und Vogler in Frankfurt a. SR.. Cassel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXIII Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; @. 8. AAU1* x>UttsltjUllg, Daube u. Co. in Frankfurt a. SR., Berlin, Hannover. Paris.

: schreibt, nachdem sie von der Haltung der österreichi- : scheu Polen im Falle eines Krieges gesprochen hat, folgendes:Vorläufig wird nun zwar überall noc;

; kein Krieg geführt, soll es auch nicht, im Falle die an maßgebender Stelle in Rußland herrschenden In­tentionen keine Aenderung erfahren. Zwar deutet

: dieKöln. Ztg.", welche, nebenbei bemerkt, in einem besonderen Artikel als gleich geeigneteres Objekt für

: eine etwaige russische Aktion wie Bulgarien es wäre 1 Erzerum in Kleinasien erachtet, an, daß alle Versuche, : wenn solche gemacht sein sollten, was das rheinische Blatt nicht sicher weiß, Rußland aus seiner lediglich

: beschuldigenden Haltung zu lösen und zu bestimmten Vorschlägen zu bewegen, einstweilen ohne den wün­schenswerten Erfolg geblieben, vielmehr auf Ablehnung gestoßen feien. Indessen schließt die an sich ja weniger erfreuliche Tatsache nicht aus, baß bei fortgesetzter Wirksamkeit der zuständigen Faktoren doch endlich ein Ausweg aus den Wirrniffen der Gegenwart ge­funden werden könnte. Jedenfalls erscheinen die Jnteresien, welche in der Aufrechterhaltung des euro­päischen Friedens engagirt sind, auch jetzt noch ohne Frage gewichtiger, als die auf eine gewaltsame Lösung der schwebenden Differenzen hindrängenden." Die Schlußsätze in dieser Auslassung lassen unzweifelhaft erkennen, daß die Diplomatie am Werke ist und daß man ein günstiges Resultat erwartet. Ganz im Gegenteil dazu bringt die freikonservativePost" heute wieder einmal einen ihrer jetzt chon bekannten Alarm­artikel. Unter vollständiger Jguorirung aller offiziellen und offiziösen beruhigenden Auslassungen der letzten Wochen stellt sie die Sage so dar, als ob Deutschland und Rußland sich gerüstet, gegenüberftänben, und als ob eine Verständigung im letzten Augenblicke wenig wahrscheinlich sei. Der Artikel ist nach Form und Inhalt sicherlich nicht inspirirt. Nach dem Hofbericht würde Fürst Bismarck morgen hier eintreffen. In politischen Kreisen glaubt man, daß seine Ankunft sich noch einige Tage verzögern könne; die Verschiebung der ersten Lesung des Sozialistengesetzes bringt man damit in Zusammenhang.

Ausland.

Wien, 21. Jan. Die Meldung derTimes" von der Abberufung des Personals des.österreichisch en Generalkonsultats in Sofia ist unrichtig und wahr­scheinlich daraus zurückzuführen, daß der General­konsul den ihm seit drei Monaten bewilligten Urlaub in den letzten Tagen angetreten hat.

San Remo, 21. Jan. Se. Kaiser!, und Königl. Hoheit der Kronprinz machte heute einen Spazier- dem Sinn, und ich werde gewiß noch närrisch, wenn eS mir nicht gelingt, ihn zu fesseln."

Dn willst ihn also heiraten?" fragte Fran Anna Wegner, die jetzt urplötzlich die gewinnendste Freund- lichkeit wurde.

Auf der Stelle, wen» er meine Hand begehrt," rief Fra» Walpnrga.Vor allem aber muß das Verhältnis z» der gierigen Puppe, der Resy Dollinger, gelöst werden, damit er mir allein gehören kann. Himmel und Erde," stampfte sie zornig mit dem Fuße, ich vermagS gar nicht zu begreife», was ihn an das magere, kleine Ding fesseln kann."

Ich auch nicht," stimmte Frau Wegner bei,und wenn man Dich und fie vergleicht," fuhr fie fort, indem sie ihren Blick bewundernd auf der üppigen Walpnrga haften ließ,so muß man blind fein, wenn man auch nur eine Sekunde lang schwanken will, wem der Preis der Schönheit gebührt. Aber er hat vielleicht gar keine Ahnung davon, daß er Dir ' nicht gleichgiltig ist." ;

Keine Ahnung," wiederholte Frau von Ampach , »och erboster.Schon beim Sperl habe ich es ihn rentlich genug merken (offen, und später, wenn er ins Haus kam, um dem Dings da seinen Besuch zu wache», bi» ich ihm so oft auf der Treppe in den Weg getreten, daß er ein Tölpel hätte sein müssen, - wen» er geglaubt haben würde, das sei immer purer Znfall gewesen. Aber nun erkläre Dich endlich, was ; hast Du über ihn in Erfahrung gebracht?"

Nicht viel," versetzte Frau Anna,obwohl ich \ mir die größte Mühe gab. Aber vielleicht läßt sich ' mit dem wenigen etwas aufangeu. Er ist Prokurist , bei der Frau Witwe Schradin, »eiche ans dem Holz« markt ein Baumaterialgeschäft berietst, »nd die Frau Schradin rühmte mir seinen Fleiß und seine Ge- chästskenutuis ganz außerordentlich. Nun . . ."

Das weiß ich alles längst aus dem Munde des Hofrats Haganini," unterbrach sie Fra» von Ampach ungeduldig.Ich weiß sogar noch mehr, nämlich,

spätckW, Zaffck« n i®cl

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Feiertagen. Ouartal-Abonnerneurs-Preis bei derExpe« wlBJ-Illinit

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Für die Monate Februar und März nehmen alle Postanstalten, mf dem Lande die Landpostboten, owie in Kirchhain unsere Agentur, Herr Buchbinder Rindt) Bestel- ungen auf die Oberhesfische Zeitung mit deren Beiblätter entgegen.

Bestellungen für hiesige Stadt ehmen unsere Expedition und ere Zeitungsträger an.

MM" Soweit der Vorrat noch reicht, rrd den Neubestellungen unser Wand- und stiz-Kalender für 1888 gratis beigefügt.

Der Fran von Reißner klapperten die Zähne im j tobe, und sie war unfähig auch nur ein halblautes i mt hervorzubrtuge». Stumm deutete sie also auf 1 Börse, welche vor ihr lag, und schloß dann die W«Stn, nm nur nicht mehr den entsetzliche» Fremden « de» zu müssen. Nach nur wenigen Sekunden hörte [463 ' die Stnbeuthür öffnen und wieder verschließen, ---- nun blinzelte sie vorsichtig um sich. Die Börse v fort, aber auch der Fremde. Jetzt nahm sie alle Kräfte zusammen und stürzte der Thür zu. Nicht doch um nach Hilfe zu rufen; nein, sondern um pilbe doppelt und dreifach zu verschließe». Er nutenFte ja wiederkehren können, und dann wäre sie vor gestorben!

. t«L Als ihr Gatte um 4 Uhr nachmittags in seine 'oder^dnuug zurückkehrte, erzählte sie demselben natur« »lles, und dieser verhörte sofort auch das Dienst« fyu. Dieses aber hatte von dem ganze» Vorfall l dos Geringste gemerkt; dagegen vermochte es themben um so genauer zu beschreibe». Eiligst