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Illustriertes Sonntagsblatt.

Expedition Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Loch.

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Die Vrophereihuug der Zigenveri«.

lern. P: Cnminal-Roman von Theodor Griesinger.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes.

sowie d. Annoncen-Bureaux von Haasenstein «nd Bögler

Frankfurt a. Caflel. Magdeburg u. Wien; Rudolf XXIII Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln - G. L AA111- Daube u. Co. in Frankfurt a.Berlin, Hannover. Paris.

MechM 3filmi(|

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt sjir die Kreise Marburg und Kirchhain.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach bonn- und LJUH. . U.,

Feiertagen. Quartal-AbormemenlS-PreiS bei der Expe»( (f TlllITff .

dition 2*/t Ml., bei den Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (exü. ö"

Bestellgeld). JnsertionSgebühr für die gespaltene Zeile Süttllttttt 22 1RRR

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^Va Ä 6°fe Mnt et? war dielhalbfn ®tauHb^a^a^te01betI>TOa^^^{m/^a^eI^a^eS^^er= I" Er sprach dies mit leiser Stimme, die man außer- Dren-^kass- betob Asche WU «ara r k JW«n, was ihm zu wissen nötig dünkte. halb des Zimmers kaum höre« konnte; aber sein

37-; to M,a v Ians?* tagens wohl so gut als ich,' lachte das! Den anderen morgen, ein halb nach zehn Uhr, laugen funkelten wie zwei scharfe Dolche, und zum

ftWi »x £^, wnr das Werk vou einigen ®tfnnben, I Mädchen. »Auch bewohnen wir das ganze Haus allein/1 wurde an dem Hause des reichen Herrn von Reißner 1Dode erschrocken, einer Ohnmacht nahe, sank die Dame MaMel^btteits^ans^dor^StraLe tk?«" 'w i®1*/® 9e®*ff.e Selbstbewußtsein hinzu, die Glocke gezogen, und sofort öffnete das Dienst, iu ihren Stuhl zurück. ,Mas unterstehen Sie sich," ten. tzg z. ^lel bereW auf der Straße, um im Schatte» I »Ist der Herr von Reißuer zu Hause?' war fetzt l mädchen, das wir schon kennen, die Thür. ! hauchte sie endlich, die Worte nur mühsam Ijerbors

die Gefragte; »aber die gJ * »* «* **

--'itil' JiS "?1V' atterbina»tln furdilbatu Sa. .llnbna« chul er In d-1 Stabt?- Mn dl- fünfteStein," flirte da- MSdchen.wähl »der bte guä.wiss- nicht, dai ft«, mUbtm bet®Itifd^giten ^»N ihre Leute herbeigerufen I Frage des Fremden. bige Frau. Soll ich Sie bei ihr anmelden?" I Manu tu die Stadt gefahren hat, außer dem Mäd.

bettl eti EeineI »Na, schauens, fetzt wird mirs doch gar zu bunt,'!3a,"war die Antwort;ich bin GrafReigerSbera."I^cn in der Küche kein Mensch tat ganzen Hause sich f ± MM -°°mehr das Mädchen und eiste mit einem spöt- Das Mädchen knixte äb-rmals und di Ll ^ch befiudet? W W

1 von dem stechen Diebstahl in Kenntnis setzte,!tischen Kmxe davon. Itiefer als zuvor- denn der nnrtr.hnt. a>nm» omL j ,

eg eben so wenig, deS Verbrecher» Habhast zu! Such der Manu im Mantel schritt Wester, nicht Respekt eta. Nach kurzer Abweseuhett fübtte^ste den! (Fortsetzung folgt.)

u I aber nach der Altstadt Wien zu, sonderu er suchte viel-1 Fremden in das Wohnzimmer der Fran Therese von! ------------

ljährA

25- vyv^«u»H*vH w* vuu^v viuiuu^lUUU VICIC UDI$

ährlii g. »Etwas Schreckliches werden Sie hören," fuhr der l nehme Familien, durch die Schöudeit der Wohnungen Memde in noch rauherem Tone fort; »aber kein augezogeu, mieteten sich daselbst ein. Eines morgens, tten ll»?,, ^'"nst darf es hören als Sie, und hier tat zu Anfang des Monats Dezember 1838, trat ein groß.

,d aeäSTL*-! wo mau von außen hereiuseheu, und I gewachsener Manu in eine Nebengasse der »Land. I »Gewiß, ei BeschM Herbies jeder Augenblick eine Störung ..' straße' und übersah sich die Reihe von Häusern, welche der Fremde bei. f vollendete nicht, sondern trat rasch zur Laden- erst vor kurzem fettig geworden zu sein schienen. ' e E«Mrr zurück und drehte deu darin steckenden Schlüssel!

ft*?' bamit niemand hereinkounte. Dann mit drei Ischen das mit einem KnabckMtte» war er au der ins Nebenzimmer führenden SnemMeferfi^VZat ibeaaffl Zur, t» welcher ebenfalls ein Schlüssel steckte, nnb> - ter -eauter-tiaL übwäsE/ diese aus. »Schnell, folgen Sie mir hier hinein,' wE^^ie er darauf der totesbleich gewordenen Frau

. begriffen, und man hatte ihr den Namen »Landstraße' »Ein vorsteffliches Bier," sagte er zu dem Kellner ^WwlW gefüllt«, Börsevor- sich liegen hatte.

,blW S »M111 &,bd b-E-.W« »'MgS ÄÄ«

fa 8bto. M> m.1 °°° Mta °--°l-'-b. f. .ta. t... ...Kl _®4, dn urjftota., ,ÄÄpXÄ Mr brr grrmb. fmf,Wt6 ,»

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»Wie heißt diese Baste?' fragte er ein Dienst- 6crr^on Reißner bei demselben beteiligt?» Innn sehr unglücklich, daß derselbe, wie ich Mte^tacb madchen, das mit einem Korb am Arme eben aus | . »Rein, erklärte der Kellner mit wichtiger Mieue; | der Stadt gefabreu ist." " ' **

Z--|»ba bat man Sie falsch berichtet. Herr von Reißner!Mein Maun," erwiderte Frau von Reißner Re- »Die Reißuergaffe," erwiderte das Mädchen ver-! ^orrc?a> fre <$ "ad besitzt nicht nur eine I findet sich auf seinem Bureau in der Kärntnerstraße

^' wundert «auze Reihe von-Häufen-l hier, soudem treibt auchNr. 31 £>t« tafeine^^S^»ohn^^^ma^^^ernie

»StSttrIäftiMsh*** iU.lik *

Sir dne Zimt -rh-b sich bl, Fra», und fafl .M" J*'16 '**« .»-» W bam g« Mki^d""d-u»"fch tan'm"ata ®°rMl"m<n'b« **8 «H« Umfiinb'n ba.5dbta."s

nr ihr die Füße den Dienst versagt. Er griff böreu als dem reichen Herrn vou Reißuer? Er ist ja Qanbftrafe/ nnhh,fnnh,ra ber fteben Sie mich," zischte er mtt einem furditbarVtt

°b» unter die Arme und brachte sie so Lr die de- Eigeuthümer all der Häuser, die Sie da sehen, denen d-s Herrn tabtm er ra ch einige Sch M äff taj

E- d-r ins NebenSzimmer sühreuden Thür, da- »nd deswegen führt auch die Gaffe feinen Namen.' So gab eta Wmt das andere «nh nrt* allen UmstäudeL" 9 '

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^=S5^inl?eibEI1mbe5 Oberen ersten Vizepräsidenten gelegene Sphäre, wie die des österreichisch..,,----------- 3 ..... o.vvue lluiy wien gegangen um!--

,tllwM v ?CTl Arnim-Boitzenöulg und rühmten seine Ver- Polentums, gegenwärtig von gewissen Störungen wie er dies alljährlich thut einen aus seiner b'oben

. -Me um den Staat. Das Präsidium des Ab- heimgesucht wird, deren letzte Quelle in der Gestal- sozialen Stellung sich ergebenden Wicht der fiöf-l ons 9n

wurde heute vom Kaiser empfangen, tung der allgemeinen Konjunktur zu suchen ist Um lichkeit nachzukommen und anläßlich iS Jahreswechsels aus Sang^ai gesterü' z^eMng7nen Depe?che^7lttn

Für die Nkonate Februar undl^i dieser Audienz äußerte sich Se. Majestät dahm.lwas für Bestrebungen es sich im gegebenen Fall Idem Kaiser und den Mitgliedern des Herrscherhaus/ S äVrtri.(iHtott /»ff,» Q3x, !-r hoffe, das; der Friede erhalten bleiben werde, um-1eigentlich handelt, taffen die von den polnischen! seine Glückwünsche darzubringen.

! I d^lärz nehmen aüe Postanstalten, ,onie^rbf^nucte,er' baß dem Vaterlande durch die Blättern der stärker ausgesprochenen nationalen Rich- In Sachen der Schnapskonsumvereine hat l auf dem Lande dre Landpostboten, 2h(ltat0°rl,a9e- nee auserlegt werden tung an leitender Stelle veröffentlichten Kundgebungen derVerband deutscher Gastwirte' durch seinen Vor- I sowie in Kircbbain unsere Aaentur hLmr?Tre e bCr be§ crfe"nen- m welchen die Polen eindringlich ermahnt stand beim Reichstage dahin petitioniert, derselbe wolle 8X10 m XcJ . ^tUUl t ,^6enmr, I sei aber d.e Einbringung und Durchsuyrung des Ge- werden, m der Beurteilung der auswärtigen Lage die verbündeten Regierungen um Vor aae eines Ge-

W sHerr dn^hbinder Rindt) Vestel' I nüt9- -7 Die Antwort der K r 0 nprinzessin! Ruhe und kaltes Blut zu bewahren und sich von! setzes ersuchen, wonach die behördliche Genehmiauna S lllttflcn ans die I b,e Reujahrswünsche des Magistrats spricht de»!allen Abenteuerlichkeiten fern zu halten. Das nicht! zum Ausschank und Kleinvertrieb von Branntwein

J fil XX wärmsten Dank für die Gesinnungen des Mitgefühls ausdrücklich angegebene Motiv dieser Kundgebung?» und SpstLim^Wege !J5ch!mich^L^

* CbCtMtihitÖC an ben2ben W < Mit dem wäre, derPol. Korr." zufolg-, auf ein in Lemberg barung auf Grund des Gesetzes vom 4^Juli 1868

mit bmn Seibtottrr * S- YwTL ?' »'« K M?"iS* M » J

, U,U OCrCn Himmel daß d,e Gebete von Millionen sur d,e Ge- gehe.m gedruckte, m.t polnischen und österreichischen hängig zu machen ist Diese Petition wird u a wie

M| entgegen. nesung des KronMnzen erhört werden. - Wie schon Wappen versehene Proklamationen vollständig unbe-! folgt motiviert:Diese imm!r zahlreicber auftaucbenSn

. Sestellunaen für ütestae Stadt I ist IM Kultusetat ein Betrag von 4 Mill. Ikannter Herkunft verbreitet würden, in welchen die! Schnaps-Konsumvereine sind die eigentlichen Brutstätten v- y re. u . ! Mark zur Ausbesterunz der Gehälter der evangelischen! Polen angeeisert werden, sich im Kriegssalle gegen! der Trunkiucbt des ^nrniiien-l-nds L.,

[111 nehmen unsere Expedition und und ka holischen Geistlichen eingestellt worden. Außer-! Rußland zu erheben. Wohl mit Bezug hierauf! Zerr^tang^Von^hstr^Ms^pst^t sich' t. Misere Zeitimgsträger an. ff'» <* h.®A- w- U U s£

. iw* Soweit der Vorrat nocb reicbt ! ^^0000 MarkZu Vikariatsemrichtungen in der die Polen Nicht den Krieg wollen, aber im Falle! Da giebt es keine Polizeistunde und kein Verbot des :CntaUb d-n R-ub-Mung-n unter «kud- utb LÄ *'9T SnZt Ä* T«!*

«<,.Kalender für 1888 gratis beigefügt, gelt* w* h-l sich UMW das auf bi, S»mpkchta te mtgta,' «ö® 't XfVfi

» .r. . . die jungen Theologen nach Abschluß der Wissenschaft- Polen immer zählen kann, größere Dienste von den Teil au dem maßlosen Genuß des Fuselaiites

Deutsches Reich. üchen Vorbildung und vor dem Eintritte in das Polen gegenüber Rußland verlangen, dann müßten seinen Folgen. Wenn irgendwo d,e $ebür nlfraae

«erliu, 2u. Jan. Der Kaiser empfing heute Pfarramt, soweit möglich, unter Leitung eines älteren die den Polen gebotenen Garantieen für die Zukunft ein ernstes Wort mikusEcken einen nnSSS

Mittag den General von Grolmann den srüheren erfahrenen Ge.stlichen in die Praxis einzuführen, auf stärkerer Basis beruhen, als aus «teten ı^

Sriegsmmister General von Kameke und erteilte nach Der nebenstehend ausgebrachte Fond soll dazu dienen, sprechungen und Journalstimmen. Zu regiftriren solcher tasi Verboraenen bauienden und Ä t ruht»!bBn Gm^an9C ^r Präsidien beider Häuser des! Beihilfen zu den Kosten des Unterhalts der in diesem! wäre noch ein derN. Fr. Pr.« aus Lemberg zu-! Ausschreitunaen und Strastbaten hnrrh^eh f-ff ^ !in ei! LEdtages dem Prinzen Friedrich von Sachsen-Mei- Stadium ihrer Vorbildung zum Berufe (imVikariat") gehendes Telegramm, das die vielfach beftrittene ber hänfen® unb 9trmenbäJer i6r Bin he^rn^en S * Audienz. Hierauf machte der Kaiser eine befindlichen jungen Geistlichen zu gewähren." - Nachricht ausrecht erhält, der dem russftchen Unter-1 Trinkaesellschaft^n ^e öier nnn X

^p°^rfahrt und konferierte nach der Rückkehr mit Aus London wird derVoss. Ztg." vom heutigen tanenverbande angehörende polnische Magnat Markgraf Irrtum wiederbolt und verbreitet m.rh hnf f-r

dem Grafen Stolberg. Morgen wird Graf Benomar Tage berichtet:Mackenzie empfing gestern befriedigende Sigmund Wielopolski habe nicht aklein zum Besuche! Zunahme der Trunksuckt die kon^üonierken Z Ä ® gliche- Audienz sein Akkreditive als spanischer Nachrichten über das Befinden des Kronprinzen. Die weitläufiger Familien-Angehörigen, sondern m einer der aanzen Oaft aeie^^rl

hpapim Boiichafter überreichen. - Das Präsidium des Herren- Gerüchte daß neue Symptome eines krebsart^ew allerdings bisher noch nnaufgefiärten politischen Mff- fteheSben'«le?®1 beliebe ^de heute vormittag 11'/. Uhr vom Kaiser Gewächses sich gezeigt hätten, entbehren durchaus der sion in" Galizien gewellt. Er^ W, ^ert

bejt^i jmb später von der Kaiserin empfangen. Der Kaiser! Begründung. Am 14. d. M. zog sich der Kronprinz! wird, mit Mitgliedern polnischer ÜlbeteaefrfilerjLr 1 fiehnrrnn x h .l9 n e? dütsteller darauf efunftai und die Kaiserin machten den Eindruck der Frische! eine leichte Erkältung mit Fieberanfällen zu, aber! Fühlung gesucht, aber überall den Bescheid «finiten I finh E «ja ^Ib^' geeignet

b RMgkeit und unterhielten sich lebhaft mit dem! schon am Dienstag war die Temperatur wieder normal.! haben, daß die Polen unter den gegenwärtigen^ Ver- eine' solche^ Maßrme? eShtZ ^^'zufuhren Als °-r EH Präsidenten Herzog von Ratibor, dem ersten Vize- Die Meldung, daß Mackenzie Ende Januar wieder ältn-ffen a» dem » Je Z Ä lÄen Ö "S*

Präsidenten von Rochow und dem zweiten Bizepräsi- nach S.n Remo reist, ist unrichtig; das Datum Interesse hätten und da^r HttXg « ff?®e

r Oberbürgermeister vr. Miquel. Die Audienz seines nächsten Besuches ist noch ungewiß. Der Kron- etwaigen Kouliffenakkionen versagen würden In die sich a'usschfteßlick oder teihneT

hltTf bewegte sich hauptsächlich m Fragen privater Natur Prinz fieht mit lebhafter Freude der Aussicht entgegen, wessen Auftrage Markgraf Wielopolski sich über die! von Rranntwem^ hefnffon * f sb ®ettae6 erstreckte sich nur vorübergehend aus das poli- im Frühjahr nach Berlin zurückkehren zu können in Galizien °h«ßheL ^mmuug^ £ inforZir« I fianbe^S ** **

W Gebiet, in letzterer Beziehung gab der Kais« - DieNordd. Allg, Ztg." schreibt zur Lage: suchte, sei nicht bekannt. - Der Pester ^ud^ I

vrrdnf Genugthuung Uber die günstige Finanzlage des! Die Schwingungen der internationalen Krise erstrecken! tritt den Kombinationen entgegen welche an ^die meldet ^daß Fürstbikckos^ 2tg.

K-M'^tes Ausdruck. Von der Rankheit des Kron- sich ziemlich über das gesammte Europa; da erscheint jüngste Wien« Reise des GrafmIn ns Andraffn StalÖflfaMSb

^Z prinzen ist, wie versichert wird, gar nicht die Rede cs denn auch nicht eben verwunderlich, wenn eine und seinen Empfang am Kaiserhose getnupft mDrb 2 m Xer erMnnn hem hp^ l ^'genswunsche ,und dieKafferm beklagten u.a. Idem Heerdes allgemeinen Mißbehagens so nahe sind. DemLloyd" zufolge MÄt bE deutschen Kronprinzen m

> e n I und allein zu dem Zwecke nach Wien gegangen, um |