D Wöchentliche Beilagen: «reis-Blatt für die Kreise Marburg Md Kirchhain. - Illustriertes Sonntaasblatt.
4.___________________________________________________________________Expedition Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch. ”
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Air NropherrUlung Ler ^igeunerm.
Criminal-Roman von Theodor Sriesinger.
Erscheint täglich außer au Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-AbonnementS-PreiS bei der Expedition 2»/. Mk., bei den Postämtern 2Mk. 60 Pfg. texkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
wiegenb jedoch »omhosle Mchrejooohme» be; den Md W»!j-»g,IddeitiSg- d-i rloen dem Vor'I»4» °"e? "Njeloeo V-Ipflechl-Im Ski» Be,riebsverwal,llngen d^ Sto-r-S h-notl-chlich t„L,„ dmmRelch fVta“ « Ä »Ä --nd.m
der Staatseyenbahnverwaltung, sowie Mehrüber- und nach jeder Mcbtuna h.„ ™ L~ ■ .v K pudern ich Sie im Auftrage
Weisungen vom Reich im Ganzen einen Ueberschust! zur Verbesseruna ber SRenrnfenhcfnih $ 9 nfnn91 ®enier Majestät willkommen heiße, lade ich Sie zur ergeben werden, welcher dejenigen des VorW P£E in bet Zuversicht
uoch beträchtlich übersteigen und auch durch die ent-1 Teile find die verfügbaren ^Mittel für eme9 rotiere I Gütigkeit auch in der bevorstehenden
sprechende Anwendung der Vorschriften des Eisen- allgemeine &ki^^terung be§ 7er @omm™a' 'St be?Ieitd fem mirb-
bahngarantiegesetzes in der Rechnung des laufenden I und Schullasten in Anspruch zu nehmen qu diesem I @nmnä .?et!‘er ^^stät des Kaisers und
Johns -ich.-rjch-pft m.bt„ wird Behuf -mpfichl, ä fi”^ k. M.t*G "» b“ W---rchi- für
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. I"3 von Ratibor, ein dreimaliges Hoch auf Se. Majestät den Kaiser und König aus, in welches
ist'», das ganz "all^n^" M-9 Anna Weg°°ue? hilft mir I äußerst glückliches Ech^uue ^mall^sich' in "ihrem I f’n ’n Pwotuztalstadt nicht ge,
8 ®jlm a r'M®fpe 9^a0t', lehr spät, als Frau von darauf trat das Mädchen iu ihr Schlafzimmer und dir Stadt Salzburg de» Rücken ttbrttn?' SL "3,a'J° prophezeite sie ihm," erwiderte Herr vou fiA S” Fonntag nach Hanse kam und überreicht- ihr eine Visitenkarte. " teu § doch seit Jahrzehnten dort nM I PZ8?ntn< m,t tiefem Kruste, „und vor vier Wochen
L.,^e lieh b "her sogleich zu Bette; aber auch iml „Herr Hofrat Markus von Haganini" schrie stei drei’Minuten unth Lrnnf „ f*J*nb ^rde vor i ist der arme Major gestorben."
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kadit tab!n" r 2Rtita8 “”b btn abenb äU9e* L -Sie hier, wein theurer, theurer Hofrath?' rief Lt^z und chrer Peph^z^ungen?" 3iflc“nettil 6on bt?8 "E" h"- Er war ja mit dem Syndicus
Itü’ “uv tvuluu‘ v«iucm |v ioitic fern, bei I raschung, l?tzlich in Person , vor mir zu haben! mit allen hren Nebenurnftänden °” lebt und ist gesund,' versetzte der Hofrat, ™ i«h b°<b "eiue goldgerändeteu Vifitenkarteo ab- Aber das age ich Ihnen etzt gleich, daß ich Sie vor Und doL balte iw s-lüst ^^,- 1 “f te04rtH$ ei», „wenigstens hoffe ich o; denn der elbe hat sich kn= dies daher, daß ich kein Kar. acht Tagen, nein, was sage ich,' vor acht Wochen I Linz b-fandeÜ Ät Ä'IIiSr’S tu fiouiereu lassen und ist alsdanu nach Maunau zu vuser-Lebeu führe, sonderudas Dasein genieße, wie!nicht mehr von hier fortlasse. So" fubr sie fort I nehnAt f . kin eiuziges Mal daran!seiner dort verheirateten Tochter gezogen"
-Meine Jugend und mein Vermöge» mit sich bringt? rund zog ihu auf das Sopha, fich'hart neben chn I Weib^ besaß als/die ^abe511^ '9 uf'0 g I „Ah," meinte Frau von Ampach, „jetzt wird miis
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94o W». ohne von einem alten Onkel oder sonstlmeine ganze noch übrige Lebenszeit dazubleiben." Iwerde Ihnen) d» leben^nstig?n)jungen"FraÜ"'auf|stt!"werde°? “** W Ms^olgt)
Marburg, sowie d. Annoncen.Bmeaur von^Haasenste'in und^Bog^'
DlLNstllg, 17. ^tUlUllr 1888. Moffe inFranlfurtä.M.,Berlin,^MünchenmKöln XXIII. Jahrgang.
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover.'PariS.
S Berlin, 14. Jan.
Die dritte Session der 16. Legislaturperiode des j Landtags wurde heute, 14. Januar, Mittags 12 Uhr, im Weißen Saale des Königlichen Schlosses im Auftrage Sr. Majestät des Kaisers und Königs durch den Vizepräsidenten des Staatsministeriums, Staatsminister von Puttkamer, der mit den Staatsministern Maybach, vr. Lucius, Dr. Friedberg, v. Boetticher, Nr. v. Goßler und Bronsart v. Schellendorff auf der linken Seite des verhüllten Thrones Ausstelluna l genommen, mit folgender Rede eröffnet- L T «rteuuaje ^mrome-.wiaaisreglerung gegenwärtig am meisten, einen dem! '®e:
8 , ’. foigenoer Jteoe eröffnet. lung der eigenen Hülfsquellen des Staates und die erlangten Maße nachhalt,a atiemetir PeiftZgf/,;, k.o
E^°uchte, edle und geehrte Herren von Erfolge der im Jahre 1887 endlich möglich gewor- kett der ©taatSfaff/ent^reAenben Teil be/Reiol «2 x ö ■,
beiden Hausern des Landtages! denen Weiterführung der Reichssteuerreform lasten dunaen der Lebrer ™ Besol-Ise. Majestät den Kaiser und König <
.Snne MchesM der Kaiser und König haben sofern nicht unberechenbare Ereignisse störend t>a’ ben @c^^I^nter^a^tung§pfnc^tiqen Gblm,eBml0 2UnI§ b‘C anWe’enben b^eistert e.nftimmten.
°uch °"l der Eröffnung des Landtages der Monarchie zwischen treten, für d.e kommenden Jahre die Wieder- eine dauernde Ausgabe^ iLla « 6 ------~
5u beauftragen geruht. gewmnung und Erhaltung des Gleichgewichts der Haushaltsetat einzustellen * $ 9 5'^'3 am 14. Januar.
Die Sorge um Seme Kaiserliche und Königliche Einnahmen und Ausgaben des Staates auch bei Der nach diesen Gesichtspunkten aufaeiMfe ffnt f 1 ®et bisherige Präsident Herzog
Hoheit unseren teueren Kronprinzen hat Seine Ma- freierer Bewegung als bisher gesichert erscheinen. Wurf des itiXSX S 5 ?? ^-I von Ratibor übernahm auf Grund fder Geschäfts- Mat ven Kaiser und König, Sem Haus und unser I Gleichwohl hat die Staatsregierung es für ihre 11 April 1888/89 wird . ,'$0^r vomlordnung den Vorsitz, indem er das Haus aufforderte,
zesammtes Volk noch nicht verlafsen. Aber unsere Pflicht gehalten und sich angelegen 9sein lasten den wegen ber Sebuna ber "bc” m altgewohnter Treue, Anhänglichkeit und Verehrung Hoffnung auf Genesung bleibt bestehen, und wir Ausgabebedarf des nächsten Jahres, wie in den'vor- beiträge der Beamten und weaen der unseren allergnädigsten Kaiser und König einzufahren fort, Gott um die Erhorung aller zu Ihm! aufgegangenen Jahren, auf allen Staatsverwaltungs- Erleichterung der Volksschullasten erforbernZ h., I Zmen /e. Majestät unser allergnädlgster
S?ranfen emporsteigenben Fürbitten gebieten mit Sparsamkeit und thunlichster Zurück- sonderen Gesttzentwürfen alsbald zEben & ?be hoch, nochmals hoch und aber-
anzuflehen. ! Haltung zu bemeffen und die darüber hinaus verfügbaren I Auf dem ^Gebiete des Eifenbabnroeien« merhnn / Haus stimmle dreimal begeistert in
Die Finanzlage des Staates hat sich günstiger Mittel zusammen zu halten, um, zwar nur schritt- Ihnen auch in diesem ^abre E^/- ^s -m.) Präsident (fortfahrend), Meine
gestaltet, als erroE werden konnte. weise und vorsichtig, aber doch wirksam und sicher werden welche die Letiellun e,® r '±f9P , 9T 2 ! Seit unserer letzten Session lastet schwere
Schon das Ergebnis des letzten abgeschlossenen an die weitere Lösung der Ausgaben herantretm zu von w cht.q n @c6ie2eIbtoLZn °uf unserem allergnädigsten Kaiser und König
Rechnungsjahres vom 1. April 1886/87 hat die können, welche, zu groß gegenüber der bisheriaen ia^^ fonfügen| unö auf dem ganzen Vaterlande dadurch, daß Se
ta?eSe” Anschlages erheblich Über- Finanzlage, ihrer Dringlichkeit und allseitigen Anerken- digung des Swatseisenbahnnetzes bezwecken^"^"" l Komgl. Hoheit der Kronprinz, der sieg-
kosten. Wahrend bei jzeststellung des Staatshaus-1 nung ungeachtet immer wieder vertagt werden mußten I Eine auf hie Pemilien.nst, > a c »I rcicbr ^"hrer und der Stolz und die Hoffnung des Haltsetats für das genannte Jahr sich die Ergänzung Nicht dem Geldbettage nach, aber nach dem An- der Weichsel gericktett Vorläae9 wttb ^^ftspreußlfchen Vaterlandes seit dem Frühjahr des vorigen ^ Einnahmen durch eine Stoß ton rund 12 laß der Bewilligung^ und stach dem Maße in welchem MeiteSruna Ä/ L? ^n- Jahres beden.lich erkrankt ist. Es sind zwar in letz-
ro hT ThTt I'-tl9 r0te-- E.den Ausgabebedarf sie von dem landesväterlichen Herzen Seiner Ma- Jhnm dtt Entwürfe ^em^ Ktte^ /nd Vr/^Iti 9ÜnJH.0ere Nachrichten ans San Remo eiu- zu decken, haben sich die ffnanziellen Verwaltungs- jestät des Königs als eine besondere Vervflicbtuna orbnuna für / ^Pr°vu'z-al- gettoffen und ist gegründete Hoffnung auf vollständige
resultate des Jahres in Folge von Mehreinnahmen empfunden wird, steht ^«6^ inT/ter S Z Ärb ^ieber^erfttiung not^anben.V Ich glaube in Ihrem
imb beträchtlichen Minberausgaben im Ganzen um I dauernde Mehrausgabe zur Verbefferunq der äußeren I werden welcher die Reftrti ö" urf vorgelegt! Sinne zu handeln, wenn ich Ihnen Vorschläge, an umb 32 Millionen Mark beffer, als veranschlagt Lage ber G-.stlich9» alle'r BettnnL^£ ÄG’ in »L? königliche Hoheit ein Teleg'ramm
®ar herausgestellt In solcher Höhe hat baher, ben Zwilstandsgesetze vom 9. März 1874 bestimmte Erlaß Verwaltung neu zu regeln bestimmt ist9 $ “ welchem wir unsere innigste unb auf-
S stimmungen des Elfenbahn-Garantiegesetzes gemäß,! eines besonderen Gesetzes, welches die damals den I Die Durcbfübimna her . 10'ch«gste Tailnahme unb Hoffnung auf seine vollstän-
W « der Rechnung eben dieses Jahres eme Mehr- Einkommensverhältniffen der kttchlichen Sttllen er- Fürwrgel^di im Wiederherstellung aussprechen. Lebhafter Bei-
- Egabe behufs Tilgung der Staatsschuld in Form wachsene Einbuße ausgleichen sollte, ist ni^t SetSe Jerungrücften ^Xiter Sottlkbt «1’^ -77 v°rschl°gen, das heute
werd Verrechnung auf bewilligte Anleihen gemacht erfolgt. Die entgegenftehenden Schwierigkeiten er- dem allseitigen ^erftänbnisDoßen^ntoeaenf^mmen ^er ro^ e(nbe Prastdmm zu beauftragen, im Namen werden können u-rd muffen. scheinen auch jetzt und für die Folge unüberwindlich Arbeiweb r nnd^ bcr be§ Hauses d-es Telegramm an Se. kaiserliche und
Noch günstiger scheint sich das Ergebnis des Darum fott fär ben aus kirchlicher Seite emgetrettnm Störuna Die konstttui^end!» ohne königliche Hoheit zu richten. Da Niemand dem
laufenden Rechnungsjahres vom 1. April 1887/88 Ausfall durch die jetzt in Ansicht genommene ®e= 6etfic^e?unqspfli(62 »etiä^he ^”^8™ ber | w'berfpricht, so nehme ich an, daß das Präsidium mit
gestalten. Wahrend bei Feststellung des Staats- willigung ein wertvollerer Ersatz gewährt werden der und in allen Vrovinren R Ibie,em Auftrage beauftragt ist. — Der Namensaus-
S^aJtSetQtS fur baS,"elbe Sur Deckung des Aus- es ermöglicht, die unzulängliche Pfarrbesoldu'ngen führt in Sesua^auf bi nL ? re M 9HrUt er9ab bie Anwesenheit von 101 Mitgliedern; es 8abebebarj§ eine Anleihe von mehr als 40 Millionen bis zu einem für die heutigen Verhältnisse auskömrn- Inf die Organe^er Selbstvewa^^cr^^ wurde zur Präsidentenwahl geschritten. Herr von