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MechW Leitung

Wöchentliche Beilagen: -reis-Blatt für die Kreise Marburg Md Kirchhain. - Illustriertes Sonntagsblatt.

Expedition- Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag vou Joh. Lug. «och. °

Snjeigen nimmt entgegen die Expedition d. Mattes

sowre d. Annoncen-Bureanx von Haasenstein und Bögler

m Frankfurt a. Md, Cassel, Magdeburg u. Wien; Rudolf YXIH QtthTrtrtttrt

Moste m Frankfurta. M.,Berlin,Münchenu. Köln - G. L AAUl' xsUljlgllUg.

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover. Paris'

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und .

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Mittwoch, 11. Januar 1888.

der

vor

Die ProphererlMng -er Zigeunerin.

Criminal-Roman von Theodor Griesinger.

lRachdruck verboten.)

, . ,dt. är

or T «r, . (Fortsetzung.) wir die Wohnung besehen.- I LEtakeit eraäm?n und Dn mit war augenscheinlich durch die Not, bei seiner An.

Sc Ä"1*9 /edlte es in der Zeit, in Sie traten näher, und Frau W-gner zog die Glocke, nicht u eheo^ ^ ' b ® 64ft 10 °UfS kunft in Niederau sah er herabgekommeu genug aus, hra? an eIt' 9TbcJ°feni0 °18 Sofort öffnete der Hausmeister, jedes größere Nach einer halben Stunde war der Mietkontrakt I7 gezwungen worden, zu dieser Hantierung zu greifen;

N' uud Frau Anna Wegner konnte also ihrer Haus in Wien hatte schon vor sechzig und mehr I unt-rieichnet und ^rau von Nmn^ I Jetnc^- halbzerlumpten Anzuges sah man

Freundin deren genug zeigen. Frau vou Ampach l Jahren einen solchen und fragte nach dem Beaebr i am r-ib-n Tnn» hi» sn>nh«r m e <?r! e "ach I ihm die bessere Erziehung an, und uberdem merkten °b-rals ziemlich wählerisch, und die beiden der Damen ' 1 6 b°" £ K IW. Mitarbeiter sofort, daß er ein Neuling in

ersten Wohnungen, die fie ausah, wurden von ihr .Ist der Hauseigentümer zu sprechen?- ließ sich I Jnftiwt^mTabor^ und l 1 £er Handarbeit sei. An Spott hatte es daher seitens

ach knrzen Bedenken verworfen. Nun schlng die l sofon Fran von Ampach vernehmen. ! Töchterchen in das Haus spr oon 9o$"em I ,ber andern Arbeiter sicherlich nicht gefehlt; aber die-

W^ner den Weg in die Leopoldvorstadt ein und bogDer gnädige Herr wohnt auf seiner Billa bei stadt Auch sandte tbr ^rnu K Neuling mit seinem martialischen Schnurrbart

»ä* $b 111,18 ®5$- ** * * atu.,. w, 8ra rw-* ** -* d-- -°.

...»Das Haus sieht aus wie ein Herrenhaus," ».Freundin zu, .den Hauseigentümer nichts denn der den selig wiegte zuvo?.' b efemIS ctm

diderte Frau Walpurga;aber eine so große Wohnung I Hausmeister hat icdeufalls ausreichende Vollmacht.! 8 ___________ I Jngenieur-Assistenten Maltzahn, der den Tunnelbau

kann ich nicht gebrauchen." |3dj bin die Frau Wegner,- wandte fie sich dann laut! iv I leitete, ein schwerer Stein auf die rechte Hand fiel,

Jedes Stockwerk," erwiderte Frau Wegner,ist ?"?«' leeren, .welcher Sie den Auftrag gegeben Erneuerte Jugendliebe. ISe fiÄ? Jfä,Lt0Sbe'

303SntBb6ta 1L?L°7is Sie sind Frau Wegner,- unterbrach sie der hunk/rt^wa°rf man Acht

Wgt zwei Treppen hoch leer. Wollen wir eS »ÄÄ

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Dos ja . . »xa- m Die beiden Frauen durchwanderte» die vier Pjäcen, es an ArbEäftmze THNtgreit entfalt«», und da einer, aber nur ein einziger, nämlich der Deutschböhme >AnMÄÄfcK ÄWdty,nb 5101 °°»a; s*jr *f*«ääPä,« Wn?. l6n b 3, situ; denn die Gaffe ist sehr schmal und wird an IP Di, . . ßeHte feI.6^ °us entfernteren Gegenden herbei, oder geuieur-Assistent Malt,abu 8 9

Stnbb ffinffe?»" WU 65ttfern Ungefaßt. Wie soge'naunte^öblterte, wie fie vo^Fremden ii^Men Weden7n^B°uäM°e?n meldetet W °f be L ^a/hto°Lbi,e ^wott; .ich stand fünf Jahre

ist wieder bei der Arbeit auf dem Gebiete der aus-1geschlossen sein. Die ganz vertraulichen Verhand-1in Bulgarien anaefiiftete iRntirhhprfHrh I *7, Ca" Mark pro Hektoliter ä 100 Prozent) wärtigeu Politik, um ine schon oft erfolgreich gespielte lungen dürften sich deshalb längere Zeit hinziehen, dem Unternehmen kein besserer^ErÄa betbiebenal1kosteten die Prämien für ca. Rolle des ehrlichen Maklers abermals darzustellen, damit kein neues Mißverständnis, kein Keim zu neuen wesen als seinen Vorgängern reigt^ es dock baümf-M^'^" ^dro-Export rundJOMillioneu Rubel, Dieses Amt ist diesmal besonders schwer und beden- Verwicklungen sich einschleichen kann. Warum soll Bulgarien von einer definitiven Adnuna der^Din!, D? ?entuell nur 9 Millwnen Rubel. tungsvoll! Der Kanzler sagte vor einem Jahre etwa, aber am Ende nicht eine volle Einigung erzielt nochrecht weit mfferntunb nic&? her TIüber das Befinden des Kron- seme Hauptaufgabe int Interesse des Friedens sei, werden können? Die letzten Jahre haben den Czaren den Interessenten des europäischen Friedens ^mora-1 nam^OiA ,°tro^rei*b günstig. Es wird Rußland und Oesterreich mit einander zu versöhnen erkennen lasten, .daß nicht Alles so gehen muß, wie lische Bürgschaften für die Stetigkeit seiner normalen fri Aussehen ein sehr gutes

Er wolle es gern auf sich nehmen, in Petersburg er will, und in Oesterreich-Ungarn sind die magyarü1 Entwickelung jzu bitten Me der SS; 5° TU§ , emer Umgebung, der ein Freund Oesterreichs, in Wien ein Rustensreund schen Heiß'p orne viel, viel ruhiger geworden. Zum I aus Rustschuk gemeldet wird sckeint "her <Rutirh h I s°r ."st zuruckgekehrt ist, erfahren wir, daß genannt zu werden. Diese Aufgabe wurde sistiert, Kriege'hat man weder hüben noch drüben Lust, beide bulga^ Regi^ °ls

als die Beziehungen zwischen Deutschland und Rußland I Teile tuen also am Klügsten, wenn Seber etoag betHben t)ietae^^m SSÄe an ^ei! a c

stlbst unter ben Gefrierpunkt sanken, also im Laufe nachgiebt. Auch bi« Bulgaren sinb nicht mehr so cinem Punkte ber Meeresküste borau5qeieben roo!bm Straßburg hat die

dieses Sommers, und es erst des kräftigen Schlages trotzig, wie nach dem Abgänge Alexander Battenbergs, zu sein Thatsache sei baßin ben leßten/roei Mck! Blatter gegangene, aus der

der Publikation der Actenfälschungen bedurfte, ein S.e wollen keine russische Satrapie fein, das ist die ansehnliche Sendungen von Geschützen und Mmitton Nackrick^' Lammende und auch von uns gebrachte leidliches Verhältnis zwischen Berlin und Petersburg Haupsache in ihren Forderungen, aber darum herum aus den Donaufes^ngen nach Varna und Buraas ße General des 15.

wtederherzustellen. Dem Reichskanzler kann es bei bleibt viel Freiheit. Die Stimmung im Lande ist dirigiert Verstärkunaen dnbin ® ^utnant von Heuduck, habe um

der engen Bundesfreundschaft, die uns mit Oesterreich .nicht geradezu gegen den Koburger, aber sie ist auch.regeln zur Überwachung bet Küsten d,s Abschied gebeten und sich zur Betreibung der

Ungarn verbindet, nicht genügen, daß Deutschland mit nicht für ihn. Fürst Ferdinand ist seinem Volke Meere/ verschärft ^wmden Die geringe iabl ber SSnh'"9 be§feIbe" tn ®erlin aufgehalten, lebhafte Rusiland auf gutem Fuß steht; Oesterreich muß das- gleichgiltig. Zuverlässige Berichte aus Sofia lassen Tellnehmer an dem Putschversuch erkläre sick^ einer- P T'a 2?« beJ ?nMt ba6

fette sagen können, oder die Lage bleibt dauernd ge. darüber keinen Zweifel, daß nur die Furcht vor der seits aus den Schwierigkesten emer beiml.ck7n X IS - unzutreffend ist. Die .K.

fahrvoll. Was ist es denn, was der neuen Hoffnung.russischen Knute die Bulgaren zusammenhält und sie düng, andererseits aus der in @miarantenfrrifm ftota erfa^rt ^nn au^ ba6 die beim Neujahrs- auf Beseitigung aller S^^roierigteiten unt> er^a^tnng hnm Sobnrg» halten läßt; im Uebng n ist aber verküudew^An chauüng bast in ^Sn 5S nk °°n ®einer Majestät dem

des Friedens ihren Inhalt giebt? Nur die Erwar- Alles zurückgegangen. Auch sie sind von der ZeitIzufriedenheit unckr der R^-^ I""gebl.ch an General von Heuduk gerichteten

hing, daß es Deutschland gelingen wird, die Steine etwas mürbe gemacht. Die Zeit zu neuen Verhand- eines Stützpunktes bebürie um ^/offenem Ausbr>!cke ' "@te ,lnb viel zu jung zum Abschiede, aus dem Wege zu räumen, welche auf dem Freund- langen ist also gut, der Erfolg wahrscheinlicher als zu gelaßen rinT md)t Mehren-, gar nicht ge-

^hastspfade zwischen »en »nd Kegen, früher. M« haben die G--ßm-ch,.' 7-, L-,-n Lt&S. **» **

Ten»,-«-chch chan der Lag. nichi-°.e ,-ge-üi.b Ichnen feften, -mh-iüichm Sita gezeigt. Unttnng der mKJ SttSg

russischen Truppen stehen noch genau ebenso in Polen,. und warum soll Energie nichts nützen, wenn sie | sei Derselben Quelle rnkot^e9 , r. | m AttStlttt-.

wie vor vier Wochen und eine, runde, nette Kund- ordentlich aufgeboten wird? Wir werden in den alle Arbeiten iur e antL heS 9rrmLfl' .I Jan. Tie königliche Familie wohnte

geduna, daß Rußland streng den Frieden achten werde, nächsten Wochen wohl noch nichts erfahren, was auf der Verte.digungs2e7^R u m ü n i e7 s ustia^ foS b7^ A " S"lenmesse für Viktor Emanuel im Pantheon ist von Petersburg nicht erfolgt. Aber den kommen- einen Umschwung in der bulgarischen Frage hinweist .gesetzt Das^von der ^irmn Anläßlich des heutigen zehnten Jahrestages des

ta 8-Ühiwg --»de» B-rz-ichm »». und °»ch ,i, ,6e, wenn ,chö-e» Tag« dl- Nachricht tam'l Lende .»mM Ich»? -"-etart- «LLnL « ' des «aigd fi.b -ns Weira Hiinsern schwarze

kommende Besserung in der Politik hat ihre Vorboten. Fürst Ferdinand von Bulgarien ist wstder zum für artilleristisch! Zwicke beträat 247 Seggen aufgejogen. Laufe des Vormittags be-

Und an den letzteren hat es seit Neujahr nicht gefehlt. Prinzen von Koburg geworden, brauchen wir auch di! 2 ber JI 01 » der Korpskommandant, die

fürst Bismarck hat eine diplomatische Action einge- nicht überrascht zu fein. Er hat zwar wiederhott liefernden Bestandteil für Panz»!l!41^ ^rDtiin8 R°m mch zahlreiche poli-

leiter, weil sie nach Sage der Dinge selbstverständlich gesagt, er werde Bulgarien nicht verlassen, aber w.e Waggonladungen Sn betreff ^beTgLetieXetrea N Arbeitervereine mit Fahnen, sowie viele war Die Fälschungspublikationen bildeten nur die viele Fürsten, Staatsmänner und Generale haben schwanke bie ent1>lbunq ^liirf1e^ s ^Mmxen zu dem Grabe des Königs Viktor

Emleitung zu befferen und ruhigeren Tagen, zur Be- nicht schon erfahren müffen, daß der beste Wille17 5 - Millimeter- und b^m .Emanuel und legten daselbst Kränze nieder. Als die

seitigung des Kernpunktes alles Kriegsgeschre.es war nichts nützt, wenn di-Zeitverhältnisse ihn nicht unter- Mannlicher. Bezüglich der roerbe' bk zurückkehrten zogen dieselben

ein festerer Grift notig, und auch der ist erfolgt, stützen? Und Fürst Ferdinand wirb das auch erfahren! Entscheidung in näMer Zeit erwarte t s""! Musik, welche die Komgshymne

Der Kanzler liebt es nicht, seine diplomatische Arbeit---- J | kämennurnock Derzeit I spielte, vor den Ouinnal. Der König ließ der Menge

im Voraus an die große Glocke zu hängen; er stellt I OtUlfthtS Rftdl. I eine Wiener url SRnfnrpf/r ?Q5n er I banfen' 8ei9te sich aber nicht auf dem Balkon. Hierauf

der Welt Tatsachen hin, an denen nichts mehr zu. Berlin, 9. Jan. Der Kaiser empsing gestern.Die Noll qm PV.txuL /" ^btracht.!zogen die Manifestanten in guter Ordnung ab. ändern. So wird es auch jetzt kommen. Der Czar nachmittag den Besuch des Prinzen Wilhelm und dortige Regiemng bmnen funenFrin^irnh' ba^. bte SubUäum be§ Papstes ist unter Anteilnahme e in suta aimmwiD und wi,d deshalb für die Hal in ?.r ---nz-nra Nach, d»- X. - ÄB.ÄÄTSi S; KJ" -ich- °°°i° d-r

d-uhchen Becmiitelungsvorschläge zur H-rbeiführu»« Die I-tarrhalisch-n Lich-inuug-n bei d-m !l»'s-i be. daß fie untre AM,bum * « 5? 928 Unb baS mit R-chtl

Ausgleiches zwilchen Rußland und O-ft-rr-ich stehen nach fort und b-dmg-u di- N-lw-ndigk-il AuSs«br»rSmi-i, io'iebii b ii, 7 7 Miiiiiier slilbra an ihiili Ehrreiagea auch über

»-bra. Das ist uiel wert, d.uu dii weitrere Schauuug. - Ein Iwisch-ns-ll, der d-r-u -a °-k P " n! LgLgäKt" E,Lf todd>= »

Atb-ib di- zu b-lchata ist, il, -hu-hin ,-u.r g-nuZge.ahnh wi- ung-me.u schwre d-s M-M-Ut d.slPr-.-nt j-ini Erp-rkbrL Lu'dra"L°7,U ILichLL «