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Töchentlichc Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburgs

irchhain

Illustriertes ^Sonntagsblatt.

(Srixbition Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Sag. Loch.

Jti. 1

Ue«jahr»gr«ß

ringend die Ver- beantragt worden, eis Essen und für und Brilon haben

zeugung wesentlich zur Unterstützung der auf die Er­haltung des Friedens gerichteten Bemühungen der auswärtigen deutschen Politik dienen. Jedenfalls liegt in der Einmütigkeit, mit welcher alle aus der Grund­lage der bestehenden Staats- und Rechtsordnung stehenden Parteien sich grundsätzlich auf den Boden des Landwehr- und Landsturmgesetzes gestellt haben, ein erfreulicher Fortschritt auf dem Wege innerer Kräftigung und Festigung im Vergleich zum Vorjahre. Steht das deutsche Volk in Einigkeit zusammen, so ist es nach der Lehre der Geschichte sicher im Stande, auch den schwersten äußeren Stürmen erfolgreich zu widerstehen. Möge das Jahr 1888, in das wir nunmehr eintreten, dasselbe weiter fortschreiten lassen in der Entwickelung energischen Nationalbewußtseins und patriotischer Hingabe an Kaiser und Reich: dann wird Deutschland mit voller Ruhe allen kom­menden Ereignisien entgegensetzen können.

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BIBLI3T2E

Fordert stets sie, immer wieder.

Finster, ernster vock> als sonst liegt vor uns Acktzehrhundertattundachizig! Niemand weiß es, Ob's in Frieden geht, ob Krieg gelangt zur Herrschaft. Aber Eines steht unS treu im Herzen, Das ist die deutsche Kraft und deutscher Mut, Die Der traun auf Gott und Reich und Kaiser! Mehr denn je woll'n daran beut wir bet ken, iteinb bem Krieg, boch Wächter unsres BodenS, Dann kann nichts uns schrecken in ber Zukunft. Magst Du zieh'n in Fricben Deine Straße Gnäbig Deutschlands Volk unb seinem Kaiser, Dann willkommen sei unS: Neues Jahr!

aus Kreisen des V^kMs Hhrs mehrung des Umlaus^Hi Die Handelskammern

die Kreise Arnsberg, Meschede in ihren letzten Jahresberichten

Das Jahr 1887

begann unter dem Zeichen auswärtiger Bedrohung und inneren Haders. Wäre der Streit im Innern, der trotz der Kriegsgefahr gerade an die Forderungen .für Verstärkung der deutschen Heeresmacht anknüpfte, nicht durch die Auflösung des Reichstags und dessen Deränberte Zusammensetzung im Keime erstickt worben, so würde ohne Zweifel auch die Erhaltung des Friedens nicht möglich gewesen sein. Wenn aber auch die Annahme des Septennats die im Frühjahr von Westen drohende akute Kriegsgefahr zu besei- tigen vermochte, so sind die dauernd wirkenden Momente ber Unsicherheit der europäischen Lage in voller Kraft geblieben, sie haben fortgewirkt und wirken noch fort, und das Ergebnis dieser Wirkung ist die weitere Vermehrung der Unsicherheit und Unruhe, der Be­drohung und Gefährdung des Friedens. Demgegen­über ist die Heeresverstärkung und dem Septennat eine weitere energische Thätigkeit in friedenserhaltendem Sinne gefolgt. Deutschland, der Hauptträger der Friedenspolitik unter den Staaten Europas, hat auch darin die Führerrolle übernommen. Der Friedens­bund der drei zentraleuropäischen Mächte, durch welchen den kriegerischen Gelüsten im Osten und Westen ein kräftiger Damm entgegengesetzt wird, ist das Werk deutscher Politik. Deutschland schickt in der Ueber- zeugung, daß auf die eigene Kraft der beste Verlaß ist, sich aber auch an, ohne wesentliche Vermehrung l>et militärischen Lasten im Frieden seine Kriegsmacht um eine halbe Million kriegsgeübter Streiter zu vermehren und zeigt, indem es so die gesamte waffen­geübte Bevölkerung in den Dienst des Landesver- teidigung stellt, einem etwaigen Angreifer zugleich, daß er es mit einem Reiche und Volke zu thun hat, welche fest entschlossen sind, ihre volle Kraft, Gut und Blut für die Verteidigung deren Sicherheit und Ehre einzusetzen. Ohne Zweifel wird diese lieber«

Deutsches Reich.

Berlin, 30. Dez. Ter Kaiser empfing heute vormittag den General v. Derenthall aus Straßburg und machte nachmittags zwei Uhr eine Spazierfahrt. Um vier Uhr erscheint Staatssekretär Graf Herbert Bismarck zu einem längeren Vortrage. Die Kaiserin empfing heute mittag den neuernannten württem- bergischen Gesandten Graf Zeppelin und erteilt heute nachmittag den Gesandten von Siam, Japan und China Audienz. Jnbezug auf die Anwesenheit des Prinzen Wilhelm in der vielbesprochenen Ver­sammlung beim Grafen Waldersee ist bereits früher mitgeteilt worden, daß der Prinz, wie auch nicht anders erwartet werden konnte, mit Wissen und Willen des Kaisers an ber Besprechung teilgeuomnten hat. Wie ich noch weiter aus durchaus glaubwür­diger Quelle erfahre, hatte der Prinz zuvor auch die Zustimmung keines Vaters, des Kronprinzen, ein­geholt, welcher den in der Versammlung zur Be­sprechung gelangten Zuständen der Stadt Berlin und deren Besserung gleichfalls warme Teilnahme widmet. DerReichsanzeiger' publiziert die Ver­leihung des Schwarzen Adlcrordens an den Kron­prinzen von Griechenland. DieNordd. Allgem. Ztg." sagt: Durch die vom Reichstage beschloffenen Sleuergesetze hat sich die Finanzlage Preußens der­art gebessert, daß dem Vernehmen nach beabsichtigt wird, dem Landtage ein Gesetz wegen Aufhebung der Reliktenbeiträge vorzulegen. Wie bereits er­wähnt, hat der Reichskanzler beim Bundesrate die Neuprägung von Goldkronen in Anregung gebracht, der Antrag lautet wie folgt:In neuerer Zeit ist

Terrasse, an einem wirklich köstlichen Plätzchen, unb ber Syndicns wartet mit Schmerzen auf Sie, um mit bem Abenbessen beginnen zu können."

Der so sprach, war ber älteste ber brei Herren, die ihre Begleitung bilbeten, ein Mann von wohl sechzig Jahren mit ziemlich grauem Haare, aber munter unb gutmütig zugleich auSseheub.

Sie wandte sich sofort gegen ihn und warf ihm einen freundlichen Blick zu.Hofrat, Sie find ber galanteste aller Sterblichen," sagte sie, inbtm fte ihren Arm in koquetter Weise unter btn (einigen schob. Die andern beiden, ber Major unb ber Syubicns, blieben ruhig sitzen unb hätten mich ben Weg an unfern Tisch allein suchen lassen. Sie aber gingen mir, so wie Sie mich eintreten sahen, mit ritterlicher Galant rie entgegen, unb darum werde ich auch heute an Ihrer Seite Platz nehmen."

Sie hielt Wort; denn als fie ihren Tisch erreicht batten, nah» fie einen Stuhl zu feiner Rechten. Dieser Platz machte eS ihr zugleich möglich, die ganze Terrasse zu Übelsehen, und fie versäumte eS nun nicht ihren herausfordernden Blick über alle die Herren und Damen hin schweifen zu lassen, w lche eS vorge­zogen hatten, ihren Abend lieber aus ber Terrasse oben, statt in den dumpfigen Wirtschaftsräumen unten zuzubringen.

Bald dampften die Speisen vor ihnen, und alle vier sprachen denselben mit bem gesundesten Appetite zu. Nicht minder aber auch perlte ber Wein in ben Gläsern, und mehr als einmal stießen fie fröhlich zu- lammen.

Das war heute eine gelungene Partie," sagte bie Dame, indem sie ihren Begleitern zunickte,unb ich hoffe, bie morgige an den Wolsgangssee wird nicht minder prächtig ansfallen. Sie haben boch schon baS Gefährt bestellt?"

Auf morgen früh sechs Uhr," ertoiberte der älteste der drei Herren, ber zur Linken saß.Vorausgesetzt, baß Sie diese frühe Stunde gut heißen/

Oh, meinetwegen schon um fünf Uhr," meinte

leg u Sie BZchlag auf den Tisch. Iw will nur auf mein Zimmer eilen, nm ein wenig Abendtoilette zu machen, und werde bann in ber Minute nachkommen.'

«Halt, halt,' rief einer ber Herren,wozu beim besonvere Toilette machen? Sie sinb ja gekleibet wie eine Prinzessin, und . . . aber," unterbrach er sich hier selbst, als er sah, daß die Dame bereits bie Treppe hinaufgesprungen war,was schwatze ich; fie ist einmal eitel wie eine Pfingstrose, unb alles Pre- bigen bagegen hilft nichts."

«Drum ließ ichs auch bleiben," meinte trocken ein zweiter;aber nun vorwärts; btnn ich sehne mich orbentltch barnach, einen Bissen unter die Zähne zu bekommen."

Bald saßen fie an dem ihnen vom Oberkellner reservierten Tisch, und richtig, kaum hatten fie Platz genommen und wegen des Abendessens die nötigen Bestellungen gemacht, so betrat auch schon die Dame, welche so eitel sein sollte, wie eine Pfingstrose, die Terrasse. Sie hatte aDo, wie fie versprochen, nur wenige Minuten gebraucht, um sich nmzukleiden; abe- bas anliegende buntelfeibene Kleib, in baS sie sich gehüllt, staub ihr außerorbenilich gut, unb unwill­kürlich blieben bie Blicke ber sämmilichen Herren, bit an ben verschiebenen Tischen auf ber großen Terrasse ihr Abendbiob verzehrten, berounbernb an ihr hasten. Freilich, ben ersten Frühling des L bens hatte sie bint r sich; d nn fie mochte in einem Alter von dreißig bis zweinnddreißig Jahr>n stehen; allein ihre üppig Volle Figur, ihre schwellende Büste, ihr schwarzes, wallendes Haar, die Frische ihrer ßipp.n, ihr rundes, mit einem Grübchen versehenes Kinn, die blühenden, von G sundheit strotzenden Wangen und besonders die brennenden, herausfordernden, bunfdbrannen Augen mit bem schelmischen Blick machten sie zu einer Er sckeivung, welche jebem Mann, in dessen Adem bas Blut noch warm floß, gefährlich werden mußte.

Da sind Sie ja schon, meine Gnädigste," sagte jetzt eine Stimme neben ihr.Bitte, nehmen Sie meinen Arm. Wir sitz-u am unietftm Ende ber

Bestellungen auf die Oberhesfische Zeitung mit ihren Beiblättern nehmen alle Post­austalten, auf dem Lande auch die Postboten, sowie in Kirchhain unsere Agentiir (Herr Buchbinder Rindt) entgegen. Den Bestel­lungen wird ein schön gedruckter doppelseitiger Wand- nnd Schreibkalender für das Jahr 1888 mit mannigfachen Notizen gratis beigegeben.

achtens der Aerzte die Notwendigkeit ergab, den schlimmsten Fall ins Auge zu fassen. Es mußte zunächst die Frage erörtert werden, durch wen bei zeitweiliger Verhinderung des Kronprinzen die Ver­tretung seines greifen kaiserlichen Vaters zu über­nehmen, die lausenden Geschäfte erledigt werden sollten. Das konnte nur durch den Prinzen Wilhelm geschehen. Wenn in der gesellschaftlichen Unterhaltung wohl der Gedanke ausgeworfen wurde, es könnte die Frau Kronprinzessin mit der Regentschaft betraut werden, so ist das eine Geistesblüte weiblicher Unkenntnis der königlichen Hausgesetze. Prinz Wilhelm hat schon vor zehn Jahren das Alter erreicht, welches ihn zur Uebernahme der Regierung befähigt. Also kann von einer anderen Stellvertretung des Kronprinzen, als durch seinen ältesten Sohn, überhaupt gar nicht die Rede sein. Wie schon angedeutet, handelte es sich im November nur um die im gegebenen Falle etwa notwendig werdende stellvertretungsweise Erledigung laufender Geschäfte. Wer nur einigermaßen eine Ahnung von dem Umfang dieser Geschäfte hat, welche sich von einem Tag zum anderen oft bergehoch an­häufen, der wird keinen Augenblick die Notwendigkeit bestreiten, daß dieselben ohne Stockung erledigt werden müssen, wenn nicht erhebliche Störungen in dem Ge­schäftsgänge eintreten sollen. Man lese nur den Hofbericht über die Vorträge und Empfänge, welche der Kaiser vom frühen Morgen bis zum Nachnuttag entgegennimmt, um sich ein ungefähres Bild von dem Umfange jener Geschäfte zu machen. Es möge nur an fie tagtäglichen militärischen Ernennungen u. s. w., welche auf Vortrag des Generals v. Albedyll statt- finben, erinnert werden." In Vorstehendem nun ist durcheinander geworfen die Frage einer Stellvertretung des Kronprinzen im Falle einer Erledigung des Thrones. Eine gelegentliche Vertretung des Kaisers zu Repräsentationszwecken hat schon wiederholt statt­gefunden. Dieselbe ist nicht gebunden an die Reihen­folge der Agnaten. Beispielsweise ist mit der Ver­tretung des Kaisers bei Hofjagden auch schon Prinz Heinrich beauftragt gewesen. Im übrigen ist nicht bekannt geworden, daß seit November Prinz Wilhelm den Kaiser in der Repräsentation anders vertreten hat, als bei gewissen Empfangsfeierlichkeiten zu Ehren des russischen Kaisers. Auch diese Vertretung hatte keine staatsrechtliche Bedeutung. Eine sonstige Stell- verttetung des Kaisers in laufenden Staatsgeschäften, von denen derHannoversche Courier" spricht, ist, überhaupt seit 1878 ttotz des vorgerückten Lebens­alters des Kaisers und trotzdem derselbe mitunter Tage lang durch Krankheit an das Bett gefesselt war,

und die Handels­kammern zu Frankfurt a. M., Barmen und Gera in

Marburg,

Sonntag, 1. Januar 188

besonderen, an bie königlich preußische Staatsregierung beziehungsweise an bas Reichsschatzamt gerichteten Eingaben diesem Verlangen unter Hinweis auf die Verwendbarkeit der Kronen bei Auslöhnung von Arbeitern und bei Begleichung von Rechnungen im Kleinverkehr Ausdruck gegeben. In gleichem Sinne haben sich bie seitens ber königlich sächsischen infolge einer Anregung ber Handels- und Gewerbekammer Chemnitz zur gutachtlichen Aeußerung veranlaßten Handels- und Gewerbekammern des Königreichs Sachsen ausgespro hen. Zur Abhülse des hiernach bestehenden Mangels an Kronen hat das Reichsbank- Direktorium sich bereit erklärt, bei ben aus Rechnung ber Reichsbank erfaßenden Goldausprägungen einen Betrag von 20 Millionen Mark in solchen Stücken unter der Voraussetzung Herstellen zu lassen, daß das Reich die durch Prägung dieser Münzsorte er­wachsenden Mehrkosten übernimmt, wie letzteres bereits früher in Gemäßheit ber Beschlüsse des Bundesrats vom 6. Juli 1878 und vom 3. März 1879 ge­schehen ist. Der Reichskanzler beantragt daher beim Bundesrat: Der Bundesrat wolle sich damit einver­standen erklären, daß bei den nächsten, für Rechnung der Reichsbank stattfindenden Goldausprägungen bis zur Höhe von 20 Mill. Mark, unter Verteilung auf sämtliche deutsche Münzstätten, Kronen ausgeprägt, und daß die hierdurch entstehenden Mehrkosten auf bie Reichs kaffe übernommen werden. Zu diesen Mehrkosten werden wie bisher, außer den erhöhten Prägungsgebühren, auch bie Versenbungskosten zu rechnen sein, welche infolge ber Verteilung ber vor­liegenden Prägung aus sämtliche Münzstätten ent­stehen. Was ben Maßstab dieser Verteilung be­trifft, so werben die in dem Bundesratsbeschlusse. vom 19. Februar 18 /7 Punkt 3 bestimmten Prozent­sätze mit ber Maßgabe zugrunde zu legen sein, daß der bisher der Münzstätte in Darmstadt zugewiesene Prozentsatz den übrigen Münzstätten nach Maßgabe ihrer Verhältntszahl zuwächst.

lieber die Verhandlungen mit dem Kron­prinzen inbetreff einer Vertretung durch den Prinzen Wilhelm wird bemHannov. Courier" von hier geschrieben:Natürlich hat es sich niemals um dasThronfolgerecht' oder umKronrechte" ge­handelt, als sich im November aufgrund des Gut-

Aie Prophezeiung -er Iigeuneri«.

Criminal-Roman von Theodor Griesinger.

(Nachdruck verboten.)

L

Ein verhängnisvolles Zusammentreffen.

Am Abend des 27. Juli 1837 fuhr vor ben Gast­hof zum toten Krebs tu Linz eine Equipage au, in welcher sich eine Dame unb drei Herren befonben. Dienstfertig stürzten zwei Kellner herbei, btn Kutschen, chlag zu öffnen, und bie Insassen deS Geführtes liegen aus.

Ist ein Platz auf der Terrasse oben für unS üelegt?" fragte bie Dame.Der Abenb ist zu warm, als baß wir unser Abend, ssen im Zimmer einnehmen möchten."

Gewiß, gnädige Fran," erwiderte ber Oberkellner mit einer tiefen Verbeugung.Ihre Wünsche fiub ür mich Befehl gewesen, unb ben besten Tisch mit ber schönsten Aussicht auf bie Donau habe ich für Sie unb bie gnäbigen Herren reserviert."

r®ut", versetzte lächelnd die Dame, indem sie dem ungen Manu einen freundlichen Blick zuwarf,unb nun, meine Herren," roanbte sie sich an ihre männ­lichen Begleiter,gehen Sie gefälligst voran, und

iangsam öffnet sich des N uen Jahres Pforte, tob wir fiub bereit, ben Weg burch fie zu nehmen! jeitrer Schmuck umkränzt die hohen Säulen, Lächelnd blicken uu8 entgegen gütge Feten, Es geleitet uns bie belle Neujahrsluft.

Sonnig strahlt bas Thor beb Neuen JahreS;

iben ist bie Erbe, leicht ber Schritt gethan. Der b-henb ben Fuß führt aus bem alten Jahre, jubelnder Willkov m' beflügelt unsre Schlitte, Wes singt im frohen Neujahrsjubel, Umaeiranbtlt sinb die ernstesten Gesiebter.

toigeeraubtlt sind die ernstesten Gesichter, leberall nur spiegeln b*e Erwartung sich unb Hoffnung, joch bie Gläser! Wie fie rein erklingen.

jod) bas Neue Jahr, in baS wir treten joch bas Jahr, bas bringt unS Frieb' und Freude! llso schalll's von Mund zum andren Munde, stnig stimmt die Tafelrunde ein tob bem Neuen Jahr enönen Lobeshymnen! leise da, unmerklich fast, so kommt e», Lendet rückwärts unsren Blick auf srüh're Tage, Rollt unS auf des alten Jahr'S Verlauf. Mühevoll, sorgenvoll, so ist die Bahn gewesen, Die wir schritten im verflossenen Jahr, Doch eS bot Zufriedenen auch seine Freuden. Anders soll im Neuen Jahr eS werden;

Io wirb wieder laut ber rege Wunsch, «tob bes Neuen Jahres Feeen, fie köcheln hnlbvoll. heißt Gewährung das vom Glück? Wir woll'n es glauben. Rosig ist ber Eintritt ja ins Neue Jahr, «US verspricht er, wild daS Jahr boch halten! «Iso hoffen wir unb wünschen; boch ba-plötzlich, Weißt uns eine ernste Hand das Ziel des Weges, den m Neuen Jahre wir beschreiten sollen. Ernst unb dunkel ist die lange, rauhe Strecke, Hell entgegen glänzt uns nur das frohe Ziel, Darum gilt eS tapfer vorwärts wandern.

«as deS Jahres Schluß uns beut, daS edle Ziel, Das v.rlangt Zufriedenheit und reiche Arbeit,

nzeigen nimmt entgegen die Expedition d. BlatteS, d. Annoncen-Bureanx von Haasenstein unb Bögler

rt o. SR., Cassel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXIII. Hakraana.

Frankfurta.M.,Berlin.Münchenu.Köln; S-L.

Daube u» Co. 'n Frankfurt a. M., 'Berlin, hannoeer Varia.

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