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Illustriertes Soiintagsblatt.

Expedition Martt 21. Redaktion, Drnck nab Verlag von Joh. Ang. Loch.

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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Conn- und Feiertagen. - Quartal-Abonnements-Preis bei der Expe­dition 2*/t Mk., bei den Postämtern 2 Ml 50 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertirnsgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

Marburg,

Sonntag, 4. Dezember 1887.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte-, sowie d. Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler m Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXII Masst rn Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G- L AA11 xltklslgailg. Daube u. Co. in Frankfurt a. SR., Berlin, Hannover. Paris.

(Stimmungen, betreffend die Beförderung von Leichen I

auf Eisenbahnwagen die Zustimmung und genehmigte AttSllMd. «sie aussetzt. Ich lege hierm-t'meine Demission "ans

die infolge diefes letzteren Entwurfs erforderlich ge-1 Sa« Remo, 1. Tez. Der Kronprinz sprach im das Bureau der Kammer nieder - - - wordene Abänderung des Betnebs-Reglemens für die Laufe des Tages zu ucllu,

Eisenbahnen Deutschlands. Die Vorlagen, betreffend große Freude über den heutigen Geschwadersalut aus. Senat bis Dienstam ÄUnail.R ... Qllt , ine Unrallücrnc^erung der Ofensetzer, Bohner und Das Allgemeinbefinden des Kronprinzen ist fortgesetzt nachmittag um 2 Uhr nach Versailles berufen anderer Bauhandwerker, den zu Afunciou am 21. Juli vortrefflich. > ~ ««w ^eqaiues oerufen.

1887 unterzeichneten Meistbegünstigungsvertrag mit Paris, 2. Dez. D.. o.;;av VVI bem Freistaat Paraguay und die Ausführung der äußerst bewegt. Zahlreiche Gruppen hatten sich (otf XotM "tone «^.X _____<Yf._x_:c___r.u. _______v ... I v _ an . < . l. . r»__ .. 1 '

«Mchssilch Mm-

Wöchentliche Beilagen: «reis-Blatt fite die Kreise Marburg und Kirchhain.

? chuld'gung ausgelprochen haben, daß ge- denienwahl nch entwickele. - Die in der Kammer « ehe er nach Bulgarien ging sich als letzte L.lisauelle alfchte dtplomatyche schrfftstucke, zu dem verwerf- heute verlesene Botschaft des Präsidenten Grevy an den Zaren wandte. se^ne lebhaft MM llmuna llchen Zwecke der Erregung eines allgemeinen Krieges besagt: So lange es sich nut um die Schwierigkeiten über die eingeschlagene Politik des Prinzm Allrände?

Dftttrdlfa ttridl «.TTTsr' häUr ?nLtnto ® n-e,tat .Elfers gehandelt habe, wie es beispielsweise die Unmöglich- von Battenberg ausdrückte und die zwisihen Rußland

tirtuj. I von Rußland gebracht worden seien lind daß die feit geroefen sei, infolge der Zurückhaltung der volitiscben I und re ® *7 « -trußtano

Berlin, 2. Tez. Der Kaiser nahm heule vor- ursprüngliche Quelle dieser Schriftstücke eine orlea- Männer ein Kabinett zu bilden seiner Präsident Bula^ien rö,»-- m, b ® S S^9 ^T°9^ toei1 mittag eine Re,he militärischer Meldungen entgegen, nistische sei, haben Sie in Ihrer Nummer vom auf seinem Posten geblieben SnbeAie qeftriae fei ^entickloln Ä verdanke; er

erteilte mehrere Audienzen und machte nachmittags 126. November ausgeführt; daß Ihre Bezichtigungen I Abstimmung der beiden Kammern 9h 9 I k schlossen, alle Irrtümer der Vergangenheit

eme Ausfahrt. - In einem Dankschreiben d7r Krot sich nicht gegen d.eUigen'richLeT"5^ SZ X t'Ä iS f»?

4>r'nzesstn an den Magistrat von Berlin für fein derselben zu sein schienen, sondern daß Mitglieder der würde das Recht gehabt haben zu bleiben- aber um Annabme narbZn w, -91 ®TtT LT bie ber Kronprinzessin zum Geburtstage datge rachtes Familie Orleans sich einer internationalen Kriegspartei I bei den gegenwärtigen Umständen einen Konflikt ;u I von Enbnram bebP[n3en

Glückwunschschreiben heißt es :Wenn irgend etwas angeschlossen hätten, um den Zaren gegen den Fürsten vermeiden, habe ihm die Stimme der Klugheit und zu sickern "so ^ 3aren

bie schwere, Über Mich und Mein Hau. verhängte Bismarck aufzubringen. Ich wende mich an Ihre des Patriotismus' geraten^ckutren Eüber 9 9 ' russischen Reichskanzlei

Prüfung zu wildern vermag, so ist es das Bewußt- Gerechtigkeitsliebe, Herr Redakteur, daß Sw erklären, lasse die Verantworllichkeit dafür dmjenigen welche FürlnRismorckckS h/!? < . be§

sein, Mich eins zu wissen mit Unserem ganzen Volke wie es die Wahrheit ist: 1. daß keiner der Vrinren dieselbe auf fick in mckm-m ' << k rften Bismarck, sowie das Versprechen der schweigen-

jn heißem Gebete für die Genesung des Kronprinzen. Orleans, derjenigen, welche die Ehre haben, diesen darüber an Frankreich Das Land'werde faae^derü"9 Deutschlands enthielten, wem, der Möge es dem Allmächtigen gefallen, dasselbe -zu er- Namen zu tragen und Len Haupt Se. Königliche PräsidentZ X nJun Sabre feine? Härüla^nbeTf Horen Mir zum Glucke und dem Vaterlande zum «Hoheit der Graf von Paris ist, weder mittelbar nock führuna ibm Frieden Drhrn. 9 re ®nlnofl) betreffs der freien un-

Heil!» - DieNordd. Allg. Ztg." bezeichnet den unmittelbar irgendwie an bei. 5 fBalkanstaaten unter der

Bericht des Pariser Korrespondenten derTimes" ist, die Sie enthüllt haben; 2^ daß diese Prinzen Zustande zurück der ibm Lma/S re? einem Ausschließung des vorwiegend fremden Einflusses an­über die Unterredung zwischen dem russischen Kaiser «den Ereignissnen, deren Schauplatz die Balkanhalbinsel Heine Rechte zu'verteidigen Das^Land ^-e angeblichen Dokumente standen in

mid dem Fürsten Bismarck als^von Anfang bis zu ist, frem'd sind'und stets^frem? gewestn si7d^ Ge- da? er"??ef^ Lblck a!f'?EE entZXe ^StaLn " " ^^b-g ! und erlogen - ZN der^ gestern unter nehmigen Sie, Herr Redakteur, die Versicherung meiner Wege der Klugheit zu erhalten und daß man ihn n amtlichen Erklärungen.

dem Vorsitz des Staats - Ministers, Staatssekretärs«persönlichen Achtung. Eduard Bocher, Mitglied des zum Danke dafür von seinem Posten entferne auf« ' UrflTiMt Italic«*

des Innern von Boetticher abgehaltenen Plenarsitzung Senates, Bevollmächtigter der Prinzen von Orleans, den das Vertrauen der Nation ihn gestellt 'habe Marbura s ? m ; a s

W-t-mk« mu,L **"*"n Ät ÄÄ raÄSTÄTÄ

S'm'<5."®e|*n dk»e» manIDom 1. Januar l 3 ab befinilib beauftragt.^

fte wk. M t.n. n,. ---, M-rb-r», 3. D-z. «kN» abenb fanb im

. . , , iv m ,, . --------------- Nach Vorlesung Saalbau das erste der 12 Winter - Abonnements-

ferner Umgebung oster seme l ber Botschaft vetttagten sich bi-Kammer nnb ber t-nj-rf- unseres J-ig-rbatailtanS Mt Tms Vraa,7mm beutraen Ges-bmab-rlatut aus. I B,nat M Der Kongreß ist aus morgen b-sselben war mit SorgsaU gemähfi nn? mmb'n b"

I 9 Tbp?" "7 VT T"'"". etn5elnen Nummern desselben mit großem Beisill

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Ht bim Jahre 1375 ertasseaeu Auteiheg,setze würben I bin BouIedarbS nnb Zugängen zum ^Ethsgeangr bangen^herztiche "s'ijjt 'to^eultan Q£®'o m ®|?t3'S8,6 io lle- Der Besuch

ben zuständigen Ausschüssen zur Vorberatung über- sammelt. Es sand jedoch keine ernstliche Unordnung habe eine neue^Konferenz zur Prüfung der Könne? Mn - n" ^"zertts hatte zwar ein befferer sein

wiesen. Endlich wurde über Eingaben, betreffend Istatt. Zwanzig Personen wurden verhaftet iphnrh I Hnn nnm <^nhrt> iLn l a t "g.-oer Konven-1 können, die Ursache hiervon durste wohl in der so

die Ausführung des Branntweinsteuergesetzes, Beschluß alsbald freigelassen. Die Polizei versichert,'d!ß fk Lagt ferner, die spanische Ägge" werde in den Kol^. ^'T^gsrbichen Weihnachtszeit zu finden sein,

gefaßt. - Der berühmte Historiker Prof. v. Sybel Tsroul-de und Louise Michel nur vorübergehend nieen Überall behauptet werden L ^Strafkammer.) Am

empnng an seinem heutigen 70. Geburtstage zahl- verhaftet habe, um dieselben den Feindseligkeiten der London 2 Tez Bei der Parlamentsmnbi iLTö ' $1 murT 111 ^ie^9er stabt cm 3n=

lose Gratulationen und Telegramme. Auf seinen Menge zu entziehen. Noch vor Mitternacht hatte «dem Londoner Stadtviertel Dnlmieb a I ^lOlbuun} ^rhaflet, welches an demselben Tage in

Wunsch wurde von einer offiziellen Feier Abstand Paris wieder die gewohnte Physiognomie. Di?Blätter des Konservatives Howard vorzumbmen^war wurde steck "°^^genen Dorfe Ockershausen ein Frauen- genommen. Dagegen soll am 27. April 1888 sein meinen, nach dem gestrigen Tage könne Grevv feine der Konfervative Monte mitiTiTfrourbe Hetb gestohlen hatte und ans diesem Grunde von fünfzigjähriges Doktorjubiläum festlich begangen werden. Demission nicht mehr hinausschieben. Die meisten den Gladstomaner He?dersen aewäblt ^5"be? So Einwohner bis zur Stadt verfolgt

Köln, 1. Dez. Die Prinzen von Orleans haben Journale sprechen ihre volle Billigung d r ? enso Stimmen^ fielen I 12 5 alsbald erfolgte Feststellung der

an dieK.Z." folgenden Brief richten lassen: Herr würdigen wie ruhigen Haltung der Kammer aus stt um e n mTaes oT n??/ 5 ? äJtqartat ^erfonahen desfelben ergab, daß es der ea. 50jährige

«-It-u-f R-chbirn Sil iu }w« -Irfikitu bn ES fli zu h-ffin? faß hi!2 L fcZf b« eZbSf Ä ÄL? Ä1S^ D-r Tmuftluicht Johanni- Switz -US Rübighlim b» Maßchin Z-i.ua, barn -S. uub -f. -»aoimblt bil ripubiilamschiu Pari.iiu Lz-gtich b-r uiu-u Präfbfilr .M,u. Prinz g.'rb.Lb Ltz-u'LL °c!k,iLL''N«u!g°,

bopptll urrmälill. b» ,» »och hi«, » ,Mi ®db,» ,p.r,n,H^

--bl» ««ich,- °°na?bir'mtr dt-hn nach Io ,.smb gMilbiui Laubs. MftlhE. °wu"t" S S

. 3 Folge der noch heute starken Ueberfuflung er sich meinem Bette reichte mir mit b°em Ausdruck Gut verkauft. 9 6 9 ° G°tt dieser schnckliche Gedanke,

Abgänge von der Bauakademie das Vorhaben, meineDie Blumen," so sprach er, ,haben mich immer untenuaeben KmaS, ®lflb*enJ 34 fand kein Wort zum Ti ost für ihn und schaute

Existenz in Deutschland zu gründen, auf, und bedam lebhaftesten an meine teure Heimat erinnert und GutSinsveUoi'stelle iebo^imm« n/raekstck" m st aufrichtiger Verehrung den edlen, aber wahr-

schloß, dem Beispiel eines Bekannten folgend, nach beglückt; vielleicht erfreuen auch Sie sich bei dem stets einem Unverheirateten den an?" man haft unglücklichen Mann an, den ich bisher beinahe dem Nordarn-rikanischen Freistaaten auszuwandern, Anblick dieser Rosen, die ich Ihnen m-tgebiachthabe" «uf^^ Detfn!

dort bet redlichem Streben mein Glück zu suchen.« Er war sehr freundlich und das befunbete start,Ihem sminpn a?er eutgegenI Nach mehr.ren Wochen genaß ich und empfand

diach mannigfachen Abenteuern und Gefahren, nieder-1 gefühl machte mich verlegen. $ «barten Gute die Verwaltan» hÄni?r i ^enach. I ebenfalls die Sehnsucht nach dem teuren Vateilande.

brückenden Entbehrungen und Leiden erreichte ich Wie schon bemerkt hätte ich längst von feinen atte S e nun n^6 VmJr^^a nh^ Bei fleißiger Arbeit harrten wir noch einige Mo-

-»chdies.s Land, allein-ich konnte zufrieden sein, Bei hältniffen gern etwas .erfahhenaberich batte I Farm zuvacktenu, I £e Wir reiften zusammen ab und nach 8

^ß ich in San Franciseo bei einem der bedeutendsten mich immer gescheut, ihn mit Fragen danach zu I kommen ziNaffen. Zn bief^Hnffn^nti^ck»^i» befanden wir uns bereits auf dem altlan-

Cpediteure dortselbst, Charles B., Beschäftigung als belästigen. Diesmal ober beftcate mein Jnteieffe abn bhter aetLtot 3 n^en £)cea!' °"f der Reise nach der Heimat! Je

deutscher Correspondent erhielt. Das Salair war jede Scheu. ^nrereye I aoer 9etauf3(5 reifte naib Franeisco weiter I naher wir derselben kamen, desto höher schlug uns

Herr in den letzten Vierzigern und hatte mit mir«Mein junger Freund! Ich hatte freilich das« ES find hfct «hn qnhr» horRnff,« L Besitzung liegt ungefähr zwei Meilen von

dieselbe B. schäsligung, um auch nur ganz bescheiden Bedürfnis gehabt, Ihnen übtr meine Vergangenheit Briefe vlötzlick der Eifenbaynstation entfernt, auf welcher Lettau ans-

ein Dasein zu fristen. Man sahs ihm an, daß er Mitteilungen za machenshabe ab7r^ | V 2 Vormittags 10 Uhr verließen wir

früher ganz gewiß bessere Tage gesehen haben wußte; können, daß Sie sich dafür interessieren würden ! Oitsvorsteber um Anskmife^ I - und erreichten Falkenhöhe um

der er sprach hierüber nie, wie er eigentlich über. Meine Heimat ist bei O. in Ostprenße?" Ich bin antwortet f f Hnbc$ J Uhr abends; es war ein schöner Septembertag.

^npt immer in sich verschlossen zu fein schien. Ick«dort geboren und erzogen. Der Vater hinterließ mir« Wie maa e8 dem mmm gn.i«., a< B i tt^1Qnnm-r?leIt to r tu dos zu der dortigen Schenke MM.1, ml» Ihm iunl6.ro, j.doch filn K6l<8».. <ta Ikln» »Ilirgui, mt, (<ta Wer^"«n ®m llÄÄ» 8#"?! 06 B' Ä* »>s °» »» MMg-n.Srrnm.

Jörnen, die abwehrende Haltung, welche er mit Sterben war, daß wir Kinder ich hatte nock zwei Jötrr ßetton bwt n* si or Iftaiken, als eine mächtige Karosse auf der

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Während ich mich am dritten Abend nach meiner einiges Geld auf die ihnen zustehende Erbschaft aus- Relleicht verwünschen s9 Ick bad? di?"sckT°ckttcke,, ?,a8 £at fÖ0te ein »weiter hinzu,

Erkrankung wieder so unaussprechlich unglücklich I zahlen zu können, wußte ich neue Schulden nach'n aem,fe^tt fihor 8 t- schreckliche Un-1und Fran Lettau, deren Mann nun schon viele Jahre

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