itcr
MchLW MMN
1887.
>on Dr.
Illustriertes Soimtagsblatt.
ldk
en und
1881
nsinn-
etti
Li,
107
105*4
76
7»
7i
/«
1011
/.
ka.
Das sonnige Wetter am 1. März war nur ein
welches zuerst mit dem preußischen Zündnadelgewehr j den Hinterlader als Armeewaffe eingesührt hat und M die Feldzüge von 1864 und 1866 mit einem den
die Einführung eines verbesserten Hinterladers, des Mausergewehres, beschleunigt. Die Versuche, welche m den Nachbarstaaten mit Repetier- und Magazin-
robi
Dams [616
ovbr,
ico 2031
67
811
961 1(31
671 7»
geladenen Geschossen in die Festungsartillerie hat der kostspielige Umbau zahlreicher zum großen Teil erst in der letzten Zeit erbauter Festungswerke sich als notwendig erwiesen.
Möglichkeit, eine größere Anzahl von Patronen zu tragen, der deutschen Waffe überlegen sein soll. Oesterreich, welches bereits eine größere Anzahl von Gewehren größeren Kalibers beschafft hatte, geht gleichfalls zu einem Gewehr mit kleinerem Kaliber über und auch Deutschland sieht sich wiederum vor die Frage der Einführung eines neuen Gewehres gestellt. So wenig erfreulich es ist, in dem Momente, wo eben erst die Bewaffnung der Armee mit dem Gewehre von 1884 zum Abschluß gelangt ist, zu einer so erheblichen, wenn auch nur einmaligen, Ausgabe schreiten zu müssen, wie sie die Neueinführung eines Gewehrs bedingt, so liegt es doch offenbar im Interesse des Landes und Volkes und insbesondere der breiten Schichten desselben, daß die Bewaffnung des deutschen Heeres nicht hinter derjenigen seiner Nachbarn zurückbleibt. Wir haben 1870/71 zwar auch mit dem schlechteren Gewehr zu siegen gewußt, allein die bessere Waffe gewährt doch ungleich größere Aussicht auf Erfolg und läßt zugleich eine Verminderung des Verlüstes erhoffen. Daneben liegt in der bestmöglichsten Ausrüstung des deutschen Heeres vor allem auch ein wirksames Mittel zur Erhaltung des Friedens, während eine geringwertigere Bewaffnung, wie 1870, zum Angriffe reizen könnte. Diesen Vorteilen gegenüber muß ohne Zweifel die Kostensrage zurücktreten.
orzeige [615!
931
295
95 7bh
100
tauben ist.
In noch höherem Grade beinahe tritt die nämliche Erscheinung auf dem Gebiete des Kriegswesens hervor.
int)
vorschnelles Lächeln des Frühlings gewesen, der den alten Feind, den Winter, für überwunden gehalten. Daß dies ab.r durchaus nicht der Fall war, das zeigte das lustige Schneetreiben des nächsten Tages. Es schien, als wolle der Winter auch seinen Mummenschanz haben — denn es war Fastnacht — und daher erfand er sich für all die Statuen auf den Plätzen die lustigen Veikleidungen. Er setzte ihnen große Schneemützen auf, betupfte die Mäntel und Waffen- röcke all der berühmten alten Herren, welche da in Erz und Stein herumstanden, mit leichten Schneeflocken und machte daraus eine Att von Narrenkl«idern.
Am folgenden Tage deckte wieder ein dichtes Schnee- kleid die Erde, das freilich in den Straßen der großen Stadt nicht lange etwas von seinem zarten Weiß behielt. Der Himmel hatte ein graues Nscherwiitwoch- kleid angethan und ließ nickt ein einzig Mal die Sonne durchblicken. Die Menschen aber wollten keine Aschermittwochstimwung in sich aufkommen löffln; ihnen nar das bunte Treiben bei weitem lieber, und so lange da draußen der Schnee lag und der Winter noch die Herrschaft führte, ließ sich doch wahrlich kein Grund finden, weshalb man die geselligen Freuden schon jetzt abbrechen sollte. In dieser Ansicht kamen alle überein, und so kam es denn, daß man auch jetzt noch hauptsächlich draußen im westlichen Teile der Stadt, wo die elegante Welt ihr Heim aufgeschlagen, abend für abend lanae Reihen chellerleuch- teter Fenster sah, ein sicheres Zeichen, daß dahinter eine Gesellschaft versammelt.
In einem großen palastartigen Hause dicht am Königsplatz strahlten die hohen Spiegelscheiben heute in ganz besonderem Glanze. Equipage auf Equipage uhr vor das hohe, geöffnete Portal, und geschmückte Damen und Herren entstiegen diesen und eilten über die weichen Teppiche die Treppe hinauf. In dem ersten Salon stand, um den eintretenden Gästen die HonneurS zu machen, der Hausherr, eine hohe, hagere Gestalt mit längst ergrautem Haar und untadelhaftem Anzug. Er war einer jener kommerziellen Fürsten,
denen der Reichtum die fehlenden Ahnen ersetzt. Halten doch in unserer Zeit die Standesvorurteile dem Golde gegenüber nicht mehr Stand. Das wußte der ehemalige Handlungskommis mit 20 Thalern monatlichem Gehalt, und ein Lächeln innerster Befriedigung ging über seine noch immer frischen Züge, wenn Dichter, Gelehrte, Offiziere ihm die Hand schüttelten und ihm sagten, daß sie mit Freuden der an sie ergangenen Einladung Folge leisteten. Da er zufällig auch noch einen adeligen Titel als Namen führte, halte er sich vollkommen daran gewöhnt, mit diesem Namen kurzweg als Titel gebraucht, angeredet zu werden.
»Nun, Gräschen/ sagte der Hofjustizrat von Hammer, indem er neben dem Hausherrn stehen blieb, um sich die weißen Handschuhe zuzuknöpfen, „welche neuen Sterne werden wir denn heute wieder am Himmel ihrer Salons aufgehen sehend
Der Angeredete strich sich über sein bartloses Kinst und begann leichthin aufzuzählen. Da war zuerst ein hoher, altadliger Offizier, bann der Verfasser des kürzlich auf der Hofbühne mit großem Erfolg in Scene gegangenen Trauerspiels und noch einige nicht ganz so bekannte und berühmte Namen. „Bei den Damen*, setzte Herr Graf noch gcheimnis- voll hinzu, „werden Sie über die Fülle von Anmut erstaunt sein. Denn da wird z. B. Baronesse Hindelangerscheinen ; ich sage Ihnen, eine superbe Schönheit.*
„Wie war der Name! Hindelang? Sagen Sie, Gräschen, hängt sie zusammen mit jenem Baron Hindelang, der im Duell erschossen wurde etwa vor — 20 Jahren?*
tii »Ganz recht, sie ist seine Tochter. Ich kannte den Vater in meiner Jugend, war mit ihm befreundet.*
^.Wäre der alte Florenz zur Stelle gewesen, er hätte berichten können, daß die Bekanntschaft 'nnb Freunbschaft zwischen ’bem damaligen Handlungskommis Graf und dem Baron Hindelang einzig darin bestauben, baß letzterer dem andern die Lumperei von ein paar Tausend Thalern ohne Sicherhest ober
Gehrhardt und Dr. Wegener, waren nicht im Zweifel, daß die Bösartigkeit der Geschwulst eine Operation von außen erfordere. Es handelt sich dabei nicht eigenllich um die Tracheotomie, da die Operation weiter bringen und zugleich den Kehlkopf spalten sollte. Indessen sind solche Operationen an sich keineswegs besonders gefährlich, sondern verlaufen in den meisten Fällen glücklich, beseitigen auch, wenn rechtzeitig unternommen, das Hebet von Grund aus. In dieser Lage glaubten die behandelnden Aerzte eine weitere Verzögerung der Operation nicht verantworten zu können und zogen daher andere hervorragende Fachmänner zu, welche einstimmig die Dringlichkeit der Operation und die Bösartigkeit der Wucherung erklärten. Als Spezialist von weitem Ruf und gutem Namen wurde dann auch Dr, Morell Mackenzie berufen. Derselbe glaubte der Geschwulst den bösartigen Charakter absprechen zu sollen und den wiederholten Nachwuchs auf die angeblich unzureichenden Operationen zurückführen zu dürfen, welche vom Munde aus auch ferner wirksam vorzunehmen er völlig in der Lage sei. Infolgedessen sahen sich die bisherigen behandelnden Aerzte der Verantwortung für den weiteren Gang der Kur enthoben, wenn auch nicht in dem Glauben, so doch mit dem innigen Wunsche, sich in der Diagnose geirrt zu haben und Dr. Mackenzies Ueberlegenheit anerkennen zu müssen. Dr. Mackenzie übernahm die fernere Behandlung, und die einzelnen Stadien derselben sind noch in frischer Erinnerung. Leider scheint nach den neuesten Berichten kein Zweifel zu sein, daß Dr. Mackenz ie sich geirrt hat. Es ist zwar nicht ausgeschlossen, daß die neuen Schwellungen und Wucherungen einen gutartigen Charakter haben; indessen erklärt schon Mackenzie selbst, das örtliche Leiden zeige einen „schlimmem Charakter"; es scheint sich thatsächlich wieder um den befürchteten Nachwuchs zu handeln. Wäre früher die Operation von außen vorgenommen worden, so wäre die Geschwulst beseitigt worden, ganz gleich, ob sie gutartig oder bösartig war. Dr. Wegener, Dr. Gehrhardt und die übrigeir zugezogenen Berliner Aerzte glaubten, daß der günstige Augenblick für diese Operation nicht verfäumt werden dürfe. Ob die Operation jetzt zu vermeiden und ob sie jetzt mit größerer Aussicht auf Erfolg zu unternehmen ist, läßt sich nach den bisherigen Mitteilungen aus San Remo nicht beurteilen. Da übrigens jetzt vielfach die seltsame Annahme auftritt, daß Virchow sich in seinem Gutachten über die ausgeschnittenen Stellen geirrt habe, so ist es nötig, an die Sätze zu erinnern, mit denen derselbe sein Gutachten vom 9. Juni schloß: „Der vorliegende Befund geht erheb-
eingetroffen, welche leider recht ungünstig lauten. Die beiden von Mackenzie zugezogenen Aerzte, Dr. Krause und Professor Dr. Schrötter, haben gestern im Laufe des Nachmittags gemeinsam mit Mackenzie eine Untersuchung des Kehlkopfes vorgenommen. Sie haben sich einstweilen bis zu der heute stattfindenden endgültigen Untersuchung und Beratung mit Dr. Schmidt zu Stillschweigen verpflichtet, doch scheint die Beunruhigung des kronprinzlichen Hoses nach dieser ersten Untersuchung noch zugenommeu zu haben. Hier in Berlin erwartet man, daß heute nachmittag die erste zuverlässige Depesche über den jetzigen Befund eintreffen wird. Beachtenswert und mit unseren bisherigen Nachrichten in" Uebereinstirnmung ist nachstehende Auskunft, welche heute die „Vossische Ztg." von einer, wie sie sagt, allerersten medizinischen Autoritäten Hierselbst veröffentlicht: Das Halsleiden des Kronprinzen wurde in der ersten Zeit von dessen Leibarzt Dr. Wegener behandelt, der den Geheimen Medizinalrat Professor Dr. Gerhardt als eine Kraft ersten Ranges auf diesem Gebiete zu Rate zog. Professor Dr. Gerhardt führte alsdann die Behandlung etwa sechs Wochen lang mit Dr. Wegener gemeinschaftlich. Dr. Gerhardt war der erste, welcher eine Geschwulst in der Gegend des linken Stimmbandes entdeckte und die-operative Beseitigung derselben für dringend geboten erachtete, zumal er gleich anfangs den bösartigen Charakter der Geschwulst zu erkennen glaubte. Die Beseitigung erfolgte mittels Glühdrahtesindessen mußte im Falle bet Bösartigkeit der Geschwulst die Neubildung derselben gewärtigt werden. Diese Neubildung trat ein und Dr. Gerhardt glaubte bei der abermaligen Beseitigung, selbst auf die Gefahr hin, das Stimmband zu verletzen, nach Tiefe und Breite so weit operieren zu müssen, als die Geschwulst irgend erforderte. Der Erfolg war wiederum ein guter, ja, der Kronprinz konnte äußerlich nahezu als vollkommen hergestellt gelten, da auch die Stimme ihre frühere Klangfülle fast gänzlich wiedergewonnen hatte. Der Kronprinz wurde dann in das milde Klima von Ems geschickt, ohne daß jedoch die Aerzte an die dauernde Beseitigung des Uedels fest geglaubt hätten. Sie wollten vielmehr abwarten, ob nicht in Ems die Geschwulst wieder auftreten werde, was sie als ein sicheres Zeichen des bösartigen Charakters betrachteten, wobei übrigens die Reizungen des Kehlkopfes, fei es infolge der Operationen, sei es infolge von Erkältungen, eine vergleichsweise untergeordnete Rolle spielen. Leider bestätigte sich die Befürchtung der Aerzte nur zu schnell; die Geschwulst wuchs abermals nach, und die behandelnden Aerzte Dr.
Deutsches Reich.
Berlin, lu. Nov. Der Kaiser hatte eine gute Nacht, derselbe stand heute mittag auf und nahm die Vorträge des Oberhofmarschalls Grafen Perponcher, des Chefs des Militärkabinetts, Generals v. Albedyll und des Kriegsministers, Bronsart v. Schellendorf, entgegen. — Die „Nordd. Allg. Ztg.", wie auch der „Staats-Anz." enthalten folgende Mitteilung: Die gestern in San Remo stattgehabte ärztliche Konsultation beseitigte leider die Befürchtungen nicht, welche Dr. Mackenzie über das Leiden des Kronprinzen neuerdings zum Ausdrucke gebracht hat. Die definitive Entscheidung über die weitere Behandlung ist bis nach erfolgter mikrofkopifcher Untersuchung ausgesetzt. — Dem Vernehmen der „Nat.-Ztg." zufolge lehnte die Reichsbank heute vormittag die Lombardierung rufsischer Werte ab. Die Verfügung wird mit einem von maßgebender Seite gefaßten prinzipiellen Beschlüsse in Verbindung gebracht, dessen Publikation morgen erwartet wird.
— lieber das Befinden des Kronprinzen liegen auch heute morgen keine weiteren amtlichen Mitteilungen vor. Dagegen sind mehrere Privatdepeschen
>urg, io.
Zur Frage -er Einführung eines neuen Gewehres.
In der Industrie hat man längst die Erfahrung gemacht, daß, wie segensreich auf der einen Seite die raschen Fortschritte der Technik und die zahlreichen neuen Erfindungen und Verbesserungen auf diesem Gebiete wirken, diese Lage der Tinge doch auch ihre Schattenseiten hat. Tie immer schärfer werdende Konkurrenz zwingt zur Einführung aller wichtigen Verbesserungen in den Betrieben, selbst wenn damit die Ersetzung an sich noch vollkommen brauchbarer Gebäude, Maschinen u. s. w. durch neue Anlagen
Zinsen zn verlangen, gegeben halte, um ihm die Möglichkeit, sich zu etabliere«» zu gewähren. Als Herr Graf nun vor einigen Monaten eine Notiz über den Tod der Baronin Hindelang in den Zeitungen gelesen, hatte er sich bei der jungen Baronesse als Freund ihres Vsters eingeführt. Und nun, um diese glänzende Acquisitton für feine Salons noch zum Schluß der Saison bett stannenben Augen seiner älteren Gäste vorführen zu können, war in Rücksicht auf bie Trauer ber Baronesse, für heut ber Tanz aus bem festlichen Programm gestrichen worben.
Während dessen hatten sich die Salons mehr und mehr gefüllt: überall Duft, Ltchterqlanz und Froh» sinn. Der Hausherr war in dem ersten Salon ziemlich allein geblieben. Die Gäste waren wohl fast vollzählig versammelt, nur Baronesse Hindelang fehlte noch und Justizrat Herwart, der übernommen hatte, die junge Dame einzuführen. Sie konnten doch nicht etwa ausbleiben? das wäre zu fatal gewesen, und drinnen hatte seine Frau sicher auch schon allerlei Andeutungen gemacht über bie neue, glävzeube Acquisition. Aber nein — ba öffnete, sich die Thür und — bas war sie.
Ein glattes Kleib von schwarzem Sammet umhüllte ihre hohe, schlanke Gestalt, nur Hals unb Arme frei laffenb. In bem «olbigen Haar, baS in schimmernden, lockigen Massen über Rocken nnb Rücken nieberhing, trug sie bas Diamant-Diabem bes Hans- schmuckes berBaroneHtnbelang. Ein gleiches, sprühenbes Kollier schmückte ben Hals, ben ganzen Kops bei jeber Bewegung in Strahlen hüllenb. Der Hausherr war wie geblendet von ihrer Schönheit, unb führte mit viel tieferem Gruße, als ihn sonst einer seiner Gäste geerntet, die schmalen Finger an bie Lippen. Nachdem er denn auch ben Justizrat begrüßt, eilte er voran in die Salons; denn er mußte ben Einbruck beobachten, de« die Baronesse unzweifelhaft auf die Gesellschaft machen würde. Unb zu seiner Beftie- bigung ging denn auch ein allgemeines „Ah 1* ber Bewunderung durch die Gruppen. Alle drängten
I Böses Gewissen.
Original-RMan von Tr. Rind!er.
(Nachdruck verboten.)
(Fortsetzung.)
„Ach siehst Du, Tante Martha, wenn ich bei Dir gewesen bin und ihn einmal wieder so recht habe verteidigen können, dann wirb mir immer ganz vohl um Herz. Wenn ich aber so zu Hause sitze, nur mit Frau Dr. Reich zusammen, bie immer so entsetzlich gelehrte Gespräche führt, bann kann ich Sanz trübsinnig werben. Justizrot Herwart, ber mich
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg Md Kirchhain
Expedition Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Lug. Koch.
Auf bem Gebiete ber Handfeuerwaffen tritt gegen- Acht r wattig ein intensiver Wettkampf zwischen den ver- q ichiedenen Nationen in Erscheinung. Deutschland,
zewehren gemacht wurden, führten zu der lieber al nii ; zeugung, daß der Uebergang von dem Einlader zu Abend Kiefer Art von Gewehren nur eine Frage der Zeit id aus- -sei. Deutschland ging daher im wohlverstandenen (616! f Interesse seiner Sicherheit zuerst mit der Einführung ibe mH de Magazingewehres vor. Obwohl das Modell Henri desselben erst von 1884 herrührt, ist dasselbe doch zu Ben - von der heutigen Waffentechnik bereits überholt. Expck Frankreich führt em Gewehr von kleinerem Kaliber (6163 ein, welches sowohl an Treffsicherheit, als wegen der
it vernr Gegnern weit überlegenen Gewehr führen konnte, cstr. 22 -hatte nach den Erfahrungen des französischen Krieges
Ziign: Der Wettstreit zwischen der Kanone und dem Panzer \ hat in den Marinen aller Völker zu fortgesetzten Neuanschaffungen genötigt und dazu geführt, daß die 7 kaum fertig gewordenen Panzerfahrzeuge und Geschütze - ; alsbald als veraltet bei Seite gefetzt und durch neue rettt Kriegswerkzeuge ersetzt werden mußten. Der Torpedo : und das Dynamitgeschütz scheinen jetzt eine ähnliche »wer, Rolle spielen zu sollen. Mit der Einführung von mit Sprengstoff, Schießbaumwolle, Melinit u. dgl.
flacker, cher terwar, beBaiier oltmetjet
Rudolph, ein. isch.
kreißel. nrich. nner. erms Baisse, tagen, üiantel
ir.
öfter besucht, unb ben ich sehr gern habe, unb Dr. Seilmann verordnen mir immer Zerstreuung, und denke nur, auf ihr Zureden habe ich sogar eine Einübung zu einem großartigen Souper annehmen muffen. Ts wird nicht getanzt, unb ba meint Frau Dr. Reich, ®ie jetzt mein Etiquettegewissen personifiziert, könne S trotz meiner Trauerkleiber immer teilnehmen. 1021» .Mr gern habe ich nicht gerade eingewilligt; benn, '•n ^uke boch, nur fremde Menschen, kein bekanntes Ge-
W. Fran Dr. Reich sagte mir darauf aber, wenn ®an eS scheut, mit Menschen bekannt zu werden, wird Jan stets nur Fremde um sich sehen, und darin hat fe ja freilich Recht. Ich werde also hingehen.*
„Jetzt aber, Tante Martha, mußt Du mit mit “»men, um mit uns zu Mittag zu effen; ich lasse Büch nicht wieder abweisen!* Und habet klingelte sie 81 ”Bb befahl bem herbeieilenben Mädchen, Mantel unb goi 'Bi für bie alte Dame zu bringen.
Als fte im Wagen saßen, hatte Grethe bald wieder bas Gespräch auf Fritz gelenkt, nnb als bie alte Tarne bei ihrem frohen Plaudern von der Zukunft sicht vernehmlich seufzte, schalt fte: „O, was ist das kär eine verderbte Welt, in ber so gute alte Tanten Acht einmal mehr ben Glauben a.n bas Eble im huschen bewahren können. Hörst Du, Tante Martha, ^ag kommen was da will, ich glaube an ihn!'
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- unb Anzeigen nimmt entgegen bie Expedition b. Blattes,
Feiertagen. — Quartal-Abonnements-Preis bei ber Expe- sowie b. Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler
bition 2»/, Mk-, bei den Postämtern 2 Mk 50 Psg. (exkl. , , .ö w in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXII
BefMgeld). Jnsertionsgebühr für bie gespaltene Zeile Sonnabend, 12. November 1887. Moffe in Frankfurta. M.,Berlin,Münchenu. Köln; G. L. " v 10 Psg., Reklamen für bie Zeile 25 Pfg. ' Daube u. Co. in Frankfurt a. SR., Berlin, Hannover. Paris.