Einzelbild herunterladen
 

rulj sich wiedersprächen. Crispi hätte, wenn er ein ivahrer Freund Frankreichs wäre, erklären müssen, daß Italien gegen Frankreich nie die Waffen ergreifen würde. DieNational-Zeitung" will wissen, daß der französische Botschafter Herbette mit dem Auf­trage hierher zurückgekehrt ist, die deutsche Regierung zu bestimmen, gemeinsam mit der französischen die Herstellung besserer Zustände an der deutsch-französischen Grenze zu betreiben. Der Botschafter Graf Münster, der sich zur Zeit in Hannover aufhält, wird binnen kurzem auf seinen Pariser Posten zurückkehren, ebenso wird der Botschafter General v. Schweinitz sich dem­nächst nach Petersburg zurückbegeben.

Der Herzog von Genua stattete Dienstag Abend dem Kronprinzen in der Billa Clara zu Baveno einen Besuch ab. Nachrichten bezüglich einer Ber- sümmung des Kronprinzen darüber, daß in der Presse (besonders in den Londoner Korrespondenzen des Berl. Tagebl.") unzutreffende Mitteilungen über seinen Gesundheitszustand verbreitet wurden, kamen, wie dieM. Zig.» hört, aus der direkten Umgebung des Kronprinzen. Man will wissen, es sei die Ver­öffentlichung regelmäßiger Berichte durch die behan­delnden Aerzte des Kronnrinzen in amtlichen Organen beschlossene Sache. Einstweilen beeilt sich Mackenzie in demBritish Medikal I." klar und ohne jede diplomatische Zurückhaltung oder Zweideutigkeit zu erklären, daß das Befinden des Kronprinzen bis heute morgen hochbefriedigend ist. Von einer Wiederkehr der Geschwulst ist keine Spur vorhanden; die Funktionen der Organe sind nicht im mindesten beeinträchtigt, ausgenommen, daß die Stimme noch immer etwas schwach ist, und im Halse ist keine Erscheinung oder Empfindung vorhanden, die Beunruhigung in der Gegenwart oder Besorgnis in der Zukunft verursachen könnte. Der Kronprinz leidet nur noch an einer etwas markanten Reizbarkeit der oberen Luftröhre, infolge dessen er sich sehr leicht zu erkälten pflegt, und während seines Verweilens in Toblach hatte er einen scharfen Anfall von Entzündung nicht nur des Kehlkopfes, sondern auch der Luftröhre. Da die Witterung in Baveno seit kurzem etwas unwirtlich gworden, wird sich der Kronprinz in Bälde nach San Remo begeben, wo er wahrscheinlich den Winter znbringen wird. Ein Brüsseler Arzt namens Mordaunt Sigismund veröffentlicht, von seinem Freunde Dr. Mackenzie dazu ermächtigt, eine Erklärung, wonach die Aussichten für die Genesung des Deutschen Kron­prinzen durchaus günstige bleiben. Allein steht im Augenblick mit ihren Aeußerungen dieWiener Medizin. Ztg.", der zufolge die Unklarheit, welche die phrasenhaften Berichte Mackenzies über das Be­finden des Kronprinzen lassen, auch in maßgebenden Regierungskreisen tief empfunden wird, und es ist augenblicklich davon die Rede, daß ein hiesiger Spezial­arzt zum Kronprinzen nach Baveno entsendet werden soll. Da der Kaiser nach Berlin zurückgekehrt sei, so sei eine baldige Entscheidung dieser Frage zu er­warten, welche aller Ungewissenheit ein Ende machen soll. Thatsächlich weiß man, diesem medizinischen Fachorgane zufolge, in Berlin nichts Positives über den jetzigen Zustand des hohen Patienten. Wenn nun Dr. Mackenzie entgegen dem Virchowschen Gutachten plötzlich voninterstitiellen Verände­rungen" zu sprechen beginne, so müsse angesichts der sich widersprechenden Berichte ein berechtigtes Miß­trauen bei Aerzten wie Laien entstehen. Soviel steht, der Ansicht derW. Allg. Ztg." nach, fest, daß es sich um einen einfachen chronischen Katarrh nicht handeln könne, sondern daß mindestens eine unge­wöhnlich schwere und überaus seltene Form einer sonst gutartigen Krankheit vorliegen müsse.

sie Abschied genommen, Abschied hatten nehmen müssen nach dem ersten beseligenden Kusse, nach dem Augen­blick, in welchem er sie seine Braut genannt. Und nun nun folgten seine Briefe. Sie waren un­regelmäßig, in immer länger werdenden Zwischenräumen eiugetroffeu, und in demselben Verhältnis, wie die Zeit zwischen der Ankunft der Briefe gewachsen, waren diese selbst kürzerund flüchtiger geworden. Nur die Schlußworte blieben sich in allen gleich:Wenn die Vergißmeinnicht am ArySsee wieder blühen, dann komm ich und hole Dich beim."

Die kleine Grethe hatte ihr Kinn in die Hände gestützt und blickte träumerisch in die Kamiuflamme, während ein glückliches Lächeln über ihrem frischen Gesicht lag. Bei der Mutter aber kehrte dieselbe beklemmende Angst zurück, die sie schon vorher ge. quält. Bis die Vergißmeinnicht blühten, vergingen noch Monate.

(Fortsetzung folgt.)

Aus dem Reiche der schwarzen Kunst.

lNachdruck verboten.)

~ (Schluß.)

Wenn man bedenkt, welche kolossale Summe von Lettern zu hundert Zeilen oder gar zu einer ganzen Zeitungsnummer nötig ist, so ist die Zeit, welche der Satz beansprucht, doch nur sehr kurz. Uebung bringt bei dem Setzer eine kolossale Fixigkeit, und meist auch Richtigkeit, hervor, welche den Laien vollständig verblüfft. Wie der Wind fliegen die Finger hin und her, und die berühmte Schnelligkeit der Briefverteilung auf der Post kommt doch noch nicht gegen die Schnellig­keit des Satzes auf. Bei den mehr als hundert Fächern eines Setzkastens bedarf es natürlich auch einer großen Sicherheit. Ein falscher Griff und ein Fehler ist gemacht. Wird er bei der späteren Kor­rektur übersehen, so erfolgt der Druck und die Leser amüsieren sich hinterher über denDruckfehler!" Ach sie sollten einmal am Setzkasten stehen und zu-

Airslan).

Wie«, 26. Ost. Der Hauptgründer der deutsch- katholischen Gemeinden, Johannes Stenge, ist heute hier, auf der Heimreise nach Darmstadt begriffen, an einer Lungenentzündung gestorben. Er wird Donnerstag auf dem Döblinger Friedhof bestattet.

Turm, 26. Okt. Die auswärtige Politik erfuhr in Crispis bereits erwähnten hiesigen Bankett-Rede folgende Behandlung: Die auswärtige Politik bedarf geschickter Thaten und weniger Worte. Ich will, ent­sprechend den Satzungen der modernen Diplomatie, die die alten Künste der Täuschung und Lüge ver­achtet, darüber aufrichtig reden. Der Friede ist unser höchstes Bestteben. Wir sind Freunde aller Mächte und wünschen gute Beziehungen zu allen. Alliierte sind wir aber den Zentralmächten des Kontinents, zur See Freunde Englands; so wissen wir uns keinen Vorwurf zu machen, warum die anderen Mächte sich von uns bedroht fühlen sollten. Meine jüngste Reise nach Deutschland beunruhigte die öffentliche Meinung Frankreichs. Glücklicherweise blieb die dortige Regierung unerschüttert in ihrem Vertrauen; denn sie kennt die Loyalität meiner Absichten und weiß, daß ich nichts im Schilde führe gegen ein Nachbarvolk, dem Italien stammverwondt ist und verbunden durch die Heber- lieferungen der Zivilisation (Lebhafter Beifall.) Zwei Jahre (18561858) lebte ich in Frankreich. Ich unterhielt intime Beziehungen zu den Söhnen jener hochherzigen Nation. Sie wissen, wie ich ihr Land liebe, und daß ich es nie provozieren, nie angreifen werde. Einen Krieg zwischen den beiden Völkern kann niemand von uns wünschen. Der Sieg oder die Niederlage wären gleich unheilvoll für die Freiheit beider Völker und verderblich für das Gleichgewichl Europas. Davon überzeugt, arbeiten wir mit Be­rechnung an der Aufrechterhaltung des Friedens. Unser Allianzsystem dient demnach (der preservazione) Nicht - Offensive, der Ordnung, nicht der Störung (pertubamento). Es dient Italien, es dient den allgemeinen Interessen. (Bravo!) Wir stehen aber nicht als die Einzigen da, die den Fortschritt im Er­halten, die thätige Arbeit im Frieden suchen. Die Geschichte unserer Zeit ist von einem Namen (Bismarck) beherrscht. Es ist ein Staatsmann, den ich seit lange bewundere. Seit lange verknüpfen mich mit ihm persönliche Bande. Es ist ein Mann, dessen Regierungs- Programm sich auszeichnet durch eine wunderbare Coordination der verschiedenen Teile, die einen einzigen Zweck verfolgen. Dieser Zweck, der scheinbar ein zwei- acher ist, ist im Grunde einer: der Friede und die Größe seines Landes. Dieser Mann hat seit dreißig Jahren gearbeitet, zuerst um jenen Zweck zu erreichen, dann, nachdem er ihn erreicht, um ihn zu erhalten. Dieser Mann wußte, was er wollte, und er wollte mit Kraft. Ihr Alle habt ihn genannt. Alle kennen in ihm den großen Patrioten. Ich füge hinzu, daß er ein alter Freund Italiens ist, Freund seit der ersten Stunde, unser Freund schon gewesen ist er in den Tagen unseres Elends, unserer Knechtschaft; denn 1857 war er ins Geheimnis dessen gezogen, was die Cavoursche Politck inmitten so vieler Schwierigkeiten der Reife entgegenführte. Er fBismarckj schwieg jedoch und hieß diejenigen schweigen, denen die Versuchung nahe lag, zu reden, wohl wissend,' wie viel Opposition ein un­zeitgemäßes Reden erwecken könnte und wie sehr es einem eigenen Vaterlande frommte, daß sich die Schicksale Italiens erfüllen; denn die deutsche Einheit bereitete sich gleichzeitig mit der italienischen vor. Beifall.j Ich will mich nicht verbreiten über die jüngsten Unterredungen, die ich mit ihm hatte. Ich will nur sagen, daß die zwischen uns bereits bestandene Uebereinftimmung der Gedanken und Gefühle fortbe- "tanben hat bei entgegengesetztesten Schicksalen und neuerdings bekräftigt ward, seitdem mir die Politik

sehen, wie eS Hals über Kops gehen muß! Hat ein erprobter Setzgehilfe ein nicht gar zu schlecht ge» schriebenes Manuskript, ist nur er allein an seinem Kasten thätig, so daß niemand sonst Konfusion in den Fächern beimAblegen" des verwendeten Satzes anrichten kann, bann kommen auch keine Druckfehler von Belang vor, wenn nicht gerabe ein heimtückischer Zufall obwaltet. Har aber so ein Lehrling seine chleckte Stnnbe, bann kommt ein Satz zu Tage, der den Druckereileiter alle guten Geister anrufen läßt. Wer Schriftsetzer werden will, muß einen aufgeweckten Kopf und Schulbildung in angemessener Weise be- itzen, sonst hackt er besser Holz.

Hat der Setzer sein Pensum beendet, steht der Satz fertig auf demSchiff", dann wird er mit einem Bindfaden umschnürt, damit hinterher kein Inheil angerichtet und die saure Arbeit wieder zer- tört wird. Das passiert gar zu leicht, besonders unerfahrenen Novizen. Eine unvorsichtige Bewegung mit dem Arm, schwapp, ein Stück des Satzes liegt zusammen. Und dann das Zerstörte wieder anfzu- bauen, das ist ein heilloses Stück Arbeit. Nach der Fertigstellung des Satzes erfolgt noch dasAbziehen" der einzelnen Stücke zur Korrektur. Das find ordinäre Drucke, die weiter keinen Zweck haben, als dem Setzer die Handhabe zur Ausmerzung der eingeschlichenen Fehler zu bieten. Sind es nur Buchstabenfehler, so ist die Sache nicht schlimm. Mit einer Ahle wird der Missethäter, der unrichtige Buchstabe, aus dem ein klein wenig gelockerten Satz herausgezogen und der richtige dafür hiueingesteckt. Bei einiger Uebung geht das recht fix. Aber wehe, wenn einzelne Worte alsch gelesen und gesetzt, oder gar einige Worte im Satze ausgelassen find, oder, das Hebel aller Hebel, cs kommt eine umfangreiche Aenderung des Satzes! Dann wollen wir aber raten, den betreffenden Herrn Gehilfen die Setzer Hagen, wie hier noch erwähnt ein mag, bei der Arbeit fast durchgängig lange Kittel au8 dem Wege zu gehen. Dann ist nicht gut Kirschen mit ihnen essen. Abgesehen von dem Zeitaufenthalt,

die S Durch der 9 Taglöl sicher Georg Schmi nennt infolge erhalt« friede war i deshal folgen! berutti selbe Folge Mann

sich m Marti Frau,

eine re tourbe: toorfer

Msgeh : wiesen« seitens und b Betrag solche dem st Urteil verletze gelegte Appell« derschu ! - Eb

Rothsä Jnstan. nach ) H 14

wegen derurte bagegei kostenlc turnten letztere: onttoor

M Marbu stau be

Gestcr Korde bedeckt Blüte! einzus paßt, langt Lustsp führen der Bi errang der fit Heran beruh' hat, haben Agent' deutsck Jahre zeigt eigene ihres an sich die voi glänze' welche' wird zum § in reg

M

Mona die lei legte Straf« Mil s Nachb ihrigei lebt, ( verletz mefung beide konnte daß fi gereizt

ei es ihm nur um die Förderung der Sache, nicht! Marburg, 27. Okt. Trotzdem es noch nahezu um Befriedigung seines Eigennutzes zu thun. Schließ-1 zwei Monate bis zu Winters Anfang sind,, giebt uns lief; erklärte Wilson, er könne die Versammlung nicht I derselbe doch schon einen Vorgeschmack von seiner ür berufen halten, über ihn zu Gericht zu sitzen. Strenge, der absolut nicht willkommen zu heißen ist. ist eine größere Aenderung des Satzes auch eine wirk» I mühsame Herstellung. Ist die Form in der Maschine, lich lästige Arbeit, die deshalb auch nach Möglichkeit! daun geht es allerdings eins, zwei, drei; aber bis ei zu verhüten gesucht wird. I dahin kommt, sieht es etwas anders aus.

Dem Korrigieren des Satzes folgt dasHm-1 In jedem Setzkasten befindet sich, wie weiter vorn brechen", das heißt, die einzelaen Seiten der Zeitung I schon gesagt, nur eine Schriftart; wollte man mehr werden nun aus all den größeren und kleineren Satz-1 hineinthun, so gäbe es ein fürchterliches Gewirr, auS tücken zusammengestellt. Mit der ersten Spalte der I dem kein Setzer klug würde. Run schaue man sich ersten Seite wird begonnen und dann geht es fort I ein Inserat an, ober besser eine ganze Seite, und bis zum Schluffe bes rebaktiouelleu Textes. Siel bann kann man sich allein ansrechueu, wie viel Setz- Zusammenstellung ber Inserate besorgt ber Annoncen- kästen ein Annoncensetzer zur Haub haben, wie müh- etz-r, ber in der Zeitungsbruckerei ein besonderes! sam biese Arbeit von Statten gehen muß. Jebe Departement un:?r sich hat. Der Setzer, welcher die größere ober kleinere, lateinische ober beutsche, brei« Zeitung umbrich:, muß gewaltig aufpassen, sonst tere ober schmälere Schriftart verlangt ihren befon- passiert es ihm, oaß er nach Beendigung seiner Ar-1 deren Kasten; oft um ein einziges Wort, welches in bett merkt, baß er eine wichtige politische Nachricht! der Annonce besonders hervorgehoben werden soll, ganz vergessen, ober trgenb eine Notiz in eine falsche I muß ber Setzer sich an einen anberen Kasten machen Rubrik praktiziert. Dann muß schnell eine Aenberung unb aus bemfelben bie Lettern in feinen Winkelhaken geschaffen werden, aber blinder Eifer schadet bekannt- übertragen. Das kostet Zeit, unb Zeit ist bekanntlich lich oft. Ein Unheil kommt gerabe im Bnchbrucker-1 Geld. Die Lettern find nun zwar aus Metall ge- gewerbe leicht zum andern. Ist mehr Satz vorhanden, I gossen, aber sollen sie stets einen klaren und sauberen als die Zeitung Raum gewährt, denn auf eine Zeile Druck ergeben, so ist ihre Wirkungszeit doch nur « ann das Manuskript ja nie berechnet werden, bann I eine beschränkte. Sinb sie abgenutzt, manbern sie werben einige minber wichtige Stücke fortgelasien. ins Zeug unb später in bie Schriftgießerei zurück. Fehlt eine Kleinigkeit, so werben bie Zwischenräume I Die beutsche Buchbruckerkunst leistet heute mit ihrem zwischen ben einzelnen Stücken etwas erweitert; fehlt I vervollkommneten, ausgezeichneten Material Vorzüg- eine größere Zeilenzahl, muß nachgesetzt werben. Hnb l liches, aber, wie überall, moberne gute Muster haben bann erst kommt bieForm", ber ganze, aus tau-1 ihren Wert. Deshalb erforbert auch bie Ausstattung enben von winzigen schwarzen Metallstäbchen zu-! jeder leistungsfähigen Buchdruckerei ei» entsprechendes ammengesetzteZeitungssatz in bieSchnellpresse, nach-«Stück Gelb. Aber mit gerechtem Stolze können wir dem er in einem eisernen Rahmen befestigt unb ver-! es sagen, baß bie große, große Mehrzahl aller deutschen klammert ist. Auch habet kann es noch Unheil genug I Buchdruckereien wirklich leistungsfähig ist. Das gute geben. Ist ber Satz nicht festausgeschlossen", wir «liegt hier nah, man braucht es nicht von weit her haben barauf oben schon hingewiesen, bann lockert zu holen. Mögen nun unsere Leser aus biesen Plau­er sich beim Druck, unb bie Lettern stehen an berlbereien aus bem Reiche derschwarzen Kunst" An- betreffenben Stelle kraus burcheinander. Diese unb I laß nehmen, berfelben ein ebenso reges Interesse für andere kleine Unregelmäßigkeiten, das Ausfallen, das «die Zukunft zu bewahren, wie bisher. Das wird Verschieben von Buchstaben, kleinere Druckfehler sind I unser bester Lohn sein.

absolut nicht zu vermeiden, oder die Stunden müßten I doppelt so lang sein.Schnell, schnell!" heißt es« -------------

bei der Zeitung, unb nun rechne man bie ungemein |

schon e Zeigt h«

Vererb des K Minfitk Setroffe einschln die Qu durch t durch ( Betrag!

Italiens and ertrank ist. Man sagte, wir hätten in! Während ber ganzen Rede herrschte großer Läv» Friedrichsruhe: konspiriert. Sage man es immerhin. I Die letzten Worte des'Redner s wurden unter ql Mir, dem altem Verschwörer sConspiratorch, macht das schrei und Pfeifen aufgenomm en. Hiernach tnim Wortsich verschwören» keine Furcht. Ja, wir haben Wilson von Jules Roche, Mi: arbeitet des JnpQ konspiriert, konspiriert für den Frieden, und an unserer figeant unb zwei anderen Redne rn heftig angegriffJ Verschwörung mögen darum alle teil haben, die dieses I Seine Erwiderung entfesselte n lieber einen gro§/ höchste Gut lieben. Bon ben denkwürdigen Worten, I Lärm. Wilson führte ans. nur das allgenie^ die ich in Friedrichsruhe zu hören bekam, gestattet Stimmrecht könne zwischen ihm u nd seinen Ankläq^s" mit die Diskretion an eines zu erinnern, das im I entscheiden. Der Vorsitzende ber! Berfammlung sch;. Augenblick des Abschiedes [Don Bismarcks gesprochenIvor, den Rücktritt Wilsons als Deputierter zu ward. Es enthält die Idee unserer Zusammenkunft I langen. Dieser Antrag wurde mit großer Mehrben und lautete: Wir haben Europa einen Dienst erwiesen. I wie die Schriftführer fefrstellten, angenommen. Wilf^ Im Namen meines Landes erinnere ich mich mit I auf den der ganze Verlauf wenig 'Eindruck zu mache,.' Stolz daran; denn nie waren wir in einer so voll-1 schien, zog sich hieraus zurück. Es war L-ne gering ständigen und herzlichen Union,, wie in der Italiens I Aufgabe für die Sicherheitsbeamten., ihm beim Vei- mit dem gegenwärtigen Alliierten, die die Würde und I lassen der Versammlung; zw schützen. Wilson er- die Interessen Italiens so garantiert. [Stürmischer I klärte hiernach, er sehe die Versammlung;, die feine Beifall-j In derselben Rede gedachte Crispi auch I Abdankung gefordert, nur als eine Verbündung bau ber Jahre 1848 unb 1849, erinnerte an bie gemein-1 Monarchisten unb Jnttanstgenten an unb er- halte fick same Geschichte Siziliens und Piemonts unb erklärte, I durch ihren Beschluß nicht für gebunden. '

baß er in Details über seine übrigens hinlänglich be-1 kannten Regierungsideen nicht eingehen zu sollen glaube. I

Ort._________ *.i X____ cv. _ 27. Oft Der Herr Kultusminister

Manner verschiedener Parteien M der Regierung v. Goßt er hat an sämtlichen preußischen.lknwersi- leihen. Er sagte, das sei d« Wirkung der Ueber=| täten Jnstitutsgebühren und Praktikantenbeitväge ein« Zeugungen unb em Beweis dafür, daß das Wesen der geführt und über dieselben das Folgende verfügt, italienischen Revolution em beständiger rZvrtschritt ge-I Die Justitutsgebühr ist zu entrichten von ben ~k6n' gbwätzigte Männer hätten sich zu den l Studierenden der Medizin,, der Naturwissenschaften ^deen der Vervollkommnung der konstitutionellen Ver- der Zahnheilkunde, der Pharmazie und, soweit be« fassung bekehrt. Die Parteien befänden sich gegen-1 sondere landwirtschaftliche Universitätsinstitute bestehen wartig eher im Zustande der Rekonstruierung als der auch der Landwirtschaft. Von den Studierenden bet Auflvstmg. Die gegenwärtige Regierung hege gegen Naturwissenschaft bleiben inbeß bis auf Weiteres

niemand einen Groll unb werde niemanb von sich! diejenigen ausgenommen , welche sich bem« höheren - cm wehr als je Vertrauen auf bie I Lehramte auf bem mathematisch-naturwissenschaftlichen

Macht der ^been; er hoffe, biesen Ideen zu weiterer Gebiete zu widmen beabsichtigen. Die Gebühr beträgt Verbreitung zu verhelfen unb selbst jene zu gewinnen, für jeben in Betracht kommenden Stubierenben 5 Ml d,e benfilben gegenwärtig wiberstrebten. Er glaube im Semester. Praktikanteuveiträge sinb für diejenigen an bie Monarchie unb an bie Freiheit, welche in der Vorlesungen zu leisten, in welchen ein Müterialver-l mit dem nationalen Rechte m Einklang gebrachten I brauch durch die Zuhörer zu Lasten von Universitäts- mdividuellen Achtung bestehe. Hierdurch sei auch die fonds stattfindet. LeistnuAspflichtig ist jeder Zuhörer Haltung der Regierung der Kirche gegenüber bestimmt. Die Höhe der Beiträge ist in folgender Weise festge- Die Kirche erfreue sich in Italien einer Freiheit und stellt: 1. Präparierübungen im anatomischen Institute Sicherheit tote sie solche in keinem anderen Staate 5 Mk.; 2. Mikroskopische Hebungen im anatomischen erhoben könne. In ben Beziehungen Italiens zurI Institute 3 Mk.; 3. Praktische Arbeiten im physi- Kirche zu mtervemeren, daran habe niemand jemals alogischen Institute 3. Mk.; 4. Pathologisch - anato- gedacht noch werde man daran denken. Die gegen-! Mischer Demonstrationskursus im pathologischen Institute wärtige Regierung müsse das Werk derVerwaltungs- 5 Mk.; 5. Mikroskopische Hebungen in der patho- gesetzgebung und der Reorganisierung des Landes logischen Histologie im pathologischen Institute 5 Mk.; vollenden. In der Thronrede bei der Eröffnung der 6. Arzneimittellehre und Rezeptierkunde, verbunden Kammern würden die vorzulegenden Gesetzentwürfe mit Experimenten und praktischen Hebungen im Rezep- bekannt gegeben werden. Hinsichtlich der Handels- tieren unb Dispensieren 5 Mark; 7. Chirurgischer pol'tck bemerkte Crispi, um die Bande des Friedens Operationskursus 5 Mark; 8. Praktische Hebungen ZU vermehren, suche Italien die Erneuerung der im physiologischen Jnstttute 5 Mark; 9. Praktische Handelsverträge nut Oesterreich - Ungarn und Frank- Hebungen im chemischen Institute: a) Vollpraktikum reich- Er hoffe, die Erneuerung werde nicht schwierig sein. 25 Mk., b) Halbpraktikum 15 Mk., c) Anfänger-

Paris, 26. Okt. Die gestrige Wählerversamm-1 Praktikum für Mediziner 5 Mk.; 10. Zootomischer lung in Tours nahm einen äußerst stürmischen Ver-1 Kursus im zoologischen Institute 3 Mk.; 11. Zoologische lauf. Wilson wurde schon bei seinem Erscheinen mit I Hebungen im zoologischen Institute 5 Mark; 12. dem Rufe: Abdanken! empfangen. Er nahm zuerst! Praktisch-chemische Hebungen im agrikultur-chemischen das Wort zur Verteidigung und erklärte, die gegen I Laboratorium 5 Mark. Bei der vorstehenden Bc- ihn gerichteten Angriffe zielten im Grunde nut auf I Messung der Beiträge ist überall vorausgesetzt, daß die Republik selbst. Die gerichtliche Untersuchung I den Zuhörern unter keinen Hmstäuden mehr an Mattrial jabe nichts gegen ihn erwiesen. Die Beschuldigungen I geliefert wird, als dies bisher üblich war, wie denn eien das niederttächtige Werk politischer Feindselig-1 z. B. bei den Ansätzen für die praktischen Hebungen rc. feit. Er sei der treuefte, eifrigste Republikaner und I in den chemischen Laboratorien wesentlich nur der als solcher bedauere er die Angriffe, die angesichts I Verbrauch von Arbeitsgas und der allergewöhnlichsttn der triumphierenden Reaktion gegen ihn gerichtet I Reagentien in Rücksicht gezogen ist. Sollte dieser würden. Sodann gab er Aufschluß über die ihm I Gesichtspunkt nicht strenge eingehalten werden, so unterstehenden Zeitungen, die ihm viel Geld kosteten. I wird sich eine Erhöhung der Sätze nicht vermeiden Wenn er zum Abonnement auf dieselben einlabe, so I lassen.