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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg Md Kirchhain. - Illustriertes Sonntagsblatt.
Expedition - Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von J oh. Aug. Koch.
M 238.
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Marburg,
Dienstag, 11. Oktober 1887.
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XXII. Jahrgang.
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Kreisblatt für die Kreife Marburg «ad Kirchham
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Die Exped. d. Oberh. Zeit.
In St. Galle«
haben die deutschen Sozialdemokraten ihren diesjährigen Parteitag abgehalten. Als der letztere vor ewiger Zeit angekündigt wurde, wurde als Tagesordnung für die Versammlungen ein ganz harmloses Programm mitgeteilt, und man fragte sich damals verwundert, wozu die Geheimnisthuerei? Das damals aufgestellte Programm, zu besten Beratungen übrigens noch Leute aus anderen Parteien zugezogen werden sollten, hätte recht wohl im Deutschen Reiche erledigt werden können. Die damaligen Nachrichten waren Flunkerei; das ergiebt sich aus den Berichten über den nun wirklich in St. Gallen stattgehabten Parteitag. Diese Berichte können in keiner Weise überraschen. Schon längst war es bekannt, daß es innerhalb der deutschen Sozialdemokratie zwei Gruppen gäbe, die gemäßigtere und die schärfere Tonart. Eine Zeit lang schien es, als wollte die erstere die Oberhand behalten. Doch war das nur Täuschung. Tie Sozialdemokraten stehen auf einer schiefen Ebene; sie haben keinen festen Halt in ernsten, charakteristischen Zielen, sie werden allein von der Leidenschaft und einem unklugen, aber recht fanatischen Haß dirigiert. Es ist erklärlich, daß es unter solchen Umständen
Im Banne der Verhältnisse.
Roman von Theodor Mügge.
(Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.)
Die Herren schlürften den goldigen Wein ver- schied euer Art, und der Toktsr schwor auf Seele und Seligkeit, eS sei gefährlich, hier ost eingeladcn zu Verden. Jeder wußte übriges, was diese Festlichkeit zu bedeuten habe, sowie, warum Herr von Rachau reise; eS war ein öffeutliches Geheimnis, was bei Tische erfolgen werde. Der Major, der allezeit ein liebenswürdiger Wiit gewesen, ließ es auch heute nicht an gelegentlichen Ermunterungen fehlen, allein sein altes Wesen war doch nicht da. Er war zerstreut, blickte zuweilen scheu umher, ging aufgeregt von einem Zimmer ins andere, und dann wieder schien er ganz iu seine Gedanken zu versinken. Einige Spötter stüsterten sich heimlich zu, er denke über die Verlobungsrede nach.
Sie hallen es auch so ziemlich gelloffen, wenigstens waren die Gedanken des alten Mannes fortgesetzt bei dieser Verlobung und bei der, welche sich verloben wollte. Was er gegen Rachau geäußell, kam aus seinem tiefsten Herze», und was der ttunkene Bettler ihm nachgeschrieen, vermehrte seinen Trübsinn uud seine Herzensangst. Wie ein Verurteilter hinter den Etsenstangen seines Kerkers, sah er kein Entkommen mehr. Schimpf und Schande wollte er entgehen, aber sie verfolgten ihn, größer und größer wachsend; ein schwarzer Sllow, der an seinen Fersen »achrollte, um ihn endlich doch zu verschlingen. Der Vertraute, dem er sich hingegeben, war sein Herr und Meister geworden. Düstere Ahnungen schwebten ihm vor, daß der böse Feind an seiner Seite sei, dem sein Kind sich überliefere, damit er den Vater verschone. Mit solchen Gedanke» war er »ach Haus gekommen; mit diesen Gedanke» empfing er die Gäste, sah er Luisen »ach, verfolgte er sie durch den Saal uud suchte sie, zugleich voll Scheu, sich nicht zu ver-
immer weiter abwärtsgehen muß, bis zur Katastrophe. Alle solche exzenllischen Bewegungen schlossen mit einer Katastrophe, und auch über die Sozialdemokratrie wird sie hereinbrechen, wenn sie ihren Weg nicht ändert. Mächtiger als Menfchenwille und Menschen- pläne ist die Gewalt der Umstände, und die hat schon etwas ganz anderes vom Boden sortgeschwemmt, als die Sozialdemokratie. Wäre die letztere in der Geschichte ohne jedwedes, ihr ähnliche Beispiel, der Ausgang wäre ungewiß. Aber die Welt hat schon ganz andere Anfechtungen überstanden, ohne in ihrer ruhigen Entwicklung dauernd gestört zu werden.
Auf dem Parteitage in St. Gallen hat die „schärfere Tonart" der Sozialdemokraten die Oberhand behalten. „Sozialrevolution", das ist ihr Stichwort, unter dem sie kämpfen wollen. Alle zahme Haltung, alles Paktieren mit anderen Parteien soll ein Ende nehmen. Das sind recht große Worte, aber auch nichts weiter. Man kommt dadurch nur zum äußersten Scheidepunkt von Anarchisten und ähnlichen Gesellen. Die soziale Revolution, die Umstürzung unserer heutigen Gesellschaftsverhältnisse, kann nur durch einen Kampf bis aufs Messer durchgefetzt werden; von friedlichen Wegen reden zu wollen, ist reines Blech. Unsere heutige Ordnung der Dinge entsproß einer jahrhundertelangen, natürlichen Entwickelung, und darum ist sie gesund. Dasjenige, was der Zeit nicht mehr angemessen, schleift die Zeit von selbst ab, dazu braucht es keines Umsturzprogrammes. Und gerade dieser gesellschaftlichen Ordnung haben es die Sozial-Revolutionäre von heute überhaupt nur zu verdanken, daß sie zu Worte kommen. Läge alles in Unkultur und Knechtschaft noch, wer könnte ein Wort von Sozialrevolution sprechen? Unser Zeitleben hat die unteren Klassen mächtig und in kurzer Zeit gehoben, es hat ihnen gegeben, was jeder Mensch verlangen kann, gleiches Recht und gleiche Achtung; und auf diesem Boden find erst die Schwarmgeister emporgetaucht, die als Weltverbesserer sich ankünden. Sie find nicht Meister der neuen Zeit, nur Geschöpfe derselben, mehr nicht!
Es ist der Sozialdemokratie gelungen, viele Arbeiter für sich zu gewinnen, indem sie ihre Unzufriedenheit aufreizte, Verbesserung des Looses und glänzende Tage in Aussicht stellte. Den Leuten ist mit Redensarten der Kopf wirbelig gemacht, und was man wünscht, glaubt man bekanntlich gern. Aber lange, lange nicht alle diese sogenannten Sozialdemokraten werden nun auf Kommando in die Reihen einer „Sozialrevolutionsarmee" eintreten, eine internationale Verbrüderung aufrichten wollen. Denn sie raten, und mit der Absicht, munter unb, rote es sich schickte, hoffnungsvoll und glücklich zu sein.
Rachau hatte ihm in einem Gemisch von Drohungen, Bitten und Beteuerunaen eindringlich nochmals dar- gestellt, was seine Pflicht sei, und Recht hatte er doch; die Zeit zu überlegen war vorüber. Aber welche Macht hatte dieser schreckliche Ratgeber erlangt! Das Mark in ihm fror, wenn er ihn anblickte, er war unfähig zum Widerstand. Rachau gebot auch schon unumschränkt. Auf ihn blickte ein jeder, er ordnete uud lenkte, und an diesem Abende übertraf er sich in seinen Leistungen. Da war keiner, der ihn nicht bewunderte, der nicht über den geistvollen, von Witz uud Laune übersprudelnden Mann erstaunte; und als er endlich neben Luise am Tische saß, der Vater an ihrer anderen Seite, gab es prüfende und lächelnde Blicke genug, die sich behaglich zuwinkten.
Denn auch an der Tafel war Rachau das belebende Element dieser lüsterne» Gäste. Er war un- erschöpflicb a» gastronomischen Anekdoten berühmter Männer aller Art, welche die Fröhlichkeit vermehrten; dabei verstand er aufs Allerkunstvollste die verschie- denen Braten zn zerschneiden. Den Salat machte er n köstlichster Weise, wie er es in Paris gelernt, und die große Ananasbowle auf der Mitte des Tisches war sein Werk. Als der Arzt davon ein Glas ge. leert, geriet er in einen Zustand der Verzückung. Er chnalzte mit den Lippen, leckte mit der Zunge nach beiden Seiten, riß feine Nasenflügel auf, nm den Duft einzuziehen, und verdrehte seine Augen wie ein indischer Fakir. „Heil und Segen!" schrie er, „Heil uud Segen über diesen Wohlthäter der Menschbeit, der diesen wunderbaren Trank bereitet hat! Heil und Segen ihm und Dank allen Göttern, die ihn zu uns führten, damit er unter uns sich seinen Tempel gründe, in welchem wir ihn aubeten können."
Bei dem Gelächter, das diese Apotheose des kunst- liebenden Arztes erregte, und dem Klingen der Gläser blickte Luise ihre» Vater au. Es war ein Blick, der beredt zu ihm sprach. Er drückte leise ihre Hand
sind bei alledem doch deutsche Männer und können stolz auf diesen Namen fein. Wer schützt und schirmt sie als Angehörige einer internationalen Gesellschaft, deren Endziele, wenn sie wirklich erreicht werden sollen, nur Unglück und Unheil bringen können? Niemand! Die Agitatoren haben nichts zu verlieren, wohl aber die Tausende, welche sie verlocken wollen. Jedwedes Ding hat seine Grenze, und die Sozialdemokratie nähert sich der ihrigen feit ihrem Parteitage von St. Gallen. Sie macht Anspruch auf den Namen einer auf gesetzlichem Boden stehenden Partei. Wie kann sie das fein mit ihrem Programm der Sozial- Revolution? Die Fanatiker des Umsturzes suchen ihre Ziele und die Wege zu denselben zu bemänteln, aber wer glaubt Leuten, welche die Vaterlandslosigkeit proklamieren? Keine Achtung des Vaterlandes — keine Mannesehre.
Deutsches Reich.
Berlin, 8. Okt. Aus diplomatischen Kreisen erfährt die „Kreuzzeitung", daß Kalnoky von Crispis Ankunft in Friedrichsruh und der Veranlassung hierzu schon vorher und von den Abmachungen daselbst jedenfalls bereits unter dem 4. Oktober in allen Einzelheiten in Kenntnis gesetzt worden sei. Einen Besuch Crispis in Wien habe man nicht erwartet. Betreffs der bulgarischen Frage habe sich auch Crispi der Anschauung angeschlossen, daß nach dem Berliner Vertrage die Thronbesteigung des Prinzen Ferdinand von Koburg ein illegaler Akt gewesen fei, welcher einer Korrektur oder Remedur bedürfe. Letztere fei aber im Interesse des allgemeinen Friedens nur auf diplomatischem Wege, von keiner Seite her unter Anwendung kriegerischer Maßnahmen herbeizuführen — Der Toast des Großfürsten Nikolaus wird von den hiesigen Blättern sehr kaltblütig besprochen. Man nimmt an, daß der Großfürst ungefähr das, was in den ersten Berichten steht, wirklich gesagt hat, und daß er wahrscheinlich unter dem Einfluß reichlichen Weingenusses so offenherzig war. Pariser Korrespondenten konservativer Blätter vertreten dieselbe Ansicht. Praktische politische Bedeutung legt man dieser Nachtischrede nicht bei, sondern würdigt sie nur als ein weiteres Symptom der in Rußland herrschenden Stimmung. Die „Kreuzzeitung" meint, es muß politisch ziemlich gleichgültig bleiben, welche Aeußeruugen irgend ein russischer Großfürst thut oder unterläßt, besonders im Laufe eines Diners. Das Phantom der rufsisch-französischen Allianz kommt dadurch weder näher, noch wird es in weitere Ferne gerückt. Die Gefahr liegt nur darin, daß in den
und neigte sich zu ihrem Ohr. „Bist Dn bereit, mein Kind?" flüsterte er.
„Ja, Vater," antwortete sie.
„Noch — noch ist ti Zeit," sagte er mit einem tiefen Atemzuge, indem er ängstlich in ihrem Gesicht forschte.
Sie schüttelte mit einem matten Lächeln den Kopf. „Steh auf, Vater," erwiderte sie.
Der Major erhob sich mechanisch von seinem Stuhle, den er zurückstieß. Er sah auf seine Tochter herunter, sie lächelte ihm zu. Rachau nahm ihre Hand und küßte diese; alle Stimmen schwiegen, alle Blicke richteten sich auf das junge Paar, alle Mienen üllten sich mit teilnehmender Erwartung, und die Vorsichtigen füllten ihre Gläser. Der Doktor pumpte ich bei diesem Geschäft gleichzeitig Luft zusammen, um das dreifache Hoch auszubringen.
Im Augenblick der tiefsten Stille hörte man ein änderbares Stampfen im Nebenzimmer. „Meine werten Freunde und Nachbarn!" begann der Major, indem er nach der offenen Thür blickte — „meine Herren, ich denke" —
Er hielt inne, und sein Gesicht verdunkelte sich. Seine Augen thaten sich west auf, und er geriet in Verwirrung über das, was er sah. An der Thür iand Mathis mit seiner Krücke, in seiner befleckten Jacke mit dem blauen groben Linnentuch nm den Hals, aus welchem der lange, hagere, harte Kopf ge- penstisch hervorragte. Die plötzliche Unterbrechung bewirkte, daß alle Blicke sich auf den Vagabond richteten, der sich hier eingeschlichen; und da Mathis bekannt genug war, auch viele wußten, was er gesündigt und wie er gestraft wurde, so vermehrte sein Er- cheinen die Verwunderung. Herr von Rachau hatte ich soeben zu Luisen geneigt »nd ihr zärtliche Worte zugeflüstert, als der Major zu seiner Verwunderung nicht fortfuhr. Wie alle andern forschte er nach der Ursache und fand sie auf der Stelle. Gewiß war er nicht weniger überrascht als Herr von Brand, doch ohne seine Haltung zu verlieren, rief er laut und fröhlich aus: „Das ist ein feltener Gast! eine Art
chauvinistischen Kreisen Frankreichs einem derartigen gegenseitigen sich Mut machen nur allzu leicht eine größere Bedeutung, d. h. ein thatsächlicher Hintergrund beigelegt werden dürfte, was Vorkommnisse zur Folge haben kann, an die der Verfasser derartiger oder ähnlicher Toaste in seiner gehobenen Stimmung mit Nichten gedacht hat. Die „Voss. Zeitung" schreibt: „Im allgemeinen kann es Europa sehr gleichgültig sein, was ein weinseliger Großfürst nach einem üppigen Diner vor der Tafelrunde auskramt. Es kann auch Deutschland nicht, gerade in Schrecken jagen, wenn ein Vetter des Zaren seinen Entschluß verkündet, bei Ausbruch des Revanchekrieges gegen Deutschland sich als erster in das französische Heer einreihen zu lassen. Vermutlich gibt es im französischen Heer bessere Feldherren und nüchternere Soldaten als diesen Großfürsten Nikolaus Michajlowitsch. Indessen diese Rede ist, wenn sie gehalten wurde, symptomatisch für die russischen Stimmungen und wenn sie nicht gehalten wurde, ein vollkommen zutteffendes Bild der Polittk, wie sie das Zarenreich verfolgt.
Saga», 8. Okt. In der Reichstagsersatzwahl erhielt bis jetzt Forckenbeck 5037, Amtsrat Reinecke (Obermednitz) 2676 Stimmen.
Bonn, 8. Okt. Die Strafkammer des Landgerichtes verurteilte den Freiherrn v. Schorlemer Metternich wegen Beleidigung des Herrenhauses zu einer Geldbuße von 5000 Mark und zur Tragung der Kosten. Der Staatsanwalt hatte eine zweimonatliche Gefängnisstrafe beantragt.
Trier, 8. Okt. Die „Trierische Ztg." meldet, daß Domkapitular Heinrich Feiten zum Weihbischof der Diözese Trier ernannt worden ist.
Hamburg, 8. Okt. Seitens der Kameruner Faktorei sind dem „Hamb. Korresp." Nachrichten über eine militärische Expedition zugegangen, die gegen zwei Häuptlinge gerichtet ist. Dieselben hatten sich verschiedene Unrechtmäßigkeiten zuschulden kommen lassen. D r aus sechzig Manu von den Schiffen „Habicht" und „Cyclop" bestehenden Expedition gelang es nicht, die Strafsumme einzuziehen, zu der die beiden Häuptlinge verurteilt worden waren. Deshalb wurden zwei Dörfer zerstört. Nachträglich sollen sich die Häuptlinge zur Abzahlung der Straf- summe erboten und bereits eine Anzahlung geleistet haben.
Baden-Baden, 8. Okt. Der Kaiser heute der Fürstin von Hohenzollern einerf‘te^n‘ Allerhöchstderselbe war auch später bei ber_2ZL_ der Fürstin zur Verabschiedung auf dem B^ov. anwesend. Hierauf unternahm Se. Majestc^59
steiner Gast! Oder bist D» lebendig unb uns Antwort geben?"
„3a, Herr," antwortete Mathis.
„Dann sage uns, was hat Dich hierher getrieo« „JstS nicht so?" fragte Mathis, näher hin?' »dem er die Gesellschaft ansah und eine Art H beugung machte, wobei er den Bräutigam angrtF „Verlobung ist heute, gnädiger Herr?" 7
„Was plauderst Du ans!" lachte Rachau.
„Haben Sie mich nicht dazu etngeladen?" fu. MathtS fort.
„Du hast Recht," fiel Rachau ein. „Geh in bf Küche und laß Dich speisen!"
„Danke Herr," versetzte Mathis, indem er, statt dem Befehl zu folgen, noch näher trat. „Nehmts nicht ungnädig, ich bringe hier mein VerlobungSgeschenk." — Dabei faßte er in seine geflickte Jacke »nd zog etwas hervor, das er auf den Tisch warf. — Jeder ah darauf hin; eS klang, als sei es Metall, aber es ah schwarz uud rostig aus, und seiner Gestalt nach war es ein kleiner Hammer mit scharfer Spitze.
Rachau zuckte mit der Hand danach hin, sogleich aber zog er sie zurück uud sah unbefangen das sonderbare Geschenk uud den Geber an. „Was soll das bedeuten?" fragte er. „Was ist das?"
„Blickt nur hin," fuhr Mathis laut und höhnend ort, „ich denke, Ihr werdet es wohl kennen."
(Schluß folgt.)
An Schnäbele junior. Ei, ei, Du kleiner Schnäbele, Was bist Du für ein Knäbele, Was für'» Plakat-Geklebele, Machst Du, unnützes Möbele! Laß' dem erwachs'nen Pöbele Dies Hauptplaifir, Gelbschnäbele, Sonst nehmen wir ein Stäbele Vom Hasel oder Rebele Und hau'n Dich mal zur Pröbele Und hauen nicht danebele.