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trotz des Zolles von 30 Mark zur Zeit nur noch
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Und erst a!S Rachau verschwunden war, schien
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war dagegen die Weizeneinfuhr im August gegen das Vorjahr um über 100 000 Doppelzentner, von 249 353 auf 349 617 Doppelzentner, gestiegen und auch bei einem Vergleich der ersten acht Monate dieses Jahres mit dem Vorjahre ein Plus von 535 205 Doppelzentnern mehr eingeführten Weizens und Roggens
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» Uhr, ßtlgtim. [5360
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imer, 1
der Exped. für Marburg Mk. 2,25.) Die Exped. d Oberh. Zeit.
inrich.
Hagen.
lofader.
»hlfeldt.
kostet bei der Post mit Bringerlohn 2 Mk. 90 Pfg. (Bei unserer Agentur in Kirchhain (Herr Buchbinder Rindt) Mk. 2,8) und bei
sich dieser Baun zu lösen und au seine Stelle ein tückischer Aerger zu trete», der sich in Verwünschungen und Zähnefletschen Lust machte. Er focht mit seiuen geballten Fäusten umher, bis er zuletzt auf den Klotz schlug und ingrimmig aufschrie. „Wenus das nicht wäre, ich wollt Dich fassen. Aber weu« er mir auch die Kehle zuschnürt, will ich doch da» Maul halten. Und wenn ich gleich sterben müßt, wollt ich noch darüber lachen, wie der Bluthund auSsah, wie er zitterte und bebte. Und wenus der Teufel selbst wär,
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal-Abonnements-Preis bei der Expedition 2*/t Mk., bei den Postämtern 2 Mk 50 Pfg. (exkl- Bestellgeld). Jnserti-nsgebübr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
Aufrechterhaltung der Verbindung mit'den Jndustri '- vertretern oder gar ein Seitenblick auf künftige „gewisse Verhältnisse", sondern einfach die Thatsache bildet, daß unsere Landwirtschaft bei einem Preis« von 157 Mark für die Tonne Weizen, wie im Jahre 1886, und von 120 Mark für die Tonne Roggen im August d. Js. während Löhne, Bersicherungs- konten und fast alle sonst für den Landmann in Betracht kommenden Ausgabeposten gestiegen sind, nicht bestehen kann. Kann unsere Landwirtschaft aber sich nicht aufrecht erhalten, höchstens weiter vegetieren, so wird auch unsere Industrie den schweren Schaden spüren; sie hat also dasselbe Jnteresie wie jene, daß Wege gefunden werden, um die Notlage der Landwirtschaft zu beseitigen.. Will die „Post" einen dieser beiden Sätze bestreiten, so sind wir bereit, mit chr über ihre Gegenaussührungen zu diskutieren; will sie das nicht, so kann sie auch nicht erwarten, daß allgemeine Redewendungen von einem angeblich beabsichtigten „Exzeß der Schutzzollpolitik" auf uns irgendwelchen Eindruck machen. In theoretischer Weise schwärmt man auf konservativer Seite nicht für die Schutzzollpolitik, weder für eine gemäßigte, noch für eine excedierende, sondern ist für ein Schutzzollsystem auf unseren verschiedenen Wirtschaftsgebieten, wenn und so lange es nötig ist und wenn es den beabsichtigten Zweck auch wirllich erfüllt. In welcher Weise man aber einen besseren Schutz für die Produkte unserer Landwirtschaft einrichten will, darüber warten wir eben auf Erörterungen; bis jetzt ist man ihnen indessen in der Presse der Mittelparteien, mit Ausnahme der „Köln. Ztg." und der süddeutschen Nationalliberalen, meist aus dem Wege gegangen, trotzdem man die Prämisie, die Feststellung des Be- dürsniffes der Landwirtschaft, zum Teil nicht anzufechten wagte. Wir selbst würden die bei weitem beste Lösung der Frage mit ihren verschiedenen von uns nicht bestrittenen Schwierigkeiten in der Schöpfung eines mitteleuropäischen Zollvereins finden, der jede andere Konkurrenz für unsere Getreideproduktion außer der ungarischen und rumänischen beseitigt, unserer Industrie dagegen die hochbedeutsamen Absatzwege nach dem Süden und Südosten offen läßt, ja ihre Ausfuhr nach diesen Richtungen noch eÄeichtert.
-. d. M. Katar.
Deines Ktudes willen thu, was ein ehrlicher Manu thun muß."
Die Mahnung schien nicht ganz ohne Wirkung zu bleiben; wenigstens versetzte die Erwähnung des Kindes den Vagabondru in Bewegung. Der Rausch, in welchem er sich befunden hatte, war verflogen, und sicher überfielen ihn traurige Gedanken, aber seine Rührung erstreckte sich nicht weiter.
,Zch muß nach HauS," murmelte er, „wenus auch ein saurer Gang ist."
«Und Du willst ttotz Deiner eigene» Not nicht autwoiteu?"
„Nein, nein!" rief Mathis trotzig, ,ch>aS mutet Ihr mir zu? Ich weiß nicht, was soll ich wissen? Laßt von mir ab, Ihr kriegt doch nichts heraus. Was, zum Donner! hab ich damit zu schaffen! AdjeS, Herr! Adjesl Sorgt für Euch selbst, eS ist Verlobung heut. Hoho! habt Ihr keine Galle im Leibe!" — Er fing ob, seine Krücke zu gebrauchen, und hinkte fort.
„§alt ein," sagte Gottberg, „nimm daS mit."
„Nichts 1" schrie Mathis, den Kopf schüttelnd, „ich nehm nichts!" und so schnell er konnte, ging er wetter. — Eben kam die Müllerin den Weg herauf und sprach ihn an, aber auch ihr gab er keine Antwort.
14.
Als Mathis seine arme Hütte erreichte, war es finster geworden; finster und still war es auch hinter den kleinen blinden Scheiben. Er stand und horchte lauge, er konnte nichts hören. Sonst schrie das Kind wohl, in dm letzten Tagen hatte eS fast immer ge- schrieen; nun war alles totenstill und dunkel. Es wurde ihm bang ums Herz, denn eS fiel ihm vieles ein, was schwer wog. Er hatte hier glücklich gelebt in seiner Art. Dfe Frau nahm er, weil sie ihm ge, fiel; er hätte eine mit Geld haben können, die mochte er nicht; er nahm die Arme, die nichts batte als ihre Hände, und die ihm sagte, fie wolle fleißig und brav fein, sie hoffe es auch von ihm, so würde alles gnt gehen. Fleißig und brav war fie auch gewesen, und
Marburg,
Sonnabend, 8. Oktober 1887.
Deutsches Reich.
Berlin, 6. Ott. Die Majestäten befinden sich, wie aus Baden-Baden berichtet wird, daselbst im allerbesten Wohlsein und unternehmen bei dem jetzigen schönen Wetter täglich längere Spazierfahrten in die
Im Bauue der Verhältnisse.
;t< __ Roman von Theodor Mügge.
(Nachdruck verboten.)
(Fortsetzung.)
Umgegend. Im Laufe des Donnerstag Vormittags nahm der Kaiser mehrere Vorträge und militärische Meldungen entgegen, empfing den Besuch einiger fürstlicher Personen und arhxitete längere Zeit mit dem Militärkabinett. — Der Bundesrat genehmigte heute den Antrag Preußens wegen erneuerter Anordnungen auf Grund des Paragraphen 28 des Gesetzes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen bei Sozialdemokratie für die Stadt Spandau und überwies die Vorlage betreffs der im Jahre 1888 zu veranstaltenden internationalen Ausstellung in Melbourne den Ausschüssen. — Die „Nordd. Allg. Ztg." feiert in warmen Worten die Zusammenkunft Crispis und des Reichskanzlers mit folgendem Artikel: Gleiche Geschicke verbinden die Nationen nicht minder wie die einzelnen Individuen. Noch ehe Deutschland und Italien sich ihrer Interessengemeinschaft bewußt waren, hat die Freundschaft der Herrscher, unter beten ruhmreicher Regierung bie heißersehnte Einheit erreicht würbe, einen lebhaften Wiederhall gefunden in den Herzen der Völker. Dieses Gefühl fand seinen edelsten Ausdruck in der Thronrede, mit welcher der erste König Italiens am 15. November 1873 auf das Verhältnis zum ersten Deutschen Kaiser und zum Reich hinwies: „Deutschland und Italien," so sprach Vcktor Emanuel, „haben sich beide im Namen der nationalen Idee konstituiert. Sie haben es beide verstanden, ihre liberalen Konstitutionen auf der Grundlage einer Monarchie aufzubauen, welche Jahrhunderte lang Freud und Leid mit der Nation getragen hat. Das gegenseitige Verhältnis der beiden Regierungen und die Gesinnungen der beiden Völker sind eine Garantie für die Aufrechterhaltung des Friedens." Seit dieser Kundgebung haben sich die Bande zwischen den beiden Staaten immer enger geknüpft. Beide haben gewett- cifert, sich durch die Pflege der idealen Güter und der materiellen Wohlfahrt im Innern diejenige Stärke zu erringen, welche erforderlich ist, um nach Außen Achtung zu gebieten und jeden Angriff auf das schwer erworbene Einheitswerk abzuwehren. Beide Staaten fühlten sich in diesem Streben einig, noch ehe sie demselben Ausdruck gaben, und kein Mißton hat dieses auf gleichen Grundlagen beruhende und nach gleichen Zielen strebende Verhältnis getrübt. Von diesen Gesichtspunkten geprüft, zeigt sich die Zusammenkunft des italienischen Ministerpräsidenten und des deutschen Reichskanzlers als ein neuer Beweis der alterprobten, unter den Herrschern und den Völkern bestehenden Freundschaft und ihrer friedlichen Bestrebungen. Der Besuch des Herrn Cri^i in Friedrichsruh hat die volle Uebereinstimmung der beiden Staatsmänner in
Ueber die Getreide - Einfuhr in ' Deutschland,
n giebi die „Freisinnige Zeitung" von Zeit zu Zeit ■I einige Zahlen mit denen sie bann irgenb etwas, gleich- ’| viel was, „beweist" — wenn es sein muß, heute das Gegenteil von bem gestrigen. So stellte fie am
„Das möchl ein gutes Essen geben," grinste bei Vagabonb, »wenn er8 erfahren thät, was Sie ba sagen. Wenns wahr wäre, giebtS nicht andere Leute, dies eher gethau haben könnten?"
„Wohin Du auch deuten magst," sagte Goüberg, „so verstockt bist Tu nicht, daß sich nicht dennoch Dein GewissiN regte. Willst Du Unschuldige, die Dir wohl thateu, in die Hände eiueS Mörders fallen laffen?"
»Nehmt Euch in Acht, Heu," rief Mathis, indem er fein Bündel auf nahm, „daß Eure Worte Euch nicht beißen."
»Geh hin zu ihm, da Du sein Helfershelfer bist, uud sags ihm!"
»Wenn ich das wäre," antwortete MathiS, „hätt ich ihm Manches sagen können, was ihm Freude gemacht hätt. Ich hätt ihm sagen können, da unten in der Mühle, in der Giebelstube wohnt länger als eine Woche schon der Herr Doktor während der ganzen Zeit, wo die Herrschaft denkt, er sei weit davon. Ich hält auch sagen können, Herr, da» kleine Fräulein kommt zu ihm gelaufen, es bringt ihm Nachrichten alle Tage. Und der Müller ist der Spitzbub, der mich zehn Mal schon ausspiouirt und allerlei Winke gegeben hat, waS ick verdienen könnt, wenn ich gescheidt wäre. Seht, Herr, das könnt ich ihm sagen, aber ich sags nicht. Warum nicht? Weil ich Euch kein Leid zu- fügeu möcht, denn Ihr, — ja, Ihr habtS nicht um mich verdient. Kein Groschen jetzt in meiner Tasche, nichts zu beißen, nichts zu brechen ist da. Er hält fie mir vollgemacht; ich mag fein Geld nicht!"
„Ich will Dir helfen," fiel Gottberg ein. „Fak' bere, was Du willst. Du sollst eS haben, ober rede! Im Namen Gotte» sprich die Wahrheit!"
„Für den da?" rief MathiS, indem er seine» Arm nach dem Pfad ausstreckte, der zu dem Gute führte, und bann an fein lahmes Bein schlug. „Für den, der mich bis aus Betteln gebracht hat?"
„Du hast auch ein Kind," sagte Gottberg. „Um
meinem Nr. 18
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an der lrui»s
„ist sehr leicht erklärlich ans der besonders reichlichen Weizenernte dieses Jahres." „Jetzt tritt eine deutsche Weizenernte auf, deren Ueberfchuß im Osten aller Wahrscheinlichkeit nach nicht nur genügen wird, um für sich allein das Weizendefizit des Westens zu decken, sondern durch dieses Defizit nicht einmal vollständig absorbiert werden wird. Ist dies der Fall, so muß der Unterschied zwischen dem inländischen und dem Weltmarktpreise des Weizens, gleichviel wie hoch der Zoll ist, immer mehr zusammenschmelzen." Mit dieser Formel im Lapidarstil ist für den Leser der „Freis. Ztg." natürlich „alles ertlärt", so daß er sich auch das Nachdenken über die Frage ersparen kann, warum wir denn bei einer eigenen Weizenproduttion in diesem Jahre, die den deuffchen Bedarf sogar noch übersteigt, uns auch noch 350 000 Doppelzentner Weizen schon im August aus dem Ausland einführen lassen müssen. In Wahrheit erttärt sich das Znsammenschmelzen der Differenz zwischen unserem inländischen und dem Weltmarktpreise für Weizen dadurch, daß dem deutschen Landwirt, wenn er sich die ausländische Konkurrenz, die mit jedem Quantum bereit steht, wenigstens leidlich vom Halse halten und seine Ernte überhaupt an den Mann bringen will, nichts anderes übrig bleibt, als auch noch unter den Weltmarktpreis plus Zollbetrag herunterzugehen. So ausgedrückt, sieht die brutale Nötigung durch das zu jedem Preise lieferungsbereite Ausland, deren Zwang der deutsche Landmann unterliegt, natürlich etwas anders aus als in der nebelhaften Phrase der Formel der „Freis. Ztg.". Und wenn das Blatt andererseits hervorhebt, daß beim Roggen die Zolldifferenz zwischen dem inländischen und dem Weltmarkt-Preis wohl bestehen bleiben würde, so ist der Grund hierfür einfach der, daß für das Drücken unserer Roggenpreise das Ausland schon so viel gethau hat, daß ihm „zu thmi fast nichts mehr übrig bleibt."
An anderer Stelle, in der „Post", finden wir wiederum die Aufforderung, doch ja solche Zollmaßregeln zu vermeiden, welche „bei dem nicht unwahrscheinlichen Eintritt gewisser Verhältnisse als ein Exzeß der Schutzzollpolitik empfunden werden müßten", und ebenso „jeder Lockerung der Verbindung der Industriellen mit den Landwirten behufs Durchführung der Schutzzollpolitik vorzubeugen." Nur so könnte die bestehende gemäßigte Schutzzollpolittk auf längere Zeit in Kraft erhalten werden. Wir müssen hieraus erwidern, daß die Grundlage unserer Stellungnahme gegenüber den Forderungen der Landwirtschaft nicht unser Bekenntnis zu einem bestimmten wirtschaftspolitischen Grundsatz oder unser Wunsch für die
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eS ging gut, bis der unglückliche Tag kam, wo fie ihn blutend nach Haus brachttn, dann ins Krankenbaus, dann ins Gefängnis, daun i»8 Zuchthaus. Das hatte fie nicht überwinden könne». Kummer und Gram, Schande und Not hatten sie abgezehrt; nun das kranke Kind und dazu der wüste Mann. Es kam kein guter Tag mehr. Das umherschweifeude Leben und die Leidenschaft in ihm hatten ihn anders gemuckst, tote er gewesen. Sonst ein kecker Bursch, dems Arbetteu Spiel war, den alle bewunderten, war er jetzt ein Vagabond, dem man aus Mitleid ein Almosen zuwarf, der allerlei Posse« treiben mußte, um zu betteln. Sein Unglück nagte au ihm, weil er seinen Stolz nicht vergessen konnte; statt Reue zu fühlen, fühlte er nur de» Schimpf, und statt sich an- zvklagen, klagte er mit ingrimmiger Rachlust den an, der ihn verstümmelt hatte. Um die Sorgen und Qualen los zu werden, trank er, was er sonst nie gethan. Andere bezahlten die Zeche, er unterhielt sie dafür mit seinen KÄrsteu uud Späße», aber wohl that es ihm nicht. Er kam nach Haus, zankend und fluchend, und wevns die Frau auch geduldig litt, er sahs ihr doch an, toieS in ihr aussah. Früher hatte sie ihn getröstet; wenn keiner ihn unschuldig nennen wollte, sie nannte ihn so, und daran hatte er sich lange aufgerichtet; jetzt laS er in ihren Mienen, daß er schuldig sei, ein schlechter Kerl; dawtt brach die Stütze zusammen. Es blieb ihm nichts, als sein Haß und seine AuSstcht auf Rache; und was ihm auch gesagt »erben mochte uud was er sich selbst sagte, er schlugs mit Gewalt von sich. So hatte er eS auch "heut noch gethau, und bis er nun hier an der dunklen Hütte ftanb, hatte er seine Schwüre und Flüche zehnfach wiederholt. MS aber alles so still war, kam die Angst über ihn. Wenn eS da drinnen leer wäre, das Kind tot, die Mutter tu ihrer Verzweiflung vom Mühlsteig gesprungen, wie fie eS gestern in ihrem Jammer gedroht, was bann mit ihm! Und wiederum rvandte sich die Wut in feiner Brust nicht gegen seine eigene Schuld, fonbetn die Stimme schrie
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Für bas vierte Quartal nehmen noch alle Post- anstalten Bestellungen auf bie
Oberhessische Zeitung
mit bereit Gratis-Beiblätter
Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham
so soll» mich doch freuen thun, daß er sie all in -feinen Sack schmeißt, und fie müssen all »fit ihm in
die Höll hinein!"
»Nicht alle!" sagte eine tiefe Stimme hinter ihm »nd MathiS fuhr zusammen Md sah über die Achsel fort; dann rückte er den Hut und verzerrte sein Gesicht zur Freundlichkeit. Ohne besondere Ueberraschung sah er den Mann au, der leise die Thür im Schuppe» geöffnet hatte, vor welcher MathiS saß, und mtt einer gewissen lustigen Vertraulichkeit rief er ihm zu: „Sie find es also, Herr Doktor? Na, Sie haben doch alles hübsch mit Mgehört."
»Ich habe eS angehört," antwortete Gottberg. — Er sah ihm ins Gesicht Md fragte batanf: „Was weißt Du davon?" *
„Wovon?"
„Von dem Tode deS Mannes, der dort hinter dem Holz — ermordet wurde."
MathiS rührte sich nicht. . Er schien etwa» zu berechnen, daun sagte er schlan aufhorchenb: »Was, der Teufel! sollt» also wirklich geschehen sei»? Wer hatS gethan?"
„Der hier bet Dir stand," antwortete Sottberg. „Rede die Wahrheit. Dv weißt davon."
67’L . . .
81*/, »16 Mk. über bem Weltmarktpreis steht. „Diese |96*/, Erscheinung", sagt bas Organ bes Herrn Richter,
78
81
81
95
293*',
sowie
Illustriertes Iouutagsblatt entgegen.
Alle Landpostboten nehmen, auf
Freitag fest, baß infolge bes besseren Ertrages der deutschen Weizenernte im vorigen Jahre bie Weizen- Anfuhr vom 1. Juli 1886 bis dahin 1887 auf 1_____ , 222 775 Tonnen zurückgegangen wäre; am Sonntag
irdt.
:en, von l Pers.) ßretooff, (5380
Hinter, net, ist ie sofort
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte-, y
sowie d. Annoncen-Bmeaux von Haasenstein und Vogler £ X
in Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXII
Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G- L.
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover. Paris.
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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. - Illustriertes Sonntagsblatt.
Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Berlag von Joh. Ang. Loch.
11 vorhanden. Mit diesen Zahlen, die sie, wie man • * icc»/* sieht, sich nach Bedürfnis zusammenstellt, versuchte die */, 102*/, „Freis. Ztg." in ersterem Falle um die von einem Vs freisinnigen Blatt festgestellle Thatsache sich herumzu-
' reden, daß der Inlandspreis für Weizen in Stettin
[3685 Die „Oberhessische Zeitung"