Expedition Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
sowie
IllnArrertes Zonrrtagsblatt
dem Lande Bestellungen an
Woh-
:r ohne
? sagt
ehr
st
von
verfolge, politische mit dem erreicht.
arbeitet,
Wir haben, sagte er, vor allem unsere Einheit zu erringen gehabt und haben dies Beistände des piemontesischen Königshauses .Ehe man an seiner inneren Vollendung muß man vor allem existieren. Seitdem
einem abge-L
tuttg,
ruhige
Wunsch en 8III.
Gaffel 37.
t von
Herr Crispi mit einigen allgemeinen Ausführungen über Italiens neuere Geschichte, deren Analogie mit derjenigen Deutschlands und die politischen Aufgaben, die sein Land überhaupt und auch gegenwärtig noch
Vern- elbem ck auf igend.
17.
tet. »uellr appr, Srat- 5346 Weier
der Exped. für Marburg Mk. 2,25.)
Die Exped. d Oberh. Zeit.
her aufen : Exp. 5256
Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham
Das circa einhalbstündige Gespräch, das in französischer Sprache geführt wurde, wurde hier beendet, da der Minister in diesem Augenblicke zu dem bereitstehenden Dejeuner gerufen wurde und einer seiner drei Sekretäre ihm Mitteilungen zu machen hatte. Mit einer freundlichen Verbeugung entließ Herr Crispi den Interviewer.
Eine Unterredung mit Herr« Crispi-
Frankfurt, 4. Okt.,
I teilt die „Franks. Ztg." wie folgt mit: Einer unserer
Die „Oberhessische Zeitung" t kostet bei der Post mit Bringer- MÄ lohn 2 Mk. 90 Pfg. (Bei unserer 22. Agentur in Kirchhain (Herr Buch- Hauk binder Rindt) Mk. 2,60 und bei
wir sind in nichts bestrebt, das vertragsmäßig geregelte Verhältnis, in welchem wir zu einander stehen und bei dem beide Teile sich ganz wohl befinden können, zu ändern oder zu unseren Ungunsten ändern zu lassen. Fürst Bismarck weiß dies sehr gut und besser als mancher andere. Es ist seine Sache überhaupt nicht, sich in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten zu mischen, und am allerwenigsten wird er dergleichen in der sogenannten römischen Frage thun. Als ich in Friedrichsruhe eintraf, habe ich gleich im Beginn meiner Unterhaltungen mit dem Kanzler dessen Aufmerksamkeit auf jene Insinuationen der Zeitungen gelenkt. Der Kanzler lachte nicht wenig über diese unsinnige Konjekturenmacherei und meinte, von solchen Dingen könne doch wahrlich zwischen ihm und mir nicht die Rede sein. Was übrigens manche französische Zeitungen betreffe, so kenne man das; sie wittern überall Unheil et cherchent midi ä quatorze heures"
Unser Interviewer erlaubte sich alsdann die weitere Frage, ob denn die allgemeine internationale Lage nicht etwa Gegenstand der Friedrichsruher Besprechungen gewesen sei. Viele Leute glaubten, die bulgarische Angelegenheit sei in Friedrichsruhe gewiß nicht unberührt geblieben. Herr Crispi erwiderte hierauf: „Italien will — das kann Ihnen nicht unbekannt sein — nichts anderes als die Aufrechthaltung des Friedens und des europäischen Gleichgewichts. Zu diesem Zwecke haben wir uns der deutsch-österreichischen Allianz angeschlossen und sind bestrebt, nach unserem Teil redlich dazu beizutragen, daß große internationale Konflikte vermieden werden."
„Glauben Sie, Herr Minister — fuhr unser Interviewer fort — daß die in Italien genährte Besorgnis vor einer möglichen Festsetzung Rußlands auf der Balkan-Halbinsel, die bisher gegen die früher bestandenen und auch jetzt noch vielfach bestehenden Antipathien gegen Oesterreich ein Gegengewicht bildete, dauernd vorhalten und zum Festhalten an dem Zusammengehen mit den Zentralmächten beitragen werden?" „Es kann hierüber" — erwiderte Herr Crispi, — „kein Zweifel sein. Italien hat, wie alle Staaten Europas, allen Grund, ein Vordringen Rußlands bis Konstantinopel zu fürchten. Wir können nicht zugeben, daß das mittelländische Meer ein russischer See werde. Was unsere Sympathien mit dem Bulgarenvolke und seiner Unabhängigkeit betrifft, so seien Sie versichert, doß die Italiener allen Völkern und somit auch den Bulgaren Gedeihen wünschen. Es liegt dies in dem natürlichen Streben eines freien Volkes, wie wir es sind."
;u ver- [5343
Die Ansprüche des Erben zerfallen in Nichts. Wie der Justizrat schreibt, ist es ein armer Teufel, der obenein mit einer kleinen Summe leicht zu bewegen sein wird, seine Behauptungen fallen zu lassen, da er vorauss-hen muß, schließlich nichts zu erhalte». Alle Weitläufigkeiten lassen sich damit abschneideu; es ist von keinem zweifelhasteu Prozesse die Rede, im Gegenteil versichert der Rechtsgclehrte, daß nach Erledigung dieses Punkies die Erbschaftsmasse rasch ausgeschüttet werden wird. Was soll man nun wohl denken, wen der, den sie gehört, sich anstellt, als seien es glühende Kohlen? Der Papa soll nicht gehen, ich werde sein General-Bevollmächtigter sein; in kürzester Zeit werde ich die gesammte Angelegenheit in Ordnung gebracht haben."
„Rachau hat in allem, was er sagt, Recht, Vater," entschied Luise. „Du vermagst nichts zu Ludern, nichts zu beffern; Du mußt Dein und unser aller Wohl und Glück bedenken."
„Herzlichen Dank für diesen Ausspruch!" rief Rachau. „Morgen können wir besorgen, was zu meiner Reife nötig ist, und ich kann mich dann sogleich aus den Weg machen. Ich bin sicher, meine Aufgabe glücklich und leicht auszuführen; doch ehe ich gehe, meine teure Luise, mein väterlicher Freund, geben Sie mir einen offenen Geleitsbrief mit, der mein Recht zum Handeln vor den Augen aller Welt bestätigt. Lassen Sie das Abschtedsmahl auch das Verlobungsmahl sein; legen Sie Luisens Hand in meine Hand, lassen Sie den Segen des Vaters und der Braut mich begleiten."
Der Major blickte nach seiner Tochter hin; diese aß regungslos neben Rachau, dem sie ihre Hand überließ, ohne ihre Mienen zu verändern. Ihr bleiches blutloses Gesicht schien letcheuartig starr. Ein Grauen überfiel den alten Manu; er ahnte, wie ihr Herz zerbrach; wie alles doch nur eitel Blendwerk sei, was er sich vorgespiegelt. Seine Kehle schnürte sich zu, und doch wußte er, daß er antworten sollte; er wußte auch, daß er keine andere Antwort geben könne,
Im Banne der Verhältnisse.
Roman von Theodor Mügge.
t Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.)
13.
Die Nachrichten, welche Herr von Brand erhalten hatte, bestanden in der Aufforderung seines Rechtsanwalts, gewisse Papiere und Dokumente so schnell als möglich herbeizuschaffen, welche zur Behauptung seiner Rechtsansprüche nötig waren. Es hatte sich doch noch ein anderer Verwandter gemeldet, welcher von einer Linie der Familie Wilkens abstammen wollte, die nach dem Erbschaftsrecht die nächste sei. Der Rechtsanwalt hatte keine Sorge über den Verlauf, sobald nur die Dokumente in gehöriger Zahl und Sicherheit beschafft wurden, dabei schien cs ihm aber am besten, wenn Herr von Brand selbst käme, oder aber durch einen General-Bevollmächtigten, der genau von alle» Umständen unterrichtet sei, sich vertreten ließe; was für den gesammten Gang dieser Angelegenheit bedeutende Vorteile erwarten lasse.
Diese Nachrichten hatten den Major zunächst in eine gewisse freudige Aufregung versetzt, welche durchaus nicht zu den Empfindungen eines Erben paßte dem ein Prätendent entgegentritt. — „Meinetwegen kann er alles nehmen, was da ist!" rief er aus, als sei er herzlich froh darüber. „Ich will nichts haben, garnichts will ich haben."
Als Rachau mit Luise zu ihm kam, war er noch i» dieser Stimmung, allein er bemerkte doch sogleich, daß seine Tochter bleich und leidend anssah. „Du siehst ganz sonderbar verändert aus," redete er sie an. »Du bist doch nicht krank?"
, Luise verneinte es. — „Es kommt vom Erstaunen über Ihre guten Vorsätze, mein 'lieber Papa," sagte Rachau. „Ich habe es Luisen mittgeteilt, wie groß, vüttg Sie wieder einmal sein wollen."
„Es hat sich ein näherer Erbe gemeldet, Kind," fiel der Major ein, „daher müssen wir zurückstehen." —
Illustriertes Smintagsblatt.
Für das vierte Ouarlal nehmen noch alle Postanstallen Bestellungen auf die
Oberhesfische Zeitung
mit deren Gratis-Beiblätter
stufst ' ^egen-
Alle Landpostboten nehmen au
Mitarbeiter hat heute vormittag den italienischen Ministerpräsidenten und Minister des Auswärtigen, Herrn Crispi um eine Unterredung gebeten, die ihm 's sofort in zuvorkommendster und freundlichster Weise gewährt wurde. Herr Crispi unterhielt sich mit dem Vertreter der „Franks. Ztg." mit einer Leutseligkeit 'r"-.' und einem Freimut, welche von aristokratischen Allüren
MchWAilmg
j Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
Deutsches Reich.
Berlin, 4. Okt. Der Kultusminister v. Goßler hat nach Mitteilung der „Kreuzztg." sämtliche Pro- Vinzial-Schulkollegien (mit Ausnahme Hannovers) auf eine Verfügung des Ministers Eichhorn vom 7. Juli 1844, betreffend die Lehrer des evangelischen Religions-Unterrichtes, von neuem hingewiesen. Der damalige Kultusminister hatte die Beobachtung gemacht, daß bei der Wahl der Lehrer, denen der Religionsunterricht anvertraut ist, nicht mit der Sorgfalt verfahren werde, welche die Berücksichtigung des wichtigen Lehrgegenstandes erheischt. Die lönigliche Provinzial- Schulkollegien sollen angelegentlichst daiür Sorge tragen, daß dieser Unterricht möglichst tüchtigen, wissenschaftlich befähigten Männeri« anvertraut werde, die aber zugleich die Eigenschaften des Gemütes besitzen, die religiöse Erziehung der Jugend mit Erfolg zu leiten, und, selbst erfüllt von dem Glauben an die Heilswahrheiten des Christentums, christliche Erkenntnis und Gesinnung in den Jünglingen zu erwecken und zu pflegen im Stande sind. „Mit gleicher Sorgfalt haben," so fährt die Verfügung wörüich fort, „die Königlichen Prodinzial-Schulkollegien bei der Wahl neu anzustellender Religionslehrer, respektive ihrer interimistischen Vertreter, zu verfahren und sich deshalb rücksichtlich der Vorzuschlagenden zuvor mit dem König!. Konsistorium resp. den General-Superintendenten, welche in Gemäßheit ihrer Jnstruttion auch auf die religiöse und kirchliche Tendenz der Schulen ihr Augenmerk zu richten haben und bei denen sich eine nähere Bekanntschaft mit den für den Religionsunterricht geeigneten Schulmännern und zu interimistischer Vertretung befähigten Kandidaten des Predigtamtes voraussetzen läßt; zu benehmen. Den Anträgen auf Bestätigung der für den Religionsunterricht anzustellenden Lehrern haben die Königlichen Provinzial- Schulkollegien künftig die Erklärungen der Konsistorien und der betr. Generalsuperintendenten beizufügen." — An den Bundesrat hat der Deutsche Kolonialverein folgende Petition gerichtet: „Dem hohen Bundesrat beehrt sich der Deutsche Kolonialverein unter Bezugnahme auf die beigefügte Begründung die ganz er-
alS eine wohlgefällige. Aus welchen Gründen sollte er Rachaus Verlangen ablehnen? Er fürchtete sich vor den lächelnden, krystallhellen Augen, aber noch größer als diese Furcht war der Kummer über sein Kind. — „Wenn es durchaus so sein muß," sagte er — „ich meine, daß Sie reifen, nnd wenn — es ist allerdings, ich glaube, bekannt genug, so daß niemand zweifelt; dennoch — Luise muß es am besten wissen!" rief er, als ihm der Faden ausging, erschöpft und mutlos.
„Sehr wahr, bester Papa!" antwortete Rachau, „meine geliebte, teure Freundin muß es am besten wissen, ob sie meine heiße Bitte erfüllen will. Ich hoffe daranf," fuhr er fort, indem er sie zärtlich an« blickte, „ich weiß, daß ihr verständiger Sinn meine Gründe erwägt, bedenkt und billigt."
„Es muß so sein," antwortete Luise.
Der Klang glich einem Seufzer, aber Rachau versetzte sich in ein erhöhtes Entzücken. Er umarmte den Papa, umarmte die Braut mit den innigsten Beteuerungen seines unaussprechlichen Glückes, und etzte ihnen dann siegesgewiß auseinander, was sich begeben sollte. Die Generalvollmacht sollte am nächsten morgen ausgestellt werden; was an den Papieren und Dokumenten noch fehlte, ließ sich ans den Kirchen- >üchern und dem Gerichtsarchiv beschaffen. Zum abend aber wäre ein kleiner auserwählter Kreis von Zreundeu eiuzuladen, denen sich das Brautpaar vor- telleu könne; bann würden alle Glückwünsche in Empfang genommen; war das letzte Glas Champagner jeleeit, dann sollte der Abschied folgen, der Wagen bereit stehen, der Bräutigam mit Kourierpferden foit- eilen, um, nachdem er die Braut erobert, jetzt noch den Brautschatz zu heben. Nachdem sie zu allem Ja gesagt, entfernte sich Luise. Frost und Hitze jagten durch ihr Blut; der Major schwieg verdüstert; Rachau nahm eS leicht. „Morgen wird es schon besser gehen," tröstete er. „Schlafen Sie, mein teurer Papa! Sie werden sehen, es hat nichts zu sagen."
Und am nächsten Morgen hatte sich in der That
lielhen.
ith
schaffen wir am inneren Ausbau, machen von Zeit zu Zeit eine Reform und gehen voran wie die , Anderen. Wir sind ein freies Volk. Mit und unter dem König turne sind wir ein freies, demokratisch gesinntes Volk, das keine Republik, und auch die französische Nachbarrepublik durchaus um nichts zu beneiden hat. In diesem Geiste wollen wir weiter leben und uns in nichts untreu werden."
Auf die weitere Andeutung unseres Berichterstatters, daß die Zeitungen sich in zahlreichen Kow- jeklnren über die Motive der Reise des Ministers zum deutschen Reichskanzler ergingen und daß namentlich im Gegensätze zu der „Riforma", die man als Organ der italienischen Regierung zu betrachten gewohnt sei, behauptet werde, er, der Ministerpräsident, sei aus eigenem Antriebe nach Friedrichsruh gereift, erwiderte Herr Crispi: Es könne nicht auffallen, daß er in persönlichen und direkten Verkehr mit dem deutschen Kanzler trete; er sei mit demselben seit vielen Jahren befreundet und nehme gern die Gelegenheit war, sich mit demselben über allgemeine Fragen anszusprechen. In diesem speziellen Falle sei er dem Wunsche des Fürsten Bismarck gefolgt, ihn zu sehen. Im Uebrigen hätten ihre Gespräche keine besonderen politischen Ziele zum Gegenstände gehabt, und was in dieser Beziehung von den Zeitungen erzählt werde, sei pure Fabel.
„Aber", meinte der inzwischen neugierig gewordene Interviewer, „es wird doch von manchen Blättern uiid mit besonderem Nachdruck von klerikalen französischen, so z. B. allerneustens vom „Gaulois", behauptet, die römische Frage sei Gegenstand Ihrer Unterhandlungen mit dem Fürsten Bismarck gewesen, und es seien Ihnen in dieser Beziehung Wünsche seitens des Kanzlers ausgesprochen worden."
Darauf erwiderte Herr Crispi: „Wie kann man nur so etwas glauben! Die römische Frage epftiert für uns Italiener nicht. Unser Verhältnis zum Vatikan ist eine innere italienische Angelegenheit, in welche sich einzumischen wir Niemandem gestatten werden, noch gestatten können. Der Papst lebt unter unseren Gesetzen, wie ein italienischer Bürger und
„Doch nicht ohne Beweis," antwortete Rachau.
„Beweis! Beweis!" ries der alte Herr ungeduldig. „Der Teufel hole die Prozesse und Rechtsverdreher. Ich habe, so lange ich lebe, einen Abscheu davor gehabt. Und diesen hier, um die Sache, um dies Geld" —
»Den müssen Sie aus allen Kräften betteiben und dürfen ihn nicht verlieren," sagte Rachau, indem er seine scharfen kecken Augen aus ihm ruhen lieft.
Der Major geriet in einige Verwirrung, aber er erwiderte doch: „Ich verlange nicht danach, das wissen Sie; was soll mir dies Geld — dies Geld, an dem kein Segen ist! Ich habe, was ich gebrauche, und aus meiner Seele heraus wünsche ich — verflucht mag es sein!"
„Das wäre doch eine Merkwürdigkeit ohne Beispiel in der Weltgeschichte," lachte Rachau, „wenn man Reichtum so verächtlich von sich schleudern wollte. Er ist Ihnen zugefallen nach dem Willen Gottes." —
»Des Teufels! des Höllenteufels!" rief der alte Soldat, indem er feine Hände bastle.
»Und wenn es wirklich daher stammte," fuhr Rachau ort, so bliebe es um so denklicher, es abzuweisen. Was änderten Sie denn damit? Was gewönnen Sie durch diese auffällige Sonderbar kett?"
Er schwieg einen Augenblick, und alle schwiegen.
„Im Uebrigen," fuhr Rachau fort', müssen Sie doch beachten, und ich muß Ihnen dies wiederholen, >aß es sich ja um das Glück und Wohl Ihrer Kinder sandelt. Ich selbst, mein lieber Papa, rechne mich jetzt zu diesen."
Herr von Brand warf einen Blick auf ihn, tti welchem Mancherlei, aber keine natürliche Liebe ge« chriebea stand. Es war ein Gemisch von Furcht und lnwillen, Verzagthett und Trotz, doch Rachau kehrte ich nicht im Geringsten daran. Er drückte Luisens Hand nnd sagte mit seiner schmeichelnden Bestimmtheit: „Sagen Sie dem guten Papa, daß er von diesen wunderlichen Auffälligkeiten abstehen muß; die ge- , ordertenTokumente sind in wenigenTagen zu beschaffen. 1
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. BlatteS, sowie d. Annoncen-Bureaux von Haasensteiu und Vogler 2? Aayffurt a. M., Caffrl, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXII Moffe m Frankfurt a.M., Berlin, München ».Köln; GL. AA11- Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover. Paris.
[5091 en mer.
einem gewöhnlichen Reporter-Interview den Schleier über die Friedrichsruher Unterredungen gelüftet zu [II. sehen, gleichwohl aber der Hoffnung sich hingebe, der Minister werde das eine oder andere Erfreuliche ellk- Un‘) künftige für den europäischen Frieden, sowie reinem öie liberalen und demokratischen Elemente Deutschlands von dieser Enttevue mitzuteilen wissen, erwiderte
Bäckerei sofort e Exp. [5285 nelhen.
51.
ien ein Offert, ebition [5341
nmet et. sub [5342
ner, 1 eitung, hartem ktober. [3685 .'erfität rtubt
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn« und
Feiertagen. - Quartal-Abonnements-Preis bei derExpe- wluTlIllrUt
dition 2*/t Mk., bei den Postämtern 2 Mk 50 Pfg. (exkl.
Bestellgeld). Jnserti-msgebühr für die gespaltene Zeile Donnerstag, 6. Oktober 1887.
IN Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
[Ebenso entfernt waren, wie von jener Reserve, die l-0-nn P^sonen in so hoher verantwortungsvoller Stellung nur zu häufig aufzuerlegen pflegen. Wir geben in Nachfolgendem die sehr bemerkenswertenAeußerungen des Herrn Ministerpräsidenten im Zusammenhänge wieder. Auf die einleitende Bemerkung unseres Mitarbeiters, daß er nicht in der Erwartung gekommen sei, in