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sehr bald, daß an der Seine für Italien nichts zu haben ist. Als infolge der Vorgänge bei Massauah das Ministerium Depretis in Rom zu wackeln begann, trat Crispi in dasselbe, um nach Depretis Tode selbst die Premierschaft zu übernehmen, deren bedeutendstes Ereignis die jetzige, im Anfänge streng geheim gehaltene Reise bildet.
Bei der konstatierten engen Verbindung Italiens mit den Zweikaisermächten handelt es sich kaum um verbriefte und besiegelte Verträge. Es ist eine aus den natürlichen Verhältnissen sich ergebende Konstellation, die ihre sichere Grundlage in den gemeinsamen Jntereffen hat. Und das Interesse Deutschlands, Oesterreich-Ungarns und Italiens, ferner auch dasjenige Englands, besteht in der unveränderten Erhaltung des jetzigen europäischen Zustandes, während Frankreich und Rußland das Unterste gern zu Oberst kehren möchten. Eine natürliche Koalition der Großmächte in Europa ist zu Stande gekommen, die jeden Friedensfreund mit Genugthuung erfüllen muß. In Paris und Petersburg wird man zetern über die neue Begegnung von Friedrichsruhe. Wenn es aber nach eines Beweises bedurfte, den Wert dieser Begegnung festzustellen, so ist er damit gegeben. In die verwirrten europäischen Verhältnifle ist jetzt volle Klarheit gekommen; wir wissen, daß Deutschland auf Rußlands wahre Freundschaft eben so wenig bauen kann, wie auf die Frankreichs; aber wir können sie auch entbehren. Der Friedensfreunde in Europa sind noch genug.
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Luise, wir könne» uns utcht mit hoher geistiger Regsamkeit in einer Diogenestonne wohl gefallen. Geistig regsame Menschen wolle» auch daS Leben fein und auserwählt, und sie sammeln sich da, wo ihnen alle Reize des Daseins geboten werden, an deu großen Sammelplätzen der Künste, der Wissenschaften, der Industrie uud deren verlockendensten Schöpfungen." „Ich kenne allerdings die gläuzeoden und luxuriösen
nahe zu sein, denn Herr von Brand hatte, obwohl widerstrebend, in seinem Briefe bemerkt, daß er den Winter in Berlin zu leben gedenke. Mit noch größerem Widerwillen hatte er aber auch eine Art dringender Einladung an deu Sohn erlaffen, daß dieser zur Verlobung seiner Schwester kommen uud an deu freudigen Familieuereignisieu Teil nehmen möge.
Die Feder zitterte ihm dabei, aber Rachau stand neben ihm und suchte ihn zu beruhige». .Er wird leider nicht kommen," sagte er, „denn ein Mann in solchem Amte ist schwer zu missen, auch wird er zunächst wohl seine Sehnsucht einschränke», da Herr Gott- berg nicht ermangeln wird, sich ihm im Lichte der gekränkten Unschuld zu zeigen. Wir machen mit unseren Briefen ihm allerdings einen Strich durch die Rechnung, allein er bleibt doch immer der Freund Ihres SohneS, uud wer weiß, was dieser selbst gewünscht uud gehofft hat. Jedenfalls wird der Ministerialrat nicht kommen; um so eher konnte» Sie ihn einladen, uud jetzt seien Sie munter, teurer Popa, und geben Sie mir deu Brief; ich will ihn selbst zur Post bringen. Luise hat versprochen, mich zu begleiten."
So geschah es denn auch, uud von diesem Tage an wurde eS den Freunden in der Stadt und Nachbarschaft immer weniger zweifelhaft, wie die Sachen standen und was das Ende sein werde. Au Rachaus Arm mochte das Fräulein ihre Besuche; solche Vertraulichkeit wäre aber unstatthaft gewesen, wenn kein Verständnis stattgefundeu hätte, dessen Durchfichtigkett überhaupt so wenig mehr versteckt wurde. Ein anderer Umstand kam dazu, um diese Meinung zu bestärken. Ein reicher Gutsbesitzer in der Nähe hatte ein Paar ausgezeichnete Pferd« sammt elegantem Wage» von Pariser Arbeit zu verkaufe». Rachau besuchte deu als geizig verschrieeueu Barou, überhäufte ihn mit Arttgkeite», kaufte, ohne zu handel», und überreichte ihm fehlen Wechsel, in drei Monate» zahlbar, mit solcher Unwiderstehlichkeit, daß nicht der geringste Einwand dagegen gemacht wmde. Er hatte dabet
von seiner bevorstehenden Vermählung und bleibenden Niederlassung in dieser Gegend so unzweideutige Winke gegeben, daß alle Zweifel verschwinden mußten. Nach- richten darüber verbreiteten sich schnell in der Stadt, und ohne alle Mühe hätte Rachau auch dort sich bedeutende Summen verschaffen können, wenn er es gewollt hätte. Er hätte dem Stolzesten die größte Ehre erwiesen, hätte den halbe» Platz ansleeren können, denn die kostbare Equipage und die unfehlbare Verbindung mit der reichen Erbin steigerten die allgemeine Hochachtung. Wenn Rachau au Luisens Seite die prächtigen Schimmel durch die Gaffen lenkte, neigten sich überall die lächelnden Gesichter, nnd das Loben über das schöne Paar nahm kein Ende; aber Herr von Rachan lenkte jetzt mehr als je auch daS ganze Haus des alten störrigeu Soldaten und diesen selbst. Wie fügte sich alles seinem Willen, und wie allerliebst waren die Gesellschaften, welche er veranstaltete!
Alles machte sich jetzt gut in der gastlichen Familie; der Major von Brand selbst verlor die trübe Stimmung in dem belebten Umgänge, und Luise suchte düse Aeuderung durch ihre Sorgfalt und Heiterkeit zu befestige». Wenn der Major sie nicht sah und Rachau nicht bei ihm war, verfiel er allerdings iu Grübeleit N und in Unruhe; sobald jedoch ihre klaren Augen auf ihm ruhten, verschwanden die Gespenster. Zuweilen hingen seine Blicke mit der ängstlichen Genauigkeit ein s Naturforschers, der seine zweifelhaften Entdeckungen unter dem Mikroskop prüft, au ihren Mimen, aber er konnte nichts Unwahres darin finden. Luise war angeregter und lebendiger, als er fie je gesehen. Sie konnte übermütig fein, konnte lachen und scherzen. DaS Unglück sieht nicht so aus.
Alle hatte Rachau gewonnen und bezaubert, nur die kleine Toni hatte er nicht versöhnen könne». DaS Kind war mehr und mehr von ihm abgefallm, es blieb bei seinem eigensinnigen Trotze, er mochte thlw, waS er wollte; seine Schmeicheleien nützten ihm nicht?. Dies war um so auffallender, alS daS kleine Mädchen ihm anfänglich so viele ZMeiguug bewies« hatte
am lautesten gegen die gewaltthätige russische Orient- politik protestiert; ist Herr Crispi, und er besucht den Reichskanzler. Wer die Bedeutung dieses Schrittes nicht versteht, dem ist nicht zu helfen. Sie ist: die feste Errichtung eines zentraleuropäischen Friedensbündnisses gegen Rußland und Frankreich. Italien hat für Frankreich sehr starke Sympathien gehegt, und das war erklärlich. Seitdem aber. die Franzosen angefangen haben, ihr großes Programm, das Mittelmeer müsse ein französischer Binnensee werden, praktisch ausznführen, haben sich die italienischen Sympathien für die Republik merklich abgekühlt. Italien kann Vortheil nur int engen Anschluß an das Zweikaiserbündnis finden, und daß es dies eingesehen, beweist Herrn Crispis Reise znm Besuche des lettenden deutschen Staatsmannes.
Crispi ist nach dem Tode des alten Depretts zweifellos der bedeutendste Staatsmann Italiens. Er ist 1819 auf Sizilien geboren, gegenwärtig also 68 Jahre alt. (Er feierte übrigens seinen Geburtstag, den 4. Oktober, gerade auf der Rückreise.) Als junger Advokat in Neapel, begeisterter Anhänger der italienischen Einigungsideen, nahm er an allen Verschwörungen zum Sturze des bourbonischen Regimentes im Königreich Neapel teil. Im Januar 1848 trat er in Palermo an die Spitze der Revolution, berief ein sizilianisches Parlament und dekretierte die Absetzung der Bourbonen. Der Aufstand unterlag indessen und fein Leiter ging als Flüchtling nach Versailles, Piemont und Malta, von wo er wegen scharfer Beurteilung der englischer Kriegsführnng ausgewiesen wurde, um bald in London, bald in Paris als Handlungsgehilfe und Zeitungskorrespondent sein Dasein zu fristen, bis er nach dem Orsinischen Attentat aus der Seinestadt vertrieben wurde.
Crispi beredete vor allem Garibaldi zu seinem Zuge nach Sizilien und schiffte sich mit diesem als dessen stellvertretender Generalstabschef ein; er betrat zuerst den sizilianischen Boden und rief auch zuerst Viktor Emanuel zum König von Italien aus. Seitdem war er fortwährend Mitglied des italienischen Parlamentes und einer der ersten Führer der liberalen Partei. Crispi verhinderte als solcher besonders 1870 ein italienisch - französisches Bündnis und veranlaßte den Zug nach Rom. 1876 war Crispi zum ersten Male Minister, 1878 kam er zu einem längeren Besuche nach Deutschland und hatte schon damals wiederholte Besprechungen mit dem Fürsten Bismarck. Inzwischen sprach man einmal davon, Crispi habe auch eine Verbindung Italiens mit Frankreich angestrebt. Wenn das wahr ist, so erkannte er doch
Aentsches Reich.
.. 3. Ott. Die „Nordd. Allgem. Ztg." veröffentlicht einen aus Baden-Baden datierten Nachruf des Generalstabsarztes der Armee Dr. v. Lauer an den verstorbenen Wirttichen Geheimen Rat Prof. Dr. v. Langenbeck, der in Friedenszeiten viele Jahre hindurch ein unermüdlicher bewährter Lehrer an den militärärztlichen Bildungsanstalten, in allen Kriegen stets ein hilfsbereiter, treuer, zuverlässiger Berater gewesen sei, dessen genialer Erfahrung zahllose segensreiche Erfolge zu danken seien. Sein Name werde in den Annalen der Kriegschirurgie, sowie des gesamten Mllitärsauitätswesens unvergesien bleiben; die Sanitätsosfiziere würden ihm in unauslöschlicher Erinnerung an die Liebenswürdigkeit seines Wesens und an seine Freundestreue ein verehrungsvolles, dankbares Andenken bewahren. — Zur Notierung für Spiritus an der Berliner Börse bringt die „Zeitschrift für Spiritusindustrie" einen zweiten Artikel.
Im Banne der Verhältnisse.
Roman von Theodor Mügge.
(Nachdruck verboten.)
'* (Fortsetzung.)
»Geist giebt eS nicht ohne Körper," versetzte Rachau, T »Schönheit gedeiht nur in schöner Form. Die köstlichste Musik in einer Bretterhütte erregt Unbehagen, das edelste Dichterwerk auf schmutzig grauem Lumpenpapier widert u»S an, und wen» der feinste Cham- paguerwein aus einem Küchentopf getrunken werden soll, verliert er allen Geschmack. Nein, meine teuerste
Sie hatte im ersten Artikel darauf hingcwiesen, daß die Notierung für versteuerten Spiritus an der Berliner Börse für Herbsttermine den natürlichen Verhältniffen nicht entspreche, daß namentlich die Differenz der Preise zwischen Berlin und Hamburg eine so geringe sei, daß die Berliner Preise jedenfalls wesentlich anziehen müssen. Als Beweis für die Richtigkeit dieser Behauptung führt sie einige Notierungen aus früheren Jahren an. Während 1885 die Preisdifferenz für Herbsttermine von Hamburg zu Berlin 9 Mk. betrug, war dieselbe im Herbst des vorigen Jahres anfänglich 14 Mk., die Preise stellten sich aber so, daß sich schließlich nur noch eine Differenz von ca. 10 Mk. zeigte. Dagegen hat sich der Preisunterschied für September-Oktober- und Oktober-Termine zwischen Berlin und Hamburg, also zwischen der Berliner Notiz und dem Weltmarktpreise, im Herbst d. I. in einer völlig entgegengesetzten Richtung bewegt. Aus einer Berechnung der notwendigen Preisdifferenz zwischen Berlin und Hamburg ergebe sich, daß bei einem Preise von 26 Mk. in Hamburg der Berliner Preis 34—35 Mk. betragen müffe; wenn statt der Wasserfracht Bahnfracht zu berechnen sei, so stelle sich der Berliner Pre^ um 1,50 Mk. niediger, also auf 33 Mk. Der Berliner Preisstand sei also ungerechtfertigt, den thatsächlichen Verhältnissen nicht entsprechend, es könne nicht angenommen werden, daß in Wahrheit Geschäftsabschlüsse nach dieser Notiz gemacht würden, es müffe diese Notiz vielmehr als eine für die wirttichen Verhältniffe nicht maßgebende betrachtet werden. Als Entschuldigungsgrund für diese unnatürliche Preislage könne nur der Umstand angeführt werden, daß die börsenmäßige Behandlung des versteuerten Spiritus mit Schwierigkeiten verbunden sei. Die Produzenten müßten daher den Spiritus unversteuert handeln. Thatsächlich würden auch schon Offerten für unversteuerten Spiritus gemacht. Sollte eine Börsennotiz für unversteuerten Spiritus nicht eingeführt werden, so verspricht die Zeitschrift, bis auf weiteres eine Notiz für unversteuerten Spiritus zu bringen.
— In den hohen zivilbeamtlichen und militärischen Kreisen Berlins ist man trotz aller beruhigenden Versicherungen, die in den letzten Wochen aus Toblach kamen, nicht ohne ernste Besorgnis wegen des Leidens des Kronstriuzen. In das große Publikum war die Mitteilung, daß überhaupt ein solches Leiden existiere, erst gegen den Anfang des Sommers gedrungen, aber in den Unterhaltungen derjenigen, welche dem Hofe näher standen, spielte die Heiserkeit des Kronprinzen schon in den ersten Monaten dieses Jahres eine nicht
I Framesco Crispi in Friedrichsruhe.
Ter italienische Mimsterpräsident und Minister
wie Sie es jetzt sind, sei» Geld in kurzer Zeit ber- doppelt und vervielfacht. Ungeheure Vermögen werden von denen gewonnen, welche ihr Geld gehörig arbeiten laffeu. Di« große» industriellen Erfindungen nnd Unternehmungen beruhen darauf, und dafür, daß man mit dem Köstlichsten fich umringt, hat man obeaein das Vergnügen, immer reicher zu werden."
„Ich verstehe nichts von allen solchen schwindelhaften Spekulationen," bemerkte der alte Soldat noch der- drießlicher.
»So nennt fie der Spießbürger in seiner ehrlichen Einfalt," versicherte Rachau. „Nur Geduld, mein bester Papa, Sie werden anders denken lernen, wenn Sie ein mit Sammettapetea ausgeschlagenes Haus bewohnen und erfahren haben, tote angenehm alle bhfe lieblichen Dinge find, die mau Luxus nennt und tugendhaft verdammt, so lange man vergebens danach seufzt. Der Herr Minister," fügte er mit einem feinen Lächeln hinzu, „wird eben so wohl wie fein Schwiegersohn, der Herr Ministerialrat, damit gewiß einverstanden sein, und was meine liebenswürdige Luise betrifft, die bisher ihre schöne Sttr» bescheiden mit Feldblumen schmückte, so wird fie nicht böse darüber fein, wenn diese künftig ab und zu von allerlei blitzenden farbigen Steinen ersetzt werden."
In dieser fröhlich scherzenden Weise erging fich die Verständigung, welche zuletzt durch'einen gemein, samen Brief an den Ministerialrat besiegelt wurde. Herr von Brand schrieb, was Rachan ihm entworfen hatte, und fügte die Nachricht von der bevorstehenden Verlobung Luisens mit dem Herrn von Rachau bei, eines sehr würdigen uud herrlichen jungen ManueS, welcher in dieser schweren Zeit der wahre Trost der Familie gewesen und überall sich Hochachtung und Verehrung erworben habe. Rachau selbst bat um brüderliche Freuudschast, welche er sich verdiene» werde, und Luise schrieb einige herzliche Worte an den Bruder welche alles bestättgteu, waS fich ereignet hatte. Alle baten vereint um baldige Antwort und gute Nachrichten, mit der Hoffnung, sich bald zu sehen und für immer
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„Wenn wir künftig in der Hauptstadt wohne», wird u»S diese gewähren, waS fie bieten kann, und wenn uns daS nicht genügen sollte, werden wir reifen und uns höhere Genüsse verschaffen. Wir werden nach Paris gehe», in den Mittelpunkt der feinsten und elegantesten Kultur."
Es schien ihm Vergnüge» zu machen, diese Genüsse mit lebendige» Farbe» auszumalen uud die glänzendste Zukunft vor dem unerfahrenen Mädchen ausznbreiteu, das ihm neugierig lächelnd nnd zweifelnd zuhörte. Daun uud wann warf auch der gtte Hern eine neue beweisende Bemerkung hinein; sie diente jedoch nur dazu, ihn um so eindringlicher zu überzeugen, daß eine neue Welt voll Glück und Freude» notwendig fei und fie sämmtlich erwarte. »Nichts ist obeuein leichter," sagte Rachau, „alS daß ein reicher Mau,u
dem Lande Bestellungen an. .x Die „Oberhessische Zeitung"
uf und worben
reichischen Kollegen. Letztere Zusammenkunft war feit Jahren selbstverständlich; sie. ist der Ausfluß des festen und unerschütterlichen Zweikaiserbündnisses. Aber von Rom bis zur Nordsee reist man nicht, um einfache Freunds chaf tsbezeugungen auszutauschen. Es bestanden schon lange gewisse Verbindungen zwischen Deutschland - Oesteneich und Italien, die man die Triple-Allianz genannt hat. Aber das Band war doch ein sehr lockeres nur; Italien ging zumeist seinen
g- rg. nirg.
ümerie- > erlich, ebaiflt
Oberheffische Zeitung
mit deren Gratis-Beiblätter
Kreisbtatt für die Kreise Marburg uud Kirchhain
Wöchentliche Beilagen: «reis-Matt für die Kreise Marburg und Kirchhain
Expedition: Mar» 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. »och.
lannt, daß mit dem russischen Panslavismus für , Deutschland nichts mehr zu erreichen ist; hat doch der :—• Zar die einfache Höflichkeitsreise nach Stettin unter
lassen. Rußland bekommt nun die Antwort auf seine 1 Haltung, denn der europäische Staatsmann, welcher
sowie
Illustriertes Sonittagsbtatt
entgegen.
Alle Landpostboten nehmen auf
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie d. Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler in Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXII. ^aMllaNa Moffe in Frankfurt a.M., Berlin, München u. Köln; G. L. x) / o □
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover. Paris.
’ 1887*
itng. —
yjfy politisches Ereignis, weit bedeutsamer, als die Be- V* sprechungen zwischen dem Kanzler und seinem öfter«
Genüsse des Lebens sehr wenig," erwiderte Luise.
. »Uud ich wag fie nicht kenne» lernen," fiel der
schönen, Major unmutig ein.
ts und »Wir werden fie keuuen lernen," tröstete Rachan.
Für das vierte Quartal nehmen noch alle Post- U^ai> anftalten Bestellungen auf die
kostet bei der Post mit Bringer- 6“ottl lohn 2 Mk. 90 Psg. (Bei unserer r in bei Agentur in Kirchhain (Herr Buch- "W Minder Rindt) Mk. 2,60 und bei — der Exped. für Marburg Mk. 2,25.)
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und
Feiertagen Ouartal-Abonnements-Preis bei der Expe-
dition2V.Mk., bei den Postämtern 2 Mk 50 Pfg. (exkl. ™ . , - —
Bestellgelds. Jnserti»nsgedühr für die gespaltene Zeile MittUwlh, 5. Oktober 1887.
10 Plg , Reklamen für die Zeile 25 Psg. ’’
eigenen Weg und von der engen Freundschaft der enbacS Kaisermächte konnte keine Rede sein. Das ist nun offenbar anders geworden. Fürst Bismarck hat er-