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Illustriertes Sonntagsblatt.

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1887..

Anzeigen finden in der „Oberhessischen Zeitung" ihrem großen Leserkreis eine wirksame Verbreitung. Im Feuilleton erscheint im neuen Quartal:

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Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie d. Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler _____ in Frankfurt a. SR-, Cassel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXII SvGmX* Clflttfl

Mofse in Frankfurt a.M , Berlin, München u. Köln; G L. v v 8 “

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover. Paris.

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uigen Blicke nicht aus dem blassen, stillen Gesicht fest- haltcn.

„Ich erlaubte mir einzutreten/ antwortete Gott­berg gelassen, „um einige Minuten Ihrer Zeit für mich M erbitten."

„Sie wollen mit mir reden? Was wollen Sie von mir?"

,Da cs eine mich betreffende Angelegenheit ist, so würde ich bitte», zu bestimme», wann ich Sie stören darf."

„O, so — Sie wollen also — ich soll" — rief der Major iu wachsender Unruhe.

„Ich will dem Herrn Doktor Platz machen," siel Herr von Rachau ein, indem er einen eigentümlich lächelnden und spöttischen Blick über beide gleiten ließ und sich verbeugte. -

„Nein I" sagte der Major, ihn festhalteud, als habe er Schutz nötig. „Sie sollen bleiben. Was der Herr Doktor mir mitzuteilen hat, können Sie ebenfalls wissen."

„Vielleicht ist es ein Geheimnis," lächelte Rachau.

„Ich habe keine Geheimniffe, welche sich vor den Augen der Menschen verbergen müßten," versetzte Gott­berg; „weine Absicht ist allein, dem.Herrn Major zu wiederholen, was ich schon einmal — es war da- malS, wo das unglückliche Ereignis uuS plötzlich über­raschte —*

„Damals! damals — verdammt mag es fetal* rief der Major in großer Aufregung. „Was wollen Sie?!"

„Meinen tauigsten Dank Ihne» für so viele Güte aussprechen und wiederholen, daß meine Verhältniffe mich zwingen, an meine Abreise zu denken."

Herr von Braud that einen tiefen Atemzug. Sicht- lich fühlte er sich erleichtert, dennoch »ahm feine Ver­wirrung eigentlich zu. Die dunkle Röte feines Ge­sichts verrann, er legte beide Hände auf seinen Rücken, als wollte er sie verstecken, und der mächtige Sop: senkte sich nieder.

„Sie wolle» also fort?" fragte er unsicher.

Im Banne der Verhältnisse.

Roman von Theodor Mügge.

(Nachdruck verboten.)

(Fortsetzung.)

„Gott steh mir bei!" rief der Major, „was fällt jetzt wieder auf mich!"

„Nichts, waS Sie irgend beunruhigen könnte," versetzte Rachau. „Fräulein Luise ist so voll himm­lischer Güte gegen mich, daß ich ihr vertraneu darf. Was aber einen Gegenstand betrifft, von dem Sie, mein lieber Major, wünsche» müssen, er wäre weil von hier, so müssen Sie sich überzeugt haben, daß Fräulein Luise zu einsichtsvoll ist, um nicht eben so darüber zu denken."

„„Meinen Sie" — sagte Herr von Brand zögernd, aber er konnte nicht weiter fortfahren, denn im Neben­zimmer ließen sich jetzt starke Schritte hören.

Mit klopfendem Herzen hatte Gottberg das Ge­spräch bis dahin angehört und nicht gewagt, weder sich zurück zu ziehen, noch weiter zu gehen. Jetzt aber, wo es eiue Wendung nahm, die wenige Zweifel übrig ließ, daß es ihn selbst betreffe» sollte, konnte er eS nicht länger ertragen. Mit festen Schritten ging er durch das Zimmer und zeigte sich au der Thür

„Da ist ja unser vortrefflicher Doktor!" rie Rachau ihm entgegen.

Das Gesicht des Majors wurde duukelrot; er be- trachtete deu Hauslehrer, der sich tief und schweigend vor ihm verbeugte, mit scheuen Blicken. „Wo kommen Sie denn her ?" sagte er in seiner Verlegenheit, „und warum — warum sehe» Sie so — erschrocken aus?"

„Ich bin nicht erschrocken," -erwiderte Gottberg, und in aufsteigender Verdüsterung setzte er hinzu: „Jchkhabe ein gute» Gewissen."

Den Major überkam seine Hefttgkest. Er war deu Kops in die Höhe und ließ seine Augen rollen. „WaS wolle» Sie damit sage»?" fragte er. „Meinen Sie etwa, „ich — den Satz ließ er nnvolleudet, denn feine Verwirrung kehrte zurück; er konnte feine zor-

die in Deutschland dem Beginn der Reichstagsver-1 wohlfeile Waare, die nicht immer baar eingelöst Handlungen vorauszugehen Pflegen. Etwa sieben bis Iwerden.

acht Wochen noch, und die Redeschlachten werden I Alle reden sie in Frankreich! Den Anfang machte wieder in dem schlichten Hause in der Leipziger Straße I Philipp von Orleans, Graf von Paris, mit seinem in Berlin ihren Anfang nehmen. Und heiß wird es I donnernden Manifest gegen die Republik, infolge desien diesmal zweifellos hergehen. Ist doch jetzt schon die nunmehr alle noch in Frankreich befindlichen Prinzen schere Bestätigung gekommen, daß von nationalliberaler I ausgewiesen werden sollen. Auf eine Konfiskation und konfervativer Seite der Antrag auf Umwandlung I des orleanistischen Vermögens will die Regierung nicht der dreijährigen Reichstagswahlperioden in fünfjährige I eingehen. Dann kam „Er", der Stern Frankreichs, wirklich eingebracht werden wird. Es wird darum I Boulanger nämlich. Natürlich eine Revancherede! nicht minder hitzig gestritten werden, als um Militär-1 Diesmal ritt er aber keiuLN Revanche-Gaul, sondern Vorlage und Branntweinsteuer, wobei freilich der I einen Revanche-Eber. Er hat den Soldaten anem- Unterschied obwaltet, daß die Reichsrdgierung zunächst I pfohlen, im Ernstfälle wie ein Eber auf den Feind nicht praktisch interessiert ist. Der Bundesrat ist jetzt I loszustürzen. Das haben sie 1870 schon gethan, mit schon zusammengetreten, um die Ausführungsbestim-1 welchem Resultat ist bekannt. Der Eber wurde ab- mungen für das neue Branntweinsteuergesetz festzu-1 gefangen. Nun kommt Jerome Napoleon noch mit stellen, das am 1. Oktober, also Ende der nächsten einem großen Programm, und zum Schluß werden Woche, im ganzen Deutschen Reiche in Kraft treten I die Minister Rouvier und Ferro» auch noch ihren wird. Auch die bayerischen Kammern haben die «Beitrag liefern. Damit ist denn das halbe Dutzend Vorlage mit großer, großer Mehrheit angenommen. I ziemlich voll. Eine Probemobilmachung im steinen Die Verhandlungen darüber boten etwas neues nicht. I giebt es noch: Das Eisenbahnregiment wird auf den Sie brachten nur die wiederholte Erklärung der Re-1 Kriegsfuß gebracht.

gierung, daß sie nicht daran denke, weitere Reservat- Das britische Parlament ist Ausgang der Vor­rechte, besonders nicht die sehr ergiebige Biersteuer, I woche mit einer recht hoffnungsfreudigen Thronrede zu Gunsten des Reiches aufzugeben. I vertagt worden. Mit der Erfüllung der Hoffnungen sieht

Die Ministerzusammenknnft in Friedrichsruh ist I es aber nur schwach aus. In Irland hat die ge- vorüber, Graf Kalnoky ist wieder in Wien eingetroffen. I waltsame Unterdrückung der Landliga begonnen, aber Was die beiden Staatsmänner in der hohen Politik die Iren wollen sich das nicht gutwillig gefallen lasten, vereinbart haben, weiß niemand; aber als gute Freunde I und so sind die Prügeleien denn wieder in vollem sind sie zusammengekommen, als gute Freunde sind I Gange. Von dem ewigen Frieden in Zentralasien, sie auseinandergegangen, und wer es in Petersburg von welchem die Thronrede sprach, ist auch nichts zu bisher nicht gewußt hat, der weiß es nun: das deutsch-1 merken. Ejub Khan, der afghanische Thronprätendent, österreichische Bündnis ist ein Rührnichtan! Alles I zieht bereits Truppen zusammen, um seinem Vetter, russische Wohlwollen für Deutschland wird daran nichts I Abdurrahman ernstlich zu Leibe zu gehen. Dagegen ändern können. Erst kommt für uns Oesterreich, dann I soll der Abschluß einer Konvention mit Frankreich Rußland. Daß das Deuffche Reich aber gewillt ist, I über die Neutralität des Suezkanals nahe bevor- sich in keiner Weise etwas zu vergeben, zeigt der! stehen. In großer Sorge ist der Sultan! Die Zwischenfall mit Bulgarien. Die Beleidigung des «Geldnot war noch nie so arg, wie gegenwärtig in deutschen Konsuls von Löper in Rustschuk durch den I Stambul. Er fürchtet nun, Rußland werde die Ge- dortigen bulgarischen Präsekten Mantow und ein I legenheit benutzen, sich ein Pfand für die rückstän- bulgarisches Blatt haben ganz energische Reklamationen digen Kriegskostengelder zu erringen. Erzerum könnte zur Folge gehabt, für welche dann auch die vollste «den Russen passen. ~

Genugthung gegeben ist. Damit ist die Sache abge-I Die Cholera auf Sizilien nimmt immer noch in than. Pariser Blätter kündigten an, es würden drei I fürchterlichem Maßstabe zu. Messina ist zu zwei deuffche Panzerschiffe zur Blokade der bulgarischen I Dritteln von den Einwohnern verlassen. Die Zahl Häfen in das Schwarze Meer einlaufen. Das war «der Toten ist gar nicht mehr festzustellen. König natürlich dummes Zeug. Im übrigen ist in Bulgarien I Humbert will selbst die schwer heimgesuchte Stadt nichts neues von Belang passiert. Die Großmächte I besuchen. In Rom ist der Jahrestag der Besetzung warten den Ausfall der nahe bevorstehenden Sobranje-1 der ewigen Stadt durch die italienischen Truppen wählen ab und Fürst Ferdinand erhofft von der Zu-1 diesmal mit ungewöhnlichem Pomp begangen worden, kunft das Beste. Hoffnungen sind freilich eine I -------------

Wochenschau.

Kaiser Wilhelm ist von den Manövern in Stettin wohl und munter nach Berlin zurückgekehrt. Wenn auch an einzelnen Tagen unfreundliches Wetter den greifen Monarchen hinderte, den Hebungen beizu­wohnen , so war er in der Hauptsache doch zugegen, und konnte an den trefflichen Leistungen der Pommern seine Freude haben. Die Meldung von einer Be­gegnung mit dem Zaren tauchte auch in dieser Woche nochmals auf; Swinemünde sollte der Ort der Zu- ämmeukunft sei». Aber auch diesmal ist nichts daraus geworden, ttotzdem manche Anzeichen dafür sprechen, daß wirklich etwas an der Ankündigung gewesen ist. Nächsten Sonntag gedenkt der Kaiser nunmehr nach Zaden-Baden sich zu begeben, wo die Kaiserin Augusta bereits eingetroffen ist und dort den Ottober in tiefster Ruhe zu verleben. Der bayerische Thron­folger, Prinz Ludwig, wird mit seinem ältesten Sohne, dem Prinzen Rupprecht, dem Kaiserpaare dort einen Besuch abstatten. Die Nachrichten aus Toblach über das Befinden des deutschen Kronprinzen lauten fort' dauernd erfreulich. Dr. Mackenzie ist aus London bei seinem Patienten eingetroffen. In Kiel fand am Donnerstag der Stapellauf der neuen Kreuzerkorvette statt, welche den Namen „Prinzeß Wilhelm" erhielt.

Der Reichskanzler Fürst Bismarck beging ein sehr seltenes Jubiläum, sein fünfundzwanzigjähriges Jubi­läum als preußischer Minister. Kein hervorragender lebender Staatsmann hat ein solches Ereignis in seinem Leben zu verzeichnen. Auch darin steht der Kanzler also einzig da. Es ist von Ueberfluß, die Ereignisse dieses Vierteljahrhunderts nochmals aufzu­führen, auf den Tafeln der größten von ihnen steht auch der Name: Bismarck. Der Reichskanzler hat einmal dem Kaiser ein Abschiedsgesuch unterbreitet, auf welches als Antwort ein kurzes „Niemals" er­folgte. Fürst Bismarck hat also keine Aussicht, so lange er bei vollen Kräften ist, in den Ruhestand zu treten, und mit Recht kann er von sich sagen, wie er einstmals gethan: „Im Dienste des Vaterlandes reibe ich mich auf!" Der Reichskanzler ist, ohne daß es recht bemerkt worden ist, in das Greisenalter eingetreten, mehr denn 72 Jahre sind über seinem Haupt dahingezogen, und er merkt ihre Spuren wohl. Aber er steht doch immer noch fest und kernig da als erster Beamter des Deuffche» Kaiserreiches, und wir wollen ihm wünschen, daß er seine vielgerühmte Thatkraft und Energie noch recht lange behalten und anwenden möge zum Besten des deutschen Vaterlandes.

Wir sind in die ruhigen Herbstwochen emgetreten,

Böses Gewissen.

Original - Roman von Tr. Ri u d tler.

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Die „Oberhessische Zeitung" kostet bei der Post mit Bringer­lohn 2 Mk. 90 Pfg. (Bei unserer Agentur in Kirchhain (Herr Buch­binder Rind) Mk. 2,60 und De: der Exped. für Marburg Mk. 2,25.)

Die Exped. d Oberh. Zeit.

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Matt fite die Kreise Marburg Md Kirchhain.

Expedition Marti 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Ioh. Ang. «och.

sowie

Illustriertes Sonrrtagsblatt baldigst erneuern zu wollen.

Die „Oberhessische Zeitung", in großem Zeitungs­format erscheinend, wird auch int neuen Quartal fort­fahren, die Zeitereignisse durch gediegene Leitartikel und zuverlässige Korrespondenzen eingehend zu erörtern. Wichtige Vorgänge bringt die „Oberh. Zeit." ihren Lesern durch Telegramme sofort zur Kenntnis. Belehrende Aussätze für Gewerbe und Landwirtschaft aus der Feder bewährter Mit­arbeiter, ausführliche Berichte über Sitzungen der landwirtschaftlichen Vereine und sonstige ge« meinnützige Mitteilungen gehören zum regel­mäßigen Inhalt der „Oberhessischen Zeitung", sowie ferner Berichte über die Schwurgerichts- und Strafkammerverhandlungen, sowie überallelokalen Md provinziellen Vorgänge.

Für das vierte Quartal 1887 ersuchen wir die Postbestellungen auf die

Oberhesfische Zeitung mit deren Gratis-Beiblätter

Kreisbtatt für die Kreise Marburg und Kirchham

z von Höbet: nbalr [3961 lhelm- , kamt

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- unb WrtvflltVlt

Feiertagen Quartal-AbonnementS-Preis bei der Expe- tl,

dition 2V, Mk., bei den Postämter 2 Mk L0 Pfg. lextl. _ , O!-

Bestellgeld). Jnserti-nsgebübr für die gespaltene Zecke TlMlltllll. 25. September 1887.

10 Psg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

„Noch heut, wenn es sein kann, oder doch morgen." I von unsere» Eigenschaften und Fähigkeiten, von de „Das — daS ist Ihr Entschluß?" fragte Herr! Welt in unserem Herzen und unserem Kopse."

von Brand in derselben Gemütsbewegung. I „Sie find ein liebenswürdiger Philosoph", lachte

„Sie sollten uns noch ein paar Wochen schenken," I Rachau. „Eta Philosoph der Tugend und der Treue, fiel Rachau ein. „Meta bester Herr Doktor, das ist lohne Arg und Falsch."

hart wahrhaftig sehr hart. Da kommt Fräuleta „Man braucht nicht Philosoph zu sei», um nicht Denken Sie, Fräulein Luise, der gute Doktor IJU ^gen und zu betrügen," antwortete Gottberg.

Luise trat ^ir^ Hut und

| f ftäifcr itnb über feine Sibbcn witterte ein der Fahrt nach der Stadt bereit. Ohne merlllch von I äderte ein

dem, was sie vernahm, überrascht zu sein, blieb sie I Lächeln, wahrend er sich stolz aufrichtete.

einige Schritte vor Gottberg stehen. Ihr sanftes I Der Major hatte bisher M zugehört; jetzt fuhr Gesicht hatte den Ausdruck trauernbei Teilnahme, aber er aus seiner Teilnahmlosigkeit auf, als sei ihm eint auch der Fassung, mit welcher man etwas Schmerz-1 Beleidigung widerfahren. Worte konnte er nicht so- liches erträgt, daS nicht geändert werden kann. „Wir gleich für das finden, waS in ihm tobte; schneller werden alle sehr betrübt über diesen Verlust sein, jedoch war sein hülfretcher Freund bei der Hand, der uns trifft," sagte fte; „leider verwögen wir so um ihn von unbesonnenen Aeußerungeu abzuhalten, vieles nicht zu ändern, was unS Kummer macht." I „Das ist ganz vortrefflich gesagt, was wir da

Diese Aeußerung drang wie ein glühendes Schwert I hören!" rief Herr von Rachau, „aber eS gibt auch in GottbergS Herz. Eta unsägliches Leiden sprach I manche Tugenduarreu, die ihr Schicksal sehr wohl aus seinem Gesicht, und indem er seine Augen zu I verdiene», unb wenn sie ausgelacht oder, wie sie eS dem Weibe aufhob, daS er innig verehrte, strömte I nennen, betrogen werde», dies nur ihren Einbildungen mit dem Schmerz, den er empfand, auch der Zorn I und Anmaßungen verdanken. Jedes in seiner Weise, und die Verachtung hervor, mit denen er rang. Alles! mein bester Herr Doktor; eines paßt nicht für alle; jedoch war das Werk einer Minute, dann schien es I aber Lebensklugheit verträgt keine Schwärmerei. ES vorüber. Nur die Röte deS inneren Kampfes blieb I sehr schade, daß Sie so bald abreifeti wollen; auf seiner Stirn. , „ , I wir könnten über dies Thema noch höchst lehrreiche

„Leider ist es so," erwiderte er, „wir find mehr Gespräche führen."

oder minder der zwingenden Notwendigkeit unter- @ottberg blickte ihn kalt und klar an, er sah heraus worfe», welche nnser Lebensschicksal bestimmt." I fnrh,rnh ”8

„Sie sprechen wie ein Fatalist, Herr Doktor,"!' * .„ ... .. . ... r

warf Rachau lachend ein. „AIS ob eS keine steteI »Neinl nein, lachte"^^^chmeidiger Selbstbestimmung gäbe!" I $

„Ich bi» weit davon entfernt, zu glauben, daß I mit gelehrtem Streiten verderben.

die Vorsehung uuS zum Glück ober Unglück, zu gute» I „Wollen Sie uns so schnell verlaffeu?" fragte Luise, oder schlechten Handlungen bestimmt," entgegnete Goit-1 „Spätestens morgen."

berg. „Die Verhältniffe bestimm« über uns, daSI (Fortsetzuug folgt.)

Uebrige hängt von uns ab." I

,Hom Glück und Zufall!" I ---------—

„Von unseren Begriffen über Recht und Unrecht, |

tüt w«.

nb bei fein.

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