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Marburg, Sonnabend, 20. August 1887.

xxu. Jahrgang.

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Illustriertes Somitagsblatt.

wo er am empfindlichsten ist. Für alle Slawischen

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'empfehlen kann. Daß die Bulgaren Vergleiche zwischen dem jetzigen und dem früheren Fürsten anstellen, liegt N der Hand; aber mit einer solchen Stellung kann Ferdinand von Coburg nicht gedient sein. Um die

Fürst hat dem Gedanken aller Bulgaren, dem von der Wiedererrichtung des Zartums Bulgarien, offenen Ausdruck gegeben, er hat dem bulgarischen Stolz mit sehr paffenden Worten geschmeichelt, und damit, das ist unbestreitbar, für jetzt die große Volksmehrheit gewonnen.

Aber was wird folgen? Anerkennen werden ihn die Mächte jetzt erst recht nicht, denn man kann be­fürchten, daß ein solches Vorgehen Rußland aus seiner Unthätigkeit reißen würde. Alexander III. ist durch die Proklamation gerade in dem Punkte getroffen,

Unter einem Dache.

Roman von Karl Hartmann-Plön.

(Fortsetzung.)

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. BlatteS, sowie d.Annoncen-Bureaux von Haasensteiu undVogler in Frankfurt a. M-, Gaffel, Magdeburg und Wien; Rudolf Moffe in Frankfurt a. M., Berlin.München und Köln; G- L. Daube und Eo. in Frankfurt a. SR., Berlin, Hannover u. Paris.

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Die Wendung in Bulgarien.

Man sieht es einem Menschen nicht so leicht an, was in ihm steckt, und so ziemlich ganz Europa wird I angesichts der neusten bulgarischen Ereignisse einge- ftehen müffen, daß man sich in dem Fürsten Ferdinand arg getäuscht hat. Seine Haltung in den Wochen nach der Fürstenwahl zeugte von allem anderem eher, als von Entschlossenheit. Der damalige Prinz von Coburg überlegte etwas gar zu lange hin und her, und seine Unschlüssigkeit fing bereits an, den Witz­blättern ergiebigen Stoff zu bieten. Jetzt, wo er in Bulgarien ist, hat er sehr schnell den entscheidenden Entschluß gefunden, aber einen solchen, wie ihn gleich­falls Niemand erwartet hatte. Man nahm allgemein an, der Prinz werde vorerst aufs neue die Ver- . föhnung mit Rußland suchen; gerade das Gegenteil hat er gethan, er hat nut dem Zaren völlig ge­brochen. Kein Wort ist von Alexander III. und von Rußland in seiner eben erlassenen Proklamation zu : finden, er weist im Gegenteil auf das mächtige alte Bulgarenreich und dessen Zaren hin, lobt die Thätig- f leit der Regenten, bewundert die Kämpfe des Volkes für seine Selbständigkeit. Er spricht von einem freien, : unabhängigen Bulgarien und erwähnt die europäischen Großmächte überhaupt nicht. Eine solche Sprache, die ganz nahe an eine Unabhängigkeitserklärung Bul­gariens streift, muß billig überraschen, sie bedeutet "eine Wendung in der bulgarischen Angelegenheit. Bisher konnte die Reise des Fürsten Ferdinand als ein Sommerabenteuer gelten; jetzt wird die Sache ernft, und die Mächte werden gezwungen werden, sich genauer mit dieser Angelegenheit zu beschäftigen. 'Doch ist der Stein einmal im Rollen, wetß niemand f vorher, wohin er treibt.

Wie es scheint, hat Fürst Ferdinand mit seiner f kühnen Proklamation aber doch nicht bezweckt, den Mächten einen Fehdehandschuh hinzuwerfen. Das iwäre, trocken gesagt, eine politische Unklugheit. Die Prollamation hatte vornähmlich den Zweck, das An- .denken Alexander Battenbergs bei den Bulgaren zu verdrängen. Der frühere Fürst ist ungeheuer populär i im Lande, und es besteht auch eine Partei, welche ihn vor allem wieder an die Spitze Bulgariens ge­stellt zu sehen wünscht. Fürst Alexander besitzt in der Erinnerung der Bulgaren alles, was einen Herrscher ziert; Ferdinand I. hat noch keine Ver- igangenheit, welche den jungen Fürsten dem Volke

t ,, , Nachdruck verboten.

Wir teilen uns oberflächlich unsere Erlebnisse M, erinnern uns auch des Kaisermanövers, sprechen °on Ihnen, Herr Leutnant, und ebenfalls von dem Leutnant bet der dritten Kompagnie, Herrn von Mamming, über dessen Kassation gleich nach den Manöveru sich alle Füsiliere freuten, da er sehr ver.

war. Ich hatte meinem früheren Kameraden «rz zuvor mitgeteilt, daß ich mit seinem ehemaligen Leutnant unter einem Dache wohne. Dieser Zimmer, Sesell Paulsen ist sein Name war dabei Wtoefen, als die beiden Wilderer ergriffen wurden. Jr erzählte umständlich dies Abenteuer, wobei sogar «ver seiner Kameraden verwundet worden war, und ^un machte es sich von selbst, daß ich sagte, in der uarauffolgeudeu Nacht wären der Leutnant v. Bela «rd ich gerade um Mitternacht um ein Haar von miem Wilddieb erschossen worden, wir hatten die *«gel dicht an unfern Köpfen vorbeifausen hören, "«ns welcher Feldwache waren Sie?" fragte er mich.

Nummer drei," antwortete ich ihm.Donner- «itterl" rief er aus,dann hat kein Wilddieb ge. Mffen, sondern"Nun, wer denn?"Soudern

Leutnant v. Flamming."

Mein Gott," sagte Hans,wie kommt Ihr Freund "kun «uf solche wahnsinnige Vermutung?" _ -Ich hatte, erzählte Paulsen mir, eine Schleich- HwouiHe in derselben Nacht zu führen, welche die Übliche Vorpostenkette rekognoszieren sollte. Ich Morte zur Feldwache Nummer eins und mußte meinen durch den Wald bei bet Feldwache Nummer und drei vorüber nehmen. Als ich Nummer passiert hatte, hörte auch ich den Schuß und Ä mtr gleich, da sind wieder die verdammten

ebe. In demselben Augenblicke vernahm ich einiger Entfernung von mir das Unterholz knacken "Ud einen eiligen Schritt sich nahen. Hall, wer

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg imb Kirchhain.

Exved'tion- Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Ang. (koch.

Kronprinz m England unterzogen, Mitteilung zulfügung, betreffend die Heranziehung der Mllttär- machen. Der Prinz von Wales wartete zu diesem Personen zu Abgaben für Gemeindezwecke erlassen- Zweck nicht erst den Abgang des nächsten Eisenbahn- Rach § 2 des Gesetzes vom 29 Juni 1886 betr zuges ab, sondern fuhr von Frankfurt a. M. direkt die Heranziehung von Militärpersonen zu Abgaben p"Wagm nach Homburg zu Ihrer Majestät. Wenn für Gemeindezwecke, ist Gegenstand der Besteuerung nach Mitteilungen des Prinzen von Wales die baldige nur das außerdienstliche selbständige Einkommen der völlige Genesung des Kronprinzen keinem Zweifel Abgabepflichtigen, und muß demnach das gesamte unterliegt, so darf man sich auch nicht darüber wun- Diensteinkommen gänzlich außer Betracht bleiben dern, daß Höchstderselbe sich nach den obwaltenden Insoweit also bei der Berechnung des staatssteuer- Urn,landen noch Schonung auferlegt und sich von pflichtigen Einkommens nach 8 3 a. a O die Wittwen- allen Ereignissen fernhält, die mit irgend welcher An- kassen-Beiträge bereits in Abrechnung gebracht worden - v. > Itrengung verbunden sind. So wird der Kronprinz sind, müffen behufs Feststelluuq der von den Mili- p!TE ,ber ^9° Z°r, rechtmapige l nicht, ww einige Blätter meldeten, den bayerischen tärpersonen zu entrichtenden Kommunalabgaben dem Oberhaupt, nach dem alle blickten. Und nun kommt I Truppenbestchttgungen, wie alljährlich, beiwohnen und I Sinne des Gesetzes entsprechend diese Beiträge mnäckst dieser junge ^urst, geht weiter selbst als derBatten-ebensvweniganden diesjährigen großen Truppen- auch von dem dienstlichen Einkommen wieder (£ berget, und stellt ihm einen bulgarischen Zaren, mit ubungen m Preußen und Pommern teilnehmen. Keines- zogen werden, und erst dann darf das um diesen R-- mideren Worten em neues Südslawenreich, entgegen! I Wegs ist es auch als ein ungünstiges Zeichen für den trag verringerte dienstliche Einkommen von dem staats- Die rufst chen Blatter haben bereits angefangen, eine Gesundheitszustand des Kronprinzen zu deuten, wenn steuerpflichtigen Einkommen abgesetzt werden Die Intervention mit Waffengewalt m Bulgarien zu Höchstderselbe nicht direkt aus England nach Potsdam Verhaftung des sozialdemokratischen Zentral Komitees fordern, und jetzt werden sie dies Verlangen erst zuruckkehrt, sondern längeren Aufenthalt in Italien scheint denn doch auf die innere Parteithätiqkeit der recht laut aussprechen. An Neigung, dieser Forderung nimmt, sei es nun in Venedig oder in einem südlicher hiesigen Sozialdemokraten von größerer Wttkuna m zu willfahren, mag es dem Zaren momentan nicht gelegenen Orte. Wie uns aus zuverlässigster Quelle fein, als man zuerst anzunehmen geneigt war Man fehlen; aber em derartiges Vorgehen kann unabsehbare I gemeldet wird, ist ein solcher Aufenthalt in Italien, hatte zwar beschlossen? durch eine um so größere Folgen haben. Widerspruchslos bliebe ja ein Exe- wenigstens für den nächsten Winter, in Aussicht ge- Rührigkeit den Beweis zu liefern daß die Lerne her Türkei; aber wer garantiert, daß dann nommen. Prinz Heinrich hat am letztvergangenen I Organisation in keiner Weife lahm aeleot sei dock mcht alle Balkanstaaten plötzlich dem Sultan zu Leibe Sonntag (14. August) sein fünfundzwanzigsteiLebens- zeigen sich bereits Sympwme H?

gefeit und unerwartet die orientalische Frage zur fahr vollendet. Die in Kiel erscheinendeNord- Krisis hindeuten. DieRadikalen" eiaten zwar die Losung bringen? So leicht ist also die Sache nicht. Ostsee-Zeitung" widmet dem mit der Marine innig Absicht, allwöchentlich Flugblätter zu verbreiten welche Auf der anderen Sette muß auch erst die nächste verbundenen Prinzen zu diesem Tage einen Glück- in immer zügelloserer Weise die Aufreizung derMaffm Wirksamkeit des Coburgers abgewartet werden. Sein wun,ch, dessen Schlußsätze hier folgen mögen: .Der besorgen sollten,, doch erklärten zahlreiche Lertrauens- Weg wefft noch zahlreiche Schwierigkeiten auf, ein vielgeliebte Prinz, der mit feinem ganzen Denken und männer", daß zu cmäm derartig gefährlichen Experiment erster Erfolg sichert noch nicht die ganze Zukunft. Empfinden an der Marine hängt, hat an die Herr- die Herren Führer sich doch nach anderen Handlangern Für uns ist die Hauptsache, daß Deutschland nicht liche Kieler Föhrde seine Residenz verlegt, zum Zeichen, Umsehen müßten; auch wird es immer schwiettger direkt mit m die bulgarischen Wirren verwickelt daß Kiel den Ausgangs- und Mittelpunkt für feine für solche Hetzschriften einen Drucker zu finden 9bä werben kann. Dem Reiche als solchem liegt die Thätigkeit bilden möge. Mit gerechtem Stolz und! trotz des üblichen Druckereivermerks Volksbuckb'and-

ache zu fern. __________________________ herzlicher Freude blickt jeder Kieler Einwohner auf lung Hottingen-Zürich" die Polizei doch eifrigst danach

~ w £!e bdle Gestalt des erlauchten Hohenzollernprinzen. fahndet, die anonymen Hersteller der Flugblätter aus-

m m et<^ I 'tan^ar toei6 er die Ehre zu würdigen, die ihm und I findig zu machen. Andererseits wird sckon wieder

Potsdam, 18^Aug. Bei der Fahnenweihe im der Stadt Kiel durch das dauernde Verweilen des eine völlige Umgestaltung der Organisation geplant e bF..^ad-lchlvnes vertrat heute Prinz hohen Herrn hierselbst erwiesen wird. Unsere Be- welche auf einer systematisch durchgesührten Dretteiluna Wilhelm den Kayer, der noch unwohl ist. Die vöikerung ist nicht leicht zu erwärmen; sie ist an-1 beruhen soll. Berlin mit Vororten soll nur in drei Kaiserin und die übrigen Mitglieder des Königlichen sanglich meist spröde und unzugänglich, aber dem Kreise geteilt werden, das Zentral - Komitee aus drei Hau,es, sowie die sonst Geladenen wohnten der Feier hohettsoollen, gewinnenden Wesen des Prinzen Heinrich Personen bestehen, ebenso alle übrigen nach unten bin bei, welche programmatz,g verlief. An die Feier schloß brachte sie alsbald die ungeteilte Sympathie und abgestuften Körperschaften nur je drei Mitglieder Nch em Dejeuner im Bronzesaale, an welchem 120 Huldigung entgegen. Ihr sehnlichster Wunsch bleibt zählen, während, bisher das Rentrat - Komitee beten ^nahmen. Die neuen Fahnen wurden es, daß Se. Königl. Hoheit sich in ihrer Mitte stets acht und die übrigen Vertrauenskörper je fünf Mit- d-e Lcibkompagnie des ersten Garde-Regiments heimisch fühlen möge. Wenn Prinz Heinrich in naher glieder in sich vereinten. Man beabsichtigt hiermit mit Musik nach dem Exerzierhause gebracht, wo Zukunft das, was Ihm dasTeuerste auf der Welt," der Kenntnis über die beteiligten Personen9 die aller' LJL" be" Reglments-Kommandeuren übernommen lerne geliebte Braut, Ihre Großherzogliche Hoheit engsten Grenzen zu ziehen, und die Möglichkeit einer j ' .. . . I Prinzeß ^rene von Hessen und bei Rhein, heimholen I Entdeckung noch weiterjzu vergerinqern Indessen erbebt

... dbrlm, 18. Aug Die günstigen Nachrichten und in die verjüngte Residenz einziehen kann, dann sich auch hiergegen ein um ,o größerer Widerspruch ? Vr ^sundhettszustand des Kronprinzen haben wird für die Stadt Kiel und ihre gesamte Einwohner- als durch eine solche Organisation das Treiben der' durch den Prinzen von Wales ihre direkte Bestäti- schäft eine neue Aera beginnen. Zu dem heutigen obersten Leiter sich vollständig jeder Kontrolle seitens gung gesunden. Wie bereits bekannt, fuhr letzterer Geburtstag bietet sie Seiner Königlichen Hoheit ihre der Mehrzahl ihrer Parteigenossen entziehen tt>ürbe§ no^ öor der Abreffe ^hrer Majestät der Kaiserin- ehrfurchtsvollen und ergebenen Glückwünsche." Kissingen, 16. Aug. Fürst Bismarck fuhr gestern Konigm nach Homburg, um Allerhochstderfelben von I Der Herr Finanzminister hat, nach demPos. nachmittag von der oberen Saline nach Kissingen um dem günstigen Erfolge der Kur, welcher sich der Tagebl.", unter dem 10. d. M. nachstehende Ver- dem Herzog von Cambridge, der sich zur Zeit'zur

Bulgaren mit einem Schlage zu gewinnen, den neuen MSN 1 Fürsten in gleiche Höhe, wie den alten zu stellen, Üchtt 61111 bie Proklamation, die, von diesem Standpunkt auf ds betrachtet, nicht geschickter abgefaßt werden konnte; gleiche unb - wie der Erfolg beweist, sie hat in der Be­iße 1! dölkerung mit immenser Gewalt durchgeschlagen. Der

3 ant ftfieint täglich außer an 1 Werktagen nach Sonn- und ' »vertagen. Quartal- : ßLonnementS-Preisbei der Ixsedition 2*/4 Mk. bei t vn «eftämter 2 Mk. 50

, - (excl. Bestellgeld),

leurrv» Wirtiousgebühr für die

v -eipaltene Zette 10 Pfg.,

KJ I traue Niemanden schauer^ eS ist mir, als wenn das Sc^cksal noch

eine kleine Lichtung imWaldetteten? Meinen Leutnant! von vornherein eine solche That zu, ebenso wenig 1 etwa« für mich aufbewahrt batte was den Svä^ LE aTS; JJ. Ä T 1ieÖerV im^rmnb ma9 abend meines ßebS mitbenf Tofenroten

Küber eJ unLfirSS SS' E M^en Doch banke ich Ihnen für bas Interesse, welches Sie des Glückes umstrahlen könne! Doch woher sollte es

darüber ein unverbrüchliches Schweigen beobachten, an mir nehmen. Also nach einer Viertelstunde, 1 kommen? '

daß Sie mich hier angetroffen; der Obristleutnant höchstens zwanzig Minuten komme ich zurück und! Es gibt nur ein Glück für mich Du kennst es böten^2°gen ver- führe Sie zur Frau Profeffor von Mcke?. Einver- Hans, Snb dies werbe ich woh7?imm?r eKen'l

boten, ich konnte aber nicht unterlassen, einem kapi- stanben?" Ist es nicht eigentümlich, fe länger ich bi-r in Kiel

talen Hirsch, ben ich schon seit gestern aufs Korn ge- »Ich werbe bereit sein." I weile, desto haltloser e^cheint mir die in Wesselback

nommen, in dieser Nacht aufzulauern, leider hat I »Gut, adieu so lange." I mit so regem Eifer genährte Idee baß meine Tockter

bnmit ^UK6ie 6 q abgehen, I Hans ging ins Haus und trat gleich barauf bei! noch unter ben ßebenben weilen könne, unb ttotzdem

bannt bie übrigen Leutt Ihrer Patrouille mich nicht seinem Vetter ins Zimmer. diese sonderbare Hoffnungsfreudiakeit!"

erst etfennen. Halten Sie reinen Mund gegen Jeder-1 »Dn hast Dich ja recht lange mit dem jungen I ac. , ,

mann, Paulsen, sonst, bei Gott, geht es Ihnen nicht! Menschen unterhalten," sagte Wesselbach. !sonde?e«^Kttick^anLL^n^ " ^nen0^ ein 6e*

Mi - Sie würben es berenen, mich verraten zu »Wir ergingen uns in Erinnerungen an unsere ' Mas Lnt, haben. Er ging ab, und gleich darauf stießen wir Militärzeit. Befinden Sie sich wohl, Onkel, nach der w n nK

auf die von der Feldwache Nummer drei abgeschickte Wasserfahrt?" 4 » ^ 9en tDDl[c1^ Iie.ber

Patrouille, welcke den Wilddieb suchen wollte. Ich »Ausgezeichnet, von Tag zu tag fühle ich miefi £2 qmL «S» ? bcr b°n Ranken- huiete mich wohl, über das Zusammentreffen mit dem kräftiger, die Seeluft muß eine ausgezeichnete Wirkung im Büiö einer Tockter 'bieLr enhrhf^nh 5* Leutnant v. Flamming zu sprechen, denn das wußte haben." bte er enterbt und ver«

?5tie M es gethan, er würde sich »Was sagen Sie eigentlich zu meiner Braut, iftl B Nein niemals " empfindlich an mir gerächt haben." fie nicht ein herrliches Mädchen?" | «a L ~

» ."ä.^ Üb das gestern hörte, Herr Leutnant," fuhr »Wie oft soll ich Dir denn wiederholen, daß ich hübsckeS junges bie mLbr

Fredrich fort,da fiel mir sogleich ein, daß Sie mir ganz Deiner Ansicht bin! Habe ich das nicht in ben [,firer VrlnE imh »n4 Ä ?rem Äla;ö?r w eben jener Nacht erzählt hatten, burch welche Zu- letzten Tagen schon hnnbertmal gesagt? So höre es I «L^a ®A°??n8en ?reS

falligkeiten Sie der Majoratsherr von Wesselbach ge- denn noch einmal, ich bin entzückt unb begeistert von I iTnLinLrM* c^nei?

worben, unb daß, wenn ein eben solcher Zufall Sie I ihr. Ebenso entzückt bin ich von der Mutter und der I »i. b C S°^ter ^ul l?aS £01!8

hinwegraffte, der Leutnant von Flamming der nächste Schwester." 8 W Äa i6hrem nahende

Erbe sei. | Tas freut mick Mr« Todesstunde hat es vermocht, in dem Baron die

»Gott im Himmel, Grothuus," rief Hans aus, '.Wäre ich doch nur schon einige Jahre früher ^^e zu erwecken und seiner Tochter zu vergeben." »können Sie wirklich glauben, daß Flamming in I auf den Einfall gekommen, mich von Wesselbach los-1 ~®° 'st der wilde, überspannte Mann, der meine "a'denscher Absicht sein Geschoß auf mich gerichtet | zureißen und diese erquickende Luft zu genießen, ich Tochter unglücklich gemacht und in den Tod getrieben patte? Oh, nein, so leicht wird Keiner zum Verbrecher.! wäre schon wett eher ein anderer Mensch geworden.! "icht mehr am Leben?"

Gn.'st von je her ein leidenschaftlicher Jäger gewesen, Aber da sitze und hocke ich in meinem Schloß Jahr! »Er starb vor acht Tagen. Sie haben also nicht und ich bin überzeugt, er hat in jener Nacht uner. aus, Jahr ein und gebe einen Tag wie den andern die Todesanzeige in der Kieler Zeitung gelesen?" "mweise wirklich gepurscht." den hypochondrischen Gedanken Audienz. Weiß der »Wie käme ich denn dazu, meine Blicke auf die

&err Leutnant,!Himmel, hier erfaßt mich noch einmal eine wirkliche letzte Seite dieses Blattes zu werfen, deren Inhalt wenn ich Sie nochmals bitte, meine Warnung nicht | Lebenslust, die Welt kommt mir wieder ganz ertrag-1 mich durchaus nicht interessieren kann."