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Marburg, Dmmerstag, 11. August 1887.

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Illustriertes Somitagsblatt.

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Die I und jede französische Regierung kann sich von Vorn­

ein Einmischung auch nicht den ge-

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mc; Herland- in seiner Eigenschaft als Großherzog von weise dur^^

-Au»- Luxemburg über die es Land, sowie die Rechte der welche der Bundesrat nach seinem Wiederzusammentrit lon. Agnaten des Hauses Rasiau auf die Erbfolge im in Bezug auf das neue Branutweinsteuergesetz zu e - J"*! J Vertrage unbe- lasten hat. - Neber das Branutweinsteuergesetz in

»erltch, hrt. ^ der König von Holland die Rechte als I Württemberg wird derAllg. Ztg." geschrieben: Der 3 ^CTä°9 von Na,,au anerkannt, hat in der Sitzung zum 13. September einberufene Landtag wird wohl

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schen Reiche haben sie Nutzen. Aus der Besetzung des luxemburgischen Großherzogstuhles durch einen deutschen Fürsten aber eine Bedrohung der Sicherheit Frankreichs herbcileiten zu wollen, ist lächerlich. Jetzt denkt Deutschland nicht daran, und später wird es gerade eben so wenig der Fall sein.

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Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. BlatteS» sowie d.Annoncen-Bureaux von Haasensteiu undVogler m Frankfurt a. M., Caffey Magdeburg und Wien: Rudolf Moste in Frankfurt oM., Berlin.München und Köln; G. L. Daube und Co. in Frankfurt a. M. Berlin, Hannover u. Paris'

rg, Hain.

jederzeit Garantj.. gerichtet!

Deutsches Reich.

Berlin, 9. Aug. Die int preußischen Finanz­ministerium ausgearbeiteten Ausführungsbestimmungen zum neuen Branutweinsteuergesetz haben, wie man der National-Ztg." schreibt, die Zustimmung des Fürsten Bismarck gefunden, werden also in dieser Gestalt dem Bundesrate sofort nach seinem Wiederzusammentritt

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'isch- an, »US deine n, nheit, 3270 Co., ng 1773

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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg Md Kirchhain.

_____________________________ Ervedktion Markt 21. Redaktion. Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

von dem neuen holländischen^Regentschaftsgesetze diel selbst ^erdVn'auch'bald wiedervonchren ftanMschen Luxemburgische Erbfolgefrage nicht berührt wird, Sympathieen, die so eine Modekrankheit sind, zurück- on. ^r°ne Luxemburgs ausgeschlossen, weil kommen; denn nicht von der Verbindung mit Frank- fir das Großherzogtum das Erbfolgerecht und die reich, sondern von einer Verbindung mit dem Deut- Erbfolgeordnung des Nassauischen Erbvereins vom '' ........-

Jahre 1783 Anwendung finden, wonach nur die männliche Erbfolge gilt. Dies ist in später abge- schlostenen internationalen Verträgen ausdrücklich au- rrkannt ivorden, nämlich in den seitens der Nieder­lande mit Preußen, Oesterreich, England und Ruß­land am 31. Mai 1815 abgeschlossenen gleichlau­tenden Verträgen, betreffend die Abtretung Belgiens und Luxemburgs, im Artikel 71 der Wiener Kon-

grfSeint täglich außer an Krkitagen nach Sonn- und «vertagen. Quartal- vonnementS-Preis bei der Expedition 2*/t Mk., bei IX Postämter 2 Mk. 50 efa. (excl. Bestellgeld). Wertionsgebühr für die »kpaltene Zeile 10 Pfg, «eS-men für die Zeile 35 Pfg.

die sie in jüngster Zeit . .. , c , t- Mit ihm scheidet ein guter Verwalter,

wie J)te ^uheren^Landwehrkvmpagnle-1 der in ausgezeichneter Weise für die Bedürfnisse der , r. . . t - - ---------.t zu sorgen wußte, und ein wahrer Freund

u- 0 w. sind daher seitens der Mannschaften des des Lehrkörpers. Während der schwierigen Periode Beurlaubtenstandes auch nicht an diese, sondern stets der großen Universitätsbauten hat sich sein admini- uur an den Beztrksfeldwebel beziehungsweise die ent- stratives Talent vorzüglich bewährt. Freilich war er sprechende Lanwehrbezirkskompagnie zu richten. Mit bei der Verwaltung der Universitätsangelegenheiten der Benennung alsBezirksoffiziere" ist eben nur hier und da genötigt, höheren Einflüssen nachzugeben der TitelLandwehrkompagnieführer" in Fortfall An derartigen Unebenheiten war aber vr Ledderhose geraten. DieBezirksoffiziere" werden nach wie vor nicht persönlich schuld. Vielfach ist die Frage er- durch die Generalkommandos in den Grenzen der in örtert worden, ob Dr. Ledderhose nicht hätte fort» ben Friedensverpflegungsetat vorgesehenen Zahl aus fahren können, das Amt des Kurators zu versehen. Hauptleuten oder älteren Leutnants des Beurlaubten- Hiergegen wurde eiugewendet, daß Dr. Ledderhose 'wudes, welche ihre Qualifikation zum Kompagnie- der als Mitglied der Regierung die Interessen der führer bereits nachgewiesen haben, ernannt. Neu ist Universität im Laudesausschusse vertreten hat, nunmehr nur seit vorigem Jahre, daß gemäß vorstehender nicht gut als einfacher Kommissar der neuen Regie- Allerhöchster Ordre auch zur Disposition gestellte rung hätte auftreten können. Bei einigem guten Offiziere bei Besetzung der in Rede stehenden Stellen, Willen hätte sich aber vielleicht ein Ausweg finden soweit andere geeignete Persönlichkeiten nicht vorhanden lassen, und es wäre dies das beste Mittel gewesen sind, Verwendung finden können. Im allgemeinen die ganze Universität mit der neuen Ordnung der durfte für die Zahl der Bezirksoffiziere die Anzahl Dinge zu versöhnen. Doch jetzt ist es zu spät hierfür, der Landwehrbezirkskompagnien bei den einzelnen Bezirkskommandos maßgebend sein. I Ausland.

Stratzburg, 8. Ang. Der Fall Weisbach ist Gastein, 9. Ang. Der Kaiser machte gestern also glücklich erledigt. Zwar soll die an die Gebrüder mittag Abschiedsbesuche, unternahm abends eine Spa- Weisbach erteilte Bewilligung, ihre Fabrik wieder zu zierfahrt in das Kötschachthal und nahm den Thee eröffnen, nur eine provisorische sein. Es unterliegt bei der Gräfin Lehndorff ein. Zur Tafel waren der aber kaum einem Zweifel, daß auch die endgültige Badearzt Hertel und der Bürgermeister Straubinger Bewilligung erteilt wird, sobald pro forma die Vor- geladen. Heute früh nahm der Kaiser ein Bad und fdjriften der alten Zollverordnung vom Jahre 1791 machte darauf einen Spaziergang auf dem Kaiser- erfunt sind. Eine sonderbare Verwirrung herrscht wege. Die Abreise erfolgt moroen nachmittag 3'/, Uhr, in den Nachrichten über den Fall der achtunddreißig statt, wie ursprünglich beabsichtigt, 1 Uhr.

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x- Angelegenheit lb;r Luxemburgischen Kammer vom 11. Fabr. 18851 nur einige Tage in Anspruch nehmen. Es handelt I Eisenbahnanaestellten in Avricourt Hw

w r 9n V'ldflache auf nach- der Staatsm,nister von Blochhausen noch besonders sich um die Entscheidung der Württemberg,schen Stände brachte die ^Äaence Savas" dfe Melduna mbtnnd

dem ne vor rund 20 Jahren zum letzten Male)von hervorgehoben. Man könnte nur etwa die Frage in der Branntweinsteuerfraae worüber die vereiniate dreiüia t «^1

sich reden gemacht. Damals beanspruchte Napoleon III. aufwerfen, ob denn nicht durch Eroberung des Herzog-! staatsrechtliche und volkswirtschaftliche Kommission ihre in Deutfck flnrirmrrt m JranjD^en C,t6a^n'

v°n deutscher tums Nassau das Haus Hohmzollern in alle Rech?e Arbeiten

©eite gab e§ ein kräftiges Nein. Em Knegsgewltter! des bis dahin regierenden Fürstenhauses eingetreten erftatter für den volkswirtschaftlichen Teil ist Frhr! wurde diese Nacbrickt hnn finhÄa X'h f" « S »,m «w M - H FS-,. Bt-m-rck N nun ab« im N°rdd-utfch°» «. P-,-bühl-r. für d- |ÄÄS Dr. ® [ S fc

Kaiserthron hinwegzufegen. Seitdem hat man von Preußen nicht auch auf die Souveränetät über Luxem-! daß dieBezirksoffiziere" zu den Bezirksfeldwebeln! ^stbahn entlassenroeiMie tf°A

", M°n 6eue l«nn d>- Siijemtager A»gil,genh-i, 6ei einem T-de der Mannschaften. Sillenfüünmg ie.) stehen die Se. erlitten ha

fc* taÄ Z ÄÄS ? « -a°m noch werden f das ge. zirl-asftjie" wie die srühsren^LandLh°-LlM<t. d ch auf

»Lügen $1,,, kfl.T gl" L LV '» | sich«-. f-. «° und Antzgen, Meldungen | Uni«*.

"t.ast Prinzessin «ilhelmine. die Erbin der herein sagen, d-h ein Linmischu

holländischen Krone, ist, ganz abgesehen davon, daß Ängsten Erfolg haben würde.

bnn Snm mala» »ff ... Oft. ____1 r < fi«, r , I - '

«reßakte vom 9. Juni 1815, in dem belgisch-nieder­

ländischen Vertrage vom 19. April 1830, wie in rant einem am 27. Juni 1830 zwischen dem König der

.Riederlande und dem Herzog 'von Naffau abge=

Mossenen Vertrage, und endlich im Artikel be§_tult |U|Ult uuiy ieinem «leoerjuiammentritt Sonboner Vertrages vom 11 Mai 1867, m welchem zugehen. Dem Vernehmen nach war die jüngste Reise

- W: "®ie Souveranetatsrechte des Königs der des preußischen Finanzministers nach Varzin vorzngs-

»nm.. °?si"L äU siebern und zu phantasieren, armen Verwandten und der wohlhabenden Tochter zurück und mit übertriebener Ewvsindlickkeit ivrack

Roman ^°rl Hartmann.Plön. Die Krankheit destVaters ltcß LrSbcth fast den eigenenIaufgebaut hatte, wo Lisbeth selbst das Band zer.Ier vor sich hin:Ich bin ein Stuäaeftoffner'* $

(Fortsetzung.) Schmerz in b-r Brust vergessen. schnitten, das fie von Jugend auf mit ihm verbunden Er fuhr mit den andern nach MMaaeu zurück

Johann Hinrich Steffens hatte, als 7rv!mPftrde er 2 äußerlich ruhig aber^man lab eslfimtt Sff' JT** hetma8AtiK % er toar °«ch nicht auf gefordert worden, zu bleiben'

geschleudert wurde beim 2Iuftor/aen OnhfTa L.t XL ro°r= ""veriich ruytg, aber man sah es ihm doch nicht wieder zu heilen vermochte. Es war ihm, als Die Hochzcitsaäste hatten sich entfernt das Wirts- "«eSÄLtarnlÄ --

her Stirn erhalten Die ersten Leute die I m *. »r- , . tP* Mittwoch verließ er das I durch die Fenster in das Haus hineinsehen, wo er I noch Reimer? Schwiegereltern und die Verwandten

Dorfe Hellenborn' bei der BrandMtte aulan-ten ?, wollen Tage abreisen früher sich eingebildet, einen berechtigten Platz zu aus Kiel, der Zimmermann Müller und sein" beiden

fab. d-n (ÄÄFlÄ S n teU"? ÄS8 S n K "Wftf«--. M- «n,.lhei,.n «S Md m-s

ibn in ein kleines Nebenaedände nielckies dirnn IL.0» , lorioern^ eite te noch. Trotz der Bitten «nichts besaß, aber man hatte ihn seine Armut btsl damit zusawmenhina, wurden treu berietet Als

Feuer der brennenden Müble und Sck^rne nick,t s>- 11 ä ^^ch aufzuschieben, trotz I dahin nicht fühlen lassen. Sie war ihm daher auch I jemand die Bemerkung machte daß fetzt in 'lanaer

Ml äÄ? l'L-l A° drn-.»d g-m-s-n 2-tz< -m»f-ud -r dl- ganz- Seit-Me lustig WtÄlJÄtaK

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Ät »Jr?Äb JlVKeAw Sfübr schwach^u^n^ daukba? und'wÄde^^ tiVnemLü^aSmo ehe Sttlle^u »halteV

Stirn und den stchtbaren furchtbaren Seeleu^ckme^ Wee^ll Iicben ^°" nicht verantworten! erhalten, wenn er in der Familie bliebe, die früher .Hier ist ja vorläufig nichts für mich zu thun

der unersetzbare Verlust?eS ihm anvnttaut n ms ößt°" mcn ®tr Hnterroc98 k-imat sein alles war. Zu di-s-u Gedanken es ist überdies längst mein Wunsch gewestn in die

Schatzes ihm bereitete. anverrrauren ziufrovn war er am Nachmittage und auf der Hochzert noch Fremde zu gehen, mau fleht etwas Neues und lernt

Auch der Geistliche des Dors,« snrt»nr»«., 0tn ben!t,Ir Steffens,ober gar nicht gekommen. Da wurde er zuerst von lieber- habet.*

erschienen, und bot d^em Müllers? er 3« Ätfe ^o, *ch "schung und Erstaunen erfaßt, dann beherrschten ihnDiesen Wunsch habe ich noch nie von Dir ge-

bleiben könne der I ^nfttttdg tterben, wenn ich länger bleiben Acrger und Eifersucht, zuletzt die heißen Getränke. hört> erwiderte Reimer, ,und aufrtotia aefaat «

k«ink» Zustand zu weit se?Qu?rti^ÄeA?r Wasche unsere Kleider, alles bis auf Erst nachdem der Brand der Mühle alle Wein- und setzt mich in Erstaunen." $ 9 8 8 ,

80Ä ;ür wonach Hambmg, w? Vdie^Nach?^ anfTem *

^ü wurde nach dem nächsten Arzt geschickt. ^"!wär"/dteser'9s^-^n^"«,""m^^ bc? Qni)e[n V^tz. Sonst toäre,er der ErsteIJahre und werde etwas bequem. Ich habe in der

o, Dieser kam ins Sßaftnraf irfiinfe hiJ dieser schreckliche Augenblick erst vorüber! ! gewesen, der neben iynt niederkniet wäre, der seine! Regel mehrere Bauten zu gleicher Zeit, teils für

^lhte und verordnete Eisumschläge- Eis konnte man! ^Oknt hC.t m°5ter 5^' l Wunde untersucht, gereinigt und verbunden hätte I andere, teils solche, die ich aus gleicher Spekulation ins

^vwlich für Kranke m ieber Mt8 mia htm maem» L-.kS. ^un rL. ber ^mutle Vetter der war der Verwundete nicht fern Onkel, fein zweiter Leben rufe und hinterher verkaufe. Die Villa in

M Schloffes holen 3 °U§ be Eiskeller hübschen Lisbe b, kam sich vor, als wenn er gar nicht Vater? Das war plötzlich alles ganz anders ge. Düsternbrook, die ich augenblB be»Xe tft attS

Treu wachten Gattin und Tochter bei dem Müller § ?A* ?sbÖre\ ®elt. ®Dn^a8' ®orbt- DaS nächste Recht zur Hülfe gebührte nicht ein Gebäude, das ich auf Spekulation gebaut

qren saiim unv Lochter bet dem Muller,Iwo Johann Hinrich eine Scheidewand zwischen dem!ihm, sondern der Frau, seiuen Kindern. Er blieb>und verkaufen werde, sobald mir ein anständiger