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Marburg, Sonnabend, 6. August 1887.
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»ur vom Abgrund gerettet werde! um sich an der Leinwand zu erfreuen, eS hatte mit- gefällig?« Ä S 5:fur etne AHe, .und wenn sie noch so süß unter auch einen anderen Zweck. Herr Runkel, der " ' 1< y ?are, meine ganze Zukunft zum Ovier brinaen? Ft* I nie diele« @nhin.H ..„r...
Anzeigen nimmt entgegn» die Expedition d. Blattes: sowie d.Annoncen-Bureaux von Haasenstein undVogler in Frankfurt a. M-, Caffey Magdeburg und Wien; Rudolf Messe in Frankfurt a. M., Berlin.München und Köln; G- L. Daube und Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover u. Paris
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Geln- 387.
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I "§te Ulachen mich ja ordentlich neugierig, Herr von Larsen," sagte Vater Runkel, ging zu seinem
I Pult, stellte die Quittung aus und überreichte sie Idem Verwalter. Darauf rückte er einen Stuhl bis I dicht an des Letzteren Sitz und beide Hände auf das Kuie legend, sprach er in einem gemütlichen Tone:
I „Nu man los!"
L, »3ch muß Sie vorher fragen, Herr Runkel, ob I Sie im Stande find, unbedingt zu schweigen?" L "Na, gewiß, wenn ich nichts sagen will, aus mir l holt Keiner was raus."
„Es handelt sich hier um ein tiefes Geheimnis, wovon bis zu diesem Augenblick nur ich ganz allein I Kenntnis habe. Ehe ich Ihnen dasselbe mitteile, muffen Sie mir mit einem Handschlag die Versicherung geben, daß Sie es keinem Menschen verraten wollen, Iden Fall ausgenommen, wo wir, nach vorheriger ge. meinschaftlicher Beratung, eS zu unferm Vorteil für zweckmäßig erachten."
I „Hier haben Sie meine Hand, was ich verspreche.
I halte ich auch."
„So hören Sie!" fuhr der Verwalter fort, nach, dem er die dargebotene große Rechte des Herrn Runkel ergriffen und gedrückt. „Sie wissen, daß der Baron v. Raukeudorf, der in jüngeren Jahren ein wilder, jähzorniger Herr war, schon vor längerer Zeit feine einzige Tochter, weil sie einen Bürgerlichen liebte und nicht von ihm »lassen wollte, verstoßen und enterbt und seine Nichte, die Fran v. SonnS, testamentarisch zur Universalerbin eingesetzt hatte. Wenn es ans Sterben geht, kommt aber gewöhnlich die Reue; fie kehrte auch bei ihm ein, und so machte er wenige Stunden vor seinem Ende ein zweites Testament. Hiernach wurde Frau v. Sonos gänzlich ausgeschlossen und sollte nur eine Pension, die rechtmäßige Tochter dagegen alles erhalten."
Herr v. Larsen erzählte nun dem gespannt Zu, hörenden nicht allein seine Beteiligung an der Testa, mentsunterschrist und die näheren Umstände, die da. mit zusammenhingen, sondern auch die uns bekannten
i l. Roburit, Sekurit u. s. w. spielten damals in der Presse eine hervorragende Rolle. Es dürfte nicht ohne Interesse sein, zu erfahren, daß auch bei uns mit diesen Sprengmitteln seit mehr als einem Safjre eingehende Versuche gemacht worden sind, aber | allerdings zu friedlichen, die Sicherung des Menschenlebens vielmehr fördernden Zwecken. Die preußische Bergwerkverwaltung hat bereits im vorigen Jahre an verschiedenen Orten, u. a. auf einigen Gruben ber Vereinigungs-Gesellschaft im Wurm-Reviere, mit den zum Ersätze des Schwarzpulvers bei der Kohlengewinnung in Schlagwetter - Gruben vorgeschlagenen neuen Sprengstoffen, insbesondere mit Sekurit, Kar- bonit und Roburit, eingehende Versuche angestellt, welche namentlich die Gefahrlosigkeit und gute Spreng- I Wirkung der beiden letztgenannten Stoffe festgestellt I haben. Auch auf mehreren Steinkohlengruben im Oberbergamtsbezirke Dortmund ist Roburit versuchs- I weise zur Verwendung gelangt. Es ergab sich hierbei, I baß zur Erzielung der gleichen Leistung etwa die I Hälfte der bei Benutzung von Schwarzpulver üblichen Spreugstoffinenge auSreichte und daß auch der Stück- I kohlen fall befriedigend war. Die Verbrennungsgase I sind durch Geruch nicht wahrnehmbar und verursachen keinerlei Atmungsbeschwerden, so daß der Ort sofort nach dem Wegthun der Schüsse wieder betteten werden kann. Nach dem übereinstimmenden Ergebnisse aller Versuche zeigten die Roburit - Schüsse keine Flammen und erweisen sich selbst bei gleichzeitiger Gegenwart von Schlagwettern (1 Prozent) und Kohlenstaub als I bälllg gefahrlos. Der Robunt ist von schmutziggelber Mrbe und hat ein griesartiges Korn. Offen ange- zundet ober auch löffelweise in ein hellbrennenbes Schimebefeuer geworfen, verbrennt er ohne Explosion. Aach unter bem Hammer ist er sehr schwer zur Explosion zu bringen, so baß angeblich Versager ohne Gefahr angebohrt werben können. Nur burch Schlag- Hütchen erfolgt Zünbung, boch ist auch in biefem F^e bie Zahl ber Versager verhältnismäßig groß — etwa 5 Prozent. Als wesentlicher Uebelstanb bes
I Roburits wirb neben bem hohen Preise von etwa 12 Mark für 1 Kgr. bie große Empfindlichkeit gegen Feuchtigkeit und Wärme angeführt, indem er dabei leicht zerstießt und jedenfalls auch an Entzündlichkeit und Kraft einbüßt. — Bei den in Neunkirchen angestellten Versuchen mit Sprengstoffen hat gleichfalls der Roburit sich im ganzen als günstig erwiesen und durch besondere Eigenschaften namentlich die beiden anderen obengenannten Stoffe übertroffen. Kinetik ift nach den Resultaten jener Untersuchungen wegen des Gehaltes an chlorsaurem Kali sehr gefährlich und die Nachschwaden bewirken Erbrechen; bei Sekurit riechen letztere nach bitteren Mandeln, scheinen indessen erträglich zu sein, über Roburit aber wirb berichtet, büß die Nachschwaben sogar aromatisch riechen und nicht unangenehm sind. Die Versuche werden unter rnög- llchst ungünstigen Verhältnissen weiter fortgesetzt werden.
rlcilung Garte« Oktober [368!
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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburtz und Kirchhain.
®ri'#b'tTpn Warft 21. — Redaktion. Druck und Setlag von Joh. Ang. »och.
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löblichen Zwecke gebient haben. Zum Ueberfluß ist nicht zu übersehen, daß die indischen Völker eine eigene
HrsSeint täglich außer an Verklagen nach Sonn- und «vertagen. — Quartal- »donnements-Preis bei der Srvedition 2*/t Mk., bei . Postämter 2 M. 50 «fg. (erd. Bestellgeld). ' «ksertiouSgebühr für die
F' «ipaltene Zeile 10 Pfg.,
J feflatnen für die Zelle
25 Pfg.
fo wie fn anber8, t4) muß. Runkel erwartet mich I Raum war, auch nie auf verdächtige Gedanken ge-I auf einen weiten etwas allmodischeu Lehnsessel nieder' Loch rechtteitta^ottrukönnmn E dem letzten Zuge kommen war, ahnte nicht, daß eine Spanische Wand, „Haben Sie schon Einkäufe gemacht?' fragte ßarfrns Hf f « n ?Ut Leinwand überzogenen Rahmen be. Runkel und wies mit der Hand auf das Packet.»
Faltt^ a"? ^cht, anf bem vorhin tiefe, sorgenvolle stand, eigentlich gar keine Wand sei und daß man in „Das da ist der Gegenstand unsers Handels * fitiDonnen6 “9«^' «ahm “feinen Ä5" A^brack diesem Kabinet jedes Wort hören könne, das im entgegnete der Verwalter und legte die Hand auf den hinunter” n.b ha H, ” ? Hut, ging zum Will Komptoir gesprochen wurde. Aber Frau Runkel wußte I Kasten.
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l»8lerl! lot bem «s W« StöttenteiB Mögt üle-eletbe gewfelt, 10000 Mk.' zu mizeichllkn, bie Sachen^lieg"u so
ReLt« bhn^t^rar k ' I rveckvolleS Unternehmen geworden. In den daß ich diesmal keinen Groschen für att meine Mühe
.Nichts vorn Flur ^befand sich d°S sogenannte etzten Tagen, seit der Verlobung ihrer Laura mit erhalte."
Iame«,tu-r be8 Hausherrn, ein- ursprünglich sehr I dem Theologen Blinker, war Frau Runkel häufiger I „Ah, das thut mir leid Sie sind ein fo koulanter gg ÄL8Ö°QnÄtabnefirflebteU? war Sp-utsch- in dieses Kabinet getreten; zu ihrer Freude hatte sie ME, ich göE Jhneu wttkttch kon ganzem'Herze» fiabtnet6 ftiefe Me bis letzt noch nichts vernommen, was gegen die streugste einen kleinen Nebenverdienst.
daore« J" ,£P bie Schlafstube des Runkelschen Ehe-1 geschäftliche Moral verstoßen hatte. I „Schreiben Sie, bitte, sogleich die Quittuna wir
bimhen ^.burch eine Flugelthur unt ihm ver-1 Herr Runkel, nachdem er vom Fenster seines I können dann nachher um so ungestörter unser neues I feine Ne-M^'v Zuiischeu Komptoir und Kabinet war I Komptoirs aus gesehen, wer aus der vor dem Hause I Geschäft besprechen, das Ihre ganze Aufmerksamkeit! Wnt VerbiudunaZeiLetztereS war früher die Kinder, j haltenden Droschke stieg, kam dem Verwalter bis vor in Auspruch nehmra wird/' »ufmerriamkeit
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Untat anan Dache. ftube geroefen, seitbem aber die Tochter erwachsen bie Hausthür entgegen unb geleitete Letzteren mit
Roman von Karl Hartmann-Plön. und ihre eigene» Zimmer bekommen, war es in eine Iuntertäniger Freundlichkeit in fein Arbeitszimmer (Fortsetzung.) I sogeuannte Schrankstube umgewandelt. Zwei Kleider-1 „Habe lauge nicht die Ehre gehabt Herr von
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Ä MnVsa wich günstiger Soll ich nocheinmal Es kam in dieses Stübchen nur Frau Runkel, „Jch war j?nochvorftchS Woche!" hier ‘
g_,Ar. hinausgehen? Unmöglich! Ein schriftliches zu bereu stillen Vergnügungen eS gehörte, die Leinen-1 „Sechs Wochen sind eine lanae 3eit was kann
ß t - XKrTa^"2a Eam ich auch nicht - schränk- zu öffnen, sich auf einen Stuhl u setzen und in s'L Wochen nicht alles pa Ll- '
Ä eS Beffer 1 l'ÄÄ'Ä ö» bettachttn. Dieser zählt- nur nach „Da haben Sie Recht, ja, w!s kann nicht in!
-^ geriebener -kuck? Sh m?» in f Atzenden, »nd fedeS Dutzend war mit einem roten einem Tage, in einer Stunde passieren, und e8 ift in
bänM.rCb rc,rf?n k k“b“geschaffen zum Unter-1 Band zusammengebunden, an dem ein Zettel hing, I dieser kurzen Zeit etwas Außerordentliches naffiert I Sft er , rabf*-Tb!enCni. Uimmermehr worauf geschrieben stand, was es enthielt, Tisch- oder und deshalb komme ich zu Ihnen, Herr Runkel« 1 H d«H°°d, es mag Bettzeug, die Länge und Breite und der dafür be- „Ad, ein neues Geschäft?9 $
fuhr „"for? "die Dick m>ck fa?b»n M??» Pr«s. Diese allmalig zusammengekauften Schätze „Ja, und ein glänzendes, wenn es gut ausfällt.»
behand^lt°"en''Sieg^davonttaara^und^mst e"iner^llil^ I 8U bcn äutünfti9en Aussteuern I Vortrefflich, Sie kennen mich, ich bin der Mann,
Itonjcfdjratt werden? Meinetwege», was kümmert! 6 Aber^nich't immer saß Fran Runkel bloS hier,IScen™^ nicht9P?a?n?hmen?^L Glas Wein
m ,, . , , H/r tt.^ I bei weitem schwierigeren Wege zu Lande. Mit zäher I Befähigung auf Grund seminaristischer Vorbildung als I machen.
Rußland hat infolge des neunen, mit den Eng-1 Ausdauer führt es im Herzen Asiens den schwierigsten genügend erachtet. Aus Anlaß eines besonderen Falles' ländern vollzogenen Grenzverttages einen Vorteil über Teil feines politischen Programmes durch; von Strecke ist nun, wie ber „Voss. Ztg.- mitgeteilt wirb, seitens
Englanb errungen, besten schwerwiegenbe Bebeutung zu Strecke, von Laub zu Laub bahnt es sich ben bes Kultusministers neuerbings bie Entscheidung geb'- spatere Entwicklung der afghanischen Angelegen- Weg durch bie unbekanntesten und gefährlichsten Ge- ttoffen, baß eine Aenberung in ben erwähnten Ver-
heiien m helles Licht stellen wirb. Mit orientalischer I biete bes großen Kontinents, baut es bie Straßen, I hältniffen nicht herbeigeführt worben sei burch bie
Schlauheit hat Rußland ben Handel um Chodschah-1 legt bie eisernen Schienen, welche bie zukünftige Rich-1 Einführung ber rebibierten Lehrpläne für bie höheren Sawh am dxus angeregt, um schließlich bas Weibe-Itung bes russischen Hanbels unb des russischen Ein-1 Schulen vom 27. Mai 1882. Es folgt barauS, so ”!$e' bbtvasserte Gebiet zwischen Murghab unbIflusses bezeichnen unb streckt bereits bie Hand nachIwirb in ber fraglichen Entscheidung ausgeführt, baß Chnfchk für seine turkomenstchen llnterthanen einzu-Ibem Schlüssel ber Hinterpforte zu Indiens Gefilden an ben höheren Bürgerschulen, abgesehen von ben humstn. Angeblich; in ber Wahrheit nur, um berlaus. Mit bem Besitz von Herat beginnt für Ruß- Lehrern im Nebenamt nur zwei Klassen von Lehrern Hanptstabt Herat von Asghansttan bis auf bie kurze I lanb ber letzte unb wichtigste Teil seines Programmes, I zugelassen sind: solche, welche bie Prüfung pro Entfernung von etwa acht bentschen Meilen näher zu «die Vorbereitungen zu seinem Felbzuge nach Jnbien. I facultate docendi bestauben, und solche, welche auf rucken unb , einen Keil m das nordwestliche Eckstuck I Daß es ben Russen gelingen werbe, mit ben Grunb seminaristischer Vorbilbung bie betreffenben,
von Afghanistan einzuschieben, dessen Sprengkraft seine! Afghanen fertig zu werden, kann nicht zweifelhaft ihnen zugänglichen Prüfungen bestanden haben. Es Wirkung spater nicht verfehlen wwd. Man begreift I fein. Die russische Armee hat im Kampfe mit wilden macht dabei keinen Unterschieb, ob bie seminaristisch md)t,-®te es bie Engländer über sich gewinnen konnten, I Bergvölkern unb mit ben Bewohnern der asiatischen I gebildeten Lehrer auch die Qualifikation als Mittel- den Rusten die Thore von Herat zu öffnen. Ruß-1 Steppen hinlängliche Erfahrungen gesammelt. An I schullehrer erworben haben unb pro rectoratu qe=
- -)at "''t kluger Berechnung seine strategische gettenen asiatischen Bunbesgenossen wttb es ben prüft sinb. Dieser ihrer Vorbilbung entsprechenb
Sttaste nach Herat über Penchch mitten durch das Russen nicht fehlen, beim ber Afghane ist von ben sinb bie Lehrer an höheren Bürgerschulen auch be-
Quellgebiet von Murghab, bis^zu dem füblichsten benachbarten Völkern gehaßt unb jeher Angriff auf züglich ber Gehälter in zwei Abteilungen zu scheiben,
Punk e Qhufchk vorgefchobra L-er nächste Vorstoß I ihre Freiheit unb Selbständigkeit würbe mit Freuden | und zwar so, baß die etatsrnäßig angestellten akabernisch
zu gelegener Zeit fuhrt Ulchebenüich bis nach Herat, begrüßt werben. Von europäischer Disziplin unb gebUbeten Lehrer einerseits unb bie seminaristisch ge-
Emir sich vergeblich anstrengen burfte, ben Tccktik haben die Afghanen zubern keine Ahnung unb! bilbeten Lehrer anbererseits in bei Regel für sich
ruststchen Heeressäulen elnen erfolgrachen Widerstand eine russische Armee würbe kaum auf bie Dauer! unter einander rangieren. In den Programmen der
stellen. Selbst die.^glische1 Hilfe dürfte einem ernstlichen Widerstande begegnen, schon aus höheren Bürgerschulen sollen nach dem Dirigenten die
äu kommen und den Rusfra höchstens die er- dem einfachen Grunde, weil ber Afghane in dem beiden Abteilungen von Lehrern nach einander und m^Miefttr Äst m',t ^'^^ ^^^'sta^ Ruffen das krästigsteWerkzeug seiner eigenen Rachegefühle innerhalb jeder Abteilung bie einzelnen in ber Reihen-
1 owT Gerade gegen den gemeinsamen britischen Feind erkennt. Sein folge, welche sie im E^t einnehmen, aufgeführt werben,
letzigen Greuzeiuigung scheint das Urteil trifft nut dem ber übrigen Völker Asiens zu-1Wo bisher an einzelnen höheren Bürgerschulen Ele- kur allemal besegelt zu fein, fam.nen, wie es das bekannte Sprichwort: „Besser mentar- unb Mittelschullehrern besondere Vergünsti-
11 d/u Muffen die Thore der StabL lein Schlag des Rusten, als ein Geschenk des Eng-!gungen, welche von den vorstehend ausgeführten Normen nirMä V rU ^Eroberungssucht unttrscheidet fich in I länders" deutlich genug ausspricht. Die Russen wissen! abweichen, hinsichtlich bes Gehalts unb ber Stellung
6 bafib behaupten sehr genau, daß sie bei einem Einmarsch in Afghanistan innerhalb bes Lehrerkollegiums seitens ber Pattone
bA ö“ bem Stiftungsfahre der raglifch-ost- einer sympathischen Aufnahme gewiß sinb unb -oarten zugesichert sinb, soll es nach ber Entscheidung des
CftiSiraS^TeTretofiPn 9 lChQ?T^ 1SsÖe,16n-aattei b'^ Ereignisse ab, welche ihnen den Ministers sein Bewenden haben. In Zukunft sollen
A Lanbes ber Erde, m fried-1 Vorwand zur nächsten Grenzverletznng gestatten werben. I mbeß bei ber Regelung ber äußeren Verhältnisse ber
ii^er ÜBetfe vor sich gegangen fei Die allmähliche Daß biese Ereignisse sich nicht in Asien vollziehen Lehrer.an höheren Bürgerschulen bie angebeuteten
m Deutsches Reich. Anfangs nächster Woche hier eintreffen. Der Fiuanz-
.../ -------------o-1 Berlin, 4. Ang. Der preußische Gesanbte beim I Minister Herr v. Schott war in ben lebten Tauen
a Kuttur besaßen und nur das große Unrecht Vatikan, v. Schlözer, ber sich nach kurzem Aufenthalt bei ihm in Varzin, bagegen bestätigt sich nicht das
kdttabi imnehcfH b"'. .Ie 'hrer Schätze vor dem I in Wien am 2. August nach Breslau begeben hatte,! Gerücht von einem Besuche des ehemaligen italienischen OktübM ^^tenen Emdrmgling zu verschl-eßen. Die Mission, wird heute nachmittag von dort hier eintreffen, aber Ministers Grafen Robilant in Varzin; dasselbe ist
ro83g SnterfS1 s “L ber auch hier sich nur kurze Zeit aufhalten unb alsbald dadurch hervorgerufen, daß ein Neffe von ihm sich
[383 Wafferfttaße unter dem Schutze femer schwimmenden zu seinen Verwandten nach Lübeck Weiterreisen. — besuchsweise hier aufhält — Herr v Schlöier ist 77^ Festungen zu verfolgen keine Bedenken trug, hatte In bezug auf bie höheren Bürgerschulen ber preußi- heute nachmittag hier eingettoffen aber ohne ben
einen sehr grafbaren Hintergrund. Es galt, ben scheu Monarchie war bereits burch einen Erlaß des Nuntius Galimberti. $
Welthandel auf dem bequemsten Wege an sich zu Kultusministers vom Jahre 1878 verfügt worden, — Als zu Anfang dieses Jahres die Bettebunaen re tzen, die Bewohner ber fremden ^nseln unb Küsten- daß an dieser Klasse von Schulen außer dem Diri- Deuffchlands zu Frantteich jeden Tag zu zerreißen
f britischen Allmacht zu genten derselben mindestens die Hälfte ber Lehrer brohten, suchten bie Melbungen aus VZ uns
Felbe rn ^mlaaen Konkurrenz aus dem akademische Bildung besitzen unb bie Prüfung für bas namentlich burch Ankünbigung9 neuer Sprengmittel,
ffinp «MifirfiP ( B k . I höhere Lehramt bestauben haben müsse. Für bie mit benen unser Heer beim Eintritte in französisches
g ^ ^e Mission verfolgt Rußlanb auf bemanbere Hälfte ber Lehrer warb ber Nachweis ber^Gebiet sofort vernichtet werben würbe, gruseln zu
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