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Marburg, Sonntag, 24. Juli 1887.
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Illustriertes Sountagsblatt.
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XXII. Jahrgang
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Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte», sowie d.Annoncen-Bureanx von Haasensteiu undVogler in Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wien; Rudolf Moste in Franlfurt a. SH., Berlin.München und ÄBIn; ®. L. Daube und Eo. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover u. Paris
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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg imb Kirchhain.
Ervedttion Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. »och.
Erscheint tLglich außer an vertragen nach Sonn» und Kvertagen. — Quartal- onnementS-PreiS bei der
Expedition 2*/t Mk.. bei dm Postämter 2 Mk 50 Pfg. (erd. Bestellgeld). JnfertiouSgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., mellamen für die Zeile 25 Pfg.
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Unter emem Dache. I verloren! So entspringt seine Zurückhaltung nur
Roman von Karl Hartmann-Plön. >a»S diesem Argwohns"
(Fortsetzung.) I „Wenn eS nun aber der nicht wäre," sagte Amanda.
t , Nachdruck verboten. I »Der ist es, verlassen Sie stch darauf, Fräulein
"W°s sollte denn das sein?" sagte Hans und! Ätzer, kein anderer, ich habe Scharfblick genug, um
dachte im Stillen: »Dies Gespräch wird so absichtlich «hierüber nicht im Zweifel zu sein." 8
eiugelestet, daß es eine» bestimmten Zweck haben muß." I .Aber, Herr v. Bela —"
O das nur selbst genau wüßte; ich ge. Hans erhob sich und sagte: „Sie würden mir eine
»eße im Allgemeinen das Verttaueu der gnädigen I Gefälligkeit erzeigen, wenn Sie einmal uachsähen, ob Frau, abn hierüber schweigt sie hartnäckig." Frau v. SonnS noch nicht mit ihrer Toilette fertig »3<b habe Frau von Sonns doch stets nur heiter list, meine Zeit ist leider sehr gemessen." 9 61 e »it.it. o». , „ _ , I „Sehr gern, ich möchte Ihnen nur noch vorher
.Sie weiß ihr Leiden auch vor aller Welt zu «sagen —" w y
»eibetgen. Es ist geistiger Natur, seelischer — wir sind „Daß ich mich in bezug auf Flamming irre? — Itt unter uns — ich bin überzeugt, ihr Herz ist krank." I Büte, brechen wir das Gespräch ab!"
®RiUIakubeB!' « . L Aan8 sprach die letzten Worte sehr entschieden, so
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,e»nta Sie ®<rr ». Bela, bas »Ich, schon selbst!sagt.: „Dl"Slge"®an”Se6/pgUyi”erStaS? *taUÄanb.en b®benF Als wenige Augenblicke später Fran von Sonns
.Richtig," dachte Hans, .das Fräulein ist als! zwischen den Portieren sichtbar wurde, da crging es Pionier vorausgeschickt." Laut sagte er: .Ganz recht, Hans wie jedesmal noch, wenn er sie aufs Neue t<b babe etofl8 gemerkt." l wiedersah, er mußte über die wunderbare Schönheit "g, Z, c. r „ I dieser Frau unwillkürlich erstaunen. Und schön, be.
» »"hast für Herrn v. Flamming! sonders schön war sie heute. Auf ihren Wangen war
* t h bieft erhöhter Röte zurückgeblieben, womst
»öUt Herrn v. Flamming? ! vorhin die Erregung sie gefärbt, die großen danklen
bt^""bliH gegen ihn und «Augen schimmerten feucht, ebenfalls eia Ueberbleibsel ^rzugt ihn sichtlich vor andern, das werde» Sie der vergofleue» Thränen, das glänzend schwarze Haar tr ,b. » HZ-x.u -«. , «war von der majestätischen Sttrn zurückgestrichen und
dachte das Fräulein. I ergoß sich, nur leicht durch ein purpurrotes Band an<b bte H^chrrrn im Nebenzimmer verbunden, iu mächtiger Fülle über Nacken «nd Rücken ”e m>Ti x. .. l bis wett über die Taille hinab. Ein duftiges Sommer.
-Mein Geschmack wäre dieser Herr uun allerdings kleid mit durchsichtigem Stoff, mit eingewebten roten W, fuhr Hans fort, „aber die Frauen haben oft I Granatblüthen umwallte die hohe junonische Gestatt nuen ganz ander», als wir Männer." und als einziger Schmuck steckte vor der BrM eine
.Er sucht ihn herabzusetzen," flüsterte Fra» von «große dnnkelrote Rose. U
bÄ “”be5“ 3‘“>ntr j-deS Wort hörte, Ein geringer Wiederschein des Erstaunens mochte
**a8 ist Eifersucht! Oh, dann ist noch nicht alles | nun wohl aus Hans v. Belas Gesicht bemerkbar ge.
0loub£ 'tnen Lustigen „Herr v. Flamming; er sagte mir selbst vorhin, Eindruck, durch ihre Erscheinung hervorgerufeu, auf! daß er Ihnen noch heute Mittag seine Aufwartung einem Antlitz zu bemerke», unt> ftoh darüber trat «mache» würde. Sie finde» also, verehrte Koufine," inir?? ß5die»,<8to08ret etwas «fügte Haus mit einem wirklich ironischen Beiklang
£!?ben 2®£ Reihen blendend weißer I hinzu, „für meine geringe Person einen so vollgültige» eutgegen, und ihm die Hand I Ersatz, daß Sie unzweifelhaft etue» höchst interessanten reichend sagte ste. «Zag verleben werden."
„Habe ich den Flüchtling endlich wieder? War! Nichts verführt mehr zu irgend einer Annahme, eS recht von Ihnen, Kousin, zwei ganze Tage fortzn-1 als der Wunsch, fie möge sich bestätigen. Frau von bleiben, um jetzt, wie ich höre, mir mit gemessener! Sonns wünschte, Haus möge eifersüchtig sein, was Zett zu nahe»? Sie find doch hoffentlich nicht ge. immerhin als Beweis seiner Liebe aufzufaffen sei» kommen, lieber Vetter, mir zu sagen, daß Sie meine würde, und die Erfüllung dieses Wunsches erblickte Einladung zum Diner nicht annehmen können?" Ist« nun in den soeben gehörten, mit besonderer Be,
»Leider befinde ich mich in der Lage —" I tonung gesprochenen Worten, die ihr eine wettere Be-
„Also doch! Und was hält Sie ab?" I £$*8U”fl [eine mutmaßliche Eifersucht gaben. „Es ist abermals eine Tour mtt den allen Herren I Abartig fuhren ihr in diesem Augenblick zwei Fragen der Teutonia verabredet." 6 durch den Kopf: Sollte fie dieselbe durch ein Wort,
„Oh, diese unausstehlichen alte» Herren! Haben verscheuchen,
le noch nicht genug? Warum reifen sie nicht in ihre I ob€rftBe' ”nbr * Lbr 8U8, t 5rxbte-21ebe' nD$ etwas Heimat zurück? Nun habe ich mich ans angenehmeI}X T etn«S°“0*r! tocI<^ Sg.*- "d »Mi Mt d-»r»,
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J)ier*efenf?rafteitl” Jtavbt^or?,“^ und ent. „Das muß ihm der Neid lasst»."
ri to2bl Ukiffend, daß Gabriele mit Hans! „Den Sie doch nicht spüren?"
00 sn f A au« .. . „ I „Warum ich nicht? Von ihm könnte ich lernen,
„®in .uugenehmer Besuch steht Ihnen jedenfalls! mir die Gunst der Frauen zu verschaffen."
eU8la9tcuä8 ,,, .1 „Und Sie glauben sich baar dieser Kunst?"
Fran v. Sonns sah den Sprecher überrascht an und | ,Lch spreche aus Erfahrung."
ragte: „Gnädige Frau ? Bin ich Ihre Base nicht mehr ?" I „Bedauernswerter Man»!"
„ Zehrte Koufine/' erwiderte „Doch ich bitte, mich zn entschuldigen, ich muß fort!"
er lächelnd, „ich schätze mich glücklich, eine so schone! «Letzt schon? Noch eine Frage, Koustn - ich
a 8^ » 8 C* » r _ . , t I weiß, Sie lieben Flamming nicht—, lehnen Sie
H°us vatte es ohne Ironie gesagt, »nd wieder meine Einladnng ab, weil Sie auch ihn hier i» treffen ernhigt durch den Ton nnd die Schmeichelei, fragte «glaubten?" "
; u rr t , J „Bestimmt Nicht. Ich versichere Ihnen, daß ich „U»d wer ist Deriemge, dessen angenehmen Besuch I mich von der Tour nicht ausschließen kann."
Sie mir in Ansficht stellten?" | „Sehe ich Sie denn morgen?"
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?Srne?erfr9t Rückempfang der I sie gegen die vom 21. Februar hält. Damals erhielt
Einlagen erklärt tz 15 der Lparkasse-Ordnung bte bet Protestler KablS 8281, der deutschfreundliche Produktion de» Buchs für genügend. Unter der Bewerber Petri 6807 Stimmen Diesmal hat also Ueberfchrtst .Verlorene Bücher" bestimmt jedoch § 16, offenbar ein großer Teil der Protestler nicht mehr daß auf bte Anzeige eines Einlegers von bem Ab-1 (beutschfeinblich) gewählt, was auf bie Richtigkeit ber besieg N^i> EE Buchs d-e Direktion der Anstalt Regierungspolitik in ben Reichslanben rückschließen beffen Verlust öffentlich bekannt machen unb ben läßt; ein Teil bürste sogar für Petti gestimmt haben SLnf QU?° n s - lET Ansprüche benn dieser unb Graf Moltke zusammen haben 7637 Nal Rnd m N ? b°^ °ber, wenn Stimmen erhalten, währenb am 2 l. Februar ben
dtchr Frist von emem Anbern Protestlern nur 6807 Stimmen gegenübergebracht probujiert wirb, bet Vorgang ber Gerichtsbehörbe werben konnten, obwohl bamals bestimmt ber letzte bänbl»?K? L ro. — Ehefrau bes Leber- Mann aufgeboten worben war. Da eineUnbesounen- hanblers St. ml Bautzen probuzlerte ber Sparkasse heit, die keine bösen Folgen gehabt hat, gern vergessen XtSTr T Tr" ? 8U Namen des Mannes wirb, so fei auch ben Führern der 1163 Unversöhn- 1 fJ ?U~Cr Emlage von I lichen verziehen, bie bas eine Verbimst für sich in
800 Mk. unb kunbigte bieselbe. Als der Ehemann I Anspruch nehmen können, ber Welt gezeigt zu haben, einige Tage spater ber Sparkasse ben Verlust seines daß ihrer nicht mehr sind 95989 Buches anzeigte, wurde ihm dieses mit der Auf-1
forderung mitgeteilt, weitere Schritte zu thun, widrigen- Ausland
faHg seiner Ehefrau gezahlt werde. Der Letzteren Bad Gastein, 22. Juli.' Nun sind bie ersten i|t am 17. April 1886 gegen Ausantwortung bes brei Tage seit bem Eiuttchen des deutschen Kaisers nebst ' at en6fPUmtU888bU^t ?inIa9e DOtÜber- iene drei ersten kritischen Tage, nach welchen neb,t Zmsen ausgezahlt worden. St. klagte nun im Vorjahr ein leichtes Unwohlsein ben Kaiser heim- gegen bte Stadtgeme,nbe auf Ausstellung unb Aus- suchte. Nicht Gasteiner Bäber waren es, welche vor hanbigung ewes Sparkaffenbuchs über 1800 Mk. I Jahresfrist bie bebauerliche Weubung herbeiführten, i ^dm Instanzen obsiegende auch nicht bie scharfe Alpenluft, fonbern bie schwüle
ÜS 5 S Jn be(r Stadtgemembe wurde vom Sommerhitze, welche der Kaiser unangenehm empfindet,
ruruckgewtesen, mbem es begründend Auch jetzt sendet bie Sonne ihre heißesten Strahlen
führte Der Berufungsrtchter macht bte Ent- ins Thal unb schon um 10 Uhr vormittags zeigte
tchetbung bes Streitverhaltntsses mit Recht von ber bie Quecksilbersäule 22 Grab, boch haben wir in ben
hrX‘‘ai“n8^ ob bct. § l6 ber ©parbOrbn. auf Nachmittagsstunbm seit einer Woche fast täglich « m ato?rnttoeng«n9 bklaht bteselbe, mdem vorübergehende Regenschauer, welche keine drückende
et ausfuhrt. Wenn auch m der Ueberschnft diefes Atmosphäre aufkommen lassen. Auf diesen günstigen Paragraphen nur von verlorenen" Büchern, dem Witterungszustand führt die ärztliche Umgebung des Red?iP an’?r* dou solchen bte Kaisers dessen ausgezeichnetes Wohlbefinden zurück;
Rede fei, welche dem Einleger durch dritte Personen die Aerzte sind auch ber Ansicht, baß ber Zustand »eggenommen |eten, so gebe doch der Zweck und des Kaisers, seitdem er Berlin verlassen hat, sich Inhalt dieser Bestimmung unzweideutig an die Hand, zusehends gebessert habe. Um 10 Uhr unternahm
6eri0tCnc" r Qb^nbcn gekommenen) der Kaiser seine gewöhnliche Morgenspazierfahrt nach Buchern alle ®tqentgen verstanden werden müssen, I Backstein. Für nachmittag 1 Uhr hat er seinen Besuch deren ^nhabung der Einleger auf irgend eine, vonI bei ber Gräfin Grunne angesagt. (Rr Z) unabhängige Weise verloren habe, Paris, 21. Juli. Was General Boulanger mit gleichviel, ob dabei die rechtswidrige Thatigkeit eines seinen Veröffentlichungen bezweckt, liegt klar auf ber 4'r 99bC e?br w ..... JW- Durch bie Behauptung, baß 94 Generäle ber
22.?u . Der Bezirksprastbent französischen Armee ihn aufgeforbert, aus ber Gesetz- 9°rn. U“tefr€lQ 1 l «r e ^nhwittschastlichen Kreis- lichkeit herauszutreten, will erbeweisen, baß die Armee verem auf, beffen Pra,,bent ber Reichstagsabgeorbnete auf seiner Seite fei, unb ein angebliches Zurückweisei, (Mbenberg i|t. — ^>e Hauptstadt des Reichslandes ber monarchistischen Anerbietungen für einen Staats- m l $ Entriffen unb wirb künftig streich soll den Gerüchten über ehrgeizige Plane, mit
™fSS9h bUs$ "Preten fein, der denen er sich trage, ein- für allemal den Mund ver-
aus hem Boden ber Thatsache des Frankfurter Frie- schließen. Wie es Übrigens möglich ist, daß eine ffrfnhmnM PVJ-573 abgegebenen Stimmen der Kundgebung von nicht weniger als 94 Generälen Ersatzwahl für Kabl« waren 7694 gültig unb von ganz geheim bleiben konnte, ist nicht recht verstänb- b.esen erhielt Herr Rechtsanwalt Dr. Petri 6474, lich, unb auch, wenn bie Herren ihm einzeln ihre ?^renb116^ den Feldmarschall GrafenMoltkeIErgebenheit versichert haben, werben sie wenigerbaut Protestpartei gab 2936 leere Zettel ab. bavon fein, jetzt öffentlich als staatsgefährliche Men-
Die Z'stern eychemen lehr beachtenswert, wenn man schen an ben Pranger gestellt zu werben Der
Für die Monate iHuguft undl। ländische Papiere ebenfalls gewähren, gleichsam nebenbei September neümen alle $Dftan=l l,‘;9eräm?lf rt,erben- Wegen dieser letzteren Kategorie mtf nrtHv. u allein aber wäre bas Reichsbankbircktorium wohl
trauen, aus Dem Lande die Land- nicht in so ungewöhnlicher Weise in Anspruch ge- postdoten, sowie in Kirchhain unsere worben. Ob man sich nun übrigens zu Ag---tm (Herr Buchbinder Rindt)
Bestellungen aus die I Maßnahmen, welche die Reichsbank vorbereitet, un-
I umgänglich waren, wenn die Regierung überhaupt
L^veryesstscye Zerrung wollte, daß man an den Ernst ihrer Austreibungs- mit deren Beiblätter Kampagne glaube. — Vor einiger Zeit ging bie eutaeaeu. I ^ÜC^r^t durch hiesige unb auch auswärtige Blätter,
cvi*. . u, I daß Professor Mackenzie für bie Behandlung des
Vestelluugeu sür hiestge Stadt I Kronprinzen 54 000 Mark liquidiert habe, woran
nehmen unsere Expedition und baui auch hier unb auch auswärts bie bezüglichen
itnfpTP tut Bemerkungen geknüpft worben sinb. Wie wir ganz
unsere Zermngstrager an. sicher erfahren, bezieht bieseSumme von 54000 Mk
Alceyrsachen Wünschen ent- sich jeboch nur auf bie beiben Reisen bes englischen sprechend, Haden wir auch ein
’f. I Honorar ist jedoch hierbei keineswegs inbegriffen, ’ -Hboilttcmcttt ANM Preise I sondern dem Ermessen der Höchsten Herrschaften über- von 20 Pfg. eingerichtet, Bestel-Ilaöeu. — Die „B. P. N." schreiben: Dem schwei- flttttTPTt UttfCT SRptfltmttTA hPÄ Np-1 zenschen Industrie- und Handelsdepartement vor-
mngen unier -Verfügung oes -oe- liegende Fachberichte ans den Kreisen ber bärtigen
träges werden stets von Montag I Gewerbevereine erkennen einen ber Hanptgrünbe für
an bei der Unterzeichneten entdbief sebe29i^eilbcr, beut^en Konkurrenz sowohl
gegengenommen und die Bettung i„ ^„„ 52 "
mit ihren Gratis-Beiblättern hier- auf welche neuerdings bei uns, unb zwar mit Recht, fitr frei ins ttmis rtpfipfprf «verstärktes Gewicht gelegt wirb. Die Fortbildungs-
fur Tret INS Haus geueferi. ! schulen unb die Errichtung vorzüglicher Fachbildungs
schulen hätten bem beutfchen Handwerk unb Gewerbe aufgeholfen und eine Stellung verschafft, bie zu über« Deutsches Reich. I wiuben im Konkurrenzkampf äußerst schwer falle
Berlin, 22. Juli. Das Gesetz, betreffenb die Auch i.n Hinblick auf bie Ausnutzung ber großen Anwenbung abgeänberter Reichsgesetze auf landes- und kleinen Hülfsmittel zur Absatzvermehrung, wie gesetzliche Angelegenheiten in Elsaß - Lothringen, ist Verkaufshallen, Musterlager, Ausstellungen Re'isenbe heute veröffentlicht worben. — Die .Nattonal-Ztg." wird bas beutsche Beispiel als ein mustergültiges melbet: Heute vormittag fand in ber Reichsbank eine I unb nachahmenswertes bezeichnet. __ Die , Kreuz-
Sitzung ber Interessenten bes erweiterten sogenannten Zeitung" berichtet mit Genugthming, ihre Aus- Preußen-Konsortiums statt, worin bie Abrechnung über sührungen über bie russischen Werte hätten auch im die neueste Emission der deusschen Rcichsanleihe zur Auslände gebührende Würdigung gefunden unb be- Vorlage gelangte unb ber Gewinn ber Beteiligten ruft sich auf Zuschriften aus Oesterreich unb Ungarn auf ca. /, Prozent angegeben wurde. — Das and— Dem „Deutschen Tageblatt" zufolge liegt es in gekündigte Schreiben des Fürsten Bismarck an das der Absicht des Generalpostmeisters Stephan bei der Reichsbank-Direktorium, betreffend die Aenderung der Berliner Zenttal-Postbehörde ein Büreau für fremde Belelhungsbedingungen für ausländische Werte, ist Sprachen zu errichten, in welchem alle zweifelhaften nunmehr erlassen worden und bie vergeblich bestrit- Fälle bei Korresponbenzen unb Postsendungen des tene Maßregel wird ohne Zweifel binnen kurzem in anders sprechenden Auslandes ihre Erlcdiauna sinden Kraft treten. Die Finanzwelt schmeichelt sich mit der «sollen.
Erwägung, daß bie Revision ber Lombarbierungs- — Eine für kommunale Sparkassen und für In- bebingungen sich nicht lediglich auf bie russischen Haber von Sparkassenbüchern wichtige Entscheibunq ist ' Papiere erstrecken, gegen biefe also nicht eine besondere I vom Reichsgericht, VI. Zivilsenat, durch Urteil vom 1 Gehässigkeit beweisen werde. Diese Hoffnung ist 5. Mai b. I., gefällt worben. Derselben liegt triigensch in jebem Punkte. Nachdem ber Anleihen- solgenber Fall zu Grunbe: Nach § 3 ber Sparkasse- frteg gegen Rußland einmal begonnen hat, soll aller- Ordnung für Bautzen vertritt bie Stadtgemeinde alle bingg mit ben Unsicherheiten, welche andere fremd-1 Verbindlichkeiten, welche ihre Sparkasse-Anstalt gemäß