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Akr. 167.

Marburg, Mittwoch, 20. Juli 1887.

XXII. Iuhrgailg.

»fchrmt tLgttch außer an Eytagen nach Sonn-und ^nementS-PrtiSbei der

L (excl. Bestellgeld). -Uertionsgebühr für bie Kpaltene Zeile 10 «fg-, Menten für die Zeile 25 Pfg.

GtllieUlhc Aitmg.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie d.Annoncen-Bureaux von Haasenstein undVoqler in Frankfurt a. SR., Castel, Biagdeburg und Wien: Rudolf Moffe in Frankfurt a. W., Berlin.München und Köln; G- L. Daube und Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover u. Paris

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg Md Kirchhain. - Illustriertes Sonntagsblatt.

SrrebttiMt Markt *21 Redaktion. Druck und Berlaq von Joh. Auq. Koch.

rektor »gis, Küche 'tigern >er 1.

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^gewerbliche Fachschulwesen in Preußen. I selben in kurzer Zeit anzueignen, immerhin doch nur! Königliche Hoheit, die Frau Prinzessin Wilhelm teil, zu Menschenmenge erwartet. In den Straßen der Stadt 51 den Kreisen unserer Groß- wie Kleimndustrie von geringem praktischen Werte sein dürften. deren Rechten der Prinz Devawongse seinen Platz war es zum Erdrücken voll. Die Häuser waren berricht fortgesetzt der dringende Wunsch, daß für das Der Staat hat nun allerdings für diese höheren hatte und sich lebhaft mit der Frau Prinzessin unter- festlich geschmückt und an verschiedenen Stellen hatte gewerbliche Fachschulwesen mehr gethan und mit der und mittleren technischen Unterrichtsanstalten alljährlich hielt. Ihm gegenüber saß Prinz Wilhelm zwischen man hohe Ehrenpforten errichtet. Die Kettwiger- bisberiaen lauen Praxis auf diesem Gebiete gebrochen nicht unbedeutende Aufwendungen gemacht, und wenn dem siamesischen Gesandten und dem Generalmajor straße, welche der Bischof zuerst durchfuhr, glich einem werden möge Hört sich Preußen ja gern den Staat wir auch nicht dafür sind, diese Summen etwa zul v. Versen. Nach dem Diner besichtigten die hohen Flaggenmeere. Etwa 40 Vereine bildeten den Zug, Intelligenz nennen und bildet es sich auf seine I beschneiden, im Gegenteil dafür stimmen möchten, eher Herrschaften das Observatorium des Marmorpalais, der sich zur Gertrudenkirche bewegte, wo der Bischof allgemeine Schulpflicht auch mit Recht etwas ein, so noch eine weitere Erhöhung derselben eintreten zu! worauf dann gegen 6 Uhr abends die Rückkehr des zuerst einkehrte.

ist doch in keinem unserer Nachbarländer in Bezug lassen, so müssen wir doch immer wieder auf den siamesischen Prinzen nebst Begleitung nach Berlin er- Mainau, 18. Juli. Die Abreise Sr. Majestät

auf das Fachschulwesen, insbesondere soweit dasselbe Kontrast Hinweisen, in welchem die für das technische folgte. Am Sonntag vormittag nahm Prinz Deva- des Kaisers nach Bregenz ist auf 1 Uhr nachmittags

die gewerbliche und technische Ausbildung des Mittel- Fachschulwesen ausgeworfenen Staatsmittel zu jenen wongse mit größtem Interesse das Zeughaus nebst festgesetzt. Ihre K. Hoheiten der Großherzog und standes bezweckt, wohl verhältnismäßig so wenig ge- Summen stehen. Ter Etat für gewerbliche Fach- der Ruhmeshalle in Augenschein, wobei derselbe bürger- die Großherzogin werden Se. Majestät bis Bregenz

chehen wie gerade in diesem Staate der Intelligenz, schulen ist in Preußen in der Thal so gering be- liche Kleidung angelegt hatte, während derselbe zur geleiten. Das Wetter ist prächtig.

«enn'auch nicht geleugnet werden soll, daß man messen, daß der Staat diesen hochwichtigen Zweig der feierlichen Ueberreichung die siamesische Gala-Uniform Stuttgart, 18. Juli. DerStaatsanzeiger für neuerdings für diesen Zweig des öffentlichen Unterrichts I Gewerbepflege gar nicht mit der wünschenswerten! sweißer Rock, ähnlich dem unserer Kürassiere und Württemberg" meldet betteffs des Besuchs des Königs seitens der preußischen Regierung angefangen hat, ein Energie fördern kann, wenn auch in den maßgeben- rote Beinkleiderj trug. Der außergewöhnlich starke und der Königin bei Sr. Majestät dem Kaiser in vermehrtes Interesse zu bekunden, so fehlt doch noch den Kreisen der beste Wille vorhanden ist. Deshalb Verkehr, welcher an Sonn- und Festtagen zwischen Mainau: Nach Empfang und herzlicher Begrüßung viel daß den dringenden Anforderungen des wirt- ist vor allen Dingen darauf zu dringen, daß, wie in den großen Städten und einzelnen nahen Vergnügungs- zwischen Sr. Majestät dem Kaiser und den württem- schaf'tlichen Lebens aus diesem Gebiete genügt worden unseren Nachbarländern auch bei uns der Regierung orten, insbesondere in den Vororten Berlins, sich zu bergischen Majestäten fand ein Familiendiner statt, an wäre Aus dem Mangel an genügenden Fachschulen ausreichende Mittel zur Pflege der Fachschulen an die entwickeln pflegt, hat zu Zeiten einen so überaus welchem sämtliche in Mainau anwesenden höchsten in Preußen können der gesamten Gewerbthätigkeit Hand gegeben werden; durch diese im besten Sinne großen Andrang des Publikums zu den Eisenbahn- Herrschaften teilnahmen. Die Abfahrt des württem- daselbst noch sehr ernste Gefahren erwachsen; die Ge-! des Wortes produktiven Ausgaben wird unserer Ansicht zügen zur Folge, daß die Eisenbahnverwaltung mit bergischen Königspaares erfolgte um fünf Uhr Nach­fahren aber, welche die bei dem heutigen Stande derl nach die Lage der arbeitenden Klassen vielleicht besser ihren eigenen Kräften umsoweniger im Stande ist, mittags.

Industrie unvermeidliche großarttge Teilung der Arbeit gefördert werden, als durch manche halbsozialistische die Ordnung auf den Bahnhöfen aufrecht zu erhalten, München, 18. Juli. Der Prinzregent ist heute

für den Fabrikarbeiter schafft, die Untergrabung seiner Maßregel, für welche man den Dank aus Arbeiter- als ein Teil des die Sonntagszüge benutzenden Pub- morgen 9 Uhr mittelst Sonderzugs nach Bregenz

wirtschaftlichen Selbständigkeit, die Mängel seines kreisen vergeblich erwartet. likums den unteren Bevölkerungsklassen angehört und abgereist, um Se. Majestät den Kaiser zu begrüßen,

technischen Könnens und seine daraus entspringende - ------sich häufig in einer sehr angeregten, zu Unordnung Augsburg, 15. Juli. Aufsehen erregte, wie

soziale Unzufriedenheit können in hervorragender Weise Deutsches Reich. geneigten Stimmung befindet. Die königlichen Eisen- derFr. Ztg." geschrieben wird, gestern abends das

gerade durch eine energische Pflege des gewerblichen! Berlin, 18. Juli. Heber die am Sonnabend, bahndirektiouen sind in Folge dessen bereits früher Erscheinen von drei jungen Japanesen auf dem hiesigen Schulwesens vermieden werden. den 16. Juli, im Marmor-Palais zu Potsdam statt-!von dem Herrn Minister der öffentlichen Arbeiten Bahnhofe, welche von Lindau kommend, mit dem

In Preußen hat sich die Fürsorge der Staats- gehabte Ueberreichung des siamesischen Ordens »Maha au§ Anlaß der verhängnisvollen Folgen, welche der- Kourierzug nach Berlin weiter reiften. Nach einer

regierung seither vornehmlich nur auf die technischen Chakri«, der dem Deutschen Kaiser verliehen worden artige Ausschreitungen seiner Zeit auf dem Bahnhofe mit denselben gepflogenen Unterhaltung können wir

Hochschulen und das Gewerbefchulwesen erstreckt. Daß ist und im Auftrage Allerhöchstdesselben vom Prinzen Steglitz gehabt haben, angewiesen worden, in solchen über den Zweck der Reise folgendes mitteilen: Die

die ersteren Vortreffliches geleistet und einen Stand Wilhelm entgegenommen wurde, gehen uns noch nach- Fällen die zuständigen Polizeibehörden um Unter- drei, im Alter von 2225 Jahren stehenden Japanesen,

von Architekten und Ingenieuren geschaffen haben, stehende Mitteilungen zu: Zunächst muß erwähnt! stützung der Eisenbahnverwaltung bei Ausübung der absolvierten mit Auszeichnung die in Tokoi bestehende

dessen sich kein anderes Land schämen würde, brauchen werden, daß der siamesische Prinz Devawongse voll- Bahnpolizei zu ersuchen. Es haben sich indessen auch höhere Bildungsanstalt und zogen hierdurch die be- wir nicht besonders hervorzuheben; es genügt in dieser kommen der englischen Sprache mächtig ist und bie in neuester Zeit in der Umgebung Berlins Vorgänge sondere Aufmerksamkeit der japanesischen Regierung

Beziehung auf die hervorragende Stellung hinzu- Unterhaltung zwischen dem Prinzen Wilhelm und wiederholt, welche ein wirksameres Eingreifen der zur auf sich. Infolge Vermittlung der japanesischen bezw.

weisen, welche deutsche Ingenieure und Techniker jeder- ihm ohne weitere Vermittelung in dieser Sprache ge- Aufrechterhaltung der Ordnung berufenen staatlichen deutschen Gesandtschaft, wurden dieselben zur Aus­zeit im Auslande behauptet haben. Um so unglück-! führt wurde. Bei der Ueberreichung des Ordens! Organe bei den in Rede stehenden Gelegenheiten bildung für die militärische Laufbahn, Erlernung des licher ist die Entwickelung der mittleren gewerblichen selbst, befand sich Prinz Wilhelm mit dem siamesischen dringend erwünscht erscheinen lassen. Der Herr Ml- Generalstabsdienstes u. s. w. auf Kosten der japa- Schulen gewesen, welche wohl manches für das all- Prinzen im Empfangssalon allein, während das Ge- nifter der öffentlichen Arbeiten hat daher Anlaß ge-I nesischen Staatsregierung nach Berlin entsandt um gemeine gewerbliche Wissen, fast nichts aber für das folge in den anstoßenden Gemächern wartete; nach nommen, den königlichen Eisenbahndirektionen die! dort in der Militärbildungsanftalt zu Potsdam Unter- technische Wissen und Können geleistet haben. Die der Ueberreichung erfolgte dann die übliche gegen- früher erlassene Verfügung m Erinnerung zu bringen, richt zu nehmen. Die Abreise von Yokohama erfolgte Gewerbeschule als Durchgangsstatton und Vorbereitung seitige Vorstellung des Gefolges und der Umgebung Zugseich ersucht ein Erlaß des Ministers des Innern am 28. Mai er. In nächster Zeit werden noch zur technischen Hochschule mag hinlängliche Erfolge der Prinzen. Der siamesische OrdenMaha Chakri" die königlichen Regierungen, durch entsprechende An-1 weitere drei Japanesen von Seite ihrer Regierung

erzielt haben; als in sich abgeschlossene technische ist erst von dem jetzigen Könige von Siam, Somdetch I Weisung der beteiligten Landräte und bezw. der Poli-1 zur Fortsetzung bezw. Vollendung ihrer Studien als

Bildungsanstalt für die mittleren gewerblichen Klassen Phra Paramindr MahaChulalongkorn" gestiftet zeibehörden in den Stadtkreisen dafür Sorge zu tragen, Mediziner nach Deutschland entfanbt werden und

hat sie dagegen nur sehr wenig geleistet, ans dem ein-1 morden und wird nur an die Häupter regierender | daß den Anträgen der Organe der königlichen Eisen-1 voraussichtlich die Universität München besuchen,

fachen Grunde, weil ihr Lehrplan nicht den einfachen Fürstenhäuser verliehen. Bis jetzt soll den Orden, bahnverwaltung auf Abordnung von Polizeiexekntiv-1 -

Bedürfnissen eines wenig vorgebildeten Schülerpersonals I außer Sr. Majestät dem Deutschen Kaiser, nur die beamten und insbesondere von Gendarmen und resp. . Ausland.

entgegenkommt, und spezielles technisches Wissen und Königin von Großbritannien und Kaiserin von Indien, Schutzmännern zur Aufrechterhaltung der Ordnung Paris, 18. Juli. In dem Departement der technische Fertigkeiten im Auge hat, sondern nach Viktoria, erhalten haben. Der OrdenMahaehakri" auf den Buhnhöfen, soweit dies die anderweit wahr- unteren Loire ist der Konservative Lareinty zum De-

Aualogie der Gymnasien auf die Erwerbung allge- besieht aus einer Halskette, an welcher sich die Ordens- zunehmenden dienstlichen Jntereffen irgend gestatten, putierten gewählt worden. DasJournal des

mein wissenschaftlicher und technischer Vorkenntnisse I insignieu in Gestalt eines Medaillons befinden, während! bereitwillig entgegenkommen werde. I Debats" äußert sich zustimmend zu den jüngsten Reden

zugeschnitten ift, welche für den Handwerker und kleinen! zu derselben auf der linken Brustseite ein Stern getragen! Essen, 16. Juli. Heute abend traf Bischof! der Minister Rouvier und Spuller über das Pro- Mann, auch wenn er überhaupt befähigt ist, sich die- wird. An dem nachfolgenden Diner nahm auch Ihre Kopp hier ein, am Bahnhof von einer unabsehbaren gramm der Regierung, die eine streng republikanische

Unter einem Dache. .sechs Wochen hier, teils um zu haben, teils um in der mich in keiner Annahme berechtigt I Fort mit. wollte entfliehen. Da erwachte Hans wiederum. Es

Raman van Karl Äartmann.Rlön. meinem alten lieben Kiel zu verweilen, wo ich so diesem ewigen Grübeln!- war heller Tag und seine Uhr zeigte die sechste Stunde.

Roman von Kart «""mann Ptow glückliche Studentenjahre verlebt. Ich will Dir auch Die Kneipe wurde allmälig leerer, die Letzten, .Nein," rief er aus, warf die Decke zurück und (Fortsetzung.)' I versprechen, das vorhin angeregte Thema nicht wieder I worunter Hans, Roderich und Borgfeld, brachen zu-1 sprang ans dem Bett,das find ja ganz entsetzliche

Nach einem halben Jahr hörte ich zufällig, daß fiel zu berühren." sarnmen auf. Gemeinschaftlich begleitete man den! Träume! Schlafe ich noch einmal ein, so werde ich

gestorben. Inder ersten Zeit nach diesem schwersten Uu-IWenn es Dir einen Trost gewährt, mit mir Geheimrat bis zumHotel Germania", wo derselbe gewiß bei lebendigem Leibe geschundeu! Dem will

glück, das ein liebendes Jüualingsherz treffen kann, I darüber zu sprechen, so bitt ich gern bereit, Dir zu- diese Nacht logierte, bann suchte jeder seine eigene ich mich lieber nicht aussetzen! Hinaus aufs Meer,

war ich ganz schwermütig und vor gänzlichem Wahnsinn i zuhören.' I Wohnung aus. i und da, wo brr tückischen Traumgotter mich soeben

rettete ich mich nur dadurch, daß ich mich in dieNein, nein, es sei hiermit abgethan, ich werde Haus von Bela war in Folge des genossenen in die Fluten stürzten, da stürze ich mich wachend anstrengendsten Berufsarbeiten Arzte. Die Zeit! Deine Güte nicht mißbrauchen und mich damit be-I Bieres, trotz der freudigen Aufregung »ud der ge- selbst hinein und nehme ein Fruhbad." lindert ja alle Schmerzen, aber vergessen konnte ich I gttügen, ganz lautlos mich an Deinem Anblick zu er- hobenen Stimmung, in der er sich den ganzen Abend be. Wahrend Hans sich ankleidete, den Pettoleum- meine erste und einzige Liebe niemals ich bin treuen. Ja, wäre ich nicht ein so alter Knabe, so fanden, sehr rasch eingeschlafen, aber sein Schlaf war apparat entzündete, um sich noch vorher eine Taffe darüber zum Hagestolz geworden." I würde ich Dir mit Vergnügen meine Freundschaft an-1 kein ruhiger. Er wachte häufig auf uud hatte daun I starken, schwarzen Kaffees zu bereiten, und die Fenster

Verzeihe mir, mein junger Freund,' fuhr der bieten, so sehr und so rasch hast Du es vermocht, jedesmal einen sehr lebhaften Traum gehabt. Aber öffnete, damit die frische Morgenluft hereinoringe, Geheimrat fort,wenn ich etwas sentimental ge-I mich zu gewinnen." immer war der Traum ein anderer gewesen. Bald führte er sich noch einmal in Gedanken die ganze

worden und Dir in der elften Stunde unserer Be-1Die ich gern annehmen und ebenso gern erwidere war er ein lieblicher bald ein grausenerregender. In Szene vor Augen, die er gestern Aberd auf der Be. kanntschaft und an diesem lustigen Ort meine Leidens-! möchte. Ich habe mir sagen laffen, daß keine Freund-! den lieblichen Träumen befand sich Haus selbstver- randa der Villa erlebt. Ein glückliches Lächeln spielte geschichte erzähle, aber der Reiz war zu groß ange-I schäft so innig werden könne, als die zwischen zwei! ständlich in der Nähe der Klavierspielerin, die ihm! dabei um seine Lippen. Allmaltg aber verschwand fichis Deiner Züge, die eine so große Aehulichkeit I Männern, die ungleichen Alters sind. Auch Dn hast t freundlich zulächelte und deren Hand er ergreifen dasselbe und machte einem tteten Ernste Platz, mit denen meiner verstorbenen Geliebten haben, meine »meine Sympathie sogleich gewonnen.' ! durste, die es sogar litt, daß er sie an seine Brust IWeuu nun Deine Siegesgewißheit sich in eine

durch sie neu belebten Erinnerungen auch in Worte IDaS war ein freundliches Wort, wagen wir den zog. In den anderen Traurnscenen ringelte sich das Niederlage verwandelte?" sprach er vor sich hin. zu fassen, als daß ich widerstehen konnte. Ich werde I Versuch, auch zwischen nnS eine solche Freundschaft | einemal eine große Riesenschlange mit menschlichemWenn Du nun nicht im Stande wärest, Gegenliebe

nicht wieder darauf zurückkommeu uud mich nicht der! zu gestalten!' I Gesicht um seinen Leib und wollte ihn erdrücken. I zu erwecken? Wenn man Dich auch daS erstemal

Gefahr aussetzen, einen andern durch eine Gefühls,! Er reichte Barlaudt die Hand, die dieser freund-1Das Gesicht hatte eine unverkennbare Aehulichkeit freundlich empfängt und der Vorwand, nach Deiner geschichte zu langweilen.' Ilich drückte. I mit der Frau v. Sonns. Das zwettemal befand er! Sonate zu fragen, als gültig angesehen wird, wie

Das ist bei mir nicht der Fall,' sagte Roderich, I Das Gespräch konnte nicht Wetter fortgesetzt werden, I sich auf Bellevue; ein wildes Tier, eine Hyäne, sprang! willst Du, wenn die Damen Dich nicht auffordern,

Deine Geschichte hat mich intereffiett.' | da die alten Freunde und Studiengeuoffen den Ge-1 aus dem Gebüsch und ihm unmittelbar auf deu Nacken. I wieder zu kommen, einen zwetten Vorwand zu einem

.Dan« will ich mich beruhigen. Laß ans an-1 heimrat stürmisch an seinen Platz zurückriefen. Er fühlte, tote es die spitzen Krallen in sein Fletsch Besuch finden? Sie tragen tiefe Trauer, der Vater stoßen, Dein Wohl, Barlaudt.' I Roderich blieb unbeweglich fitzen, mechanisch hatte! bohrte, vergebens strengte er sich an, die Bestie abzu-! und Gatte ist ihnen gestorben, der Schmerz ist noch

Die beiden Konleurbrüder, der alte nnd der junge, I er den neu gebrachten Schoppen erfaßt und startte, I schütteln mit einem lauten Schrei erwachte er.hu neu, kannst Du schon eineu Sinn für andere «faßten ihre Schoppen, stießen, mit einander an und | In Gedanken verloren, auf den Schaum des perlenden Das brüte Mal befand er sich in einem Boot auf! Dinge bei ihnen erwarten? Barmherziger Himmel, tranken ihren Rest ans. I Gerstensaftes. I dem Kieler Hafen. ES war eine dunkle Nacht, neben! wenn das Herz des jungen Mädchens nicht mehr frei

Darauf sagte Borgfeld:Bleibst Du während!Nein,' sprach er nach einiger Zeit zv sich selbst,!ihm saß ein Mann, den er nicht kannte. PlötzlichIwäre! Wie wirst D» den Sturm, der so plötzlich in der Ferien hier, oder gedenkst Du dieselben anderswo Iich will es, ich will mich mit Gewalt dieser Ge-! sprang dieser empor und stürzte sich auf ihn: ein | Deiner Seele entstanden, wieder beschwichtigen können ?" zuzubrtngen?' I bautet entschlagen, will auf Deine Warnung hören, I Ringen erfolgte, bei bem er in ein verzerrtes Gesicht! Das waren Erwägungen, bie sich wie Mehlthaa

Ich habe bie Absicht, in Siel zu bleiben, nm den! Hans, nicht in jebem Vorkommnis einen möglichen! blickte, bas er trotz ber Dunkelheit zu erkennen glaubte.! auf seine fröhliche Stimmung legten.

Besuch ber Kliniken fottzusetzen.' I Zusammenhang mit bem Geheimnis, meinet Geburt I Es waren Herrn von Flawmings Züge. HanS bet. IAch was," rief er bann aber auS, sich mit Ge»

,DaS ist mir lieb zu hören, da mußt Du mit I zu erblicken. Ich sehe bem Mädchen ähnlich, welches I teiblgte sich, so gut er konnte. Das Boot geriet beim! walt dieser trüben Gedanken entschlageud,ich will

versprechen, mich dann und wann auf Bellevue, wo I Sorgfelb in seiner Jugend geliebt hat, ich sehe auch! Ringen ins Schwanken, eS schlug um und beide sanken I mir nicht vorher durch solche Annahmen die Laune

ich wohnen werde, zu besuchen. Ich bleibe vier bis | meiner Mutter ähnlich, daS ist alles ein Zufall, in die Flut hinab. Der Atem stockte und das Leben! verderben, kommt Zeit, kommt Rat, nur «st einmal

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