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'N. Ar. 159.

MaLturg, Sonntag, 10. Ault 1887.

XXII. yuflrgang.

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Illustriertes Sonntagsblatt.

: Tagebl." zufolge nach einer g- iftent vorger-ommenen

Untersuchung des Kronprinzen crftäKt, der Verlauf

butter mit de» vom Reichstage beschloßenen Abän-l

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Der Müller faltete wie zum Gebet die Hände,

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et anstellen und das Fenster einschlagen. Wer

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deutschen Kauffahrteischiffen ictb dem Entwurf der?

-Grundsätze eines einheitlichm Systems zur BeMch-

Eeste Preise

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bürg, 40.

Uhr, ä Rucks, behal

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Oberhessischen Zeitung

mit ihren Beiblättern nehm en alle Poftanstaken, auf dem Lande die Landpostbot en, in Kirchhain Myrre Agentur, sowie die Expedition entgegen.

Unter einem Dache. Roman von Karl Hartmann-Plön.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. BlatteS, sowie d.Annoncen-Bnrcanx von Haasensteiu undVogler in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf Messe in Frankfurt a. MBerlin M andien und Köln; G- L. Taube und Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover u. Paris.

von dessen Krankheit könne gar nicht besser sein. Die Wucherung wächst .nicht mach. Der Kronprinz chat die Stimme wieder erlangt und darf fetzt täglich «ine Viertelstunde laut sprechen. Zn der gestern unter dem Vorsitz des Staatsm inistei-s, .Staatssekre­tärs des Innern, Hon Bötticher, abgehaLtenen Plenar­sitzung des Bundesrats wurde die Zuftimimmg er-, -teilt: dem Entwurf einer Verord nung, betreffend dig Aushebung des Verbots der Ausfuhr von Merdenss dem Gesetzentwurf, .betreffend den Verkehr mit Kunst-

Deutsches 9 leich.

Berlin, 8. Juli. Dr SJim kenzie hat dem ,Mrrl.

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Wöchentliche Beilagen: Kre is-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Expedition Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

! * «Hf das dritte Quartal der

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bal ^ren Aenderung nicht gedacht werde. Vor-1 Depretis reiste heute nacht nach Stradella ab. Die! försterei wurde in bereitwilligster Weise der Stadt für nehmüch sei zweckmäßig,. daß, bevor der Landtag an! Minister , viele Senatoren, Deputierte und höhere I diesen Tag die Ausübung des Äausrecktes im Danimels- die Fest, teüung des Etats-geht, der Reichshaushalts-1 Beamte geleiteten denselben nach dem Bahnhofe. berg überlassen es wurden ferner Subkommiinnnen gu einem gewtsten -Grade-bestimmend lst, wenigstens I die Wahl des Prinzen von Coburg zum Fürsten I endgültige Verteilung der Plätze aus dem Dammel° m semen H°uptlinien feststehe. Gerade aus diesem von Bulgarien in beifälligem Sinne. DieTimes" berg °/dieFestig

Grunde wurde -es daher auch nichts ausmachen wenn hält es für ausgemacht, daß England, Italien und (ohne daß hierdurch der zwanglose Verkehr sämtlicher die großen legislatorischen.Vorlagen, welche für die I wahrscheinlich auch die Türkei keinen Einspruch gegen Festteilnehmer Philister wie akademischer Rüraer be Reichstags,e,fwn in .Aussicht genommen sind, erst die Wahl erheben werden. 7 I d^trä^^tiqtmeroerben t MitDle rpinnpe^nhenprr^ClfttM'l>

Icürbe(^ll^Qlr könntem TerEtat Sofia, 8. Juli. (Meldung der Agenee Havas.) erhalwn blau-weiß-rote Schleift», für die Damen Md

wurde für die Zett-vorher ausreichende Beschäftigung Die aus Bulgarien gefluchteten, m Konstantinopel be- blau-weiße und für die zahlenden sonstigen Teilnehmer gewahren, während-es für-die Erledigung schwieriger findlichen Anhänger Zankows zeigten der Regierung schwarz-weiß-rote Schleifen vorgesehen? Die Beitrags­und umsaffendM «Gesetze -mir erwünscht sein könne, I an, daß sie den von der Sobranje einstimmig ge-1 leistung von 2 resp. 1 Mk. berechtigt zur Betelliauno wenn die Kraft des Reichstags nicht durch Etats- wählten Fürsten auch ihrerseits annehmen würden. an dem Feste in vollem Umfange ^(Speise und^G? berawngen m ÄÄspruch . genommen werde. Gerade Konstantinopel, 8. Juli. Drummond Wolff! tränke werden gratis verabfolgt? Für d! Tauzlust.aen lm Jntereffe der fruchtbaren Beratung solcher Vor- teilte dem Großwesster mit, er werde nicht über den werden zwei Tanzplätze heraerichtet Der Sitz der h ±2 ±±±± Tb Jvy

w «.tritt m b«fe Arbeit .tat H-uM-ll b-r Erni«.

beratungen ju erfebigai. .^n Bezug auf die Pru-I Marburg, 9. Juli. Bezüglich der Teilnahme! des Komitees Kenntnis genommen hatte wurde die fungspflicht ,m ^Baugewerbe wird derBaugewerks- der Kinder an dem Universitätsfeste wird vielseits gemeinschaftliche Sitzung aufgehoben und trat nunmehr

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.me Ausdehnung aus andere -Gewerbe nicht beab- Charakter des Festes nicht entspreche. Selbstredend leitung in der Bahnhofstraße Es handelte sich hierin.:

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M zwei anderen Bernfsgenosstnschast«,, über die Ab- selb«! zum -Genuß untauglich macht, ohne die Ver-1 statt in welcher als^einziger zu erleRaender Ge2and abzustellen. Die Bergung dieser Angelegenheit

wenden Kosten, über die Zollbchandlung .verschiedener! der zur Denaturierung des Trinkbranntweins ver^ Kämmerer .Herrn M ü 1 u r Ut tt)unhc$) untcr ben ieH Verhältnissen für

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Marli -Ich Wmj-Hr, bet Sanbtog b-g-ge» im &S be. R»m, 8 «tuli T-i ornttoe Slott K ? m°?'¥? Dberbürgermeifttr Schüler gib zu bieser Ange b

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Da liegt es noch, und ich habe doch dem SBeter H°^r^swagen stand längst vor der Thür. Mindesten bei dem drohenden Tone ihres Herrn und Der Hochzeitswagen fuhr im raschesten Galövo

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den Loden rein zu fegen, ich kann solche» Schmutz'!^ «.V^ar °U«d tn berletztere auf den dritten I brauchen keine Angst zu haben; wenn Sie! fest gefeiert werden sollte.

solche Unordnung niLt leiden!" iTm tberrin1 d^e HuEckachtgl^?^ stlben ^bt ® e b8 ®au2 onf ber Die Fahrt, welche etwa dreiviertel Stunden währte,

Dicht neben dem Strohhanfeu waren zwei Thüren, Kutscher und^urck^blltrnfft, ihr m r ®ar im 6<utyu schweigsam gewesen, nur einzelne

die zu zwei Kammer» führten, welche in einem AuSba» It unterhielt sich laut, fast überlaut mit f Die Mulleriu wollte ihr wegen dieser ungebuhr-! Worte wurden gesprocheu. Der MMer saß in fick §4 befanden, der sich in der Mitte der Längsseite I über die ^Eichen Schimmel, !liche» Antwort noch einen Verweis erteilen, aber Peter I versunken da und dachte unausgesetzt an das ihm an-

des Hauses über der Küche erbob Vor der erfhn I a?e, ^"üeu ßtkhen sollten, deren Geschirre von I iiieb die Pferde an und der Wagen fuhr davon. I vertraute Testament; Frau Steffens versetzte fick ab- da beiden Thüreu hatte mau zwei effern?Staugen 2z 2 ®cor(6Wcn unb a^in besteckt ^aren. .Wcnn ich denn das Haus nicht verlassen darf/ sichtlich in eine feierliche Feststimmung, wandeAe in Martig befestigt, daß man durch die durchlöcherten,$a^t ^DI(^t.e er fortwährend nach dem hin, was Magd sttzt vor sich hin, ,so wird eS mir ihrer Erinnerung vierundzwanzig Jahre zurück und

^den starke Nägel in die Pfosten getrieben. Nur I vorging, aber den Kopf wandte er nicht,! sein, Besuch zu empfangen; um! rief sich ihreu eigenen Hochzeitstag ins Gedächtnis;

durch Anwendung einer gewaltigen Kraft konnten fiel.8 ,®ar w6bH*' in diesem Augenblick Die-1kommt mein Schmied ans dem Torfe, und Reimer war von Haus aus sehr wortkarg und sprach

Weber entfernt werden. * anzublicken, von der er wähnte, daß sie, wenn PaJBD * S""einschaf lich den alten Kasten be. meistens nur, wenn er angeredet wurde, die Kosten

Steffens stand mehrere Minuten schweigend vorud|t*t a Li-be, so doch an der Freundschaft """W damit er nsscht fortlauft. der Unterhaltung bestritten in der Regel sonst immer

telne ^icke unausgesetzt auf deneisernen^^^E geubthatte Liesbeth stand noch in zurück^ 6 3 nßeb trat in ^Friedrich «ud Liesh«th. Zu Anfang der Fahrt hatte

V- LersLluß gerichtet. Ider Hausihur, sie hörte fein lautes Sprechen undIWruck. Iber Vetter sich sehr lebhaft mit dem Knecht über

»Ich kann nicht fort von dieser Stelle/ sprach ed b°& tr ni^ dn einziges Mal nach I kaum de» umfriedigten Hofplatz I allerlei Wirtschaftsfragen unterhalten, bann war auch

tzaps vor sich hin, .es ist mir, als ob eine unficht- P' umsah. bÄt? '2 n®8V" immtI stiller nnb stiller geworben' Von Liesbeths

«ve Macht mich zurückhält und mir zuflüstert: Du! Natürlich, er konnte die Abfahrt gar nicht ab. 15? £2$ Kutscher Lippen ertönte kein Laut, mit wachsendem Aerger sah

dmfst l>as Haus uicht verlassen, Dir ist ein heiliges watten und sehnte sich danach, in die Nähe der Haus- SteffkNserbo^llck vonfÄnem^t. ^fEtbC ftanbcn' ^Friedrichs Lockenkopf, der während der ganzen Mud anbettrant, zum wachsamen Hüter bist Du Halterin vom Weidenhof zu kommen. Wie hätte er B ru o- Fahrt sich nicht ein einziges Mal nach ihr umwaudte.

«stellt, wende nicht pflichtvergessen den Rücken l" |tn seiner Freude wohl die Zeit gehabt, nur einen | D-n fragte seine Frau. INatürlich/ sprach sie abermals, wie vorhiu, zu

ü4 ®r legte die Hand an eine der eiserne» Stangen Augenblick ihrer zu gedenken! Sie war empört über LM? n IJS, namenlose Augst sich selbst,das Verlangen, die Haushälterin zu sehen,

9»» rüttelte daran. ° di-se Gleichgültigkeit, noch mehr aber empört übe! 2 tK" -"acht ihn empfindungslos gegen die ganze übrige Welt.-

t e »Sie find fest und sicher/ fuhr er fort,in diese seine Geheimnisthuerei! Warum hatte er i^ 6er- iS Jn» 3 knbr benL Die Malhagener Thurmuhr verkündete die dritte

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u°r den Altar ttitt? Ich muß den wichtigen, mir! Wagen. anf ben|»nrb« pe int er^rtet. | Als fie vor das Haus fuhren, kam zu gleicher

die Seele gelegten Schatz schon unter die Obhut! Gleich darauf trat der Müller aus dem fianfe I st^te die Müllerin uoch einmal. I Zest von der andern Seite ein offener modischer

Shmnete Men, - behüte ihn mir, mein Gott l-Ibestteg den Wagen und setzte sich neben seine Frau.'! fiel L plötzlich "eiwks ein, ekkeht uich?I Lstin'e HaALi?s"L^^^^^^^

scheint täglich außer an Krrktagen nach Sonn- und Eiertagen. Quartal- cnnernents-Preis bei der -r-edition 2'/. Mk.. bei Postämter 2 Mk. 50

ellnidjl «s- l-rcl. Bestellgeld). Eumeifo D^jonsgebühr für die Äpaltene Zeile 10 Pfg., Momen für die Zeile 25 Pfg.