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Marburg, Mittwoch, 22. Juni 1887.

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Durch eigene Schuld.

Original»Roman aug der Handelswelt von Friedrich Friedrich.

nicht verkennen, daß ich Sie bei weitem nicht in dem Maße auszubeuten suche, als es wir möglich wäre.* Kleuser schwieg. Er kämpfte mit einem Entschlüsse.

Er wollte die zehntausend Thaler nicht hergcben, und doch wußte er nur zu gut, daß, wenn er eS nicht that, fein ganzes Unternehmen durch den Agenten vernichtet würde.

schweres Geld aus dem Volke herausschlagen. Die I Advokaten sind aber auch die einflußreichen politischen I Parteiführer; die Hauptparteien der nordamerikanischen Union sind von Advokaten geleitet; die Staatsgesetz­gebungen und namentlich der Nationalkongreß stehen unter dem Einflusie der Advokaten, welche mit der Kapitalmacht im Bunde stets ihre Hand zur Kor­ruption der Gesetzgebung reichen. Den Einfluß des Advokatenstandes in der Politik kann man aus der Zusammensetzung des Kongresses ermessen. Im Bun­dessenate sitzen 60 Advokaten, und die übrigen 16 Senatoren find Millionäre und Vertreter des Groß-1 i kapitals. Im Repräsentantenhause des Kongresses I i11*3 von 325 Mitglieder drei Viertel Advokaten und die übrigen, mit einzelnen Ausnahmen, sind ebenfalls I Vertreter des Großkapitals. Das Ueberwiegen des Advokatenstandes im Kongreß ist ein Unglück für das Land und ein Haupthindernis einer wirklichen Volks-Gesetzgebung. Die Advokaten sind, wie er­wähnt, die Führer der beiden politischen Hauptpar­teien und zugleich die Anwälte des Großkapitals.

Freilich ist das Volk selbst Schuld daran, daß die Advokaten und die Großkapitalisten als gewählte Ver- | tretet den Kongreß bilden. Allein das Volk als! solches hat keine Wahlorganisation und ging bisher! entweder mit der demokratischen oder mit der repu-1 blikanischen Partei, welche beide im ganzen Lande! wohl organisiert sind und stets große Reformen ver­hießen , von denen aber wenig oder auch gar nichts | Zur Ausführung gelangte. Gegen diesen Uebelstand

Divisionen gegen einander. Das Manöverfeld wird begrenzt durch die Linie Stolzenhagen, Böck und die Eisenbahn Pasewalk-Stettin. Für den Rückmarsch ist für die Fußtruppen Eisenbahnfahrt, für die berit­tenen Truppen Fußmarsch vorgesehen; über die Teil­nahme fremdländischer Offiziere sind irgendwelche An­ordnungen bislang noch nicht bekannt geworden. Der Kultusminister läßt ein Ausschreiben der Regierung zu Osnabrück an die Kreis- und Lokal - Schulinspek­toren ihres Bezirks weiteren Kreisen bekannt machen. Es handelt sich um die Mitwirkung der Schule zum Schutze nützlicher Vögel. In dem Schreiben heißt es:Es ist unleugbar von erziehlicher Bedeutung, wenn die Kinder, deren Beteiligung am Tierschutze im Sommer mehr negativ ist und wesentlich nur in der Enthaltung von der Verfolgung der Vögel und Nester besteht, zur Winterzeit veranlaßt werden, auch selbst thätig zu werden und durch regelmäßige Fütte­rung für die Erhaltung der Vögel zu sorgen. Sin j die Lieferung von Futter durch Vereine rc. denken! wir hierbei zunächst nicht; auch das ärmste Haus! hat Brotkrumen und Speisereste, welche für diesen!

I den Kindern in den Schulen warm ans Herz gelegt wird, wozu alle Lehrer und Lehrerinnen ohne Zweifel gerne bereit sein werden. Bei den meisten Schulen wird sich ein Futterplatz anlegen lassen und empfehlen wir für den Fall einer regelmäßigen Fütterung der Vögel solche vorzugsweise den Mädchen zu übertragen. Nach authentischer Mitteilung über den Bahnun­fall auf dem Bahnhofe Wannsee erfolgte der Zusam- Enstoß des von Berlin kommenden Lokalpersonen­zuges mit dem auf dem Wannseer Bahnhofe zur Ab­fahrt nach Berlin bereitstehenden Extrazuge infolge vorzeitigen Gebens des Einfahrsignals. Hierdurch geriet ein Wagen zweiter Klasse des Extrazuges in­folge Zertrümmerung des an der Lokomotive des ein- fahrenden Zuges befindlichen Gasbehälters und Ent­zündung des Gases in Brand, wodurch drei Jusasien szwei weibliche und eine männliche Persons deren Identität noch nicht festgestellt werden konnte, ver­brannten und sieben Personen mehr oder minder verletzt wurden.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte», sowie d.Annoncen-Bureaux von Haasenstein undVogler in Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wien, Rudolf Mosie in Frankfurt a. M., Berlin München und Köln; G. L. T aube und Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover u.PariS.

, um eine Besserung und eine wirkliche Volksvertretung zu erzielen. Das eine I Mittel ist die von den Parteien unabhängige Wahl. Dieselbe hat bereits Wurzel gefaßt, denn Präsident Clevelaud verdankt seine Wahl hauptsächlich unab­hängigen Elementen. Das durchschlagende Mittel zu einer politischen Reform ist aber die Organisation einer dritten großen Partei, bestehend aus den Volks- elementen der Arbeiter, Handwerker und Farmer. Diese drei Gruppen bilden die große Mehrheit der Bevölkerung. Diese dritte Partei ist also schon wegen ihres wesentlichen Bestandteiles im Volke als ein politischer Faktor berechtigt. Die Organisation einer dritten Partei ist jetzt im Entstehen begriffen und wird in zwei Jahren bei der Präsidentenwahl und der Nationalwahl des Kongresses die politische Arena betreten und eine wichtige Rolle spielen, vor welcher die beiden alten Hauptparteien schon jetzt ihre Bangig­keit und Sorge zu erkennen geben. I

Washington, die Hauptstadt der Union, wird jetzt

^Mausend Thaler!" rief Kleuser erstaunt und 7°, denn daß der Agent so viel verlangen Mtte er nicht erwartet.Zehntausend Thaler I" Me er,ich will Ihnen fünftausend geben, «hr lächelte ruhig.Ich handle in solchen Mt Herr Kleuser,* erwiderte er. »Entweder! Md oder gar nichts, eins von beide». Wählen

I Die Wendung zum Besseren in den Beziehungen 15krischen Rußland und Deutschland nimmt nicht mit Unrecht das allgemeinste Interesse in Anspruch und es dürfte daher angemessen sein, den Ursachen dieser günstigen Wendung etwas näher zu treten. Allgemein «bekannt ist es, daß es noch vor kurzem in Peters- I bürg fest beschlossen war, einen Wechsel in der Spitze I der russischen Botschaft zu Berlin eintreten zu lassen. Graf Schuwaloff, am Berliner Hofe persona gratissima, sollte zuerst Statthalter im Kaukasus werden, dann sollte er zum Nachfolger des Herrn von Giers, später zum. Gouverneur von Moskau ! designiert fein. An allen' diesen Nachrichten war | jedenfalls das eine wahr, daß Graf Schuwaloffs Ab­berufung in Petersburg feststand, und daß man in I einer solchen entschieden einen augenblicklichen Sieg | der deutschfeindlichen einflußreichen Elemente am | ^ssischen Hofe zu erblicken hatte. Wenn demgegeu- über das Verbleiben Schuwaloffs auf seinem hiesigen Posten und ebenso das Verbleiben des Herrn von Giers in seiner Stellung schließlich maßgebenden Orts m Petersburg durchgesetzt wurde, so darf man über­zeugt fein, daß dieses Resultat auf Schritte zurückzu­fuhren ist, welche im Interesse des Friedens und der Aufrechterhaltung guter Beziehungen zwischen den beiden Großmächten zuerst von hier aus unternommen worden sind. In gut unterrichteten Kreisen ver- et' sofort nach dem Bekanntwerden der Absicht, Graf Schuwaloff eine anderweitige Verwendung ju geben, seitens unsers auswärtigen Amts durch Ver­mittelung des deutschen Botschafters in Petersburg auf das Verbleiben des Grafen in Berlin hingewirkt

Ulfa!

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Deutsches Reich.

I Berlin, 20. Juni. Der Kaiser verbrachte eine gute Nacht und empfing heute um l/i Uhr nach- I mittags den Hofmarschall Grafen von Perponcher, später den Wirk!. Geh. Kabinettsrat v. Wilmowski; um 4 Uhr erscheint bei Sr. Majestät der Staats­sekretär Graf v. Bismarck zum Vorttage. Der Reichsanzeiger" meldet: Die Fortschritte in der Ge- I nesung des Kaisers dauern an, die Kräfte zeigen eine allmähliche Zunahme, so daß sich der Kaiser schon längere Zeit den Geschäften widmen konnte. Nach den Bestimmungen der neuen Felddienstordnung um­fassen die jähAichen Herbstübungen fortan das Regi­ments- und Brigade-Exerzieren, die besoudern Kaval- lerie-Uebungen, die Manöver, sowie die dazu gehörigen Märsche und Ruhetage. Die vor dem Kaiser statt- findeilden Manöver haben in der gedachten Vorschrift die amtliche Bezeichnung Kaisermanöver erhalten, welche in diesem Jahre bekanntlich auch beim 2. pommerschen Armeekorps abgehalten werden. Dasselbe wird sich nach den Festsetzungen nach Beendigung der Divisions- Manöver am 12. September um Stettin zusammen­ziehen. Am 13. September ist die große Kaiser­parade auf dem Exerzierplatz bei Krekow; am 14. das Korps - Exerzieren oder vielmehr das Manöver! des Armeekorps gegen einen markierten Feind und am 16. und 17. September Feldmanöver der beiden

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L -iera" ließ.ihn endlich einen ent-

1 scheidenden Entschluß fassen. »Sie sollen die zehn- ^e£bS'f,alet haben,* erwiderte er endlich, aber I fetn Gesicht und seine Sttmmr verrieten deutlich, wie lungern er sich dazu entschlossen hatte. .Wünschen Sie noch etwas?* ,

I <rs *pein'ich danke Ihne»,* erwiderte Polenz.

.Doch «och Eins. Ich glaube, Sie haben de» ge.i Heimen Entschluß gefaßt, sobald Sie das Geld von Damken erhalten haben, sofort zu entfliehen. Thun I Ste das nicht, Damken würde sofort ihre Absicht "raten. - So, nun will ich ihre Zeit nicht länger I in Anspruch nehmen.*

sichte Kleuser mit vertraulichem Lächeln zum Abschiede die Hand, und so sehr es diesem auch widerstrebte, er konnte sie nicht zurückweise». | ar k'h^nd uud leise verließ der Agent das Zimmer.! Kleuser stand regungslos da und horchte, bis jener das Haus verlassen hatte, daun vermochte er seine gewaltsame Aufregung nicht länger zurückzuhalten. ! 3» der heftigsten Erbitterung ballte er die Hand und! drohte dem Geschiedenen mit erhobenem Arme.! Elender, feiger Betrüger,* rief er mtt gedämpfter! Stimme und gänzlich verg-fsend, daß er diesen Namen' w-" eher verdiente als Polenz. .Feiger Betrüger! wiederholte er,nicht einen Pfenuig sollst Du von mir! "halten; Du bist auch nicht allwissend, »ich will all Deinen Berechnungen zuvorkommen, dann magst Du! mir nach Amerika folgen, wenn Du Lust hast, Deine! Ansprüche mir gegenüber getteud zu machen.» L tnitr k r. kl «f kTrlZi«-! Gr ging aufgeregt im Zimmer ans n»d ab. Seine !

1 Verhältnisse l ganze Erbitterung war nur die Wut der Ohnmacht |

'thr günstig find, aber auch Sie dürfe»!«» ohnmächtig fühlte er sich diesem Manne gegen.

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marbnrg und Kirchhain.

_========= Erved'twn Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Loch.

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irburg,

!|0ü8 Bel trauen Gabrielens dadurch erworben hatte ; il er wagte aber nicht, von ihnen Gebrauch zu wachen, | well er der Bitte seiner Verlobten Nachkommen wollte, und diese eine Schranke festhielt, welche sie nie über leine Artigkeit und Höflichkeit hinauskommeu ließ, bcr den Mangel au Herzlichkeit sofort anmerkte.

Auch Gabriele wußte, welche Ansprüche Letzingeu | wachen konnte, und sie glaubte ihnen am besten aus. I st? ihren Verhältnissen einen freund,

| lch^lllchen Charakter gab. Sie war fest überzeugt, daß ihr dies gelingen werde, hatte indeß LetzingenS Charakter hierbei zu wenig in Betracht gezogen, well j,e ihm früher zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt hatte, [ um ihn genau zu erkennen.

Letzingen ließ sich nämlich dieses Wesen GabrielenS seine Zeit lang gefallen; er ließ es an keiner Artigkeit I und Aufmerksamkeit fehlen. Aber nur zu bald fühlte |" d°s Drückende dieses Verhältnisses und er wurde I nbrUmPl' sich elnen Zwang aufzuerlegen, wo er daS dolle Recht hatte, ihn bei Seite zu werfen. Er war überhaupt nicht für eine zarte platonische Liebe g schaffen. In seinem ganzen Charakter trat ein materielles Streben in den Vordergrund. Er wollte nickt erstreben, sondern besitzen, nicht sehnen und hoffen, sondern genießen. Es lag zugleich tu seiner Natur begründet, daß, wenn ihm Gabriele mit htn- gebeuder Zärtlichkeit entgegengekommen wäre, er die- selbe vielleicht nur zu bald mit einer kalten Rnhe Mgegenommen haben würde jetzt reizte ihn der Wid^stand, den er fand. Er trieb, den Zwang, den m / ch^^rlegt, abzuwerfen, um ungehindert in den Vesttz Gabrielens, soweit ihm derselbe zukam, zu treten.

Unwillkürlich erhielt dadurch sein Verhältnis zu Gabriele einen fast leidenschaftlichen Charakter. Damken schien diese Leidenschaft zu unterstützen, denn er empfing ihn stets mit der größten uud entgegen«

Freundlichkeit und mit einem Verttauen, welches die Schranke, die zwischen den beiden Der« -°"se» stattfand, nur nm so deutlicher nnd schroffer

J hat A ne machen ein sehr schönes und leichtes Ge- fF .7* auf diese Weise, Herr Kleuser. Sie gewinnen hle ich'»-- ----------- ' ----

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- über und mochte es sich nicht selbst eingestehen. Das I ruhig lächelnde Gesicht dis Agenten schwand nicht aus seinen Augen, er glaubte es noch vor sich zu er, I blicken und all sein Mut war wieder gebrochen. Er fühlte alle seine Kräfte, ja selbst seine Gedanken «durch ihn gefesselt und er krümmte sich unter diesen I Fesseln, die drückend schwer auf ihm lagen. Er schalt | fich einen Thor, daß er sich durch Polenz hatte be­stechen lassen, daß er ihn in seine G-Heimnisse ein- geweiht, und zugleich mußte er sich wieder gestehen, daß jener ihm unbegreifliche und unheimliche Mann

| sie erraten habe. Wie ein unüberwindliches Geschick stand ihm Polenz gegenüber; er haßte ihn, er hätte ihn vernichten können, aber zugleich fürchtete er ihn, lanb er würde nicht gewagt haben, die Hand gea-n «ihn empor zu heben. |

| ES ist als eine Thorheit und Märchen erwiesen | daß Schlangen durch die Kraft ihres Blickes Vögel so zu bannen und fessel» verwögen, daß dieselben unfähig werden, von ihrer eigenen Kraft Gebrauch! zu machen und zu entfliehe«; daß sie, von der Macht! des Schlangenblicks unausweichbar angezogen, sich! zitternd mehr und mehr dem Rachen nähern, der sie ! verschlingt dies ist eine Thorheit. Unleugbar ist aber, daß eS Menschen giebt, welche allein schor durch den Blick ihres Auges auf andere Menschen eine Herrschaft ausüben, welcher sich diese nicht zu! entziehe» vermögen. I

Einen solchen Blick besaß Polenz. Er wußte!

dies recht wohl und verstand eS trefflich, ihn zu! v I seinen Zwecken zu benutzen. Er vermochte freilich! ' nicht auf einen Jede» mit feinem Blick einzuwirken |

[ober er bemerkte eS bald, bei welchen Personen ess ihm gelungen war, dann strebte er aber auch dahin | < über diese eine völlige Herrschaft zu gewinnen. |!

Durch die öffentliche Verlobung war zwischen!' Gabriele und Letzingen ein eigentümliches Verhältnis! I hervorgerufen. I,

Letzingeu, welcher täglich zur Billa kam, wußte |1

re$t wohl, welche Rechte er sich auf das Herz und j hervortreten ließ. Z^tch hatt« dte LieUichteit^

Auf dem Lande werden von allen Poft- iten Bestellungen angenommen, in Kirchhain « unserer Agentur und hier von unserer stiedition. Neu zugehende Abonnenten in rchhaia und hier erhalten bis zum 1. Juli > Zeitung gratis.

MMionärspolitik in Nordamerika.

In den Vereinigten Staaten von Nordamerika bt es mehr Millionäre, als in der ganzen übrigen it zusammen; sie stehen an der Spitze der Eisen- inen, welche das Land durchkreuzen und über

Abonnements- Einladung.

' *** Zum bevorstehenden Qnartalswechsel er- pchm wir um rechtzeitige Erneuerung der ßostbcstellungen, damit in der Uebersendung re Unterbrechung stattfindet.

DieOberhessische Zeitung" scheint von jetzt ab in erheblich Uiergrößertem Format unter Bei- chaltung ihrer seitherigen Gratis- ieiblätter und zu ihrem seitherigen lbonnements-Preis.

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Die Advokaten m Nordamerika sind ein Hin der-1

W.-wLN.L hTTft fr dte Advokaten hier ein notwen- Palästen entfalten einen unerhörten Luxus, strömen'«-- ® Je hungernden Vogel überall SLai'fnb< '[Send eine Gebührentaxe ihnen doch die Mittel hierfür in überreichem Maße zu. iCDlDerPQ (j)PIh miß hpm __ rr\- I__ ' M 0

be 0 000 Meilen umfassen; sie besitzen alle Gold-, ipfern bi !ber-, Eisen- und andere Minen; sie sind die ikiers, ihre Geldmacht korrumpiert und beherrscht Wahlen und Gesetzgebungen, selbst die Gerichte Landes. Die Presse erging sich in ruhmvollen effionirö chrcibungeu. als der Millionär Krocker neulich (27! Tochter als Heiratsmitgift eineMillion Dollars, ~ - n Palast in Rewyork und ein Millionär Stanford I

s elben Tochter Krockers als Hochzeitsgeschenk Ju- o.....

'n im Werte von 50 000 Dollars überreichte.! giebt es nur zwei Mittel, O-s-C-t nso wurde in der Presse der Reichtum angebetet, I eine wirklicke 9Mrahprh-<*, ein anderer Millionär, Carnazie, der Eisenfürst Pennsylvanien. seiner Tochter bei ihrer kürzlichen heiratung ein jährliches Nadelgeld von 20 000 lars auf Lebenszeit aussetzte.

eine solche Operation mehr, als Sie zu einem st dazu g »fen und bequemen Leb.« nötig haben, und Mhentt m dafür nur das eine Opfer, daß sie verhindert Ihr Vermögen hier zu verzehren, doch dies :. 50 Ps ^'si kaum der Mühe wert. Sie wissen ferner, .3 8 wich nur ein einziges Wort kosten würde um mc.: "Uzes Unternehmen scheitern zu lassen.

^9 «tser biß sich nach diesen Worten des Agenten

des Agenten 9 auf die Lippen. Er hatte wenig Lust, dem- nneu Anteil zukommen zu lassen, und gleich- m°Bte er ihm denselben gewähren, selbst wen» unbescheidenste Anforderung gestellt hätte. Mattt 7:e BicI verlangen Sie?" fragte er kurz. UMtlK « mein lieber Herr Kleuser,» entgegnete Polenz j innalii «cm verschmitzten Lächeln, «das ist eine sehr ihmrnl LIfie ^rage, denn ich will durchaus nicht unbe-

«r tIJ<6etneB Sie wissen, von dem Gelbe, k olfcrJk si^ Wechsel verschafft haben, bekomme d Za^Rel wie nichts, weil die Wechsel dazu dienen

»einen Plan gegen Buchmana zur Ausführung | *8tn; mit dem Gelbe, welches Sie durch Damken! ?- ist es indeß ein ganz anderer Fall. Geben! ? zehntausend Thaler, so behalten Sie für fick j «fzehntausend. I

)aDie Tie Anhäufung von zahllosen Millionen in den iben einer Minderheit und der Mißbrauch des hiumes liefern einen giftigen Stachel des Hasses ] die arbeitende Bevölkerung, welche letztere aller- s vielfach gedrückt und ausgebeutet wird. Der sche Nationalökonom Lorenz von Stein fagPin ur WerkeDas Bildungswesen" sehr treffenb wahr.Tie erste Bedingung alles irdischen kes und aller menschlichen Vollendung des Einen

1 es Glück und die Vollendung des Anderen und! der Gesamtheit." Hier ist der vorherrschenden _ stsucht des Einzelnen, welchen sich auf Kosten des ttn bereichert, ein wahres vernichtendes Urteil

a^Lrint täglich außer an ^agen nach Sonn- und ) tzMements-Preis bei der Edition ey4 Mk.. bei Postämter 2 Mk. 50 ?, (erd. Bestellgeld), ^oasgebühr für die It« Snt äeiIeJ° N-' in ««»v **