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Marburg, Mittwoch, 15. Juni 1887.
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"blich erhob sich der Greis und erfaßte ihre c. Eine heimliche Thräne trat in seine alten i. «Mein Kind, meine Gabriele,- sprach er chte dieses reine heilige Gefühl in Dir hoch- Ph *' o e ^tCtr 3)11 ^on nm dieses Gefühles
““f der Villa des Handelsherrn blicken lassen. Ga- briele war ihm mit einer so kalten und abweisenden T Lsit begegnet daß er wenig Luft hatte, ihre Gesellschaft aufznsuche». Er war indeß nicht der Mann, der einen einmal gefaßten Plan an der Kälte und dem Eigensinn eines Mädchens scheitern liefe.
dienten im Gegenteil nur dazu, ihn zu bewegen, diesen Plan mit um so größerer Energie und Aus' dauer zu verfolgen. Gabriele sollte sein werden und wäre es auch nur darum gewesen, um ste für ihren Stolz bestrafen zu können. Der Handelsherr war ihm stets mit der größten Zuvorkommenheit entgegengekommen. Dies bestärkte ihn ooch in seinem Vorhaben, denn er erkannte daraus, wie gern der Handelsherr diese Verbindung sah. I
fischt Mte, daß Du eS thun würdest, Gabriele-, [32»' *btIn er ihre Hände in die {einigen schloß
Jnjetflen nimmt entgegen ote Expedition b. BlatteS. sowie d.Annoncen'Bureaur von Haasenstein undVogler 'n Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wien! Indols Moffe in Frankfurt a. M., Berlin,München und Köln; G- L. Laube und Co. in Frankfurt a. M. Berlin, Hannover u. Pari-'
scheint täglich außer an yftagen nach Sonn- und Triagen. — Ouartal- ^«nements-Preis bei der Edition 21/, Mk.. bei
I ,3a, in wenigen Monaten, vielleicht schon in «wenigen Wochen,« erwiderte der Alte. „Dann wird alles gut werden, mein Kind. Wenn ich ihn wieder «an meiner Seite habe, werde ich wieder hoffen und «von neuem Mut beseelt sein.«
L .Und wenn Hermann nun zu spät kommt!« warf Gabriele fragend ein. „Wenn mein Vater und ILetztngen in mich dringen, mein gegebenes Wort zu Ierfülle»! Ich kann ihnen nicht sagen, daß ich sie «nur getäuscht habe, sonst würde 'alles umsonst gewesen sein.« 1 1 “
I _ »Nein, Gabriele,« erwiderte Steider, „das darfst Du nicht. Du darfst weder Deinen Vater noch Letzingen ahnen lassen, daß Du ihrem Wunsche nur M» Scheine nachkommst, nur um Zeit zu gewinnen. Aber fei ohne Sorgen, Beide können Dich nichr zwingen und werden sich bereitwillig fügen/ wenn
°ls Bedingung Deiner Einwilligung ein Jahr $e ( c* zu Deiner Hochzeit verlangst. Letzingen wird sich darin fügen, und Dein Vater ist dazu oe- rwrmgeu, es zu thun. Er erreicht ja dadurch ohnehin seinen Zweck. Dich zu beruhigen, werd, ich noch deute an ihn schreiben, daß er, sobald wie möglich ist brauche ihn nicht darum
Du^bfft"« ba b ” toelfe itl welcher peinlichen Lage
Gabriele hatte den feste« Entschluß gefaßt, das !
Ter Bormarsch der Ruffen
i der Nordgrenze von Afghanistan dauert ununter- xchen an ; die wiederholten gerüchtweisen Meldungen, 6 immer mehr Soldaten des Zaren in jenem, noch Ai umstrittenen Grenzgebiet erscheinen, waren also Ortzeit. Damit ist auch gesagt, was die in Peters- ig noch stattfindenden Grenzverhandlungen zwischen | Men und russischen Kommissaren auf sich haben: ie haben nicht den geringsten Wert, denn die ssischen Generale nehmen munter ein Stück Land
und ihr liebevoll in die Augen blickte. „Habe Dank für dieses Opfer. Glaube mir, um Anderer Willen M siL selbst den Vorwurf eines Unrechts nehmen, das ist die höchste Tugend. Und Du konntest befurchten, daß Herrmann Dich deßhalb weniger lieben' und achten werde! Siehe, das zeigt mir, wie rein j und edel Deine Seele ist. Und ich, mein Kind, ich werde es nie vergessen, daß Du es bist, die das Haus Damken gerettet hat, und möge Gott es geben, da es gelingt, möge er durch ein um so größeres un ungetrübtes Glück Dich für dieses Opfer lohnen«
»Wird Hermann bald zurückkehren?« fragte
f$ie“ ffir Karl eine solche lächer. b-d -- m°U-°7lich
''24 glaube wahrhaftig, er ist verliebt,' fuhr er •anßt be Sache an, ernstlich zu werden. Zst.i" solch einen alten Junggesellen erst einmal die Liebe hineingefahren, so gibt er eine possirliche Figur ab, die keinen Spaß mehr versteht, weil sie anderen C? Ä s°°°ls° wirklich «ne Herrin und Frau von Letzingen hier geben! Dann Adieu ihr Sbn@ei?,°t5e hU?emfc?Zebent,erbienftI Der Diener ^,At r*rwohl bleiben, aber der Vertraute wird abgeschafft. Ta muß die Frau dessen Stelle
Deutsches Reich.
Berlin, 13. Juni. Der Kaiser verließ heute das Bett uachmittags 1*/* Uhr. Der Kronprinz und die Kronprinzessin, welche sich nach ihrer Verabschiedung vom Kaiser heute nachmittags 1 Uhr nach Potsdam zurückbegaben, fahren heute abends 8'/« Uhr zu Wagen nach Spandau und besteigen dort um 107« Uhr die Eisenbahn zur Reise nach England. General! von Loö begleitet das kronprinzliche Paar. — Dem „Reichsanzeiger" zufolge ist das Befinden des Kaisers m den letzten Tagen in allmähliger Besserung begriffen, der Kaiser brachte heute kurze Zeit außer dem Bette zu, die Reizung der Augen nähert sich« ! ihrem Ende. - Die ,,N. Allg. Ztg." widmet der Königin von England einen längeren Jubiläums-Ar-1 tikel. Sie bemerkt darin, man würde schon aus der Thatsache, daß Se. Kaiser!, und Königl. Hoheit der! Kronprinz und Se. Königl. Hoheit der Prinz Wilhelm | jur Teilnahme an dem Feste sich nach London begeben, erkennen, einen wie hohen Wert unser Herrscher- haus darauf legt, daß das Deutsche Reich bei dieser
Opfer zu bringen, aber je mehr sie darüber nachsann um so mehr Bedenken stiegen in ihr auf, umsomehr ! empfand sie, wie schwer ihr es werden würde; deS- halb waren auch alle Worte und Bemühungen Steide.s .nicht im Stande, Gabriele sofort zu beruhigen
„Du weißt,« fuhr der Alte fort, „wie nahe mir Dem Geschick und Dein Glück am Herzen lie^n St0 Hb- atÄ' ma8Jn meinen schwachen Kräften W T.^ch thun und wagen werde, mein Kind. Wird Dir deshalb etwas schwer zu ertragen, komme
te « eS wir mit. Dem alten Steider darfst Du ja alles anvertrauen, und ich habe das Leben gewiß nach allen Seiten kennen gelernt, vielleicht kann Dir mein Rat nützen.« w
Gabriele ging. Wohl blickte sie jetzt klarer in die 3"kunft, aber nicht mit leichterem Herzen. Wenn man indeß sich klar ist über das, was geschehen muß wenn man weiß was die Zukunft bringt, kann man ihr fest und gewappnet entgegen gehen. Nur das Ungewisse und Unberechenbare macht bange und mut- °s- An Mut fehlte es ihr nicht, und da sie einmal !^sk ^utschloffeu war, das Opfer zu bringen, so nahm I fte sich vor, noch an demselben Tage ihrem Vater! ihre Einwilligung mitzuteilen. |
L 13; Juni. Durch den heute erschienenen
!Ukas des Königs wird das frühere Kabinett zur dus ueue wie folgt zusammen- gesetzt. Rststc Präsidium und Aeußeres, Milojlovic Inneres, Wasiievic Unterricht, Avakumovic Justtz mäfc Kte” ^aft' SSlliC Sinanäen' Weli-
' verfallen; dagegen giebt es keine Widerrede mehr. Es liegt nicht im russischen Interesse, Afghanistan ' ohne weiteres zu annektieren, das würde viel Geld ■! kosten und mit den kriegerischen Stämmen des afgha- «nischen Berglandes sind schon sonderbare Erfahrungen ! m worden; ihr Ziel geht auf die Einsetzung eines Rußland völlig gehorsamen Emir, der blindlings thut, was von Petersburg aus befohlen wird und freien ■ Durchgang durch fein Land nach dem Ozean zu gewährt. Ist der Emir russisch, so thun bei den einzelnen Stammeshäuptlingen ein paar Säcke Gold dis Uebrige. Es hat den Russen nicht an Gründen ge- | sthst, um bis zur Grenze von Afghanistan zu kommen; I es werden sich auch solche finden, um in das Land «hinein und durch dasselbe hindurch zu kommen. Darüber mögen noch zehn, vielleicht auch zwanzig Jahre
I vergehen, aber dann hat Rußland sicher das seit | hundert Jahren erstrebte Ziel, den Ozean, erreicht Die Hauptschwierigkeit für diese Politik bot die Haltung Englands, und diese Schwierigkeit ist geschwun-1 ben. In London hat man sich mit dem Gedanken, Afghanistans wegen keinen Krieg anzufangen, völlig I b er traut gemacht und wird also dem weiteren Vor-1 bringen Rußlanbs keinen thatsächlichen Widerstanb entgegensetzen. John Bull beschränkt sich auf Indien und besten Verteibigung. Wenn aber ben russischen | §är nun boch einmal das Gelüste nach indischem Krieg erfaßt? I
Ausland.
Snnbon, 13. Juni. Um ben Wünschen der Be. nachzukommen, beschloß bie Königin, bei bem ! ^ " sbienste in der Westminster Abtei am 21. Juni toreib1/0 !?6'1 ln’I91!ten "Anlegen. — Der „Standard" 1S q : Ungeachtet der Rückkehr des Obersten Ridgeway nach London und der Besetzung Kerkis durch russische Truppen wird in bestinformierten Kreisen die Lösung der afghanischen Grenzfrage zuversichtlich erwartet,
QU 6? ^undlage, daß Rußland seine Ansprüche auf Khamiab zurückzieht und eine Ent- mZw b,r 5‘* ”a*6 --d
! Swtnt?0 hbr Patriotenliga gehaltenen Reden, die ! Statuten der Liga, zahlreiche Artikel aus den Preß- organeu derselben, sowie die bei den Festen der Liga namentlich von Tsrouläde gehaltenen Reden. In Durcksickt^?^», wird durchweg die nochmalige Durchsicht be» frankfurter Friedensvertrages und die foSr?6 Elsaß-Lothringen an Frankreich ge- Ul iLÄS.4 bie B-rh-Muug
Leipzig, 13. Juni. (Ausführlichere Meldung.) I Heute vormittags begann der Hochverratsprozeß gegen die elsaß-lothringischen Mitglieder der ftanzösischen Patriotenliga, welche angeklagt sind, die Bestrebungen I auf Dienstaa "vormttw^ ons"'?*', T Sur Losreißung Elsaß - Lothringens von Deutschland > - 0 vormittag 9 Uhr vertagt,
unterstützt zu haben. Als Vorsitzender des Gerichtshofes fungiert Senatspräsident Drenkmaim. Sämtliche Angeklagte erklären sich für nicht schuldig; sie gestehen, außer dem Angeklagten Fuhrunternehmer Josef »veund, zu, Beiträge zu der Patriotenliga geleistet zu haben, wollen in derselben aber nur eine Genossen- schust zur Verbreitung und Erhöhung des Patriotismus' und zur Gründung von Turn- und Schießgenossen-!
I schäften erblickt haben. Die Angeklagten weisen auf 'hre französische Geburt und Erziehung hin. Der Angeklagte Freund stellt jede Verbindung mit der Patriotenliga in Abrede. Fabrikant Kachlin (Mülhausen) bekennt sich nicht für schuldig; er erklärt, die Patrioten- liga sei keine geheime Verbindung, ihr Zweck bestehe mcht darin, Elsaß - Lothringen für Frankreich durch Gewalt wieder zu erobern, sondern den Patriotismus m Frankreich zu erhöhen und die französische Jugend durch Gründung von Turn- und Schießgesellschaften tüchtig zu machen. Der Angeklagte giebt zu, Beiträge | 2ie/^att2OtfnÜ9a 9eIei*tet Zu haben. Fabrikant Blech (Markirch) bekennt sich ebenfalls nicht für schuldig, er faßte den Zweck der Patriotenliga dahin aus daß ste für ben Patriotismus Propaganda machen sollte. Der Angeklagte giebt zu, einigemale Beiträge geleistet zu haben, betrachtet sich aber nicht als Mit-!
lnimer weiter vor; jetzt stehen sie vertreten werde. Sie weist aus die Bedeutung der T, Tagemalsche von Herat. Zu Regierung für England hin und hebt die guten Bo
worb™
und
[3369
ungt gesucht. [3370
Heffen-Nassau.
“m9, 14‘ 2uni. Im Reichstag hat gestern e zweite Beratung der Branntweinsteuer-Vorlage begonnen und wird nun bald beendet sein. Nicht
, Postämter 2 Mk. 50 ■„ (erd. Bestellgeld). Zxrtionsgebahr für bie k^tene Zeile 10 Pfg., tonen für die Zelle P 25 Pfg.
h dem anderen in Besitz, über dessen Herrn die icnzkommission erst entscheiden soll. Und haben bie 11. |flcn, ersi etwas in ben Fingern, so geben sie es ch uicht wieder heraus, besonders, wenn wie jetzt, ^aub da ist, welcher sie dazu zwingen kann. ----5_ tgauuärtig handelt es sich um die Besetzung des 3. Hänschen Territoriums von Kerki. Die russischen 8«7» HWen standen schon länger in der Nähe dieses! * teS; aber die Beamten des Fürsten von Bockhara inen auch den Rubelklang ganz genau zu kennen, m sie erhoben nicht nur keinen Widerspruch gegen I Vordringen der Russen, sondern begünstigten selben ganz offen. Das wurmte die Nordafghanen m bei der russischen Nachbarschaft allmählig ge- tig heiß wirb; sie brachten baher ihren Groll auf | ^übliche Weise zum Ausbruck, indem sie jene mten einfach totschlugen. Damit war dem Fürsten Bokhara eine empfindliche Beleidigung zugefügt, er sich allerdings nicht gefallen lassen konnte. | h noch mehr, als er, fühlten sich die Russen beizt, fte erllärten sich miss schleunigste bereit, bie elthäter zu bestrafen, und eins, zwei, drei waren in Kerki eingerückt. Da sind sie nun, und der ft von Bockhara wird die großmütigen Verteidiger | [3371 S Rechtes und seiner Ehre auch nicht wieder los . «in. i £n- |,
Schritt vor Schritt bringen die Russen vom den nach Süden vor. Als vor sieben bis acht en General Skobelew die Teke - Turkmenen bis ; Lemichtung schlug und beim Sturm deren Festung I;
(Olirrlieflifdir Jritiing
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg Md Kirchhain.
" ----------- Expedition- Markt 21. — Reaktion, Druck und Brrlag von Joh. Aug. »och.
L Hber auf welche Weise sollte er seine ^bee ,ur I U bringen? Er bar sonst um Mittel und S?0C, ^eht in Verlegenheit, hier bot sich ihm indeß e ^l®er Anknüpfungspunkt dar. Diesen M^Kaen n.H^”06«' “ burt6 seinen Garten,
ita biSÄ"*“' WWIWM4«. tote Hw,« sprach er zu sich selbst, „ich glaube 1 %.^er st berliebt, denn wenn sein Gefickt I fn^mineiA*tL^t,riD91,omie eines Verliebten hatte, Önhf nnA h” Liebessachen verstehen. Den
vornübergebeugt, als wollte er das eigene $n?aen r?01»”' 8tn8en auf die Erde^ge- “l8 gelte es, die Spur eines Mädchenfußes un^h-Ä^tm' ci? so Verteufelt melancholisch SrW °r ba8 beste Reitpferd am
dte Arme schlaff herabhängend, als ob h? ^?bagra ins Herz gefahren wäre — wenn „ „ ____________ , ift^so mei^i^^a Ptchswguomie eines Bei liebten
Herr von Letzingen hatte sich seit einiaer -leit nickt 1 dotz' or wahrhaftig nicht. Es fehlt nur nock,
der Villa des Handelsbe»»nichts dasz er abtnds nach dem Monde blickte nnd Gedichte Nichte?« ~ H 6a' 6eir bon L-tzingen und
isbank ^bke Tausende dieses Stammes hingeschlachtet [6088 b™1 ia h'eß es von Petersburg aus feierlich: rkamlU,nad) Süden gehen wir nicht. Drei Jahre
LL ÄtSÄfr«** ta,„M —
weilt mif die tRphP„h,„A Sp, I herhnrrnAP,7sp,, ' .-l 9 !' £nge Beziehungen zu " ? Aschen Staatsmännern Frankreichs unterhalten zu haben, obgleich er zugesteht ein sehr guter ^..nd gero^fen fein’unb bei
SS» Lft8b?”fet w»den wird - aber' Du'St bringen. Herrmann kennt Dich und wird ^verkennen. Ich, ich will ihm alles schreiben, en 1 ihm das Opfer schildern, das Du für Andere trockei % im Stande bist. — Mag Dich tausend- I ? «rm eines Andern umschlingen, er weiß daß dennoch nur ihm angehört, daß kein Hauch Unschuld Deiner Brust trüben und berühren Ä ich will es ihm schreiben, Gabriele, und 7'hw zugleich mitteilen, daß ich Dich dazu _____ ^e« habe und wieviel davon abhängt." nnüll S "nmer konnte sich Gabriele nicht dazu ent- ® F ?°r mcht die Scheu vor dem Unrechte Hetzen sollte, welche fte zurückschreckte, sondern We, daß ste einem Manne so nahe treten ste verachtete. ES war die Scheu berUnJ ■ Welche, sich gegen diesen Entschluß sträubte, -Agkett ihrer Liebe welche schon vor dem Ge. I Se,’s SÄ. nur sebst dem Namen nach einem j . - ™ anzugehören. Ihre Wangen waren gerötet, | --vochte laut, während sie mit diesem Ent- Sie wußte indeß, wie viel davon m Ichou der Umstand, daß der alte Steider,! brerf ™ hoch achtete, ste zu demselben zu bewegen erkausM^wand ihren Widerwillen dagegen. „Gut, | [311 .mafl es mir auch noch so schwer mi$ eme noch so große Ueberwindung
Ruhe. Dann kam plötzlich die Meldung, die vhner der alten Turkmenen - Hauptstadt Merw nliA «' um den inneren Zwistigkeiten ein Ende zu dem Zaren ihre Unterwerfung angeboten;
ba' eines schönen Tages zogen bie Russen ierm em. Verschiedene widerspenstige Elemente tusche unter der Hand beseitigt, das ganze Turk- ichait gebiet war russisch. Mit bem Essen wuchs . . l>er Appetit. Die Russen gingen weiter vor, un zwischen ihnen und ben Afghanen vor zwei pfer m. 8" dem bekannten Gefecht von Penbjeh, aus r/ir.17 stst ein russisch-englischer Krieg sich zu entwickeln
mchbem er erst offene Kriegsdrohungen ausge- Durch eigene Schuld.
gliche Original. Roman aus der HandelSwelt von iflegung Friedrich Friedrich.
(Fortsetzung.)
I orbnete Justizrat a. D. unb Rittergutsbesitzer Bem- stüchtia' aeseben bobP« Angeklagte nur einmal harb Schmidt zu Erdmannshof bei Naumburg a. B. Wahl sei es ^ihm^ weil
i)t, wie wir hören, gestern nachmittag plötzlich Oer-1 nicht mnnGA „ ftoeI cr bwsmal krank gewesen sei, storben. Derselbe war am 16. November 1825 ge- falten. Dw anderen" Anäekl Zhüttgkeit zu ent- boren, besuchte von 1837 bis 1843 das Friedrich- Freund hpr -,f ? Angeklagten raumen em, außer Werdersche-Gymnasium in Berlin, studierte drei Jahre Patriettenliaa len2^N Verbindung mit der m Berlin und Heidelberg Jura, wurde im Cbre LV bXn 9Lrr 9 1' $edIa9e an bie Liga gegeben 1851 Gerichtsassessor unb war bis 1856 Staats- Zweck der Liqa Tin“üprbnt^ ' bn& ber
anwaltsgehulfe beim Stadtgericht in Berlin, seitdem«den stweck °^bo.tenerJet- ste fassen vielmehr
Landwirt, Landesältester und Kreisbeputierter in! Anaeklaaten b,e vorerwähnten
stmer Heimatprovinz Schlesien. Seit bem Jahre sie au? ihre ^srinrMkck^^ nicht schulbig, indem ! 1870 war er Lanbtagsabgeorbneter für ben 2. Lieg- Hinweisen — Im weit?/ Ziehung
n<öer Wahlkreis [Liegnitz -Sprottauj, ben er auch in hingen erfolgtet 2 “ ber®*b=
der gegenwärtigen Session im Reichstage vertrat — fckriitlrcken ^ - ,rIef“n9 be§ W umfangreichen Im Reichsgesundheitsamte traten ?eute9un™orto।-S- .™to^!Ttater“?§' dinier die bei Bebes Direktors desselben Geh. Reg.-Rat Köhler Sachverständige zusammen, um über bie Frage einer reichs- gesetzlichen Regelung des Verkehrs mit Bier zu verhandeln.