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würbe nun sogleich wegen ärztlicher Hülfe nach Cassel gesandt, welche auch bald eintraf. Leider muß an dem Aufkommen gezweifelt werden, da die Verwundungen -u bedenklich sind.

Hünfelv, 10. Nov. Bei der heutigen Ersatzwahl zum Landtage für den Wahlkreis Hünfeld-Gersfeld wurde Landrat Krekeler ikons.), mit 97 Stimmen gewählt. Amtsrichter Wankel i Zentrum) erhielt 64 Stimmen.

Telegraphische Depeschen.

Paris, l'1. dtov. Der Minister des Aeußeni em­pfing aus Tenking die Nachricht, daß Paul Bert bedenk­lich erkrankt sei.

Paris, 10. Nov. Laboulatze wird Montag nach Petersburg abreiseu.

London, 10. Nov. Das Parlament wird durch ^königliches Dekret neuerdings bis zum 9. Dezember vertagt.

Tirnowa, 10. Nov. Die Regentschaft und die Minister zeigten dem Prinzen Waldemar die Wahl zum Fürsten durch nachstehende nach Cannes gerichtete Depesche an:An Seine Königliche Hoheit Prinzen Waldemar von Dänemark. Die unterzeichneten Regenten und Mit­glieder der Negierung haben die Ehre, zur Kenntnis Eurer Hoheit zu bringen, daß heute um 10 7* Uhr die nach der alten Hauptstadt Bulgariens zusammenberufene große Nationalversammlung Sie einstimmig und mit Akklamation zum Fürsten Bulgariens erwählt hat. Die Wahlakte wird Eurer Hoheit durch eine besondere, von derselben Ver­sammlung erwählte Deputation überreicht roeroen Ueber- zeugt, daß Eure Hoheit die edle Aufgabe übernehmen werden, Ihr kostbares Leben dem Glücke und der Wohl­fahrt eines Volkes zu widmen, welches so viel Beweise von Lebenskraft und Fähigkeit für Fortschritt und Zivili­sation gegeben und daß Sie baldigst die Zügel der Ne­gierung ergreifen werden, haben wir die Ehre :c." Unter­zeichnet: Stambulow, Mutkurvw, NadoSläwow, Ratsche- witsch, Stoilow, Geschow, Nikolajew. Jvantschow. Die Deputation, welche beauftragt ist, dem Prinzen Waldemar die Wahlakte zu überbringen, besteht aus Jukow als Präsi­denten, Grecow, Michailow, Baikuschew, Kesin, Hadcy. Dieselbe reift wahrscheinlich in zwei Tagen nach Cannes. Sie sandte heute dem Prinzen eine Depesche, welche in demselben Sinne abgefaßt ist, wie diejenige der Regen­schaft. Bei Wiederaufnahme der heutigen Sitzung teilte der Präsident der Versammlung mit, daß Karawelvw seine Entlassung gegeben habe, und es wurde beschlossen, morgen eine Sitzung zu halten, in welcher wahrscheinlich ein neues Mitglied der Regentschaft gewählt werden wird.

Universitäts-Chronik.

Frauenstudium Die Züricher Hochschule zählte im letzten Sommersemester 471 Studierende und 3 ) Audi­toren. Auf die einzelnen Fakultäten verteilen sich dieselben in folgender Weise: Theologen 37, darunter 3 Ausländer, Zuristen 59, darunter eine Dame, Medizin 216, darunter 33 Damen, Philosophen 159, barunter 19 Damen.

Vermischtes.

«Zu spät.) Herr Schwammerl macht eine Berg­partie und muß zu seinem großen Aerger wahrnehmen, daß die sonst prachtvolle Aussicht durch dichten Nebel ver­deckt ist. Voll Verdruß hierüber begiebt er sich in die Wirtschaft, um allda wenigstens seinen Durst zu löschen. Er mochte dem guten Stoffe während zweier Stunden zu viel Ehre erwiesen haben, als ihm Är Kellner meldet, der Nebel habe sich verzogen und die Aussicht sei frei.Jetzt nichts mir nichts mehr," entgegnete Herr Schwammerl ruhig, «jetzt bin ich selbst benebelt!" s___________

Verlosungen.

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am Conservatorium Edmund Temme Asta Wallboth, Sängerin Lisette Coppd Graf v. Longueville Fritz Schröder

Major v. Lankwitz Max Franke

Melanie v Brauneck Bertha Schrader

Ferdinand, Kammerdiener

des Barons Paul Banse

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