Einzelbild herunterladen
 

Wohnung eine Deputation, um ihm Namens aller Beamten als Geschenk einen prachtvollen, etwa 1 Meter hohen, silbernen Tafelaufsatz zu überreichen, der von der Figur der Fortuna gekrönt wird, die einen Lorbeerkranz in den Händen hält, und u. A. mit Emblemen der Landwirtschaft und Feldmeßkunst verziert ist. Ferner übergab ihm die Deputation Namens sämtlicher Beamten ein prachtvolles Album, in welchem sämtliche Abteilungen der General­kommission, sowie die Spezialkommissionen mit zum Teil kunstvoll kalligraphisch ausgcführten Blättern mit paffenden Sinnsprüchen vertreten waren. Das Titelblatt besonders ist mit vielem Geschmack von dem Zeichner Herrn Franz Paquin entworfen und von ebendemselben außerordentlich schön und sauber ausgeführt. Außer der von in Sepia ausgeführten Arabesken umgebenen Widmung enthält das Titelblatt eine Ansicht des Gebäudes der Generalkommission. Herr Paquin fertigte auch von den in dem Album ent- halteneu Spruchblättern diejenigen der fünf technischen Abteilungen der Generalkommission an. Auch der Vorstand des hiesigen Bezirks-Vereins des preuß. Beamtenvereins ließ eine, (ebenfalls von Herrn Paquin ausgeführte) kunst­volle Glückwunschadresse überreichen, desgl. die Boniteure und der Protokollführer der Generalkommission. Abends fand ein Festmahl im Militär- und Zivil-Kasino statt, an dem sich über 120 Personen beteiligten. — An dem abends im Militär- und Zivil-Kasino stattgehabten Fest-Diner haben zirka 200 Personen teilgenommen, darunter Se. Excellenz Graf zu Eulenburg, der Höchstkommandierende des elften Armeekorps, Se. Excellenz General der Kavallerie Frh. von Schlotheim, Landtagsabgeordneter Professor Dr. Ennecerus aus Marburg rc. Von den letztgenannten Herren wurden auch Tischreden gehalten. Der Jubilar selbst brachte den Toast auf Se. Majestät den Kaiser aus. — Es sei noch erwähnt, daß die juristische Fakultät zu Mar­burg, welche bei dem Fest durch Herrn Professor Ennecerus vertreten wurde, den Herrn Jubilar zum Doctor juris utriusque honoris causa ernannte. (C. A. Ztg.)

Cassel, 11. Okt. Heute feierte die hiesige Real­schule das 50jährige Dienstjubiläum des Herrn Ober­lehrers Dr. Hermann Keßler durch eine öffentliche Schulfeier und abends fand zur weiteren Feier unter zahlreicher Beteiligung ein Festessen int großen Stadt­bausaal statt. — Ueber das Leben des verdienstvollen Lehrers und Naturforschers berichten hiesige Blätter, daß derselbe am 16. Juni 1816 in Treis an der Lumde als Sohn des Lehrers Georg Keßler geboren ist. Er besuchte die dortige Volksschule und wurde dann von seinem Vater zur Aufnahme in das Lehrerseminar zu Marburg vor­bereitet. Mit 17 Jahren trat er in dasselbe ein, um be­reits 3 Jahre später als reif zur Versetzung einer Volks- schullehrerstelle entlassen zu werden. Kurz nachher, am 6. Oktober 1836, wurde er von der damaligen Regierung zu Marburg mit Versehung einer Lehrerstelle in Allna beauftragt Im Januar 1838 erhielt er eine Anstellung als Mädchenlehrer an der Freischule zu Marburg und wurde im Juli 1841 zum Gehilfen des Kantor Beck in Marburg ernannt. Hier bildete er sich wissenschaftlich weiter aus und studierte auf der Universität namentlich Naturwissenschaften, Mathematik und Pädagogik, auch war er in dieser Zeit Mitgründer und Dirigent des ersten Männergesangvereins in Marburg, „Liederverein", der bis heute noch besteht. — Am 1. Mai 1843 wurde er mit Versehung einer Lehrerstelle an der Realschule zu Cassel beauftragt und am 1. Mai 1844 fest angestellt. Den 20. Dezember 1843 bestand er die Reallehrer - Prüfung vor der Prüfungs-Kommission in Cassel. Durch Aller- höchstes Reskript vom 17. April 1861 wurde er zum ordentlichen Lehrer an der Realschule ernannt. Am 24. Februar 1866 erwarb er sich auf Grund einer Disser­tation : „Die Lebensgeschichte von Centhorhynchus sulcicollis Gyllenhal und Nematus ventricosus Klug" den Doktortitel bei der philosophischen Fakultät zu Marburg. Am 6. November 1880 verlieh ihm der Herr Unterrichtsminister den Ober­lehrertitel und ernannte ihn am 26. Juni 1884 zum wirklichen etatsmäßigen Oberlehrer. Am 8. Dezember 1879 übertrug ihm der Herr Oberpräsideut der Provinz Hessen-Nassau die Funktionen eines Sachverständigen behufs Ermittelung etwaiger Reblausinfektionen. Auf Veran­lassung des Herrn Landwirtschaftsministers erhielt er mehrfach die Gelegenheit, an Reblausherden am Rhein Beobachtungen über die Bedingungen der Entwickelung und Weiterver­breitung der Reblaus anzustellen. Am 23. Dezember 1879 wurde er von der Kaiserlichen Leopoldinisch - Carolinischen Akademie der Naturforscher zum Mitgliede ernannt — Auszeichnungen, die er seiner hervorragenden wissenschaft­lichen Thätigkeit im Gebiete der Naturwissenschaften nicht nur als Lehrer, sondern auch als Schriftsteller verdankt. Zu großem Dank ist ihm auch die Landwirtschaft und der Gartenbau verpflichtet, da er auf Grund eingehender Beobachtungen vielfach die richtigen Wege zur Vertilgung schädlicher Insekten gezeigt hat. Wie sehr die Verdienste des Jubilars auch im Auslande Anerkennung gefunden haben, geht u. A. daraus hervor, daß ein berühmter fran­zösischer Gelehrter einer Gattung der Aphiden den Namen Kessleria gegeben und hiermit den Jubilar als einen der hervorragendsten Aphidenforscher ausgezeichnet hat. Möge es dem verdienten Manne noch lange vergönnt fein in gleicher Rüstigkeit und Gesundheit zum Nutzen der Schule und Wissenschaft weiter zu wirken. — Bei der Schulfeier wurde dem Herrn Jubilar durch den Herrn Provinzial­schulrat Dr. Lahmeyer der nach einer herzlichen Ansprache der Rote Adlerorden vierter Klaffe überreicht, auch noch

mehrfache anderweite Ovattonen und Glückwünsche wurden demselben zu teil.

Melsungen, 11. Okt. Hier steht gegeuwärttg ein Apfelbaum in vollster Blüte, während auf dem Heiligen­berg vergangene Nacht Schnee lag. (C. A. Ztg.>

FnlVu, 11. Ott. Die philosophisch-theologische Lehr­anstalt in Hildesheim wird nach der „Köln. Volksztg." bis auf weiteres nicht wieder eröffnet. Die jungen Theo­logen der Diözese Hildesheim werden ihre Ausbildung in Fulda erhalten.

Telegraphische Depesche«.

Sofia, 12. Okt. 420 Anhänger der Regierung und 20 Zankowisten sind gewählt, die Parteistellung der Uebrigen ist unbekannt. Die russische Agentur richtete drei Schriftstücke an die Regierung, in denen sie den Tadel Kaulbars, betreffend das Verbot der Einmischung Fremder in die Wahlen ausspricht und die Wahlen für ungesetzlich erklärt, gegen den Angriff auf das russische Konsulat energisch protestierend.

Eisenach, 11. Okt. Der Schriftstellertag ist-heute, nach Wiederwahl des bisherigen Vorstandes, geschlossen worden. Die Teilnehmer besuchten heute die Wartburg und waren später zu einem Festmahl vereint.

Paris, 11. Okt. Die Polizei verhinderte gestern das Anschlägen von Prospekten der Zeitung „Revanche" und nahm die Afficheurs fest. Der Prospekt enthielt ein Bild mit den Zügen Boulangers. Der Krriegsrninister weiu in seiner erlassenen Erklärung die Annahme zurück, daß er das genannte Blatt patromsiere und betont, kein Blatt sei berechtigt, sich als fein Organ zu bezeichnen.

Madrid, 11. Okt. Galeoti wurde zum Tode ver­urteilt.

Sofia, 11. Okt. Bei der gestrigen Wahl sind alle ministeriellen Kandidaten gewählt worden. Die Stadt ist ruhig. Nach den bisher aus den Provinzen der hiesigen Regierung vorliegenden Wahlnachrichten gehören die Ge­wählten in ziemlich großer Mehrheit der Regierungspartei an. In Ostrumelien ist, soweit bis jetzt bekannt, kein zur Opposition gehöriger Kandidat gewählt. — General Kaulbars ist in Schumla angekommen. Ein daselbst statt­gehabtes, zahlreich besuchtes Meeting hat sich für die Re­gierung ausgesprochen. — In Dubnitza sind der Unter­präfekt und 2 ministerielle Wahlkandidaten von Banden­führern ermordet worden. Im Uebrigen sind in der Provinz keinerlei Ruhestörungen vorgekommen.

Sofia, 11. Okt. Alle ministeriellen Kandidaten wurden hier gewäht Die Stadt ist ruhig. Nach den der Re­gierung aus der Provinz vorliegenden Wahlnachrichten ge­hören die Gewählten in ihrer großen Mehrheit der Re­gierungspartei an. In Ostrumelien wurde, soweit be­kannt, kein oppositioneller Kandidat gewählt. Kaulbars ist in schumla angekommen. Ein daselbst stattgehabtes, zahlreich besuchtes Meeting hat sich für die Regierung ausgesprochen. In Dubnitza wurde der Unterpräfekt und zwei ministerielle Wahlkandidaten von Baudenführern er­mordet, sonst fanden in der Provinz keinerlei Ruhe­störungen statt.

Sofia, 11. Okt. Die Landleute, welche gestern den Wahlen Einhalt zu thun gesucht und sich späterhin nach dem russischen Konsulat begeben hatten, verließen dasselbe nachmittags um 5 Uhr in kleinen Gruppen. Sie wurden unter militärischer Eskorte nach den Kasernen geleitet und dort im Laufe der Nacht freigetaffen.

Konstantinopel, 11. Ott. Die Pforte acceptierte den gegenwärtigen Gesandten in Bukarest, White, als interimistischer Botschafter Englands in Konstantinopel.

Vermischtes.

Wien, 11.Ott. Ofenheim, der ehemalige General- Direktor der Lemberg - Czernowitzer Bahn, ist gestern nacht gestorben.

Berlin. Henzes „Illustrierter Anzeiger für Comtoir und Büreau" teilt mit, daß neuerdings wiederholt falsche Fünfmark - Goldstücke vorgekommen sind. Die Falsifikate sind aus Silber angefertigt und gut vergoldet, die Aus­führung derselben ist so täuschend, daß die Falsifikate nur durch das Gewicht von den echten Münzen unterschieden werden können. Sie sind mit dem Bildnis des Kaisers Wilhelm versehen und lauten auf das Jahr 1877.

Karlsruhe, 10. Okt. Ueber das Befinden des Ober­försters Müller liegt heute folgendes ärztliches Bulletin vor: „Die Verletzung besteht in einer Schußwunde des linken Oberschenkels, welche den Oberschenkelknochen durch­bohrt hat, ohne größere Blutgefäße zu verletzen. Beim ersten Verband schon wurden die in der Wunde liegenden Knochensplitter entfernt, die Kugel hatte vollständig durch­geschlagen. Nach einem bisher völlig fieberfreien Verlauf bei gutem Allgemeinbefinden wurde am 6. Tage nach der Verletzung der Notverband durch einen definitiven ersetzt und jetzt am 8. Tage der Verletzung ist das Befinden des Patienten ein so ausgezeichnetes, daß mit Sicherheit aus eine normale Anheilung der Verletzung und völlige Wieder­herstellung gerechnet werden darf. Eine Amputation ist nie in Frage gekommen.

— (Von der Exkaiserin Charlotte.) Die Umgebung der Kaiserin Charlotte macht auf Rat der Aerzte zuweilen Ver­suche, deren schlummernden Geist zu wecken, indem man der unglücklichen Frau Zeitungen in die Hand giebt. Wenn die Kaiserin guter Laune, pflegt sie dieselben teilnahrnlos anzusehen; nie verrät ihre Miene, ob sie gelesen und da» Gelesene verstanden; ist die Kaiserin aber schlechter Laune, dann wirst sie einfach die Blätter auf den Teppich. Vor

einigen Tagen saß die Kaiserin beim Fenster. Plötzlich zuckte es wie ein Blitz deS Erinnerns über ihr G-stcht, sie hatte in einem Blatte den Namen „Juarez" gelefen, und zwar in einem Artikel, der von der bekannten Aufführung des mexikanischen Dramas in Paris erzählte. Unzählige Male buchstabierte sie mit lauter Stimme das Wort, dann rief sie: „Es sind wieder Alle beisammen, Maximilian, Juarez, Bazaine, schreckliches Unheil entsteht, ich muß meinen Gatten rettenl" Die Kammerfrauen, sowie die eiligst herbei- qeholten Aerzte konnten die fieberhaft erregte Frau nicht anders beruhigen, als indem sie scheinbar die Koffer packten und der Kaiserin versicherten, es werde am nächsten Morgen ein Extrazug bereit sein, um sie au Ort und Stelle zu bringen. Am Abend mischte man der Kaiserin ein be­ruhigendes Medikament in den Thee, sie schlief mehrere Stunden, und als sie erwachte, hatte sie die ganze Episode wieder vergessen.

— (Russisches.) Wie ein russisches Blatt mitteilt, wurde bei der Station Iwanowka an der Warschau- Petersburger Bahn der Güterzug, welcher kostbare Waren führte, von einer bewaffneten Bande angefallen. Die Sache war, wie es scheint, vorher geplant, denn als der Zug in der Nahe eines hohen Berges den Lauf mäßigte, stürzten einige 30 Strolche aus dem benachbarten Walde hervor und sprangen auf die Stufen der Waggons, wo sie die Thüren zu erbrechen suchten. Das Eisenoahnpersonal gab dem Maschinisten das Zeichen, den Lauf zu befchleunigeu, um sobald wie möglich die Station Iwanowka zu erreichen. Als man dort ankam, waren die Strolche verschwunden, in einem Wagen fehlten aber Waren im Werte von 1300 Gulden.

— Der Sarg des Königs Ludwigs ll. von Bayern ist nunmehr vollendet. Es ist ein Zinnsarg, in welchem der mit Sammet übeckleidete Holzsarg mit der sterblichen Hülle Königs Ludwig II. in der Gruft der St. Mtchaels-Hofkirche Aufstellung finden soll. Von Feinzinn gefertigt, trägt der Sarg in der Mitte des Deckels auf einem Kiffen die Königs­krone, während an der Stirnseite sich das beyerische Wappen n ornamentaler Umrahmung anlehnt, darunter in erhavener Schrift: „Ludwig II. König von Bayern. Geboren 25. August 1845, gestorben 13. Juni 1886." Zwei Urnen mit empor« züngelnden Flammen befinden sich an den beiden Sangfetten. Der Sarkophag hat eine Länge von 2,74, eine Breite von 1,19 Metern und ein Gewicht von 20 Zentnern. In allen seinen Teilen oxidiert, macht derselbe einen ersten würdigen Eindruck.

— (Aus der Kaserne.) Hauptmann zu einem Soldaten, der durch feine dummen Streiche die Kameraden neben ihm stets zum Lachen reizt: „Maier, ich rate Ihnen, heiraten Sie nie, sonst haben wir in zwanzig Jahren wieder das nämliche Kalb in unserer Kompanie."

— (Boshaft.) Ein Kaufmann verbietet feinem Reisen­den, Wein zu trinken, da sonst zu große Reifespesen er­wachsen. Eines Tages steigt der Reisende in einer Station aus, um ein kleines Gabelfrühstück einzunehmen und ver­langt unter anderem ein Glas Bier. Der Kellner entschul­digt sich, daß dasselbe ausgegangen und will Wein bringen. Der Reisende hält sich jedoch strikte an sein Verbot, läßt den Zug ruhig weiter fahren und depeschiert an sein Hans folgendes: „Hier kein Bier zu haben, was trinken? Draht­antwort! Mayer!"

— (Beruhigung.) Handwerksburfche, der seine Zeche nicht bezahlen kann, zu dem deshalb wütenden Wirte: „Regen Sie sich doch nicht so auf, Sie können doch nichts dafür, daß ich kein Geld habe!"

— (Ein höflicher Kutscher.) Fremder, dem Kutscher ein Zehnmarkstück znm Wechseln eiuhändigend: „Was bekommen Sie für die Tour?" Kutscher: „Das werden Sie schon sehen, wenn ich Ihnen 'rausgeb!"

— (Verfänglich.) Frau: „Ich sage Dir, Emil, die Männer taugen alle nichts!" Mann: „So?! Ja, aber woher weißt Du denn das!"

Marktberichte.

Frankfurt, 11.Oktober. (Fruchtbericht.) sMitgeteilt von äakob Haarburger, Kommissions- und Agenturen -GefchSst.j reizen, Wetter , n., 16-17'/., fremder 16‘/i 1SM Roggen, n., SRL i3*/2-3,. Gerste M. 17-20. Hafer M. 12 -13'/.. Raps 2i*/i—22, Weizenmehl, nordd., Nr. 00 Mk. 22'/, - 23, Nr. 0 Mk. 21—22, Nr. I Mk 20-20'/,, Nr. II Mk 17'/,—18, Nr. III Mk. 16'/,-17. Roggenkleie (pr. 50 Kilo' Mk. 4'/,, Weizen- Ueie (pr. 50 Kilo) Mk- 4—*/.. Roggenmehl °/I (ab Berlin) Mk. 18*/t—'/, — Bei sehr geringer Kauflust wurden vor­stehende Preise notiert: dieselben verstehen sich franko hier pro 100 Kilo je nach Qualität

Frankfurt, 11. Oktober. Auf dem heutigen Viehmarkte waren angetrieben 360 Ochsen, 400 Kühe Stiere u Rinder, 20 Bullen, 260 Kälber, 400 Hammel, 80 Schweine. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qualität (per 100 Pfund Schlachtgewicht) 66-67 Mk., 2. Qualität 60-62 Mk. Bullen 1. Qualität 42 bis 44 Mk., 2. Qualität 35-36 Mk. Kühe, Stiere und Rinder 1. Qualität 51-56 Mk, 2. Qual 48—50 Mk Kälber 1. Qual. 60 bis 62 Pfg., 2. Qualität 50-54 Pfg. per Pfd. Hämmel 1. Qual. 56 — Pfg, 2. Qualität 42—44 Pfg. Schweine 1. Qualität 54—56 Pfg, 2. Qual. 52-54 Pfg.

Farbige Seidenstoffe von Mk. 155 bis 12.55 p. Met. (ca. 2000 versch. Färb. u. Deff.) Attlasse, Faille Fran<?aise, „Monopol“, Foulards, Grenadines, Sarah, Sat. merv Damaste, Brocatelle, Steppdecken und Eahnenstoffe, Ripse, Taffete etc. — vers. roden- u. stückweise zollfrei ins Hans das Seidenfabrik- Depot G. Henneberg (K. u. K. Hoflief.) Zürich. Muster umgehend. Briefe kosten 20 Pf. Porto. [4858

Schweizer Zentralbahn 4pCt. Obligationen von 1880 und 1883. Die nächste Ziehung findet am 30. Oktober statt. Gegen den Kursverlust von ca. 4pCt. bei der Auslosung übernimmt daS Bankhaus Karl Neuburger, Berlin, Französische Straße 13, die Versicherung für eine Prämie von 4 Pfg. pro 100 Mark. ; 1 -- 8]